‪#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 9. Woche (Tag 60 – 65)

Ich weis, es gab gestern schon einen Eintrag zur LLC, aber da es sich ja um eine Jahreschallenge geht, musste ich das so machen. Ergo entschuldige ich mich bei allen, die lieber andere Beiträge von mir lesen.

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Allen anderen wünsche ich wie immer viel Spaß bei der neuen Woche der Lolita Challenge!

Tag 60: erstelle eine Pinnwand oder eine Collage für deinen Lolita Stil
Zum Glück gibt es Pinterest für so etwas, denn all die Dinge aus zu drucken und an eine richtige Pinnwand zu heften, würde über kurz oder lang eine ziemliche Papier-/Tintenverschwendung sein. Vor allem wenn man sich überlegt, das ich das Album „inspire“ extra erstellt habe, um dort ein paar Bilder zu sammeln, die mich zu eigenen Kreationen inspirieren. Darum ändert sich das auch regelmäßig.

Tag 61: Mache jemanden ein Kompliment für sein Outfit, den du niemals triffst
Ich habe ja inzwischen gelernt, dass ich eine sogenannte „lone Lolita“ bin. Und darum gehe ich davon aus, dass ich zumindest den Großteil der Facebook Gruppe: Closet of Frills: Daily Lolita Coords niemals treffen werde. Aber dafür schaue ich regelmäßig in der Gruppe vorbei und kommentiere, Like und Herze die Beiträge dort auch fleißig.

Tag 62: Teile ein Realese über das du dich besonders freust.
Dieses Mal ist es tasächlich mal Alice and the Pirates, die etwas realeased haben, worüber ich mich tierisch freue, und was ich mir auch selbst zulegen würde, wenn ich aktuell das Geld dafür hätte:

Incubus blouseVampire Nocturne skirt

Wer sich noch dazu gesellt ist das „Clasic Doll Dress“ von Voctorian Maiden. Aber das verlinke ich euch heute nur, weil ich aktuell an einem Kleid nähe, das dem sehr nahe kommt…

Tag 63: Lerne die Form der Kleider über die Jahrhunderte kennen.
Ich habe hier ein „Buch der Mode“ liegen, in der die Mode von 18oo v. Chr. bis 1980 behandelt wird. Das Ganze ist äußerst interessant. Vor allem wenn man sich überlegt, das die Lolita Mode sich u.a. an der Mode des Rokkoko, Früh-, Hoch- und Spätbarocks orientiert.

Im Frühbarock, das in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts vor allem in Frankreich populär war, wurden zunehmend helle Farben verwendet (Rosa, rötliche Töne, Blau und Violett). Dabei waren die überwiegenden Stoffe ungemusterte Seide, Wolle und vor allem Spitze. Die Frauen verzichteten jetzt auf Reifröcke und rafften die zu lang gewordenen Oberröcke wie es sonst immer nur die „Waschfrauen“ taten. Die Mühlradskrause wurde flach, und ließ wieder einen Ausschnitt zu. Die Taillenlinie rutschte nach oben und die Ärmel bauschten sich zeitweise gewaltig auf.

Weder Frau noch Mann sparten in dieser Zeit an Spitze und man sah sie  überall, genau so wie lange, lockige Haare und Federhüte. Wobei diese Beim Mann wesentlich prachtvoller gestaltet waren.

Etwa von 1650 bis 1710 war die Zeit des Hoch- und Spätbarock. Diese Epochen zeichneten sich überwiegend durch schwere Seidenstoffe mit Goldfäden und gemusterten Samtstoffen aus. Die Farben dieser Zeit waren helle und lebhafte Töne und ca, ab 1680 gesellten sich dazu noch warme, kräftige Farbtöne wie Rot, Braun und Gold hinzu. Verienzelt auch dunkles Blau und Grün.

Frauen legten vermehrt Wert auf eine schmale Taille und schnüren sich das Leibchen mit großem Schulterausschnitt (siehe Bild) sehr eng. Auch Hauben kamen in Mode, unter denen man das Haar lang und glatt hervoscheinen lies. Oder man trug eine prächtige Lockenpracht.

Die Mode der Männer verlor den ungestüm soldatische Anstrich. Der schwere Lederwams wurde durch einen kurzen, leichten Wams und fast Rock artige Hosen ersetzt, was dem Erscheinungsbild der Männer fast schon einen weiblichen Touch verlieh.

Im 18. Jahrhundert kam die Mode auf, die wohl am meisten Einfluss auf die heutige Lolita Mode nahm: Das Rokkoko.  Die betont feierlichen Kleider des Barocks wurden nun durch zierliche Kleider aus leichten Stoffen mit Blumenmuster, Baumwolle, Spitze und Seide ersetzt. Auch farblich wurde es dezenter mit jeder Menge Pastellfarben.

In dieser Zeit feierte der Reifrock sein glorreiches Comeback und wurde sowohl vom Hofadel als auch von einfachen Bürgerinnen getragen. Der Oberrock wurde durch die bequeme Contouche ersetzt. Später wurde sie eng tailliert und nicht selten auch gerafft. Erst nach 1774 kam beim Hofadel eine seitlich sehr breite, anspruchsvolle Rockform in Mode (siehe Bild). Auch die Mode der Männer wird wesentlich Figurbetonter und es kommen immer mehr Seidenstickereien zum Einsatz.

Tag 64: Stelle ein Outfit zusammen in einem Lolita Stil, den du noch nie getragen hast.
Ein Stil den ich noch nie getragen habe? Das wäre dann wohl irgendwas in Richtung Sweet Lolita. Das wird allerdings recht schwierig, da ich den ich mag den Stil gar nicht so sehr. Darum habe ich auch nichts in dem Stil in meinem Schrank… okay bis auf ein paar rosa Socken von Victoran Maiden, die ich geschenkt bekommen habe, als ich mir ein Second Hand OP gekauft habe. Aber was wirklich passendes dazu habe ich nicht.

Auf der anderen Seite habe ich ein Narren gefressen an der Melty Royal Chocolate Seire von Angelic Pretty. Das wären auch noch Sachen, die ich sonst nie getragen habe, auch wenns in meinen Augen etwas anders ist als Sweet Lolita. Wenn ich mir also die Reihe irgendwann Second Hand hole, dann muss ich mir nur noch eine passende Bluse organisieren und ich hab ein Outfit, welches komplett aus der Reihe fällt…

Tag 65: Teile deine Lolita Inspiration.
Damals, als ich angefangen habe mich für Lolita zu interessieren, war es die Sängerin Nana Kitade, die mich inspirierte. Daher kommt auch meine Vorliebe für den Punk Lolita Stil.

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Aber auch Mana (Moi dix Mois und Malice Mizer) war eines der großen Vorbilder die ich hatte, darum ist Moi-même-Moitié bis heute noch meine liebste Lolita Marke (auch wenn Victorian Maiden den Status so langsam einnimmt).

Später kam dann auch Kanon Wakeshima dazu, was sich aber auch schnell wieder gab, da sie dem Stil doch recht schnell auf Wiedersehen gesagt hat. Dafür nahm dann Yui von Yousei Teikoku ihren Platz ein.

Wie man sieht, bin ich auch was diesen Modestil angeht von der Musik zuerst beeinflusst worden, genau wie es beim Visual Kei oder dem Gothic bzw. Batcave auch der Fall war.

Heutzutage würde ich übrigens behaupten, dass ich gar keine Vorbilder mehr habe, denn seitdem ich selber nähe, schaue ich eher nach schönen Stoffen und lasse mich von den Mustern der Stoffe ispirieren… oder eben von Klamotten allgemein, wie ich euch Eingangs schon gesagt habe.

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 6. März 2016 in Lolita, Persönliches und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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