Blood – The last Vampire

Der Donnerstag ist und bleibt der Film-Tag. Und ich habe vergleichsweise lange schon keinen Vampirfilm mehr vor gestellt. Passend zur Themenwoche, habe ich mir also einen Film ausgesucht, den es in zweierlei Ausführungen gibt, außerdem 2 Serien und 3 Bücher, von denen ich das erste auch vor einigen Jahren gelesen habe. Wie der Titel schon Verrät geht es um Blood – The last Vampire.

Beginnen wir nun also mit den Romanen. Den ersten Band (siehe Bild rechts)  獣たちの夜 BLOOD THE LAST VAMPIRE (ISBN 4-8291-7449-8) von Mamoru Oshii ist im November 2000 in Japan erschienen.Wann die genaue Veröffentlichung in Deutschland war, kann ich nicht genau sagen, da ich mir dieses Buch damals ausgeliehen hatte. Handlungstechnisch beinhaltet dieses Buch unter anderem die Geschehnisse aus den gleichnamigen Filmen – zu denen ich gleich noch komme.

Die beiden Nachfolgerromane stammen von Jun’ichi Fujisaku, der später auch Regie bei einer der Serien zu dem Thema führte, die zugleich als Vorlage für beide Serien fungierten. Das erste der beiden Bücher erschien im Januar 2001 unter dem Titel  闇を誘う血―BLOOD THE LAST VAMPIRE (ISBN 4-8291-6109-4) und 上海哀儚―BLOOD THE LAST VAMPIRE (ISBN 4-8291-7474-9) folgte dann im Juli 2001.

Alle drei Bücher zusammen haben bei Fans hohen Stellen- und Sammlerwert, gerade weil nur das erste Buch auch ins deutsche übersetzt worden ist.

Von Büchern nun aber endlich zu den Filmen. Der erste Film ist noch FSK 16 und der zweite FSK 18. Der erste Film ist ein 15 Jahre alter Anime Film unter der Regie von Hiroyuki Kitakubo, der durch einige Anime & Anime Filme schon bekannt sein dürfte.

Bei dem DVD Cover des Werkes, dürfte einigen ein Licht auf gehen bei dem Satz „von den Machern von Ghost in the Shell“ (u.a. meinem Hamster).

Die Handlung des Werkes sagt nicht viel, außer dass der Schauplatz die Yokota Air Base in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Die Vampirjägerin Saya tötet dort mithilfe eines Katana Vampirdämonen für die US-Regierung. Relativ schnell wird klar, dass sie selbst ein Vampir ist. Warum sie die Dämonen tötet, wird einem nicht wirklich erläutert und da kommt eine Besonderheit: Der Film an sich ist gut, aber besser wird er wenn man das oben erwähnte erste Buch der Romanreihe zuvor liest. Denn dann bemerkt man erst, dass es sich nicht nur die Filmvorlage ist, nein der Film baut auch teilweise offensichtlich auf Geschehnissen im Buch auf.

Auch wenn der Film eher etwas unkonventionell ist und teilweise etwas unvollständig wirken kann, ist er doch eines der gefeiertsten Werke in der Anime/Manga Schiene und wurde sogar ausgezeichnet.

2009 wurde der Anime Film als Live Action Film neu aufgelegt. Das heißt, dieses Mal wurde mit echten Schauspielern gedreht und das erste Mal am 11.9.2010 in Deutschland ausgestrahlt. Hierzulande ist dieser Film ebenfalls unter dem Titel Blood- The last Vampire erschienen, in Japan heißt dieser allerdings ラスト・ブラッド (Last Blood). Regie führte Chris Nahon, was bei eingefleischten Anime Fans teilweise recht negativ angesehen wurde, da es sich um einen Franzosen und keinen Japaner handelt.

Ich persönlich finde es jedoch nicht so schlimm, denn um das Remake zu 100% verstehen zu können, muss man nicht unbedingt das Buch vorher gelesen haben. Von daher ist auch die Handlung des Filmes etwas genauer.

Anders als im Vorgänger wird genau erklärt, dass Saya halb Vampir und halb Mensch ist. Sie jagt Dämonen und will sich an der ältesten Vampir-Dämonin, Onigen, für den Mord an ihrem Vater, rächen. Anders als im Vorgängerfilm bzw. im Buch wird Saya nicht von einem Oberschüler begleitet, sondern von einer Oberschülerin namens Alice bei der Jagt entdeckt. 

Dieser Alice glaubt erst niemand, was sie gesehen hat und so stellt auf eigene Faust Nachforschungen an.  Diese bringen sie nicht nur in eine Bar voller Dämonen, sondern auch in höchste Lebensgefahr und auf die Spuren von Onigen. Deshalb beschließt Saya auch das Mädchen zu schützen. Was noch so passiert, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Denn wie immer bin ich der Meinung, dass sich jeder selbst ein Bold machen sollte…

Auch wenn ich das Remake besser zu verstehen finde, für Leute die das Buch nicht gelesen haben, so finde ich persönlich immer noch den Anime Film besser. Und wer sich jetzt wundert, warum ich Anfangs von 3 Büchern gesprochen habe, bis jetzt aber nur auf den ersten Band anspielte, dem sei gesagt, dass die anderen beiden Bände jeweils als Vorlage für die Anime Serie Blood+ und Blood-C, dienten. Zudem gibt es zu dieser Serie auch noch einen Film, mit dem Titel Blood-C: The Last Dark. Auf diese beiden Serien (sowie den weiteren Film) gehe ich jetzt aber nicht weiter ein, denn hier sind noch einmal neue Handlungen verarbeitet. Außerdem wird gerade in der neueren Serie Blood-C, von 2011 nicht mit Blut gespart. Und auch die Tötungsarten reichen von Gliedmaßen abreißen, über völlig zerschmettern bis hin zum klassischen Aussaugen von einem Vampir…. ja ich rede von Menschen, die qualvoll und blutig umgebracht werden.

Und das ist auch der Grund, warum ich dieses Mal keine Tailer in den Beirag einbaue. Denn nicht nur, dass die hier angesprochenen Dinge alle zwischen FSK 16 und FSK 18 liegen, nein manch eine Szene ist auch mir ein wenig zu blutig – und das ist auf der einen Seite ein Kompliment und auf der anderen Seite soll das auch schon was heißen.

Daher will ich euch nichts zumuten müssen. Ich hoffe euch hat der Beitrag trotzdem gefallen ^^

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 9. April 2015 in Bücher, Filme, Japan und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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