Halloween 2016: Tag 28 – Blood

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Es ist jetzt schon knapp über ein Jahr her, dass ich etwas ausführlicher etwas zum Thema Blut geschrieben habe und trotzdem holt mich das Thema seitdem immer wieder ein. Gut, zu Halloween gehört das natürlich auch dazu, aber für mich wird es langsam ein wenig schwierig noch etwas zu finden, worüber ich noch nicht geschrieben habe. Darum wird es wohl für den einen oder anderen etwas weiter her geholt sein, wenn ich heute über Blutwurz schreibe.

Dabei meine ich nicht den Kräuterlikor, den, den man in vielen Supermärkten bekommen kann, sondern von der Pflanze, die man passender Weise am besten im Oktober sammeln kann. Zu finden ist sie vor allem auf mageren Wiesen, in Mischwäldern oder aber auch in Niedermooren.

Die Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch und hat wie auf dem Bild zu sehen am Rand gezackte Blätter sowie gelbe, kleine Blüten mit bis zu fünf oder sechs Blütenblättern. Ihren Namen hat die Blutwurz übrigens daher, dass im Wurzelstock ein roter Farbstoff enthalten ist.

Blutwurz wirkt antibakteriell, blutstillend, entgiftend, immunisierend und krampflösend, weshalb die Pflanze vor allem als Tee und Tinktur Anwendung findet.

Für den Tee übergießt man ein bis zwei TL Blutwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen. Anschließend siebt man die Blütenreste ab und kann den Tee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee sollte man nie mehr als eine bis drei Tassen täglich trinken und diese Anwendung nach 6 Wochen pausieren, da es sich um ein sehr starkes Heilkraut handelt.

Der Tee ist am besten bei Mundschleimhautentzündung, Hals-und Rachenentzündungen, Fieber, Abwehrschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma, Gicht und zum Teil auch bei Diabetes anzuwenden. Bei Diabetes kann die Blutwurz in dem Fall helfen, da sie Blutzucker senkend wirkt.

Für die Blutwurz-Tinktur braucht man ein Glas und eine Flasche aus dunklem Glas, sowie hochprozentigen Alkohol (z.B. Doppelkorn). Man bgiest die Pflanzenteile in dem Glas so lange mit dem Alkohol bis alles bedeckt ist und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann muss man die Tinktur abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein und wenn die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie durchaus mit Wasser verdünnen. Aber auch hier gilt: Nach einer sechswöchigen Anwendung sollte eine Pause eingelegt werden.

Die Tinktur kann man wunderbar gegen Hämorriden und Zahnfleischentzündungen anwenden. Aber auch äußerlich in Form von Umschlägen kann man die Tinktur gegen Wunden, Verbrennungen, Quetschungen und jegliche Art juckender Hautentzündungen angewendet werden.

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Das soll es jetzt aber erstmal gewesen sein zu dem Thema. Wichtig wäre hier nur noch einmal zu erwähnen, dass man bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden einen Arzt aufsuchen sollte, aber das sollte jedem Klar sein.

Und wie immer könnt ihr mit dem blauen Frosch einen eigenen Beitrag zu dem Thema verfassen, ein Kommentar hinterlassen und/oder bei der Halloween Challenge auf Instagram teilnehmen. ladet dafür einfach ein Bild mit dem Hashtag #ichishalloween16 hoch!

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 28. Oktober 2016 in Halloween, Wicca und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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