Blogbattle no. 18 – Gold

Eigentlich habe ich mich gefreut über dieses Stichwort, denn ich habe wieder mehrere Möglichkeiten etwas dazu zu schreiben. Doch jetzt sitze ich mal wieder davor und weis nicht was ich schreiben soll bzw. wo ich denn anfangen soll. Anders als zu anderen Beiträgen kann ich mich (wie ihr sehen könnt) noch nicht mal von der Trennlinie beeinflussen lassen, da diese ebenfalls nur schlicht golden ist.

Na gut, ich habe ja auch nicht so viel mit Gold zu tun. Ich besitze bzw. trage keinen Goldschmuck, habe keine Goldenen Plomben und in den meisten Spielen, die ich zocke ist die Währung auch kein Gold sondern z.B. Gill, Pokedollar, Kristalle und Yen – okay, das könnte jetzt schon fast auf meinen Spielstil schließen lassen, aber das ist heute nicht das Thema.

In der Alchemie spielt Gold eine wesentlich wichtigere Rolle, zumindest wenn man den vielen Fantasyromanen und -filmen Glauben schenkt. Doch auch in dem Bereich kenne ich mich zu wenig aus um einen ganzen Beitrag damit zu füllen.

Allerdings kenne ich mich mit einem sehr ähnlichen Thema aus und so hol‘ ich mal wieder meine Bücher hervor und halte euch einen kleinen Vortag zum Thema Gold und Wicca.

Die Farbe Gold ist (eigentlich) der keltischen Gottheit Pwyll geweiht und wird häufig in Zusammenhang mit Geld- und Erfolgszaubern genutzt. Man sagt der goldenen Farbe auch nach, dass sie die Anziehungskraft auf spiritueller Ebene erhöht und außerdem läd sie Glück und Lebensfreude ein.

Im Wicca gibt es zum Glück so viele Gottheiten und Sagengestalten, dass man es sich regelrecht aussuchen kann welche Gottheit man bei einem Ritual um Hilfe bittet, wichtig dabei ist nur das die Gottheit trotzdem passt. Ich selbst kann mit Pwyll nichts anfangen – geschweige denn den Namen aussprechen. Daher weiche ich eher auf den Gegenpart der großen Mondin aus: Dem großen Gott, der Repräsentant der Sonne.

Das Stichwort Sonne hatten wir in diesem Blogbattle zwar schon, aber zu ihr passt ebenfalls die Farbe Gold. Wenn man sich die Wochentage anschaut, ist der Sonntag der Tag der Sonne. Die Sonne bringt aus Sicht einer Wicca u.a. Energie und Lebensfreude – genau wie es dem Gold zugesagt wird.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass dem Sonntag auch noch das Metall und die Farbe Gold zugeordnet wird und der Tag (besonders die Sonnenstunden des Tages) eignet sich am besten für Rituale zur Gewinnung von Ruhm, Ehre, Ansehen und Wohlstand. Aber auch für Energiegewinnungs- und gute Laune Rituale eignet sich dieser Tag hervorragend.

Ein recht simpler Gute Laune Zauber, der bei mir auch funktioniert, habe ich aus dem Buch Zauberpower, Magische Hexentipps:

für diesen Zauber benötigt man:

  • eine goldene Kerze
  • 2 Messerspitzen Johanniskraut und eine Räucherschale (oder vier Tropfen Johanniskrautöl für den Duftstein)
  • ein weißes Blatt Papier
  • zur Zauberverstärkung einen Blauquarz

so funktioniert der Zauber:

Zuerst schreibst du die Dinge auf das Blatt Papier, die dich im Moment am meisten ärgern. Versuche es mit einem Satz zu sagen, je einfacher du es formulierst um so besser- Nun entzündest du die goldene Kerze und danach die Räucherschale mit dem Johanniskraut(als Alternative gibst du 4 Tropfen Johanniskrautöl auf den Duftstein). Jetzt legst du den rechten Mittelfinger auf das Blatt (Linkshänder den Linken) und schließt die Augen. Denke nun ganz fest an eine große grüne Wiese im Sonnenlicht und stelle dir vor, wie du über diese Wiese läufst. Je besser du dich auf dieses Bild konzentrieren kannst, um so wirkungsvoller wird der Zauber Nimm nun zuerst den Finger vom Blatt und lösche dann die Kerze und die Räucherschale.

Wer dieses Ritual bzw. den Zauber nun ausprobiert, und erst keine Wirkung bemerkt, dem sei gesagt: das ist im ersten Anlauf normal. Denn die meisten Menschen setzen voraus, das „Zauber“ sofort die Welt verändern – sofern sie daran glauben, denn es gibt auch viele Menschen für diese Zauber nur in Spiele und Romane gehören. Doch „zaubern“ ist nur das Synonym für Energiearbeit und diese braucht Training und man kann auch nicht alles zaubern – kurzum man kann keine Kohle in Gold verwandeln mit Wicca Zaubern!

Aber goldene Steine gibt es trotzdem, mit denen man arbeiten kann z.B. den Goldtopas. Das ist eine besondere Abart des eigentlich blauen Topas und ist meist als geschliffener Edelstein zu finden bzw. zu erwerben. Als Heil- und Unterstüzungsstein wirkt er wie die goldene Farbe:

Er steigert das Selbstbewusstsein, schenkt ein zufriedenes und glückliches Gefühlsleben, bringt der Selbstverwirklichung näher und lässt eigenständig durch das Leben gehen. Er verbessert die Intuition, regt zur Entfaltung der eigenen Fähigkeiten an und hilft dabei Ziele umzusetzen. Außerdem beschert der Goldtopas eine aufgeschlossene sowie aufrichtige Art und Weise, die auch zu mehr Erfolg und Anerkennung verhelfen kann. Zusätzlich sorgt dieser Heilstein für Entspannung, lockert auf und hilft unter anderem bei Nervosität oder Entkräftung. Des Weiteren hilft Goldtopas sehr gut bei Depressionen oder Schlaflosigkeit und kann das Gemüt beruhigen. Er hilft sogar, wenn Gemütsschwankungen auf Schlaflosigkeit zurückzuführen sind.

Zu guter letzt habe ich zwar kaum etwas goldenes zu hause, jedoch sind sämtliche Werkzeuge welche ich für Wicca Rituale nutze aus Messing gearbeitet sind, welches ja auch mal goldend erscheinen kann ☆~~ヾ(>▽<)ノ。・☆ :

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Ihr dürftet jetzt wieder um einiges schlauer geworden sein und so überlasse ich euch meinen goldigen Mitstreitern:

Dark Lord
– Schakal
– Wetterschaf
– DychterFyrst < setzt auf unbestimmte Zeit aus
– Sebastian
– Chelsea
– Justine
– Lisa
– Laura

special Guest: transpiratane <nimmt voraussichtlich nur heute teil

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 31. Mai 2015, in BlogBattle, Wicca. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 11 Kommentare.

  1. Ich habe nix zu meckern und so bekommst du eine 1 😀

  2. Wollte dir grad sagen, dass es Topas in vielen verschiedenen Farben gibt, bis mir Google sagte, dass der Goldtopas eigentlich ein Citrin ist 😀 Das wusst ich bis jetzt nicht. Einen Citrin habe ich schon selbst hergestellt aus einem Amethyst, die ja lila sind 🙂

    Eine 2+

    Gruß vons Schaf

  3. Sehr cool muss ich ausprobieren! 😀 Eine 1!

  4. Richtig toller Post!:) Eine 1.:)

  5. Hat mich diesmal thematisch nicht so angesprochen. Bekommst eine 2.

  6. Ich hatte zwar eher mit einem Post aus dem Bereich Japan gerechnet, aber auch so war er lehrreich. Eins minus.

    • ich hatte auch erst geplant etwas über das goldene Japan zu schreiben, aber das war mal ein Thema in einem Geschichtsreferat und daher wäre das etwas sehr lang geworden 😛

  1. Pingback: Blogbattle no. 26 – Farbe | the music box of a morbid wonderland

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