Dienstagsgedudel: Lacrimosa

Es ist mal wieder Dienstag und das heißt: Zeit für eine weitere Band die mal wieder zu meinen Lieblingen gehört. Ich Rede von der Band Lacrimosa, die im November 1990 von Tilo Wolff gegründet wurde.

Tilo Wolff (Gesang und Musik) und Anne Nurmi (Musik)

In den über 20 Jahren die diese Band also bereits besteht ist es auch nicht verwunderlich, das sie sich musikalisch (und optisch) verändert, z.T. verbessert und auf jeden Fall weiterentwickelt haben. Zu Gründungszeiten galt Lacrimosa noch als Vorreiter des NDT – der neuen deutschen Todeskunst. Inzwischen ist die Musik sehr Metal lästig, was allerdings genauso gut zu den düsteren und gesellschaftskritischen Texten passt. Doch die Band kann noch weitere Besonderheiten aufweisen. So kann sie sich als erste deutschsprachige Band ohne Plattenvertrag bei einem Musikkonzern oder Unterstützung durch öffentliche Fördergelder zu einer der wenigen zählen die bereits 1998 auch außerhalb Deutschlands bekannt und beliebt war. Heute arbeiten sie mit de renommierten Orchestern zusammen und können diverse Topplatzierungen in den Charts in mehr als 25 Ländern weltweit vorweisen.

Diskografie:
1991: Angst
1992: Einsamkeit
1993: Satura
1995: Inferno
1997: Stille
1998: Live
1999: Elodia
2001: Fassade
2003: Echos
2005: Lichtgestalt
2007: Lichtjahre
2009: Sehnsucht
2012: Revolution
2014: Live in Mexico City

Bis auf die letzten beiden Alben besitze ich inzwischen alle und kann auch zum Teil diejenigen verstehen, die der Meinung sind Lacrimosa könne man sich nur anhören wenn man traurig sei oder denen die Musik einfach zu melancholisch ist. Jedoch sollte man sich auch ins Gewissen rufen, das das NDT Genre genau auf diese Melancholie aufbaute…

Wer mehr über diese Band erfahren möchte, der sollte der offiziellen Homepage einen Besuch abstatten: http://www.lacrimosa.ch/

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 4. November 2014 in Musik und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Hab mich schon gefragt, wann denn die für mich „Vorreiter“ der schwarzen musischen Kunst an der Reihe sind und schau mal guck, da sind 😉 Im übrigen schafft es Tilo mit seinen Texten, selbst auf die düstere, melancholische Art, viele aus ihrem Stimmungsloch zu ziehen, nahegelegt sei „Stolzes Herz“, dass sich auch gern mal die nicht-gruftigen-Leser anhören sollten.

  2. Ich find und fand die ja ehrlich gesagt fast noch schlimmer und schlagerartiger als Unheilig *Kopf einzieh*

  1. Pingback: #mera16 – einmal Grufti gut durch! | the music box of a morbid wonderland

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