Archiv für den Monat April 2016

#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 16. Woche (Tag 108 – 114)

Oh ja, so langsam vermisse ich meinen ganzen Stuff, der noch bei meiner Mom steht und erst noch mit nach Niedersachsen ziehen muss… warum das so ist, erfahrt ihr heute in der 16. Woche der

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Also viel Spaß mit den Tagen 108 – 114:  Lies den Rest dieses Beitrags

Anime Challenge: bestes Animationsstudio

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Ich kenne nur ein Animestudio mit Namen bzw. ist mir nur dieses eine bewusst aufgefallen. Und bis auf dieses eine achte ich auch nicht darauf welches Studio den Anime macht, den ich mir anschaue… ich weis, bei den Anime Fans, die ich bis jetzt so alles persönlich kennen gelernt habe, ist diese Haltung verpönt, aber wie heißt es doch immer so schön: „Who cares?!“

Und ja, das Animestudio, welches ich meine, dürfte sogar denen etwas sagen, die sonst nichts mit Anime am Hut haben. Ich spreche natürlich von dem allseits gelobten und geliebten Studio Ghibli, das für Meilensteine wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke, Das wandelnde Schloss, Mein Nachbar Totoro und viele andere mehr verantwortlich ist.

Doch anstatt groß über diese wirklich weltweit bekannte Studio zu schreiben, habe ich euch eine kleine Doku herausgesucht, die ihr euch ansehen könnt. Diese erklärt besser als ich, was Ghibli ist und was dieses Studio zu etwas besonderem macht:

Warum ich Filme, die von diesem Studio gemacht worden sind, meist hellhörig werde, das kann man sich denken, wenn man sich meine Beiträge zu Prinzessin Mononoke oder Pom Poko durchliest. Außerdem liebe ich die Geschichte und die Kultur Japans, also die alte Kultur, bzw. die Mythologie fast noch mehr als die aktuelle Anime Szene. Und genau deshalb trifft so gut wie jeder Film der Ghibli Studios meinen Geschmack!

#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 15. Woche (Tag 101 – 107)

Heute geht es ohne große Umschweife in die Lolita Challenge, also viel Spaß bei Tag 101 – 107 der

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Tanze ums Feuer zu Beltane!

Es steht ein Fest bevor, das die meisten von euch als Tanz in den Mai in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai kennen. Aber wie man em Titel entnehmen kann, hat dieses Fest noch andere Namen. Doch bevor wir da näher drauf eingehen, möchte ich euch vorab sagen, dass ich letzes Jahr etwas „versteckt“ im Rahmen des Blogbattles über das nun angesprochene Fest schrieb. Dennoch wurde ich darum gebeten auch diesem Fest, wie Imbolc und Mabon, einen eigenen Blogeintrag zu widmen. Wer also schon letztes Jahr fleißig hier gelesen hat, dem wird einiges in diesem Eintrag wohl bekannt vor kommen…bat_bar

So und nun zum Tanz in den Mai! Dieser ist im Volksmund auch als Walpurgisnacht bekannt. In Märchen und Geschichten wird die Walpurgisnacht als die Nacht beschrieben, in der sich die Hexen auf ihre Besen schwingen um ausgelassene Feste auf dem Blocksberg bzw. Brocken feiern, daher gibt es in der Gegend um den Brocken bis heute noch Postkarten wie diese:

Dass es sich in den Erzählungen um eine verteufelte Version alter Traditionen handelt, sieht man auf dieser Postkarte recht gut, denn eben dieser in Persona ist nicht zu übersehen! Mit wilden Teufelsorgien haben die alten Traditionen allerdings nichts zu tun, viel eher hat hier mal wieder die Kirche ihre Finger im Spiel gehabt. Aus heutiger Sicht hat die Kirche sich zwar selbst ins Fleisch geschnitten, aber ich muss dazu sagen, dass damals – so ums 17./18.Jahrhundert rum – der Ursprüngliche Name, Beltane noch viel geläufiger war als heute.Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, warum sich die Kirche ausgerechnet die heiliggesprochene Walpurga, eine Äbtissin des Klosters Heidenheim, hergenommen haben um Beltane zu adaptieren und warum dieses Fest ein zweites Mal umbenannt wurde.bat_bar

Schaut man sich den ursprünglichen Namen genauer an, so kann man allerdings auch schnell darauf schließen, dass in den Märchen um den Brocken auch ein Funken Wahrheit steckt. Denn  bel bedeutet hell oder leuchtend und tanē ist mit Nacht zu deuten. Also kann man davon Ausgehen, dass die Nacht zum 1. Mai schon über Jahrhunderte hinweg meist hell erleuchtet war – und das mit Hilfe von Feuern in jeglicher Größe! Einige Historiker sind davon überzeugt, dass die Kelten Englands damals dem Gott Belenus huldigten, belegbare Beweise gibt es für diese Theorie allerdings nicht.

Es gibt aber noch weitere Dinge, die mit den Märchen um die Walpurgisnacht übereinstimmen. So war Beltane schon früher ein wirklich ausgelassenes Fest. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das Fest die Fülle und Freuden des Sommers einläutete. So manche Liebespaare sollen die Feierlichkeiten so mitgerissen haben, dass diese sich ein Stück abseits der Feuer und in freier Natur liebten, sprich miteinander schliefen. Dieser Liebesakt galt als Hochzeit zwischen Himmel und Erde. Und Kinder die in dieser Nacht gezeugt wurden, galten als besonderes Geschenk von Mutter Natur und hatten nicht selten eine sehr Starke Verbindung zu dieser.

Auch der gehörnte Gott, den die Kirche allzu gern als bösartigen Teufel darstellt, findet in den alten Traditionen dieses Festes Erwähnung. Denn Männer gingen nicht selten am Tag vor den Feierlichkeiten Hirsche jagen und schmückten sich dann zum Fest mit dem zuvor erjagten Hirschgeweih. Dies stellte ihre Männlichkeit und die Verbindung zur Natur da, denn man glaubte, dass die Natur nur den besten Männern erlaubte einen Hirschen zu erwischen.

All dies machte es der Kirche recht leicht das Fest zu adaptieren und es im eigenen Sinne „frommer“ zu gestalten. Was ich damit meine, weis sicher jeder, der schon mal auf einer Tanz in den Mai Feier war und vielleicht sogar ganz Traditionell den Maibaum „eingewickelt“ hat. Auch dies ist ein Brauch, der aus Alten Zeiten stammt, der aber nicht ganz so schlimm für die Kirche war, so dass diese Tradition einfach mit übernommen wurde.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich mit dem genauen Ursprung des Maibaumes nicht auskenne und selbst auch noch nie um einen getanzt bin. Das kommt wohl daher, dass es heutzutage im Norden nicht mehr ganz so geläufig ist wie z.B. in Baden-Württemberg, Bayern und Österreich, einen Maibaum auf zu stellen. bat_barDoch das alte Feuerfest Beltane war und ist einfach nicht tot zu bekommen. Ja, es erlebt heutzutage wie alle alten Feste regelrecht ein Revival! Das ist vor allem nicht zu übersehen, wenn man mal nach Edinburgh, Schottlands Hauptstadt schaut. Dort hat sich nämlich die sogenannte Beltane Fire Society etabliert.

Dies ist eine Performancegruppe die bereits seit 1988 gegründet wurde und heute mit die größten und spektakulärsten Beltane Feste Europas veranstaltet. Und wenn man sich so einige Bilder anschaut, dann merkt man ganz schnell, dass hier wirklich die alten Traditionen des Festes gefeiert werden. Allerdings gehe ich stark davon aus, dass hierbei nicht unbedingt Kinder gezeugt werden, sondern dass die traditionelle Feier im Fokus steht.

Mehr Bilder gibt es hierbat_bar

So, das war es vorerst von mir zu dem Thema ^^

Warum es dieses Mal nicht wie sonst auch ein paar Tipps von mir gibt, was man zu Beltane alles machen kann , liegt daran, das ich nach wie vor mit meinem Umzug beschäftigt bin und ich wohl dieses Jahr nicht großartig dazu komme etwas zu machen. Wer dennoch einen Tipp haben möchte, der sollte sich das Buch Walpurgis: Frühlingsrituale & Feste zulegen, denn dieses Buch gibt so einiges her an Ritualen, die man allein, in der Gruppe oder z.T. auch mit Kindern durchführen kann. Daher ist es auch super für Neulinge auf dem Themengebiet geeignet, ebenso wie für alte Hasen, denn auch diese können sich dort einige Anregungen holen!

Anime Challenge: Sache die viele Anime gemein haben

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Tag 50

Zum heutigen Challengethema kann ich nur eines sagen: Strand! Denn in nahezu jedem Anime, den ich bis jetzt gesehen habe gibt es mindestens eine Folge, in der die Charaktere an den Strand fahren. Wie z.B. die Mädels hier aus dem Anime K-On!:

In dem Anime geht es eigentlich um die Schulband bzw. den Musikclub der High School, auf die die Mädchen gehen und die Tatsache, das Yui (zweite von rechts) in diesem Club den Part der Gitarristin übernommen hat, aber weder Noten lesen noch irgendwie Gitarre spielen kann. Da ist es dann auch selbstverständlich dass die Truppe in den Schulferien an den Strand fährt um dort zu üben… ja ne ist klar!?

Ja selbst im Anime Another, der von Fans wie von Kritikern als Anime Variante von Final Destination betitelt wird, fahren die Schüler an den Strand und so viel werde ich jetzt verraten: Auch hier wird der Haupthandlung des Anime strikt nach gegangen, sprich auch in dieser eigentlich fröhlichen Situation wird gestorben…

Das ist übrigens auch so ne Sache, die mich an diesen Strandbesuchen teilweise echt nervt: in den Anime gehen die Leute an den Strand um genau das zu machen, was sie vorher auch die ganze Zeit getan haben, nur mit den Unterschied, dass zwischendurch mal mit nem Wasserball geworfen und Melone gegessen wird…

Ich selber meide Strände ja so gut es geht (viel zu viel Sonne und viel zu wenig Schatten, außerdem kann ich nicht schwimmen), aber ich hätte glaube ich weit besseres vor, als die wirklichen Strandaktionen nur nebenbei zu machen. Ich meine sogar in Kaichou wa Maid-sama! wird ziemlich schnell klar, das der Strandausflug des Maid Cafés nicht zum Vergnügen ist, sondern weil die Mädchen da arbeiten sollen. Und was passiert wenn man Mädels in Bikinis ein paar Schürzen umhängt?

Richtig! So kann man aus einem FSK6 Anime schnell etwas basteln, was auf den ersten Blick aussieht wie ein Anime aus dem Erotik Bereich (dabei ist der Anime aus dem Genre Comedy Romance). Die meisten Strandbesuche hat übrigens der Anime Detektiv Conan, was bei der Episodenanzahl von 900 Stück auch kein Wunder ist. Ich kann euch allerdings nicht sagen, wie oft Conan und seine Freunde bzw. er mit Familie Mori am Strand waren und dort irgendwelche Kriminalfälle gelöst haben, nach dem 5. Mal habe ich nämlich aufgehört zu zählen…

Absolut den Vogel abgeschossen hat aber die Strohutbande aus One Piece! Ich meine, das sind Piraten, die sind ständig auf dem Meer unterwegs, haben überwiegend Karibik Wetter und trotzdem machen die doch tatsächlich einen Strandurlaub und zwar in dem Fall einen richtigen. Ich mein wtf? Und ja, wer es bis hier noch nicht bemerkt hat: Egal wie sehr diese Strandbesuche zum japanischen Denken bzw. zum Konzept vieler Anime gehören, mir gehen diese meistens gehörig auf den Senkel!

Ich könnte diese Liste jetzt fas ewig weiter führen – oder zumindest so lange bis ich alle Anime durch habe, die ich bereits geschaut habe, aber das lasse ich mal lieber! Dieser Beitrag ist eh schon lang genug und das Thema dürfte damit auch ganz klar abgefrühstückt sein.

Und ja, ich weis dass es noch mehr gibt, was viele Anime gemein haben, aber auch darauf will ich aufgrund der Länge erstmal nicht weiter eingehen. Ihr könnt mir ja gerne ein Kommentar da lassen, was euch noch so zu diesem Thema einfällt ^^

Wassilissa, die Wünderschöne – Ein Märchen über Baba Yaga

Ich denke diejenigen unter euch, die sich mit Göttinnen und Sagengestalten des Altertums auskennen oder sich damit zumindest ein wenig damit auseinander setzen, kennen die Gestalt der Baba Yaga. Auch in etlichen Spielen wie z.B. Tomb Raider oder Castlevania findet diese Gestalt Platz. Sie ist vor allem Bekannt dadurch, dass sie in einem Häuschen auf Hahnenfüßen in einem tiefen unheimlichen Wald wohnt und jeder der sich ihrem Häuschen nähert läuft Gefahr von ihr gefressen zu werden.

Doch auf der anderen Seite war sie für die Schamanen einiger mongolischen Volksstämme eine Göttin der Erde, des Tages und der Nacht, eine Urmutter und ein Schutzgeist. Da stellt sich die Frage, war sie nun Göttin oder eine Kinder fressende Kannibalin?

Und weil es sich mal wieder einige gewünscht haben, habe ich heute eine kleine Geschichte raus gesucht, wie die von Hänsel und Gretel aus dem letzten Jahr!trennlinie_schwarzEinst lebte im fernen Zarenland ein Kaufmann mit seiner Frau. Die beiden hatten eine Tochter, und weil sie so schön war, nannten sie alle Wassilissa, die Wunderschöne. Eines Tages wurde die Frau schwer krank und rief ihre Tochter zu sich. „Wassilissa, mein Liebling, hier schenke ich dir eine Puppe. Immer wenn du in Not bist, gib ihr zu essen, und sie wird dir helfen.“ Dann küsste sie das Mädchen und starb. Nach der Trauerzeit heiratete der Vater eine Witwe, die zwei Töchter in Wassilissas Alter hatte. Doch diese Frau war böse und neidisch auf ihre schöne Stieftochter. Sie gab ihr die schwersten und Schmutzigsten Arbeiten. Das Mädchen ertrug alles und wurde trotzdem von Tag zu Tag schöner. Denn die Puppe half ihr bei allen schweren Arbeiten. Eines Tages musste der Vater für längere Zeit geschäftlich verreisen. Die Stiefmutter zog mit den Töchtern in ein anderes Haus im Wald. In diesem finsteren Wald wohnte die Furcht erregende Baba Yaga.

Der Herbst zog ins Land und die Stiefmutter gab den Mädchen für die langen Abende zu arbeiten: Die eine häkelte Spitze, die andere strickte Stümpfe und Wassilissa spann. Eines Abends ging die Stiefmutter, nachdem sie sämtliche Lichter ausgelöscht hatte, zu Bett, und nur die Kerze der Mädchen brannte noch. Da löschte eine der Schwestern versehentlich die Flamme. „Was sollen wir jetzt tun ohne Feuer, denn wir müssen ja noch weiterabreiten? Man sollte zu Baba Yaga gehen, Feuer holen“, sprachen die Schwestern. Damit stießen sie ihre Stiefschwester aus der Stube. Wassilissa ging in ihr Zimmer, gab der Puppe zu essen und erzählte von ihrem Auftrag. „Hab keine Angst, solange ich bei dir bin, wird dir nichts passieren.“ Und mit ihren Augen leuchtete sie ihr den langen, finsteren Weg durch den Wald.

Auf einmal jagte ein Reiter auf einem weißen Pferd vorbei, mit weißem Gesicht und weißem Gewand. Da wurde es heller und heller. Daraufhin jagte ein Reiter auf einem roten Pferd vorüber, mit einem rotem Gesicht und in ein rotes Gewand gekleidet. Da ging die Sonne auf. Erst am nächsten Abend erreichte Wassilissa das Haus der Baba Yaga. Der Zaun drum herum bestand aus Menschenknochen, auf den Pfählen staken Totenschädel. Da jagte ein Reiter auf einem schwarzen Pferd vorbei, mit schwarzem Gesicht und schwarzem Gewand. Er ritt bis zum Tor der Baba Yaga und war plötzlich verschwunden. Es wurde Nacht. Mit einem Mal leuchteten die Schädel auf den Zäunen hell auf. Ein Höllenlärm brach aus, die Blätter rauschten, die Bäume krachten, und Baba Yaga jagte in einem Mörser mit Keule und Besen herbei. „Wer ist da? Es riecht nach Menschenfleisch!“

Wassilissa packte Angst und Entsetzen und sie stotterte: „Meine Stiefschwestern haben mich geschickt, um Feuer zu holen.“ – „Ich kenne deine Schwestern wohl“, fauchte die Hexe, „aber bevor ich dir Feuer gebe, sollst du für mich arbeiten. Bring mir Trinken und Essen!“ Baba Yaga aß für zehn Leute und ließ Wassilissa nur ein Schüsselchen Kohlsuppe übrig. Dann sagte sie: „Morgen werde ich davonreiten, und du putzt das Haus und Hof, kochst Essen, wäscht die Wäsche und liest die schlechten Körner aus dem Weizen. Und dass bis abends, wenn ich heim komme, alles fertig ist, sonst fresse ich dich auf.“ Dann legte sich die Alte schlafen und schnarchte. 

Wassilissa fütterte ihre Puppe und klagte unter Tränen ihr Leid. Die Puppe beruhigte das Mädchen: „Hab keine Angst! Der Morgen ist weiser als der Abend. Bete und schlafe ruhig.“ 

Als Wassilissa am nächsten Morgen erwachte, flog der weiße Reiter vorbei. Die Lichter in den Schädeln erloschen. Da schoss der rote Reiter vorbei und die Sonne ging auf. Die Baba Yaga pfiff Mörser, Keule und Besen herbei und sauste davon. Als ich Wassilissa an die Arbeit machen wollte, sah sie, dass alles von der Puppe schon getan war. Am Abend deckte Wassilissa den Tisch und wartete auf die Baba Yaga. Wieder flog der schwarze Reiter vorbei. Es wurde Nacht, die Lichter der Schädel gingen an, die Blätter rauschten und die Bäume krachten, und die Baba Yaga kam nach Hause. „Hast du alle Arbeit getan?“, fragte sie und ärgerte sich, weil sie sah, dass alles getan war. „Warum redest du nicht mit mir?“, knurrte die Baba Yaga. „Ich habe mich nicht getraut“, entgenete Wassilissa, „aber wenn du erlaubst, möchte ich dich gerne fragen, wer diese Reiter sind, die ich gesehen habe?“ – „Der weiße Reiter ist mein Tag, der rote meine Sonne und der schwarze meine Nacht. Alle drei sind meine Diener. Aber sage mir, wie hast du die viele Arbeit geschafft?“, wollte die Baba Yaga wissen. „Mir hilft der Segen meiner Mutter“, antwortete Wassilissa.

Da schrie die Baba Yaga: „Gesegnete Menschen sind mir ein Greuel! Mach, dass du fortkommst!“ Sie gab dem Mädchen noch einen leuchtenden Schädel mit und jagte sie fort. In der Zwischenzeit hatten sich die Schwestern Licht vom Nachbarn besorgt, doch das war immer wieder ausgegangen. So waren sie froh, dass Wassilissa den leuchtenden Schädel brachte. Doch die Augen des Schädels starrten auf die Stiefmutter und die Schwestern, wohin sie auch gingen. Und das Licht war so stark, dass die drei zu glühen begannen und schließlich zu Asche verbrannten.

Nur Wassilissa blieb verschont. Sie ging in die Stadt und fand Bleibe bei einer alten Frau. Wassilissa spann dafür Flachs, und sie konnte Fäden spinnen so fein wie Haar. „Solch ein feiner Stoff kann nur der Zar tragen“, sagte die alte Frau und machte sich auf den Weg. Der Zar war voller Bewunderung über den feinen Stoff. „Was willst du dafür haben?“, fragte er. „Dieses Linnen ist unbezahlbar, ich schenke es euch. Nicht ich, sondern Wassilissa hat es angefertigt.“ Der Zar wollte nun unbedingt das Mädchen sehen, von dessen Händen dieser wunderbare Stoff gefertigt war. Als Wassilissa vor dem Zaren stand, war er überwältigt von ihr und sagte: „Wassilissa, du bist wunderschön! Bleib von nun an bei mir und werde meine Frau!“ Und als der Vater Wassilissas zurückkehrte, wurde eine rauschende Hochzeit gefeiert.

Quelle: Witch Magazin Nr. 2/2003trennlinie_schwarzWie ihr an  der Quelle seht, stammt diese Geschichte nicht von mir, sondern aus einem Magazin, das ich damals gesammelt habe. Im Jahr 2003 war ich gerade mal 12 Jahre alt und schon damals fand ich den lila hervorgehobenen Absatz am besten in der Geschichte. Außerdem fand ich schon damals die Baba Yaga sehr interessant!

Wie ist es mit euch? Schreibt es mir doch mal in die Kommentare!

Montagsfrage – Wenn du ein/e Buch(-reihe) restlos vergessen könntest, um es/sie nochmal neu zu lesen, welche/s wäre das?

Ich erinnere mich meistens sehr lange an den Inhalt eines Buches, weshalb ich auch manchmal Buchinhalte von Büchern wiedergeben kann, die ich Jahrelang nicht angefasst habe. Wie ihr aber am Titel dieses Eintrages lesen könnt, will das Buchfresserchen heute etwas zum vergessen anregen! 336f7-montagsfrage_bannerUnd genau wie das Buchfresserchen war mein erster Gedanke Harry Potter, die Reihe mit der wohl die Meisten groß geworden sind. Allerdings möchte ich auf der Anderen Seite auch nicht die Kindheitserinnerungen missen, die ganz eng mit der Reihe zusammenhängen missen. Ergo kommt es für mich eigentlich gar nicht in Frage diese Buchreihe komplett zu vergessen und noch einmal neu an zu fangen. Ähnlich sieht es bei meiner liebsten Buchreihe der Chroniken der Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein aus. Auch hier habe ich einfach zu viele gute Erinnerungen. Band 3 habe ich z.B. in Schwerin gelesen und ab und an gab es da Situationen, die mich doch sehr an die Geschehnisse im Buch erinnerten.

Auch wenn ich an einzelne Bücher bzw. Buchtitel denke, gibt es eigentlich keine Kandidaten für diese Montagsfrage, selbst bei den Manga, die ich ja meistens schneller lese, als das ich sie hier im Blog vorstelle, ist mir was eingefallen. Gut ab und an wäre es für mich echt einfacher, wenn ich nicht immer die Geschehnisse aus mehreren Bänden zusammen schmeißen würde, aber so ein Manga ist schnell noch einmal gelesen und damit weis ich dann auch wie weit ich in einer Vorstellung erzählen darf…

Nach längerem Überlegen bin ich also zu dem Schluss gekommen, dass ich kein einziges Buch vergessen wollen würde! Anders sieht es bei Verfilmungen aus. Ganz explizit denke ich da an Game of Thrones, der Serienumsetzung der Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer.  Der Grund ist auch recht einfach, denn dadurch dass ich mir die Buchreihe noch nicht selbst zugelegt habe, bin ich noch darauf angewiesen, dass die Bücher in der Bücherei verfügbar sind. Und genau da liegt das Problem, denn dadurch das die Serie so beliebt ist, hat es fast 1 1/2 Jahre gedauert, bis ich die ersten beiden Bände in die Finger bekam. Mit der TV Serie war ich dann aber schon dementsprechend weiter, so dass ich nun immer die Charaktere und Landschaften (etc.)aus der Serie vor Augen habe und dadurch meiner Fantasie nicht so viel freien Lauf lassen kann, wie es beispielsweise bei den Harry Potter Romanen damals war.

Also, wenn ich einen Resetknopf haben könnte, dann bitte eher für Serien und Filme ^.~ 

‪#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 14. Woche (Tag 94 – 100)

Nun ist es soweit, wir erreichen tatsächlich die 100ste Aufgabe der LLC und auch wenn es nicht gerade viele von meinen Lesern sind, die diese Challenge mitverfolgen, gibt es diese nach wie vor hier zu lesen.

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Also für die wenigen, die diese Challgene lesen, gilt wie immer: Viel Spaß bei Tag 94 – 100!

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Anime Challenge: Bestes JRPG

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In Anbetracht der Tatsache, dass es letzen Freitag schon um Games ging, kommt es mir irgendwie so vor, als sollte ich doch bei der „Gamer Girl Challenge“ zu der ich auf Instagram eingeladen worden bin, mitmachen. Nun, da ich aber momentan genug Challenges habe, wird das wohl noch ne Weile dauern, bis ich an noch einer teilnehme ^^“

So nun aber zurück zum Thema JRPG! Davon gibt es ja eine ganze Menge und es ist sicherlich auch nicht verwunderlich, dass dieses Game-Genre zu meinen liebsten Genres (neben „Hack and Slash“), gehört. Und wer sich bei Steam ein wenig umschaut, der wird auch eine Menge an JRPGs finden. Allen voran sind hier natürlich die Spiele aus dem Final Fantasy Universum. Ich möchte mal zu Recht behaupten, das Final Fantasy zu den bekanntesten, erfolgreichsten und beliebtesten Spielen aus dem JRPG Bereich zählt.

Da diese Challenge Aufgabe aber eher wenig mit Anime zu tun hat, möchte ich euch heute das Spiel zeigen, mit dem das (Konsolen)zocken angefangen hat. Ich rede von dem 1995 für Super Nintendo erschienenen Spiel Illusion of Time.

In dem Spiel ist man der kleine Junge Will und muss Angangs einen Botengang zum König erledigen, der sich allerdingsbetrogen fühlt und einen dann in den Kerker steckt. Ab da ist es sozusagen die Aufgabe von Will mithilfe von Gaia, der Flöte des Vaters und einigen Kräften, die in ihm schlummern, die Welt vor dem Untergang durch einen Kometen zu retten.

Während des Spiels bereist man dann auch noch ganz nebenbei alte Inka-Tempel, das Gebiet der Chinesischen Mauer, Angkor Wat, ägyptische Pyramiden oder den Turm zu Babel. Warum man diese Orte bereist, wird einem spätestens klar, wenn man sich den japanischen Originaltitel anschaut. Der lautet nämlich ガイア幻想紀 (Gaia Gensōki) und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Aufzeichnungen der Illusion von Gaia“. Warum das Spiel nun Illusion of Time heißt, kann man sich denken, denn der eigentliche Wortlaut des Titels hört sich eher nach einem Dokumentarfilm an als nach einem JRPG.

Warum Dokumentarfilm? Nun wer in der Schule aufgepasst hat, der wird sicher irgendwann aufgeschnappt haben, dass Gaia eine andere Bezeichnung für Erde ist, welche auch im Logo des Spiels zu erkennen ist…

Generell scheinen JRPGs in dem Zeitraum in dem auch dieses Spiel erschienen ist, sich viel mit der Erde beschäftigt zu haben, so z.B. auch das Spiel Terranigma, bei welchem man von der Unterwelt aus die Erde rettet. Zu dem Spiel habe ich vor einiger Zeit auch mal ein Lets Play angefangen, welches aktuell allerdings pausiert, da ich dafür erst technisch ein wenig aufrüsten muss.

Sollte ich es dann trotzdem irgendwann schaffen das LP zu beenden, habe ich auch vor, von Illusion of Time eines zu machen. Sollte sich da was tun, halte ich euch natürlich via Facebook und Twitter auf dem Laufenden.Normalerweise würde ich euch an dieser Stelle ja einen Trailer von Illusion of Time zeigen, allerdings scheint es so als wären Trailer damals noch nicht so present gewesen zu sein oder das Spiel ist einfach zu alt für einen Trailer…. dennoch kann ich es euch nur wärmstens empfehlen! Und auch wenn es vielleicht einige nicht mögen, so bleibt es doch immer meine Nr. 1 unter den JRPGs, denn es hat meine Kindheit doch schon sehr geprägt!

Dienstagsgedudel: Schwarzer Engel

Es gab mal wieder seit Monaten kein Dienstagsgedudel und darum gibt es heute eine Band, die sich einer meiner Leser gewünscht hat. Die Rede ist von der Stuttgarter Band Schwarzer Engel. Diese wurde zwar bereits 2007 von Sänger Dave Jason gegründet, aber erst 2010 stand das erste Album in den Startlöchern.

Dieses Bandfoto hier stammt von COUCH-CONCERT.COM und ist auf dem Mera Luna 2015 entstanden. Wenn man genauer hinschaut, kann man sogar meinen Hamster und mich in der Menge erkennen (direkt neben dem Kopf des blonden Drumers). Das es keine „Studiofotos“ der kompletten Band gibt, liegt wohl daran das die band ursprünglich als Soloprojekt gedacht war, nachdem Jason von einem überdimensionalen und bedrohlichen Engel träumte, der über eine Art verlassenes Schlachtfeld flog – was wohl auch den Namen der Band erklären dürfte.

Die restlichen Bandmitglieder Jens Lindmaier (Gitarre), Stefan Grießhammer (Gitarre), Bert Oeler – (Bass) und Carlo Schmidt (Drums), gehören rein zur Livebesetzung. Auch auch andere bekannte Künstler haben schon bei der Band gastiert u.a. El Friede (OOMPH!), Alexander Kaschte (Samsas Traum) oder Timon Birkhofer (In Strict Confidence). Musikalisch kann man Schwarzer Engel irgendwo bei Symphonic Dark Metal, Industrial, Gothic Metal und NDH einordnen.

Schwarzer Engel ist die absolute Lieblingsband meines Hamsters und so kam ich auch nicht drum rum die Band nicht nur schon öfters zu hören, sondern sie auch live zu sehen – nicht nur auf dem Mera 2015, sondern auch auf der Jubiläumstour von OOMPH! in Hamburg und dem Autumn Moon Festival in Hameln, wo ich auch dieses Bild von meinem Hamster und Dave Jason machte:

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Wie man also merkt, ist die heutige Bandvorstellung doch irgendwo recht persönlich und das obwohl ich Anfangs mit Erscheinen des ersten Albums, noch nicht wirklich warm wurde mit der Band. Damals war ich noch mit meinem Ex zusammen und er schlug mir schon damals vor (als ich gerade anfing einzelne Alben im Blog vor zu stellen), einmal über Apokalypse zu schreiben…

Damals wäre mein Urteil wohl vollkommen anders ausgefallen als heute, denn mit erscheinen des zweiten Albums Träume einer Nacht, etwa ein Jahr später, erschien auch das Lied, von dem ich bis heute extrem begeistert bin:

Außerdem lies ich mich inzwischen auch gern von der Begeisterung meines Hamsters anstecken und darum möchte ich diese Band auch unbedingt weiter empfehlen. Denn noch ist sie verhältnismäßig klein, was man daran merkt, dass Schwarzer Engel bis heute noch keine Headliner Tour gegeben hat. Was ich recht schade finde, denn man merkt besonders bei Liveauftritten, wie viel Herzblut und Arbeit in diesem Projekt steckt – und das sollte man meiner Meinung nach auch belohnen!

Wer nun also mehr von der Band erfahren möchte, der sollte unbedingt einmal einen Blick auf die Facebookseite werfen und wer weis, vielleicht sieht man hier einen Stern beim Aufstieg. Zu wünschen wäre es den Jungs auf jeden Fall!