Archiv der Kategorie: Filme

New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde

Ich weiß nicht was mich getrieben hat, aber ich habe mich gestern wirklich mal dran gesetzt und mir den zweiten Film der Twilight Saga reinhezwängt. Und ja, es dürfte euch bekannt sein (wenn ihr meinen Blog schon länger verfolgt), dass ich nicht gerade ein Fan der Reihe bin. Wer diese Filmreihe mag, der sollte jetzt nicht weiter lese, denn obwohl ich das Buch „okay“ fand und ich den Soundtrack des Films mag, kann ich nicht wirklich etwas gutes an der Fortsetzung der Twillight Saga finden. Auch wenn der Film bereits bei seiner Erstausstrahlung am 20.11.2009 mit Einnahmen von 72,6 Millionen Dollar den Rekord der höchsten Tageseinnahmen der amerikanischen Kinogeschichte erzielte.

Wer nicht genau weis, worum es in New Moon geht, fasse ich das mal eben zusammen:  Bella hat Angst vor dem Älterwerden, weil Edward für immer 17 bleiben wird und sich weigert, sie auch in einen Vampir zu verwandeln. Deshalb will sie, dass um ihren 18. Geburtstag möglichst wenig Aufhebens gemacht wird. Doch Edwards Schwester Alice veranstaltet eine Geburtstagsparty mit den Cullens. Als Bella sich während dieser Feier beim Geschenkeauspacken versehentlich am Papier schneidet, wird sie von Edwards Bruder Jasper attackiert. Die übrigen Cullens können ihn zwar aufhalten, bleiben aber selbst auch auf Abstand. Edward gibt sich die Schuld für den Vorfall. Da er Bella mit seiner Anwesenheit nicht weiter gefährden will, verlässt er sie daraufhin und Bella fällt in eine tiefe, Monate anhaltende, Depression.

Ihrem Vater wird das Ganze irgendwann zu viel und droht ihr damit aus Forks fort zu schicken. Da Bella aber immer noch hofft dass die Cullens irgendwann wieder zurück kommen, versucht sie das zu umgehen indem sie sich mit einer Schulkameradin einen Kinofilm ansieht. Nach diesem Besuch bemerkt Bella ein paar Biker vorm Kino und begibt sich zu ihnen. Da diese eine Gefahr dar stellen, taucht auf einmal Edward in ihren Gedanken auf und warnt sie. Durch diese Erfahrung wird ihr klar, um Edward wieder zu sehen muss sie sich in Gefahr begeben.

Kurzerhand kauft sie zwei schrottreife Motorräder, die sie gemeinsam mit Jacob Black repariert, welcher ihr m Anschluss das Fahren bei bringt. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Für Bella ist Jacob die rettende Sonne. Er wünscht sich, dass aus ihrer Freundschaft mehr wird. Darum verspricht er ihr immer für sie da zu sein und nicht zu verschwinden wie Edward. Doch dieses Versprechen kann er nicht halten und bricht den Kontakt zu Bella ab. Bella will den Grund dafür erfahren und muss noch einmal die Geschichte der Quileute (dem Indianerstamm, dem Jacob angehört) erforschen. Was sie dann herausfindet, zeigt euch der Trailer:

Der Film macht so gesehen eigentlich gar keinen schlechten Eindruck, oder? … wäre da nicht dieses widerliche Liebesgesülze, welches mich extrem abgenervt hat. Für mich hat dieser Edward immer noch nichts mit einem Vampir zu tun. Von mir aus hätte er auch der Sohn eines Mafia Bosses sein können, der sich in eine Polizistentocher (die Bella tatsächlich ist) verliebt… das hätte absolut keinen Unterscheid gemacht.

Zudem entwickelt sich innerhalb des Films auch in gewisser Art und Weise etwas zwischen Jacob und Bella, wodurch sie relativ schnell so ne komische Dreiecksbeziehung entsteht, bei der ich mich regelrecht Fremdschäme – und das obwohl ich selbst eine Art offene Beziehung mit meinem Hamster habe.

Und ich weis immer noch nicht ob ich jetzt stolz oder geschockt sein soll, dass ich es geschafft habe mir den Film komplett an zu sehen, denn ich hatte schon nach 15 Minuten den Drang abzuschalten.  Habt ihr auch Filme die ihr absolut nicht leiden könnt? Und was haltet ihr von der Twillight Saga? Schreibt es mir doch in die Kommentare! 

Der Film bekommt eine von fünf Fledermäusen – und das auch nur, weil ich den Soundtrack recht nett finde (auch wenn der nicht wirklich zu der Musik gehört, die ich sonst höre) …

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Halloween 2016: Tag 20 – Monster

halloween-banners-vector-2 - KopieDas heutige Thema kommt mir sehr gelegen, denn es ist auch Film-Donnerstag! Und da ich bis jetzt noch keinen Film besprochen habe, wie die Jahre davor, nutze ich doch die Gelegenheit! Und zwar für einen Monster-Film Klassiker. Nämlich Abbott und Costello treffen Frankenstein aus dem Jahr 1948.

Bei der US-amerikanischen Filmkomödie der Abbott und Costello Reihe, führte Charles Barton Regie. So weit so gut. Bevor ich euch meine Meinung zum Film verrate, erstmal worum es hier überhaupt geht:

Chick und Wilbur arbeiten als Gepäckträger in Florida. Dort landen zwei Kisten, die tum „Haus den Schreckens“ von Mr. MacDougal gebracht werden müssen. Also liefern Chick und Wilbur die beiden Kisten zum Haus, wo Willbur recht schnell auffällt, dass es sich bei dem Inhalt der Kisten um Graf Dracula und Frankensteins Monster höchstpersönlich handelt. Cick glaubt seinem Freund und Arbeitskollegen kein Wort, da er ihn eh für ein wenig … sagen wir, „geistig eingeschränkt“ hält.

Durch eine kleine Streiterei werden die zwei abgelenkt und das verschafft Dracula und dem Monster die Zeit zu fliehen, was Mr. MacDougal so gar nicht gefällt. Und während er mit Chick und Wilbur zur Polizei stiefelt, trifft Dracula auf einem Inselschloss ein, wo er schon erwartet wird. Denn hier soll Frankensteins Monster ein neues Gehirn bekommen, damit es Dracula wirklich ausnahmslos folgt und dient.

In was für Probleme das Chick und Wilbur noch bringt und was der Unsichtbare und Larry Talbot aka. der Wolfsmensch da noch mit zu tun haben, das verrate ich an dieser Stelle nicht. Denn das könnt ihr euch gern selbst ab schauen!

Übrigens: auch wenn dieser Trailer in Farbe ist, ist der Film selbst ein Schwarz-Weiß Film. Ach und wem es noch nicht aufgefallen ist: Wir haben in dem Film fast alle Universal Monster vertreten, die ich bereits letztes Jahr thematisiert hatte.

Und nun kommen wir zu meiner persönlichen Meinung. Und die fällt wohl anders aus, als die Kritiken der damaligen Zeit. Denn ich selbst finde den Film weder lustig, noch gruselig, eher etwas albern. Da er aber zu den absoluten Klassikern der Horror-Komödien gehört, sollte man sich diesen Film der Vollständigkeit halber trotzdem einmal anschauen.

Darum bekommt der Film auch von mir nur eine von 5 möglichen Fledermäusen in der Bewertung:

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Wenn ihr etwas zu dem heutigen Halloween Thema beitragen wollt, dann könnt ihr euren Blogeintrag mit dem blauen Frosch verlinken, euer Bild auf Instagram hochladen mit dem Hastag #ichishalloween16 oder einfach ein Kommentar da lassen. Ich bin gespannt auf eure Meinung/Beiträge ^^

Mitternachtszirkus

Als aller erstes: Heute ist Donnerstag, das heißt es ist Filmtag gier im Blog! Das heißt dass ich heute über den im Januar 2010 erschienen Film Mitternachtszirkus berichte.

Ich erwähne es so explizit das es hier um den Film, der unter der Regie von Paul Weitz entstand, geht, weil es mir so vor kommt, dass die Bücher wesentlich bekannter sind. Ich sage Bücher, da die komplette Geschichte in einer mehrteiligen Buchreihe erzählt wird, jedoch wurde nur der erste Band mit diesem Film verarbeitet. Der zweite Band sollte eigentlich auch noch verfilm werden, jedoch floppte der erste Film so dermaßen in den USA (er kostete 40 Mio. $ und brachte gerade mal 14 Mio. $ ein), dass dieses Vorhaben sehr Unwahrscheinlich geworden ist.

Warum der Film so floppte, kann wohl nur jemand sagen, der das Buch dazu gelesen hat, denn ich – die die Bücher bis heute nicht gelesen hat –  fand den Film gar nicht so schlecht und war ein wenig enttäuscht, als ich las, dass es keine Fortsetzung geben würde.

Gut, jetzt habe ich meine Meinung zu dem Film schon vorweg genommen, doch worum es geht wisst ihr noch nicht. Das kommt u.a. daher das ich ich nicht zu viel verraten will, damit ihr immerhin noch einen Anreiz habt euch selbst ein Bild von dem Film zu machen ^.~

Aber Vorsicht! Leute mit einer Spinnenphobie sollten sich den Film vielleicht nicht an sehen. Denn der Protagonist Daren ist fasziniert von den achtbeinigen Krabblern und so sieht man ihr gerne mal mit Spinnen spielen. Das ist zwar etwas schräg an ihm, aber sonst ist er ein total normaler Musterschüler, der immer auf seine Eltern hört…

Wäre da nicht sein bester Kumpel Steve, der ihn dazu überredet heimlich gemeinsam zu einer Freak Show zu gehen. In dieser Show erregt ein Showact ganz besonders das Interesse von Daren: Oktavia, eine rot-blau gemusterte, recht große Spinne, die zusammen mit einem rothaarigen „Zauberer“ die Bühne betritt, den Steve sofort als Vampir erkennt (da dieser geradezu besessen von allem was mit Vampiren zu tun hat, ist).

Ab hier lasse ich nun den Trailer für sich sprechen:

Vampire Academy

Ja wo fange ich nur an bei dem Vampirfilm, den ich euch heute vorstelle… hmm vielleicht damit, dass der Trailer zum Film alles und auch nichts verrät, ja vielleicht sogar einen falschen Eindruck vom Film vermittelt? Doch dazu kommen wir gleich!

Erst einmal erzähle ich euch ein wenig über Vampire Academy, der 2014 in den Kinos lief. Es ist also ein recht junger Film ohne Glitzervampire! Hier werden die Vampire nämlich in zweieinhalb „Klassen“ eingestuft. Die Moroi, die sterblichen und guten Vampire, welche auf der Vampire Academy St. Vladimir unterrichtet werden, die Strigoi, unsterbliche, bösartige, emotionslose Killervampire, die nicht auf diese oder andere Schulen gehen, sondern ausgerottet werden sollen und die Dhampire, Halbvampire, die an der Academy dazu ausgebildet werden die Moroi vor den Strigoi zu schützen und letztere zu eliminieren.

Rose Hathaway ist nicht nur eine der Hauptpersonen in dem Film, nein sie ist auch noch eine Dhampirin mit einem besonders starken Band zur Tronerbin der Vampire Valissa Dragomir. Duch dieses Band teilen die beiden Gedanken, Gefühle und es macht sie zu besten Freundinnen. Welche zu Beginn des Filmes auf der Flucht sind, denn sie wollen nicht an die Academy zurück. Doch sie werden relativ schnell vom Dhampir-Ausbilder Dimitri eingefangen un zurück gebracht.

Ab da müssen sich die beiden wieder dem Alltag der Schule stellen, wobei Rose von der Direktorin einige Steine in den Weg gelegt werden. Und wäre das auch noch nicht genug, gerät Valissa in echte Gefahr, welche sie durch zig Morddrohungen immer wieder zu spüren bekommt. Als sie sich dann entscheidet selbst gegen diese Drohungen an zu gehen und Magie an zu wenden, erkennt Rose sie kaum wieder. Jedoch scheint das die Lösung zu sein, denn die Drohungen hören auf… zumindest so lange bis sich die wahre Bedrohung zeigt.

Welche Bedrohung das ist werde ich euch an dieser Stelle natürlich nicht verraten, denn ihr sollt euch ja selbst ein Bild vom Film machen ^^

Jetzt kommen wir erstmal zu dem Trailer, denn der vermittelt in meinen Augen eher eine typische Teenie/Twillight Atmosphäre wie ich finde. Klar der Film ist ab 12 Jahren, aber dennoch finde ich es schade dass so überhaupt nicht auf die Strigoi eingegangen wird, obwohl die einen essentiellen Part in dem Film haben und nebenbei wesentlich wichtiger sind, als die olle Knutschszene. Außerdem geht es für einen Vampirfilm erstaunlich wenig ums Blut, was  wie ich finde auch anders rüber kommt in dem Trailer.

Aber wie gesagt macht euch lieber ein eigenes Bild von dem Film. Ich für meinen Teil fand ihn auf jeden Fall recht nett an zu sehen ^^

Vampire Hunter D: Bloodlust

Da ich ja jetzt wieder etwas mehr Zeit habe, dachte ich mir ich nutze die Gelegenheit um euch mal wieder einen Vampirfilm vor zu stellen! Dieses Mal ist es ein Anime (ja auch außerhalb der Anime Challenge kann ich über Anime schreiben!), genauer gesagt 吸血鬼ハンターD (oder wie der Titel verrät: Vampire Hunter D Bloodlust).

Der Film spielt zu einer Zeit, in der die Menschen nach Jahrtausenden der Unterjochung durch Vampire endlich wieder die Oberhand gewinnt. Dies verdanken sie vor allem den zahlreichen Vampirjägern, die die Vampire nahezu ausgerottet haben. Der Protagonist dieses Films hört auf den Namen D und ist einer von vielen, die der Vampirjagd nachgehen.

Doch D ist kein gewöhnlicher Vampirjäger. Nicht nur, dass seine Hand von einem dämonischen Parasiten befallen ist, der sehr gesprächig ist, nein D ist obendrein auch noch ein Dunpeal, ein Mischwesen aus Mensch und Vampir. Dies macht ihn allerdings auch zu einem der Besten in seinem Job. Darum ist es auch nicht verwunderlich dass er gleich zu Anfang des Films von einem alten Mann den Auftrag, seine Tochter Charlotte aus den Händen eines Vampirs zu befreien. Doch da der alte Mann weis, dass jede Sekunde zählt hat er zusätzlich noch die Markus-Brüder angeheuert, die im Laufe der Story auch immer wieder D’s Wege kreuzen…

Näher werde ich jetzt allerdings nicht auf den Film eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde, denke ich und ich möchte euch ja immerhin ermutigen euch selbst ein Bild von dem Film zu machen ^^“

Die meisten Nightwish Fans unter euch dürften allerdings schon ein paar Szenen kennen und zwar von einem YouTube AMV des Liedes The Escapist:

Mein persönliches Fazit zu dem Film ist übrigens durchwachsen. Denn eigentlich passiert nicht viel für 1 1/2 Stunden Laufzeit, aber dennoch würde ich eine Fortsetzung echt begrüßen, denn genug Stoff gibt es noch, immerhin gibt es insgesamt 8 Manga die nicht alle in dem Film verarbeitet wurden. Mein Hamster hingegen fand den Film recht nett, ergo fand er den ein wenig besser als ich. ^^

Monster High: Licht aus, Grusel an!

Im Februar habe ich euch schon einmal einen Film der „Monster Barbiepuppen“ vorgestellt und da ich am heutigen Donnerstag endlich mal wieder Zeit gefunden habe, euch einen Film vor zu stellen, habe ich mir einen weiteren Monster High Film vor genommen. Das besondere an dem Film von 2014 ist hier, dass die Vampire im Vordergrund stehen – Ergo passt dieser Film mal wieder in die Reihe der Vampirfilme.

Die Story des Filmes ist schnell erzählt: Vor über 400 Jahren verschwand die Vampir-Königin und von da an begann die Suche nach ihrer Nachfolgerin. Eines Tages Taucht ein Vampirlord in der Monster High auf und verkündet, dass Draculaura die neue Königin ist. Doch um heraus zu finden, ob das auch wirklich stimmt, müssen die Monsterfreundinnen das legendäre Vampirherz finden….

Wer einen anspruchsvollen Vampirfilm erwartet, der wird bei diesem hier zwar enttäuscht, aber meiner Meinung nach kann man auch nicht viel von nem FSK 0 Film erwarten. Aber wie mein Hamster immer sagt: „auch Erwachsene können sich Kinderfilme anschauen und finden etwas worüber sie schmunzeln können!“

Und so ist auch hier, nicht nur das die Städtenamen „vergruselt“ worden und heißen auf einmal Londoom (London), New Goarleans (New Orleans) und Hauntlywood (Hollywood). Nein, wer sich ein wenig mit der Vampirthematik auseinander setzt, der findet auch noch andere Anspielungen. So tauchen die Figuren Alucard und Edweird auf, wobei letzterer eindeutig eine Anspielung auf Twillight ist, außerdem findet sich in Hauntlywood ein berühmter Regieseur der definitiv eine Aufziehpuppe von Edgar Allan Poe ist.

Da der Film an sich aber wie gesagt sonst nicht viel bietet, empfehle ich den nur wenigen meiner Blogleser und habe den Film auch nur aus zwei Gründen mit auf genommen. 1. weil ich ja versuche die Vampirfilme möglichst zu komplettieren und 2. weil in dem Film die Monster High Puppe Elissabat (siehe Bild) eine große Rolle spielt – und das ist eine von zwei Puppen, die ich mir rein aus Dekozwecken irgendwann mal zulegen wollen würde.

Warum es ausgerechnet die sein soll, dürfte jeder erkennen, der mich persönlich kennt ^^

Byzantium

Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, das ich mit der Vorstellung der Vampirfilme gestartet habe, hier im Blog. Und genau zu der Zeit wurde mir der heutige Film Byzantium vorgeschlagen. Unter der Regie von Neil Jordon erschien dieser FSK 16 Film 2012 in den englischen Kinos. Am 27.12.2013 erschien die DVD auch bei uns in Deutschland.

Die Geschichte startet im Jahr 2010, als ein alter Mann Seiten einer Geschichte aufsammelt. Einer Geschichte die eigentlich nie erzählt werden darf. Die Geschichte von Clara und ihre Tochter Eleanor. Die beiden sind Vampire und kaum hat besagter Mann dies herausgefunden, ist er schon Tod und die beiden sind wieder auf der Flucht. Warum sie seit über 200 Jahren immer fliehen und sich als Schwestern ausgeben müssen, das weis Eleanor nicht.

Und während Clara immer ein Auge auf die Zukunft richtet und kein Interesse an der Vergangenheit hat, ist Eleanor nach der langen Zeit des Fliehens und Versteckens erschöpft und möchte sich endlich an einem Ort niederlassen.

Nach einem weiteren Mord finden die zwei schließlich Unterschlupf in einer kleinen englischen Küstenstadt und zwar in einem alten Hotel mit dem Namen Byzantium. Um dort nicht groß auf zu fallen, schreibt sich Eleanor auf dem dortigen Collage ein, währen Clara wie üblich das Geld „ranschafft“, Eleanor fällt an diesem Ort bzw. der Stadt sofort auf, das sie schon einmal gewesen ist, nämlich vor ihrer Zeit als Untote. Denn sie wuchs bis zu ihrem 16. Lebensjahr in dem städtischen Waisenhaus auf.

Da sie sich hier so stark an die Vergangenheit erinnert fühlt, macht sie sich mehr und mehr Gedanken über ihre Unsterblichkeit. Und genau das macht ihren Kommilitonen Frank auf sie aufmerksam. Als sie sich dann in ihn verliebt und ihm ihr Geheimnis anvertraut, geht es auf einmal drunter und drüber…

Meine Meinung zum Film: Der Film zieht sich erst ein weinig in die Länge und kommt dann recht abrupt zum Ende und lässt definitiv noch Luft für einen zweiten Teil, den ich mir wohl auch anschauen würde, wenn es diesen gäbe. Das die beiden Frauen Vampire sind, tritt in meinen Augen ein wenig zu sehr in den Hintergrund. Gut, durch die Geschichte wird klar dass die beiden Unsterblich sind und Blut trinken müssen, aber bis auf das und die Tatsache, dass sie nicht uneingeladen Häuser betreten können, haben die beiden nichts von dem klassischen Vampir, wie man ihn aus zig anderen Filmen kennt.

Genau das macht den Film auf der einen Seite interessant aber auf der anderen Seite weis ich immer noch nicht genau was ich von dem Film halten soll. Darum würde ich es euch ans Herz legen euch selbst ein Bild von dem Film zu machen. ^^

Königin der Verdammten

Nachdem ich euch vorletzte Woche Interview mit einem Vampir vorgestellt habe, ist nun der Film dran, den einige als Nachfolger sehen, da es sich um die zweite Verfilmung der Vampirchroniken von Anne Rice handelt. Die Rede ist natürlich von der Königin der Verdammten.

Zu aller erst möchte ich erwähnen, das ich die beiden Bücher „der Fürst der Finsternis“ und Königin der Verdammten“, die der 2002 erschienene Film vereinen soll, nie gelesen habe und das der Film für mich eher eine Vorgeschichte dar stellt, als eine Fortsetzung. Warum das so ist, wird man sich denken können, wenn man beide Filme (Interview mit einem Vampir und Königin der Verdammten) gesehen hat.

Aber nun zum Inhalt dieses Films: Im Mittelpunkt steht Lestat, der Ende des 18. Jahrhunderts von Marius in einen Vampir verwandelt wurde. Nach einem erbitterten Streit der beiden wendet sich Lestat von seinem Meister ab, der nur versucht hat ihm klar zu machen, das ein Vampir im Geheimen leben muss und jeder der von ihrer Existent erführen, sterben müsse.

Erst einige Jahrhunderte nach diesem Streit taucht Lestat mit einem gewaltigen Knall wieder auf, denn inzwischen ist er der Sänger einer immer Erfolgreicher werdenden Amateur-Rockband. Sein Plan ist es, als Rockstar erfolgreich zu werden und sich dann öffentlich als Vampir zu offenbaren, um seine Artgenossen zu provozieren (Nebenbei erwähnt, muss ich hier jedes Mal an HIM denken, ich weis aber selbst nicht warum).

Auch Jesse wird schell auf diese Rockband aufmerksam und beginnt sie immer mehr zu mögen, auch wenn Lestat erst einen unheimlichen Eindrück hinterlässt. Was keiner weis ist, dass sie eine Nachfahrin der  Vampirin Maharet ist. Als Lestat Jesse begegnet, fühlt er sich wohl darum gleich zu ihr hingezogen. Jesses Vorfahrin Maharet jedoch ist eine alte Feindin Akashas, der „Urmutter“ der Vampire. Und dass das noch zu gefährlichen Komplikationen führt, ist wohl spätestens klar, als Lestat mit seiner Musik Akasha aus ihrem Dämmerschlaf erweckt und diese beschließt das er ihr neuer Gemahl werden soll…

Da es sich bei diesem Film um einen Horrorfilm und nicht um einen kitschigen Liebesfilm, ist alles ein wenig blutiger und brutaler gehalten, was die ganze Sache, wer sich jetzt zu wem hingezogen fühlt, eher zweitrangig erscheinen lässt.  Ja, der Zuschauer bemerkt recht schnell, das Akashas Mordlust und Blutdurst eher im Vordergrund stehen.

Ich habe schon mehrfach gehört, dass diejenigen, die die Bücher gelesen haben sehr enttäuscht von dem Film waren, da er recht stark vom Original abweichen  soll. Wie ich bereits eingangs erwähnt habe, habe ich die Bücher bis dato noch nicht lesen können, darum bin ich auf eure Meinung zu dem Film gespannt.

Mir persönlich gefiel die erste Verfilmung der Vampirchroniken ein wenig besser, aber ich finde diesen Film hier auch nicht übel…

Hotel Transsilvanien

Wie es der Titel schon verrät fiel die Wahl für die heutige Filmvorstellung auf die traurigste und zugleich süßeste Fledermausschnute die Sony Pictures Entertainment jemals auf die Leinwand gezaubert hat.

Ja, Hotel Transsilvanien ist in meinen Augen an Niedlichkeit kaum zu übertreffen und ist zugleich humorvoll und spannend und somit ist dieser Film definitiv für die ganze Familie geeignet. Der 2012 erschienene Film nimmt so gut wie alle Monster ein wenig auf die Schippe und stellt sie ungemein kinderfreundlich dar. Vom Yeti über die Gremlins, die Mumie, Frankenstein, den Werwolf, das Ding, den Blob, die Hydra, den Unsichtbaren bis hin zum Ungeheuer der schwarzen Lagune, ist alles dabei.

Allen Voran natürlich Graf Dracula höchst persönlich. Denn dieser hat zum Schutz seiner kleinen Tochter Mevis ein Schloss in Rumänien bauen lassen. Weit weg von den abscheulichen und überaus gefährlichen Menschen.

Sehr schnell wird dieses Schloss zu einem beliebten Reiseziel für allerlei Arten von Monstern, die sich eine Auszeit von den Menschen bzw. dem ewigen Verstecken vor eben diesen gönnen wollen.  So wurde das Hotel Transsilvanien geboren.

Als Mavis 118. Jahre alt wird, ist das natürlich ein Grund zum feiern und alle Monster kommen ins Schloss, denn keiner will verpassen wie Dracula es seiner „kleinen Fledermaus“ endlich erlaubt in die große Weite Welt zu ziehen… oder für den Anfang ins nächstgelegene Dorf. Was aber keiner außer Dracula selbst weis: dieses Dorf existiert gar nicht bzw. handelt es sich um eine Attrappe, die Mavis dazu bringen soll auch zukünftig die Menschen zu meiden.

Dieser Plan scheint auch erst auf zu gehen, doch dann passiert die größte aller Katastrophen überhaupt. Ein Mensch findet den Weg ins Schloss. Das bringt natürlich Ärger mit sich, denn Draculas Tochter darf weder erfahren, das der neue Gast (der in ihrem Alter zu sein scheint) ein waschechter Mensch ist, noch das nicht alle Menschen so überaus gefährlich sind wie sie es immer zu hören bekommen hat. Und als sei das nicht auch schon genug, verlieben sich der Mensch und Mavis auch noch ineinander…

Wie ich bereits Eingangs sagte, finde ich den Film einfach nur niedlich und kann ihn durchaus für einen gelungenen Familienabend empfehlen. Ja, ich finde ihn in der Heimkinovariante und ohne 3D Effekte sogar noch ein wenig angenehmer, aber ich bin generell kein großer Freund von dem 3D Gedönse.

Wie dem auch sei, was haltet ihr von dem Film? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare!

Interview mit einem Vampir

Ich würde mal behaupten, das jeder der sich mit Vampirfilmen auseinander setzt einen  Film hat, den er ganz besonders toll findet. Und auch wenn ich da gerne an den Film Vampire Diary denke, so habe ich doch noch einen Film den ich noch viel lieber mag und das ist der Film Interview mit einem Vampir von 1994.

Der Film ist handelt von Louis. Genauer gesagt von seinem Leben von damals bis in die heutige Zeit, wie er zum Vampir wurde, was für Schwierigkeiten auftauchten  und welch innerer Konflikt ihn begleitet hat. Dies alles erzählt er einem Reporter in einem kleinen unscheinbaren Hotelzimmer der 90er Jahre in San Francisco.

An dieser sehr kurzen Filmbeschreibung kann man übrigens erkennen, das ich den Film schon sehr oft gesehen habe, denn je öfter ich einen Film bereits gesehen habe, desto präziser bringe ich auf den Punkt worum es eigentlich geht. Außerdem ist dieser Film (zumindest in meiner Generation) äußerst bekannt gewesen, so das ich denke, das viele von euch den Film eh schon kennen. Und für alle anderen will ich auch nicht zu viel verraten.

Eines verrate ich euch aber trotzdem noch: Der Trailer zum Film verrät etwas, was mir erst gegen Ende des Films klar geworden ist: Es ist zwar Louis der die Story erzählt, jedoch geht es hier eigentlich um Lestat – in meinen Augen einem der tollsten Vampire überhaupt, und das nicht weil er von Tom Cruse gespielt wird, sondern weil ich die Figur einfach toll finde.

Wie man dem Ganzen übrigens richtig entnehmen kann, habe ich das Buch von Anne Rice erst wesentlich später gelesen und muss auch hier mal wieder sagen, das der Film am meisten Spaß macht, wenn man das Buch erst im Nachhinein liest. Zu empfehlen ist aber definitiv beides!

Ein lustiger Fact ist übrigens das ich kürzlich bei The Bloody Tea Party gelesen habe, dass sie diesen Film auch allen die sich mit dem Lolita Lifestyle beschäftigen, empfiehlt. Das ist allerdings auch kein Wunder, wenn man sich den dritten Hauptcharakter des Films, Claudia, anschaut: 

Die ausgesprochene Empfehlung kann ich übrigens nur weiter geben. Somit und damit habe ich doch das Lolita Thema von Sonntag bis heute in meine Blogeinträge eingebunden und das obwohl ich doch nur Sonntags darüber schreiben wollte… aber egal, der Film hat auch noch eine wunderschön melancholische Stimmung und die ein oder andere spannende Szene, weshalb ich diesen Film eigentlich jedem empfehle ^^