Blogbattle no. 29 – Freunde

„Gruftis sind alle Satanisten, dauernd depressiv, fressen kleine Kinder um deren Blut zu trinken und opfern unschuldige Tiere. Da ist es wohl auch klar, dass diese schwarzen Gestalten keine Freunde haben!“

Solche und ähnliche Sprüche durfte ich mich auch schon zu genüge anhören. Und demnach dürfte es mir auch schwer fallen etwas zu dem Thema „Freunde“ zu schreiben…

Komischer Weise weis jeder, wenn sich eine Gruppe von Gruftis auf macht um einen entspannten Abend in der Szenedisco der nächstgelegen Stadt zu haben, dass das ganz gefährliche Freunde sind, die sich nachts auf einen Friedhof schleichen, ihre schaurige Musik (wenn man das als Musik bezeichnen kann) an schmeißen, dem Satan eine Katze opfern, ihr Blut trinken und Absinth saufen. Zum krönenden Abschluss gibt es dann noch eine Orgie auf dem Grab von Opa Heinz!

Daher hören viele Teenager immer wieder: „Freunde dich ja nicht mit einem Grufti an!“

Und spätestens, wenn die Eltern dann anfangen ihren Kindern die Freunde aus zu suchen, wird es unschön. Denn komischer Weise vergessen viele Eltern, dass sie sicher auch mal Freunde hatten, die nicht wirklich freundlich aussahen.trennlinie_schwarz

Ich habe in meiner Teenie-Zeit (und auch danach) immer das Glück gehabt, dass ich mir meine Freunde selbst aussuchen konnte. Doch auch den oben beschriebenen Fall habe ich für ein halbes Jahr kennen lernen dürfen, als ich nicht bei meiner Mom wohnte. Genauer werde ich jetzt zwar nicht auf besagtes halbe Jahr eingehen, jedoch sei so viel gesagt: Zum Schluss hieß es ich hätte gar keine Freunde und das läge daran, dass ich mich weigere erwachsen bzw. „normal“ zu werden.

Eines kennt aber irgendwo jeder, egal wie frei man in der Auswahl seiner Freunde ist: die falschen Freunde. Während richtige und wahre Freunde immer füreinander da sind und sich gegenseitig unterstützen, egal in welcher Situation, lügen die falschen Freunde einem eiskalt ins Gesicht. Passend dazu spukt mir einer der wenigen Songs im Kopf rum, die ich mir von Saltatio Mortis noch anhören kann:

trennlinie_schwarz

Und auch wenn ich ein relativ großen Freundeskreis habe – entgegen einiger Meinungen und Vorurteile, bin ich nun an einem Punkt angekommen, an dem ich meine Mom gerne lynchen würde für diese Stichwort!

Denn für mich ist es trotzdem extrem schwierig auch nur irgendwas über das Thema Freunde zu schreiben, wenn es einem einfach so vor die Füße geworfen wird. Schließlich fallen einem Freunde auch nicht einfach so vor die Füße und Freundschaften sind eben sehr pflegebedürftig, zeitaufwendig und verdammt umfangreich!

Genau da liegt nämlich mein Problem: Nach knapp 2 Wochen Zeit, 15 Mal neu anfangen und immer mehr Ideen zum Thema, komme ich einfach nicht auf den Punkt! trennlinie_schwarzMein persönliches Fazit ist also, dass ich viel lieber etwas mit meinen Freunden unternehme, anstatt über sie zu schreiben. Und jetzt, wo ich auch endlich mal Whatsapp habe, ist es für mich noch ein bisschen einfacher spontan etwas zu planen. Denn jetzt gehöre auch ich zu den Freunden, die quasi immer zu erreichen sind, selbst wenn ich nicht zu hause am Rechner sitze – so wie es bis jetzt gewesen ist.

von daher war dies nun jetzt mein recht kurzer und knapper Beitrag zum Thema Freunde. Ich hoffe ihr seid jetzt nicht zu sehr enttäuscht…

Mehr zum heutigen Thema findet ihr wie immer bei meinen Mitstreitern:

1. Meine Wenigkeit
2. Wetterschaf
3. Sebastian
4. Chelsea
5. Lilly
6. Laura
7. Mom
8. Dark Lord

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 23. August 2015, in BlogBattle. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. trotz Schwierigkeiten von mir ne 1

  2. Wenn am Gedanken dazu hat, einfach aufschreiben, hilft meist mehr als alles andere 😉

    klassische >>>Eins<<< von dir, besonders für den letzten Absatz.

  3. Ich höre das „Jeder Goth trinkt Blut und feiert satanische Friedhofsfeten“-Gerede ja fast gar nicht mehr, binnen der letzten 30 Jahre hat sich, zumindest in meinen Gegenden, auch der Normalobürger an den schwarz gewandeten Grufti gewöhnt (nicht zuletzt dank den ewigen „Jetzt geht´s wieder los – Supersexy Gothics zeigen nackte Haut zum WGT“ – BLÖD Schlagzeilen).

    In meinem Umfeld wird man als Gruftel nurnoch mit Technocybern und Nazis in einen Topf geworfen, da vermisse ich die guten alte „Satanisten!!“-Zeiten richtig 🙂

    • ja, das kommt immer auf die Gegend an, ich wohne genau genommen ja in einem Dorf, wo es mehr alte Leute und Kühe gibt, da ist das mit den hab nackten Weibern noch nicht ganz hin gekommen.

  1. Pingback: Das Ende vom Blogbattle | the music box of a morbid wonderland

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