Archiv der Kategorie: Manga

15. Türchen: Zukunftstitel

christmasbooks_3115354bIch habe mich mit dem heutigen Türchen tatsächlich etwas schwer gefunden, denn obwohl ich ein großer Fan von Serien wie Doctor Who, Warehouse 13 oder Ghost in the Shell bin. Denn all das sind Serien, in Sachen Bücher kann ich nicht wirklich vieles vorweisen aus dem Sci-Fi Genre.

Nach mehrmaligem durchforsten meines Bücherschranks, ist mir tatsächlich nur ein Manga in die Hände gefallen, der nach 2015 spielt – genauer gesagt spielt er im Jahr 2033. Die Rede ist von 螺子 (Neji Screw), aus der Feder meiner liebsten Mangaka Kaori Yuki.

In dem Einzelband geht es um die „Schraube“ Screw, der sich Anfangs an nichts erinnert, als an seinen Namen, seine Freundin und seinen Tod. Darum ist er auch äußerst verwirrt, als er mit langen weißem Haar in einem Raum aufwacht und ihm von seinem „Aufseher“ Luther erklärt wird, das er das Eigentum von G.E.R.A. ist.

G.E.R.A. ist eine Moderne, medizinische Einrichtung der Regierung.  Diese erforscht offiziell ESP – Extra Sensory Perception (zu Deutsch: Außersinnliche Wahrnehmung), doch wie es so ist, wenn man mit Menschen arbeitet, denen man sämtliche Rechte genommen hat und die an sich ja bereits tot sind, bildet G.E.R.A. seine „Schrauben“ zu geheimen Auftragskillern aus.

Und Screw muss sich vorerst diesen Machenschaften unterwerfen, denn die Einrichtung besitzt nicht nur ihn, sondern auch seine Freundin, die „Snow White“ getauft wurde. Im Gegensatz zu Screw ist sie allerdings nicht bei Bewusstsein und kann darum als Druckmittel gegen ihn verwendet werden. Denn sie ist für die Autopsie frei gegeben, sobald er sich nicht fügt…

Alles in allem ist meiner Meinung nach noch viel mehr Potential in der Story, als es in diesem Band ausgeschöpft worden ist. Über den Zeichenstil brauche ich nicht viel zu sagen, denn Kaori Yuki ist nicht um sonst meine liebste Mangaka. Da es sich bei dem Manga aber um eine Publikation von 2001 handelt, gibt es diesen Manga beim Verlag Carlsen Comics aktuell nur als ePub für Reader und co.

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Wer an diesem etwas anderen Adventskalender teilnehmen möchte, der kann das gerne tun. Auch das Bild oben kann dafür verwendet werden. Wichtig ist nur, das dieser Post mit eurem “Türchen” Nummer 1 verlinkt ist. Einfach auf den blauen Button klicken, Link einfügen und schon ist euer eigener Post verlinkt. Wer möchte, der kann mir auch ein Kommentar hier ↓ oder bei Facebook hinterlassen.

Quer durch die Zeit – Magical Girl of the End 3 (Kentaro Sato)

Nachdem Kentaro Sato höchst selbst in Hamburg war, ist es mal wieder Zeit für jede Menge Blut, Zombies und Magical Girls! Mit anderen Worten: Hier kommt Band drei von 魔法少女・オブ・ジ・エンド! Da dies eine fortlaufende Reihe ist, gilt wie immer – für diejenigen die die ersten beiden Bände noch nicht kennen: Achtung Spoiler! 

Was bisher geschah:
Nachdem Kogami und die anderen das Einkaufzentrum erreichten, kamen sie von einem Chaos ins nächste, denn der der perverse Polizist Akuta schien außer Rand und Band zu sein und versuchte sich an Hanzawa zu vergreifen. Doch Ren Kushiro,ein junger Medizinstudent eilte der Truppe gerade och rechtzeitig zur Hilfe.

Während dieser sich nun um die Verletzungen der Freunde kümmerte, wuchs in Kaede völlig unbemerkt ein parasitäres Magical Girl heran, dieses jedoch merkt, dass Kaede kein passender Wirtskörper ist und da kommt Miu gerade recht, die ihr rein zufällig über den Weg lief.

Kaum wurde der Parasit übertragen geht auch der Horror im Shoppingcenter weiter. Denn Miu war ein guter Wirtskörper und so konnte sich das parasitäre sehr schnell den Körper unter den Nagel reisen und ein Massaker anzetteln.

Doch die Freunde hatten einen Vorteil, denn der Parasit hatte nicht nur den Körper, sondern auch das Hirn angezapft und so gelang es in eine tödliche Falle. So konnten Kogami und co. entkommen. Allerdings konnten sie nicht ausruhen, denn kurz nach dem Triumph wurde von einem rieseigen Magical Girl einfach mal das ganze Shoppingcenter niedergerissen…

So geht es jetzt weiter:
Nachdem Kogami durch die Zerstörung des Centers von Tsukune und den anderen getrennt ist, sieht er sich der tödlichen Gefahr eines weiteren Magical Girls ausgesetzt, die mit dem typischen „Magicaaal!“ auch gleich auf ihn schießt…

Das nächste was er wahr nimmt, ist ein alter Mann der Kogami ganz verdutzt anstarrt. Als dieser immer weiter zu sich kommt, bemerkt er, dass er in einem friedlichen Park neben einem Penner sitzt und die Menschen drum herum spazieren gehen. Nichts ist geschehen, es laufen keine Zombies oder Magical Girls durch die Gegend – nichts! Und niemand scheint sich an das schreckliche Massaker zu erinnern.

Als er gerade zu glauben beginnt, dass er alles nur geträumt hat, wird er durch eine Anzeigetafel auf etwas Aufmerksam gemacht: Der Angriff des Magical Girls scheint ihn in die Vergangenheit geschleudert zu haben, denn es ist das Jahr 2002. Wie um sich zu vergewissern, läuft er zu seiner alten Wohnung und begegnet dort tatsächlich seinen beiden schon verstorbenen Eltern, sowie seinem jüngeren Ich.

Auch Kaede trifft er dort, aber die Version aus seiner Zeit, die ihm darauf hin erzählt, dass sie ihn lieben würde und das Tsukune die Böse ist. Kogami glaubt ihr jedoch kein Wort und läuft zum Haus seiner Kindheitsfreundin. Was er dort jedoch vorfindet, wirft ein ganz neues Licht auf die Magical Girls…

Fazit:
Spätestens jetzt wird einem unter die Nase gerieben, wie unberechenbar die Geschichte ist, denn eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, dass jetzt wieder ein paar Charaktere sterben, die man gerade lieb gewonnen hat – so wie es an anderer Stelle schon mal passiert ist.

Aber nein, da kommt einfach so ein WTF!-Moment, der das Ganze auch noch auf den Kopf stellt und das Chaos perfekt macht. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, das Kogami und co. mal eben in die Vergangenheit geschleudert worden sind. Was ich genau meine solltet ihr allerdings selbst unbedingt nachlesen!

Ich kann mich da nur wiederholen, der Manga ist einfach nur genial und ich würde mich echt über ne entsprechende Horror-Anime Umsetzung freuen, verdient hat es sich die Story allemal und das bereits beim 3. Band! Außerdem kann ich euch schon mal verraten, dass es ebenso spannend und Abwechslungsreich in Band 4 und 5 weiter geht, die ich auch bald hier im Blog vorstellen werde.

Wer die Reihe immer noch nicht in Besitz hat, der kann und sollte sie direkt bei Tokyopop ordern 😉

Kentaro Sato im J-Store!

Am Montag war ich endlich fertig mit meiner Schneiderarie und konnte den Tag über entspannen… gar nicht so leicht, wenn es draußen 40° im Schatten sind und ausgerechnet an dem Tag Mangaka Kentaro Sato nach Hamburg kommt.

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der wird mit dem Namen etwas anfangen können, denn es handelt sich hierbei um keinen anderen, als den Zeichner von 魔法少女・オブ・ジ・エンド (Magical Girl of the End). Zwar habe ich hier erst Band 1 und Band 2 vorgestellt, jedoch liegen Band 3-5 schon bereit um hier ebenfalls ein Plätzchen im Blog zu finden.

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Wie ihr auf dem Bild gut erkennen könnt habe ich nicht nur ein Autogramm abgestaubt, sondern auch noch einiges an „Fressalien“… ob das nun davon kommt dass ich schon recht zeitig im J-Store war oder nicht, da dürft ihr jetzt selbst drüber rätseln. Ich freue mich derweil weiter über das Autogramm, da ich doch ein recht großer Freund von der Manga Reihe, von der der aktuelle Band auch im Bild zu sehen ist, und dem Mangaka bin.

Zwar hätte ich mir diesen Band auch signieren lassen können, jedoch würde ich mich dann nicht mehr trauen den Manga an zu fassen oder zu lesen (geschweige denn ihn mal an Freunde aus zu leihen). Daher habe ich eben eine Autogrammkarte gewählt.

Man hätte im J-Store auch noch ein paar Purika mit Kentaro gewinnen können, ich hatte jedoch Pech, was das angeht und daher kein Foto des doch recht gut aussehenden Herren zur Hand. Und ja, ich habe trotzdem vor Freude geheult, als es endlich so weit war und ich bin sicher, wenn es von ihm noch eine weitere Serie nach Deutschland schafft, dann werde ich mir diese auf jeden Fall zulegen!

So, nun habe ich aber genug angegeben und wünsche allen noch einen schönen Tag ^^

Wer auch mal solche „Events“ miterleben will, der sollte sich übrigens den Newsletter von Tokyopop abonnieren, dann verpasst man sowas bestimmt nicht!

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PS.: Weis einer wo ich günstig nen Bilderrahmen für das Format bekommen könnte?

Rückeroberung – Shingeki no Kyojin 3 (Hajime Isayama)

Achtung Spoiler!

Ja, die Spoilerwarnung kam das letzte Mal gut an, also lasse ich diese zukünftig drin, wenn ich weitere Mangareihen vorstelle. Wie ihr dem Titel entnehmen könnt, geht es heute um den 3. Band der Reihe Attack on Titan / Shingeki no Kyojin.

Attack on Titan, Band 3Klappentext:
Die Erde gehört riesigen Menschenfressern: den Titanen! Die letzen Menschen verschanzen sich hinter hohen Mauern. Als Eren aufwacht, ist er von Soldaten umzingelt, die ihn für ein Monster halten. Und Soldaten töten Monster…

Fazit:
Dieses Mal spoillert der Manga selbst mit seinem Einband, wie ich finde. Aber gut, ich kannte ja den Anime schon vorher von daher wusste ich etwas mit dem Cover an zu fangen. Btw. sind in diesem Band die Folgen 9-12 vertreten.

Allerdings ist mir dieses Mal aufgefallen, dass der Manga an einigen Stellen doch noch ein wenig brutaler sein kann als der Anime. Okay Kommandant Pixis, der sowohl im Manga, als auch in den 4 Folgen des Anime eine bedeutende Rolle spielt,  ist nach wie vor irgendwie schräg drauf und hat an einigen Stellen in meinen Augen fast schon hellseherische Fähigkeiten. Aber das brutale, was ich meinte kommt dann zum tragen, als Eren in Titanengestalt für die Rückeroberung von Trost sorgen soll. Denn in der Szene wo Armin ihn durch den Arm sticht, spuckt Erens Titan im Anime Blut – im Manga verliert dieser dadurch fast den gesammten Kopf, da er einfach mal zerplatzt.

Wie die Rückereroberung im Detail aussieht und warum Armin seinem Freund in den Arm schneidet, das könnt ihr – sofern ihr es noch nicht wisst – aber schön selbst nachlesen oder schauen ☆~(ゝ。◕)

Mit anderen Worten: Wen ich jetzt begeistern konnte, der kann gern mal bei Carlsen Manga vorbei schauen und den Manga gleich ordern.

Küsse und Eifersucht – My Magic Fridays 4 (Arina Tanemura)

Bevor ich die Review zum heutigen Band geschrieben habe, habe ich mir erst einmal ein paar Meinungen und andere Reviews angeschaut, um einmal ein Bild von der allgemeinen Meinung zum Manga machen zu können, daher ist der Aufbau heute etwas anders als die drei Bände zuvor, denn was bisher geschah, könnt ihr im entsprechenden Beitrag nachlesen.

Der hier vorliegende Band ist bereits in Januar erschienen, einem Monat der zum Inhalt passt, denn My Magic Fridays 4 spielt sich zu Weihnachten ab. Wer sich das Cover anschaut, welches in meinen Augen eines der schönsten bisher ist, dem wird dieser Umstand schon ins Auge gesprungen sein.

Inhalt:
Tanemura-san sagt am Ende des Bandes selbst, dass sich alle Kapitel in diesem Band ums Küssen drehen. Ich hingegen finde, dass er eher die Beziehung von Ai und Nekota nun endlich richtig ins Rollen bringt. Angefangen mit dem ersten offiziell-inoffizellen Date der beiden, bei dem Nekota ein paar Delphinanhänger erkämpft, über eine Nacht zu zweit allein und Eifersuchtsattacken bis hin zu einem romantischen ersten Kuss zu Weihnachten ist alles drin!

Mehr werde ich aber nicht ins Detail gehen, schließlich sollt ihr den Manga ja selbst lesen (soweit euch die Genre Romance, Comedy und Shōjo interessieren) ☆~(ゝ。◕)

Fazit:
Wie bereits erwähnt, habe ich im Vorfeld zu diesem Beitrag ein paar andere Meinungen gelesen und mir ist aufgefallen, dass viele diesen Band nicht so toll fanden bzw. ihnen der Altersunterschied zu krass ist (z.T. diesen sogar pervers finden). Nun, da war ich also die Einzige, die ein völlig anderes Problem hatte: An einigen Stellen des Bandes hätte ich Ai gern in den Hintern getreten, damit sie nicht mehr so extrem verängstigst/schüchtern gegenüber Nekota und ihrer Beziehung zu ihm ist. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich selbst über 2 Jahre mit einem 4 Jahre jüngerem Kerl zusammen war – und das ganz offiziell! Nicht so wie die beiden hier, die ihre Beziehung zumindest vor der Familie geheim halten… auf Wunsch von Ai. Und genau das ist der Punkt, dein ich nicht verstehe, warum hält man so etwas geheim? Ich meine ja nur, so eine Beziehung unter Cousin und Cousine ist nicht verboten und der Altersunterschied ist in meinen Augen bzw. aus eigener Erfahrung manchmal etwas schwierig, aber kein großes Problem…

Okay, bevor ich mich jetzt weiter darüber aufrege, wie Ai sich so verhält, kommen wir zu Punkten die mir gefallen haben. Das war u.A. die Vorstellung einiger Charaktere in der Konzeptzeichnung am Ende des Manga. Aber auch der Storyverlauf an sich hat mir (bis auf das gerade genannte) sehr gut gefallen, auch wenn er dieses Mal ein wenig mehr vorauszusehen war als in den Bänden davor.

Eines kann ich euch aber schon verraten, denn ich habe bereits Band 5 und 6 gelesen, zu denen ich auch noch Reviews geplant habe: Der vierte Band von my Magic Fridays ist quasi wie die Ruhe vor dem Sturm … oder besser „Mädchenherzchaos“.

Und nun gilt wie immer: Mehr zu diesem Manga und vielen anderen findet ihr auf http://iloveshojo.tokyopop.de/ und wenn ich euch vom Manga überzeugt habe dann könnt ihr auch direkt bei Tokyopop ordern.

 

First Time MaGnology!

Am Wochenende hat sich die MaGnology in Hamburg versucht und ich habe mir gedacht, da ich sowieso inzwischen mehr über Anime, Manga und Co. schreibe als über andere Themen, gebe ich euch mal eine kleine Review von dem Ganzen.

Doch zunächst einmal: Was die MaGnology?
Nun, hierbei handelt es sich um eine Messe für, von und mit Games-, Comic- und Manga begeisterten. Und genau das ist auch Programm gewesen: Games, Comics und Manga!

Foto0069Ist ja auch kein Wunder bei dem, was dort alles vertreten war (u.a. Tokyopop, J-Store Hamburg, Eldorado, Totenstadt, uvm.), Ich für meinen Teil kann ja eher etwas mit dem Manga Bereich anfangen, jedoch habe ich gemerkt dass der „Gaming – Teil“ auch sehr interessant war. Comic Kram ist, bis auf wenige Ausnahmen, weniger interessant für mich. Aber auch der Teil war gut vertreten, so dass es eine insgesamt interessante und ausgewogene Mischung aus allem gab.

Erreichbarkeit, Location & Preis:
Das sind ja auch immer so Punkte, die zu dem Erfolg oder Misserfolg einer Messe beiträgt. Alles ist, wie ich finde gut überlegt worden. Die Design Factory in der Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg, hat die S-Bahn Stationen Altona und Königsstraße in der Nähe und sollte von dort aus gut zu erreichen gewesen sein. Auf der Homepage der Messe wurde zwar darauf hingewiesen, dass keine expliziten Parkplätze vorhanden gewesen sind, jedoch hatten mein Freund und ich kein Problem mit dem Auto an zu reisen und haben durch Zufall auch direkt vor Ort einen Parkplatz gefunden. Sollte die MaGnology allerdings gut Fuß fassen und bekannter werden, so ist es doch anzuraten die Öffentlichen zu benutzen, da die Parkplätze doch recht rar gesät sind.

Die Location war sehr nett, und von der Aufteilung z.T. angenehmer, als das Sasel Haus, in dem einmal im Jahr die ChisaiiCon stattfindet. Bei der MaGnology gab es eine einfache Aufteilung: Im ersten Obergeschoss, waren die Aussteller und der Workshop angesiedelt und in der Eintrittskarte war auch eine Kleinigkeit zu Essen drin, die man ich im EG – in einer Art Restaurant/Kantine holen konnte. Außerdem ging es von dort aus auf eine hübsche Terrasse und eine Art Vorplatz, auf dem es sich auch einige gemütlich machten.

Wenn man die Messe allerdings mit der gerade genannten ChisaiiCon vergleicht, so war der Platz außerhalb nicht zu Vergleichen mit der „großen Wiese“ am Sasel Haus, bei dem sich sonst alles trifft (und kennt). Außerdem gibt es auch keine Bühne bzw. Bühnenshows, dafür aber eine kleine Auswahl an Workshops, Q&A’s, Vorträge und Signiersunden, hier mal das Programm der 3 Tage:

In meine Augen ist das Angebot zwar noch Ausbaufähig, aber fürs erste Mal, ist das schon eine ordentliche Auswahl und mit einem Raum für die diese Veranstaltungen, kommt man auch nicht in Auswahlnot ^.~

Die Preise von den einzelnen Ausstellern war zwar nicht viel anders, als sonst, aber dafür war der Eintrittspreis mehr als in Ordnung mit 6€ für eine Tageskarte und 10€ für eine Dauerkarte – also alle 3 Tage und da man sich auch nicht zwingend etwas zu Essen kaufen musste, da wie gesagt eine Portion pro Ticket um sonst war. So konnte man also mehr Geld bei den Ausstellern da lassen, was mir ein paar neue Sachen einbrachte – und das trotz kleinem Azubi Gehalt. Also ist der Punkt absolut top!

Fazit:
Ich fand die Messe sehr angenehm, auch wenn sie noch ein wenig Ausbaufähig ist, aber das sind Dinge die man wohl erst im Laufe der Zeit des Bestehens perfektioniert. Von daher war der erste Versuch in meinen Augen sehr gut und die MaGnology, welche sich zum Ziel gesetzt hatte  die Besucher und Besucherinnen durch Ausstellungen und Informationen von Spielen, Comics und Manga für die Themen zu begeistern und durch Seminare und Workshops neues Wissen anzubieten, hat sich gut präsentiert.

Für die Zukunft hoffe ich, dass sich das Wochenende auch für die Veranstalter gelohnt hat und dass diese auch bereit sind aus der Messe mehr als nur ein einmaliges Event zu machen.

Für mehr Infos zu den Ausstellern und Gästen könnt ihr euch einmal die Homepage der MaGnology anschauen.

ungleiche Zwillinge – Romantica Clock 1 (Yoko Maki)

Vor einem Jahr habe ich das  I Love Shōjo Projekt für mich entdeckt und euch auch vorgestellt. Kurz darauf habe ich euch ein kleines Update in Form von 3 Manga gezeigt. Darunter war auch Romantica Clock, zu dem ich dann auch eigentlich etwas schreiben wollte. Da ich aber noch Angst davor hatte, das ich mich dadurch auf ein bestimmtes Thema für meinen Blog festlegen müsste, dauerte es bis heute mit der Vorstellung.

Klappentext:
Jetzt Schlägt’s …. Liebe! Die Zwillinge Akane und Aoi haben außer ihren Anfangsbuchstaben nichts gemeinsam! Aoi ist superintelligent, Akane sportlich, hat dafür aber miserable Noten. Ständig miteinander verglichen zu werden, hat die Geschwister entzweit. Als Aoi auf Akanes Schule kommt, bricht der alte Rivalitätskampf wieder los, dabei bracht Akane doch Aois Hilfe, um ihren Schwarm rum zu kriegen…

Zur Mangaka:
in diesem Band gibt es eine kleine, lustige Bonusstory, in der Yoko Maki nicht nur ein paar Gedanken zu den Charakteren aufzeigt, sondern auch einen Teil ihres Charakters darlegt, indem sie eine Geschichte aus ihrem Leben erzählt. Näher gehe ich jetzt nicht darauf ein, außer dass ich diese Art der „Vorstellung“ wirklich gelungen finde. Gerade für Leute wie mich, die nur selten etwas mit Namen von Autoren oder Mangaka anfangen können, haben so eine gute Gelegenheit sich ein Bild von dieser Mangaka zu machen.

Fazit:
Ich bin ein Einzelkind und kann daher schlecht sagen, ob das Verhalten der Zwillinge wirklich Geschwister typisch ist. Aber lustig ist es auf jeden Fall, da stört mich das Genre Romance auch nicht und der Zeichenstil ist sowas von niedlich ♥◕ ‿ ◕♥

Da auch bei diesem Manga immer nur den gleichen Klappentext gibt – genau wie bei My Magic Fridays, gibt es bei der Vorstellung des zweiten Bandes eine genauere Zusammenfassung. An dieser Stelle will ich nur erwähnen, das Aoi eher ein unnahbarer und schwer zu durchschauender Charakter ist und Akane hingegen eben ein typisches Mädchen und diese Kombination, sowie die Tatsache dass ihr Schwarm sich nur für schlaue Mädchen interessiert, macht die Geschichte zu einer turbulenten Geschwisterstory, bei der man nicht so leicht darauf kommt, was als nächstes geschieht…

Auch dieses Mal gilt wie immer: wenn ich euch jetzt von dem Manga überzeugt habe dann könnt ihr direkt bei Tokyopop ordern.

Der Fluch – Another 2 (Yukito Ayatsuji / Hiro Kiyohara)

Passend zu der Tatsache das am Wochenende der Japantag in Düsseldorf war, stelle ich euch heute mal wieder einen Manga vor. Wie es der Titel schon sagt, geht es heute um den 2. Band der Reihe Another. Auch hier spreche ich vorher eine Warnung aus:

Achtung Spoiler! 

Klappentext:
Nachdem Koichi Zeuge des tödlichen Unfalls seiner Mitschülerin Yukari wurde, zeigt sich der Fluch der Klasse 3-3 in voller Grausamkeit: Weitere Schüler und ihre Angehörigen sterben. Anscheinend ist Koichi daran nicht ganz unschuldig, aber Gewissheit kann ihm nur die „unsichtbare“ Mei Misaki geben. Doch dabei tut sich nur ein noch größeres Rätsel auf…

Fazit:
Am Ende des ersten Bandes wird, wie der Klappentext schon verrät, der Tod vom Koichis Mitschülerin gezeigt, die a lá Final Destination auf der Treppe ausrutscht und sich dabei die Spitze ihres Regenschirms durch die Kehle bohrt – ein sehr kreativer Weg zu sterben wie ich finde. Dieser wird dann im 2. Band auf den sehr hübschen Farbseiten (gehalten in schwarz, rot und weiß) nochmal dar gestellt, bevor es in klassischer schwarz/weiß Manie weiter geht mit der Story.

Da der Plot wirklich stark an Final Destination erinnert ab diesem Band, gehen die Meinungen darüber stark auseinander – entweder man mag es oder man mag es eben nicht.

Ich selbst bin ja ein Fan von kreativen Sterbeszenen und war ein wenig enttäuscht als es dann doch noch den Fahrstuhl-Tod gab. Dafür erscheint Mei Misaki dieses Mal in einem völlig neuen Licht und auch Koichi muss sich Herausforderungen stellen, mit dem der Leser nicht wirklich rechnet.

Aber ich will euch auch nicht zu viel verraten und so gilt wie immer: Wenn ich euch von dem Manga überzeugen konnte, könnt ihr den Manga gleich ordern.

 

Überleben heißt die Devise – Shingeki no Kyojin 2 (Hajime Isayama)

Wie bereits bei der Vorstellung von Band 1 erwähnt, habe ich hier noch einige Teile der Attack on Titan Manga Reihe und daher stelle ich euch heute den 2. Band vor. Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat und dies noch tun möchte, den warne ich jetzt klar vor Spoilern! 

Klappentext:
Die Erde gehört riesigen Menschenfressern: den Titanen! Die letzen Menschen verschanzen sich hinter hohen Mauern. Fünf Jahre nach dem Fall der Mauer Maria greifen die Titanen wieder an. Als sich die neuen Rekruten den Monstern entgegenstellen, wird Eren von einem Titanen verschlungen. Das Ende scheint nah!

Fazit:
Da der Klappentext dieses Mal gut und knapp zusammenfasst, was im ersten Band wichtiges passiert ist, brauche ich euch nicht großartig erzählen, was bis jetzt passiert ist. Wer es doch wissen möchte, sollte sich entsprechenden Blogeintrag nochmal durchlesen.

Im Großen und Ganzen hat sich meine Meinung zum Zeichenstil nicht geändert, ich mag die im Anime immer noch lieber. Wo wir gerade auf den Anime zu sprechen kommen: Der Vorliegende Band der Reihe gibt exakt die Geschehnisse in Folge 6 – 8 des Anime wieder. Zum Teil sind sogar wortgleiche Dialoge enthalten.

Ich weis nicht ganz, was ich davon halten soll. Klar der Anime sollte sich am Manga orientieren, aber ich habe mich ehrlich gesagt  über die Abweichungen gefreut, die der erste Band mit sich brachte. So hatten sich Anime und Manga ja ergänzt.

Wer den Anime jetzt schon kennt, der weis wie actionreich dieser Band ist – und das ist natürlich top! In der Hinsicht habe ich also nichts zu meckern ^^

Wen ich jetzt begeistern konnte, der kann gern mal bei Carlsen Manga vorbei schauen und den Manga gleich ordern.

Das Puppenmädchen – Another 1 (Yukito Ayatsuji / Hiro Kiyohara)

Gestern sprach ich es ja bereits an, das ich 2 von 4 Bänden von Another besitze. Und da ich euch gestern außerdem vom Anime erzählte, liegt es sehr nahe das ich euch heute den ersten Band vorstelle. Wie ebenfalls gestern erwähnt, erschien der Manga bei EMA. Und da ich darum gebeten worden bin, warne ich hier vor Spoilern vor, wer sich also erst den Anime anschauen möchte, sollte sich erst die ersten 3 Folgen ansehen, bevor man diesen Blogeintrag liest!

Klappentext:
Irgendwas ist merkwürdig an der Yomiyama-Mittelschule. Das spürt der neue Schüler Koichi ganz deutlich. Es gibt seltsame Geistergeschichen an der Schule, eine Mitschülerin scheint für die anderen gar nicht zu existieren und seine Klassenkameraden sollen eine ganz besondere Beziehung zum Tod haben. Anscheinend will aber niemand offen darüber reden. Als er versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, wird die Sache nur noch mysteriöser…

Zur Mangaka/zum Autor:
Der Manga basiert auf dem gleichnamigen Horrorroman von Yukito Ayatsuji. Daher steht er als Autor mit auf dem Cover des Manga. Es ist mal wieder wenig über ihn heraus zu finden, außer dass es sich bei seinem Namen um ein Pseudonym handelt – was unter Schriftstellern ja keine Seltenheit ist. Außerdem ist er ein Mitbegründer von 本格ミステリ作家クラブ – dem „Honkaku Mystery Writers Club of Japan„, einer Organisation die sich speziell um Autoren kümmert, die im Mystery Bereich angesiedelt sind.

Hiro Kiyohara, die den Roman zeichnerisch umsetzte habe ich am Mittwoch mit ihrem Werk Tsumitsuki erwähnt und da ich dort schon erwähnte, das ich ein Fan ihres Zeichenstils bin, ist es wohl wenig verwunderlich das ich auch diesen Manga mein Eigen nenne. (* >ω<)

Fazit:
Anime und Manga unterscheiden sich mal wieder am meisten durch den Zeichenstil. Kiyohara hat im Manga alles sehr dunkel gehalten und die dominierende Farbe ist schwarz, was nicht für jeden etwas sein könnte, aber die drückende und beängstigende Stimmung in meinen Augen noch einmal unterstreicht. Auch sonst hält der vielversprechende Klappentext das, was er verspricht: Eine spannende und zuweilen gar fesselnde Geschichte, inszeniert in einer überaus düsteren Atmosphäre, die mit jeder neuen Antwort sogleich mindestens zwei neue Fragen aufwirft.

Was genau in diesem Band passiert, erzähle ich euch aber erst genauer wenn ich euch den 2. Band vorstelle, was ich auch demnächst machen werde – nur so viel: an Toten wird im ersten Teil noch gespart ^^