Königin der Verdammten

Nachdem ich euch vorletzte Woche Interview mit einem Vampir vorgestellt habe, ist nun der Film dran, den einige als Nachfolger sehen, da es sich um die zweite Verfilmung der Vampirchroniken von Anne Rice handelt. Die Rede ist natürlich von der Königin der Verdammten.

Zu aller erst möchte ich erwähnen, das ich die beiden Bücher „der Fürst der Finsternis“ und Königin der Verdammten“, die der 2002 erschienene Film vereinen soll, nie gelesen habe und das der Film für mich eher eine Vorgeschichte dar stellt, als eine Fortsetzung. Warum das so ist, wird man sich denken können, wenn man beide Filme (Interview mit einem Vampir und Königin der Verdammten) gesehen hat.

Aber nun zum Inhalt dieses Films: Im Mittelpunkt steht Lestat, der Ende des 18. Jahrhunderts von Marius in einen Vampir verwandelt wurde. Nach einem erbitterten Streit der beiden wendet sich Lestat von seinem Meister ab, der nur versucht hat ihm klar zu machen, das ein Vampir im Geheimen leben muss und jeder der von ihrer Existent erführen, sterben müsse.

Erst einige Jahrhunderte nach diesem Streit taucht Lestat mit einem gewaltigen Knall wieder auf, denn inzwischen ist er der Sänger einer immer Erfolgreicher werdenden Amateur-Rockband. Sein Plan ist es, als Rockstar erfolgreich zu werden und sich dann öffentlich als Vampir zu offenbaren, um seine Artgenossen zu provozieren (Nebenbei erwähnt, muss ich hier jedes Mal an HIM denken, ich weis aber selbst nicht warum).

Auch Jesse wird schell auf diese Rockband aufmerksam und beginnt sie immer mehr zu mögen, auch wenn Lestat erst einen unheimlichen Eindrück hinterlässt. Was keiner weis ist, dass sie eine Nachfahrin der  Vampirin Maharet ist. Als Lestat Jesse begegnet, fühlt er sich wohl darum gleich zu ihr hingezogen. Jesses Vorfahrin Maharet jedoch ist eine alte Feindin Akashas, der „Urmutter“ der Vampire. Und dass das noch zu gefährlichen Komplikationen führt, ist wohl spätestens klar, als Lestat mit seiner Musik Akasha aus ihrem Dämmerschlaf erweckt und diese beschließt das er ihr neuer Gemahl werden soll…

Da es sich bei diesem Film um einen Horrorfilm und nicht um einen kitschigen Liebesfilm, ist alles ein wenig blutiger und brutaler gehalten, was die ganze Sache, wer sich jetzt zu wem hingezogen fühlt, eher zweitrangig erscheinen lässt.  Ja, der Zuschauer bemerkt recht schnell, das Akashas Mordlust und Blutdurst eher im Vordergrund stehen.

Ich habe schon mehrfach gehört, dass diejenigen, die die Bücher gelesen haben sehr enttäuscht von dem Film waren, da er recht stark vom Original abweichen  soll. Wie ich bereits eingangs erwähnt habe, habe ich die Bücher bis dato noch nicht lesen können, darum bin ich auf eure Meinung zu dem Film gespannt.

Mir persönlich gefiel die erste Verfilmung der Vampirchroniken ein wenig besser, aber ich finde diesen Film hier auch nicht übel…

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 4. Februar 2016 in Filme und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Du als Profi in Sachen Vampir: Gibt es irgendwo mehr geschichtlichere Hinterrundinformationen als nur die mittelalterliche These über Vlad Tepes? rein interessehalber mal angefragt – da du das Thema „Vampir“ ja mal wieder angeschnitten hast 😉

  2. Sehr schöne Rezi, allerdings muss ich gestehen, dass mir das Buch wesentlich besser gefallen hat und ich mir gewünscht hätte, dass der Film sich mehr an der Vorlage orientiert, da die Geschichte doch um einiges interessanter ist, als im Film dargestellt (und weniger schnulzig).

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