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Halloween Challenge: biggest fear

HalloweenChallengeTag 4

Oh aufmerksame Blogleser dürften schon mitbekommen haben, was meine größte Angst ist schließlich mache ich da kein Geheimnis drum und habe meiner Angst nicht nur einmal einen kompletten Blogeintrag gewidmet.  Auch letztes Jahr wurde ich nach meiner größten Angst gefragt und der Beitrag ist relativ kurz aber präzise ausgefallen.

Ich habe also mal überlegt, was mir noch Angst machen könnte außer Feuer… und ehrlich gesagt gibt es da nicht vieles was mir Angst machen könnte. Schließlich liebe ich eigentlich fast alles, was einem normalen Menschen Angst macht. Ich liebe die Dunkelheit, beschäftige mich äußerst gern mit dem Paranormalen, ich finde Spinnen faszinierend, habe eine leicht morbide und schräge Vorstellung von niedlich….

Die Liste könnt‘ ich ewig so weiter führen. Es kommt immer aufs Gleiche raus: Wirklich Angst habe ich nur vorm Feuer. Andere Dinge können mich nur nervös, verlegen und unsicher machen oder ich ekel mich davor. Dies trift in verschiedenster Weise meist auf Insekten wie Wespen, Hornissen und Motten zu. Auch bei fremden Menschen kann das ab und an mal der Fall sein – obwohl sich das dank meiner Ausbildung nur noch selten zeigt.bat_barHalt! Beim Schreiben dieses Beitrags ist mir doch noch eine Angst eingefallen, die ich früher hatte. Die Angst vor Verletzungen, körperlichen Verletzungen. Und im Gegensatz zu meiner Feuer-Phobie wusste ich auch immer wo die her kam. Denn ich habe schon als kleines Kindergartenkind Gipse an den Füßen tragen müssen.

Beim Gips anlegen wurde mir schon damals gesagt, dass der Gips leicht warm wird. Dagegen hätte ich ja nichts gehabt – jedoch hatte ich tierische Schmerzen, da der dann gefühlt doch so warm wurde als wenn der Arzt mir den Fuß komplett wegschmelzen wollen würde mit der Wärme. Das Gleiche Phänomen hatte ich auch beim zweiten Mal das ich nen Gips am Bein bekam… von daher bin ich kein Freund von warm werdenden Gips, aber Wärmepflaster, heiße Duschen und generell Wärme mag ich.

Diese Erfahrung(en) haben in mir die Angst vor Verletzungen bzw. Schmerzen ausgelöst. Seit ein paar Jahren ist diese Angst jedoch Geschichte, da es mir leichter Fällt gegen Ängste gegen an zu gehen, wenn ich weis wo der Ursprung liegt.bat_bar

Wie sieht es eigentlich bei euch so aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit Ängsten gemacht? Haut es doch gern mal in die Kommentare, ich würd mich freuen.

Eine Bitte an die Toleranz und Akzeptanz

Ich habe ja schon das ein oder andere Mal erwähnt, dass ich u.a. auch eine eigene Homepage führe, die ich allerdings kaum noch bearbeite, da  ich mehr Zeit in andere Dinge (wie z.B. diesen Blog) investiere. Auf besagter Homepage habe ich vor einigen Jahren folgenden Text online gestellt zum Thema Toleranz und Akzeptanz:bat_bar

Die Gothic Szene ist eine der größten Jugendkulturen* Deutschlands mit über 50.000 Anhängern (sehr locker gesehen). Wie viele andere Jugendkulturen reizt sie durch ihren inneren Zusammenhalt, während gleichzeitig eine Abgrenzung zur Elterngeneration möglich ist. Viele Jugendliche nutzen die Szene um etwas neues auszuprobieren und dadurch werden einzelne Elemente stark kommerzialisiert. Der starke Zulauf von Mitläufern macht es auch manchen Alteingesessenen Szenegängern schwer, nicht als unecht zu gelten. Daher wird auch die Sehnsucht nach „den alten Zeiten“ und der „wahren Toleranz“ immer mehr.

Abgesehen von diesen typischen Szeneproblemen (die es auch in anderen Szenen gibt) ist die Szene jedoch relativ friedlich gegenüber Szene-Mitglieder und anderen Mitmenschen. Die Szene bezeichnet sich zwar als toleranteste, aber das tun alle Szenen und selbst Menschen außerhalb einer Szene. In den meisten Internetforen wird dieses Thema gern auch einmal „totdiskutiert“ und daher kann man sagen, dass die Zugehörigkeit zur Szene nichts mit der Toleranz oder Intoleranz der einzelnen Person zu tun hat.
Für diejenigen, die sich für die Szene als Lebenseinstellung entschieden haben – also den „echten“ Szenegängern – zieht diese Entscheidung private, schulische und berufliche Konsequenzen mit sich. Denn von der Allgemeinbevölkerung wird die Szene trotz ihrer starken Kommerzialisierung immer noch als unnahbar, elitär, wirklichkeitsfremd und teilweise gefährlich angesehen.

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*Jugendliche sind meist auf der Suche nach etwas neuem, deswegen hat die Szene über diese den meisten Zulauf. An sich hat die Szene keine Altersgrenze und daher ist der Begriff „Jugendkultur“ nicht immer passend.bat_bar

Ich weis, dass dieses Thema ein sehr heikles ist und daher würde ich euch bitten, wenn ihr Verbesserungsvorschläge für den in Lila geschriebenen Text habt, mir diese in Form eines Kommentars da zu lassen.

Das ich gerade jetzt das Thema wieder raus krame ist aktuellen Geschehnissen zu verdanken, die mich gerade beschäftigen. Denn obwohl es innerhalb der Szene und gerade auf Festivals wie dem Mera Luna vom vergangenen Wochenende sehr tolerant zugeht, so kann ich es nicht verstehen, warum Familien dies nicht auch sein können.

Ich meine, ich habe mit meiner Mom anscheinend sehr großes Glück gehabt, denn sie hat mich schon immer unterstützt bei dem was ich tue, aber wenn ich mir so das Verhältnis von anderen anschaue…

Gerade Familien die auf dem Land leben scheinen arge Probleme damit zu haben, wenn ein Familienmitglied in Schwarz rum läuft. Ehrlich gesagt, finde ich es sogar richtig traurig, wenn die eigenen Eltern gegen einen wettern und einen runter machen wo es nur geht. Ich habe zwei Extremfälle sogar unter meinen Freunden. Bei einem der beiden Fälle ist es sogar so weit gekommen, dass besagte Person die schwarzen Klamotten versteckt hält und sich auch heimlich umzieht, um sich mit Freunden zu treffen.

Wenn dann doch mal ein Foto auf FB auftaucht, wird diese Person dort mehr oder weniger öffentlich von den eigenen Eltern dermaßen runter gemacht, dass es schon weh tut, nur dabei mit zu lesen. bat_barFast genau so schlimm ist es, wenn einem die Freunde malig geredet werden, indem man zwar in Hörweite einfach nur freundlich zu den freunden ist, aber sobald diese nicht mehr in der nähe sind werden sie schlecht geredet wo es nur geht, so dass die Person, die besagte Freunde hat über kurz oder lang entweder den Kontakt zu den Freunden abbricht oder den Kontakt zur Familie dünner werden lässt.

Ich selbst war sowohl schon des öfteren in der Situation besagter Freunde, als auch in der Rolle der Person um dessen Freunde es ging. Wegen letzterem kann ich auch partout nicht ab jemanden unter solchen Situationen leiden zu sehen. Denn egal wie man es dreht und wendet Leidtragende sind dann immer die Kinder der Eltern die mit dem, wie sich ihre Kinder oder deren Freundeskreis entwickeln, nicht zufrieden sind.

Mich beschäftigt sowas immer einige Zeit, denn ich verstehe einfach nicht, warum man sich nicht einfach mal zusammensetzen kann und in Ruhe über „das Problem der Szenezugehörigkeit“ spricht. Denn wenn man es nicht tut, ist es kein Wunder dass auch Gerüchte von ewig traurigen, melancholischen oder gar suizidal veranlagten Gruftis teilweise erfüllt werden.bat_bar

Intolerante Eltern sind meist der Grund, warum der Familienzusammenhalt gestört oder gar zerstört wird. Also seht diesen Blogeintrag als Bitte an.

Diejenigen, die mich persönlich kennen und von einer dieser Situationen betroffen sind, sollten wissen das sie gemeint sind – und wenn ein Elternteil der hier ananonymisierten Personen das hier lesen sollte, dann Bitte, Bitte redet miteinander!

Auch alle anderen, die von solchen Problemen oder ähnlichen betroffen sind, bitte ich darum miteinander zu reden. Denn Gefühle wie Trauer und Wut sind in dem Zusammenhang nicht nur äußerst negative Energien, die zerstören können, sondern sind meist viel zu intensiv um ihnen Herr zu werden…

Homepage Überarbeitung- ich brauche eure Hilfe!

Heute habe ich mal wieder Zeit gefunden ein wenig zu schreiben. Doch muss ich zugeben, habe ich das heutige Thema schon vor längerem so verfasst. Es geht nämlich mal wieder um eines meiner liebsten Themen – die Gothic Szene. Im Laufe meiner Blogeinträge habe ich immer wieder bemerkt, das meine Informationen meist nur die Oberfläche ankratzen und das möchte ich ändern.

Als ich vor einigen Jahren begann mich mit der Szene auseinander zu setzen, habe ich meine Ergebnisse auf meiner Homepage black-j-rose.de.to online gestellt. Diese Homepage existiert noch, jedoch habe ich die Texte bis heute nicht verändert… und da kommt ihr ins Spiel! Denn ich weis von einigen von euch das ihr euch da etwas besser auskennt bzw. andere Sichtweisen habt und diese würde ich gern in die Überarbeitung mit einfließen lassen.

Damit ich euch aber nicht zu viel auf einmal zu lesen gebe, werde ich ab heute ab und zu einen Text in die Runde schmeißen und bin dann gespannt über eure Kommentare ^^

Wie Anfangs erwähnt geht es heute um die Gothic Szene, genauer gesagt um die Geschichte der Szene (wer Rechtschreibfehler findet möge bitte bescheid geben)

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Text von der Homepage – – – – – – – – – – – – – – – – –

Die Gothic Szene splittete sich in den 1980er Jahren von der Punkbewegung ab. Die Zeit, in der die Szene noch in den Kinderschuhen steckte, legt man auf den Zeitraum von 1981-1989. Anfangs war Gothic eine reine Musikalische Richtung und entwickelte sehr schnell eine eigene Jugendkultur. Im Gegensatz zu den genauen Entstehungsjahren ist unklar, ob die Szene sich von England aus verbreitet und entwickelt hat, denn schon in eben dieser Entstehungszeit tourten bereits bekennende Gothic Bands durch Deutschland und speziell im damaligen West-Berlin entwickelte sich die Szene schnell.

1984 verebbte die erste musikalische Welle, wobei sich dann zeigte, das es sich bei Gothic in England um eine typische Modeerscheinung und in Europa um eine richtige Szene handelte. 1990 gab es wieder einen Aufschwung der Gothic Kultur, als sich in den USA eine gosthicspezifische Infrastruktur herausbildete und in Deutschland die Wende eintrat.
Anfangs noch stark an der Punkmode orientiert bildeten sich jetzt auch Kleidungsstile heraus, die stark vom Barock beeinflusst waren oder Filmfiguren aus Horrorfilmen zum Vorbild hatten. Nun wurden auch die verschiedensten Veranstaltungen arrangiert u.a. das erste WGT (Wave-Gothic-Treffen) am 29. und 30. Mai 1992. Im gleichen Jahr wurde das Zillo Musikmagazin zum Sprachrohr der gesamten Schwarzen Szene. Mit dem Erscheinen der NDT (Neue deutsche Todeskunst) wurde die Gothic Szene in deutschen Clubs immer mehr akzeptiert und die große Nachfrage nach verwandten Musikrichtungen machte nun auch die mittelalterliche Musik für die Szene interessant.

1996 war ein schlechtes Jahr für die Gothic Szene, denn fast schlagartig verschwand der tragende Musikstil Gothic Rock von der Bildfläche. Das hatte zur Folge, das auch Labels und Musikzeitschriften ihre Aktivitäten einstellten, die Szene sich Stufenweise aus den Discos zurückzog und nur noch von gothic-nahen Bands gerade so am Leben gehalten wurde. In vielen Kleinstädten starb die Szene sogar ganz aus. Mitverantwortlich an diesem Aussterben war die wachsende Popularität von Metalgenres, denen in, für die Szene wichtige Zeitschriften wie Zillo, Sonic Seducer und Orkus immer mehr Aufmerksamkeit geboten wurde.

Nachdem es relativ still geworden war um die Gothic Szene rechnete niemand damit, das diese zur Jahrhundertwende ein Revival erlebte. Denn zu diesem Zeitpunkt brachte gerade die Kommerzialisierung der schwarzen Szene frischen Wind in die totgeglaubte Szene. Nicht nur das Subgenre Gothic Metal entstand, sondern auch Bands, die mit Gothic Rock nichts zu tun haben wurden als Gothic Bands verkauft. Als Beispiele gelten hier HIM, Nightwish, Oomph!, Rammstein, Marilyn Manson, Evanescence, Subway to Sally, Eisbrecher usw.

Da die Vermarktung auf größtenteils positive Resonanz stieß versuchte die Musikindustrie schließlich auch Bands wie NuPagadi oder LaFee als „Gothic“ zu verkaufen, was das Ganze ins lächerliche zog und zur Folge hatte, das die bis dahin überlebte oder wieder aufgebaute clubspezifische Infrastruktur der Gothic Szene nahezu vollständig zerstört wurde. Auch die Gothic Events änderten sich, denn sie werden zwar noch als solche Betitelt aber meist handelte es sich dann allerdings um metal-, mittelalterrock-, techno- oder gar j-rock-orientierte Veranstaltungen, die auf ein Massenpublikum ausgerichtet sind. Dabei bestehen zwischen der J-Rock bzw. Visual Kei Szene und der Gothic Szene deutliche Abgrenzungsversuche. Dies ist zwar hauptsächlich in Japan der Fall, denn dort wird Visual Kei nur allzu oft mit der Gothic Kultur in eine Topf geworfen. Allerdings kommt es auch immer öfter auch außerhalb Japans zu solchen Auseinandersetzungen, da gerade die Visual Kei Szene immer beliebter und bekannter wird.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Textende – – – – – – – – – – – – – – – – –

So und nun haut in die Tasten! Was haltet ihr davon? Habt ihr Ergänzungen? Verbesserungsvorschläge?

Lasst es mich wissen und vielen Dank dafür schon mal ^^