Hashtag #Nadelwissen!

Wie vielleicht der ein oder andere schon weis, bin ich seit gestern ausgebildete Kauffrau im Einzelhandel – und das ist auch der Grund gewesen, warum ich in letzter Zeit eher weniger geschrieben habe. Für die mündliche Prüfung musste man Wahlqualifikationen festlegen und bei mir war eine davon „Kurzwaren“. Als ich also im Laufe der Woche meine Unterlagen zum Thema durchschaute, kam ich auf die Idee, dass ich nach der Prüfung hier im Blog mehr über Kurzwaren zu schreiben. Dafür war ich dann auch mal hip und habe mir einen Titel (oder hashtag) ausgedacht: #Nadelwissen.

Es wurden sich zur Abwechslung auch mal nicht-japanische Themen gewünscht und das Nähen gehört ja auch zu einem meiner größten Hobbys (neben Japan). Außerdem gehört mein bester Kumpel mit zu den Personen, die sich mal was anders gewünscht haben und er würde selbst gern das Schneidern lernen, also kann ich für ihn schon mal 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen (。→∀←。)trennlinie_schwarzFangen wir also ganz simpel an: Was sind „Kurzwaren“?

Das Wort stammt schätzungsweise aus dem 18. Jahrhundert und bezeichnet überwiegend Waren die kleiner als eine Elle (je nach Land kann eine Elle von 0,5 – 1,7m betragen) sind  und recht kurzlebig sind. Sprich Dinge die man schnell mal wieder neu kaufen muss. Darunter fallen Dinge die essenziell fürs Nähen sind, u.a. Nadeln, Knöpfe, Zwirn, Schnallen, Bänder, Reißverschlüsse und Nähmaschinenzubehör.

Am Beispiel meines Ausbildungsbetriebes Galeria Kaufhof bildet die Wolle den größten Teil der Kurzwarenabteilung und auch Nähmaschinen und Stoffe laufen unter der Abteilungsbezeichnung (sind in Poppenbüttel aber nur via Onlineshop erhältlich). Und das obwohl diese keine Kurzwaren sind. So wird z.B. in manchen Fällen auch heute noch Stoff vom Meter mit der Elle gemessen. trennlinie_schwarzIn der heutigen Zeit sind Kurzwaren aus unternehmerischer Sicht nicht mehr so gefragt wie früher, was es schwierig macht in lokalen Geschäften fündig zu werden oder mann muss eben längere Anfahrtszeiten in Kauf nehmen. Okay manchmal hat man Glück und der Aldi oder Lidl in der Nähe verkauft ein Kurzwarenset für relativ kleines Geld, jedoch ist die Qualität dieser Sets meistens auch dem Preis angepasst: ziemlich niedrig.

Und auch wenn Marktführer wie Prym, Gütermann, Coats oder Dill  vergleichsweise teuer sind, lohnt es sich ein wenig mehr Geld aus zu geben, denn Qualitätsfäden reißen seltener und halten länger. Für Nadeln gibt es ebenfalls große Qualätsunterschiede und auch für andere Dinge ist dies der Fall – auch wenn es einige, wenige Kurzwaren gibt bei denen es nur preisliche Unterschiede gibt.

Was das alles genau ist, welche Unterschiede es bei Nähnadeln, -fäden und co. gibt, werdet ihr also auch ab und an hier zu lesen bekommen, ich hoffe euch (und vor allem meinem besten Kumpel) damit ein weinig weiterhelfen zu können und eine kleine Abwechslung in den Blog bringen kann. Und für alle, die meinem Blog wegen dem ganzen Japan Kram folgen: Keine Angst auch dieses Hobby kann man super mit dem Thema Japan verbinden, schließlich schneidere ich leidenschaftlich gern Lolita Kleider und Röcke, wie ich in einem früheren Post schon unter Beweis gestellt habe ☆~(ゝ。◕)

Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 27. Juni 2015, in Nadelwissen. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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