Mad Love

Wie schon das ein oder andere Mal erwähnt, habe ich mir für die Vorstellung der Vampirfilme eine Liste organisiert die ich nach und nach abarbeite – da ich im Grunde genommen gar kein so großer Filmkenner bin. Und das bedeutet, das ich regelmäßig los gehe und mir Filme von der Liste ausleihe und mir anschaue, damit ich auch weis wovon ich rede ^^

Warum ich euch das heute kurz erkläre seht ihr am heutigen Film Mad Love aus dem Jahre 1935.  Der Film der unter der Regie von Karl Freud gedreht wurde hat meiner Meinung nach nichts mit Vampiren zu tun und es wundert mich das dieser Film in der besagten Liste auftaucht. Ich stelle euch diesen Horrorfilm aber trotzdem vor, denn wenn ich mir schon die Mühe mache….

In dem Film geht es um den Konzertpianist Stephen Orlac, der nach einem Zugunglück seine Hände verliert. Seine Frau Yvonne Orlac lässt nichts unversucht um dem Leben ihres Mannes Sinn zu geben, der diesen verlieren würde ohne seine Hände. So tritt sie an den Chirurg Dr. Gogol heran, der ihrem Mann die Hände eines zuvor getöteten Mörders und Messerwurfexperten angenäht. Damit tut Dr. Gogol etwas, was sich sonst keiner seiner Kollegen getraut hätte.

Er versucht alles Menschenmögliche um Stephen Orlac wieder ans Piano zu bringen, denn das macht seine Frau Yvonne wieder Glücklich. Doch als der Pianist anfängt mörderische Gedanken und Fähigkeiten des Mannes, der vorher im Besitz der Hände war zu entwickeln, wittert Dr. Gogol noch eine völlig andere Chance Frau Orlac (in seinen Augen) glücklich zu machen…

Interessant ist auch das 1960 ein Remake mit dem Titel Die unheimlichen Hände des Dr. Orlak von Edmond T. Gréville (mit Mel Ferrer und Christopher Lee) entstand. Und das auf Grund der Tatsache das die Originalfassung für einige einfach zu brutal gewesen sein soll, was zur Folge hatte das der Film wurde in einigen Ländern verboten und in anderen um die gewalttätigen Szenen herausgeschnitten wurden.

Heute gilt sowohl die Originalfassung als auch das Remake als Horrorklassiker – im Vergleich zu heutigen Horrorfilmen ist der Film auch nicht sonderlich brutal und er erinnert mich eher an einen Edgar Wallace Fall (wie z.B. die toten Augen von London).

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 25. September 2014 in Filme und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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