Archiv der Kategorie: Bücher

Die Montagsfrage – Gab es dieses Jahr eine von dir erwartete Neuerscheinung, die dich enttäuscht hat?

Schande über mich, dass mein letzter Blogeintrag vom 17. Juli ist… das war ebenfalls eine Montagsfrage. Und das obwohl ich einiges bloggen wollte… generell kam ich dieses Jahr bisher fast nur dazu mich zu Antonias Fragen zu äußern. Keine Oktober Challenge, kaum Lebenszeichen.

Aber da das Jahr bei den Hexen bereits zu Samhain, sprich am 31.10. endet, kann ich nun schon fast schreiben: „im neuen Jahr werde ich mich mehr bemühen“. Da das aber bisher nie so wirklich geklappt hat, sag ich das nicht und widme mich jetzt der Montagsfrage…

Gab es dieses Jahr eine von dir erwartete Neuerscheinung, die dich enttäuscht hat?

Meine Antwort: Nein.

Warum? Ganz einfach, ich hab aktuell die Neuerscheinungen nicht ganz so im Blick wie in den letzten Jahren. Auch auf meiner Amazon Bücherwunschliste sind aktuell keine neueren Bücher zu finden, sondern eher ältere, von denen ich mir einiges erhoffe. Da kann natürlich auch mal was enttäuschendes dabei sein, aber das werde ich erst erfahren bzw. berichten können, wenn ich die Bücher auch in der Hand habe. Wenn ihr also von irgend einem Buch aus der Liste eine Rezension von mir lesen wollt, könnt ihr mir das Buch dann sponsern, habe nämlich bald Geburtstag und darf mir auch mal was wünschen oder?

Oder habt ihr vielleicht Buchempfehlungen für mich, die ich auf die Liste setzten sollte? Dann schreibt mir diese gerne in die Kommentare, denn dadurch, dass ich meine Pausen wieder auf der Arbeit mache, komme ich mehr zum lesen und kann daher schneller Rezensionen schreiben, was schlussendlich dann wieder zu mehr Aktivität hier führen kann und soll.

Ich freue mich also von euch zu lesen, verabschiede mich für heute und schau mal ob ich wieder einen „Rezensions-Adventskalender“ für den Blog vorbereiten kann… Schließlich hab ich noch Urlaub und auch wenn ich meine bessere Hälfte (aka. Freund) besuche, muss er in der Woche arbeiten, weshalb ich vormittags aktuell einiges an Zeit habe.

Motagsfrage – Sollte man auf Reisen lesen?

Diese Woche komme ich etwas spät mit der Antwort von Antonias Montagsfrage um die Ecke und eigentlich schreibe ich aktuell auch an einem anderen Blogbeitrag, aber als Bücherwurm, wie ich einer bin, muss ich mich hierzu mal äußern!

Seit ich beruflich in meinem Unternehmen zur Fialleitung aufgestiegen bin, habe ich ja wieder einen „längeren“ Arbeitsweg. Gut, ich finde die 40 Minuten die ich zur Arbeit brauche jetzt nicht viel, aber für viele der Hamburger, mit denen ich darüber gesprochen habe, scheint das ein enormer Weg zu sein… Ich „reise“ also bereits zu meiner Arbeit und natürlich auch wieder zurück. Und währenddessen habe ich auch die Zeit ein Buch zu lesen, was ich auch meistens mache (wenn ich nicht gerade auf Instagram unterwegs bin).

Größere Reisen wie z.B. in den Urlaub fahren, habe ich noch nie unternommen. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich war faktisch noch nie wirklich im Urlaub. Gut, ich reise seit ein paar Jahren jedes Jahr zum Mera Luna und auf der Reise von Hamburg nach Hildesheim werde ich bestimmt auch lesen dieses Jahr. Denn dieses Jahr fahre ich mit dem Flixbus ganz alleine hin, ohne Freunde im Gepäck. Diese treffe ich dann erst in Hildesheim direkt.

Oh, auf einer Reise habe ich besonders viel gelesen, fällt mir gerade ein. Nämlich als ich Sommerferien hatte und meine Mom ein älteres Ehepaar häuslich gepflegt hatte. Das Ehepaar ist nämlich in den Sommerferien von ihrem Dorf Nähe Hamburgs nach Essen gefahren und da durfte ich dann mit, weil ich sonst die ganzen Ferien über allein zu hause geblieben wäre… gut, ich hab dann auch nicht viel anderes gemacht in Essen, als das was ich zu hause gemacht hätte, weil meine Mom ja wegen der Arbeit beschäftigt war die meiste Zeit und ich da sonst niemanden kannte. Sprich ich saß meistens irgendwo und habe gelesen, Katzen fotografiert und wenn meine Mom Pause oder Freizeit hatte, haben wir Touri Stuff gemacht… Nichts desto trotz hab ich in diesen Ferien 4 Bücher durch gelesen (von meiner damaligen lieblingsromanreihe die irgendwas mit Pferden und so zu tun hatte, fragt mich nicht wie die hieß. Heute lese ich sowas nicht mehr).

Fazit von dem Ganzen: Ich werde bestimmt auch auf zukünftigen Reisen irgendwann mal ein Buch zur Hand nehmen und lesen. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob das bei der nächstgrößeren Reise, die geplant ist für 2021, für mich möglich ist… wir werden sehen ^^“

Montagsfrage – Hardcover oder Taschenbuch?

Antonia verspricht in ihrer neuesten Montagsfrage ein wenig mehr Beständigkeit und Regelmäßigkeit und dem will ich mich anschließen… oder es zumindest versuchen, denn es gibt ja immer noch fleißige Leser, die traurig sind, dass es hier so selten was zu lesen gibt. Wie ich das ändern will trotz meines ziemlich vollen Terminkalenders als Chefin einer eigenen Fiale erfahrt ihr heute ebenfalls hier, denn in gewisser Weise geht das Thema der heutigen Montagsfrage Hand in Hand mit meinen Plänen!

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ja ich wurde in meinem Unternehmen befördert und habe dadurch keinen 10 Minuten Fußweg mehr zur Arbeit, sondern fahre zweimal am Tag 40 Minuten durch Hamburg um zu meiner Fiale und wieder zurück zu kommen. Zusätzlich hab ich auch noch eine ganze Stunde Pause… mit anderen Worten: Viel Zeit um ein Buch zu lesen!

Ich hab also immer ein Buch in der Tasche… genauer gesagt in den meisten Fällen ein Taschenbuch, denn auch wenn diese schnell „zerlesen“ aussehen können, haben die für mich so einige Vorteile. Ein sehr großer Vorteil ist, dass die leichter sind als Hardcover und in meinem Fall sind die meisten Taschenbücher die ich lese sowieso welche, die ich erst lese und dann „gebrauche“. So ist es zum Beispiel auch bei dem Buch, welches ich aktuell lese. Es handelt sich dabei um das Buch vom Hexenmond. Ein (mehr oder weniger) Praxisbuch zur Chaos- und Satanischen Magie. Keine Angst, ich bin nach wie vor keine Satanistin, ich bin eher an Chaos- und Vampyre Magick interessiert, aber das ist ein Thema, dass ich ein anderes Mal gerne genauer erklären kann, wenn Interesse besteht.

Jedenfalls finde ich es auch bei diesem Buch wieder verdammt angenehm dass es ein Taschenbuch ist, denn ich hab schon das ein oder Andere Ritual gefunden, welches ich ausprobieren will und ggf. noch für mich persönlich optimieren werde. Wäre das Buch ein Hardcover Buch wäre es ein wenig komplizierter diese Rituale auszuprobieren, da ich auch Texte usw. aufsagen, Kreise schlagen und noch ein paar andere Dinge machen muss… wer sich mit magischen Ritualen auskennt, wird verstehen, was da ein Taschenbuch für eine Erleichterung sein kann.

Ich bin übrigens der Überzeugung, dass aus genau dem Grund heraus ein Buch eher zu nutzen als zu lesen, die meisten Reiseführer Taschenbücher sind. Wie ich auf Reiseführer komme? Ganz einfach, ich hatte heute meinen freien Tag und war in Hamburg unterwegs… und da ist mir doch folgendes Taschenbuch ins Auge gesprungen:

Dieses Buch vereint meine Heimatstadt mit meinem Lieblingsland und daher hab ich mir jetzt vorgenommen an freien Tagen mal die Adressen in dem Buch abzuklappern und darüber hier im Blog zu berichten. Sprich ich hab jetzt einiges über das ich berichten kann und ich hoffe, dass ihr euch darauf auch so freut wie ich es tue ^^

Und auch hier bin ich wieder froh, dass es sich bei dem Buch um ein Taschenbuch handelt, denn ich hab einen miserablen Orientierungssinn oder wie ich immer zu sagen pflege: „ich hab nen Orientierungssinn wie ein Toastbrot!“ und um etwas zu finden muss ich mich immer erstmal dahin verlaufen, nur dann finde ich es mit Glück auch ein zweites Mal! Darum bin ich echt glücklich darüber, dass in dem Buch die genaue Adresse und der Stadtteil mit aufgelistet sind, so kann ich im Zweifelsfall Menschen nach dem Weg fragen!

So, das solls jetzt erstmal von mir gewesen sein! für heute. Jetzt wünsche ich euch noch einen angenehmen Abend und eine hoffentlich angenehme Nacht!

ABC: Deine Wunschliste

Seit letztem Jahr habe ich immer ab Ende Oktober eine Wunschliste auf Amazon öffentlich, von der mir Freunde, Bekannte, Fans und auch fleißige Blogleser was schenken können.

Ich denke jeder kennt das Prinzip der Amazon Wuschlisten oder? Nun ich hab meine immer gegen Ende Oktober öffentlich, da ich im November Geburtstag habe und daher dient sie als Geburtstags- und Weihnachtswunschliste. Und zugegeben, auch wenn es keine Bücherwunschliste ist, so sind immer ne ganze Menge Bücher auf dieser Liste zu finden. Die vier Bücher, die ich euch gestern gezeigt habe, kommen ebenfalls von dieser Liste.

Wer neugierig ist und/oder mir was schenken mag, der kann sich die Liste hier ansehen:

Amazon Wishlist

Mehr hab ich dieses Jahr hier auch nicht zu teilen… und im Grunde genommen hat sich meine Antwort zu dem Thema auch nicht groß verändert im Vergleich zu 2015, nur dass inzwischen alle Bücher, die ich damals genannt habe von meiner Wunschliste verschwunden sind, einfach weil ich sie nicht mehr haben möchte. Das ist auch der Grund, warum ich meine eigentliche Bücherwunschliste inzwischen nicht mehr mit allen teile, denn wenn man sich schon die Mühe macht etwas zu verschenken, dann sollte das auch wirklich gewünscht werden und nicht Jahre auf ner irrelangen Wunschliste steht, weil diese einfach länger nicht aufgeräumt wurde…

ABC: Was liest du zur Zeit am liebsten?

Da fällt mir doch glatt auf, dass die kürzeste Variante der Adventskalender Book Challenge einfach ABC ist, was ich irgendwie zugleich lustig, als auch passend finde.

Das ich ja ein riesen Fan von Horror und Psychothrillern bin, ist kein Geheimnis. Auch das ich ständig auf der Suche nach neuen und guten  Büchern aus dem Genre bin, dürfte bekannt sein.  Dementsprechend lese ich Bücher aus diesem Genre gerne das ganze Jahr über. Wobei mir da jetzt gerade spontan die Frage in den Sinn kommt: „Gibt es Horror- und Psychothriller mit Weihnachtsthema?“ wenn ihr welche kennt, haut die Titel gerne in die Kommentare!

Was ich zur Zeit aber weitaus mehr lese, sind Sachbücher und Bücher rund um das Thema Blutmagie, Vampirismus und Nekromantie. Daran sind nicht nur die Bücher dran schuld, die ich zum Geburtstag bekommen habe (siehe Bilder), sondern auch mein allgemeines Interesse an den Themen, sowie die Tatsache, dass das die Art der Magie zu sein scheint, mit der ich mich am ehesten wohl fühle.

 

Wen es interessiert, dem sei gesagt: Mit dieser Literatur und der Tatsache, dass ich damit am ehesten klar komme, befinde ich mich nun offiziell auf dem sogenannten „Lefthanded Path“, sprich ich beschäftige mich in den Augen der alten Wicca Schulen nun offiziell lieber mit Schwarzer Magie, was an sich in meinen Augen Schwachsinnig ist, denn ich vertrete schon seit Jahren die Ansicht, dass man nichts in rein weiß/schwarz einteilen kann.

Das Buch Blutmagie, was oben zu sehen ist, werde ich im Laufe der Tage noch einmal ein wenig näher beleuchten. Also schaut mal wieder rein, wenn ihr dazu mehr lesen möchtet. Und wenn ihr generell mehr zum Thema Magie erfahren wollt, dann schreibt mir das ebenfalls gern in die Kommentare, denn ich kann zu dem Thema mehr als nur einen Blogbeitrag schreiben ^^

Adventskalender Book Challenge Revival

Im Jahr 2015 habe ich eine Art „Adventskalender“ in Form einer Buch Challenge gemacht und ich dachte mir heute , dass es vielleicht ganz interessant wäre, diesen noch einmal neu zu interpretieren. So werden die „Fragen“ oder besser „Türchen“ die Gleichen wie vor 3 Jahren. Jedoch hab ich mich nicht nur äußerlich innerhalb der Jahre geändert, sondern auch mein Buchgeschmack hat sich geändert bzw. habe ich schon damals mehr als nur ein Buch zu den Türchen Parat.

Und außerdem wurde mein Blog in einer Facebook Blogger Gruppe mal wieder als „aternativ Buch Blog“ bezeichnet, also kann dieses Revival ja erst Recht nicht schaden! Wer mit machen möchte kann dies gerne tun und mir den Link zum Beitrag in die Kommentare schreiben, würde mich freuen dadurch neue Bücher und Buch-Blogger kennen zu lernen.

Aber nun genug Gequatscht, hier sind die Themen der Adventskalender Book Challenge:

Türchen 1: Was liest du zur Zeit am liebsten?

Türchen 2: Deine Wunschliste

Türchen 3: liebste Buchreihe

Türchen 4: Index

Türchen 5: Kindheitserinnerungen

Türchen 6: Lieblingsautor

Türchen 7: ein Hassbuch

Türchen 8: Meinung zu Buchverfilmungen (oder liebste Buchverfilmung)

Türchen 9: Lieblingszitat

Türchen 10: Enttäuschung

Türchen 11: erster Roman (diesen Monat)

Türchen 12: Lieblingsbuch

Türchen 13: Farbe im Titel

Türchen 14: klassische Romanze

Türchen 15: Zukunftstitel

Türchen 16: Übersinnliches

Türchen 17: Ein Wort Titel

Türchen 18: Buchempfehlung eines Freundes

Türchen 19: Ein Buch zum fürchten

Türchen 20: Ein altes Buch

Türchen 21: In der Schule gelesen

Türchen 22: Es fesselt dich!

Türchen 23: Orte in Buch und Realität

Türchen 24: Ein Weihnachtsbuch

#everydayishalloweeen Books

Seit ich im Grunde genommen ein Rezensionsblog bin und wie man an meiner Liste unter dem Punkt Bücher/Manga sehen kann, noch einiges vor habe, ist es auch kein Wunder, dass auch in der Halloween Challenge Bücher vorkommen!

Wer meinen Beitrag zur Montagsfrage Anfang des Monats gelesen hat, der weiß eigentlich was ich momentan lese. Nämlich The Ending von Ian Reid. Was an sich auch recht spannend ist bisher, aber ich muss auch zugeben, dass ich das Buch erstmal wieder beiseite gelegt habe, denn auch wenn ich auf dem Weg zur Arbeit am meisten lese, so versinke ich doch zu sehr in diesem Buch. Also habe ich mir lieber wieder meine drei Bücher von Konstantinos und die Blood Sorcery Bible vorgenommen. Diese habe ich zwar schon einmal gelesen, aber da es sich streng genommen um „Arbeitsbücher“ zur Nochturnal Witchcraft (z.dt. Schattenmagie) handelt, arbeite ich diese auch durch.

Ich zeige euch hier die Buchcover so, anstatt die vier Bücher zu fotografieren, eben weil die nicht mehr schön aussehen, sondern ziemlich abgenutzt. Wer sich nicht mit dem ganzen Hexentum usw. auskennt, der wird jetzt wahrscheinlich nicht so begeistert sein und/oder denken, dass die Bücher ja wunderbar zu Halloween passen… Was der perfekte Beweis dafür wäre, dass bei mir wirklich jeden Tag Halloween ist, denn mit so etwas beschäftige ich mich nahezu täglich. Weshalb ich auf meiner Geburtstagswunschliste auch die Fortsetzungen dieser Bücher habe. Wer mir im November also ne Freude machen will, der kann sich da gerne austoben 😉

Sobald ich genügend Zeit dazu finde, wird es aber zu allen ver Büchern anständige Rezensionen geben, also schaut vorbei, wenn ihr mehr über die Bücher wissen wollt. Nur soviel sei gesagt: Ich liebe diese Bücher, selbst wenn diese an der ein oder anderen Stelle etwas schwierig für mich sind…

Witches‘ Circle Challenge: Unfamiliar Celebrations

Irgendwo hier in unserer Wohnung ist ein Buch über alle Sabbats und Esbats und fast jeden Tag, den man im Wiccatum/Paganismus feiern kann. Aber weil ich das nicht finden kann, kann ich euch zu ungewohnten Feierlichkeiten nicht viel erzählen. Weil ich mich bei Feierlichkeiten fast ausschließlich mit den Jahreskreisfesten auskenne.

Aber wenn ich über dieses Thema nachdenke, fällt mir ein weiteres Buch ein, das meine Mom  besitzt. Es ist ein Buch von Maja Sonderbergh und es heißt „Das magische Jahr“. Das verlinke ich hier mal jetzt nicht, da ich niemandem  Bücher von Sonderbergh empfehlen kann. Denn ich habe immer das Gefühl, dass sie sich mit Wicca und Witchcraft nicht auskennt oder sich in ihren Büchern irgendwann über einen lustig macht.

Gelesen habe ich es aber trotzdem, da mich mal interessierte, welche Götter und Göttinnen sie so erwähnt. Denn in dem Buch hat sie e eine Menge ungewöhnlicher Feiern niedergeschrieben, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte (die meisten ehrten einen besonderen Gott oder eine besondere Göttin). Jedoch muss ich einer Amazon Rezension Recht geben, die ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:

Wer die Schrift nicht lesen kann, kann diese Rezension auch hier nachlesen.

Feiern werde ich also die von Sonderbergh genannten Feste bzw. Gottheiten, Engel, etc. also sehr wahrscheinlich nicht, weil ich die Götter und Göttinnen, an die ich glaube, fast jeden Tag verehre, so dass ich sie nicht unbedingt getrennt würdigen muss.

Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier (Father Sebastiaan)

Wie letzte Woche versprochen, stelle ich euch heute das Buch Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier von Father Sebastiaan vor. Dieses 133 Seiten Starke Büchlein ist eines der wenigen Bücher, die sich mit dem realen Vampirismus auseinander setzten und laut Buchrücken ist es das erste Buch in der Geschichte gewesen, das sich der Förderung und Definition der „Vampyr Szene“ widmet.

Im Grunde genommen stellt das Buch eher eine Art kleines Nachschlagewerk dar, welches in 100 Stichworten die Definition des Vampirismus von Father Sebastiaan und seinem Sabretooth Clan erklärt. Diese 100 Stichworte sind folgende:

Absinth, Ankh, Antidiskriminierung, Adel, Apotheose, Beschenken, Bälle, Blut, Blutbad, Beherrschung, Burner, Coven, Dekadenz, Drakonisch, Drache, Eleganz, Elite, Erwachsene, Fee, Familie, Film, Glamour, Gourmet, Galanterie, Grüßen, Glück, Gastfreundschaft, Geheul, Geist, Geheimnisse, Humor, Haven, Hexe, Halloween, Halos, Handwerkskunst, Höhle, Hochzeit, Individualist, Inspiration, Kabale, Kultur, Kunst, Krieger, Libertin, Leben, Liebe, Loyalität, Leidenschaft, Machiavellistisch, Magick, Materialistisch, Masken, Mode, Musik, Mysterium, Namen, Narzissmus, Nachtseite, Nesthäkchen, Ouroboros, Opfer, Privatsphäre, Priester/innen, Rot, rote Messe, Ritual, Rock’n’Roll, Romanze, Ritter, Ritterlichkeit, Sangunarium, Stammesverwandt, Spiegel, Schwarz, Sport, Selbstsüchtigkeit, Sinnlichkeit, Silber, Tanz, Tagseite, Transhumanistisch, Unsterblichkeit, Urzustand, Unternehmungen, Vampyre, Valentinstag, Vampirzähne, Versammlungen, Verführung, Walpurgisnacht, Weltlich, Wirklichkeit, Werwölfe, Wille, Wegbegleiter, Zuvorkommenheit, Zwielicht, Zeph’r, Überleben

Bei so manch einem Wort, kann man sich nichts darunter vorstellen und an einigen Punkten kommt es so rüber als wäre dieses Buch ein „Regelwerk“ für eine religiöse oder okkulte Sekte. Doch Father Sebastiaan und sein Sabretooth Clan distanzieren sich von solchen Anschuldigungen. Genau so wie vor dem, woran der Ottonormalverbraucher als erstes denkt: dem Blut trinken. Das ist mehrmals auch in diesem Buch hier nach zu lesen.

Und genau das ist einer der Punkte, warum Father Sebastiaan (zumindest in der deutschsprachigen) Vampyr Szene entweder geliebt, gehasst oder mit viel Humor gesehen wird. Denn es heißt, dass er vor einigen Jahren selbst zu den Menschen gehörte, die mehr oder weniger öffentlich dazu gestanden haben sollen, dass sie Blut brauchen um ihren Energie-Haushalt zu regulieren. Einige gehen sogar so weit, dass sie sagen er sein aus diesem Grund ein „Fangsmith“, also jemand der hochqualitative Vampirzähne herstellt, geworden.

Doch spricht man ihn heute drauf an, sagt er immer wieder, das seine Zähne Kunstwerke seien und in erster Linie den Vampyren seines Clans helfen sollen ihr inneres nach außen tragen zu können und das die Zähe am ehesten als Sexspielzeuge herhalten, somit drückt er dem Vampirismus einen dicken, fetten Fetisch Stempel auf.

Vor kurzem habe ich den Satz „Father Sebastiaan macht aus Zähnen Geld – oder umgekehrt!“, gelesen. Das kann ich auch verstehen, denn es scheint seine Haupteinnahmequelle zu sein. Und wenn man sich überlegt, dass er u.a. jedes Jahr auf dem Mera diesem Job nachgeht und ein paar Zähne 120€ kosten sollen (die genauen Preise hab ich mir nicht angeschaut), kann ich auch verstehen, dass er einiges an Werbung für seine Arbeit braucht, um davon leben zu können. Jedoch kann auch Werbung irgendwann zu viel werden. So merkt man in diesem Buch hier wirklich, dass er mit der Werbung für die Zähne teilweise wirklich übertreibt. Schließlich kommt er bei über der Hälfte der Stichworte auf seine Arbeit als Fangsmith zu sprechen und schreibt, wie wichtig seine Arbeit für die Vampyr Szene ist.

Aber jetzt kommen wir zu einem Punkt, was für mich einen dicken Minuspunkt darstellt: Ich habe mein Exemplar für 18€ im Shop forensicbox gekauft, wo ich auch die Bücher Vampire unter uns! Band II und Band III gekauft habe und ich sehr zufrieden mit bin.  Doch von Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier war ich optisch gesehen nur im ersten Moment wirklich begeistert. Ich meine, die Aufmachung des Buches ist wirklich schick und elegant gestaltet. Und im Gegensatz zur englische Originalausgabe oder der französischen Variante, kommt die deutsche Version des Buches als Hardcover daher.

Dennoch ist mir recht schnell aufgefallen, dass einige Seiten schief bedruckt worden sind und die Übersetzung an einigen Stellen etwas missglückt scjeint, was mich persönlich nicht viel stört, jedoch ist es schade für die Gesamtoptik des Buches. Außerdem fallen bei mir nach dem dritten Mal lesen die einzelnen Seiten aus, weshalb ich das schon einige Male kleben musste. Ob das an der Hardcover Variante liegt oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber anscheinend haben die Besitzer der Originalausgabe keine Probleme mit ausfallenden oder schief bedruckten Seiten.

Trotz diesem Minuspunkt finde ich das Buch an sich immer noch recht nett, wenn auch manchmal zu sehr auf Father Sebastiaans Haupteinnahmequelle fokussiert, was ich weiter oben schon angemerkt habe. Man merkt aber auch, welche Intension hinter dem Buch noch liegen könnte, denn abseits von der ganzen Werbung liest es sich ein wenig wie ein  Knigge für Vampyre. Und um ehrlich zu sein, gibt es auch ein paar Punkte, von denen ich selbst sagen kann: Wenn mehr Leute (egal ob in der Vampyr Szene aktiv oder nicht) sich so verhalten würden, wie es in dem Buch steht, wäre das Leben manchmal einfach ein wenig freundlicher! (。→∀←。)

Alles in allem bekommt diese Buch 3 von 5 möglichen Fledermäusen von mir in der Bewertung:

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Phantasmagoria (Ian Daniels)

Heute gibt es seit längerem mal wieder eine Buch Rezession zu lesen und zwar zum Buch Phantasmagoria von Ian Daniels. Das Buch umfasst 301 Seiten und ist kein Roman, sonder ein Buch rund ums Thema Tarot.

Genauer gesagt ist dieses Das Buch zum Tarot of Vampyres, in welches ich mich gleich verliebt hatte, als ich es gesehen habe. In diesem Buch, bzw. im ersten Teil des Buches, werden einem die Tarotkarten nähre gebracht und auch die Besonderheit dieses Decks wird einem ausführlich erklärt. Z.B. sind die Karten, die normalerweise zu den Münzen gehören hier Totenköpfe, weil das einfach besser ins Konzept passt – die Deutung der Karten bleibt aber dennoch die gleiche.

Außerdem wird einem erklärt, wie man ein persönliches Portrait mithilfe der Karten erstellt, in welchem Zusammenhang die Karten zur Kabbala/ Yggdrasil/dem Baum des Lebens stehen und wie wichtig es ist sich mit den einzelnen Karten  identifizieren zu können. Legesysteme, die namentlich ebenfalls an das Vampir Thema angepasst worden sind, sowie Übungen um ein Gespür für die Karten zu bekommen findet man hier ebenfalls.

Im zweiten Teil geht es allein um die 78 Karten. Sprich was sagen sie aus (sowohl im positiven als auch im negativen Sinne), welchen symbolischen Stellenwert sie jeweils haben und wie man dieses am besten analysieren kann.

Alles in allem haben wir hier also ein gutes Gesamtwerk vorliegen, einziger Minuspunkt ist allerdings, dass das gute Stück nur in englischer Ausführung zu erhalten ist, womit ich überhaupt keine Probleme habe. Wer allerdings so seine Schwierigkeiten mit dem Englischen hat, sich aber dennoch fürs Tarot interessiert, der sollte sich überlegen, ob er sich nicht doch lieber ein klassisches Raider Waithe Tarot mit passender Lektüre zulegt.

Ich für meinen Teil, habe in diesem Buch und dem dazugehörigen Deck endlich etwas gefunden, was mich sehr stark anspricht – und das obwohl ich immer schon leichte Schwierigkeiten mit dem Thema Tarot hatte.

Und da sich einige von euch bzw. von meinen Facebookfans ein „5 Sterne Bewertungssystem“ gewünscht haben, bekommt dieses Buch von mir 5 von 5 möglichen Fledermäusen:

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