Archiv für den Monat November 2016

Dienstagsgedudel: RENTRER EN SOI ( リエントール アン ソイ)

Da ich gestern bereits wieder ein Format auf dem Blog gebracht habe, das ich lange nicht mehr angegangen bin, habe ich mir gedacht das ich damit heute doch gleich weiter machen könnte. Und darum stelle ich euch heute mal wieder eine japanische Band vor im Diesntagsgedudel. Genauer gesagt sprechen wir heute über eine Band, die ich mir per Zufallsprinzip raus gepicht habe, nämlich RENTRER EN SOI.

Doch zunächst muss ich gestehen, dass ich zwar ein, zwei Lieblingssongs von der Band hatte, ich aber selbst zu meinen „Visual Kei Glanzzeiten“ nicht viel von der Band mitbekommen habe. Das kann natürlich daher kommen, dass sich die Band bereits vor 8 Jahren wieder auflöste, aber gehen wir das mal der Reihe nach an.

Gegründet wurde RENTRER EN SOI fand Mitte 2001, damals noch zu viert. Sänger Satsuki, Gitarrist Takumi,  zweiter Gitarrist Ao und Bassist Ryo ließen sich jedoch erstmal Zeit, bevor sie im März 2002 ihre erste Single Hitsuu Kizuato veröffentlichten. Genau ein Jahr darauf trat Schlagzeuger Mika der Band bei und mit ihm wurde die Band wirklich aktiv.

Im Frühling 2003 war eine erste Mini-Tour anberaumt und eine Dreier-Single-Veröffentlichung am 16. März folgte fast parallel. Nach der Tour und einem Konzert in Tokio erschienen ihr Mini-Album Yurikago und es folgte Anfang 2004 auch ihr erstes One-Man Konzert. Es war komplett ausverkauft, was die guten Leistungen der Band unter Beweis stellte. Trotz allem wurde am Abend danach Aos Ausstieg bekanntgegeben. Als Ersatz holte man sich Shun dazu mit dem sie auf ihre erste Japantour gingen. Nach einer kleinen Pause im Sommer 2004 folgten eine DVD sowie eine lang erwartete Single.

Krönung der Bandgeschichte war die Veröffentlichung des ersten Albums im Januar 2005. Im Februar stand bereits das zweite One-Man Konzert an, woraufhin Auftritte und 2 weitere Singles und gleich 2 Mini-Alben folgten. 2006 wechselte RENTRER EN SOI den Produzenten und mit ihm kam ein etwas freundlicheres Image auf. Das neue Album war ebenfalls ein deutlicher Stilbruch zu früher und auch die folgenden 3 Singles im Jahr 2006 hatten nichts mehr mit den alten RENTRER EN SOI zu tun.

2007 war für die Band vor allem Live unterwegs und tourten mehrmals quer durch Japan. Im September 2007 traten sie zudem auf der Connichi in Kassel auf, was ihr erster Auftritt außerhalb Japans war, der von den Fans sehr gefeiert wurde. Es folgten danach Konzerte in Frankreich und sogar in den USA . Es schien also steil bergauf zu gehen für die Band. Doch 2008 schien ein deutlicher Bruch zu den Vorjahren zu passieren. Die Band wurde ruhiger, brachte zwar noch eine Single  und ein Album  heraus, von dem dann auch mein Lieblingssong Last Scene stammt.

Ich bin also erst da richtig auf die Band aufmerksam geworden, doch bei meinen Gesprächen mit Fans der „ersten Stunde“, bekam ich heraus, dass alle das Gefühl hatten, dass eine Trennung wohl nicht zu umgehen war. Am 16. September 2008 war es dann soweit, RENTRER EN SOI gab ihre Auflösung bekannt und nach einem letzten Konzert zu Weihnachten 2008 verschwanden sie von der Bühne.

Erst nach ihrer Trennung fand ich triviale Dinge heraus, wie die Bedeutung des Namens, welchen ich eigentlich recht schön finde, denn wörtlich kann man RENTRER EN SOI mit „Die Rückkehr zu sich selbst“ übersetzten. Zum allgemeinen Stil der Band kann man diese in zwei Richtungen bzw. „Zeiten“ klassifizieren. Bis 2006 war die Musik eher melancholisch und verträumt. Ihre Musik wirkte Aufwändig und brachte die Stärken der einzelnen Mitglieder gut zur Geltung. Nach 2006 verließ die Band jedoch diesen melodischen Weg und wurde rauer. Es wurde mehr geschrien, das Image wurde „Erwachsener“.

Nach dem Ende von RENTRER EN SOI blieben die einzelnen Musiker jedoch aktiv. Satsuki  startete eine relativ erfolgreiche Solo-Karriere, ebenso Mika, der sich Shun dort als Support mit ins Boot holte und Takumi wirkte ab da bei verschiedenen Projekten mit. In wie weit die alle heute noch aktiv sind, weis ich nicht, denn wie ihr wisst, habe ich mich irgendwann aus der deutschen Visual Kei Szene entfernt und somit habe ich auch die Musik nicht mehr ganz so exzessiv mitverfolgt (schon gar nicht von Bandmitgliedern, einer Band, die ich erst kurz vorm Ende entdeckte).

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Montagsfrage – Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Nach gut zwei Wochen (unfreiwilliger) Blogpause, melde ich mich heute mit einer Montagsfrage vom Buchfresserchen zurück, die ich ja auch seit längerem nicht mehr angegangen bin. Warum das so ist, lag mitunter daran das ich nicht genau wusste, was ich zu der jeweiligen Aufgabe schreiben sollte und….

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Ja, heute geht es um die Bücher, die ich dieses Jahr alles gelesen habe und da muss ich sagen, dass ich seitdem ich mit meinem Hamster zusammen wohne, recht wenig gelesen habe. Sprich wo ich vorher ne Woche für nen dicken Schmöker brauchte, so brauche ich aktuell gut ein halbes Jahr. :s

Genau das spiegelt sich auch irgendwie in diesem Blog wieder, denn ich habe dieses Jahr bis jetzt allein das Buch Phantasmagoria vorgestellt, welches auch zu meinen Favoriten gehört. 9780738711911bMan kann in dem zugehörigen Beitrag auch lesen, warum. Denn für mich ist es ein wichtiges Arbeitsbuch für die Tarotkarten, die ich mit dem Buch erhalten habe.

Heute geht es allerdings nicht nur um die Anzahl der Bücher die man gelesen hat, sondern auch um 3 Favoriten des Jahres und auch wenn ich nur ein Buch vorgestellt habe, habe ich dann doch noch ein paar mehr Bücher gelesen. Unter anderem eines von meinem Lieblingsautor Dirk Bernemannn. Nämlich das 142 Seiten starke Buch Vom Aushalten ausfallender Umarmungen. Dieses Buch liebe ich, weil es vom Stil her fast nahtlos an die wohl bekanntesten Werke von ihm ( Ich habe die Unschuld Kotzen sehen 1 -3) anschließt. Doch allzu viel will ich jetzt hier nicht darüber schreiben, denn ich will diesem Buch einen eigenen Rezensionsbeitrag widmen, wenn ich die Zeit dafür finde.

Bevor ich aber zum letzten Favoriten des Jahres komme, musste ich doch fststellen, das ich dieses Jahr im Vergleich zu sonst unglaublich viele englischsprachige Bücher gelesen habe. Darunter zum Beispiel Vampyre Sanguinomicon: The Lexicon of the Living Vampire von Father Sebastiaan. Auch dieses Buch ist ein sehr spezielles Buch, auf das ich vorerst nicht weiter eingehe, es sei denn ihr wollt mehr darüber wissen.

Desweiteren habe ich auch ein wenig in Wicca: A Year and a Day: 366 Days of Spiritual Practice in the Craft of the Wise von Timothy Roderick rein gelesen (das ist also nummer 3 der englischen Bücher). Doch auch dazu kann und will ich noch nicht viel sagen, denn ich möchte mich nächstes Jahr sehr intensiv mit dem Buch auseinander setzen und das Ganze dann auch mit meinem Blog bzw. meinem YouTube Kanal verknüpfen. Was da genau kommen wird, werde ich euch noch früh genug verraten. ^^

Aber nun genug davon, kommen wir zu meinem 3. Favoriten dieses Jahres! Und das ist, wie man hier schon sehen kann Das Erste Horn. Das Geheimnis von Askir 01 vom Autor Richard Schwartz. Dieses Buch bzw. die Buchreihe, die dahinter steckt wurde mir von einem guten Kumpel nahe gelegt udn auch wenn ich mich Anfangs irgendwie ein wenig schwer tat mit dem Schreibstil des Autors, bin ich dankbar für diese Empfehlung! Doch auch hierzu wird es, wen ich Zeit finde eine ausführliche Review geben. Dennoch kann ich schon mal so viel sagen: Wer Fantasy Romanreihen mag, der wird sicher mit diesem Buch bzw. der Reihe gut etwas anfangen können.

Ich hoffe mal, das ich wirklich bald mal dazu komme wieder mehr Bücher zu lesen und diese dann auch hier im Blog vor zu stellen, denn irgendwo fehlt mir das schon ein bisschen, muss ich gestehen ^^“ Aber bevor ich hier euch noch mehr vorheule wie wenig ich doch gelesen habe, schließe ich den Beitrag für heute ab und freue mich über Kommentare von euch!