Archiv der Kategorie: Filme

Hotel Transsilvanien

Wie es der Titel schon verrät fiel die Wahl für die heutige Filmvorstellung auf die traurigste und zugleich süßeste Fledermausschnute die Sony Pictures Entertainment jemals auf die Leinwand gezaubert hat.

Ja, Hotel Transsilvanien ist in meinen Augen an Niedlichkeit kaum zu übertreffen und ist zugleich humorvoll und spannend und somit ist dieser Film definitiv für die ganze Familie geeignet. Der 2012 erschienene Film nimmt so gut wie alle Monster ein wenig auf die Schippe und stellt sie ungemein kinderfreundlich dar. Vom Yeti über die Gremlins, die Mumie, Frankenstein, den Werwolf, das Ding, den Blob, die Hydra, den Unsichtbaren bis hin zum Ungeheuer der schwarzen Lagune, ist alles dabei.

Allen Voran natürlich Graf Dracula höchst persönlich. Denn dieser hat zum Schutz seiner kleinen Tochter Mevis ein Schloss in Rumänien bauen lassen. Weit weg von den abscheulichen und überaus gefährlichen Menschen.

Sehr schnell wird dieses Schloss zu einem beliebten Reiseziel für allerlei Arten von Monstern, die sich eine Auszeit von den Menschen bzw. dem ewigen Verstecken vor eben diesen gönnen wollen.  So wurde das Hotel Transsilvanien geboren.

Als Mavis 118. Jahre alt wird, ist das natürlich ein Grund zum feiern und alle Monster kommen ins Schloss, denn keiner will verpassen wie Dracula es seiner „kleinen Fledermaus“ endlich erlaubt in die große Weite Welt zu ziehen… oder für den Anfang ins nächstgelegene Dorf. Was aber keiner außer Dracula selbst weis: dieses Dorf existiert gar nicht bzw. handelt es sich um eine Attrappe, die Mavis dazu bringen soll auch zukünftig die Menschen zu meiden.

Dieser Plan scheint auch erst auf zu gehen, doch dann passiert die größte aller Katastrophen überhaupt. Ein Mensch findet den Weg ins Schloss. Das bringt natürlich Ärger mit sich, denn Draculas Tochter darf weder erfahren, das der neue Gast (der in ihrem Alter zu sein scheint) ein waschechter Mensch ist, noch das nicht alle Menschen so überaus gefährlich sind wie sie es immer zu hören bekommen hat. Und als sei das nicht auch schon genug, verlieben sich der Mensch und Mavis auch noch ineinander…

Wie ich bereits Eingangs sagte, finde ich den Film einfach nur niedlich und kann ihn durchaus für einen gelungenen Familienabend empfehlen. Ja, ich finde ihn in der Heimkinovariante und ohne 3D Effekte sogar noch ein wenig angenehmer, aber ich bin generell kein großer Freund von dem 3D Gedönse.

Wie dem auch sei, was haltet ihr von dem Film? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare!

Interview mit einem Vampir

Ich würde mal behaupten, das jeder der sich mit Vampirfilmen auseinander setzt einen  Film hat, den er ganz besonders toll findet. Und auch wenn ich da gerne an den Film Vampire Diary denke, so habe ich doch noch einen Film den ich noch viel lieber mag und das ist der Film Interview mit einem Vampir von 1994.

Der Film ist handelt von Louis. Genauer gesagt von seinem Leben von damals bis in die heutige Zeit, wie er zum Vampir wurde, was für Schwierigkeiten auftauchten  und welch innerer Konflikt ihn begleitet hat. Dies alles erzählt er einem Reporter in einem kleinen unscheinbaren Hotelzimmer der 90er Jahre in San Francisco.

An dieser sehr kurzen Filmbeschreibung kann man übrigens erkennen, das ich den Film schon sehr oft gesehen habe, denn je öfter ich einen Film bereits gesehen habe, desto präziser bringe ich auf den Punkt worum es eigentlich geht. Außerdem ist dieser Film (zumindest in meiner Generation) äußerst bekannt gewesen, so das ich denke, das viele von euch den Film eh schon kennen. Und für alle anderen will ich auch nicht zu viel verraten.

Eines verrate ich euch aber trotzdem noch: Der Trailer zum Film verrät etwas, was mir erst gegen Ende des Films klar geworden ist: Es ist zwar Louis der die Story erzählt, jedoch geht es hier eigentlich um Lestat – in meinen Augen einem der tollsten Vampire überhaupt, und das nicht weil er von Tom Cruse gespielt wird, sondern weil ich die Figur einfach toll finde.

Wie man dem Ganzen übrigens richtig entnehmen kann, habe ich das Buch von Anne Rice erst wesentlich später gelesen und muss auch hier mal wieder sagen, das der Film am meisten Spaß macht, wenn man das Buch erst im Nachhinein liest. Zu empfehlen ist aber definitiv beides!

Ein lustiger Fact ist übrigens das ich kürzlich bei The Bloody Tea Party gelesen habe, dass sie diesen Film auch allen die sich mit dem Lolita Lifestyle beschäftigen, empfiehlt. Das ist allerdings auch kein Wunder, wenn man sich den dritten Hauptcharakter des Films, Claudia, anschaut: 

Die ausgesprochene Empfehlung kann ich übrigens nur weiter geben. Somit und damit habe ich doch das Lolita Thema von Sonntag bis heute in meine Blogeinträge eingebunden und das obwohl ich doch nur Sonntags darüber schreiben wollte… aber egal, der Film hat auch noch eine wunderschön melancholische Stimmung und die ein oder andere spannende Szene, weshalb ich diesen Film eigentlich jedem empfehle ^^

Claypot Curry Killers

Ich habe kürzlich unter dem Reiter „Filme“ ja nun die komplette Liste an Filmen, die ich hier noch vorstellen möchte. Darunter war auch der malaysische Film Claypot Curry Killers. Der Film ist im Gegensatz zu vielen anderen die auf meiner Liste stehen noch relativ jung, denn er kam genau am 27.06.2014 in Deutschland auf den Markt. Auch der Regisseur James Lee (IX) ist noch nicht lang in der Branche tätig.

Wie man an dem DVD Cover gut erkennen kann, ist dieser Film ein FSK 18 Film. Das kann ich auch gut verstehen, denn auch wenn es eher wenige blutige Szenen gibt ist die Thematik des Films nicht ohne.

Familie Chew betreibt ein eigenes Familienrestaurant welches Anfangs mehr schlecht las recht läuft. Als Mrs. Chew eines Abends früher als erwartet nach hause kommt, erwischt sie ihren Mann, wie er gerade die älteste der Töchter vergewaltigt. Um ihre Tochter zu retten ermordet sie ihren Mann. Kurz danach taucht ein schmieriger Schuldeneintreiber auf und weil Mrs. Chew die geforderte Summe nicht zahlen kann, verlangt er dafür eine Nacht mit ihrer ältesten Tochter. Daraufhin ermordet sie auch ihn.

Nun muss sie nur noch die zwei Leichen weg schaffen… und da kommt ihr das Restaurant gelegen, denn sie verarbeitet die beiden Leichen kurzerhand in ihren Curry.

Die Gäste wissen natürlich nicht was für Fleisch Mrs. Chew verarbeitet und sind begeistert von ihrem Curry. Ja, es führt sogar recht schnell zu einer Schar von Stammgästen, die teilweise aus dem ganzen Land anreisen. Außerdem wirft das Restaurant so eine gute Summe ab, weshalb die Familie dank des Currys nicht mehr in Armut leben muss.

Da ist es wohl auch klar, das Mrs. Chew von un an ihre älteste und inzwischen auch schönste der drei Töchter jede Nacht auf Jagd nach Männern fürs Curry schickt.

Ich verrate euch nun noch so viel: Das Ende des Films ist anders als man erwartet, aber mehr verrate ich euch nicht.  Jetzt dürftet ihr auch wissen, warum ich die Thematik nicht ganz ohne finde. Denn die Männer in diesem Film werden fast alle durch die Bank weg als ekelige Typen dar gestellt, die immer nur an eines denken können. Das Thema Vergewaltigung wird mehrmals im Film aufgegriffen und überhaupt, hätte ich nach dem Film erstmal keinen Appetit mehr auf Curry, wenn ich Fleisch essen würde…

Einige von euch wissen ja, das ich den Donnerstag für Vampirfilme nutze und ich kann mir auch denken, das diejenigen unter euch die das wissen sich nun ein wenig wundern. Denn es geht keinen einzigen Moment um Vampire in diesem Film. Auch wenn die ein oder andere Szene etwas anderes vermuten lassen könnte, z.B. diese hier:

Wie es dieser Film also auf eine Liste mit Vampirfilmen geschafft hat, die ich mir rausgesucht habe zum abarbeiten, kann ich euch beim besten Willen nicht sagen.

Ich werde euch hier auch keinen Trailer oder so etwas zeigen, da es sich wie gesagt um einen FSK 18 Film handelt. Es ist in meinen Augen schon genug, das man sich den Film auf YouTube anschauen kann, ohne das jemand nach dem Alter fragt… vielleicht bin ich hier ja auch ein wenig zu sehr Moralapostel, aber in meinen Augen gibt es eben auch ein paar Filme da sollte man sich an die FSK halten – dieser hier ist einer davon.

ヴァンパイア

Noch länger als ein Dienstagsgedudel ist es her, das ich euch am Donnerstag einen Vampirfilm vorgestellt habe das kommt daher, weil ich via Anisearch auf den Film ヴァンパイア also Vampire gestoßen bin und diesen wollte ich euch dann als nächstes Vorstellen. Doch da es etwas schwierig war die Informationen zu dem Film und auch den Film selbst zu bekommen, hat besagte Vorstellung eben bis heute warten müssen.

Trotz des japanischen Titels hat dieser Film erstaunlich wenig mit Japan zu tun, gut der Regisseur Shunji Iwai ist Japaner und es taucht eine japanische Austauschschülerin auf, aber das wars dann auch. Genau so wenig wie dieser Film mit Japan zu tun hat, so hat er mit der klassischen übernatürlichen Figur des Vampirs zu tun.  Und das ist wohl auch der Punkt, warum mich dieser Film so extrem fasziniert.

Im Grunde genommen steht in diesem Film das Blut selbst im Vordergrund, denn der Hauptcharakter Simon Williams ist ein ganz normaler Mensch. Er übt den Beruf eines Biologie Professors aus und kümmert sich um seine demenzkranke Mutter, für die er extra eine Art „Gestell“ erfunden hat, damit sie nicht mehr stürzen kann. Außerdem schafft er es die japanische Austauschschülerin vom Selbstmord ab zu halten. Niemand würde jedoch auf die Idee kommen, das Simon eine zweite „Gestalt“ besitzt, denn er ist ein gesuchter Mörder der unter dem Titel „The Vampire“ immer wieder in den Schlagzeilen auftaucht.

Das Hauptmerkmal an der Tötungsweise von „The Vampire“ ist die Tatsache, dass er seine Opfer am Tatort zurück lässt, in einer Kühltruhe und komplett blutleer. Was er mit dem Blut macht ist der Polizei unklar, dem Zuschauer wird es allerdings schon in den ersten 10 Minuten gezeigt: Er trinkt es. Und auch wenn man jetzt denken mag, das man hier einen Krimi zu erwarten hat, ist dieser Film doch in dem Genre Drama zu hause.

Das kommt daher, da die Geschichte allein aus der Sicht von Simon erzählt wird. Ich persönlich finde es sogar sehr schön dar gestellt, wie er seine Opfer tötet (Stichwort morbide Ästhetik) und auch wie er allgemein mit ihnen umgeht, denn eines mag ich euch noch verraten: Er setzt keinerlei Gewalt ein.

In gewisser Weise erinnert mich da ヴァンパイア an meinen liebsten Vampirfilm Vampire Diary und genau wie in dem Film denke ich auch hier wieder an eine filmische Umsetzung des Renfield Syndroms. Und das ist wohl auch der Hauptgrund, warum ich von diesem Film begeistert bin und ich ihn euch empfehlen möchte. Jedoch weis ich auch, das schon Vampire Diary eher durchwachsen angekommen ist bei anderen, daher bin ich mit meiner „Empfehlung“ heute ein wenig vorsichtig.

Übrigens ist der Film im Original in englischer Sprache mit japanischen Untertiteln erschienen, aber es gibt auch eine komplett deutsche Synchro für diesen Film bei Amazon (auch hier sind die Bewertungen übrigens eher durchwachsen, aber was solls).Hier ist einmal der Trailer, der u.a. auch die hübsche musikalische Untermalung wiederspiegelt:

 

Halloween Challenge: Best Death Scene

HalloweenChallengeTag 26

Dadurch das ich dank dem Film Donnerstag, an dem ich ja momentan alles mögliche an Vampirfilmen vorstelle, gar nicht so sehr darauf achte wie und warum die Charaktere in den Filmen ums Leben kommen, fällt mir die Antwort zum heutigen Tag gar nicht so leicht. Zumal ich diese Frage schon einmal beantwortet habe, nämlich in der Horror Movie Challenge.

Hinzu kommt wahrscheinlich auch noch, das ich viele Horror Klassiker noch gar nicht gesehen habe, bei denen ich der Meinung bin das dort die besseren Todesszenen zu sehen sind. Denn es scheint mir, das die Leute immer abgestumpfter werden und darum überwiegend Jump-Scare Horrorfilme oder Spatter gedreht werden… wenn man Tante Google zum Beispiel nach den besten Horrorfilmen von 2015 kommen jede Menge Remakes, Fortsetungen, Zombies und Geisterfilme a lá Paranormal Activity dabei heraus.

Diese habe ich mir natürlich größtenteils noch nicht angesehen, aber wenn man sich den ein oder anderen Trailer anschaut, dann scheint es so als wenn die Macher so manch eines Filmes viel Wert darauf setzten, die Leiche mit jeder Menge Blut quer durch den ganzen Raum zu verteilen – oder halb zerfressen als Zombie durch die Gegend zu scheuchen.

Versteht mich jetzt nicht falsch, ich bin ein großer Zombie Fan und auch wie ich zum Thema Blut stehe, habe ich in meinem Blog schon erwähnt. Dennoch habe ich das Gefühl, dass das Zombie Thema inzwischen recht ausgeschlachtet ist und wenn jemandem wie mir bei einigen Filmen regelrecht schlecht wird von dem ganzen Blut das dort zu sehen ist, will das schon was heißen!

Mit anderen Worten kann ich euch heute also keine tolle Todesszene zeigen, die ich hier im Blog noch nicht erwähnt habe. Sollte ich irgendwann noch mal einen Film finden, in dem es auf makabere Art und Weise wieder Spaß macht den Leuten beim Sterben zu zu sehen, werd ich den Film dann natürlich hier im Blog vorstellen!

Und wer jetzt gedacht hat, ich zeige euch heute eine Todesszene aus der Saw oder Final Destination Reihe, dem kann ich nur sagen das ich generell kein großer Fan der Reihen bin auch wenn ich diese zur Abwechslung auch mal gesehen habe.

Vielleicht hat einer von euch ja generell noch ein paar Horror- oder Vampirfilm Empfehlungen für mich. Wenn ja dann teilt sie mir gern via Kommentar mit ^^

Halloween Challenge: Favorite 2000s Horror

HalloweenChallengeTag 15

Oh, wie hab ich mich gefreut als ich die heutige Frage/Aufgabe gesehen hab. Schließlich kann ich ja wie gesagt diese verwenden um mal Filme vor zu stellen, die keine Vampirfilme sind. Warum ich mich so gefreut habe? Nun weil einer meiner Lieblingsfilme genau aus dem Jahr 2000 ist!

Ich habe Ja schon einmal angedeutet das Ginger und Brigitte Fitzgerald zu meinen liebsten Charakteren gehören und das nicht ohne Grund, denn die beiden sind die Hauptfiguren aus der Ginger Snaps Trilogie, von der der erste Teil im Jahr 2000 erschienen ist. Der kanadische Horrorfilm, bei dem John Fawcett Regie führte, heißt im deutschen Ginger Snaps – Das Biest in Dir und ist im Grunde genommen ein für mich eher untypischer Werwolf-Film.

Die Fitzgerald Schwestern sind typische Außenseiter. Sie sind fasziniert vom Tod, wollen nichts von Jungs wissen und genießen ihr Anders sein. Typische Klischee Gruftis eben. Dazu passt auch der Schwur den sich die beiden gegeben haben:

„Ausstieg mit 16 oder Tod in der Szene, aber für immer zusammen“

Doch den Schwur ein zu halten wird aber immer schwieriger. Besonders als Ginger eines Nachts von einem Werwolf angefallen wird. Im Laufe der darauffolgenden Transformation mutiert sie zu einem sex- und blutsüchtigen Monster und hat für ihre Schwester bald nur noch Verachtung übrig. Diese steht ihr aber weiterhin bei und versucht alles Menschenmögliche ihre Schwester zu retten und die Spur aus Chaos, Blut und Tod hinter ihr zu verwischen.

Ob und wie sie das anstellt, verrate ich euch an dieser Stelle nicht. Ihr könnt euch den Film ja selbst ansehen ^^

Der Film gehört zu denen die man entweder liebt oder hasst. Viele Filmkritiken die ich bis jetzt gelesen haben, bezeichnen den Film als witzigen Teenie-Horror.

Wie ich zu dem Film stehe, habe ich ja schon eingangs geschrieben. Wirklich horrormäßig im Sinne von „gruselig“ finde ich den aber selbst nicht. Außerdem erinnern mich die Dargestellten Werwölfe teilweise eher an große Ratten. Dennoch hat der Film irgendwie etwas, sonst würde der ja nicht zu meinen Lieblingsfilmen gehören.

Im Jahr 2004 sind übrigens die Fortsetzungen Ginger Snaps II – Entfesselt und Ginger Snaps III – Der Anfang entstanden. Den zweiten Teil finde ich persönlich etwas schwach, dafür mag ich den Dritten wieder sehr, da er quasi die „Vorgeschichte“ bzw. ein früheres Leben von Ginger und Bigitte behandelt.

Halloween Challenge: Favorite 80s Horror

HalloweenChallengeTag 13

Das Jahr 1980. In diesem Jahr flimmerte der erste Film der inzwischen 12-teiligen Horrorfilm Reihe Freitag der 13. über die Kinoleinwand. Schön und gut, denn ich habe diesen Halloween Klassiker bis heute noch nicht gesehen. Und allgemein gesehen, kenne ich außer Vampir Filmen keine Horrorfilme aus dem Jahr 1980. Also stelle ich euch heute lieber einen Film aus den 80er Jahren vor, was laut Aufgabe ja auch völlig legitim ist.

Als ich angefangen habe mich genauer mit Vampirfilmen zu beschäftigen, habe ich mich erst nach den älteren umgesehen. Ich Listen über Listen durchsucht und erstellt (was das angeht habe ich also noch einiges in Petto). Dabei habe ich natürlich auch viele andere Filmtitel gelesen – einer, von dem ich mich immer wieder angesprochen fühlte lautete einfach nur Gothic. Vor kurzem erst kam ich dazu diesen Film, in der englischen Originalfassung, sehen zu können und er mauserte sich ganz schnell zu einem meiner liebsten unter denen, die keine Vampir Horror Filme sind.

Unter der Regie von Ken Russel erzählt der 1986 erschienene Film, das in die Literaturgeschichte eingegangene, Treffen von Lord Byron, Percy Shelley und Mary Shelley, aus der Sicht des Regisseurs. Dieser kreierte mit dem Film eine geniale Mischung aus Horror, Thriller, Drama und Historienfilm.

Allein dieser Umstand bringt mich dazu diesen Film allen Fans von Schauerromanen und schwarzer Romantik wärmstens ans Herz zu legen.

Zum Inhalt dieses Films möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen, da ich einfach mal davon ausgehe, das viele meiner Leser die Entstehungsgeschite von Mary Shelleys Frankenstein kennen. Nun stellt euch diese mal als eine einzige Nacht des Schreckens vor…

Halloween Challenge: Favorite 70s Horror

HalloweenChallengeTag 12

Ich sage ja immer wieder, das ich mich mit Filmen eigentlich nicht auskenne und das ich viele, die oft im Gespräch sind nicht gesehen habe. Dabei ist mir aufgefallen das ich doch schon eine ganze Reihe Horrorfilme gesehen habe. Daher kommt mir der heutige Tag sehr gelegen.

Denn diesen kann ich nutzen um euch einmal einen Horrorfilm vor zu stellen, der nichts mit Vampiren zu tun hat – schließlich gehört der Donnerstag schon ihnen! Dieses Vorhaben stellt mich gerade bei einem Film aus den 70ern vor eine schwierige Aufgabe, denn es scheint das gerade 1970 das Jahr der Vampire zu sein scheint.

Doch dem Zufall sei dank hat mich ein Freund an Das Bildnis des Dorian Gray erinnert. Vielleicht seid ihr jetzt verwundert, denn die bekannteste Verfilmung des gleichnamigen Romans von Oscar Wilde, stammt aus dem Jahr 2009. Dies war aber bei weitem nicht die erste filmische Umsetzung. Denn ich kenne selbst eine Version von 1945, eine TV-Adaption und eben die Kinovariante von 1970.

Anders als bei den unzähligen Dracula Verfilmungen, bei denen es auch ab und an ein paar Abweichungen gibt, halten sich alle diese Verfilmungen sehr eng an die Romanvorlage. Es wechseln also nur Regisseure, Schauspieler und die darstellerischen Möglichkeiten. Meine liebsten Umsetzungen sind allerdings die von 1970 und 2009, weshalb ich diesen Film für heute ausgesucht habe.

Es geht in dem Film um den jungen Playboy Dorian Gray. Der von seinem Freund Basil gemalt wird – in dieser Version trägt sein Portrait  nur Jeans und einem Halstuch. Der Kunsthändler Wotton, de bei der Fertigstellung des Bildes anwesend ist, hat nicht nur großes Interesse für das Bild, sondern auch an Dorian und nimmt ihn kurzerhand unter seine Fittiche. Er führt ihn in die große Gesellschaft ein und Dorian beginnt diese aus vollen Zügen zu genießen.

Doch eines ist merkwürdig an dem blonden Schönling: während Dorian jeder Versuchung erliegt und jeder Willensregung nachgeht, scheint er nicht zu altern. Was keiner weis: Statt seiner altert sein Porträt, was ihm unheimliche psychische Qualen leiden lässt, die im Laufe des Films immer deutlicher zum Vorschein kommen.

Was ich nun besonders an der Version von 1970 finde, ist die Tatsache, das die Story in den anderen Versionen im 18./19. Jahrhundert spielen. Diese hier vorliegende Variante allerdings in der Neuzeit spielt. Dies ist auch der kleine, aber feine Unterschied der diesen Film zu einer besonderen Umsetzung des Romans macht.

Halloween Challenge: Favorite Universal Monster

HalloweenChallengeTag 9

Zugegeben, ich wusste Anfangs gar nicht so recht, was der heutige Tag von mir verlangte und so musste ich erst einmal Tante Google fragen. Dabei kam dann heraus, dass Universal Monster eine spezielle ist Bezeichnung für eine Reihe klassischer Horrorfilme ist. Diese Filme wurden in den 1920er bis zu den 1950er Jahren von den Universal Studios produziert.

Auf dem Bild sind einige Beispiele für Universal Monster vertreten (v.l.) :Der Unsichtbare (1933), Dracula (1931),Der Schrecken vom Amazonas (1954), Die Mumie (1932), Frankenstein (1931), Der Wolfsmensch (1941), Frankensteins Braut (1935) und Das Phantom der Oper (1925).

Bei einigen der abgebildeten Monster musste ich zugegebener Maßen ganz schön lange suchen, denn die Liste der Filme, die in den genannten Bereich für die Universal Monster fallen ist lang. Ich habe außerdem gemerkt, das ich doch zu einer anderen Generation gehöre, denn von den genannten Filmen habe ich bis dato nur Dracula gesehen, da ich mich ja dafür entschieden habe an meinen Film Donnerstagen so lange Vampirfilme vor zu stellen, bis ich sie alle durch habe.

Daher fällt meine Wahl auch leicht und eindeutig auf Bela Lugosi bzw. Dracula! Wobei ich mir irgendwann auch mal die Zeit nehmen muss für Frankenstein (und seine Braut), denn ich mag die beiden Monster irgendwie. Besonders als Motiv auf T-Shirts und Accessoires…

Man könnte also quasi behaupten die beiden sind mein eigenes „Joy Division Shirt“. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen was ich meine, die sollten mal nach dem Cover des Albums Unknown Pleasure suchen und anschließend mal überlegen welches Motiv auch unter nicht Gruftis mal modern gewesen ist ^.~

Halloween Challenge: Favorite Horror Movie

HalloweenChallengeTag 1

Letztes Jahr war dies die Frage des 3. Tages, dieses Jahr fängt es damit an. Die Filme, die ich mir letztes Jahr vorgenommen habe, habe ich leider bis heute nicht gesehen. Jedoch wissen auch fleißige Leser genau so wie es neue Blogbesucher schnell herausfinden können: Ich habe schon so einige Horrorfilme gesehen, denn ich habe ja nicht umsonst den „Filme“ Reiter da oben

Wer dort unter den ganzen Filmen herumstöbert, der kann auch einige meiner Lieblingsfilme entdecken. Welchen Film ich in der dortigen Liste noch nicht erwähnt habe, ist einer der Klassiker der Horrorfilme: Blair Witch Project.

Das liegt wohl daran, dass ich den Film aus dem Jahr 1999 zwar sehr mag, aber bis jetzt nur 2-3 Mal geschaut habe. Das interesannteste an dem Film ist in meinen Augen die Entstehungsgeschichte und die Vermarktung rund um den Film.

Die heute sehr beliebte Art Horrorfilme als Art Dokumentarfilm zu tarnen, war damals noch nicht so bekannt und damit haben Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, bereits ein Mysterium geschaffen wodurch es lange ungeklärt blieb in wie weit der Film „echt“ ist. Nicht nur der Film täuscht seinen dokumentarischen Charakter vor, auch der unheimliche Mythos von einer Hexe in Blair, einem verlassenen Ort im Norden von Maryland, entsprang der Vorstellungskraft der Filmemacher. Mit akribischer Phantasie entwickelten sie eine historische Zeittafel. Dabei gingen sie 200 Jahre in der Geschichte zurück. Im Mittelpunkt steht eine rätselhafte Frau, die später nur noch die Hexe von Blair genannt wird. Im Laufe der Jahre ranken sich immer mehr Legenden um diese Person.

Gedreht wurde das Ganze in Burkittsville, im Seneca Creek State Park und dem Patapsco Valley State Park. Dabei wurden die drei Schauspieler, die zuvor einen Einführungskurs in die Kameraführung besuchten, ausgerüstet mit einer 16-mm- und einer Hand-Videokamera in den Wald geschickt und hatten dort acht Tage Zeit, um den Film in den Kasten zu bringen. Ihre einzige Verbindung zu den Regisseuren war ein Handsprechfunkgerät, über das sie genauere Informationen erhielten, wo ihr nächster Drehort sein würde. Diesen konnten sie mit Hilfe eines GPS-Navigationssystems erreichen.

Am Drehort angelangt, fanden die Schauspieler jeweils die Nahrung für den nächsten Tag sowie einen Zettel, auf dem skizziert war, wie die folgenden Szenen aussehen sollten. Ein genaueres Drehbuch gab es nicht, der gesamte Text wurde improvisiert. Im Laufe der Drehtage wurden die Essensrationen, die Heather, Josh und Mike zugespielt wurden, ständig reduziert, so dass sich ihre körperliche und geistige Verfassung realitätsgetreu verschlechterte. So sollte der langsame Verlust der Nerven und der geistigen Anwesenheit so realistisch wie möglich gespielt werden.

Alle Geschehnisse rund um die drei Studenten zwischen dem 20. und 25. Oktober 1994 wurden angeblich auf Filmspulen gefunden, verarbeitet und sind nun als Film The Blair Witch Project bekannt. Auch die Leichen der in diesen Filmrollen angeführten Charaktere wurden 5 Jahre nach deren Tod von einem Forscherteam gefunden.

Im August 1998, zehn Monate, nachdem der Film gedreht war, stellten Dan Myrick und Ed Sanchez eine Webpräsenz ins Internet, auf der sie – als Tatsachenbericht getarnt – über das Verschwinden dreier Filmstudenten im Jahre 1994 in den Wäldern um Burkittsville und die Suche nach ihnen sowie den Fund ihrer Ausrüstung – einschließlich der Filmmaterialien – informierten. Auch die Sage der Hexe von Blair wurde genauestens erklärt und geschildert. Fiktive Interviews mit Familienmitgliedern und Bekannten der Verschwundenen machten die Täuschung komplett. Bald schon erreichte die Webpräsenz die Eine-Million-Besucher-Marke.

Als ich mich mit meinem besten Freund über das Thema unterhalten hab, hat er mir noch ein paar mehr Infos sagen können, die er mal im Netz gelesen hat. Da ich aber weder ihn gerade zur Hand habe, noch große Lust habe besagte Infos heraus zu suchen, müsst ihr euch mit diesen hier begnügen.

Den Film kann ich euch auf jeden Fall ans Herz legen – auch wenn er nicht zu meinen Top Favoriten gehört ^^