Die Wahrheit über Alice (Rebecca James)

Letzte Woche bin ich eigentlich nur in die Bücherei gegangen um mir ein wenig die Zeit zu vertreiben, denn der Bus nach hause fuhr erst in einer Stunde. Ich hatte also nicht vor etwas auszuleihen, da ich noch ein paar Bücher geschenkt bekommen habe, die ich noch lesen will. Aber ich bin dann doch mal wieder in meiner Lieblingsecke (Genre: Horror und Psychotriller) hängen geblieben und da hat mich ein Buchtitel freundlich angegrinst – Die Wahrheit über Alice.

In dem Buch geht es um Katherine, die sich nach einem schlimmen Schicksalsschlag an einer neuen Schule so unauffällig wie möglich verhält, damit sie ihre Vergangenheit in Ruhe lässt und ihr schlimmes Geheimnis niemand erfährt. Denn ihre kleine Schwester Rachel wurde ermordet und sie konnte es nicht verhindern – obwohl es ihre Pflicht gewesen wäre.

So ist es nichts verwunderliches, das sie in der Pause in ein Buch vertieft ist. Doch genau an diesem Tag erfährt ihr Leben eine neue Wendung, denn die beliebteste Schulschönheit Alice kommt auf sie zu und läd sie zu ihrem 18. Geburtstag ein.  Katherine hat erst nicht vor zu dieser Party zu gehen, doch schnell merkt sie dass es Alice unglaublich wichtig ist das ausgerechnet sie zu ihrer Party kommt.

Alice hat eine besondere Art, durch die man sich in ihrer Nähe als der wichtigste Mensch auf Erden fühlt und genau diese Art ist es, die die beiden Mädchen ziemlich schnell zu den besten Freundinnen werden lässt. Dadurch erfährt Katherine das erste Mal wieder nach dem Tod ihrer Schwester, was es heißt Spaß zu haben und ausgelassen zu sein – dich eben wie eine gewöhnliche 17-jährige zu fühlen.

Doch bald lernt sie auch noch die andere, Verletzende und Selbstzerstörerische Seite von Alice kennen… und das augerechnet kurz nachdem Katherine sich ihr geöffnet hat und von Rachels Tod und die genauen Umstände erzählt hat.

Zwar beruhigt sich Alice auch schnell wieder und die liebevolle und gute Freundin kommt wieder zum Vorscheinen, allerdings fängt der Terror erst an. Denn auch Alice hat ein dunkles Geheimnis…

– – – – –

Mich hat das Buch tatsächlich von Anfang an unheimlich gepackt und mitgerissen. Die Erzählweise die immer wieder zwischen den Zeiten hin und her springt ist spannend und bringt immer mehr Bruchstücke zum Vorschein, die sich am Ende zu einem Bild zusammenfügen, welches der Leser nicht erwartet.

Gerade die letzen Kapitel haben mich ziemlich geschockt, weil ich diesen Verlauf der Geschichte absolut nicht vorausgesehen habe – und das obwohl ziemlich zu Anfang des Buches darauf hingewiesen wird.

Alles in allem ist dies auch mal wieder einer der Buchtitel, die ich mir bei nächster Gelegenheit zulege um ein eigenes Exemplar zu haben, anstatt es immer wieder aus der Bücherei ausleihen zu müssen. Denn für mich steht eines Fest: Dieses Buch würde ich sicher noch ein zweites Mal lesen!

Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 25. April 2014 in Bücher, Rezension und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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