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GAMERS – Level 21: beste Story

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Eigentlich habe ich noch kein Spiel gefiunden, welches eine herausragende Story hat. Es gibt aber verdammt viele gute Storys! So z.B. sind die Storys von Life is Strange, The Night of Rabbit und auch die Castlevania Story (nachdem man alle 22 Spiele vor der Lords of Shadow Reihe in die geschichtlich richtige Reihenfolge gebracht hat), einfach nur genial! Doch alle diese Spiele habe ich euch in Sachen Story schon so weit vorgestellt, wie ich es wollte bzw. konnte, ohne euch zu viel zu verraten, falls ihr das selbst einmal spielen wollt.

Darum eine Spielereihe, von deren Geschichte ich absolut begeistert bin, die ich aber selbst bis heute nicht spielen konnte, da mir die passenden Konsolen fehlten (bzw. ich erst seitdem mein Hamster bei seinen Eltern ausgezogen ist weis, dass er eine Wii besitzt). Die Rede ist von der Fatal Frame bzw. Project Zero Reihe. Diese gibt es vor allem für die PlayStation 2, Xbox, Wii und WiiU. In dieser Reihe sind aktuell 5 Teile und laut Gerüchten ist die Reihe damit auch abgeschlossen, da sich das Ganze nicht mehr so gut verkaufen sollen soll.

Aber kommen wir jetzt erstmal zu den einzelnen Spielen. In Poject Zero spielt man das Mädchen Miku Hinasaki, die ihren spurlos verschwundenen Bruder Mafuyu sucht. Ihr letzter Anhaltspunkt ist der  berühmten Schriftsteller Junsei Takamine, welcher bei seinen Recherchen zu einem neuen Roman verschwand und dem ihr Bruder nachforschte. Diese Nachforschungen führten ihn zu einer verlassenen Villa im Wald und dorthin geht auch Miku.

In der Villa stößt Miku schnell auf die Spuren der skurrilen und finstere Vergangenheit des heruntergekommenen Gebäudes. Und auf je Menge Geister, die hier gefangen und dazu verdammt sind den Seelen der Lebenden hinterher zu jagen, die diesen Ort betreten. Das besondere an diesem Spiel ist, dass man keinerlei Waffen verfügt um sich zu wehren. Lediglich eine Alte Kamera, die Kamera Obskura genannt wird, kann die Geister einfangen und bannen…

Auch im zweiten Teil der Reihe, mit dem Titel Project Zero II: Crimson Butterfly, spielt diese Kamera eine zentrale Rolle. Doch dieses Mal stehen die Zwillingsschwestern Mio und Mayu Amakura im Vordergrund, die ein letztes Mal zu ihrem alten Spielort gehen, der  aufgrund eines neu errichteten Dammes geflutet werden soll.

Als Mayu bei diesem Ausflug einen leuchtend roten Schmetterling erblickt und ihm hinterher läuft, beschließt Mio, ihrer Schwester zu folgen, bevor sie Mayu noch aus den Augen verliert. Dabei überquert Mio eine unsichtbare, magische Grenze, die von einem Schutzstein in der Erde gezogen wird und findet sich urplötzlich in einem düsteren Wald wieder. Als Mio weiter geht, entdeckt sie Mayu an einem Platz auf einer Anhöhe, von der aus die beiden ein verlassen wirkendes Dorf sehen können, das auch als das Dorf der Götter bezeichnet wird. Unglücklicherweise verwehren die magischen Schutzsteine, die überall im Dorf und darum herum aufgestellt sich, den beiden, die Gegend zu verlassen. Da es der einzige Weg zu sein scheint, gehen die Zwillinge einen Pfad entlang, der von der Anhöhe aus direkt in das kleine Dorf führt, das sich jedoch schon nach kurzer Zeit als von Geistern befallen herausstellt. Von nun an versuchen die beiden, einen Ausweg aus dem Dorf zu finden und entdecken dabei, dass ihr Auftauchen an diesem mysteriösen Ort möglicherweise kein Zufall war…

Project Zero III: The Tormented bringt uns eine alte Bekannte wieder, nämlich Miku Hinasaki, die bereits im ersten Teil die Hauptfigur war. Inzwischen lebt sie bei der freischaffenden Fotografin Rei Kurosawa, die ebenso wie Miku in diesem Teil eine der Hauptfiguren dar stellt. Auch andere Charaktere aus den Vorgängern tauchen in diesem Spiel auf und es wird schnell klar, dass alle irgendwie zusammenhängen.

Jeder hat sein eigenes schweres Päckchen zu tragen, die einem das Fürchten lehren können, genau wie in den Vorgängern. Rei, die neue Hauptfigur zum Beispiel verlor vor einiger Zeit  ihren Verlobten bei einem Autounfall, und sie steuerte das Fahrzeug. Sie fühlt sich schuldig und kann nicht aufhören, daran zu denken und fragt sich ständig, warum gerade sie überlebt hat. Eines Tages führt sie einer ihrer Aufträge in alte japanische Villa in den Bergen, in der es spuken soll.

Während sie in den Fluren der Villa ihre Fotos aufnimmt, sieht sie eine unwirkliche Erscheinung ihres verstorbenen Verlobten Yuu Asou. Sie fragt sich nun, was das war und folgt der Person, um herauszufinden, ob Yuu vielleicht nun doch noch am Leben ist. Sie biegt in einem dunklen Gang um die Ecke und findet sich unerwartet in einer anderen Umgebung wieder, in der es schneit. Sie dringt tiefer in das dort befindliche Anwesen vor und wird plötzlich von einem bösen Geist angegriffen, den sie zu fotografieren versucht. Er entreißt ihr aber die ganze Lebensenergie, und sie bricht ohnmächtig zusammen.

Sie wacht zu Hause in ihrem Bett schweißgebadet auf und bemerkt, dass alles nur ein böser Traum war. Plötzlich spürt sie einen stechenden Schmerz in ihrer Schulter, und man sieht, wie aus dem Nichts eine unheimlich anzuschauende Tätowierung auf ihrem Rücken entsteht. Rei muss nun Nachforschungen anstellen, was es mit diesem Traum auf sich hat und warum dieser Fluch auf ihr lastet…

Im Gegensatz zu den anderen 3 Teilen schein der vierte Teil der Serie, scheint Zero: Tsukihami no Kamen, oder Zero – Maske der Mondfinsternis, wie es in der deutschen Übersetzung heißt, im ersten Moment nichts mit eben den Vorgängern zu tun zu haben. Denn zehn Jahre vor der Geschichte in Project Zero 4 wurden fünf Mädchen entführt und auf eine Insel im Süden von Honshū verschleppt. Ein Detektiv namens Choushiro Kirishima befreite diese.

Später starben zwei der Mädchen unter mysteriösen Umständen. Die drei anderen Mädchen, Ruka Minazuki, Misaki Asou und Madoka Tsukimori kehren später zu der Insel zurück, um ihre verlorenen Erinnerungen zurückzuerlangen. Choushiro begibt sich auf Bitten von Rukas Mutter abermals auf die Insel, um die drei Mädchen zu finden.

Wie man nun auf den zweiten Blick sieht, ist hier auch wieder jemand aus der Asou Familie involviert, die auch im 3. Teil der Reihe in Form von Reis Verlobten auftauchte. Soweit ich mich erinnere spielte die Kamera Obscura auch hier wieder eine Rolle, da es auch in diesem Teil gegen Geister ging, die es zu bekämpfen galt, aber so genau erinnere ich mich da nicht mehr dran….

Im Finalen und in meinen Augen Besten Teil der Serie wird die komplette Story, die in den Vorgängerteilen mehr oder weniger gestrickt worden ist, dann irgendwie zusammen gebracht. Wie, das kann ich euch nicht verraten, da ich sonst zu viel wichtiges von der Story verrate. Doch eines kann ich euch erzählen: Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers, spielt in einem ehemals geheiligten Schrein auf dem Hikami-Berg. Dieser Berg ist inzwischen dafür bekannt, dass dort  und in dessen näheren Umgebung immer wieder Menschen verschwinden. Einer dieser verschwundenen Menschen ist Miu Hinasaki. Ihre Freundin (dessen Name mir gerade entfallen ist) bittet Hisoka Kurosawa, eine Meisterin der Schattenwahrnehmung darum, sie zu finden. Gemeinsam mit ihrer Schülerin Yuri Kotzukata macht diese sich auf um die verschwundene zu suchen, was einige wütende Geister los lässt…

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, der wird spätestens jetzt wissen, warum ich diese Spiele so mag, greifen sie doch den mythologischen Gedanken der verfluchten Seelen auf, die in Japan weit verbreitet ist und die auch schon in meiner liebsten Horrorfilm Reihe Ju-On umgesetzt worden ist. Und ich muss auch sagen, dass mich einige Szenen (vor allem aus dem 3. Teil der Reihe) auch an die Horrorfilme erinnerten.

Da ich ja bereits am Anfang des Blogeintrages erwähnte, dass ich bis dato noch keines dieser Spiele spielen konnte, habe ich  mir hiervon die Lets Play meines Lieblings- YouTubers und Lets Players Bruugar angesehen. Wer also in einer ähnlichen Lage ist wie ich und die Spiele nicht spielen kann, jetzt aber dennoch die Geschichte hinter den Teilen erleben möchte, dem möchte ich folgende Playlisten ans Herz legen:

  • Project Zero: Hier
  • Project Zero II: Hier
  • Project Zero III: Hier
  • Project Zero IV: Hier
  • Project Zero V: Hier

Dienstagsgedudel: Angelo (アンジェロ)

Diesen Dienstag stelle ich euch eine Band vor, die ich durch Zufall entdeckt habe. Genauer gesagt habe ich diese Band dadurch entdeckt, dass auf Animexx mal wieder nach japanischen Weihnachtsliedern gefragt wurde und darunter war auch ein Song der Band, die ich heute vorstelle.

Wie der Titel schon verrät geht es heute um die Band Angelo, welche vor 10 Jahren gegründet worden ist und laut meinen Recherchen bis heute aktiv ist. Die Mitglieder bestehen alle aus erfahrenen Musikern. Die Gründungsmitglieder Kirito (Gesang), Kohta (Bass) und Takeo (Schlagzeug), waren zuvor alle bei der Band PIERROT. Der erste Gitarrist Karyu  ist ein ehemaliges Bandmitglied von D’espairsRay und der zweite, Giru, ist ehemaliges Mitglied der Band Vidoll. Denjenigen unter euch, die sich ein wenig mit der japanischen Rock- und Visual Kei Szene auskennen, sollten diese Bands ein Begriff sein.

Viel mehr fand ich anfangs nicht heraus, aber nach einigem Suchen, konnte ich doch einige Infos zusammentragen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:  Angelo wurde von den oben bereits genannten Gründungsmitgliedern am 14. August 2006 ins Leben gerufen, exakt 4 Monate nachdem sich PIERROT getrennt hatten. Zwei Monate nach der Gründung veranstaltete die Band ein kostenloses Konzert im Yoyogi-Park zu em Rund 5.000 Zuschauer kamen. Das Trio produzierte ihre erste Single,mit dem Titel Reborn.

Am 8. November ging die Band bereits auf Tour und veröffentlichten ihr erstes Album Rebirth of Newborn Baby danach am 18. April 2007. Woraufhin ein halbes Jahr später ein weiteres folgte, es trägt den Titel The Freak Show.

Im Jahr 2008 veröffentlichten sie die Singles Chaotic Bell und Sister jeweils am 22 Juni und 22 Oktober. Darauf reiste die Band nach Los Angeles zu ihrem offizellen Fanclub und veranstalte für diesen ein Konzert im Whisky a Go Go. Im Anschluss daran veröffentlichte die Band ihr zweites Album Metallic Butterfly am 22. April 2009. Desweiteren spielte Angelo auf dem zweitägigen V-Rock Festival ’09 am 24. Oktober 2009.

Ihre sechste Single, Hikari no Kioku veröffentlichten sie dann am 17. Februar 2010. Dieser Song ar es auch, der mich auf die Bad aufmerksam machte bzw. der als einer der „Weihnachtssongs“ genannt worden war. Er ist ebenso der Ending Song des Anime Tegami Bachi Reverse, zu dem ich nicht viel sagen kann, da mir dieser vollkommen unbekannt ist. Dieser ist mir ebenenso unbekannt wie der Anime Sengoku Basara Ni, zu dem die Band zwei weiteren Songs (namens El Dorado und Schicksal) als Endings beigesteuert hat.

Ein Jahr darauf ging ihre achte Single Calvary an den Start und war eine Auskopplung aus dem am 5. Oktober 2011 folgenden Album Babel. Erst danach, im August 2011,  schlossen sich Karyu und Giru, deren Bands sich beide im selben Jahr auflösten, Angelo als feste Mitglieder an. Danach wurde es ertmal ein wenig still, bis die Band sich am  17. August 2012 einem großen Konzert in Shibuya anschloss (oder es sogar veranstalteten, das weis ich nicht genau). Neben Angelo traten dann auch Bands wie Merry, Sadie, Girugamesh und Lynch auf.

Im Anschluss daran, veröffentlichte die Band ein neues Album namens Retina, welches in vier Varianten erhältlich war. Die limitierte Edition A kam mit einer DVD der ersten Hälfte ihres Konzerts in der NHK Hall aus dem Vorjahr, während die limitierte Edition B die zweite Hälfte enthielt. Die Dritte Variante kam mit ein paar exklusiven Mixes um die Ecke und die vierte Variante war das „standardmäßige“ Album, ohne Extras.

2013  fanden wieder etliche Konzerte innerhalb Japans statt, bei dem einige andere Bands mitwirkten und das  Album Faith wurde am 27. November 2013 veröffentlicht. Über die Geschehnisse im Jahr 2014 habe ich nichts wirklich rausgefunden, außer das am 17. Dezember 2014 Das Album Psyche heraus kam. Das letzte was ich dann noch heruasfand, war das die Band im Mai 2015 auf „Singularity Tour“ gingen.

Zum Stil der Band mag ich nicht viel sagen, da diese Band mich zu Hochzeiten meiner Visual Kei Phase nie wirklich interessiert hat und sich von da bis heute mein Musikgeschmack dermaßen verändert hat, das ich behaupten würde, dass sich Angelo wie eine 0815 Visual Kei / J Rock Band anhört, was dieser Band bestimmt nicht wirklich gerecht wird. Vor allem weil ich nach ein wenig reinhören während der Recherche uz diesem Beitrag sagen muss, dass ich die Band eigentlich gar nicht so schlecht finde. Darum macht euch am besten selbst ein Bild von deren Musikstil! ^^

Dienstagsgedudel: RENTRER EN SOI ( リエントール アン ソイ)

Da ich gestern bereits wieder ein Format auf dem Blog gebracht habe, das ich lange nicht mehr angegangen bin, habe ich mir gedacht das ich damit heute doch gleich weiter machen könnte. Und darum stelle ich euch heute mal wieder eine japanische Band vor im Diesntagsgedudel. Genauer gesagt sprechen wir heute über eine Band, die ich mir per Zufallsprinzip raus gepicht habe, nämlich RENTRER EN SOI.

Doch zunächst muss ich gestehen, dass ich zwar ein, zwei Lieblingssongs von der Band hatte, ich aber selbst zu meinen „Visual Kei Glanzzeiten“ nicht viel von der Band mitbekommen habe. Das kann natürlich daher kommen, dass sich die Band bereits vor 8 Jahren wieder auflöste, aber gehen wir das mal der Reihe nach an.

Gegründet wurde RENTRER EN SOI fand Mitte 2001, damals noch zu viert. Sänger Satsuki, Gitarrist Takumi,  zweiter Gitarrist Ao und Bassist Ryo ließen sich jedoch erstmal Zeit, bevor sie im März 2002 ihre erste Single Hitsuu Kizuato veröffentlichten. Genau ein Jahr darauf trat Schlagzeuger Mika der Band bei und mit ihm wurde die Band wirklich aktiv.

Im Frühling 2003 war eine erste Mini-Tour anberaumt und eine Dreier-Single-Veröffentlichung am 16. März folgte fast parallel. Nach der Tour und einem Konzert in Tokio erschienen ihr Mini-Album Yurikago und es folgte Anfang 2004 auch ihr erstes One-Man Konzert. Es war komplett ausverkauft, was die guten Leistungen der Band unter Beweis stellte. Trotz allem wurde am Abend danach Aos Ausstieg bekanntgegeben. Als Ersatz holte man sich Shun dazu mit dem sie auf ihre erste Japantour gingen. Nach einer kleinen Pause im Sommer 2004 folgten eine DVD sowie eine lang erwartete Single.

Krönung der Bandgeschichte war die Veröffentlichung des ersten Albums im Januar 2005. Im Februar stand bereits das zweite One-Man Konzert an, woraufhin Auftritte und 2 weitere Singles und gleich 2 Mini-Alben folgten. 2006 wechselte RENTRER EN SOI den Produzenten und mit ihm kam ein etwas freundlicheres Image auf. Das neue Album war ebenfalls ein deutlicher Stilbruch zu früher und auch die folgenden 3 Singles im Jahr 2006 hatten nichts mehr mit den alten RENTRER EN SOI zu tun.

2007 war für die Band vor allem Live unterwegs und tourten mehrmals quer durch Japan. Im September 2007 traten sie zudem auf der Connichi in Kassel auf, was ihr erster Auftritt außerhalb Japans war, der von den Fans sehr gefeiert wurde. Es folgten danach Konzerte in Frankreich und sogar in den USA . Es schien also steil bergauf zu gehen für die Band. Doch 2008 schien ein deutlicher Bruch zu den Vorjahren zu passieren. Die Band wurde ruhiger, brachte zwar noch eine Single  und ein Album  heraus, von dem dann auch mein Lieblingssong Last Scene stammt.

Ich bin also erst da richtig auf die Band aufmerksam geworden, doch bei meinen Gesprächen mit Fans der „ersten Stunde“, bekam ich heraus, dass alle das Gefühl hatten, dass eine Trennung wohl nicht zu umgehen war. Am 16. September 2008 war es dann soweit, RENTRER EN SOI gab ihre Auflösung bekannt und nach einem letzten Konzert zu Weihnachten 2008 verschwanden sie von der Bühne.

Erst nach ihrer Trennung fand ich triviale Dinge heraus, wie die Bedeutung des Namens, welchen ich eigentlich recht schön finde, denn wörtlich kann man RENTRER EN SOI mit „Die Rückkehr zu sich selbst“ übersetzten. Zum allgemeinen Stil der Band kann man diese in zwei Richtungen bzw. „Zeiten“ klassifizieren. Bis 2006 war die Musik eher melancholisch und verträumt. Ihre Musik wirkte Aufwändig und brachte die Stärken der einzelnen Mitglieder gut zur Geltung. Nach 2006 verließ die Band jedoch diesen melodischen Weg und wurde rauer. Es wurde mehr geschrien, das Image wurde „Erwachsener“.

Nach dem Ende von RENTRER EN SOI blieben die einzelnen Musiker jedoch aktiv. Satsuki  startete eine relativ erfolgreiche Solo-Karriere, ebenso Mika, der sich Shun dort als Support mit ins Boot holte und Takumi wirkte ab da bei verschiedenen Projekten mit. In wie weit die alle heute noch aktiv sind, weis ich nicht, denn wie ihr wisst, habe ich mich irgendwann aus der deutschen Visual Kei Szene entfernt und somit habe ich auch die Musik nicht mehr ganz so exzessiv mitverfolgt (schon gar nicht von Bandmitgliedern, einer Band, die ich erst kurz vorm Ende entdeckte).

der kleine Wirtschaftsriese

Heute gibt es mal wieder einen Text zu lesen, der so auf meiner Hompage zu lesen war:

Nach dem 2.Weltkrieg entwickelte sich Japan von einem Agrarland zu einem modernen Industriestaat. In den 1960er-Jahren erreichte die japanische Wirtschaft schon zweistellige Wachstumsraten. Das Durchschnittseinkommen verdoppelte sich. Heute liefert Japan 15% des automobilen Weltexportes, fast genauso viel wie Deutschland. Japan gehört zur Gruppe der 20 bedeutenste Industriestaaten der Erde und stand 2005 an dritter Stelle der Export- und Importrangliste – Seit 2012 steht es an vierter Stelle (1. China, 2. USA, 3. Deutchland). Doch wie hat Japan dies geschafft?

Japan hat wesentlich gerinere Rohstoffvorkommen (12) als Industriezweige (134), wie aus der Tabelle unten ersichtbar wird.
Die wenigen vorhanden Rohstoffe sind gut genutzt und doch werden über die Hälfte an Rohstoffen importiert. Dies erklärt auch die vielfältigen Industriezweige, die man im Atlas entdecken kann.

Vorkommen der Insuatriezweige:

  • Eisen / Stahlerzeugung 11x
  • Buntmetall 9x
  • Maschinenschiff- /Fahrzeugbau 31x
  • Metallindustrie 6x
  • Chemie / Kunststoff 22x
  • Textil 6x
  • Aluminium 6x
  • Kernkraft 12x
  • Elektrotechnik 13x
  • Optik 3x
  • Erdölverarbeitung 11x

Rohstoffvorkommen:

  • Kupfer 1x
  • Kohle 2x
  • Zink 1x
  • Blei 3x
  • Schwefel 3x
  • Erdgas 2x

Japan importiert viele Rohstoffe aus China, Maschinen aus den USA und Fertigwaren aus der EU. Diese drei sind die wichtigsten Handelspartner von Japan. Die erhaltenen Rohstoffe werden zu hochwertigeren Produkten verarbeitet und anschließend teuer exportiert. Die so gefertigten Produkte gehen ebenfalls überwiegend an China, USA und die EU.

Ein anderer Fakt ist, das Japan sich immer dem weltweiten wirtschaftlichen Veränderungen flexibel anpasste. Nach Japans systematischer Abschottung gegen importe anderer Länder steigerte das Ministerium die Produktion und den Export von Waren.
Dies konnte nur umgesetzt werden, indem Japan auf die Nachfrage des Weltmarktes achtete. Außerdem führte Japan die sogenannte Just-in-Time Produktion ein, die Japan zu einem Exportriesen machte.Um näher auf diese Aussage einzugehen, hier ein kleiner Text:

Nach dem 2. Weltkrieg schottete Japan sich systematisch gegen Importe ab, um die eigene Wirtschaft vor ausländischer Konkurenz zu schützen. Das dafür geschaffene Ministerium förderte die Produktion und den Export z.B. von Motorrädern und Automobilen und ließ gleichzeitig keine Importe zu. So wurde der eigene Markt für heimische Produkte gesichert. Solch ein Verhalten bezeichnet man als Protektionismus.
Einfache, aber teure Arbeiten wurden zunehmend in andere Länder mit niedrigem Lohnniveu ausgelagert. Zuerst war das Südkorea, heute ist es China. Im eigenen Land wurde dagegen die Weiterentwicklung von Produkten gefördert und die Forschung unterstützt. Es wurden Methoden zur Verbesserung der Produktionsabläufe entwickelt, so werden bei einer Just-in-Time Produktion die Einzelteile für die Produktion so angeliefert, dass keine Lagerhaltung – und damit verbunden keine Kosten – nötig ist.
Als der Import von preiswerten japanischen Produkten die Industrie in die westlichen Ländern gefährdete, wie z.B. Deutschlands Kameraindustrie, versuchte man japanusche Produkte durch Zölle so teuer zu machen, das sie nicht mehr attraktiv sein würden. Daraufhin begann Japan Produktionsstätten inklusive Zuliefererund Banken in der ganzen Welt errichten. Japanische Motorräder der Marke Honda kommen heute z.B. aus Italien und Spanien. In Düsseldorf gibt es rund 300 japanische Firmenniederlassungen (Stand 2003), japanische Schulen und japanische Geschäfte. Daher hat die Stadt auch den Spitznamen „Klein Japan“.

Folgende Grafik zeigt ein Urjapanisches Prinzip: Der Erfolg der japanischen Großkonzerne erfolgt auf dem Rücken vieler kleiner Betriebe

Damit ist gemeint, das japanische Großunternehmen sich auf tausende kleinere Unternehmen verteilen. Die kleinen Unternehmen übernemen die Anfangs- und Zwischenarbeiten für die Großunternehmen. Meist wird so gearbeitet, das die Großunternehmen nur noch die einzelnen Teile einfach zusammensetzen müssen.
Durch Zeitverträge zwischen Großunternehmen und Sub- und Subsubjunternehmen haben die Konzerne volgende Vorteile:

  • freie Auswahl der Produzenten
  • Lohn und Kosten können gesenkt werden
  • „Just-in-Time“ Produktion kann optimal genutzt werden
  • Reduzierung des unternehmerischen Risikos

Raumnot in Japan

Wie der Text, den ich am Mittwoch veröffentlichte, ist auch dieser hier ein Text, der auf meiner Homepage zu finden war.

Ein bergiges Inselreich
Die japanischen Inseln sind auffallend gebirgig. Es gibt nur wenige, schmale Ebenen an den Küsten und in den Gebirgszügen selbst existieren kaum Beckenlandschaften. Daher konkurieren in diesen flachen Sektoren die Siedlungen der Einwohner mit landwirtschaftlichen Betrieben (besonders mit denen, die Ackerbau betreiben) und der Industrie stark miteinander
Im krassen Gegensatz dazu stehen die dünn besiedelten Lebensräume in Hokkaido. Die extrem ungleiche Bevölkerungsverteilung ist eine Folge der wirtschaftlich motivierten Binnenwanderung: Etwa 2/3 der gesamten Industrieproduktion Japans erfolgt in den Metropolregionen. Entsprechend sind hier auch die meisten Arbeitsplätze zu finden.

Japan begegnet dem Druck der Raumnot mit verschiedenen Projekten:

Die Neulandgewinnung
Bisher konnten ca. 900km² Neuland durch Aufschüttung von seichten Küstenabschnitten vor allem für die Industrie und Handeslhäfen gewonnen werden. In Kobe wurde so etwa nach 15-jähriger Bauzeit der Port Island eröffnet.
Woher stammt aber das Material für diese Form der Landgewinnung? Zum einen tragen die Japaner die Gipfel einiger küstennaher Berge ab und schüttenden gewonnenen Schutt in Küstengebieten bis 10m Tiefe und in Tälern auf. So erhalten sie nicht nur Neuland durch Aufschüttung, sondern auch neue Räume durch die Schaffung von Beckenlandschaften im Gebirge. Zum anderen erhalten sie das Aufschüttungsmaterial durch das Ausbaggern von Tiefseehäfen, welche so ihre Position als wichtige Exporthäfen halten können. Diese Form der Landgewinnung durch Aufschüttung mit natürlichen Ressourcen nennen die Japaner Jamakiri.
Die Probleme bei der Schaffung küstennahen Neulands ließen jedoch auf sich warten. Bei den häufig vorkommenden Erdbeben und Tsunamis kam es zu dem Verflüssigungseffekt: Das aufgehäufte Geröll-Sand-Gemisch begann zu rutschen und verhielt sich dabei ähnlich wie ein Fluss.

Um diesem Problem zu begegnen wurden die Aufschüttungen zum einen in Molen eingefasst, zum anderen wurde der Meeresboden vom Schlick befreit und so ein fester Untergrund geschaffen.
Die Landgewinnung rief aber auch die Umweltschützer und Fischer auf den Plan – sie fürchteten um die reichen Fischbestände und Muschelbänke in dem japanischen Schelfmeer. So mussten Ausgleichsflächen eingerichtet werden.
Eine dritte Lösung zur Neulandgewinnung wurde aus einer anderen Problematik geboren: den stetig wachsenden Müllbergen. Das Anwachsen der Müllberge in einem Land, in dem selbst Verpackung seine Tradition hat, verlangte nach neuen Lösungen. Eine Idee war, Japans enorme Raumnot durch Müllaufschüttung zu beheben. Allerdings beren die im Meer aus Müll, Schutt und Erde künstlich aufgeschütteten Inseln, wie der Flughafen Kansai – wegen der enthaltenen Schadstoffe Gesundheitsgefahren für die dort arbeitenden Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt des Meeres.

Osaka: der Flughafen Kansai liegt im Meer vor dem Festland,
erbaut auf einer künstlich aufgeschütteten Insel

Alle Wege führen nach Tokyo
Mit kostspieligen Maßnahmen zur Verkehrserschließung de Landes, d.h. zu einem gezielten Ausbau der Verkehrswege, überwinden die Japaner ihre Raumprobleme, wie z.B. Gebirge und Inseln – und rücken die Hauptstadt in erreichbare Nähe. Die Megaprojekte finden weltweit Beachtung:
Seit 1997 unterquert der größte untermeerische Straßentunnel der Welt bestehend aus einer 4,4 km langen Brücke und dem 9,4 km langen eigentlichen Tunnel, die Tokyobucht. Der längte Meerestunnel der Welt, der Seikan-Eisenbahntunnel (54 km) verbindet seit 1985 die Inseln Honshu und Hokkaido, die längste Hängebrücke der Welt (Spannweite 1990 m) seit 1998 die Hafenstadt Kobe und die Insel Awaji.

ヴィジュアル系

Ich glaube nur sehr wenige wissen, dass ich neben dem Blog auch eine eigene Homepage hatte. Allerdings wurde selbst ich, als Besitzerin der Homepage so extrem mit Werbung zu genallt, dass ich die Webseite kaum noch bearbeiten konnte. Natürlich hätte ich mir auch Werbefreiheit bei der Plattform, über die besagte Hompage lief, kaufen können. Aber 50€ pro Jahr für eine Seite aus zu geben, die gerade mal ein viertel der Aufrufe meines Blogs hat, war mir zu viel.

Darum habe ich die Homepage kurzerhand gelöscht. Damit aber nicht alles verloren geht, habe ich ein paar Texte in diesen Blog importiert. Der nachfolgende Text ist einer davon, geschrieben habe ich ihn 2008, als ich noch voll in der deutschen Visual Kei Szene zu Gange war…trennlinie_schwarz

ヴィジュアル系 (Visual Kei, Kurzform VK), wörtlich im Sinne von „Visual Style“, kann definiert werden als eine einzigartige, individuelle Einstellung Mode & Stil in Kombination mit der japanischen Rock-Musik (J-Rock). Das Kei bedeutet sowohl Abstammung oder Herkunft, als auch Type oder Stil.

Die Visual Kei Szene ist eine japanische Bewegung, die sich im den späten 1980er Jahren entwickelte – ungefähr zur gleichen Zeit wie in Europa die Gothic Szene – und gewann wärend des japanischen „Band Boom“ (1988-1998) an Popularität.

Als Gründer dieser Szene gelten unter anderem die J-Rocker der Band „X Japan“, die sich 1997 wieder auflöste. Durch neue VK Bands wie Malice Mizer oder Luna Sea wurde dann eine moderne Szene gegründet.

Visual Kei – Bands mit gotischem Einfluss (auch Goshikku Kei genannt) waren in der Regel in den 1990er Jahren (als in Europa die Gothic Szene populär wurde) am erfolgreichsten.
Zu diesem Zeitpunkt brachte diese Bands allerdings keiner mit der bis dato in Europa unbekannten Visual Kei Szene in Verbindung. Erst seit 21.Jahrhundert, als der japanische Musik- und Mode-Stil durchs Internet u.ä. mit dem Begriff Visual Kei in Verbindung gebracht worden ist, ist die Szene auch in Europa bekannt geworden.
Das wichtigste, woran man Visual Kei – Bands von anderen unterscheiden kann, ist das Extravagante auftreten der einzelnen Mitglieder, die sich je nach Geschmack teilweise mehrmals komplett neu erfinden, da es keine festgelegten Richtlinien gibt. Im Gegenteil, Visual Kei ist modisch sowie musikalisch eine sehr breit gefächerte Szene. Deshalb können in der Visual Kei Szene verschiedene Stile vertreten sein, vom glamourösen, dunklem Gothic-Punk Look bis hin zur quitschbunten Manga Optik ist alles dabei.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die wichtigsten Merkmale Individualismus, extravagantes Aussehen, das bewusst Androgyn und deutlich feministisch gehalten ist. Die Kleidung ,Outfits und Kostüme sind daher stereotyp: große, aufwendige Verzierungen, exzentrisch, dramatisch und bunt. Visual Kei ist auch durch aufwändige und auffällige Make-up kombiniert mit Gesichts Tätowierungen und bunten Kontaktlinsen. Das Haar ist sehr dramatisch gestylt. In verrückten Formen und mit verschiedenen Farben bunt gefärbt. Oder es werden Perücken, die leicht zu Stylen sind, verwendet.

Auch wenn die hauptsächlich männlichen Visual Kei Musiker sich deutlich feminin Kleiden, sind sie in der Regel nicht homo- oder bisexuell, sondern vielmehr für Individualismus. Visual Kei ist optisch deutlich von der historischen Mode früherer Epochen und kulturellen Aspekten beeinflusst.
Gut zu erkennen ist dies, wenn man sich Theateraufführungen aus dem traditionellen japanischen Kabuki-Theater ansieht, welches bekannt ist für die Dramatisierung der Musik und aufwendigem Make-up, das meist von männlichen Darstellern, die die Kunst des Gesanges und Tanzes in Bizarren aber unterhaltsamen Bühnenshows darstellen, getragen wird.
Denn seit jeher ist es so, das Männer, die im Einklang mit ihrer weiblichen Seite sind, als Gesunde und ausgewogene Persönlichkeiten angesehen werden. Jedoch wichtig zu erwähnen ist, das das Aussehen nicht unbedingt den Musik-Stil der Bands widerspiegelt.

Visual Kei umfasst eine breite Palette von Musikrichtungen. Dadurch sind es fast keine Grenzen gesetzt, die Musiker können alle Stile ausprobieren um neue Stile zu produzieren. Deswegen ist die Musik der verschiedenen Bands so einzigartig, dass es schwierig ist, die Musik in ein bestimmtes Genre zu ordnen. Wenn man dies aber mal versucht, kann man schon sagen, das die Musik meist in Richtung Metal-und Gothic-Rock geht.
Aber es kann alles, Rock, Pop, Gothic, Alternative, (Heavy-) Metall-, Industrie-, Punk, Techno, Electronica, New Wave oder weiche Balladen, vorkommen. Die Liedtexte sind meist auf Japanisch – Englisch, Französisch, Deutsch oder andere Sprachen werden ebenfalls, aber wesentlich seltener, verwendet. In der Regel handeln die Texte von Liebe, Hoffnungen, Träume, Bewertungen der Gesellschaft, Angst vor der Zukunft, Tod , Emotionen im Allgemeinen und alle Arten von Schmerzen.

Die meisten Visual Kei Fans sind weiblich und (zumindest in Japan) sehr tolerant. Vorurteile sind, das das häufig „dunkle“ auftreten der Visual Kei Anhänger (auch Visus oder Visuals genannt) fürs Böse und Gewalttätige steht, aber dem ist nicht so!

Außerdem werden in Japan die Fans der Visual Kei Szene mit denen der Gothic Szene unter eine Decke gesteckt. Für den Außenstehenden ist der feine Unterschied zwischen den beiden Szenen oft nicht zu erkennen. Im Allgemeinen gilt aber: Visual Kei Fans sind weitaus bunter als Leute aus der Gothic Szene und erfinden sich jeden Tag neu.

Eine Tardis auf der Chisaiicon 2016

Wie versprochen gibt es heute meinen Beitrag zur ChisaiiCon 2016. Wie schon 2014 wird das wohl ein Shopping Post, denn mein Hamster und ich haben uns einiges gegönnt. Aber zuerst kommen wir zur neuen Location, denn dieses Jahr fand die Con nicht mehr im Sasel Haus statt, sondern im Bürgerhaus Wilhelmsburg.

Und dazu kann ich nur sagen, dass der Umzug der Con wirklich ein guter Schachzug war, denn dadurch war diese nicht nur größer, nein man hatte endlich mal richtig Platz um sich in Ruhe um zu schauen. Außerdem waren die Toiletten besser zu erreichen (man musste jetzt nicht gefühlt ne halbe Stunde Wartezeit einplanen). Auch der Saal und der Gamin Room sind im Bürgerhaus wesentlich besser belüftet und so konnte ich sogar dort länger rein schauen als nur 5 Minuten. Von daher bin ich von dem Umzug mehr als begeistert! wp-1465214047218.jpg

Soweit, so gut und nun erstmal zu meinem Outfit. Wie schon 2014 gab es dieses Mal wieder ein Lolita Outfit, wenn auch dieses Mal nicht so viel selbst genäht ist bzw. nur das Oberteil selbst genäht ist, der Rock ist von fanplufreind (und ja, den habe ich schon sehr häufig in der LLC erwähnt).

Was übrigens neu für mich war, war die Tatsache, dass verdammt viele gefragt haben, ob sie von mir ein Foto machen dürften. Also wenn ihr irgendwo Fotos von mir seht, sagt mir gerne bescheid ^^

Mein Hamster hingegen hatte ein sehr schlichtes Outfit an, worum er auch ganz froh war, denn an dem Tag meinte der Sommer endgültig aus zu brechen (ich denke wir hatten bestimmt an die 35°). Und ja, es war verdammt warm, allerdings auch verdammt sonnig, weshalb ich gezwungen war was langärmliges zu tragen.

Wegen dem Wetter habe ich mir dieses Jahr sogar ein Fächer gekauft, obwohl ich die Jahre davor immer drum herum gekommen bin, aber dazu kommen wir gleich. Erst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Jahr sogar mal mehr hatte von der Con, als nur stumpf das Geld aus zu geben.

Wir haben uns nämlich gemeinsam die Künstlerin Shiroku angesehen, waren beim Workshop „Game Development“ und haben im Games Room gezockt. Gerade der Workshop war für meinen Hamster das Highlight der Con, denn so konnte er endlich Mal Kontakte zu Leuten knüpfen, die das Programmieren zum Beruf gemacht haben… warum gerade das so wichtig war für ihn, kann bzw. darf ich euch allerdings noch nicht im Detail verraten.bat_bar

Darum kommen wir nun auch zu den Dingen, die wir uns so geleistet haben, denn die ChisaiiCon ist nach wie vor eines der Events im Jahr für die ich mein Geld spare! Hier ist einmal ein Foto von allem zusammen:

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Im Vergleich zu 2014 hat sich das Shopping allerdings ganz schön in Grenzen gehalten – zumal ihr hier die Sachen von mir und meinem Hamster seht. Wir hätten da also eine Levi Figur, eine One Piece Figur, Naruto Sticker, eine Naruto Tasse, ein Iron Sky Brettspiel, eine Solty Rey DVD (Folge 1 – 4), das Con Programmheft, davor einen Tokyo Goul Fächer, eine schwarze Lolita Bluse von Bodyline, eine Schweißerbrille, einen goldenen Schlüssel (den ich nicht zuordnen kann, ich vermute mal, dass der aus Kingdom Hearts kommt oder so) und einen richtig coolen „Augenring“.

Was auf dem Bild fehlt, sind ein Dalek Schlüsselanhänger, den ich meinem Hamster geschenkt habe, ein paar neue Kontaktlinsen, die ich in erster Linie für August gekauft habe und eine Postkarte der Künstlerin Miss Geisterhaus, die bereits unsere Haustür ziert:

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Von den ganzen Sachen hat sich mein Hamster nur 2 Dinge gekauft:

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Ja, ich weis auf dem Foto sind 3 Dinge zu sehen, aber die One Pice Figur hat er sich nicht selbst gekauft, sondern aus einer „Lucky Bag“ gezogen.

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Und wo wir schon bei den Figuren sind, hier ist eine Detailansicht von der Levi Figur, über die ich mich echt gefreut habe, als ich sie aus der „Lucky Bag“ zog. Nur mit dem kleinen Engel der dabei war, kann und werde ich nichts anfangen! Darum ist der auch noch eingepackt.

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Und zum Schluss noch ein Foto von dem „Augenring“, den ich gesehen habe und sofort haben musste! Ich finde den echt mega genial, auch wenn der mir nur auf den Daumen passt – für die anderen Finger ist der viel zu groß…

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(PS. Das Buch auf dem der Ring liegt ist das „Vampyre Sanguinomicon: The Lexicon of the Living Vampire“ von Father Sebastiaan, auf das ich vielleicht nochmal zu sprechen komme, wenn ich es gelesen habe)bat_bar

So, das war nun mein Eintrag zur ChisaiiCon 2016. Ich muss sagen, mir hat es wieder riesen Spaß gemacht – trotz Sonne. Nur vermisse ich in gewisser Weise dann doch das Maid Café, welches schon letztes Jahr nicht mehr dabei gewesen sein soll.

Ach ja, nach der Con waren wir dann noch im Kino und haben uns den WoW  Film an geschaut. Wenn ihr wollt schreibe ich dazu auch mal eine Review. Nur eines möchte ich schon jetzt dazu erwähnen: Der Film lohnt sich, selbst für Leute die keinen oder nur wenig Plan vom WoW Universum haben!

12 Jahre girugamesh (ギルガメッシュ)

Heute gibt es von mir ein ganz besonderes Dienstagsgedudel, nämlich zu der Band, die mich quasi mein halbes Leben lang begleitet hat und bei der ich letzten Sonntag das Konzert ihrer Abschiedstour besucht habe. Ja, die Band wird sich nach Beendigung der chimera Tour auflösen, aber dazu kommen wir später.

girugamesh (ギルガメッシュ) ist übrigens die einzige Band, die ich noch nach meiner Zeit in der Visual Kei Szene stetig verfolgt habe, weshalb die heutige Bandvorstellung ein wenig lang ausfallen könnte und auch eine sehr persönliche Note aufweist. Trotzdem viel Spaß beim Lesen!

Dies hier ist ein recht altes Foto der Band, zu sehen sind hier von links nach rechts: Gitarrist Nii, Sänger Satoshi, Drummer Яyo, und Bassist Shu.

Gegründet wurde die Band 2003 wurde in der Kantō Region Japans, in der Nähe von Tokio. Anfangs hatte girugamesh jedoch keinen Sänger. Versuche mit Supportsänger TOSHIYA oder dem ersten festen Sänger Cyrien, sind früh gescheitert. Erst mit Satoshi fand man einen passenden Sänger. Auch der zweite Gitarrist  Hotaru, ging noch bevor die Band überhaupt wirklich aktiv wurde. Dies geschah nämlich erst knapp ein Jahr später im März 2004.

Am 24. März war ihr Debüt in der Motoyawata ROUTE 14, wobei sie parallel dazu ein Demotape veröffentlichten, was jedoch auf sehr wenige Pressungen limitiert war. Es folgten weitere Auftritte bis sie im August gleich zwei CDs kostenlos auf einmal verteilten. jelato und Sakaurami gaben einen Vorgeschmack auf ihre erste Single „Kaisen Sengen“ -Kikaku-gata Enban-, welche am 15. August erschien. Die Single musste 2 Monate später noch einmal nachgepresst werden und erschien in zweiter Version mit einem Extrasong.

Ende des Jahres folgte noch die Single „Kuukyo no Utsuwa“ -Kyosaku-gata Enban-, wobei auch diese nachgepresst werden musste. Im Februar 2005 ging es erstmal auf kleine Wintertour, wobei das finale Konzert im bekannteren Meguro Rock May Kan stattfand. Im März folgte dann eine besondere Live-DVD, wo Konzertmitschnitte von Phantasmagoria, Vidoll und auch girugamesh zu finden waren. Highlight im Frühjahr war auch ihr Two-Man mit Marusa am 15. April, woraufhin am 20. April eine gemeinsame CD namens Senyuu Kyoutou Uta folgte.

Vom guten Start in das Jahr beflügelt, folgte das erste Mini-Album Goku -Shohan-gata Enban- am 25. Mai, welche ebenfalls schon im Folgemonat nachgepresst werden musste. Von Mai bis Juli ging es dann auf eine groß angelegte Tour. Das Finale Konzert dieser Tour war nicht nur ausverkauft, sondern auch das erste One-Man der Band, ein doppeltes Highlight. Im Herbst erschien ihre Single Fukai no Yami -Meikyou-gata Enban-. Halloween veröffentlichten sie zwei Singles: Honnou Kaihou -Kakusei-gata Enban- und Risei Kairan -Ranchou-gata Enban-, bevor sie entspannt ins neue Jahr starteten.

2006 startete ein wenig ruhiger, wobei im Frühjahr ihre erste One-Man-Tour stattfand und im April auch eine neue Single auf den Markt geworfen wurde. Nach dieser ging es ins Tonstudio, um endlich das erste Album 13’s reborn, zu produzieren, mit dem sie Ende Juli zurückkehrten. Im Herbst folgte darauf wieder eine größere Tour, wobei es dieses Mal auch ins Ausland ging.  Nach dieser Tour waren sie Anfang 2007 auch Teil des „JRock Revolution Festivals“ in Amerika, gefolgt von der Teilnahme am J-Shock 07 in Köln.

Sie kehrte einige Zeit später nochmal nach Deutschland zurück, um beim „Asia Pacific Festival“ in Berlin Teilzunehmen. Im Großen und Ganzen war 2007 aber fast nur ein Livejahr geworden. Ende des Jahres, am 26. Dezember 2007 erschien noch ihr Album girugamesh, welches eines meiner absoluten Favoriten ist unter anderem wegen dem Song kowareteiku sekai, welcher mich doch stark beeinflusst hat. Im Jahr 2008 machte die Band genauso weiter, wie das Jahr zuvor und traten fast nur Live auf und brachten kaum Veröffentlichungen auf den Markt. Immerhin verschlug es girugamesh so auf Konzerte nach Paris, London, Stockholm und Helsinki.

Im Sommer waren sie auch Gäste auf WACKEN, womit ich selbst ehrlich gesagt nie gerechnet hatte. Im November erschien ihr drittes Album MUSIC, woraufhin es auf Crazy Tour 08-09 ging. Angefangen in Japan 2008, endete die Tour in Europa Anfang 2009. Im Sommer fand eine weitere Tour statt, wobei parallel dazu endlich wieder eine Single folgte. Im Juni erschien Alive, gefolgt von der DVD Crazy Crazy Crazy, von ihrer Crazy Tour. Nach den Sommerkonzerten erschien dann Anfang August noch die Single Border, für die auch das obige Foto entstand, und einige Zeit später am 7. Oktober folgte die Single Crying Rain. Ende 2009 gab es dann wie gewohnt ihr nächstes Album Now, wobei vor allem die DVD keine Wünsche übrig ließ. Genau um diese Zeit rum realisierte ich das erste Mal wirklich, dass diese Band definitiv meine Lieblingsband war und darum war ich auch extrem happy darüber, als ich 2010 zum Geburtstag den Band Hoddie geschenkt bekommen habe:

Während ich mich also mega über dieses Geschenk freute, tourte die Band 2010 wieder fleißig live durch Japan. Weshalb es in dem Jahr auch nur zwei Single realeases Color und Inochi no Ki. Zwischen den Releases war die Band auf Tour über den Sommer beschäftigt. Ende des Jahres sollte ihr Album GO erscheinen, es verzögerte sich jedoch und erschien dafür im Januar 2011. Dafür wurde dieses aber umso mehr gefeiert bei den Fans. Neben einer großer Anzahl an Liveauftritten hatte girugamesh im Sommer 2011 ihre erste richtige Welttour, die größtenteils komplett ausverkauft war. Danach waren sie auch beim V-Rock Festival 2011 anzutreffen. Anfang 2012 erschien eine lang erwartete DVD der Band und im Sommer die Single Zantetsuken. Von der ich allerdings das Musikvideo nicht ganz so gelungen fand…

Zugegeben ab 2012 wurde es für mich ein wenig schwierig den Aktivitäten der Band zu folgen, da ich 1. mit dem Beginn der Ausbildung so einiges um die Ohren hatte und zweitens verstand ich das „SADISTIC YEAR 2012 Special“ nicht so ganz. Erst Anfang 2013 war mir dann klar, das es sich um eine spezielle Tour der Band durch Japan handelte, welche sie veranstaltete um genug Zeit zu haben fürs Tonstudio, denn 2013 erschien erst die Single Incomplete und im November des Jahres das neue Album Monster, mit dem girugamesh dann auch im Anschluss auf Welttour ging. Dabei spielten sie u.a. auch im ausverkauften Lido in Berlin. Im Anschluss an diese Tour gab es 2014 wiederum ein weiteres Album mit dem Titel Live Best, welches zugleich auch das erste Best-Of der Band war.

Ein halbes Jahr nach diesem Album erschien das Mini-Album gravitation, welches fast an mir vorbei gegangen wäre, da ich mich zu der Zeit mit ganz anderen Dingen beschäftigen musste, die allerdings jetzt nicht hier her gehören. 2015 tourte die Band dann mal wieder durch Asien und spielten auch den ein oder anderen One-Man in ihrem Heimatland.

Im Januar dieses Jahres brachten girugamesh dann das Mini Album chimera heraus und gaben auch recht früh die Tourdaten für die gleichnamige Tour bekannt. Schon da habe ich mit meinem Hamster aus gemacht, dass wir unbedingt auf eines der Konzerte in Deutschland gehen müssten – und so ging es für uns letzen Sonntag nach Berlin ins Lido, in dem girugamesh 2 Jahre zuvor bereits gespielt hat.

Ich habe mich wirklich tierisch gefreut, als ich die Karten für das Konzert in der Hand hielt, so kam ich endlich auch mal in den Genuss die Band live zu sehen. Dass dieses Konzert das erste und letzte ist,welches ich von dieser Band sehen würde, ahnte ich da noch nicht. Dementsprechend geschockt war ich, als die Nachricht die Runde machte, dass sich die Band nach Beendigung der Tour auflösen würde. Und ich kann es immer noch nicht fassen….

Jedoch bin ich darum umso glücklicher, dass ich girugamesh wenigstens einmal live erleben konnte und ich nicht wie bei so manch anderer Band einfach nur via Internet Videos von Auftritten anschauen konnte. Da ich allerdings damit beschäftigt war zu feiern und der unglaublichen Hitze stand zu halten, die im Lido herrschte, gibt es nur ein einziges Erinnerungsfoto von diesem Abend, welches mein Hamster für mich gemacht hat. Alles andere bleibt einfach eine unvergessliche Erinnerung ♥

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girugamesh fing als Visual Kei Band an und konnte dadurch eine solide Fanbase aufbauen und wurde sehr schnell auch außerhalb dieser Szene bekannt. Ihre Musik war trotz stetig wachsender Fangemeinde immer harter und trotzdem sehr eingängiger Rock bis hin zum Nu-Metal. Die Texte wurden überwiegend von Sänger Satoshi geschrieben und handelten nicht selten von Krieg, Gefängnis, Lügen und Betrug. Und trotzdem oder gerade deshalb und aufgrund der Tatsache, dass sie doch einen recht „soften Look“ an den Tag legten (für eine Visual Kei Band), waren sie sehr beliebt unter J Rock Fans.

Ich selbst bin sehr gespannt auf die Zukunft, denn auch wenn es die Band nicht mehr geben wird (und ja ich weine dieser Band tatsächlich nach!), so denke ich doch nicht, dass sich alle aus dem Musikgeschäft zurück ziehen werden. Яyo zum Beispiel hat in letzter Zeit teilweise echt aufsehen erregt mit den Coversongs, die er auf seinem YouTube Channel hochläd…

 

Dienstagsgedudel: D

Vor gut einem Monat habe ich euch zuletzt eine Band vorgestellt und darum ist es mal wieder Zeit dafür. Also stelle ich euch die Band vor, die wohl den kürzesten Namen überhaupt hat – zumindest ist mir keine Band mit einem kürzeren Namen bekannt. Wie so manch andere Band, die ich hier im Blog vorgestellt habe, gehört auch D zu den japanischen Bands. Im Gegensatz zu den bereits vorgestellten, habe ich von dieser Band nur eine Hand voll Lieder gehört, das heißt vor diesem Eintrag habe ich mich nicht ein Stück mit der Bandgeschichte auseinander gesetzt. Man möge mir also Lücken und Fehler verzeihen ^^

D entstand im März 2003, nachdem sich die Band Syndrome trennte bzw. 3 Mitglieder dieser Band einfach weiter zusammen spielen wollten. Und so gründeten ASAGI, Ruiza und SIN, nach ein wenig selbstauferlegter Pause, die Band D. Mit an Bord holten sie sich Rena und HIROKI, die zufor auch schon in einigen Bands gespielt hatten. Ihr Debüt hatte D am 6. April bei der Veranstaltung „SHOCK JAM #001“  im Kawasaki Club CITTA.

Bereits bei diesem Event traten sie mit Kagrra, und Nightmare auf. Nach dem Debüt hatte die Band eine Handvoll geheimer Liveauftritte, wobei sie da schon Unterstützung von den Bands Kra, Fatima oder Doremidan erhielten.  Im Juni 2003 trennte sich SIN von D und seiner Musikerkarriere. Zur selben Zeit wurde aber auch der zweite Gitarrist Ruiza aus immer noch unklaren Gründen ins Krankenhaus eingeliefert. Um die eingeplanten Konzerte trotz allem zu bewältigen, holten sie sich HIDE-ZOU und tetsu als erfahrene Supportmusiker dazu.

Ihr erstes Mini-Album erschien im Juli 2003 mit dem Titel NEW BLOOD, was von ihrem eigenen Label God Child Records mit nur 100 Stück herausgebracht wurde. Erst im September war Gitarrist Ruiza wieder fit und aus dem Supportmitglied HIDE-ZOU wurde in der Zeit ein fester Bestandteil der Band, um SIN zu ersetzten. Trotz des holprigen Starts feierte D am 27. November 2003 ihr erstes One-Man und dort verteilten ihre kostenlose Single Alice.

Das Jahr ging mit ein paar Konzerten entspannt zu Ende und 2004 mit ihrem zweiten Mini-Album Paradox im Januar 2004 wieder los. D startete zudem eine Reihe gesponserter Events unter dem Namen „Mad tea Party“, wobei sich Bands wie 12012, Gimmick und DuelJewel daran beteiligten. Im Sommer 2004 feierte D mit ihrem One-Man „Yume na Rishi Kuuchuu Teien“ ihr 1-jähriges Jubiläum und gab am selben Tag die Limited Edition ihrer Debütsingle of the same name heraus. Die reguläre Version erschien erst einige Tage später. Sie war die Erste, die der Gruppe gute Chartplatzierungen im Major und Indiebereich einbrachte.

Bereits im Herbst gab die Gruppe die vierte Ausgabe ihres „Mad tea Party“ Events und die Liste ihrer Auftritte schien immer länger zu werden. Im Dezember erschien zudem passend zum Weihnachtsgeschäft eine zweite Version ihres Debütmini-Albums heraus. Das Jahr ging mit Konzerten zu Ende und fing wieder mit welchen an. Außerdem erschien im Januar ihre zweite Single.

D steigerte sich im Jahr 2005, Neuauflagen einiger ihrer Singles und Alben, sowie einer gut laufenden Tour im Frühling. Ihre dritte Single erschien zudem mit ihrer ersten DVD mit einem Video darauf. Kurz nach der Single, Ende Juli, entschied sich Rena die Band zu verlassen. Zum Ausgleich dazu spielte HIDE-ZOU nun abwechselnd Bass und Gitarre. Highlight des Jahres war auch die Herausgabe ihres ersten, eigenen Visual Kei Magazines, welches den bekannten Namen „Mad tea Party“ erhielt.

Im August hatte die Band eine Tour mit D’espairsRay vor sich, wobei zeitweise auch Vidoll und Phantasmagoria im Sommerprogramm mit D auf der Bühne standen. Für die Fans gabs noch das erste Album zu bestaunen, wobei D selber immer noch auf großer Tour war, welche auch erst im Dezember endete. Ende des Jahres 2005 hatte D außerdem zugelegt, da Tsunehito als Bassist beitrat. Mit ihm brachte man eine überarbeitete Variante ihres Debütalbums heraus, wo man 3 Extrasongs finden konnte.

Das Jahr 2006 unterschied sich kaum vom Vorjahr. Die Band brachte immer wieder Neuauflagen ihrer alten Sachen raus, abgewechselt von neuen Sachen. Ihr Magazin lief gut, auch die ersten Fotobücher wurden gut verkauft. Für ihre Konzerte hatten sie auch immer mehr Unterstützung gefunden, Bands wie lynch. freuten sich über die Möglichkeit, mit D zusammenzuarbeiten. Doch auch Solo waren die Bandmitglieder vereinzelt aktiv. Ruiza veröffentlichte ein Mini-Album, Asagi seine erste Solosingle.

Die Band selber veröffentlichte ein zweites Album, was sie dazu animierte, die Fans mit einer großen Tour zu belohnen. Das finale Konzert am Ende der Tour war am 6. Dezember 2006 und war das erste, was aufgenommen und später als Live-DVD veröffentlicht wurde.

2007 hatten sie ihr erstes Konzert, welches vom D-Fanclub gesponsert worden war. Es war so gut besucht, dass im März 2007 ein weiteres folgte. Neben drei weiteren Singles hatte die Band  wieder viel Zeit auf Konzerten verbracht, dazu gehörten gesponserte Events. Außerdem brachten sie bereits die 9. Ausgabe ihrer „Mad Tea Party“ Zeitschrift heraus. Im Herbst hatten sie ihr drittes Album am Start, was Platz 2 der Indiecharts erreichte und sie waren, wie schon bei den Vorgängern, dafür auch wieder auf Tour. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin auch ich dann auf die Band aufmerksam geworden, oder besser auf das obige Musikvideo.

Am 21. Dezember 2007 gab die Band bekannt, dass sie einen Majorvertrag mit avex trax Sublabel Smile Company unterschrieben hätten. Debüt hatte D aber erst am 12. März 2008, als ihre Single BIRTH erschien, sowohl Indie- als auch die Majororiconcharts stürmte und das zweite Lied der Band ist, welches mir nach wie vor ganz besonders gut gefällt (siehe weiter unten).

Für den Sommer 2008 war D Teil von verschiedenen Events, wie das „MUSIC JAPAN ~Neo Visual-Kei Manatsu no Utage 2008~“ und ähnlichen, wobei sie zusammen mit Bands wie abingdon boys school oder Merry spielten. Außerdem sollten ihre Fans mit einer DVD ihres letzten Konzertes ihrer Indiezeit belohnt werden. Nach einem recht aktiven Jahresanfang, wurde es ab August ruhig um die Band.

2009 hatte D anfangs mit ein paar Dämpfern zu kämpfen, ihre relativ schnell erscheinenden Singles erreichten zwar noch die Charts, platzierten sich mit jedem Release aber immer schlechter. Auch ihre DVDs wurden im Vergleich zu ihren sonstigen Arbeiten eher mäßig gekauft. Sie veröffentlichten im Sommer ihr Album Genetic World, gingen dafür auch auf Tour, wobei einige Konzerte auf Grund von einer Grippewelle in den jeweiligen Städten abgesagt werden musste. Nicht zu vergessen war ihr Auftritt beim V-ROCK FESTIVAL 09, zusammen mit Versailles, the Gazette, uvm.

Das Jahr 2010 startete dafür um so besser für D, die als erstes mit einem neuem Album und der passenden Tour, damit war die Band schon vor Jahresbeginn mit April ausgebucht. Im Sommer folgte dann auch gleich ihre nächste Single und sie konnten auf zwei Majorjahre zurückblicken. Nach einem Two-Man zusammen mit Vidoll zog sich die Band wieder ins Tonstudio zurück und veröffentlichten noch 2 weitere Singles, die jeweils mit ein paar Konzerten abgerundet wurden.

Wie bereits 2010 startete D auch ins Jahr 2011 mit einem neuem Album und der dazu passenden Tour. „VAMPIRE SAGA“ wurde auch als erste in Europa veröffentlicht. Dazu passend kam die Band auch für eine Tour nach Europa und absolvierte erste Konzerte in Amerika. Kurios war nur, dass D ebenfalls bekannt gab, sich von ihrem Label zu trennen, obwohl sie unter diesem große Erfolge verbuchen konnte. Noch überraschender kam es, dass D nicht zu einem neuen Majorlabel ging, sondern ihr altes Indielabel bevorzugte.

Grund war, dass D sich lieber selbst Treu bleiben wollte, als nur ständig CDs auf den Markt zu werfen, um ihr Label zufrieden zu stellen. Ende Juli erschien 2011 dann auch ihre Single Torikago goten~L’Oiseau bleu~. Sie gingen danach auf eine groß ausgedehnte Tour. Das finale Konzerte am 30. August wurde mit breitem Interesse im Internet live mitverfolgt. Ende 2011 erschien ihr Mini-Album Huángdì ~Yami ni Umareta Mukui~, mit dem sie die alte Zeit einläuteten. Außerdem brachte die Band ein Memorial Book zu ihrer „VAMPIRE SAGA“ Tour heruas.

Im Frühjahr 2012 veröffentlichten sie außerdem eine  etwa 70 Minuten lange „D TOUR 2011 VAMPIRE SAGA ~Path of the Rose~ European Tour and A-Kon Documentary “ DVD. Diese erschien in Europa und den USA  allerdings erst am 20. Oktober 2012. Aber nicht nur damit war die Band sehr fleißig in dem Jahr, denn im Mai erschien eine neue Single Dying message und noch vor Erscheinen der Single gab die Band schon die Veröffentlichung einer weiteren Single am 18. Juli 2012 bekannt, welche dann  Danzai no gunner hieß. Ende 2012 erschien dann noch ein neues Mini-Album.

Auch im Jahr 2013 war die Band äußerst fleißig und brachten einiges an Singels heraus und das wieder bei einem Majorlabel, genauer gesagt FlyingStar Records, zu dem sie Mitte 2013 wechselten. Im Januar 2014 brachte die Band dann ein Best-Of Album heraus, welches sehr passsend Vampire Chronicle ~ V-Best Selection~ hieß. Darauf zu finden ist u.a. auch der Song Der König der Dunkelheit, welcher trotz deutschem Titel auf Japanisch ist und mit dem ich einen meiner Ex-Freunde für die japanische Musik begeistern konnte (da dieser vorher am liebsten meinen ganzen „Japan Kram“ verbrannt hätte, ist auch dieser Song bei mir in sehr guter Erinnerung geblieben).

Im November 2014 folgte dann das Album Kingdom und die Ankündigung, dass sich die Band nach Erscheinen eine Auszeit nehmen wollte bzw. musste. Denn Leider gab Sänger ASAGI bekannt, dass er an einer Krankheit namens Kraniomandibuläre Dysfunktion leidet, einer schmerzhaften Fehlregulation der Gelenke und Muskeln des Kiefers. Aufgrund dieser Krankheit kann er dem hektischen Terminplan der Band nicht mehr folgen.

Viele Fans dachten schon, dass das das Ende der Band sei, doch im September 2015 meldete sich die Band überraschender Weise, mit der Single HAPPY UNBIRTHDAY  im Gepäck, zurück. Und im Dezember veröffentlichten sie eine weitere Single mit dem Titel MASTER KEY.

Über die aktuellen Aktivitäten der Band habe ich jetzt im Detail nicht viel gefunden, außer dass sie letzen Monat eine neue DVD auf den Markt gebracht hat. Generell gehen sie es jetzt nach ASAGIs Genesung etwas langsamer an, als noch zuvor. Doch eines ist Sicher: D hat bisher eine beeindruckende Karriere zurückgelegt und setzen damit auch ein Zeichen, nämlich das eine Band sich nicht anpassen muss, um erfolgreich zu sein.

Wer sich die drei verlinkten Videos angeschaut hat, der wird gemerkt haben, dass ihre Musik ist eine Mischung melodischen Metal mit einem Touch Rock, einer Priese japanischer Folklore und eindrucksvollen Balladen ist, wobei alles stets von der kraftvollen Stimme ASAGIs dominiert wird. Ihr Themenspektrum ist weitreichend, genauso wie die phantasievollen Kostüme, was alles zu einem unglaublichen Gesamtkonzept verschmolzen macht.

Die Band engagiert sich auch für andere Indieband’s. Ihr nach wie vor erscheinendes Magazin „Mad tea party“ bietet immer wieder spannende Artikel zu verschiedensten Bands der Visual Kei Szene. ASAGI ist zudem nicht nur als Lyriker am Werk, sondern hat bereits eine Vampirgeschichte geschrieben und veröffentlicht, die in ihren Songs auch gerne aufgegriffen und verarbeitet wird.

Wer von euch nun immer noch nicht genug von der Band hat, des Japanischen mächtig ist und auf dem Laufenden gehalten werden möchte, dem empfehle ich auf deren offiziellen Facebookseite oder der Webseite vorbei zu schauen!

Anime Challenge: bestes Animationsstudio

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Ich kenne nur ein Animestudio mit Namen bzw. ist mir nur dieses eine bewusst aufgefallen. Und bis auf dieses eine achte ich auch nicht darauf welches Studio den Anime macht, den ich mir anschaue… ich weis, bei den Anime Fans, die ich bis jetzt so alles persönlich kennen gelernt habe, ist diese Haltung verpönt, aber wie heißt es doch immer so schön: „Who cares?!“

Und ja, das Animestudio, welches ich meine, dürfte sogar denen etwas sagen, die sonst nichts mit Anime am Hut haben. Ich spreche natürlich von dem allseits gelobten und geliebten Studio Ghibli, das für Meilensteine wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke, Das wandelnde Schloss, Mein Nachbar Totoro und viele andere mehr verantwortlich ist.

Doch anstatt groß über diese wirklich weltweit bekannte Studio zu schreiben, habe ich euch eine kleine Doku herausgesucht, die ihr euch ansehen könnt. Diese erklärt besser als ich, was Ghibli ist und was dieses Studio zu etwas besonderem macht:

Warum ich Filme, die von diesem Studio gemacht worden sind, meist hellhörig werde, das kann man sich denken, wenn man sich meine Beiträge zu Prinzessin Mononoke oder Pom Poko durchliest. Außerdem liebe ich die Geschichte und die Kultur Japans, also die alte Kultur, bzw. die Mythologie fast noch mehr als die aktuelle Anime Szene. Und genau deshalb trifft so gut wie jeder Film der Ghibli Studios meinen Geschmack!