Archiv für den Monat Juni 2014

Con-Rückblick: totaler Shoppingrausch?!

Diesen Samstag war es ja nun endlich so weit und die ChisaiiCon 2014 fand im Saseler Haus (in HH) statt und wie ihr sicher schon mitbekommen habt war ich auch dieses Jahr wieder da ^.~

Leider hat mein DS mit dem ich Fotos machen wollte auf der Con selbst gestreikt, dafür habe ich mir zu Hause mal kurzerhand die Kamera meines Freundes geschnappt um euch mal zu zeigen, warum man am besten schon am Ende der Con fürs nächste Jahr anfängt zu sparen… denn das ist eine Tatsache die ich letztes Jahr gelernt habe! Aber nun genug geschwafelt, hier kommt die Bilderflut:

DSCI0252Eine „Wundertüte“

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lauter Japanische/Koreanische Fressalien ♥

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Death Note CD und Schreibfeder, ein Zelda (Schild) Schlüsselanhänger und ein Schnurrbart Ring

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Eine Tsubasa Umhängetasche (Flagge und Glöckchen hab ich zu Hause dran gemacht)

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Meine Ausbeute vom Lose Ziehen bei Yumkeks Stand ^^

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Super Süß ♥ – ein Glöckchen in Maneki Form und Kimono Mädchen Ohrringe …

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… und ich war noch mehr Mädchen, denn ich habe mir Hashi mit Pandamotiv, ein „Hug Me!“ Button, Lashes und Circle Lenses gekauft.

Und zu guter letzt habe ich mir eine eigene Nemu Neko gekauft, welche ich schon letztes Jahr unbedingt haben wollte aber dafür zu wenig Kleingeld dabei hatte…

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ich finde sie einfach nur toll!! ♥

So und ich finde für all diese Ausbeute hat sich das Warten an der Kasse morgens echt gelohnt – ich stand ungefähr ne Stunde rum xD. Und das mein Geldbeutel danach so ziemlich leer war, kann man sicher verstehen … alles in allem war es aber ein toller Samstag auch wenn sich das Saseler Haus zu dem Regenschauer in eine kleine Sauna verwandelt hat und ich bei einem Stand beim Lose ziehen für mich persönlich ins Klo gegriffen habe und eine Simpson Tasse gewonnen habe (ich finde die Serie immer noch absolut ***) -.-

Am meisten Geld habe ich an dem Stand von TikoCOSPLAY gelassen… die hatten einfach sooo tolle Sachen (Foto) und ich werde definitiv nächstes Jahr auch wieder dabei sein und wahrscheinlich auch noch längere Wartezeiten in Kauf nehmen und Karten vorbestellen, schließlich waren die Samstagkarten an der Tageskasse sehr schnell ausverkauft. Und das Beste: Mein Freund will sich unbedingt mal an einem LoL Cosplay versuchen – welches verrate ich vorerst nicht.

Fazit: Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr!

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Ich hoffe das ich bis nächstes Jahr eine eigene gute Kamera habe und nicht unbedingt die von meinem Freund stibitzen muss… aber das schaffe ich nur mit euer Hilfe (und einem Klick auf das Dshini Banner ^^)

Horror Movie Challenge: Tag 25 – Lieblings-Weihnachts-/ Urlaubshorrorfilm

Von dem Film Schock Labyrinth 3D habe ich vor Jahren einmal in einer Ausgabe des Peach-Magazins gelesen. Gesehen habe ich ihn aber erst einige Zeit später in den „Sommerferien“ daher ist dieser Film für mich persönlich  ein „Urlaubshorrorfilm“.

Ich habe ich ja schon an Tag 8 dieser Challenge als Fan von Ju-On und The Grudge geoutet und da ist es ja naheliegend, das ich auch diesen Horrorfilm aus dem Jahre 2009 einmal gesehen haben muss. Schließlich führte auch hier  – wie bei der gerade erwähnten Filmreihe – Takashi Shimizu Regie.

Es beginnt damit dass das Mädchen Yuki mit ihren Freunden bei einem Ausflug  in einem Geisterhaus verschwindet. Daran ist zwar im ersten Moment nichts ungewöhnliches, doch nur die Freunde kommen aus dem Haus wieder heraus, Yuki bleibt verschwunden.

Zehn Jahre nach diesem Vorfall tauch die völlig aufgelöste Yuki wieder bei ihren alten Freunden auf, die sie zunächst einmal in ein Krankenhaus bringen. Doch dieses gleicht eher einem schaurigen Labyrinth als einer Klinik. Schon bald wissen die Freunde warum das so ist, denn dieses Krankenhaus wurde in einem bereits bestehendem Gebäude untergebracht – dem alten Geisterhaus von vor 10 Jahren…

Was ich persönlich zwar nicht allzu spannend finde, ist die Tatsache das es sich bei dem Film um den ersten japanischen Horrorfilm handelt, der in 3D erschienen ist – ich bin ja nicht gerade ein großer Fan von 3D Filmen, wollte diese Besonderheit aber trotzdem einmal erwähnt haben.

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J-Rock Challenge: Tag 23 – Die beste Tour?

In der Zeit, als ich in der Visual Kei und J-Rock Szene noch richtig aktiv war, war ich noch nicht so erpicht drauf die Bands mal live zu sehen oder eine Tour mitzumachen… außerdem hatte ich einfach chronisch zu wenig Taschengeld um mir Tickets zu leisten und ich wollte meine Mom nicht noch nach dem Geld dafür fragen, wo sie mir doch sämtliche Klamotten, CDs, DVDs und Zeitschriften etc. bereits gekauft hat.

Von daher kann ich gar nicht sagen, was die beste Tour einer J-Rock Band war bzw. ist… ^^“

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Lolita zur ChisaiiCon

ich habe gestern auf Facebook schon angekündigt das ich endlich mal wieder fleißig am nähen war… und da ich inzwischen dank meines Nintendo 3DS wieder ein paar Fotos machen kann (also achtet bitte nicht zu sehr auf die Qualität der Bilder) gibt es für euch heute mal eine kleine Bilderflut von sage und schreibe 12 Stunden Arbeit – die mir mal wieder richtig Spaß gemacht haben.

Zunächst einmal hier die Materialien aus denen ich einen Rock geschneidert habe, der so ein wenig in Richtung Punk Lolita geht… wer sich mit den Lolita Stilen auskennt der weis ungefähr wovon ich rede – für alle anderen: ich stelle auch irgendwann nochmal die einzelnen Lolita Stile hier vor ^^

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Zu sehen sind hier:
– Karierter und schwarzer Stoff (beide vom Flohmarkt ergattert)
– 2x 3m Satinband
– Gummiband in unterschiedlicher Breite
– ein Knäul Baumwollgarn
– Scheere, Maßband und Stift

Als aller erstes hieß es dann aufzeichnen und Teile ausschneiden … (sorry für das überlichtete Bild – mir ist die Sonne in die Quere gekommen)

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Da hätten wie also um genau zu sein 15 Einzelteile die dann natürlich alle versäumt werden mussten – denn schon meine Oma hat immer gesagt: „Je gründlicher du versäumst, desto einfacher wirds am Ende!“ und damit hat sie auch Recht. Also hieß es abstecken und nähen, abstecken und nähen, abstecken und nähen… Nähwütige Leser und Leserinnen werden das Prozedere sicher kennen.

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Nachdem also alle Teile Versäumt waren kam Das Gummiband zum Einsatz und nach dem die ersten Teile miteinander vernäht waren sah der Lolita Rock schon mal so aus:

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Was man auf dem Foto nicht erkennt: unter dem Rock war schon mal mein Petticoat drunter damit ich in etwa sehen konnte wie das Ganze fällt. Der Rock endet am unterem Rand des karierten Stoffs das heitß der unter schwarze Rand ist alles der Petti… warum ich das so genau erkläre? Nun ein Lolita No-Go sind zu kurze Röcke wie in diesem Fall und außerdem kam ja noch ne Menge zum Rock dazu.

So zum Beispiel eine Rocktasche an der Seite und jede Menge Rüschen. Das bedeutete für mich 1 Stunde Stecken und das rund herum – man war ich da froh, das ich eine Schneiderpuppe habe, da ging das Ganze doch wesentlich einfacher und ein weiterer Vorteil an so ner Schneiderpuppe ist das sie sich nicht beklagt, denn ich denke hätte ich das Feststecken an einem Lebendmodel gemacht, ich hätte es zur Weißglut gebracht xD

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Zum Schluss hieß es dann noch das Satinband zur Verzierung anbringen und damit war dann der Rock fertig!

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Der Rock allen besteht jedoch aus nur 9 von 15 Einzelteilen und 3,5m Satinband… also sind ja noch Teile übrig, die ich dann zu einer Krawatte und einem Headpice verarbeitet habe, damit das Ganze auch schön zusammen passt am Samstag, wenn es zur ChisaiiCon nach HH-Sasel geht – eines der größeren Termine für dieses Jahr ^.~

Das war meine kleine (Bilder)geschichte wie ein Outfit* entsteht und hier ist das fertige Werk: 

HNI_0068 Das Headpice

HNI_0067*die Bluse ist von Bodyline – also nicht selbst genäht

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Wem die Fotoqualität auf den Senkel geht, der kann mir beim Punktesammeln helfen und auf den Dshini Banner klicken – mit etwas Glück kann ich mir dann davon eine vernünftige Fotokamera holen ^^

Horror Movie Challenge: Tag 24 – Beschreibe dich mit einem Horror Charakter

Das ist gar nicht so einfach…  und um ehrlich zu sein, wüsste ich auch keinen Horror Charakter der mir ähnlich wäre. Da ich aber die Fragen dieser Challenge ja schon lange im Voraus kannte und teilweise auch vorbereitet habe, habe ich mal ein paar Freunde via Facebook gefragt mit welchem Horror Charakter diese mich vergleichen würden…

Da ich die Frage über meinen privaten FB-Account und nicht über die Seite gestellt habe, habe ich die Namen nachträglich geändert (da ich auch nicht weis, wie privat die einzelnen Leute ihren Facebook Account halten wollen). Wie dem auch sei, folgendes kam dabei heraus:

Unbenannt

Mit „A.W.“ habe ich mich einige Tage danach über Horrorfilme und so unterhalten, was ein wirklich interessantes Gespräch war und mich auch auf die Idee gebracht hat für das Beste Blut Massacre den Film Grotesque herzunehmen. Außerdem sind wir der Meinung, das man mit motivierten Leuten, der richtigen Ausrüstung / Requisiten und trotz wenig finaziellen Mitteln einen eigenen, guten Horrorfilm zu drehen.

Und auch wenn ich nicht weis, mit welchem Horror Charakter ich vergleichbar bin – bei solch einem Film würde ich definitiv mitmachen! Allein schon weil es sicher Spaß macht mit Freunden so einen Film zu drehen und außerdem kann man damit sicher auch zeigen, das es wesentlich besser geht als die beiden Horrorfilme, auf denen ich immer rumhacke (Tokyo Gore Police und Frankenstein Girl vs. Vampire Girl).

Wie seht ihr das? Würde euch so eine Rolle in einem Horrorfilm reizen und welche würdet ihr spielen wollen? 

Ich bin gespannt auf eure Antworten ^^

J-Rock Challenge: Tag 22 – Lieblingsbild von deiner Lieblingsband?

Das Bild habe ich euch bereits am ersten Tag der J-Rock Challenge gezeigt… fragt mich bitte nicht warum es gerade das Bild ist ^^“

Das Leben in Schwarz…

So lautet der Untertitel des Films Vita Nigra von Inga Siebert. Man merkt, das diese Produktion echt ist und trotz der Ausstrahlung beim mdr nicht in irgendwelcher Weise verdreht wurde oder so – wie es so manch anderer Sender mit 3 Buchstaben gern tut.
In der Doku wird explizit auf einige Fragen und Statements eingegangen, die ich an dieser Stelle aufgreifen möchte und meine eigenen Antworten dazu verfassen will. Also viel Spaß beim lesen ^^

Die Menschen der Szene:

Was macht uns aus?
Nun, was jeden Menschen egal ob Teil einer Szene oder nicht ausmacht, das ist die eigene Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit entwickelt sich im Laufe des Lebens weiter und dadurch verändert sich der Mensch. Allerdings unterliegt der Mensch auch einer allgemeinen „Krankheit“ und diese nennt sich technischer Fortschritt. Dadurch wird das Leben immer schneller und kurzatmiger. Die meisten Menschen bemerken diesen Umstand nicht und hier kommen einige Züge der Menschen der Szene zum Vorscheinen. Denn mir ist vermehrt aufgefallen, das „unsereins“ wesentlich feinfühliger auf Veränderungen reagiert. Natürlich bringt der aktuelle Stand der Technik auch verdammt viele Vorteile, doch es gibt kaum eine Person in der Szene, die dieser „immer schneller, immer besser, immer mehr“ Einstellung unterliegt.
Aber es gibt sicherlich noch weitaus mehr, die dazu beitragen, das Menschen die nicht in der Szene sind uns als etwas anderes sehen – oder besser wie es eine Bekannte von mir einmal sagte: „Wenn man unter schwarzen Leuten so wie du einer bist ist, ist die Atmosphäre eine völlig andere!“

Was verbindet uns?
Die Verbindung innerhalb der vielschichtigen schwarzen Szene liegt meines Erachtens daran, das man eben viele Interessen teilt. Sei es die gleiche oder ähnliche Musik, die Vorliebe fürs Vergängliche oder einfach nur das man eben auf einer Wellenlänge ist, da auch die Ansichten ähneln. Es gibt viele Gründe die verbinden können und das sind in den seltensten Fällen negative Sachen – wie es sich die meisten die sich nicht mit dem Thema auskennen zuerst einmal denken mögen.

Was wollen wir darstellen?
Diese Frage hat mir mein Onkel vor knapp 4 Jahren immer wieder gestellt, denn er wollte es wohl nicht wahr haben, dass das wie ich mich gebe oder wie ich aussehe keine Verkleidung ist – sondern ich mich so einfach am wohlsten fühle. Ich bin davon überzeugt, das es ganz zu Anfang der Gothic Szene noch im Vordergrund stand etwas neues darzustellen und sich gleichzeitig gezielt von all dem bis dahin bekannten abzugrenzen. Heutzutage ist diese Abgrenzung eher eine Nebenerscheinung. Man gibt sich wie man sein will, ohne gezielt etwas dar zu stellen außer sich selbst. Denn eines ist und bleibt eine Tatsache: Jeder Mensch ist ein Selbstdarsteller und das sowohl bewusst als auch unbewusst! 

Worin liegt der Sinn?
Die Szene an sich ist toleranter als die normale Gesellschaft. Zwar gibt es immer wieder Diskussionen zu dem Thema, weil sich vor allem Neulinge eine andere Art von Toleranz vorstellen und es mitunter die sogenannte „Elite“ dem ein oder anderen schwer machen, der Szene die Toleranz abzunehmen, aber ich spreche da eine bestimmte Art von Toleranz an. Diese hat nämlich mit dem Vorurteil zu tun, das sich alle ritzen bzw. Suizid gefährdet sind. Dieses Vorurteil stimmt nämlich nicht! Es ist viel mehr so, das Leute mit solcherlei Problemen in der Szene akzeptiert werden und über die Probleme offen reden kann ohne gleich abgestempelt zu werden. Es gibt also sicher genauso viele Menschen mit Problemen in der normalen Gesellschaft, nur verstecken sie sich dort, denn wenn man dort offen zu seinen Problemen steht, wird gleich als „Gesellschaftsproblem“ abgestempelt.
Doch das ist immer noch nicht der Sinn der Gothic Szene – Auffangbecken für die „Verstoßenen“ zu sein – doch für viele ist es ein Ruhepol mit anderen, die ähnlich denken zusammen zu sein. Der Sinn hinter der Szene liegt wohl also mehr darin, eine Gemeinschaft zu haben. Wenn man es also stumpf vergleichen will ist die Szene also wie ein Verein, bei dem man allerdings keine Verpflichtungen eingehen muss – eine Gesellschaft neben der Gesellschaft.

Wer sind wir?
Wer wir sind, das entscheidet jeder für sich allein und das auch unabhängig ob Teil einer Szene oder der normalen Gesellschaft. Es ist also nicht pauschal zu sagen: „so und so sind die Gruftis und so nicht…!“ Entgegen der weitläufigen Meinung ist es auch nicht unmöglich Teil der Szene zu werden. Gerade in der heutigen Zeit ist ein erster Kontakt relativ schnell gemacht und genauso schnell wird einem dann auffallen, das auch Szenemenschen in erster Linie nur Menschen sind…

Die Szene aus persönlicher Sicht:

Wie hat alles begonnen?
Anfang der 1980er Jahre entstand die Gothic Szene… doch im Grunde kennt doch schon jeder Hans und Franz die Entstehungsgeschichte der  Szene (dank Wiki). Daher nehme ich diese Frage genauso wie die Menschen in dem Eingangs erwähnten Film und erzähle wie es bei mir begonnen hat. Wer schon länger meine(n) Blog(s) liest, der wird dies jetzt zum wiederholten Male lesen können.

Also ich habe bereits in der Grundschule eine unheimliche Vorliebe für alles Japanische gehabt. In dem Punkt sind 2 Sachen schuld: 1. der Anime Sailor Moon, den ich bereits geschaut habe als ich gerade mal 4 Jahre alt war und 2. habe ich mit 9 Jahren das erste Mal ein Musikvideo der J-Rock Band Mucc gesehen… und das war mein Anfang in der Visual Kei Szene. Die Visual Kei Szene hat im Grunde allerdings nichts mit der Gothic Szene zu tun doch ist die Szene schuld daran, das ich inzwischen in der Grufti-Schublade meinen Platz gefunden habe ^.~
Denn die meisten sehr düsteren VK Bands haben sich häufig von einschlägigen Goth Bands inspirieren lassen – so auch eine meiner Lieblingsbands Moi dix Mois, deren bekanntester Member Mana-sama die Sisters of Mercy als Inspirationsquelle nutzte. So bin ich auch auf die entsprechende Musik gekommen – wer es noch nicht mitbekommen hat: die Sisters sind eine meiner liebsten Bands.

Wie ihr also sehen könnt spielt bei mir die Musik eine ganz große Rolle auch wenn im Laufe der Jahre auch optisches und andere Faktoren dazu gekommen sind, warum ich gern in der Schublade stecke…

Was bedeutet „Gothic“?
Das ist eine Frage, die schon viele hitzige Diskussionen los getreten hat. Für die einen ist „Gothic“ bereits tot, andere sind der Meinung das man als Goth geboren wird und wieder andere sind davon überzeugt, das es sich um eine Lebenseinstellung handelt in der weder Musik noch die Optik eine Rolle spielt.
Was ich damit sagen will ist, das man „Gothic“ nicht allgemein erklären kann! Das einzige was geht, ist es für einen selbst zu definieren – also was man selbst damit verbindet und vielleicht finden sich einige Leute, die die Szene genauso definieren wie man selbst.
Meine persönliche Definition habe ich bis jetzt ehrlich gesagt noch nie in Worte gefasst und sie hat sich im Laufe der Jahre auch verändert. Als ich in die Szene kam habe ich sie vor allem über die Musik definiert. Dann habe ich allmählich angefangen immer mehr dunkle bzw. schwarze Kleidung zu tragen – und schwupps habe ich mich selbst und die Szene über die Kleidung definiert. Denn es gab auch Zeiten in denen ich vor dem Kleiderschrank stand und mir sagte: „Heute will ich kein VK tragen sondern eher Gothic!“ dies ist einem ja auch nicht zu verübeln, da die mir damals eher bekannte Visual Kei Szene tatsächlich in erster Linie über die Kleidung definiert wird.

Heute höre ich die Musik die mir gefällt und wenn ich in meinen Kleiderschrank greife überlege ich nicht mehr was ich darstellen will, ich überlege nur wie das Wetter wird und ob ich mehr Lust habe Rock oder Hose zu tragen. In gewisser Weise ist „Gothic“ für mich im Laufe der Jahre eben ein Teil von mir geworden – ja eine Lebenseinstellung. Vieles, was mich interessiert passt perfekt in die Schublade und das meist ohne das ich es merke. Ich interessiere mich sehr fürs morbide und fühle mich wohl im dunklen düsteren.
Ich persönlich finde, wenn einen die anderen in die Grufti Schublade stecken und man selbst einfach nur das macht und sich für das interessiert was einem gefällt dann muss man sich selbst immer noch nicht als ein Grufti sehen andererseits kann man sich selbst auch als einer sehen auch wenn es kein anderer sieht. Das ist eben alles der persönlichen Definition von „Gothic“.

So und auch wenn  ich es immer noch nicht klar definiert habe, hoffe ich das ihr versteht wie ich das Thema für mich definiere. Was da außerdem noch dazu kommt ist die Tatsache das „Gothic“ für mich auch Freundschaft bedeutet. Denn ich habe in der Szene meine ersten richtigen Freunde gefunden, zu denen ich auch länger als ein Jahr Kontakt habe! Es ist einfach unglaublich entspannend und auch befreiend mit jemandem zusammenzutreffen, der ähnliche oder auch gleiche Ansichten hat wie ich. Und die Tatsache das einem einige Eigenschaften die in der normalen Gesellschaft übel genommen (und an die Große Glocke gehängt) werden  in der Szene eben zu einer Nichtigkeit zusammenschrumpfen und einem das Mensch sein nicht abgesprochen wird. Entschuldigt diese schwammige Ausdrucksweise aber ich bin sicher der ein oder andere von euch weis genau was ich meine…

Ein Leben für die Ästhetik
Ästhetik wird von Wikipedia als „die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst.“ definiert. Und da kommt einem das nicht (mehr) überraschend vor, wenn ich der Meinung bin das Ästhetik eine große Rolle in der Szene spielt. Es gibt ja nicht umsonst die Schwarzromantiker (auf die ich an anderer Stelle näher eingehen will), die wirklich zum Teil wie wandelnde Kunstwerke aus einem verträumten schönen viktorianischen Zeitalter aussehen. Genau das gleiche gilt für Steampunk und so manch anderen Stil der Szene. Und was auch noch schön ist, ist die Tatsache das Ästhetik jeder anders auslegen kann – so finde ich den Film über verschiedene Todesarten, den Brigitte und Ginger (die Hauptcharaktere aus der Ginger Snaps Trilogie) gedreht haben und der zu beginn des Films Ginger Snaps – Das Biest in Dir gezeigt wird Ästhetisch…

Welche Bedeutung hat die Kleidung?
Wie ihr schon gelesen habt, ist für mich die Kleidung ein wichtiger Punkt in der Szene, auch wenn es für mich heute nicht mehr so eine große Rolle spielt wie früher – was wohl auch daran liegen könnte, das es egal ist was ich anziehe ich komme immer als Grufti oder zumindest als „anders“ rüber. Damit meine ich, das ich auf der Arbeit, trotz der Tatsache das wir Kleidung vom Arbeitgeber gestellt bekommen und somit alle das selbe tragen, schon ein zwei Mal darauf angesprochen worden bin ob ich in der Szene sei.
Wie dem auch Sei, es heißt immer noch nach wie vor „Kleider machen Leute!“ und dies gilt auch oder vor allem für eine Szene die ursprünglich in dem Gedanken der Abgrenzung entstanden ist. Für mich persönlich ist die Kleidung ein Weg mich optisch auszudrücken – wie bei vielen anderen auch. Als ich angefangen habe vermehrt schwarze Kleidung zu tragen, ist mir außerdem noch aufgefallen, das ich mich in den Klamotten am wohlsten fühle. Allgemein hat die Farbe Schwarz auf mich eine beruhigende Wirkung. Daher ist es wohl auch nicht verwunderlich warum ich in dem Punkt das Klischee erfülle und überwiegend schwarze Kleidung trage.

Was bringt die Zukunft?
Allgemein zu schwarzen Szene ist zu sagen, das sie sich eine Richtung entwickeln zu scheint denen vielen missfällt. Denn die Gothic Szene war bis jetzt immer der größte Teil der schwarzen Szene doch dieser Rang wird ihr Stück für Stück von der Cyber Szene abgelaufen. Das bedeutet also das in der Clublandschaft wesentlich öfter Musik von Schooter zu hören ist, als von Cinema Strange zu hören ist. Die bedeutet das sich etliche „Alteingesessene“ zurückziehen und sich lieber bei einem guten Glas Wein einen Film zu Gemüte führen anstatt raus zu gehen.
Mich stört das herzlich wenig da ich sowieso eher mit Freunden etwas unternehme, anstatt auf eine Party zu gehen.Und ich denke ich werde früher oder später wohl zu denjenigen gehören werde die ich zuletzt erwähnt habe. Dies zeigt aber auch das ich nicht denke in absehbarer Zeit mich aus der Szene zurück zu ziehen und (wieder) Teil der normalen Gesellschaft zu werden. Dafür gibt mir die Szene einfach zu viel!

Und das waren auch schon meine Gedanken zu den Fragen des Films Vita Nigra. Wie steht ihr dazu und was denkt ihr über meine Ausführungen? Stimmt ihr überein oder seht ihr die Dinge anders als ich? Ich würde mich über eure Meinung und Ansichten freuen ^^

Wer den Film noch nicht gesehen hat,, von dem ich hier die Ganze Zeit rede, der kann das in der mdr-Mediathek nachholen. Ich verline einmal den Film an dieser Stelle *klick*

Horror Movie Challenge: Tag 20, Tag 21 und 23

Ja, heute fasse ich mal drei Tage zusammen aber nicht, weil ich die letzten Donnerstage den Post vergessen habe, sondern weil ich zu den jeweiligen Themen nicht sonderlich viel zu sagen habe. Und da ich keine „Ein-Satz- Blogeiträge“ machen will, stecke ich diese drei Tage eben zusammen.

Horror Movie Challenge: Tag 20 – Lieblings Horror Charakter
Dieses Thema hat mich lange beschäftigt und ich habe hin und her überlegt. Schließlich finde ich die Frage fast genauso schwierig wie die Frage nach meinem Lieblingsschauspieler oder -schauspielerin. Denn ich vielen Fällen mag ich nur die Figur die der jeweilige Schauspieler darstellt, anstatt den Schauspieler selbst. So mag ich Tom Cruse als Lestat in Interview mit einem Vampir, aber sonst kann ich ihn nicht ausstehen. Mit anderen Worten ich habe keine/n Lieblingsschauspieler/in.

Um es auf den Punkt zu bringen: ich sehe so oder so zwar immer die Charaktere für sich, anstatt den Darsteller dahinter, aber einen absoluten Lieblingscharakter habe ich trotzdem nicht wirklich. Die Charaktere, die ich gern mag sind Kayako (Takako Fuji) aus der Grudge bzw. Ju-On Reihe und die Fitzgerald Schwestern Brigitte (Emily Perkins) und Ginger (Katharine Isabelle) aus der Ginger Snapes Trilogie.

Horror Movie Challenge: Tag 21 – beste Horror-Franchise
Ich kann mit Franchise wirklich selten etwas anfangen (Ausnahmen sind hier die Anime Death Note und Sailor Moon) und um ehrlich zu sein fällt mir in Bezug auf Horrorfilme gar kein Franchise-Gedönse ein ^^“

Horror Movie Challenge: Tag 23 – ein tolles Zitat aus nem Horrorfilm
Ich zitiere selten etwas und das letzte was ich toll fand und gern zitiere kommt aus dem Vampire Codex von Michelle Belanger. Dies ist zum ersten ein Buch / eine PDF Datei und hat eher etwas mit Vampirismus anstatt mit Horrorfilmen zu tun:

Wenn der Tag wächst und schwindet, können wir fühlen, und wir wissen, dass das wahre Reich der Magie ist die Nacht, denn dann wachsen wir an der Macht. Wenn der Mond wächst trächtige und schlank, fühlen wir es, und wir wissen auch, dass es mehr komplexe Rhythmen der Macht gibt, gebunden an ihre Phasen. Wenn sich das Rad des Jahres dreht sich um, fühlen wir die wilden Zeiten, die Höhen und Tiefen der Macht.

J-Rock Challenge: Tag 21 – Bestes Merchandise?

Den Girugamesh Hoodie habe ich zum 19. Geburtstag von Freunden geschenkt bekommen. Da gab es den noch bei Neo Tokyo. Heute gibt es den da anscheinend nicht mehr …

Für mich ist dieser Hoodie absolut das beste Merchandise was mir bis jetzt geschenkt worden ist о(ж>▽<)y ☆

Sonntagsfüller am Montag: Wochenrückblick #12

Wie doch die Zeit vergeht, da schaut man auf die Uhr und schwups ist es schon Montag… dabei wollte ich doch heute eigentlich einen anderen Blogeintrag schreiben. Aber egal, dann gibts den eben nächstes Mal xD

Gesehen: Viele Animefolgen von unterschiedlichen Anime (Shuffle!, Ergo Proxy, Naruto, Death Note, FMA) – und den ersten Naruto Film ^^“

Gelesen: Den Manga „Zu jung für die Liebe“ von Kanan Minami (zu dem demnächst eine Review folg) und dann habe ich noch angefangen „Vampire unter uns!“ zu lesen, welches mir mein Freund mitgebracht hat, weil ich bis dato noch nicht dazu gekommen bin es zu lesen.

Gehört: An Café, Nox Arcana, Lord of the Lost uvm. … das neue Lotl Album finde ich nach wie vor einfach nur klasse ^^

 Gegessen und getrunken: Es gab vor allem am Wochenende einiges an leckerem Krams, denn mein Freund kann kochen und das gar nicht mal so schlecht *yammi* und vor allem hat er es geschafft das ich mal wieder (wenn auch mit anfänglichen Schwierigkeiten) mit Genuss etwas vom Grill gegessen habe – und dabei hat er den Kram einfach nur aufgelegt … entweder liegt das also an der sprichwörtlichen „Rosaroten Brille“ oder aber er kann das tatsächlich sehr gut. Die Tatsache, das meine Mom das Grillen dieses Mal allerdings auch völlig entspannt genießen konnte, spricht aber sehr wohl auch für letzteres!
Getrunken habe ich dank ihm übrigens auch mehr als meine „Standardt 1L Tee“, die ich inzwischen auf der Arbeit trinke. Außerdem gabs noch wat leckeres beim Mini-Stammtischtreffen im Einhorn… *Blutgruppe, yayyy* (kann ich immer noch nur wärmstens empfehlen ^.~

HNI_0051Unser Mini-Grill mit Gemüsesticks, Feta, Kartoffeln, Tofu-Würstchen und Fleisch (für die Mama und so)

Getan: Gearbeitet, irgendwo bedauert doch nicht zum WGT zu können – aber im Endeffekt doch nichts bereut, da ich mir so ein tolles WE mit meinem Freund machen konnte. So kann man die Woche in einem Satz erklären. Und bevor ihr jetzt anfängt zu zählen, wie oft ich hier schon „mein Freund“ geschrieben habe: Wir sind gerade mal 9 Tage zusammen, ich darf das! Außerdem hat er das letze Mal scherzhaft gesagt er wolle auch mal erwähnt werden xDD

Gedacht: Na, woran denkt man wohl, wenn man verliebt ist und denjenigen, dem dies gilt über Pfingsten bei sich hat?… An Kuchen natürlich *hust*

Geärgert: Ich habe mich über 2 Dinge geärgert. Erstens über die Sonne und die unheimliche Wärme – die mir so dermaßen zu schaffen gemacht haben, das sich mein Magen teilweise gern von dem Essen wieder getrennt hätte – und das obwohl ich immer in Schatten war, damit ich wenigstens keinen Ausschlag bekomme -.-
Zweitens habe ich mich über das fast schon selbtszerstörerische Verhalten bzw. Denken eines Kumpels geärgert… Gut, ich habe mich ehrlich gesagt weniger darüber „geärgert“, als das ich mir viel mehr Sorgen um ihn gemacht habe. Denn wenn selbst die Person, die für ihn eine Seelenverwandte und -Schwester war sagt sie wolle definitiv nicht mehr über oder mit ihm reden, dann ist das schon ganz schön happig. Das schlimme daran ist, das er selbst wohl nicht mitbekommen, das er gerade unbewusst alles niederreißt, was er sich aufgebaut hat… aber ich will mir an dieser Stelle jetzt nicht noch einmal den Kopf darüber zerbrechen, ich hoffe nur noch das er seinen Weg gehen kann ohne das er noch mehr verliert als er schon hat und am Ende ganz allein da steht.

Gekauft: 4 Bücher vom Thalia Sonderposten.. man kann ja nie genug Bücher haben!!
Krieg der Vampire von David Wellington
Bewahrer des Chaos von Wladimir Wassiljew
das Blut der Templer von Hohlbein
und Killmore… was niemand wissen darf von Nicole Jamet und Marie-Anne Le Pezennee

Geplant: Nächstes WE steht die Return an – und ich freue mich riesig darauf ^^ Außerdem werde ich mich morgen mal an mein Outfit für die ChisaiiCon Ende des Monats fertig machen… schließlich muss noch ein ganzer Rock geschneidert werden. Und NEIN, es wird kein Cosplay, dafür kann ich mich einfach zu schwer für einen Charakter entscheiden -.-“