Huldige der Sonne, Begrüße das Leben! Mit Lughnasadh!

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der wird es sicher schon ahnen, dies ist mal wieder ein Blogeintrag zu einem Festtag im Wicca Kalender! Dieses Fest ist vor allem unter den Namen Lammas oder eben Lughnasadh bekannt, wird aber auch Schnitterfest genannt (vor allem im Deutschsprachigen Raum).

Man feiert dieses Fest üblicher Weise um den 1. August rum, weshalb man nun behaupten könnte, dass ich dieses Mal ein wenig spät dran bin mit meinem Eintrag dazu. Dennoch bin ich nicht vollkommen zu spät, denn es gibt einige wenige, die Lughnasadh zum ersten Vollmond nach Augustbeginn feiern und dieser ist am 18.8.16 um genau 11:26 Uhr.

Gut, aber seien wir mal ehrlich – ich habe diesen Feiertag dieses Jahr vollkommen vergessen, dabei gehört diese Fest zu den vier bekanntesten im Wicca Kalender. Und ja, ich könnte dieses Fest auch noch „nachfeiern“, jedoch gehöre ich nicht zu den wenigen, die dieses Fest zum Vollmond feiern.

Warum ich dieses Fest möglicht nicht zum Vollmond feiere, hat einen ganz bestimmten Grund: Es handelt sich nämlich nicht nur um ein Kornfest – also ein Erntefest (wie das Bild schon vermuten lässt), sondern soll auch dem Gott Lugh gewidmet sein und dieser ist ein Sonnengott. Man kann jetzt natürlich sagen, dass Sonne und Mond sich unheimlich gut ergänzen, aber da ich eine sehr Mond bezogene Person bin, würde hier der Sonnengott einfach etwas zu kurz kommen, denke ich.

Allgemein ist Lughnasadh eines der auslegungsreichsten Feste im Jahreskreis der Wicca, finde ich, denn auch wenn die Ehrung des Sonnengottes sehr verbreitet ist, so gibt es auch manche die allein die erste Kornernte in den Vordergrund dieses Festes stellen. Jedoch hat jede Auslegung etwas gemeinsam – nämlich das Backen.

Ja, richtig gehört, denn zu Lughnasadh wird aus der ersten Kornernte das Brot gebacken, diese Tradition hat sich wie gesagt überall durch gesetzt, selbst in der Kirche ist dieser Brauch an gekommen. Man kann jetzt natürlich nicht an die Supermarktkasse nach frisch eingeholtem Korn verlangen, jedoch kann man trotzdem mit Freunden zusammen leckeres Brot backen oder einen Sauerteig vorbereiten, den man dann als Stockbrot über einem Feuer rösten kann. – Hier zählt vor allem der Wille Lughnasadh zu feiern.

Vielleicht merkt man, dass dieses Fest nicht gerade zu meinen Favoriten gehört bzw. zu meinen Stärken, denn mehr als das gemeinsame Brot backen fällt mir hierzu gerade nicht ein. Das Einzige was ich aktuell noch parat habe, ist ein Song meiner Lieblingsband Omnia, in dem es um genau dieses Fest geht (und welches mich zum Titel dieses Beitrages inspirierte):

Das nächste Fest im Jahresrad ist übrigens Mabon, welches in ca. 48 Tagen statt findet. Da ich dieses Fest letztes Jahr bereits vorgestellt habe, bin ich noch nicht ganz sicher ob ich auch dieses Jahr etwas dazu schreibe. Was würde euch denn freuen? Schreibt es mir doch mal in die Kommentare ^^

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 6. August 2016 in Wicca und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Mich hat die Beschreibung des Festes spontan ein wenig an das Erntedankfest erinnert, das ich in der Kindergartenzeit noch mitbekommen habe. Danach leider irgendwie nicht mehr 😦
    Auf jeden Fall wurden wunderschöne Stecken für die Prozession gebastelt mit bunten Bändern, Grünem und ich glaube einem symbolischen Brötchen. Außerdem wurde im gleichen Stil alles andere dekoriert wie zb die Kirche oder der . Was man ja als nicht-Landwirt heute machen könnte wäre irgendwo ein paar echt aussehende Getreidebüschel (ich glaube die heißen Garben) besorgen und im Haus oder vor der Haustür aufstellen oder einen Türkranz o.ä. basteln 🙂

    Omnia hab ich auf dem Mera 2011 (glaube ich) live gesehen und es war so gut 😍 mag sie auch sehr gern

  1. Pingback: Halloween 2016: Tag 9 – Candles | the music box of a morbid wonderland

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