Archiv für den Monat Juni 2017

Witches‘ Circle Challenge: Tools

Nachdem ich am 08.07.17 bemerkt habe, dass meine geplanten Postings nicht veröffentlicht worden sind, muss ich diese nun also mal eben bis zu diesem Datum nachtragen bzw. beenden. Wer also neu auf meinen Blog stößt, dem wird wohl nicht viel auffallen, regelmäßigen Lesern dürfte das allerdings schon auffallen und dafür entschuldige ich mich an dieser Stelle!

Und nun kommen wir ohne große Umschweife zu dem Tools, die ich habe/ verwende in meiner „magischen“ Arbeit. Über die Jahre hinweg hat sich da so einiges angesammelt und das obwohl man selbst meiner Meinung nach theoretisch das einzige Werkzeug ist, das man braucht…. Es sei denn man ist effektiv darauf aus, Tarot Karten legen zu wollen etc.

Mit Tarot hatte ich lange Zeit ja nichts am Hut, aber seitdem ich das Vampyre Tarot von Ian Daniels gefunden habe, gehört dieses tatsächlich zu den Tools, die ich am häufigsten nutze.

Davor habe ich am häufigsten mit meinen vier Pendeln gearbeitet, zu denen ich auch nochmal gesondert einen Blogeintrag schreiben will und werde.

Ein Tool, welches ich seit kurzem recht häufig nutze, um mein Räucherwerk, Kräuter oder ähnliches klein zu bekommen, was ich eben zum Räuchern und für Rituale brauche, ist diese Kaffee- bzw. Gewürzmühle. und gleich daneben seht ihr eben einen Teil der Kräuter und co. Ich bewahre sowas irgendwie unglaublich gern in solchen Reagenzgläßchen auf…

 

Als nächstes zeige ich euch ein Yule Geschenk von meinem Hamster, welches zwar verspätet ankam, aber ich bin wirklich glücklich, dass es überhaupt angekommen ist.

Diese Druidensichel nimmt man normalerweise nur fürs Kräutersammeln, aber ich nutze es auch als Ersatz für ein einfaches Athame, da ich den magischen Dolch bis heute nicht besitze. Dabei ist es zwar nicht ganz so einfach mit der Sichel „punktgenau“ zu arbeiten, allerdings gewähnt man sich daran – zumindest habe ich mich sehr schnell damit arrangiert.

Zum Kräuter Sammeln habe ich zwar noch ein paar andere Sachen, allerdings sind das ganz einfache Werkzeuge für Hobby- und Balkongärtner. Darum mache ich jetzt einfach mal mit anderen Tools weiter, nämlich meinen Messing Tools, welche ich euch schon einmal im Blogbattle vor zwei Jahren vorgestellt habe.

Ihr seht hier nicht nur einen Kelch, einen Kessel, eine Räucherschale und einen Mörser aus Messing, sonder auch all meine Edelsteine, eine Kerze (die dank Wicca A year and a Day dort stellvertretend für viele steht), im Hintergrund meinen Mondkalender und natürlich die Baumscheibe, die genauer genommen mein Altar ist.

Zu guter letzt nehme ich vor allem meine Bücher zur Hand… also meine eigenen Books of Shadow. Denn in ihnen habe ich einiges stehen, was ich nahezu täglich nachschlage. Und darum habe ich auch zwei Stück.

Beide sind nicht wirklich arg groß, wie man am 50 Cent Stück auf dem Bild erkennt. Trotzdem ist in dem kleineren die Information quasi komprimierter, da es sich dabei um ein BOS handelt, welches ich nur für Reisen und längere Ausflüge führe. Sprich das kommt überall mit hin,  währenddessen in dem anderen Buch zwar mehr Infos stehen habe, aber dieses immer zu hause bleibt.

Und weil wir gerade bei Büchern sind, hier sind auch noch zwei „Bücher“ die zu den wichtigeren unter meinen Tools zählen. Das eine ist, wie man unschwer erkennen dürfte ein Horoskop-Block, welches eigentlich nur ein Block voll mit „Formularen“ ist, die mir helfen Jahreshoroskope zu erstellen – was ich neuerdings wieder häufiger machen darf – und das Blaue Buch war ganz früher mal als mein Buch der Schatten vorgesehen, da ich ein ähnliches haben wollte wie meine Mom. Doch schlussendlich ist daraus eher ein „Divination Journal“ geworden. Sprich darin schreibe ich vorrangig größere Tarotlegungen auf.

Witches‘ Circle Challenge: Elements

Das heutige Thema ist mir persönlich ein sehr wichtiges, denn ich glaube die Natur höchst selbst spendet die stärkste Energie, die wir nutzen können. Und da die Elemente Teil der Natur sind, ist es nur selbstverständlich, dass ich auch damit – ja sogar vor allem damit arbeite. Die wohl bekannteste Darstellung der Elemente im Wicca ist wohl diese hier:

Und hier muss ich zugeben, dass ich im April diesen Jahres noch nicht wirklich in der Lage war zu erklären, wie ich mit diesen Elementen arbeite. Vor allem weil es ebenfalls sehr verbreitet ist, diese mit den 4 Erzengeln zu kombinieren. Was ich nicht tue und wahrscheinlich auch nie tun werde, denn ich komme mit Engeln einfach nicht klar. Darum schrieb ich auch in  der App, dass ich am besten mit den Elementen in Zusammenhang mit Astrologie aus komme.

Denn ich bin selbst als Feuerzeichen geboren, sollte ein Luftzeichen werden und mein Aszendent sowie mein Mondzeichen sind beide Male das selbe und dieses wird dem Element Wasser zugeordnet (btw. dürfte diese Info nun einige Einblicke in meine Persönlichkeit geben, wenn ihr euch mit den Thema auskennt).

Wie dem auch sei, inzwischen habe ich einen Weg gefunden, mit dem ich super mit den Elementen arbeiten kann und den Erzengeln aus dem Weg gehe! Nämlich indem ich mit den Elementaren arbeite.


Dabei handelt es sich um Gnome (Erde/Norden), Undine (Wasser/Westen), Sylph (Luft/Osten) und Salamander (Feuer/Süden). Hinzu kommt noch das Element „Spirit“, der Geist, Äther oder in seltenen Fällen auch Quintessenz genannt. In zusammenhang mit den vier Elementaren stellt dieses fünfte Element meist den Menschen selbst dar. Doch auch hier „baue“ ich mir sozusagen was eigenes und bringe in das letzte Element die Dualität. Sprich der Geist kann für mich aufgeteilt werden in Mann und Frau, Licht und Dunkelheit, Mond Göttin und Sonnen Gott.

Dementsprechend bringe ich hier auch die große Mondin und ihren Gatten mit ins Spiel, die für mich zusammen das 5. Element dar stellen, aber auch als alleinige Elemente fungieren können, nämlich Licht und Dunkelheit! Und ja, für mich sind das ebenfalls Elemente!

Witches‘ Circle Challenge: Offerings

Dieses Thema war schon in der App ein sehr kontroverses Thema, darum bin ich jetzt schon auf eure Meinungen und Ansichten gespannt! Jedenfalls habe ich häufig gelesen, dass viele App-User physische und nichtphysische Opfer an Götter, Göttinnen und andere, höhere Mächte richten und andere wiederum nicht. Dies zeigt btw. wie flexibel Wicca und Witchcraft ist…

Wie dem auch sei, ich persönlich habe keine permanenten Opfergaben an irgendetwas oder irgendwen.  Und wenn ich mich dann doch dazu entschließe eine Opfergabe dar zu bieten, dann ist das meistens eine alte Scheibe Brot, die ich bei Ritualen in der freien Natur als Opfergabe dabei habe. Denn solch eine Scheibe Brot schadet und gefährdet die Umwelt nicht. Um aber auch keine Ratten o.ä. an zu ziehen mache ich das trotzdem recht selten. Man will ja keine Dinge provozieren!

Wenn ich es recht bedenke, habe ich jedoch doch eine „höhere Macht“, der ich in unregelmäßigen Abständen etwas als Opfergabe dar bringe, auch in Form von Lebensmitteln versteht sich, und das ist unser Hausgeist, der eben unser Heim beschützt. Wie wir zu diesem Hausgeist gekommen sind ist jedoch eine andere Geschichte, die ich auch an anderer Stelle etwas ausführlicher beantworten werde.

Witches‘ Circle Challenge: Dedication/Initiation

Wenn man es genau nimmt, habe ich eine recht große Familie, selbst mit der Tatsache, dass ich selbst Einzelkind bin. Wie jede Familie hat auch meine ihre guten und schlechten Seiten. Eine, die ich auf jeden Fall zu einer der Stärken meiner Familie zähle, ist die Tatsache, dass all diejenigen, die sich mit Wicca identifizieren konnten/können immer Hand in Hand gearbeitet haben bei spirituellen Praktiken und somit haben diejenigen sich verhalten, wie es meiner Meinung nach ein Coven tut.

Das ist mitunter einer der Gründe, warum ich nie eine offizielle Initation in einen Coven hatte. Höchsten in unseren Familientraditionen wurde ich eingeweiht. Darum habe ich mit ungefähr 14 Jahren entschieden es so zu halten, wie viele Wicca/Witches, die ihren spirituellen Weg alleine gehen: Mit einer „Selbst-Initation“

Um solch eine Initation durch führen zu können habe ich eine Menge gelesen und recherchiert, vor allem weil in vielen Büchern zum Thema zig verschiedene Varianten drin stehen wie solch eine Initation von statten geht und wann man sich dazu bereit fühlt etc.pp. aber schlussendlich muss man dabei vor allem nach seinem eigenen Gefühl gehen und seinen eigenen Weg finden! Diese Recherche hat mich zwei Jahre lang gekostet…

Aber nicht nur die Tatsache, dass in jedem Buch irgendwie was anderes drin stand hat mich so lange aufgehalten. Nein, ich wollte zusätzlich noch meinen eigenen und ganz persönlichen Zauber bzw. mein eigenes Ritual zur Initation durch führen, um diese so persönlich wie nur möglich zu gestalten.

Dieses Vorhaben ist mir schlussendlich gelungen, weshalb ich jetzt nicht ins Detail gehen werde, was das Ritual bzw. den Zauber angeht. Ich kann lediglich nur jedem wärmstens empfehlen, dies genau so zu machen. Sprich sich Zeit zu nehmen um das Ganze so persönlich wie möglich zu gestalten, denn es geht hierbei nur um einen ganz alleine und je persönlicher das Ganze gestaltet ist, desto besser und energetischer wird das Ganze für einen persönlich und gibt einem unglaublich viel Kraft und Energie um seinen eigenen spirituellen Weg zu gehen!

Witches‘ Circle Challenge: Patron Deity

Das heutige Thema ist für mich ein schwieriges Thema, denn obwohl ich mit Wicca/Witchcraft aufgewachsen bin, tue ich mich noch recht schwer mit den ganzen Göttern und Göttinnen, die man anrufen und ehren kann. Darum habe ich in meinem BOS, also meinem „Book of Shadows“ (zu deutsch: Buch der Schatten) einiges an Listen mit Göttern und Göttinnen, mit denen ich mich noch näher beschäftigen will.

Wer allerdings schon länger meinem Blog folgt, der wird schon bemerkt haben, dass ich auf jeden Fall gut mit der „großen Mondin“ arbeiten kann und generell mit Naturgeistern und -energien. Doch dazu komme ich noch zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Challenge.

Um auf den Punkt zu kommen: Ich weis nicht genau ob ich einen „göttlichen Patron“ habe, und wenn doch, dann hat sich dieser bis dato noch nicht gemeldet! Das einzige Wesen was sich mir schon gezeigt hat, ist mein Spirit Animal aka. mein Krafttier, welches ich bereits auch schon einige Male hier im Blog erwähnt habe:

Witches‘ Circle Challenge: The Beginning

Ja, meine Anfänge… nun eigentlich sind diese schnell erzählt und ich habe mich auch in der App kurz gehalten, was das Thema angeht, allerdings werde ich hier vielleicht doch etwas ausführlicher berichten 😉

Also holen wir mal etwas weiter aus… in der App habe ich nämlich ausgesprochen und (für mich) erschreckender Weise recht häufig gelesen, dass etliche im „broom closet“ leben. Sprich wirklich viele hatten diesbezüglich noch kein „comming out“ und ich habe sogar einmal gelesen, dass die Eltern einer Userin es wesentlich besser aufgefasst haben, dass sie lesbisch ist, als die Tatsache, dass sie eine praktizierende Hexe ist…

Mit solchen Problemen hatte ich nie zu kämpfen. Nicht nur dass meine Mom meine sexuelle Ausrichtung anfangs etwas verwunderte, sie es aber komplett akzeptiert hat, dass ich eben Bi bin, nein auch das Thema Wicca und Witchcraft war nie etwas verbotenes oder schlimmes. Im Gegenteil! In meiner Familie war das Thema immer schon präsent und zwar so sehr, dass ich damit tatsächlich aufgewachsen bin. Von daher habe ich zumindest in der Familie nie irgendwas verheimlicht was meinen Glauben und meine Überzeugungen angeht.

Jedoch hat es eine ganze Weile gedauert, bin ich wirklich vollkommen offen mit dem Thema umgegangen bin, da die Generationen vor mir immer im Hinterkopf hatten, dass dieser Glauben nicht gerade an die Große Glocke gehängt werden sollte. Das ist mitunter auch einer der Gründe, warum meine Mom eine sogenannte „Chistian Witch“, also eine Hexe mit starkem christlichen Einfluss ist.

Wer nicht neu ist in meinem Blog, der wird wissen, wie ich zum Christentum stehe, nämlich zugegebener Weise nicht gerade positiv, aber egal wie sehr ich über die Kirche wettere in dem einen oder anderen Post, akzeptiere ich es, wenn jemand Christ ist. Denn jeder hat seine ganz persönlichen Gründe, warum er/sie den Glauben hat, den er/sie nun mal hat.

Aber genug davon, zurück zu meinen Anfängen: Ich habe schon von ganz klein auf gerne und mit viel Spaß bei Vorbereitungen für Zauber/Festivitäten u.ä. mitgeholfen so gut ich konnte. Selbst wirklich aktiv (also auch außerhalb der Familie) wurde ich aber erst um meinen 16. Geburtstag rum, was u.a. auch mit einem ganz bestimmten Buch zusammenhängt, wie ihr sicher wisst, wenn ihr den Eintrag in der App gelesen habt (sofern ihr aus der WA Gruppe kommt, die sich gebildet hat, könntet ihr die zumindest schon mal gesehen haben ^^“).

Das Bild kommt übrigens aus dem Film Hocus Pocus und das habe ich gewählt, weil ihr euch mich so tatsächlich vorstellen könnt, als kleines 9-Jähriges Mädchen! Denn auch wenn ich lange Zeit ne Phase hatte, wo ich ne Meerjungfrau sein wollte (und zwar DIE Meerjungfrau), war ich schon seitdem ich denken kann immer eine kleine Hexe!

So, nun seid ihr aber dran! Erzählt mir doch gerne mal eure Story in den Kommentaren, ich bin gespannt, wie eure Anfänge auf dem spirituellen Weg war, den ihr geht… und damit meine ich nicht nur unbedingt Wicca/Witchcraft, denn es gibt verdammt viele Glaubensrichtungen in der Welt!