Anime Challenge: Magical Girl Anime

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Meine „Anime Addiction“ hat damals mit 4 Jahren und der Mutter aller Magical Girl Serien angefangen: Sailor Moon, welchen ich schon einige Male innerhalb dieser Challenge thematisiert habe. Generell kann ich aber sagen, dass mich die Anime aus diesem Genre immer irgendwie interessiert haben und ich daher eine Menge davon gesehen habe.

An zwei Anime aus dem Genre erinnere ich mich sogar noch sehr gut, da diese im damaligen Nachmittagsprogramm von RTL2 liefen und einen davon, nämlich 愛天使伝説 ウェディングピ , werde ich euch jetzt ein wenig näher bringen. Hinter dem Titel verbirgt sich ein Anime, der damals in meiner Schule nicht so toll angenommen wurden (ja damals hat man sich auf dem Schulhof über Anime Unterhalten), denn viele meinten er sei nur billige Kopien vom Original, sprich von Sailor Moon. Gut der gleiche Vergleich wurde auch mit Digimon und Pokémon gemacht, aber das ist jetzt nicht so wichtig.

Fakt war für mich aber damals schon, dass Wedding Peach: Die Engel der Liebe,wie der Anime im deutschen heißt, für mich eine nette Magical Girl Serie war, die ich aber schon zu meiner Schulzeit teilweise viel zu kitschig fand.

Es geht hier um Momoko Hanasaki, ein ganz normales 12 jähriges Mädchen,dass das zusammen mit ihren Freundinnen Yuri Tanima und Hinagiku Tamano das Santa Flora Gymnasium besucht.Sie ist etwas schusselig und verfressen und in ihrer Freizeit träumt sie von ihrer zukünftigen Traumhochzeit mit dem Schwarm der Schule! 

Denn sie ist der legendäre Engel der Liebe Wedding Peach – oder besser dessen Wiedergeburt. Anders als Bei Sailor Moon gibt es hier zwei Verwandlungsstufen. In der ersten verwandelt sich Momoko in eine wunderschöne Braut und in der zweiten in den sogenannten Fighter Angel. Später können sich auch Momokos Freundinnen verwandeln, denn Yuri ist die Wiedergeburt des Engels der Wahrheit Daisy und Hinagiku ist die Wiedergeburt des Engels der Reinheit  Lily.

Um das ganze „Hochzeutsthema“ noch mehr in die Serie ein zubringen, passen die Gegenstände, mit denen sich die Mädchen verwandeln können zum angelsächsischen Brauch Hochzeitsbrauch („etwas altes, etwas neues, etwas geliehenen und etwas blaues“). Genau diese Tatsache war es, die ich damals so albern fand, aus heutiger Sicht kann ich das Ganze aber auch gut nachvollziehen, denn in Japan träumen immer mehr Mädchen von einer „westlichen Hochzeit ganz in weiß“. Daher griff der Anime einfach nur einen Trend auf, der im Erscheinungsjahr dieses Animes 1995 eine Hochphase hatte.

Außerdem denke ich, dass mir schon damals das Ganze Engel Thema ein wenig suspekt war, denn ich hatte immer schon irgendwie meine Probleme mit Engeln…

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 25. November 2016, in Anime Challenge. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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