Homepage Überarbeitung- ich brauche eure Hilfe!

Heute habe ich mal wieder Zeit gefunden ein wenig zu schreiben. Doch muss ich zugeben, habe ich das heutige Thema schon vor längerem so verfasst. Es geht nämlich mal wieder um eines meiner liebsten Themen – die Gothic Szene. Im Laufe meiner Blogeinträge habe ich immer wieder bemerkt, das meine Informationen meist nur die Oberfläche ankratzen und das möchte ich ändern.

Als ich vor einigen Jahren begann mich mit der Szene auseinander zu setzen, habe ich meine Ergebnisse auf meiner Homepage black-j-rose.de.to online gestellt. Diese Homepage existiert noch, jedoch habe ich die Texte bis heute nicht verändert… und da kommt ihr ins Spiel! Denn ich weis von einigen von euch das ihr euch da etwas besser auskennt bzw. andere Sichtweisen habt und diese würde ich gern in die Überarbeitung mit einfließen lassen.

Damit ich euch aber nicht zu viel auf einmal zu lesen gebe, werde ich ab heute ab und zu einen Text in die Runde schmeißen und bin dann gespannt über eure Kommentare ^^

Wie Anfangs erwähnt geht es heute um die Gothic Szene, genauer gesagt um die Geschichte der Szene (wer Rechtschreibfehler findet möge bitte bescheid geben)

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Text von der Homepage – – – – – – – – – – – – – – – – –

Die Gothic Szene splittete sich in den 1980er Jahren von der Punkbewegung ab. Die Zeit, in der die Szene noch in den Kinderschuhen steckte, legt man auf den Zeitraum von 1981-1989. Anfangs war Gothic eine reine Musikalische Richtung und entwickelte sehr schnell eine eigene Jugendkultur. Im Gegensatz zu den genauen Entstehungsjahren ist unklar, ob die Szene sich von England aus verbreitet und entwickelt hat, denn schon in eben dieser Entstehungszeit tourten bereits bekennende Gothic Bands durch Deutschland und speziell im damaligen West-Berlin entwickelte sich die Szene schnell.

1984 verebbte die erste musikalische Welle, wobei sich dann zeigte, das es sich bei Gothic in England um eine typische Modeerscheinung und in Europa um eine richtige Szene handelte. 1990 gab es wieder einen Aufschwung der Gothic Kultur, als sich in den USA eine gosthicspezifische Infrastruktur herausbildete und in Deutschland die Wende eintrat.
Anfangs noch stark an der Punkmode orientiert bildeten sich jetzt auch Kleidungsstile heraus, die stark vom Barock beeinflusst waren oder Filmfiguren aus Horrorfilmen zum Vorbild hatten. Nun wurden auch die verschiedensten Veranstaltungen arrangiert u.a. das erste WGT (Wave-Gothic-Treffen) am 29. und 30. Mai 1992. Im gleichen Jahr wurde das Zillo Musikmagazin zum Sprachrohr der gesamten Schwarzen Szene. Mit dem Erscheinen der NDT (Neue deutsche Todeskunst) wurde die Gothic Szene in deutschen Clubs immer mehr akzeptiert und die große Nachfrage nach verwandten Musikrichtungen machte nun auch die mittelalterliche Musik für die Szene interessant.

1996 war ein schlechtes Jahr für die Gothic Szene, denn fast schlagartig verschwand der tragende Musikstil Gothic Rock von der Bildfläche. Das hatte zur Folge, das auch Labels und Musikzeitschriften ihre Aktivitäten einstellten, die Szene sich Stufenweise aus den Discos zurückzog und nur noch von gothic-nahen Bands gerade so am Leben gehalten wurde. In vielen Kleinstädten starb die Szene sogar ganz aus. Mitverantwortlich an diesem Aussterben war die wachsende Popularität von Metalgenres, denen in, für die Szene wichtige Zeitschriften wie Zillo, Sonic Seducer und Orkus immer mehr Aufmerksamkeit geboten wurde.

Nachdem es relativ still geworden war um die Gothic Szene rechnete niemand damit, das diese zur Jahrhundertwende ein Revival erlebte. Denn zu diesem Zeitpunkt brachte gerade die Kommerzialisierung der schwarzen Szene frischen Wind in die totgeglaubte Szene. Nicht nur das Subgenre Gothic Metal entstand, sondern auch Bands, die mit Gothic Rock nichts zu tun haben wurden als Gothic Bands verkauft. Als Beispiele gelten hier HIM, Nightwish, Oomph!, Rammstein, Marilyn Manson, Evanescence, Subway to Sally, Eisbrecher usw.

Da die Vermarktung auf größtenteils positive Resonanz stieß versuchte die Musikindustrie schließlich auch Bands wie NuPagadi oder LaFee als „Gothic“ zu verkaufen, was das Ganze ins lächerliche zog und zur Folge hatte, das die bis dahin überlebte oder wieder aufgebaute clubspezifische Infrastruktur der Gothic Szene nahezu vollständig zerstört wurde. Auch die Gothic Events änderten sich, denn sie werden zwar noch als solche Betitelt aber meist handelte es sich dann allerdings um metal-, mittelalterrock-, techno- oder gar j-rock-orientierte Veranstaltungen, die auf ein Massenpublikum ausgerichtet sind. Dabei bestehen zwischen der J-Rock bzw. Visual Kei Szene und der Gothic Szene deutliche Abgrenzungsversuche. Dies ist zwar hauptsächlich in Japan der Fall, denn dort wird Visual Kei nur allzu oft mit der Gothic Kultur in eine Topf geworfen. Allerdings kommt es auch immer öfter auch außerhalb Japans zu solchen Auseinandersetzungen, da gerade die Visual Kei Szene immer beliebter und bekannter wird.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Textende – – – – – – – – – – – – – – – – –

So und nun haut in die Tasten! Was haltet ihr davon? Habt ihr Ergänzungen? Verbesserungsvorschläge?

Lasst es mich wissen und vielen Dank dafür schon mal ^^

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 6. Dezember 2014 in Homepage und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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