Dienstagsgedudel: Schwarz Stein

Ich finde an dem Namen der heute vorgestellten Band Schwarz Stein, merkt man, dass einige Japaner ein fast schon verträumtes Denken zum 2. Weltkrieg haben.  Wie ich darauf komme? Nun diese japanische Band wurde 2001 als Rudolph Steiner gegründet. Und vielleicht sehe ich das ja falsch, aber Rudolph Steiner verbinde ich mit negativen Gedanken und rechtem Gedankengut …

Ich bin 2011 über das Label Midi:Nette auf die Band aufmerksam geworden. Bis darauf, dass mir der Name irgendwie Unbehagen bereitete, war ich doch sehr interessiert an dieser Band, da sie nicht nur bei Manas Label unter Vertrag waren, sondern auch noch optisch sehr nah an die Band Moi dix Mois heran kam.

Schwarz Stein bestand aus nur zwei Mitgliedern:  Kaya und Hora.  Da die Band kein langes bestehen hatte, kann ich euch die komplette Bandgeschichte erzählen: Die ersten Demo-Tapes, „Queen of Decadence“ und „Perfect Garden“, mit denen sie sich bei Midi:Nette bewarben, wurden noch einmal neu Überarbeitet und 2002 Teil ihrer Debütsingle, welche den Titel des zweitgenannten Songs trug. 2003 erschien dann ihr erstes Album „New Vogue Children“ mit der Singleauskopplung „Current“. Nicht einmal ein Jahr später folgte bereits das zweite Album „Artificial Hallucination“.

Zwischendurch hatten sie verschiedene Events, traten teilweise auch Solo auf und arbeiteten mit Moi dix Mois zusammen. Ihr letzter Auftritt war am 29. März 2004, kurz darauf trennten sich die Beiden völlig überraschend. Grund waren musikalische Differenzen, was bei zwei so Charakterstarken Künstlern nicht ungewöhnlich ist. Für ein Event von Midi:Nette, am 15. Dezember 2004, kamen sie jedoch noch einmal zusammen. Überraschend erschien am April 2006 ihr Colloboration Album „Another Cell“. Die CD war auf 1000 Kopie begrenzt und nur über Kayas Homepage erhältlich. Das Album stellte aber kein Comeback von Schwarz Stein dar. Auf der CD waren ältere Stücke mit anderen Bands und Musikern einfach nur neu vertont worden.

Die Trennung der Band hatte eine logische Konsequenz: Sowohl Kaya als auch Hora sind bis heute als Solo-Musiker tätig.

Wie man an diesem Lied erkennen kann, war die Band sehr elektronisch unterwegs, was daran lag dass Hora nur Keyboard und Synthesiser spielte, wärend Kaya sang. Es gibt sogar noch andere Lieder, die durchaus in der Cyber Szene gut ankommen könnten – was mal wieder beweist, dass ich Musik wenn sie japanischen Gesang enthält schneller mag – aber das sei nur am Rande erwähnt ^^

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 26. Mai 2015 in Japan, Lolita, Musik und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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