ヴァンパイア

Noch länger als ein Dienstagsgedudel ist es her, das ich euch am Donnerstag einen Vampirfilm vorgestellt habe das kommt daher, weil ich via Anisearch auf den Film ヴァンパイア also Vampire gestoßen bin und diesen wollte ich euch dann als nächstes Vorstellen. Doch da es etwas schwierig war die Informationen zu dem Film und auch den Film selbst zu bekommen, hat besagte Vorstellung eben bis heute warten müssen.

Trotz des japanischen Titels hat dieser Film erstaunlich wenig mit Japan zu tun, gut der Regisseur Shunji Iwai ist Japaner und es taucht eine japanische Austauschschülerin auf, aber das wars dann auch. Genau so wenig wie dieser Film mit Japan zu tun hat, so hat er mit der klassischen übernatürlichen Figur des Vampirs zu tun.  Und das ist wohl auch der Punkt, warum mich dieser Film so extrem fasziniert.

Im Grunde genommen steht in diesem Film das Blut selbst im Vordergrund, denn der Hauptcharakter Simon Williams ist ein ganz normaler Mensch. Er übt den Beruf eines Biologie Professors aus und kümmert sich um seine demenzkranke Mutter, für die er extra eine Art „Gestell“ erfunden hat, damit sie nicht mehr stürzen kann. Außerdem schafft er es die japanische Austauschschülerin vom Selbstmord ab zu halten. Niemand würde jedoch auf die Idee kommen, das Simon eine zweite „Gestalt“ besitzt, denn er ist ein gesuchter Mörder der unter dem Titel „The Vampire“ immer wieder in den Schlagzeilen auftaucht.

Das Hauptmerkmal an der Tötungsweise von „The Vampire“ ist die Tatsache, dass er seine Opfer am Tatort zurück lässt, in einer Kühltruhe und komplett blutleer. Was er mit dem Blut macht ist der Polizei unklar, dem Zuschauer wird es allerdings schon in den ersten 10 Minuten gezeigt: Er trinkt es. Und auch wenn man jetzt denken mag, das man hier einen Krimi zu erwarten hat, ist dieser Film doch in dem Genre Drama zu hause.

Das kommt daher, da die Geschichte allein aus der Sicht von Simon erzählt wird. Ich persönlich finde es sogar sehr schön dar gestellt, wie er seine Opfer tötet (Stichwort morbide Ästhetik) und auch wie er allgemein mit ihnen umgeht, denn eines mag ich euch noch verraten: Er setzt keinerlei Gewalt ein.

In gewisser Weise erinnert mich da ヴァンパイア an meinen liebsten Vampirfilm Vampire Diary und genau wie in dem Film denke ich auch hier wieder an eine filmische Umsetzung des Renfield Syndroms. Und das ist wohl auch der Hauptgrund, warum ich von diesem Film begeistert bin und ich ihn euch empfehlen möchte. Jedoch weis ich auch, das schon Vampire Diary eher durchwachsen angekommen ist bei anderen, daher bin ich mit meiner „Empfehlung“ heute ein wenig vorsichtig.

Übrigens ist der Film im Original in englischer Sprache mit japanischen Untertiteln erschienen, aber es gibt auch eine komplett deutsche Synchro für diesen Film bei Amazon (auch hier sind die Bewertungen übrigens eher durchwachsen, aber was solls).Hier ist einmal der Trailer, der u.a. auch die hübsche musikalische Untermalung wiederspiegelt:

 

Advertisements

Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 7. Januar 2016 in Filme, morbide Ästhetik und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: