Montagsfrage: Wie steht ihr zu Kurzgeschichten?

Nach einer zweiwöchigen Pause meinerseits, was die Montagsfrage angeht, will ich mich heute doch wieder (wie versprochen) zu Antonias Frage dieser Woche stellen. Auch wenn meine Antwort vielleicht etwas kurz ausfallen wird, passend zum Thema, da ich morgen wieder früh raus und auch noch Japanisch Hausaufgaben machen muss…

Als erstes muss ich zugeben, dass ich mir den Beitrag von Antonia noch nicht so ganz durchgelesen habe, das werde ich morgen in der Pause nachholen. Ich hab mich also gleich auf die Frage selbst gestürzt. Bei Kurzgeschichten weiß ich immer nicht, wie ich die einschätzen soll. Es gibt welche, die hab ich als Kind bzw. Teenager in der W.I.T.C.H. Zeitschrift gelesen und die sind mir unglaublich gut in Erinnerung geblieben. Keine Ahnung, ob irgendwer von euch diese Zeitschrift noch kennt, aber darin ging es eben immer irgendwie um Magie. So hab ich zum Beispiel eine Kurzgeschichte geliebt, in der es um ein Mädchen ging, das erst Angst vor Wölfen hatte und dann herausfand, dass sie selbst eine Werwöfin war und so ihre Angst überwunden hat (Diese Geschichte war nur eine Seite lang, hat mich aber irgendwie sehr berührt). Und eine Andere ging um Baba Yaga, eine Russische Hexe/Sagengestalt, die mich bin heute sehr fasziniert! Die kam ebenfalls aus der Zeitschrift und ich durfte sie 2016 hier im Blog mit euch teilen (LINK). Ebenso wie die Wahre Geschichte von Hänsel und Gretel, was ebenfalls eine Kurzgeschichte mit magischem Bezug ist, die aber diesmal aus einem Buch stammt, was mich als Teenager sehr begleitet hat und welches immer noch in meinem Regal steht.

Das klingt ja alles sehr positiv oder? Nun, seitdem ich allerdings selbst ab und an Kurzgeschichten schreibe, von denen ich erst eine veröffentlicht habe, was auch schon wieder gut 5 Jahre her ist (siehe hier: Menschheit passiert), finde ich Kuzgeschichten, die nicht gerade in Manga Form daher kommen meist irgendwie doof… sie fühlen sich immer so an, als wären sie nichts halbes und nicht ganzes, als wären sie der Rest von etwas größerem… oder so ähnlich. Dieses Gefühl kann aber auch wieder von meinen eigenen Texten kommen. Denn meine Kurzgeschichten entstehen meistens dann, wenn der Text an sich quasi „zu viel“ wird für ein Gedicht oder zu detailreich für einen Songtext. Sprich meine Kurzgeschichten entstehen immer dann, wenn ich einfach zu viel in meinem Kopf habe und ist damit der zusammengewürfelte Rest, der sonst nirgends rein passt. Oder auch das, was mir als Idee kam, aber nicht zu dem Buch, an dem ich auch (wieder) schreibe, passt.

Und ja, ich schreib gerade an nem Roman, den ich, wenn er fertig ist auch mal an ein paar Korrekturleser und anschließend Verlage schicken will. Für mich übrigens auch ein Kontra zu Kurzgeschichten. Ich kann meine Gedanken und Storys halt selbst nur selten kurz fassen/halten und spinne Kurzgeschichten von anderen Autoren meist sehr viel weiter, bin ich mich irgendwo verliere und meine Gedanken was vollkommen neues schaffen… Ja selbst bei den Gedanken zum Thema kann ich mich ja nicht mal wirklich kurz fassen, obwohl ich Anfangs noch dachte: „hast ja nicht viel zu schreiben, also schreib die Antwort einfach mals so runter!“. Bitteschön! Hab ich gemacht, meinen Gedankensalat zu Kurzgeschichten. Hier und jetzt runtergeschrieben udn zusammengefasst in diesem Beitrag. Ich habe fertig. Bis die Tage!

 

Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 11. Mai 2020, in Montagsfrage. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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