Die Vampirschwestern

Ich hatte euch letzten Donnerstag ja schon mal einen Vampirfilm aus Deutschland vorgestellt und die meisten Reaktionen darauf sind genau so ausgefallen wie meine erste Reaktion auf den Film: „moderner Vampirfilm… okay – Produktion in Deutschland, na da kann ja nichts bei rum kommen!“

Klar werden jetzt die Kinski Fans aufschreien, aber ich spreche hier von Vampirfilmen aus der Neuzeit und nicht von Klassikern, denn ich finde Deutschland als Produktionsland für Vampirfilme zu nehmen ist heutzutage echt kritisch. Was wir Deutschen aber anscheinen nach wie vor gut produzieren können, sind Kinderfilme.

Und genau solch einen stelle ich euch heute vor. Wer sich nun fragt, was ein Kinderfilm bei den Vampir Filmen zu suchen hat, der schaue sich mal den Titel an: Die Vampirschwestern

In dem Film geht es um die beiden Halbvampire Silvania und Dakaria. Die beiden ziehen mit ihrer menschlichen Mutter und dem Vampirvater von Transsilvanien in eine deutsche Kleinstadt. Und das bedeutet ein Kulturschock für die 12-jährigen Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein können.

Silvania genießt das Menschendasein und stellt sich den Aufgaben bzw. Problemen, die jeder normale Mensch in dem Alter hat: Neue Schule, neue Freunde und die erste große Liebe. Das erweist sich ab und an als schwieriger als gedacht, denn auch wenn sie eine Halbvampirin ist und somit am Tag vor die Tür kann, muss sie zu starkes Sonnenlicht vermeiden… was äußerst schwierig ist, wenn einen der Schwarm im Hochsommer ins Freibad einläd.

Dakaria hingegen vermisst das vampirische Leben, welches die Familie in Transsilvanien geführt hat. Die Flugstunden, das rohe Fleisch, das Keilen und Raufen mit den anderen Jungvampiren… dementsprechend hat sie so einige Probleme sich in der normalen Welt, die obendrein auch noch viel heller ist, zurecht zu finden. Außerdem kann sie nun wohl nicht mehr an der transsilvanischen Flugweltmeisterschaft der Jungvampire teilnehmen. Schließlich muss es geheim bleiben, dass die Familie nicht zu 100% menschlich ist.

Doch dank ihrer neuen Freundin Helene, der sie ihr Geheimnis, trotz Verbot der Eltern anvertraut haben, finden sie eine Lösung für ihre Probleme. Denn sie finden heraus, dass es in der Stadt einen Laden gibt, der einem die innigsten Herzenswünsche erfüllt. Dass dies allerdings zu noch mehr Problemen führt, kann man sich wohl ohne weiteres denken…

Ich finde den Film recht niedlich gemacht, ist aber wahrscheinlich für den Großteil meiner Leser hier nicht geeignet. Ich nehme den auch nur auf, weil ich mir eben alle Vampirfilme, die ich kenne einmal vorknöpfen und hier vorstellen will.

Außerdem ist der Film auch gut dafür geeignet kleinen Kindern, die noch Angst vor Monstern und Vampiren haben, zu zeigen, dass Vampire gar nicht so bösartig sind (und das sie nicht in der Sonne glitzern – das nenne ich pädagogisch Wertvoll!!).

 

 

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 6. August 2015 in Filme und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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