Archiv der Kategorie: Halloween

Halloween 2016: Tag 31 – Full Moon

halloween-banners-vector-2 - KopieAls Wicca ist es für mich fast schon selbstverständlich mit dem Mond zu arbeiten. Und wenn man sich die Esoterik Bücher zu dem Thema anschaut, dann stolpert man schon fast zwangsweise darüber, dass die meisten magischen Arbeiten am besten bei Vollmond durchgeführt werden sollten.

Zum Vollmond sind einfach die angesprochenen Energien wesentlich stärker, was sogar jemandem der nicht an Magie oder an Energiearbeit glaubt, einleuchten könnte. Schließlich ist es eine erwiesene Tatsache, dass  ein Großteil der Menschen unter Schlafstörungen leidet, wenn Vollmond ist.

So weit, so gut. Nur schade, dass sich der Mond nicht nach dieser Challenge hier richtet und ich die Stichworte bereits vor September zusammengesucht habe. So kommt es, dass der Oktober Vollmomd bereits am 10. Oktober war und der nächste steht uns erst im November wieder im Haus.

Trotzdem möchte ich euch einen schönen Chant zeigen, den ich unheimlich gerne zum Vollmond höre bzw. den ich leise im Hintergrund laufen habe, wenn ich zum Vollmond in irgendeiner Weise energetisch arbeite.

Zur energetischen Arbeit mit dem Mond allgemein, werde ich in zukünftigen Beiträgen mehr schreiben bzw. genauer drauf eingehen. Heute ist für mich eher das Samhainfest wichtig, welches ich ja schon zu Beginn der diesjährigen Challenge angesprochen habe. Und wie gesagt dieses Jahr wird es wohl eher ein ruhiges Fest für mich werden, quasi als Konterpart zum momentanen Chaos, welches hierzulande immer mehr zuzunehmen scheint. Genau darum habe ich übrigens keinen festen Samhain Ablauf, sondern überlege mir immer erst ein paar Monate zuvor, was ich denn genau mache. Doch eines ist immer gleich: Die Energien, mit denen ich um Samhain rum arbeite sind, wenn ich richtig arbeite meist genau so stark wie die, die zum Vollmond hin umherziehen…
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Ich bin gespant darauf, was ihr mit diesem Stichwort so anfangt und vor allem, was ihr heute so macht. Schreibt es mir doch in die Kommentare! Wer einen eigenen Blogeintrag dazu verfassen will, der kann diesen auch gerne mit Hilfe des blauen Frosches hier verlinken oder ladet ein Foto auf Instagram hoch mit dem Hastag  #ichishalloween16

Halloween 2016: Tag 30 – Undead

halloween-banners-vector-2 - KopieWer das Blogbattle von letztem Jahr miterlebt hat, der wird wissen, dass ich ein großer Zombie Fan bin! Dennoch habe ich mich bis dato kaum mit „echten Zombies“ bzw. dem Voodoo, durch das Zombies entstehen können, beschäftigt. Das kommt wohl auch daher, dass meine Mom mir in meinen Teenager Zeiten immer wieder davon abgeraten hat, mich damit zu beschäftigen, da das ja auch schwarze Magie sei, mit der man sich ja so oder so nicht zu beschäftigen hat – dass sich dazu meine Meinung geändert hat, habe ich euch ja schon in einem früheren Beitrag zu der Challenge erklärt.

Heute, wo ich mich quasi uneingeschränkt über das Thema informieren kann, habe ich sehr schnell eines gelernt: Fragt man 100 Menschen die Voodoo praktizieren darüber aus, wird man 100 verschiedene verschiedenen Antworten und Begründungen hören. Darum ist es gar nicht so einfach darüber etwas herauszufinden, was mehr bzw. bessere Infos als Wiki gibt und/oder das Bild, was einem Film und Fernsehen vermitteln. Denn eines ist sicher: Voodoo-Magier erwecken keine Toten zum Leben.

zombie-silhouette-image-9Auch das mit den willenlosen Zombies, scheint nicht ganz korrekt zu sein, denn selbst in Afrika, wo Voodoo ursprünglich her kommt, muss vor einem Ritual (oder wie auch immer das da genannt wird) immer ein Einverständnis gegeben werden und somit geschieht das ganze in meinen Augen nicht unfreiwillig, also anders wie das immer dargestellt wird.

Desweiteren habe ich bei meinen Recherchen für den heutigen Beitrag auch noch herausgefunden, dass Voodoo keineswegs bösartig ist bzw. sein muss, sondern wie alles andere auch zwei Seiten hat. So steht die Verbindung zu Geistern und Gottheiten viel mehr im Vordergrund. Diese werden im Voodoo um Hilfe gebeten und man verehrt sie. Jedoch ist es auch nicht ganz so einfach Kontakt zu den Göttern oder Geistern herzustellen, denn dazu muss man in einem Trance Zustand, die freiwilligen „Opfer“ ausgewählt, die man für den Auftrag braucht (wie ich vorher schon sagte, alle die an solch einem Ritual teilnehmen haben vorher eingewilligt das potentielle „Opfer“ zu sein). Übrigens im Voodoo gibt es verschiedene Heilrituale durch die schon viele Leben gerettet worden sind und wenn man Voodoo richtig anwenden kann, kann einem das auch Gesundheit, Erfolg und Glück bringen.

Ich persönlich vermute ja, dass Voodoo trotzdem von vielen als bösartig angesehen wird, weil es eben verdammt schwer ist, diese Form der spirituellen Arbeit wirklich und zu 100% zu können / zu meistern. Im Vergleich zu anderen Arbeitsweisen, kann es hierbei nämlich schneller zu Rückschlägen kommen, die einem auch selbst schaden können, habe ich mir sagen lassen.

Und wenn wir schon beim Thema Voodoo sind, dürfen wir natürlich nicht die überall bekannten Voodoo-Puppen vergessen!Solch eine Puppe hatte zu Anfang nur eine unterstützende Funktion: manche Menschen konnten sich so leichter vorstellen das diese Puppe eine Art Gottheit darstellt. Damit hatte sie eine ähnliche Funktion wie z.B. der Zauberstab bei den praktizierenden Wicca – hast du keinen, nimmst du einfach deinen Finger, denn der Zauberstab ist einfach nur dazu da, dass du dir einen Energiefluss besser vorstellen kannst. Heutzutage hat die Voodoo-Puppe noch mehr an Bedeutung gewonnen, so vertraut man ihr nicht nur Geburtstage, Namen oder Fotos an, man kann sich auch Gegenstände von den „Opfer“ oder denen man helfen will nehmen.

Es ist aber in Großen und Ganzen schlichtweg egal ob es sich um positive oder negative Energie handelt, denn je mehr man sich mit dieser Puppe befasst, desto besser wird diese Energie auch wirken!bat_bar

Mit diesen Worten beende ich den Beitrag für heute und freue mich auf eure Beiträge zum Thema! Es gilt wie immer für Fotos der Hashtag #ichishalloween16 und für Beiträge am besten der blaue Frosch:

Halloween 2016: Tag 29 – Scream

halloween-banners-vector-2 - KopieAngstschreie hört man besonders um Halloween rum, da sich viele, die nicht mit Kindern um die Häuser ziehen oder auf Partys gehen, sich in der Nacht zum 1. November gern mit passenden Filmen gruseln. So huscht also der ein oder andere Geist über den Flimmerkasten und erschreckt seine Zuschauer. Auch bin ein großer Horrorfilm Fan und im Zusammenhang mit Geistern hat es mir vor allem die Ju-On Filmreihe angetan. Auch wenn ich bis heute noch keinen Schrei von mir gegeben habe, wenn ich mich wegen eines Films erschreckt habe.

Bei solchen Filmen ist es rein praktisch gesehen auch gar nicht nötig zu schreien. Denn der Schrei ist uns quasi angeboren, um uns und „unsere Sippe“ zu schützen. Denn solch ein Schrei kann andere vor Gefahr warnen oder Feinde in die Flucht schlagen, die sich von dem Schreien eingeschüchtert fühlen. Außerdem habe ich mir erzählen lasen, dass Babys gleich nach der Geburt schreien um die Lungen das erste Mal richtig mit Sauerstoff zu befüllen, schon allein dadurch dürfte also bewiesen sein, dass Schreien über lebenswichtig ist.

Natürlich hat der Schrei, wie alles andere auch, nicht nur gutes an sich. Das wissen vor allem diejenigen, die oft Streits mitbekommen haben. Die erhobene(n) Stimme(n) können nämlich genau so Stress verursachen und Stress ist ein nicht zu unterschätzender Zustand. In einem früheren Entwicklungsstand hat uns der Stress zwar auch das Leben retten können, aber in unserer heutigen Zeit ist Stress einer der Hauptfaktoren für schlimme psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen und Burn Out.

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Doch bevor es so weit kommt, kann einem selbst das Schreien den angestauten Stress abbauen lassen. Und damit man niemanden anderes anbrüllt, rate ich meistens dazu sich irgendwo in der Natur ein Feld oder eine freie Fläche zu suchen, wo man ganz alleine ist und einfach mal aus Leibeskräften alles raus zu brüllen, was einen so bedrückt. Das powert nicht nur ordentlich aus, sondern gibt einem auch neue Kraft. Zumindest war das mein Gefühl, als ich das zum ersten Mal gemacht habe. Obwohl ich Anfangs doch sehr skeptisch war, ob das klappen würde, denn ich bin von Natur aus eigentlich jemand, der die Sitmme nicht erhebt. Ja ich bin sogar eigentlich ein recht leises Persönchen und wenn ich nicht regelmäßig daran arbeiten würde, würde man mich kaum verstehen (daran musste ich ja auch in meiner Ausbildungszeit am meisten üben). bat_bar

Zum Glück haben wir heute Samstag und da lässt sich sowas immer recht gut umsetzten, also fordere ich euch einfach mal auf heute mal raus zu gehen in die Natur und euch mal richtig auszupowern, wenn ihr Stress habt oder andere negative Energien angesammelt habt. Egal ob ihr jetzt wirklich raus geht und euch mal richtig „Luft macht“ indem ihr eure Wut heraus schreit, oder einfach Sport macht, spazieren geht oder was auch immer. Und vielleicht erwischt ihr genau solche schöne, geradezu magischen Momente wie ich letztes Jahr (siehe Foto oben).

Trotz dieser Aufforderung freue ich mich wie immer auf Kommentare, Beiträge und Fotos von euch zu dem heutigen Challenge Thema. Verlinkt eure Beiträge einfach mit Hilfe des Frosches und nutzt für Instagram Fotos den Hashtag #ichishalloween16

Halloween 2016: Tag 28 – Blood

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Es ist jetzt schon knapp über ein Jahr her, dass ich etwas ausführlicher etwas zum Thema Blut geschrieben habe und trotzdem holt mich das Thema seitdem immer wieder ein. Gut, zu Halloween gehört das natürlich auch dazu, aber für mich wird es langsam ein wenig schwierig noch etwas zu finden, worüber ich noch nicht geschrieben habe. Darum wird es wohl für den einen oder anderen etwas weiter her geholt sein, wenn ich heute über Blutwurz schreibe.

Dabei meine ich nicht den Kräuterlikor, den, den man in vielen Supermärkten bekommen kann, sondern von der Pflanze, die man passender Weise am besten im Oktober sammeln kann. Zu finden ist sie vor allem auf mageren Wiesen, in Mischwäldern oder aber auch in Niedermooren.

Die Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch und hat wie auf dem Bild zu sehen am Rand gezackte Blätter sowie gelbe, kleine Blüten mit bis zu fünf oder sechs Blütenblättern. Ihren Namen hat die Blutwurz übrigens daher, dass im Wurzelstock ein roter Farbstoff enthalten ist.

Blutwurz wirkt antibakteriell, blutstillend, entgiftend, immunisierend und krampflösend, weshalb die Pflanze vor allem als Tee und Tinktur Anwendung findet.

Für den Tee übergießt man ein bis zwei TL Blutwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen. Anschließend siebt man die Blütenreste ab und kann den Tee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee sollte man nie mehr als eine bis drei Tassen täglich trinken und diese Anwendung nach 6 Wochen pausieren, da es sich um ein sehr starkes Heilkraut handelt.

Der Tee ist am besten bei Mundschleimhautentzündung, Hals-und Rachenentzündungen, Fieber, Abwehrschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma, Gicht und zum Teil auch bei Diabetes anzuwenden. Bei Diabetes kann die Blutwurz in dem Fall helfen, da sie Blutzucker senkend wirkt.

Für die Blutwurz-Tinktur braucht man ein Glas und eine Flasche aus dunklem Glas, sowie hochprozentigen Alkohol (z.B. Doppelkorn). Man bgiest die Pflanzenteile in dem Glas so lange mit dem Alkohol bis alles bedeckt ist und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann muss man die Tinktur abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein und wenn die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie durchaus mit Wasser verdünnen. Aber auch hier gilt: Nach einer sechswöchigen Anwendung sollte eine Pause eingelegt werden.

Die Tinktur kann man wunderbar gegen Hämorriden und Zahnfleischentzündungen anwenden. Aber auch äußerlich in Form von Umschlägen kann man die Tinktur gegen Wunden, Verbrennungen, Quetschungen und jegliche Art juckender Hautentzündungen angewendet werden.

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Das soll es jetzt aber erstmal gewesen sein zu dem Thema. Wichtig wäre hier nur noch einmal zu erwähnen, dass man bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden einen Arzt aufsuchen sollte, aber das sollte jedem Klar sein.

Und wie immer könnt ihr mit dem blauen Frosch einen eigenen Beitrag zu dem Thema verfassen, ein Kommentar hinterlassen und/oder bei der Halloween Challenge auf Instagram teilnehmen. ladet dafür einfach ein Bild mit dem Hashtag #ichishalloween16 hoch!

Halloween 2016: Tag 27 – Reaper

halloween-banners-vector-2 - KopieSpätestens wenn man unser Wohnzimmer betritt, könnte man sich denken das ich ein Fan von Grim Reaper Motiven bin. Vor allem wenn man weiß, welches unserer 3D Bilder ich ausgesucht habe. Denn in besagtem Bild befinden sich folgende Motive, die man je nach Blickwinkel sehen kann:

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Vor einiger Zeit habe ich in dem Buch Dämonen, Monster, Schattenwesen zum Thema Tod einen recht lustig geschriebenen Eintag gelesen:

Abgesehen davon, dass der Tod das Ende des Lebens bedeutet, und ungeachtet diverser Versuche einer Graduierung dieses Phänomens durch Kategorien wie klinisch tot, faktisch tot, halb-, schein- oder mausetot, kennt man den unliebsamen Gevatter aus zahlreichen Volkslegenden und Märchen als stets ausgebuchten Handlungsreisenden in Sachen Abberufung.

Die bekannteste Darstellung des Todes ist die des Grim Reapers, der mal mit und mal ohne Reittier daher kommt. Selbst im asiatischen Raum erscheint er ab und an in dieser Erscheinung. Somit kann quasi jeder etwas mit dem in einer schwarzen Kutte gekleideten Skelett anfangen. Ich muss dazu sagen, dass die meisten Assoziationen leider negativ ausfallen. Und das obwohl einem schon seit dem Mittelalter eine Botschaft verkündet wurde: „Vor dem Tod sind alle gleich!“ und das ist in meinen Augen jetzt überhaupt nichts schlechtes!

Im slawischen Sprachraum ist der personifizierte Tod übrigens häufig ein furchteinflössendes Frauenzimmer, was mich wieder stark an Baba Yaga erinnert. Das ich von dieser Ostslawischen „Sagengestalt“ genauso begeistert bin wie von dem Grim Reaper habe ich euch bereits in einem entsprechenden Beitrag angedeutet.

Man könnte jetzt behaupten, dass die Faszination für den Tod bei mir Klischee bedingt ist, denn viele Gruftis teilen diese Faszination mit mir, doch wenn man bedenkt das der Tod bereits in der Lyrik des 18. und 19. Jahrhunderts oftmals romantisiert worden ist, sieht das Ganze schon wieder etwas anders aus. Ja im Laufe der Zeit hat sich der Tod generell zu einem beliebten Motiv gewandelt, der für die Vergänglichkeit steht, vor dem man sich fürchten oder aber auch lachen kann und manch einmal hat er sogar die Rolle eines Erlösers inne.

Der heutzutage wohl bekannteste Grim Reaper, der all diese Aspekte in sich vereint,  ist der aus Terry Prattchet Scherbenwelt. Dort ist er ein hart arbeitender Menschenfreund, welcher sogar eine Tochter hat. Und zusammen mit dieser rettet er sogar Weihnachten bzw. den Weihnachtsmann der Scherbenwelt, denn die Menschen brauchen seiner Auffassung nach immer etwas woran sie glauben können.

Genau von diesem Grim Reaper kommt auch einer der Lieblingssprüche meines Hamsters:

„Die Menschen machen das Leben so interressant. Sie haben es geschafft in einem Universum voller Wunder die Langeweile zu erfinden“

Und auch wenn der großartige Terry Pratchett letztes Jahr im März verstorben ist, so finde ich persönlich die Vorstellung schön, dass er von genau diesem Grim Reaper, den er quasi selbst erschaffen hat, abgeholt worden ist und nun in Frieden ruht.

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In diesem Sinne schließe ich den Blogeintrag für heute und bin  gespannt auf eure Beiträge zum Thema. Ihr kennt das Prozedere. Kommentare, Blogeinträge, sowie Instagram Fotos (mit dem Hashtag #ichishalloween16) sind herzlichst willkommen.

Halloween 2016: Tag 26 – Demon

halloween-banners-vector-2 - KopieWer sich nicht mit dem Wiccatum auseinander setzt, dem wird es sicher das ein oder andere Mal denken, dass unsereins Dämonen und Teufel verehrt,  beschwört und/oder ihnen Opfergaben darbietet.

Da hätten wir z.B. Baphomet. Der Ursprung dieser Gestalt liegt im Dunkeln. Angeblich soll „das Haupt des Baphomet“ von Tempelrittern angebetet worden sein – so behaupteten es zumindest die Gegner des Ordens um denen Anfang des 14. Jahrhunderts den Prozess machen zu können. Allerdings nahm die Gestalt des Baphomet erst im 19. Jahrhundert Formen an,  nämlich als der französische Okkultist Eliphas Levi, welcher btw. schon eine wichtige Rolle in der Geschichte des Tarots spielte, ihn als ziegenköpfigen Unhold mit Flügeln, zeichnete.

Es ist also auch nicht verwunderlich, dass die Kirche diesen sehr schnell als Teufel höchst selbst bezeichnete. Dabei ist er alles andere als teuflisch! Im Gegenteil, Baphomet ist ein männlicher Gott des Elements Feuer, welcher für Weisheit und Wissen steht. Laut Wiki sollen heutzutage allerdings vor allem Satanisten mit ihm arbeiten, da er in deren Vorstellung Gut und Böse, Mensch und Dämon, Frau und Mann, Mensch und Tier vereinen soll. In wie weit das stimmt, kann ich aber nicht sagen, denn ich kenne mich mit Satanismus nicht aus.

Dennoch klingt die Ansicht, dass er einige Gegensätze vereint sehr logisch für mich und das dürfte auch zu den ein oder anderen Prinzipien des Wiccatums passen. Trotzdem arbeite ich selbst kaum mit Baphomet. Ich wende mich da eher an einen, der unter den Wicca wesentlich weiter verbreitet ist. Nämlich an den gehörnten Gott Cernnunos.

Cernnunos ist Baphomet in einigen Dingen recht ähnlich. Auch er ist ein männlicher Gott des Elements Feuer und steht unter anderem für Wissen und Weisheit. Seinen Ursprung hat Cernnunos im keltischen und bereits da war er die Verkörperung purer Natur, genauer gesagt war er als gehörnter Gott der Vater aller Tiere,  und saß an der Seite der Großen Göttin/ Großen Mutter. Und diese Vorstellung hat sich bis heute gehalten.

Wie jeder der Götter des Wiccatums hat dieser Gott nicht nur helle, sondern auch Schattenseiten. So gilt er als Anführer der „wilden Jagt“, die eine Gruppe von übernatürlichen Jägern beschreibt, die über den Himmel jagen. Sie galt in vielen Teilen Europas als Vorbote für Katastrophen wie Kriege, Dürren oder Krankheiten, aber sie konnte auch auf den Tod desjenigen verweisen, der Zeuge dieser wurde. Darum gibt es auch einige, die der Meinung sind, dass Cernunnos ein Gott der Unterwelt sei. Ich persönlich sehe ihn in diesem Punkt aber eher als eine Art „Seelenwächter“.

Nebenbei erwähnt: denjenigen unter euch, die Marion Zimmer Bradleys Roman „Die Nebel von Avalon“ kennen, werden übrigens schon von ihm gelesen haben, denn die Autorin baute auch Cernunnos mit in ihre Geschichte ein.

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Wie ihr also seht, scheint der erste Eindruck meist zu täuschen, denn Götter sind keine Dämonen, auch wenn der ein oder andere sehr stark danach aussieht und außerdem sind auch die Götter nicht perfekt, denn wie gesagt hat jeder seine Schattenseiten. Und damitschließe ich jetzt diesen Beitrag. Wie immer bin ich gespannt auf eure Beiträge und Fotos. Mit Hilfe des blauen Frosches bzw. dem Hashtag #ichishalloween16 kann ich diese übrigens leichter finden.

Halloween 2016: Tag 25 – Slime

halloween-banners-vector-2 - KopieMein Hamster musste heute sofort an Ghostbusters denken, so wie ich das letztes Jahr beim Thema Haunted House hatte. Ich hingegen musste an dieses Slime Spielzeug denken, welches ich absolut widerlich finde. Gut ich hatte als Kind auch mal solch ein Spielzeug, habe aber im Laufe der Zeit immer häufiger einen Würgereiz unterdrücken müssen, weshalb ich dieses Spielzeug irgendwann weg schmiss und es seit dem meide wie die Pest (oder in meinem Fall Knoblauch). Ein Thema für den heutigen Tag zu finden wäre also äußerst schwierig, wenn wir heute nicht Dienstag hätten und ich wie letzten Donnerstag zwei Themen verbinden kann. Dieses Mal verbirgt sich also hinter dem Challengebeitrag ein Dienstagsgedudel zur Hamburger Punk Band Slime.

Gegründet wurde die Band 1979 von  Michael Mayer und Sven Räther, also vor 37 Jahren, als die beiden Jungs noch Schüler eines Gymnasiums in HH-Langenhorn waren. Die Band mauserte sich schnell zu einer der stilprägenden Punk Bands der 80er Jahre. Sie beeinflusste durch ihre antifaschistischen Texte die Geschichte der deutschen Punk-Bewegung.

Ganz nach Punker Klischee wurden einzelne Parolen, besonders aus ihrer frühen Phase,  in der autonomen Szene stark angenommen und ihre antiamerikanischen Texte sorgten für Kritik in der linken Szene. Dies wiederum hatte zur Folge, dass mehrere Lieder Gegenstand von einigen Ermittlungsverfahren waren.

1984 löste sich die Band erstmals auf, nur um Anfang der 90er wieder auf der Bühne zu stehen, allerdings nur für zwei Alben. Erst zu dieser Zeit hatte die Band kommerziellen Erfolg. Nach einer Pause von 15 Jahren kehrte die Band im Jahre 2009 abermals auf die Bühnen dieser Welt zurück. Seitdem ist die Band wieder aktiv und tourt fleißig durch die Lande. Ihre Aktuelle Tour ist zum Beispiel gerade in vollem Gange und es stehen noch München, Schweinfurt, Köln, Bochum, Hannover, Leipzig, Berlin und natürlich Hamburg auf dem Plan.

Das ist zwar alles schön und gut, aber mich persönlich spricht die Band musikalisch nicht wirklich an. Slime erinnert mich sogar stark an die Toten Hosen, eine Band die ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Mein Hamster, seines Zeichens ein großer Hosen Fan ist zallerdings der Meinung, dass mein Vergleich hinkt, also hört es euch selbst mal an und dann fällt selbst eine Entscheidung:

Wäre der Bandname nicht so passend für den heutigen Tag gewesen und hätte sich einer von euch Bloglesern nicht genau diese Band in einem Dienstagsgedudel gewünscht, so wäre es mir wohl eher weniger bis gar nicht in den Sinn gekommen, sie in meinem Blog vor zu stellen. Darum möchte ich allen, deren Interesse ich für diese Band geweckt habe, nahelegen sich ein eigenes Bild von ihr zu machen. Mit anderen Worten, schaut bitte unbedingt auf deren offiziellen Webseite vorbei, wenn ihr mehr erfahren wollt!bat_bar

Was haltet ihr denn so von der Band? Schreibt mir das mal in die Kommentare.  Oder habt ihr ein anderes Thema für diesen Challenge Tag? Dann verfasst doch eigenen Beitrag dazu und verlinkt diesen, oder ladet ein Foto bei Instagram mit dem Hashtag #ichishalloween16 hoch.

Halloween 2016: Tag 24 – Teeth

halloween-banners-vector-2 - KopieDie obligatorischen Plastikzähne gehören irgendwie zu jedem Vampir-Kostüm, aber erstens verkleide ich mich nicht und zweitens brauche ich diese Zähne nicht, da ich von Natur aus zwei Zähne zu viel habe, durch die ich quasi ein natürliches Vampirgebiss besitze. Das könnt ihr sehr gut an dem Gebissabdruck, den ich in meinem Schulpraktikum beim Zahnarzt gemacht habe, sehen und den ich auch bei Instagram heute hochgeladen habe:

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Das Einzige, was vielleicht noch mal interessant für mich werden könnte, wären handgefertigte Zähne zum Aufstecken, um meine Vampirzähnchen zu verlängern. Für mich wäre das in dem Fall dann auch keine Verkleidung, da diese Zähne wirklich 100% an die eigenen angepasst werden, sowohl in Form als auch in der Farbe. Und wer letztes Jahr das Blogbattle mitbekommen hat, der weiß seit meinem Beitrag zum Thema Blut, das ich auch einige Kontakte in der Vampyr Szene habe. Von daher ist es für mich eher normal mit Menschen zu sprechen, die so gut wie immer solche Austeckzähne drin haben.

Die bekanntesten Hersteller, ja fast schon Künstler, die diese Zähne her stellen, sind wohl Father Sebastian, Die Zahnfeee und My Fangs. Alle drei haben sehr gute Rezensionen, wenn man sich ein wenig umhört, auch wenn sie sich preislich teilweise stark unterscheiden. Jedoch im Vergleich zu einem Zahnmedizinischen Eingriff, der in den Bereich „Schönheits-OP“, sind alle recht günstig.

Wer also plant sich ein paar besondere Zähnchen machen zu lassen, der sollte sich an einen der drei wenden. Mehr habe ich heute auch nicht zu erzählen zu diesem Thema, denn schon in der Vorbereitung zu der Halloween Challenge kam mir hierzu keine richtige Idee.  Somit und damit ist das heutige Stichwort für mich das schwerste in der diesjährigen Challenge.

Wenn ihr selbst etwas dazu beitragen wollt, könnt ihr das gern in Form eines Kommentars oder einem eigenen Blogeintrag, tun und mit dem blauen Frosch verlinken. Desweiteren könnt ihr auch Instagram nutzen, verseht eure Bilder einfach mit dem Hashtag #ichishalloween16.

Halloween 2016: Tag 23 – Phobia

halloween-banners-vector-2 - KopieZu Phobien kann ich euch tatsächlich nichts mehr erzählen, denn ihr dürftet selbst als neue Leser schon mitbekommen haben, dass ich eine Feuerphobie habe, die ich nicht nur jedes Jahr zu Halloween breit treten darf, sondern auch schon im Blogbattle von letztem Jahr ausführlich genug besprochen habe.

Das ich auf Instagram ein Foto von Feuerpois hochladen konnte, habe ich übrigens einem Freund zu verdanken, der mit den Teilen arbeitet und der mir das Foto gemacht und geschickt hat. Da ich ein großer Fan von Pois bin, hat es mich natürlich gefreut, das er mir das Foto zur Verfügung gestellt hat. Dieser satz mag sich zwar komisch anhören, aber wenn man bedenkt dass es auch eine Feuerfreie, geniale Variante zu Pois gibt, ist er wieder verständlicher denke ich.

Und seien wir mal ehrlich, so ne LED Poi Performance sieht schon cool aus:

Irgendwann lege ich mir übrigens auch mal solche Teile zu, denn ich habe mir auch schon sagen lassen, dass  ich ein Händchen für die Teile hab, als ich die mal bei Freunden ausprobieren durfte. ^^

Das war auch schon der Eintrag für heute, da mir absolut nichts mehr zu dem Thema einfällt. Deshalb bin ich heute umso mehr auf eure Beiträge  und Fotos mit dem Hastag #ichishalloween16 gespannt!

Halloween 2016: Tag 22 – Poison

halloween-banners-vector-2 - KopieIm Grunde genommen habe ich zum Thema Gift bereits letztes Jahr im März so gut wie alles gesagt, was mir so zu dem Thema einfiel. Darum erzähle ich euch heute, wie man die Umgebung von negativen Energien reinigen kann, denn negative Energien sind Genau wie Gifte, in zu großer Menge schädlich für uns. Diese spirituelle Reinigung ist eigentlich auch ganz einfach in den meisten Fällen nimmt man einen Räucherstick, den man an der Spitze anzündet wie ein Räucherstäbchen und lässt diesen auch so brennen wie ein Rächerstäbchen. Für die, die nicht wissen, was ich mit Räucherstick meine, das ist sowas hier: 

Wie bereits gesagt, nimmt man diesen Stick um sich selbst, sein Heim oder jeglichen anderen Raum von negativen Energien zu reinigen. Für die ein oder andere Wicca (o.ä.) ist es nicht unüblich, dass sie damit das Hotelzimmer reinigt, wenn sie auf Reisen ist. Ich für meinen Teil brauchte das noch nicht machen, da ich bis heute nie lang genug in einem Hotel „gewohnt“ habe, um von negativer Energie schädlich beeinflusst zu werden, für meinen Geschmack. 

Übrigens: Wenn die negativen Energien Überhand nehmen, kann das sogar jemand bemerken, der nicht aktiv mit Energien arbeitet und ich bin sicher der ein oder andere von euch hat diese Form der Energie auch schon gespürt, nämlich tritt diese z.B. nach einem Streit, als „dicke Luft“ auf. Manchmal kommt man auch irgendwo zu Besuch und merkt, dass jemand kränkelt, denn auch in dem Fall ist die Luft komisch – zumindest habe ich das immer gefühlt, wenn ich bei meiner Tante ankam und mein Cousin und/oder meine Cousine eine Erkältung ausbrüteten. Und ja, auch gegen Erkältungsvieren kann solch eine Hausräucherung helfen. Das liegt vor allem daran, dass die Kräuter, die am häufigsten dafür verbrannt werden (Zeder, Weißer Salbei und Beifuß) antibakterielle Eigenschaften haben.

Solch einen Räucherstick kann man sich ganz leicht übers Internet bestellen, oder selbst herstellen. Bei letzterem hat man den Vorteil einen ganz persönlichen Kräutermix zusammen zu stellen. Wie man den selbst herstellen kann, seht ihr in folgendem Video:

Ich selbst nutze solche Sticks allerdings so gut wie gar nicht, sondern arbeite lieber mit einer losen Kräutermischung, die ich in dem Räuchergefäß, welches ich euch heute bei Instagram gezeigt habe, glimmen lasse. Bei meiner Mischung habe ich auch immer Lavendel mit drin, da dieser nicht nur entpsannend wirkt, sondern auch gut die Luft von Keimen befreit.

Wer das Ganze mal ausprobieren will, dem kann ich z.B. die Räuchermischung von Räucherwiese empfehlen. In einem Glas sind ca. 60g Mischung von Rosmarin, Weihrauch, Beifuss, Kampfer, Lavendel, Salbei, Zedernholz, Zedernspitzen und Wacholder, enthalten.bat_bar

Soweit zum heutigen Beitrag. Ich entschuldige mich hier einmal dafür, dass der Eintrag heute so spät erst online ging, ich musste in gewisser Weise ein wenig Schlaf von gestern nachholen ^^“

Wie immer freue ich mich aber über eure Beteiligung an dieser Challenege und bin gespannt auf eure Beiträge dazu – sowohl als Blogentrag und/oder Kommentar, sowie Fotos auf Instagram mit dem Hashtag #ichishalloween16