Goth Styles: Deathrock

Ja, ich habe ihn endlich fertig gestellt! Den Beitrag zum Thema Deathrock.

Entstanden ist dieser Stil in den späten 70er / 80ger Jahren in Amerika und ist somit das Podon zum bereits vorgestellten „Batcave“ Stil.

Optisch gesehen ist ein Deathrocker irgendwo zwischen Batcave und Punk an zu siedeln – Bunte Haare, Deathhawk, Nieten, Netzhemndem, Bandshirts, Buttons und Patches sowie Lederjacken und / oder umgestaltete Blazer werden gern getragen. Bei diesem Stil steht der DIY-Gedanke noch mal ein wenig mehr im Vordergrund.

Auch bei diesem Stil spielt die Musik eine große Rolle. Deathrocker hören nicht nur die klassische Gothic Rock Musik, die im Batcave Club gespielt worden ist, sondern auch noch weit punkigere Musikrichtugen (in machen Fällen gar Metal Einflüsse habe kann). Bands die häufig gehört werden sind z.B.Christian Death, 45 Grave, Specimen, Blood and Roses, Voodoo Church, U.K. Decay, Mephisto Walz, Cinema Strange, Antiworld, All Gone Dead, Astrovamps, Acid Bats und ähnliches.

Zudem wird gerade in dem Raum um die USA gesagt, dass ein charakteristisches Merkmal eines Deathrockers ist, dass dieser ein Fabel für klassische Horrorfilme und -Literatur hat, mit Zombies und anderen Untoten und auch der Humor dieser Menschen ist meist schwärzer als Schwarz.

Ich für meinen Teil muss ehrlich zugeben, dass ich den Deathrock Stil und den Batcaver sehr schwer auseinander halten kann, bin bei meiner Recherche allerdings öfter über Bands gestolpert, die ich kenne (und höre) als bei der Recherche zum Batcaver.

Eine Bekannte von mir meinte in Europa sind Deathrocker nur in einer Sache von den Batcavern zu unterscheiden: Sie sind nicht der Meinung das die Szene stirbt bzw. bereits tot ist.

Darüber kann ich mir allerdings kein richtiges Urteil bilden, der Deathrock Stil vor meiner Zeit entstanden ist und gerade zu den wirklichen Entstehungsstilen der Szene hat man meiner Meinung nach nur schwer Zugang bzw. man trifft auf viele, die von einem erwarten, dass man gerade die ersten Stile (wenn man sie anspricht oder thematisiert) zu 100% perfekt rüber bringt…

Daher freue ich mich immer über eure Sichtweisen und Meinungen! Denn die Szene lebt und formt sich nicht nur aus einer einzigen Meinung ^.~

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 19. März 2014 in Alltagsschwarz, Styles und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Dazu ist gerade auch eine schöne Kompilation erschienen: Killed by Deathrock Vol.1. Hat mir sehr gut gefallen. Vielleicht ist das ja was für dich. http://www.discogs.com/Various-Killed-By-Deathrock-Vol-1/release/5312121

  2. Hiermit zitiere ich mal einen fleißigen Blogleser bzw. follower meiner Facebookseite:

    Ich erzähl mal was mir auffällt und wo man noch dran arbeiten kann. und was fehlt, aber definitiv erwähnt werden sollte:

    1. Der Deathrock galt im allgemeinen bis mitte der 80er als eine Musikbewegung und nicht als Musikstil. Wenn man sich die Frühwerke der Bands (Misfits,45 Grave,Christian Death)anschaut und stilistisch miteinander vergleicht hat man mindestens 3 erschiedene Stile ( GothicPunk/Rock , Horrorpunk und Gothabilly) Mitte der 80er spaltete die ganze Geschichte und wurde nun in 2 Stile unterteilt.Einerseits Horrorpunk wie Misfits etc und Death-Rock, bei dem man auch gerne als American Gothic spricht.(stilistische gesehen eine düstere Post-Punk variante die zwischen GothicPunk/Rock in einer wütenden meist teatralischen und surrealen Art gespielt wird.) Das mit den Metal-einflüssen ist sehr schwammig umschrieben – Die ersten Metaleinflüsse durch den Alternativ Metal lassen sich in der 1988er Vö von Christian Death ausmachen.Valor spielte fortan immer mehr mit Mansonartigem Alternative Metal(massiv hörbar z.B. auf Pornographic MessiahVideo), was nicht von ungefähr vielen Rozzfans vor den Kopf stieß, solche Gitarrenparts wie nach 1:30 und tiefe Brüllpassagen sind kaum noch mit Death Rock überein zu bringen.Somit ist Alternative Metal bei CD vorhanden, welche aber aufgrund der Einflüsse nichts mehr mit DR innehatten.So oder so war Death-Rock immer ein Punk-Derivat, eine düstere Post-Punk Variante.
    2. Optisch sind die Anhänger der Szene kaum/gar nicht zu unterscheiden da anfang 2000 durch Bands wie Cinema Strange ein Deathrock Revival passierte und diese Bands optisch wie auch musikalisch deutlich vom englischen GothicRock und Gothic Punk speisten. Das bezeichnet man auch gerne als Batcave Revival.
    3. Somit verbleibt das der stilistische Death-Rock einen Katalog aus vielen düsteren Post-Punk Stilen beherbergt und sich überwiegend an einer wütenden amiversion des GothicRock und GothicPunk versucht -der im Volksmund auch als American Gothic bezeichnet wird. Christian Death galt übrigend unter Rozz als Archetyp des American Gothic.
    4. Die Entstehung ist so ziemlich zwischen 78-79 zu setzen mit dem Verfall des Punks und der Gründung der Bedeutenden Vertreter wie Christian Death,45 Grave, Kommunity FK, Deathride 69 etc.. Misfits kamen erst mitte der 80er dazu als der Horrorpunk sich bereit abgesplittet hat.

    (Quelle: https://www.facebook.com/KomorisKreativseite)

  1. Pingback: Fortsetzung der “Goth Style” Seire | the music box of a morbid wonderland

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