Archiv für den Monat September 2016

Anime Challenge: Shōjo Anime

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Das heutige Genre ist der Gegenpart zum Shōnen Genre von letzer Woche. Shōjo  (jap. 少女漫画) richtet sich geziehlt anMädchen im Alter von etwa sechs bis achtzehn Jahren.  Der Zeichenstil ist meist sehr filigran und thematisch gehen Shōjo Anime meistens um irgendwelche Liebesgeschichten. Was mir auch noch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Figuren gerne mal sehr dünn gezeichnet werden wie zum Beispiel bei einem der bekanntesten Shōjo Anime NANA. Diesen wollte ich euch eigentlich heute vor stellen, aber ich habe es bis heute nicht geschafft den Anime zu beenden (ich hänge irgendwo auf der Hälfte des 47 Folgen langen Animes).

Doch ich habe einen anderen Anime für euch parat, nämlich パラダイス・キス (Paradise Kiss), der aus der Feder der Ai Yazawa stammt, die auch NANA zeichnete.

In dem Anime geht es um Yukari und das Designerteam ParaKiss, welches komplett aus einer Gruppe von Modestudenten besteht, die nur einen Traum haben: Sich einen Namen in den Straßen Tokyos zu machen. Yukari hingegen ist eine Schülerin, die auf eine Elite High School geht. Ihr ganzes Leben besteht darin zur Schule oder zur Nachhilfe zu gehen, so wie es ihr ihre Eltern befehlen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander treffen, als Yukari von ParaKiss gefragt wird, ob sie nicht ihr Model für die Modenschau, die von der Yazawa Kunst Schule ausgetragen wird, werden wolle.  Am Anfang ist es Yukari unangenehm und peinlich, aber als sie Jouji trifft, der seine Träume verwirklicht, ändert sie ihre Meinung und will nun selbst ihren eigenen Traum in die Tat umsetzen. Obwohl sie Probleme mit Joujis komischer Art hat, fühlt sie sich aber immer mehr zu ihm hingezogen und taucht vollends in die Welt der Mode ein.

Ich persönlich finde den Anime richtig toll auch wenn einige Stimmen behaupten, dass der Anime eher für Fans von Germanys Next Topmodel und ähnlichen Formaten geeignet ist. Das soll unter anderem daran liegen, dass Paradise Kiss erst versucht eine andere Seite der brutalen Modewelt zu zeigen aber am Ende doch wieder zeigt, dass ein schönes Gesicht wichtiger ist, als der Mensch dahinter. Und auch wenn ich kein Fan von Germanys Next Topmodel und co. bin, so finde ich die Entwicklung der Story gar nicht so verkehrt.

Denn ich sehe das nämlich so: Am Anfang steht der Traum von ParaKiss und am Ende kommt die große, böse Modeindustire. Und wahrscheinlich ist das auch eher der Grund warum ich den Anime so mag. Schließlich arbeite ich an einem sehr ähnlichen Traum wie die Modestudenten in diesem Anime…

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Halloween 2016: Wer mit machen will, ist herzlich eingeladen!

Wer schon länger meinem Blog folgt, der kennt auch meine Tradition,  jedes Jahr eine Halloween Challenge zu machen. Und so ist es auch dieses Jahr wieder so weit! Und da es letztes Jahr so gut angekommen ist, gibt es auch dieses Jahr wieder ein Banner für die Challenge. halloween-banners-vector-2 - KopieAußerdem weis ich, dass einige meiner Leser gern bei der Challenge mit machen (was übrigens auch der Grund ist, warum ich das heute schon ankündige). Euch steht es frei auch dieses Jahr wieder mit zu machen. Das „besondere“ dieses Jahr ist, dass es sich um eine sogenannte ein Wort Challenge handelt, was es den Leuten einfacher macht, die via Instagram mit machen wollen.

Das habe ich mir zumindest so gedacht, denn da ich bereits zwei Challenges hinter mir habe und es eventuell dazu kommen kann, dass sich einiges aus den Vorjahren wiederholt, werde ich dieses Jahr „zweigleisig“ fahren, was bedeutet ich schreibe im Blog und lade auch Fotos auf Instagram hoch. Dort wird das Ganze dann mit dem Hashtag #ichishalloween16 laufen, damit man auch etwas findet ^^

Nun aber genug geschwafelt, hier sind die Aufgaben/Themen/Wörter für dieses Jahr:

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Ich freue mich über jeden, der mit macht und bin gespannt, was euch zu den Worten so einfällt. Wer will, der kann seine Beiträge zukünftig auch mit dem blauen Frosch, den ich in den kommenden Beiträgen einbauen werde, verlinken. Dafür müsst ihr einfach darauf klicken und dann geht das Ganze wie von selbst. Der Frosch, den ihr hier seht hat diese Funktion allerdings noch nicht, da ich euch den einfach nur vorab einmal zeigen wollte, damit ich das System nicht bei jedem Eintrag neu erklären muss ^^

#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 38. Woche (Tag 262 – 268)

Heute habe ich mal wieder kein großen Einleitungssatz für die Challenge, also viel Spaß mit den Tagen 262 bis 268!

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der kleine Wirtschaftsriese

Heute gibt es mal wieder einen Text zu lesen, der so auf meiner Hompage zu lesen war:

Nach dem 2.Weltkrieg entwickelte sich Japan von einem Agrarland zu einem modernen Industriestaat. In den 1960er-Jahren erreichte die japanische Wirtschaft schon zweistellige Wachstumsraten. Das Durchschnittseinkommen verdoppelte sich. Heute liefert Japan 15% des automobilen Weltexportes, fast genauso viel wie Deutschland. Japan gehört zur Gruppe der 20 bedeutenste Industriestaaten der Erde und stand 2005 an dritter Stelle der Export- und Importrangliste – Seit 2012 steht es an vierter Stelle (1. China, 2. USA, 3. Deutchland). Doch wie hat Japan dies geschafft?

Japan hat wesentlich gerinere Rohstoffvorkommen (12) als Industriezweige (134), wie aus der Tabelle unten ersichtbar wird.
Die wenigen vorhanden Rohstoffe sind gut genutzt und doch werden über die Hälfte an Rohstoffen importiert. Dies erklärt auch die vielfältigen Industriezweige, die man im Atlas entdecken kann.

Vorkommen der Insuatriezweige:

  • Eisen / Stahlerzeugung 11x
  • Buntmetall 9x
  • Maschinenschiff- /Fahrzeugbau 31x
  • Metallindustrie 6x
  • Chemie / Kunststoff 22x
  • Textil 6x
  • Aluminium 6x
  • Kernkraft 12x
  • Elektrotechnik 13x
  • Optik 3x
  • Erdölverarbeitung 11x

Rohstoffvorkommen:

  • Kupfer 1x
  • Kohle 2x
  • Zink 1x
  • Blei 3x
  • Schwefel 3x
  • Erdgas 2x

Japan importiert viele Rohstoffe aus China, Maschinen aus den USA und Fertigwaren aus der EU. Diese drei sind die wichtigsten Handelspartner von Japan. Die erhaltenen Rohstoffe werden zu hochwertigeren Produkten verarbeitet und anschließend teuer exportiert. Die so gefertigten Produkte gehen ebenfalls überwiegend an China, USA und die EU.

Ein anderer Fakt ist, das Japan sich immer dem weltweiten wirtschaftlichen Veränderungen flexibel anpasste. Nach Japans systematischer Abschottung gegen importe anderer Länder steigerte das Ministerium die Produktion und den Export von Waren.
Dies konnte nur umgesetzt werden, indem Japan auf die Nachfrage des Weltmarktes achtete. Außerdem führte Japan die sogenannte Just-in-Time Produktion ein, die Japan zu einem Exportriesen machte.Um näher auf diese Aussage einzugehen, hier ein kleiner Text:

Nach dem 2. Weltkrieg schottete Japan sich systematisch gegen Importe ab, um die eigene Wirtschaft vor ausländischer Konkurenz zu schützen. Das dafür geschaffene Ministerium förderte die Produktion und den Export z.B. von Motorrädern und Automobilen und ließ gleichzeitig keine Importe zu. So wurde der eigene Markt für heimische Produkte gesichert. Solch ein Verhalten bezeichnet man als Protektionismus.
Einfache, aber teure Arbeiten wurden zunehmend in andere Länder mit niedrigem Lohnniveu ausgelagert. Zuerst war das Südkorea, heute ist es China. Im eigenen Land wurde dagegen die Weiterentwicklung von Produkten gefördert und die Forschung unterstützt. Es wurden Methoden zur Verbesserung der Produktionsabläufe entwickelt, so werden bei einer Just-in-Time Produktion die Einzelteile für die Produktion so angeliefert, dass keine Lagerhaltung – und damit verbunden keine Kosten – nötig ist.
Als der Import von preiswerten japanischen Produkten die Industrie in die westlichen Ländern gefährdete, wie z.B. Deutschlands Kameraindustrie, versuchte man japanusche Produkte durch Zölle so teuer zu machen, das sie nicht mehr attraktiv sein würden. Daraufhin begann Japan Produktionsstätten inklusive Zuliefererund Banken in der ganzen Welt errichten. Japanische Motorräder der Marke Honda kommen heute z.B. aus Italien und Spanien. In Düsseldorf gibt es rund 300 japanische Firmenniederlassungen (Stand 2003), japanische Schulen und japanische Geschäfte. Daher hat die Stadt auch den Spitznamen „Klein Japan“.

Folgende Grafik zeigt ein Urjapanisches Prinzip: Der Erfolg der japanischen Großkonzerne erfolgt auf dem Rücken vieler kleiner Betriebe

Damit ist gemeint, das japanische Großunternehmen sich auf tausende kleinere Unternehmen verteilen. Die kleinen Unternehmen übernemen die Anfangs- und Zwischenarbeiten für die Großunternehmen. Meist wird so gearbeitet, das die Großunternehmen nur noch die einzelnen Teile einfach zusammensetzen müssen.
Durch Zeitverträge zwischen Großunternehmen und Sub- und Subsubjunternehmen haben die Konzerne volgende Vorteile:

  • freie Auswahl der Produzenten
  • Lohn und Kosten können gesenkt werden
  • „Just-in-Time“ Produktion kann optimal genutzt werden
  • Reduzierung des unternehmerischen Risikos

Anime Challenge: Shōnen Anime

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Ab heute wirds für mich wieder sehr einfach in der Anime Challenge, denn jetzt kommen die Genres dran. Das bedeutet, dass wir so gut wie fertig mit dieser extrem langen Challenge sind (sie wird aber trotzdem wohl noch bis Februar 2017 laufen). Nun ist es also meine Aufgabe euch immer einen Genrevertreter vor zu stellen, der mir einfällt. Heute ist es besonders angenehm, da früher schon mehr Shōnen Anime im Fernsehen liefen und ich da einige zur Auswahl habe.

Dieses Genre Shōnen (jap. 少年) richtet sich allerdings eher an männliche Zuschauer, da der Zeichenstil weniger filigran, also eher grob gezeichnet ist.  Und auch wenn es eher ans männliche Publikum gerichtet ist, so ist Shōnen derweil das am stärksten vertretene Genre in und außerhalb Japans. Die hierzulande wohl bekanntesten Vertreter des Genres sind One Piece, Dragonball, Fairy Tale, Naruto und InuYasha.

Doch heute möchte ich euch einen anderen Anime näher bringen, nämlich シャーマンキング der unter dem Namen Shaman King damals immer am Wochenende auf Kabel 1 genauer gesagt bei Jetix im Fernsehen lief. Für mich gehört dieser Anime eindeutig zu meinen Kindheitserinnerungen.

Die Story ist schnell und kurz erzählt: Alle 500 Jahre findet der große Kampf um den Thron des Schamanenkönigs statt. Schamanen stehen in Verbindung mit den Toten und Geistern und können sich deren Fähigkeiten zu Nutze machen. Der junge Schamane Yo Asakura hat das Ziel, diesen Thron zu besteigen. Dazu müssen er und sein Geist Amidamaru gegen viele gefährliche Gegner antreten und einige schwierige Prüfungen bestehen. Zusammen mit seinen Freunden ist Yo sehr stark, aber es gilt einen sehr mächtigen Feind zu besiegen, der selbst den mächtigsten Schamanen zu schaffen macht…

Alles in allem handelt es sich hier meiner Meinung nach um einen der coolsten Genrevertretern, den man sich unbedingt einmal angesehen haben muss! Allein schon wegen dem kurzen aber coolen Introsong, den die Deutsche Fassung mitliefert. Dieses ist btw. eines der wenigen Intros, die ich sogar besser finde als das Original japanische:

#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 37. Woche (Tag 255 – 261)

Wer mir auf Instagram folgt, der wird sicher das neue Buch, was mein Hamster mir geschenkt hat, kennen. Das Buch dreht sich ganz um das Thema Wicca, hat also mit der LLC nicht wirklich was zu tun. Ich erwähne es an dieser Stelle auch nur, weil wir schon stark aufs Ende des Jahres zusteuern und in ein paar Monaten schon diese Challenge hier zu Ende sein wird. Mit besagtem Buch könnte ich allerdings eine weitere Jahres-Challenge starten. Ihr könnt mir ja in die Kommentare schreiben, ob ich das machen soll!

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Aber jetzt wünsche ich erstmal wieder viel Spaß mit der Lifestyle Lolita Challenge!

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Raumnot in Japan

Wie der Text, den ich am Mittwoch veröffentlichte, ist auch dieser hier ein Text, der auf meiner Homepage zu finden war.

Ein bergiges Inselreich
Die japanischen Inseln sind auffallend gebirgig. Es gibt nur wenige, schmale Ebenen an den Küsten und in den Gebirgszügen selbst existieren kaum Beckenlandschaften. Daher konkurieren in diesen flachen Sektoren die Siedlungen der Einwohner mit landwirtschaftlichen Betrieben (besonders mit denen, die Ackerbau betreiben) und der Industrie stark miteinander
Im krassen Gegensatz dazu stehen die dünn besiedelten Lebensräume in Hokkaido. Die extrem ungleiche Bevölkerungsverteilung ist eine Folge der wirtschaftlich motivierten Binnenwanderung: Etwa 2/3 der gesamten Industrieproduktion Japans erfolgt in den Metropolregionen. Entsprechend sind hier auch die meisten Arbeitsplätze zu finden.

Japan begegnet dem Druck der Raumnot mit verschiedenen Projekten:

Die Neulandgewinnung
Bisher konnten ca. 900km² Neuland durch Aufschüttung von seichten Küstenabschnitten vor allem für die Industrie und Handeslhäfen gewonnen werden. In Kobe wurde so etwa nach 15-jähriger Bauzeit der Port Island eröffnet.
Woher stammt aber das Material für diese Form der Landgewinnung? Zum einen tragen die Japaner die Gipfel einiger küstennaher Berge ab und schüttenden gewonnenen Schutt in Küstengebieten bis 10m Tiefe und in Tälern auf. So erhalten sie nicht nur Neuland durch Aufschüttung, sondern auch neue Räume durch die Schaffung von Beckenlandschaften im Gebirge. Zum anderen erhalten sie das Aufschüttungsmaterial durch das Ausbaggern von Tiefseehäfen, welche so ihre Position als wichtige Exporthäfen halten können. Diese Form der Landgewinnung durch Aufschüttung mit natürlichen Ressourcen nennen die Japaner Jamakiri.
Die Probleme bei der Schaffung küstennahen Neulands ließen jedoch auf sich warten. Bei den häufig vorkommenden Erdbeben und Tsunamis kam es zu dem Verflüssigungseffekt: Das aufgehäufte Geröll-Sand-Gemisch begann zu rutschen und verhielt sich dabei ähnlich wie ein Fluss.

Um diesem Problem zu begegnen wurden die Aufschüttungen zum einen in Molen eingefasst, zum anderen wurde der Meeresboden vom Schlick befreit und so ein fester Untergrund geschaffen.
Die Landgewinnung rief aber auch die Umweltschützer und Fischer auf den Plan – sie fürchteten um die reichen Fischbestände und Muschelbänke in dem japanischen Schelfmeer. So mussten Ausgleichsflächen eingerichtet werden.
Eine dritte Lösung zur Neulandgewinnung wurde aus einer anderen Problematik geboren: den stetig wachsenden Müllbergen. Das Anwachsen der Müllberge in einem Land, in dem selbst Verpackung seine Tradition hat, verlangte nach neuen Lösungen. Eine Idee war, Japans enorme Raumnot durch Müllaufschüttung zu beheben. Allerdings beren die im Meer aus Müll, Schutt und Erde künstlich aufgeschütteten Inseln, wie der Flughafen Kansai – wegen der enthaltenen Schadstoffe Gesundheitsgefahren für die dort arbeitenden Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt des Meeres.

Osaka: der Flughafen Kansai liegt im Meer vor dem Festland,
erbaut auf einer künstlich aufgeschütteten Insel

Alle Wege führen nach Tokyo
Mit kostspieligen Maßnahmen zur Verkehrserschließung de Landes, d.h. zu einem gezielten Ausbau der Verkehrswege, überwinden die Japaner ihre Raumprobleme, wie z.B. Gebirge und Inseln – und rücken die Hauptstadt in erreichbare Nähe. Die Megaprojekte finden weltweit Beachtung:
Seit 1997 unterquert der größte untermeerische Straßentunnel der Welt bestehend aus einer 4,4 km langen Brücke und dem 9,4 km langen eigentlichen Tunnel, die Tokyobucht. Der längte Meerestunnel der Welt, der Seikan-Eisenbahntunnel (54 km) verbindet seit 1985 die Inseln Honshu und Hokkaido, die längste Hängebrücke der Welt (Spannweite 1990 m) seit 1998 die Hafenstadt Kobe und die Insel Awaji.

Anime Challenge: Tag 75 und 76

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Heute lege ich einfach mal zwei Tage zusammen, die zwar inhaltlich nicht viel miteinander zu tun haben, aber für sich allein gestanden etwas sehr kurz ausgefallen wären! Zumindest der Tag 75, in dem es um den lustigsten Anime Charakter  gehen sollte. Denn weder mir noch meinem Hamster fallen ein Charakter ein, der zum brüllen komisch war. Das könnte aber auch an den Anime liegen, die wir generell schauen… ich weis es nicht.

Somit wären wir mit diesem Thema durch und kommen zu Tag 76 – dem Anime, den ich zuletzt geschaut habe. Da gibt es nämlich ein paar mehr, die ich aktuell schaue. Um nur mal einige zu nennen:

  • Amnesia
  • Bishoujo Senshi Sailor Moon Crystal
  • Blade
  • Blood+
  • Burst Angel
  • Danganronpa Kibou no Gakuen to Zetsubou no Koukousei The Animation
  • Detektiv Conan
  • Guilty Crown
  • Love Live! School Idol Project
  • Maria-sama ga Miteru
  • Ragnarok the Animation
  • Saijaku Muhai no Bahamut
  • Shuffle!
  • Simoun
  • Tokyo Mew Mew

Die meisten von den hier aufgezählten Anime, sind welche, die ich angefangen habe zu schauen und ich bis jetzt noch nicht die Zeit hatte, weiter zu schauen. Warum das so ist, könnte auch daran liegen, dass ich die Anime meistens dann schaue, wenn mein Hamster nicht zu hause ist (wenn ich nicht gerade andere Dinge zu erledigen habe, was in letzter Zeit häufiger vorkommt).

Außerdem widme ich mich mit meinem Hamster mal wieder einer Mammut-Aufgabe. Denn wir schauen uns anlässlich zum neuen Dragonball Super, gerade mal wieder sämtliche Dragonball Folgen bzw. Staffeln (also auch Z, GT, usw.) an. Aktuell sind wir bei Folge 46 von Dragonball. Das bedeutet bei uns hört man momentan sehr häufig:

Den Anime habe ich übrigens im meiner Kindheit zwar auch geschaut, aber Dragonball Z fand ich damals wesentlich cooler. Inzwischen finde ich Dragonball aber nicht mehr so schlecht wie früher und finde es sogar recht angenehm diesen abends mit meinem Hamster zusammen zu schauen ^^

ヴィジュアル系

Ich glaube nur sehr wenige wissen, dass ich neben dem Blog auch eine eigene Homepage hatte. Allerdings wurde selbst ich, als Besitzerin der Homepage so extrem mit Werbung zu genallt, dass ich die Webseite kaum noch bearbeiten konnte. Natürlich hätte ich mir auch Werbefreiheit bei der Plattform, über die besagte Hompage lief, kaufen können. Aber 50€ pro Jahr für eine Seite aus zu geben, die gerade mal ein viertel der Aufrufe meines Blogs hat, war mir zu viel.

Darum habe ich die Homepage kurzerhand gelöscht. Damit aber nicht alles verloren geht, habe ich ein paar Texte in diesen Blog importiert. Der nachfolgende Text ist einer davon, geschrieben habe ich ihn 2008, als ich noch voll in der deutschen Visual Kei Szene zu Gange war…trennlinie_schwarz

ヴィジュアル系 (Visual Kei, Kurzform VK), wörtlich im Sinne von „Visual Style“, kann definiert werden als eine einzigartige, individuelle Einstellung Mode & Stil in Kombination mit der japanischen Rock-Musik (J-Rock). Das Kei bedeutet sowohl Abstammung oder Herkunft, als auch Type oder Stil.

Die Visual Kei Szene ist eine japanische Bewegung, die sich im den späten 1980er Jahren entwickelte – ungefähr zur gleichen Zeit wie in Europa die Gothic Szene – und gewann wärend des japanischen „Band Boom“ (1988-1998) an Popularität.

Als Gründer dieser Szene gelten unter anderem die J-Rocker der Band „X Japan“, die sich 1997 wieder auflöste. Durch neue VK Bands wie Malice Mizer oder Luna Sea wurde dann eine moderne Szene gegründet.

Visual Kei – Bands mit gotischem Einfluss (auch Goshikku Kei genannt) waren in der Regel in den 1990er Jahren (als in Europa die Gothic Szene populär wurde) am erfolgreichsten.
Zu diesem Zeitpunkt brachte diese Bands allerdings keiner mit der bis dato in Europa unbekannten Visual Kei Szene in Verbindung. Erst seit 21.Jahrhundert, als der japanische Musik- und Mode-Stil durchs Internet u.ä. mit dem Begriff Visual Kei in Verbindung gebracht worden ist, ist die Szene auch in Europa bekannt geworden.
Das wichtigste, woran man Visual Kei – Bands von anderen unterscheiden kann, ist das Extravagante auftreten der einzelnen Mitglieder, die sich je nach Geschmack teilweise mehrmals komplett neu erfinden, da es keine festgelegten Richtlinien gibt. Im Gegenteil, Visual Kei ist modisch sowie musikalisch eine sehr breit gefächerte Szene. Deshalb können in der Visual Kei Szene verschiedene Stile vertreten sein, vom glamourösen, dunklem Gothic-Punk Look bis hin zur quitschbunten Manga Optik ist alles dabei.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die wichtigsten Merkmale Individualismus, extravagantes Aussehen, das bewusst Androgyn und deutlich feministisch gehalten ist. Die Kleidung ,Outfits und Kostüme sind daher stereotyp: große, aufwendige Verzierungen, exzentrisch, dramatisch und bunt. Visual Kei ist auch durch aufwändige und auffällige Make-up kombiniert mit Gesichts Tätowierungen und bunten Kontaktlinsen. Das Haar ist sehr dramatisch gestylt. In verrückten Formen und mit verschiedenen Farben bunt gefärbt. Oder es werden Perücken, die leicht zu Stylen sind, verwendet.

Auch wenn die hauptsächlich männlichen Visual Kei Musiker sich deutlich feminin Kleiden, sind sie in der Regel nicht homo- oder bisexuell, sondern vielmehr für Individualismus. Visual Kei ist optisch deutlich von der historischen Mode früherer Epochen und kulturellen Aspekten beeinflusst.
Gut zu erkennen ist dies, wenn man sich Theateraufführungen aus dem traditionellen japanischen Kabuki-Theater ansieht, welches bekannt ist für die Dramatisierung der Musik und aufwendigem Make-up, das meist von männlichen Darstellern, die die Kunst des Gesanges und Tanzes in Bizarren aber unterhaltsamen Bühnenshows darstellen, getragen wird.
Denn seit jeher ist es so, das Männer, die im Einklang mit ihrer weiblichen Seite sind, als Gesunde und ausgewogene Persönlichkeiten angesehen werden. Jedoch wichtig zu erwähnen ist, das das Aussehen nicht unbedingt den Musik-Stil der Bands widerspiegelt.

Visual Kei umfasst eine breite Palette von Musikrichtungen. Dadurch sind es fast keine Grenzen gesetzt, die Musiker können alle Stile ausprobieren um neue Stile zu produzieren. Deswegen ist die Musik der verschiedenen Bands so einzigartig, dass es schwierig ist, die Musik in ein bestimmtes Genre zu ordnen. Wenn man dies aber mal versucht, kann man schon sagen, das die Musik meist in Richtung Metal-und Gothic-Rock geht.
Aber es kann alles, Rock, Pop, Gothic, Alternative, (Heavy-) Metall-, Industrie-, Punk, Techno, Electronica, New Wave oder weiche Balladen, vorkommen. Die Liedtexte sind meist auf Japanisch – Englisch, Französisch, Deutsch oder andere Sprachen werden ebenfalls, aber wesentlich seltener, verwendet. In der Regel handeln die Texte von Liebe, Hoffnungen, Träume, Bewertungen der Gesellschaft, Angst vor der Zukunft, Tod , Emotionen im Allgemeinen und alle Arten von Schmerzen.

Die meisten Visual Kei Fans sind weiblich und (zumindest in Japan) sehr tolerant. Vorurteile sind, das das häufig „dunkle“ auftreten der Visual Kei Anhänger (auch Visus oder Visuals genannt) fürs Böse und Gewalttätige steht, aber dem ist nicht so!

Außerdem werden in Japan die Fans der Visual Kei Szene mit denen der Gothic Szene unter eine Decke gesteckt. Für den Außenstehenden ist der feine Unterschied zwischen den beiden Szenen oft nicht zu erkennen. Im Allgemeinen gilt aber: Visual Kei Fans sind weitaus bunter als Leute aus der Gothic Szene und erfinden sich jeden Tag neu.

#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 36. Woche (Tag 248 – 254)

Es ist mal wieder Zeit für die LLC und die Woche ist schon wieder rum… ich habe momentan verdammt das Gefühl dass die Zeit rennt wie verrückt, und wie gehts euch da? — Wie auch immer, viel Spaß mit dem heutigen Challenge Beitrag ^^

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