Archiv der Kategorie: Musik

Dienstagsgedudel: Witchcraft

Lange habe ich mir keine Zeit mehr für ein Dienstagsgedudel genommen und somit wird es höchste Zeit, dies wieder zu tun. Vor allem weil ich in meinem vorletzten YouTube Video die Band Witchcraft angesprochen habe, ist es umso wichtiger sich nun mal wieder die Zeit zu nehmen!

Witchcraft ist eine schwedische Band und wurde 2000 von Magnus Pelander (der erste von links auf dem Bild) gegründet, um ein Album aufzunehmen, welches ein Tribut an die Band Pentagram darstellen sollte. 2002 veröffentlichten sie ihre erste Single No Angel or Demon bei Primitive Art Records. Kurz darauf wurden sie von Rise Above Records unter Vertrag genommen, wo schließlich 2004 ihr Debütalbum mit dem Titel Witchcraft erschien. 2005 folgte dann ihr zweites Album Firewood. Anfang 2006 sollten sie auf Tour mit Monster Magnet gehen. Diese fiel jedoch aufgrund von Drogenproblemen des Monster-Magnet-Frontmanns Dave Wyndorf aus. Im Herbst folgte jedoch eine US-Tour und im Oktober 2007 erschien schließlich ihr drittes Album The Alchemist.

Danach wird es erst einmal ruhig, um fünf Jahre später, also 2012, unter der Flagge von Nuclear Blast erneut ein Album zu veröffentlichen, mit dem Titel Legend. Und 2016 brachte die Band dann das Album Nucleus heraus. Aus dem letzten Album kommt auch der Song, der mir bei meiner Recherche zu dem oben erwähnten Video unter die Füße gekommen ist und der mir seitdem gerne im Kopf rumspukt:

Viel mehr gibt es zu der Band auch (noch) nicht zu erzählen, außer dass sie musikalisch die Bandbreite von von Heavy Metal über Doom Metal und Psychedelc Rock bis Classic Rock, abdecken. Und meiner Meinung nach ist die Band allgemein viel zu unbekannt, dafür dass sie immerhin schon seit 17 Jahren besteht!

Nun bin ich gespannt, was ihr von der Band haltet, schreibt mir eure Meinung gerne als Kommentar hier drunter! ^^

Dienstagsgedudel: Nachtblut

Heute stelle ich euch zur Abwechslung mal keine japanische, sondern eine deutsche Band vor. Nämlich die deutsche Metal Band Nachtblut.

Bei dieser Band kann ich mit fug und Recht behaupten, dass ich sie von Beginn an bis heute beobachtet habe, denn damals zu Zeiten in denen MySpace die wichtigste Plattform neben SchülerVZ und co. war, schrieb mich Sänger und Bandgründer Askeroth bei MySpace an und fragte ob ich ihm meine Meinung zu seiner neu gegründeten Band Nachtblut mitteilen würde. Diese Frage liegt nun schon etwas über 10 Jahre zurück und damals gab es die Band auch nur über MySpace zu hören. Denn es hieß lange Zeit, dass sie keine CDs raus bringen wollen würden, weil das fast schon zu Kommerz sei und die Band nicht mit ihren Texten gegen die Gesellschaft gehen wollen würde.

Da die damals fünfköpfige Band aber zwei Jahre nach ihrer Gründung merkte, dass die Reichweite bei MySpace noch nicht reichte, brachten sie in Eigenregie ihr erste Album Das erste Abendmahl heraus, welches so begeistert abgenommen wurde, dass 2011 ein Vertrag beim Label Napalm Records folgte. Dort steigerte sich die Beliebtheit und Bekanntheit der Band bis heute.

Für mich selbst war das Unterzeichnen der Band bei dem Label in der Hinsicht ein Highlight, dass eines meiner Lieblingslieder endlich ein Musikvideo bekam und zwar der Song Antik.

Mehr kann ich euch so aus dem Ärmel geschüttelt nicht erzählen über die Bandgeschichte. Darum komme ich nochmal auf die Texte der Band zu sprechen. Denn es gibt einige die behaupten das man einen starken Rammstein Einfluss heraushören könnte. Doch ich finde nicht, dass die beiden Bands musikalisch zu vergleichen sind. Und nur weil man thematisch auf bestimmte Missstände in der Gesellschaft aufmerksam macht, ist man nicht gleich zu setzen mit der bekanntesten Band Deutschlands.

Da die Band außerdem in einigen Liedern auch gegen die Kirche vorgegangen ist, wurde ihr auch zeitweise unterstellt einen satanischen Hintergrund zu haben – ein Klischee von vielen Metal Bands. Auch meine Mom war eine Zeit lang der Meinung und sagte mir sie würde sich Sorgen machen, bei dem was ich da teilweise höre, und das obwohl sie schon einiges von mir gewohnt war. Das ich den 2012 erschienen Song Ich trinke Blut wiederum auch absolut genial finde, hat sie weder gewundert, noch gestört. In dem erwähnten Song wird übrigens getrickst, was den Text angeht. Denn es gibt mehrere Möglichkeiten wie man diesen Song auslegen kann.

Alles in allem muss ich aber sagen, dass ich die Band gerade wegen ihrer kritischen Texte besonders mag und auch weil alles für mich stimmig ist. Ich weis zwar, dass Metal, insbesondere melodischer Dark Metal, den diese Band laut Wiki macht, nicht für jeden meiner Leser ansprechend ist. Aber dennoch würde mich interessieren was ihr denn so von dieser Band haltet. Schreibt es mir doch in die Kommentare! ^^

Dienstagsgedudel: Angelo (アンジェロ)

Diesen Dienstag stelle ich euch eine Band vor, die ich durch Zufall entdeckt habe. Genauer gesagt habe ich diese Band dadurch entdeckt, dass auf Animexx mal wieder nach japanischen Weihnachtsliedern gefragt wurde und darunter war auch ein Song der Band, die ich heute vorstelle.

Wie der Titel schon verrät geht es heute um die Band Angelo, welche vor 10 Jahren gegründet worden ist und laut meinen Recherchen bis heute aktiv ist. Die Mitglieder bestehen alle aus erfahrenen Musikern. Die Gründungsmitglieder Kirito (Gesang), Kohta (Bass) und Takeo (Schlagzeug), waren zuvor alle bei der Band PIERROT. Der erste Gitarrist Karyu  ist ein ehemaliges Bandmitglied von D’espairsRay und der zweite, Giru, ist ehemaliges Mitglied der Band Vidoll. Denjenigen unter euch, die sich ein wenig mit der japanischen Rock- und Visual Kei Szene auskennen, sollten diese Bands ein Begriff sein.

Viel mehr fand ich anfangs nicht heraus, aber nach einigem Suchen, konnte ich doch einige Infos zusammentragen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:  Angelo wurde von den oben bereits genannten Gründungsmitgliedern am 14. August 2006 ins Leben gerufen, exakt 4 Monate nachdem sich PIERROT getrennt hatten. Zwei Monate nach der Gründung veranstaltete die Band ein kostenloses Konzert im Yoyogi-Park zu em Rund 5.000 Zuschauer kamen. Das Trio produzierte ihre erste Single,mit dem Titel Reborn.

Am 8. November ging die Band bereits auf Tour und veröffentlichten ihr erstes Album Rebirth of Newborn Baby danach am 18. April 2007. Woraufhin ein halbes Jahr später ein weiteres folgte, es trägt den Titel The Freak Show.

Im Jahr 2008 veröffentlichten sie die Singles Chaotic Bell und Sister jeweils am 22 Juni und 22 Oktober. Darauf reiste die Band nach Los Angeles zu ihrem offizellen Fanclub und veranstalte für diesen ein Konzert im Whisky a Go Go. Im Anschluss daran veröffentlichte die Band ihr zweites Album Metallic Butterfly am 22. April 2009. Desweiteren spielte Angelo auf dem zweitägigen V-Rock Festival ’09 am 24. Oktober 2009.

Ihre sechste Single, Hikari no Kioku veröffentlichten sie dann am 17. Februar 2010. Dieser Song ar es auch, der mich auf die Bad aufmerksam machte bzw. der als einer der „Weihnachtssongs“ genannt worden war. Er ist ebenso der Ending Song des Anime Tegami Bachi Reverse, zu dem ich nicht viel sagen kann, da mir dieser vollkommen unbekannt ist. Dieser ist mir ebenenso unbekannt wie der Anime Sengoku Basara Ni, zu dem die Band zwei weiteren Songs (namens El Dorado und Schicksal) als Endings beigesteuert hat.

Ein Jahr darauf ging ihre achte Single Calvary an den Start und war eine Auskopplung aus dem am 5. Oktober 2011 folgenden Album Babel. Erst danach, im August 2011,  schlossen sich Karyu und Giru, deren Bands sich beide im selben Jahr auflösten, Angelo als feste Mitglieder an. Danach wurde es ertmal ein wenig still, bis die Band sich am  17. August 2012 einem großen Konzert in Shibuya anschloss (oder es sogar veranstalteten, das weis ich nicht genau). Neben Angelo traten dann auch Bands wie Merry, Sadie, Girugamesh und Lynch auf.

Im Anschluss daran, veröffentlichte die Band ein neues Album namens Retina, welches in vier Varianten erhältlich war. Die limitierte Edition A kam mit einer DVD der ersten Hälfte ihres Konzerts in der NHK Hall aus dem Vorjahr, während die limitierte Edition B die zweite Hälfte enthielt. Die Dritte Variante kam mit ein paar exklusiven Mixes um die Ecke und die vierte Variante war das „standardmäßige“ Album, ohne Extras.

2013  fanden wieder etliche Konzerte innerhalb Japans statt, bei dem einige andere Bands mitwirkten und das  Album Faith wurde am 27. November 2013 veröffentlicht. Über die Geschehnisse im Jahr 2014 habe ich nichts wirklich rausgefunden, außer das am 17. Dezember 2014 Das Album Psyche heraus kam. Das letzte was ich dann noch heruasfand, war das die Band im Mai 2015 auf „Singularity Tour“ gingen.

Zum Stil der Band mag ich nicht viel sagen, da diese Band mich zu Hochzeiten meiner Visual Kei Phase nie wirklich interessiert hat und sich von da bis heute mein Musikgeschmack dermaßen verändert hat, das ich behaupten würde, dass sich Angelo wie eine 0815 Visual Kei / J Rock Band anhört, was dieser Band bestimmt nicht wirklich gerecht wird. Vor allem weil ich nach ein wenig reinhören während der Recherche uz diesem Beitrag sagen muss, dass ich die Band eigentlich gar nicht so schlecht finde. Darum macht euch am besten selbst ein Bild von deren Musikstil! ^^

Dienstagsgedudel: RENTRER EN SOI ( リエントール アン ソイ)

Da ich gestern bereits wieder ein Format auf dem Blog gebracht habe, das ich lange nicht mehr angegangen bin, habe ich mir gedacht das ich damit heute doch gleich weiter machen könnte. Und darum stelle ich euch heute mal wieder eine japanische Band vor im Diesntagsgedudel. Genauer gesagt sprechen wir heute über eine Band, die ich mir per Zufallsprinzip raus gepicht habe, nämlich RENTRER EN SOI.

Doch zunächst muss ich gestehen, dass ich zwar ein, zwei Lieblingssongs von der Band hatte, ich aber selbst zu meinen „Visual Kei Glanzzeiten“ nicht viel von der Band mitbekommen habe. Das kann natürlich daher kommen, dass sich die Band bereits vor 8 Jahren wieder auflöste, aber gehen wir das mal der Reihe nach an.

Gegründet wurde RENTRER EN SOI fand Mitte 2001, damals noch zu viert. Sänger Satsuki, Gitarrist Takumi,  zweiter Gitarrist Ao und Bassist Ryo ließen sich jedoch erstmal Zeit, bevor sie im März 2002 ihre erste Single Hitsuu Kizuato veröffentlichten. Genau ein Jahr darauf trat Schlagzeuger Mika der Band bei und mit ihm wurde die Band wirklich aktiv.

Im Frühling 2003 war eine erste Mini-Tour anberaumt und eine Dreier-Single-Veröffentlichung am 16. März folgte fast parallel. Nach der Tour und einem Konzert in Tokio erschienen ihr Mini-Album Yurikago und es folgte Anfang 2004 auch ihr erstes One-Man Konzert. Es war komplett ausverkauft, was die guten Leistungen der Band unter Beweis stellte. Trotz allem wurde am Abend danach Aos Ausstieg bekanntgegeben. Als Ersatz holte man sich Shun dazu mit dem sie auf ihre erste Japantour gingen. Nach einer kleinen Pause im Sommer 2004 folgten eine DVD sowie eine lang erwartete Single.

Krönung der Bandgeschichte war die Veröffentlichung des ersten Albums im Januar 2005. Im Februar stand bereits das zweite One-Man Konzert an, woraufhin Auftritte und 2 weitere Singles und gleich 2 Mini-Alben folgten. 2006 wechselte RENTRER EN SOI den Produzenten und mit ihm kam ein etwas freundlicheres Image auf. Das neue Album war ebenfalls ein deutlicher Stilbruch zu früher und auch die folgenden 3 Singles im Jahr 2006 hatten nichts mehr mit den alten RENTRER EN SOI zu tun.

2007 war für die Band vor allem Live unterwegs und tourten mehrmals quer durch Japan. Im September 2007 traten sie zudem auf der Connichi in Kassel auf, was ihr erster Auftritt außerhalb Japans war, der von den Fans sehr gefeiert wurde. Es folgten danach Konzerte in Frankreich und sogar in den USA . Es schien also steil bergauf zu gehen für die Band. Doch 2008 schien ein deutlicher Bruch zu den Vorjahren zu passieren. Die Band wurde ruhiger, brachte zwar noch eine Single  und ein Album  heraus, von dem dann auch mein Lieblingssong Last Scene stammt.

Ich bin also erst da richtig auf die Band aufmerksam geworden, doch bei meinen Gesprächen mit Fans der „ersten Stunde“, bekam ich heraus, dass alle das Gefühl hatten, dass eine Trennung wohl nicht zu umgehen war. Am 16. September 2008 war es dann soweit, RENTRER EN SOI gab ihre Auflösung bekannt und nach einem letzten Konzert zu Weihnachten 2008 verschwanden sie von der Bühne.

Erst nach ihrer Trennung fand ich triviale Dinge heraus, wie die Bedeutung des Namens, welchen ich eigentlich recht schön finde, denn wörtlich kann man RENTRER EN SOI mit „Die Rückkehr zu sich selbst“ übersetzten. Zum allgemeinen Stil der Band kann man diese in zwei Richtungen bzw. „Zeiten“ klassifizieren. Bis 2006 war die Musik eher melancholisch und verträumt. Ihre Musik wirkte Aufwändig und brachte die Stärken der einzelnen Mitglieder gut zur Geltung. Nach 2006 verließ die Band jedoch diesen melodischen Weg und wurde rauer. Es wurde mehr geschrien, das Image wurde „Erwachsener“.

Nach dem Ende von RENTRER EN SOI blieben die einzelnen Musiker jedoch aktiv. Satsuki  startete eine relativ erfolgreiche Solo-Karriere, ebenso Mika, der sich Shun dort als Support mit ins Boot holte und Takumi wirkte ab da bei verschiedenen Projekten mit. In wie weit die alle heute noch aktiv sind, weis ich nicht, denn wie ihr wisst, habe ich mich irgendwann aus der deutschen Visual Kei Szene entfernt und somit habe ich auch die Musik nicht mehr ganz so exzessiv mitverfolgt (schon gar nicht von Bandmitgliedern, einer Band, die ich erst kurz vorm Ende entdeckte).

Halloween 2016: Tag 25 – Slime

halloween-banners-vector-2 - KopieMein Hamster musste heute sofort an Ghostbusters denken, so wie ich das letztes Jahr beim Thema Haunted House hatte. Ich hingegen musste an dieses Slime Spielzeug denken, welches ich absolut widerlich finde. Gut ich hatte als Kind auch mal solch ein Spielzeug, habe aber im Laufe der Zeit immer häufiger einen Würgereiz unterdrücken müssen, weshalb ich dieses Spielzeug irgendwann weg schmiss und es seit dem meide wie die Pest (oder in meinem Fall Knoblauch). Ein Thema für den heutigen Tag zu finden wäre also äußerst schwierig, wenn wir heute nicht Dienstag hätten und ich wie letzten Donnerstag zwei Themen verbinden kann. Dieses Mal verbirgt sich also hinter dem Challengebeitrag ein Dienstagsgedudel zur Hamburger Punk Band Slime.

Gegründet wurde die Band 1979 von  Michael Mayer und Sven Räther, also vor 37 Jahren, als die beiden Jungs noch Schüler eines Gymnasiums in HH-Langenhorn waren. Die Band mauserte sich schnell zu einer der stilprägenden Punk Bands der 80er Jahre. Sie beeinflusste durch ihre antifaschistischen Texte die Geschichte der deutschen Punk-Bewegung.

Ganz nach Punker Klischee wurden einzelne Parolen, besonders aus ihrer frühen Phase,  in der autonomen Szene stark angenommen und ihre antiamerikanischen Texte sorgten für Kritik in der linken Szene. Dies wiederum hatte zur Folge, dass mehrere Lieder Gegenstand von einigen Ermittlungsverfahren waren.

1984 löste sich die Band erstmals auf, nur um Anfang der 90er wieder auf der Bühne zu stehen, allerdings nur für zwei Alben. Erst zu dieser Zeit hatte die Band kommerziellen Erfolg. Nach einer Pause von 15 Jahren kehrte die Band im Jahre 2009 abermals auf die Bühnen dieser Welt zurück. Seitdem ist die Band wieder aktiv und tourt fleißig durch die Lande. Ihre Aktuelle Tour ist zum Beispiel gerade in vollem Gange und es stehen noch München, Schweinfurt, Köln, Bochum, Hannover, Leipzig, Berlin und natürlich Hamburg auf dem Plan.

Das ist zwar alles schön und gut, aber mich persönlich spricht die Band musikalisch nicht wirklich an. Slime erinnert mich sogar stark an die Toten Hosen, eine Band die ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Mein Hamster, seines Zeichens ein großer Hosen Fan ist zallerdings der Meinung, dass mein Vergleich hinkt, also hört es euch selbst mal an und dann fällt selbst eine Entscheidung:

Wäre der Bandname nicht so passend für den heutigen Tag gewesen und hätte sich einer von euch Bloglesern nicht genau diese Band in einem Dienstagsgedudel gewünscht, so wäre es mir wohl eher weniger bis gar nicht in den Sinn gekommen, sie in meinem Blog vor zu stellen. Darum möchte ich allen, deren Interesse ich für diese Band geweckt habe, nahelegen sich ein eigenes Bild von ihr zu machen. Mit anderen Worten, schaut bitte unbedingt auf deren offiziellen Webseite vorbei, wenn ihr mehr erfahren wollt!bat_bar

Was haltet ihr denn so von der Band? Schreibt mir das mal in die Kommentare.  Oder habt ihr ein anderes Thema für diesen Challenge Tag? Dann verfasst doch eigenen Beitrag dazu und verlinkt diesen, oder ladet ein Foto bei Instagram mit dem Hashtag #ichishalloween16 hoch.

#mera16 – einmal Grufti gut durch!

Heute kommt endlich mein versprochener Beitrag zum Mera Luna 2016. Doch zuerst müssen wir eines klären – nicht alle deutschen Festivals gehen in Unmengen von Wassermassen unter!

Ja, so sah das Wetter an beiden Tagen aus, weshalb mein Hamster und ich mit einem übelsten Sonnenbrand nach hause gekommen sind (womit ich als Sonnenallergikerin immer noch extrem zu kämpfen hab). Aber nicht nur den Sonnenbrand haben wir mit nach hause genommen, sondern wir waren auch wieder fleißig shoppen. Von daher wird das hier mal wieder ein Bilder überfluteter Blogeintrag ^^

Wie jedes Jahr war auch dieses Jahr der niederländische CD Stand vor Ort, bei dem ich mir schon in en Vorjahren CDs gekauft habe und darum sind diese drei guten Stücke Teil meiner Sammlung geworden:

cds

Da hätten wir das Album der Band Nosferatu, welches mir noch fehlte, das Album Revolution von Lacrimosa, die dieses Jahr auch live gespielt haben und ein Tribute to Bauhaus Album. Das habe ich mir vornehmlich deshalb gekauft, weil ich es recht günstig bekommen konnte und weil es ein 3D Cover hat. Und da hat mein Hamster dann fest gestellt, dass wir es mir 3D Elementen hatten dieses Jahr. Schließlich haben wir für unser Wohnzimmer zwei besondere Bilder für unser Wohnzimmer erstanden…

bildIch denke mann kann den roten Drachen und den Reaper erkennen und vielleicht erkennt man auch, dass diese Bilder ebenfalls 3D Bilder sind und sich je nach Betrachtungswinkel ein anderer Drache/Reaper zeigt. Heißt wer uns besuchen kommt, der wird wahrscheinlich im ersten Moment denken bereits mit betreten der Wohnstube betrunken zu sein oder so etwas ähnliches!

Wo wir auch nicht dran vorbei gehen konnten, war der Parümstand von Parume Noire. Bei dem habe ich mir letztes Jahr schon das Inkubus Sukubus Parüm geholt habe. Dieses Jahr sinds dann Bittersweet Strawberry (Erdbeere + Patchouli) und Dragon Blood (Drachenblut + Patchouli) geworden. Wobei letzteres hat mein Hamster für sich geholt.

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Zum Schluss gab es für mich noch ein T-Shirt, an dem ich einfach nicht vorbei gehen konnte (ihr seht gleich warum nicht ^^) und mein Hamster und ich haben uns den Luxus gegönnt uns zwei Mera T-Shirts im Partnerlook zu holen, einfach weil 2016 für uns beide das beste Mera war, das wir bis jetzt hatten!

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Selbstverständlich waren wir nicht nur shoppen! Im Gegenteil, wir haben mehr Zeit damit verbracht uns Bands an zu schauen, als alles andere. So haben wir und am Samstag Stahlmann, OOMPH!, Apocalyptica, Lacrimosa und natürlich auch The Sisters of Mercy angeschaut. Mein persönliches Highlight war an dem Tag der Auftritt von Lacrimosa, den man sich dank Live-Übertragung des NDR auch immer noch ansehen kann.

Bei den Sisters, die am Abend das Ganze beendet haben, war ich recht überrascht, denn ich habe im Vorfeld gehört, dass die gar nicht so toll live sind. Doch so schlecht fand ich deren Auftritt nun nicht (leider gibt es davon kein Livestream) und ich kann wieder einen Punkt von der Liste „Dinge die ich unbedingt mal gemacht haben muss“, streichen.  The Sisters of Mercy einmal live zu sehen, stand da nämlich bis zum letzten Wochenende noch drauf.

Am Sonntag haben wir uns dann Heldmaschine, The Lord of The Lost Ensemble, Eisbrecher, In Extremo und Within Temptation angeschaut. Bei der letzten Band musste mein Hamster zwar sehr auf mich aufpassen, weil dann doch ein wenig mit Feuer gespielt worden ist und ich das ja bekanntlich nicht ab kann. Im Nachhinein habe ich zwar rausgefunden, dass auch In Extremo mit Feuer gespielt haben, aber das war nicht weiter schlimm, da ich es mir bei deren Auftritt auf dem Rasen gemütlich gemacht habe und den Himmel beobachtete ^.~

Zurück nach hause ging es für uns dieses Jahr wieder einmal direkt am Sonntag – ca. ne Stunde nach dem Auftritt von Within Temtation. Zurück blieben eine Menge tolle Erinnerungen und vor allem liebe Menschen, die wir dieses Jahr auf dem Mera kennen gelernt und/oder wieder gesehen haben.

Für 2017 steht für uns auf jeden Fall fest, das wir wieder hin fahren! Besonders, weil uns dieses Jahr der Alltag viel zu schnell wieder in den Fängen hatte und sowohl meinem Hamster als auch mir dieses Wochenende wie ein Traum vor kommt…

Dienstagsgedudel: OOMPH!

Nachdem ich letztes Jahr auf einem Konzert der XXV Tour war, ich so gut wie alle Alben der Band besitze und ich diese am vergangenen Mera Luna Wochenende wieder einmal live gesehen habe, dache ich mir es ist an der Zeit euch auch mal OOMPH! vor zu stellen!

Dass das aktuelle Album XXV heißt, kommt nicht von ungefähr, denn die Band feierte letztes Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und was 1989 als Industrial Band aus  Wolfsburg begann, ist heute eine weltweit erfolgreiche Band mit einem ganz eigenen Stil.

OOMPH! besteht seit der Gründung aus den gleichen drei Mitgliedern: Dero, Flux und Crap. Für Live Auftritte holen sie sich aber Support Member mit aufs Boot, da sich Dero voll und ganz aufs Singen konzentriert (im Studio übernimmt er diesen Part neben dem Schlagzeug). Die wohl bekanntesten Support Member sind da wohl El Friede und Hagen.

Übrigens: Der Bandname wurde von der Band in einem alten englischen Wörterbuch gefunden und bedeutet so viel wie „Sex-Appeal“ oder „energiegeladen“. Das Ausrufezeichen ist Namensbestandteil.

Mit ihren Debüt von 1992 mit dem Titel Oomph!, sowie den Titeln Der Neue Gott und Mein Herz erregen die drei schnell die Aufmerksamkeit des Musikmagazins Zillo, von dem die Band auch promt zum „Newcomer des Jahres“ gekürt worden ist. Und sogar über den Großen Teich schafften sie es, denn in den USA steigt das Debütalbum bis auf Platz drei der College Radio Charts. Damit bereiten OOMPH! den Weg für andere deutsche Bands, nicht zuletzt für Rammstein, die diesen Einfluss in Interviews nie abstritten. Gerade das war mir persönlich lange nicht klar. Aber gut, ich tue mich auch schwer mit Rammstein, aber das ist ein anderes Thema.

OOMPH! hat von Anfang an kein Blatt vor den Mund genommen und kannte auch keine Tabus, was bei dem ersten Musikvideo (zum Lied Sex!) dazu führte, dass der Musiksender MTV dieses boykottierte, da darin zwei Rentner beim Geschlechtsakt zu bestaunen sind. Auf den Werbeplakaten zu dieser Singleauskopplung  konnte man einen erigierten Penis begutachten, was dem deutsche Werberat stark missfiel.

Um dem Ganzen noch einen drauf zu setzen, griffen sie mit dem Nachfolger-Album Wunschkind, ein sehr sensibles Thema auf: Kindesmissbrauch. Doch Dero, der sich schon immer als geschickter Textschreiber präsentiert, zeigt auch hier sein Können.

1998 folgte ein Label Wechsel zum Major-Label Virgin, unter dem das Album Unrein veröffentlicht wurde. Auch dieses Album beschäftigt sich mit dem Thema Kindesmissbrauch, aber auch mit Religionskritik. Damit traf die Band den Nerv des Publikums (oder eher der Zeit), was zu noch mehr Beliebtheit führte und 1999 zu einer Zusammenarbeit mit Nina Hagen, die zu dem Song Fieber aus dem Album Plastik den Gegenpart zu Dero übernahm. Dieser Song gehört zu einem meiner persönlichen Favoriten, jedoch bekommt man den nur noch zu hören, wenn man dieses (oder das Best-Of Album Delikatessen, welches 2006 raus kam) besitzt – danke GEMA und co. sonst hätte ich euch das gerne an dieser Stelle verlinkt.

Mit dem siebten Studiowerk Ego stiegen die Jungs 2001 in die Top 20 der deutschen Charts ein und gingen mit HIM auf Europa-Tournee. Ich will hier ja nicht böse werden, denn ich gönne Bands ihren Erfolg, aber dieses Album gefiel mir nicht wirklich gut, denn es kam so rüber als wollte OOMPH! jetzt doch mehr massentaugliche Musik zu machen. Denn dieses Album war bzw. ist im Vergleich zu den anderen Alben doch ganz schön lasch.

2004 bewies die Band allerdings, dass sie ihrem Stil doch treu blieben und brachten eine der erfolgreichsten Singles auf den Markt: Augen auf! arbeitet sich in die Top 10 der Charts vor und ist wieder gewohnt provokativ. Das dazugehörige Album Wahrheit Oder Pflicht erschien Mitte Februar 2004 über GUN/Sony.

Zwei Jahre später erschien das Album GlaubeLiebeTod. Die Singleauskopplung  Gott Ist Ein Popstar, dürfe so gut wie jedem etwas sagen, landete der Song doch auch auf Platz 1 der deutschen Charts und das obwohl die Medien sich nicht näher mit dem Text befassen wollten und die Single ächteten und sogar durchsetzen wollten, dass sie weder im Radio noch im Fernsehen gespielt werden sollte. Der Privatsender RTL ging sogar so weit, die Band von der Echo-Verleihung auszuladen. Und so hat OOMPH! kurzerhand ihre Echo-Karten unter den Fans verlost.

Dass es in der kritisierten Single nicht um Blasphemie geht, sondern vornehmlich um die Kritik an der Vergötterung von Medien-Idolen wie den DSDS-Stars, scheint zu dem Zeitpunkt kaum einer zu verstehen. Auch ich habe erst einige Zeit später verstanden, dass diese Song nicht gegen Gott, sondern gegen die Verherrlichung der Stars geht, muss ich gestehen…

Der nächste große Erfolg kam für die Band 2007 mit der Teilnahme am Bundesvision Song Contest. Dort gaben sie gemeinsam mit Marta Jandova Träumst Du zum Besten und holten Pole Position. Im Sommer des Jahres durfte OOMPH! dann das Exklusiv-Konzert von Metallica in Wien eröffnen. Es folgen diverse Auftritte auf Festivals und Ende des Jahres steuerten sie den Song Wach Auf zum Soundtrack des zweiten Alien vs. Predator Films bei.

Im darauf folgenden Jahr sorgt das neue Album Monster mal wieder für Furore. Besser gesagt tut es die Singleauskopplung Beim Ersten Mal Tut’s Immer Weh, denn das Video dazu wurde schnell zensiert, denn es drehte angeblich die Täter-Opfer-Perspektive um. Ich selbst kann das allerdings weder bestätigen, noch abstreiten, da ich das Video dazu nie gesehen habe. 2008 steuerte Dero übrigens den männlichen Gegenpart bei dem Song Bis zum Tod, der noch weniger bekannten Sängerin Mina Harker bei, welches ich persönlich wirklich schön finde.

2010 unternahm OOMPH! den Versuch die größten Hits ins englische zu übersetzen und so erschien Truth Or Dare, welches aber nicht wirklich erfolgreich war im Vergleich zu den anderen Alben. Das Folgewerk Des Wahnsinns Fette Beute, welches 2012 erschien, war dann wieder erfolgreicher und komplett in deutscher Sprache. Bis heute haben sich OOMPH! weder von Kritikern noch von Kontroversen beirren lassen!

Wie Eingangs erwähnt erschien letztes Jahr dann das Jubiläums-Album XXV. Hierzu möchte ich dann einmal den Text auf der offiziellen Homepage zitieren:

Sänger DERO sagt über die neuen Lieder: „Es ist eine unbändige Energie, eine abgrundtiefe Leidenschaft und eine faszinierend dunkle Macht, die die neuen Songs ausstrahlen. Nie zuvor waren wir unseren eigenen seelischen Abgründen so nah, haben wir mit unseren inneren Dämonen so sehr gerungen, wie auf dem neuen Album.“

Damit ist dieses Album das persönlichste der kompletten Karriere der Band – und meiner Meinung nach hört man das gut raus, vor allem bei Songs wie Jetzt oder nie, meinem persönlichen Lieblingssong des Albums.

Auch dieses Album ist komplett in deutscher Sprache und dass das auch im Ausland gut ankommt, merkt man, wenn man bedenkt, dass als nächstes die erste Clubshow in Mexiko bevorsteht. Somit spielt die Band am 6. Dezember dieses Jahres das erste Mal auch außerhalb Deutschlands live.

Ein Ende für diese Band ist noch lange nicht in Sicht, aber ein Ende dieses Blogeintrags schon. Wer also immer auf dem Laufenden gehalten werden will, der sollte ein Auge auf die offizielle Website oder die Facebookseite haben.

Dienstagsgedudel: Saltatio Mortis

Heute stelle ich euch eine Band vor, die schon einige von euch erwartet haben. Meine persönliche Einstellung zu der Band hat sich im Laufe der Zeit allerdings stark geändert, doch dazu kommen wir gleich.

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich bei der heute vorgestellten Band um eine der bekanntesten Mittelalter Rock Bands und Flaggschiff des MPS – Saltatio Mortis.

2000 wurde die Band gegründet und war mit ihrem „Tavernakel“ – also ihrem ersten Album schon ein wichtiger Teil des gerade erwähnten Spektakulums. Und schnell wurden die Jungs szeneübergreifend bekannt und landeten 2013 sogar auf Anhieb in den Deutschen Media Control Album Charts.

Natürlich kommt dieser Siegeszug nicht von ungefähr, denn von 2000 bis heute entwickelte such die Band sehr schnell zu einer politisch aktiven Rockband, die jedoch immer ihren Wurzeln treu geblieben sind. Wie das aussieht, könnt ihr euch in folgendem, doch schon recht alten Video der Band ansehen:

Ihr werdet an dieser Stelle allerdings keine ausführliche Bandgeschichte von mir zu lesen bekommen, diese könnt ihr gern auf der offiziellen Seite nachlesen. Der Grund dafür ist, dass ich diese Band bis vor 4 Jahren noch unheimlich gern gehört habe, ja sie gehörte sogar zu meinen Lieblingsbands.

Doch heute sieht das anders aus, denn ich habe mich daran satt gehört, was nicht zuletzt daran lag, dass überall wo ich hin kam fast 24 Stunden lang Saltatio Mortis zu hören war und auch mein Ex Freund eine Zeit lang nur diese Band hören wollte (was bedeutete, dass bei mir zu hause ebenfalls immer SaMo lief, wenn er da war).

Dennoch kann ich jedem der sich mit der Band auseinander setzen möchte bzw. deren Musik mag, sich die Band einmal live an zu schauen! Denn diese 8 Spielmänner verstehen ihr Handwerk und sind live unheimlich gewaltig, wissen wie man das Publikum unterhält und sind rein technisch gesehen immer besser geworden.

Ihr merkt also ich kann nichts schlechtes über die Band sagen und das obwohl sie sich auch schon dem Vorwurf ausgesetzt sahen, rechtes Gedankengut zu sähen, da SaMo mit ihrem großen Erfolg 2013 ein politisches Statement abgegeben haben. Dieses Statement wurde in einem offenen Brief nochmals veröffentlicht und geht u.a. gegen das Streben der Wirtschaft nach Gewinnmaximierung und die ungerechte Einkommensverteilung in Deutschland.

Wenn man es genau betrachtet, handelt es sich bei Saltatio Mortis aber auch nach 6 Jahren Bestehen nach wie vor um eingefleischte Spielmänner, nicht um eine rechtsradikale Band, was wohl auch der Text des folgenden Liedes bzw. Videos zeigt:

Alles in allem bleibt mir an dieser Stelle nur zu sagen, dass ich dem „Totentanz“, wie der Name der Band ins Deutsche übersetzt lautet, noch weiterhin viel Erfolg wünsche. Auch wenn ich persönlich die Band nicht mehr hören mag. Allerdings denke ich auch, dass es nicht so schlimm ist, wenn ich die Band nicht mehr hören – denn ich habe allein in meinem engeren Freundeskreis 7 Personen, die diese Band unheimlich gern hören ^.~

Dienstagsgedudel: Phantasmagoria (ファンタスマゴリア)

Nachdem ich Phantasmagoria nun schon in einigen Dienstagsgedudel Beiträgen erwähnt habe, ist es heute einmal an der Zeit euch diese Band genauer vor zu stellen. Vor allem weil ich, nachdem ich von einer Freundin auf die Band aufmerksam gemacht worden bin, mir selbst den Spitznamen Kisaki gegeben hatte. Dies war damals in der Visual Kei Szene gang und gebe – und auch wenn ich heute andere Spitznamen habe, habe ich damit damals meine Bewunderung für den Bassisten der Band ausdrücken wollen (auf dem Bild in der Mitte zu sehen).

KISAKI war nicht nur der Einzige der Band, dein ch namentlich kannte,nein er ist auch der Hauptproduzent des Labels Under Code und Gründer von Phantasmagoria. Offizieller Start dieser Band war der 1. November 2004. Für dieses Projekt holte er sich Riku, Jun, Iori und Shion ran, die allesamt schon einige Erfahrungen in der Musikbranche vorweisen konnten. Anfangs war auch noch Mao als Sänger der Band dabei, jedoch wurde er noch vor dem ersten Konzert von KISAKI ausgewechselt.

Anfänglich lief das Projekt noch unter dem Namen KISAKI FINAL BAND Phantasmagoria. Erster Auftritt war am 7. Dezember 2004, es war der Auftakt ihres Tourdebüts with Moonlight Revival. Die zu der Tour gehörenden Single Moonlight Revival erschien am 22. Dezember 2004, sie erreichte prompt Platz 167 der Major-Oricon-Charts.

2005 begann mit einigen Liveauftriten, mit dabei ein besonderes Konzert mit Vidoll, D’espairsRay, D und 12012. Am 1. Februar 2005 verließ Shion die Band, auf Grund einer Verletzung, die er nicht ignorieren konnte. Für ihn Sprang erstmal der Supportdrummer Matoi ein, der bereits im März als vollwertiges Mitglied übernommen wurde. Für den 1. Juni 2005 war dann die Single NEVER REBELLION angesetzt, die Single verkaufte sich noch besser als die vorherige, weshalb einen Monat später eine Sonderedition veröffentlicht wurde. Das kann ich persönlich auch vollkommen nachvollziehen, denn dies ist mein Lieblingssong der Band!

Neben der Single ging es im Juni/Juli auf Couple-Tour mit RENTRER EN SOI. Zudem erschien ihre zweite DVD. Nach einigen paar weiteren Konzertstops erschien auch ihre 3. Single Mikansei to Guilt am 18. Oktober 2005, sie erreichte die bisherige Bestmarke von Platz 22. der Major Oricon-Charts. Nur wenige Tage später hatte die Band ihr allererstes Oneman Konzert in Übersee, Houston, Texas. Ihr erstes Album war die Compilation-CD Splendor of Sanctuary, welches jedoch nur auf ihrem One-Mans in den USA verkauft worden ist.

Die Konzerte wurden zudem gefilmt und ein knappes Jahr später als DVD verkauft. Zum Jubiläum ihres 1-jährigen Bestehens gab es eine kleine Tour-DVD und am 14. Dezember erschien zudem noch ihre dritte DVD. Bis zum Ende des Jahres waren sie noch auf 5 Konzerten, eins wieder einmal zusammen mit D’espairsRay.

2006 hat Phantasmaoria eine 3-Single-Veröffentlichungsreihe gestartet. Kousoukyoku (16.Januar), Kyousoukyoku (22. Februar) und Gensoukyoku (22.März). Zwischenzeitlich waren sie wie immer on Stage, diesmal auch mit Nightmare und Ayabie. Für das restliche Jahr hatte KISAKI umfangreiche Liveaktivitäten geplant. Eines der Konzert wurde wieder einmal gefilmt und als DVD veröffentlicht. Insgesamt gab es in diesem Jahr 4 DVDs. Zudem erschien ihr Debüt-Mini-Album Synthesis Songs. Als letzter Punkt des Jahres gab es im Dezember die Single under the veil und zum 2-jährigen Jubiläum gab es ein Weihnachtskonzert.

Das Jahr 2007 begann mit seltsamen Nachrichten von seitens der Mitglieder. Riku gab bekannt, dass die Band bald von Under Code graduiert, was so viel heißt wie, sie wechseln unter KISAKIs Führung in ein Majorlabel. Iori und Matoi beschlossen, ab Februar die Band zu verlassen.

Kurz nach diesen Nachrichten, hieß es auf einmal, dass Phantasmagoria in die Pause geht. Iori gab an, dass er persönliche Probleme hätte, was schlimmer wurde, je berühmter die Band geworden ist. Matoi hingegen hatte erhebliche Probleme mit seinem Fuß, doch je näher sein Ausstieg kam, umso weniger wollte er gehen und das obwohl er jedoch strikt gegen den Labelwechsel war.

Und trotz der angeblichen Pause war die Band auf Three-Man-Tour mit 12012 und Vidoll. Beide Bands wechselten nach der Tour zu verschiedenen Majorlabel. Phantasmagoria startete wieder mit einer 3-Single-Veröffentlichungsreihe, angefangen mit Vain (14. Februar). Es folgte die DVD Bleack-Veil Before Christman am 21. Februar und am 28. Februar ihre 5. DVD Gen’eizou.

Eine Abschlusstour begann im Februar und endete Ende April, gefolgt von einer DVD und dem ersten Solo-Single von Iori. Nach dem Ende der Tour gings in die Pause für die Band und offiziell verließen Iori und Matoi die Band. Während der Pause waren Riku und JUN woanders aktiv, bevor alle Bandmitglieder zu KISAKIs Geburtstag am 9. März in einer kurzen Sessionband wieder auftraten. Am 5. April 2007 wurde dann das Ende von Phantasmagoria für den 31. August angekündigt. Für die Finale Tour kamen auch Iori und Matoi sogar zurück. KISAKI selber meinte auch, er würde fortan nur noch als Produzent aktiv werden. Am. 14. Juli erschien die letzte Indiesingle und erste Majorsingle der Band, Kami Uta.

Am 31. August war dann das offiziell letzte Konzert. Am 5. September erschien ein Best-Of Album und eine Best-Of DVD. Am 17. Oktober erschien eine Tribute-Cover Album von Phantasmagoria Songs und Ende Oktober noch eine DVD, gefolgt von noch einigen anderen Alben und DVDs, welche einen bis zum Jahr 2008 gänzlich überschwemmten.

2008 war, obwohl die Band ja eigentlich aufgehört hatte, immer noch viel von ihr zu hören. Zum Beispiel gab es am 3. Mai einen Auftritt beim „hide memorial summit“. Zudem hatte die Band am 31. August ein One-Day Revival, außerdem promoteten sie dafür ihre Live-Single Vanish. Das Konzert gab es zudem am 24. Dezember 2008 als DVD.

Für das neue Jahr 2009 hatten sie auch eine Phantasmagoria History DVD parat. Nach der DVD war für 2009 ein eher ruhiges Jahr, bis die Band sich für den 31. Dezember an einem Riesenkonzert mit 27 anderen Bands beteiligte. Nachdem sie schon mal für das Konzert wieder zusammen waren, ließ es sich KISAKI wohl nicht nehmen, noch 2 weitere Events hinten ran zu hängen und für März 2010 noch schnell die Single Diamond Dust und das Mini-Album Seeds of Brain zu veröffentlichen. Doch die kurze aber doch starke Phase der Wiederkehr endete schlussendlich nach ihrem Konzert am 5. April 2010 endgültig, jedoch wurde für Fans an dem Tag noch eine besondere Single zum Kauf erhältlich. Am 23. Juni erschien noch nachträglich eine Abschluss-DVD von ihrem Konzert am 5. April.

Phantasmagoria gehörten zu den Juwelen unter den vielen Massen an Visual Kei Bands, denn im Gegensatz zu anderen Gruppen, sind sie ihrem Stil immer treu geblieben. In Musikalischer Hinsicht stehen sie noch heute für klassische Visual Kei Musik und auch wenn die Szene in Deutschland so gut wie überhaupt nicht mehr existiert, so wird diese Band nach wie vor für ein Musterbeispiel an interessierte herangetragen.

Die Band hatte einen stets melodischen Sound und wurden ein bisschen vom New Wave beeinflusst, man höre nur den Einsatz von Synthesizer und den anhäufenden Tempowechseln innerhalb ihrer Songs. Lost in Thought ist da nur eines von vielen guten Beispielen (siehe unten).  Musik und Stilausrichtung sind stets von KISAKI gekommen, der auch die Songs geschrieben und produziert hat. Der Erfolg gibt ihm recht, Phantasmagoria als eines seiner Meisterwerke zu bezeichnen.

Wie ihr wisst ist 2010 so in etwa das Jahr in dem ich ganz offiziell selbst aus der Visual Kei Szene raus gegangen bin und das lag nicht nur daran, dass mein Interesse an vielen Bands der Szene ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. Bei Phantasmagoria hätte ich allerdings nie gedacht, dass ich Anfang und Ende der Band mit erlebe. Aber so kanns nun mal gehen….

kleines „Dienstagsgedudel“: Freygang

Die heutige Band stelle ich euch auf Wunsch eines Freundes vor, der ein großer Fan von „Oldschool Rock“ und Blues Rock ist. Zum Zweitgenannten gehört die Musik der Band Freygang.

1977 wurde diese Band von André Greiner- Pol gegründet. Er war laut Aussagen der Bandhomepage  als überaus charismatischer Sänger die Seele der Band, der jedoch 2008 verstarb. Dennoch ist die Band bis heute aktiv und spielt ab nächsten Monat auf einigen Open Air Konzerten.

Vielleicht wundert ihr  euch darüber, dass ich in dem Absatz von 1977 über 2008 zu heute springe, und das obwohl ich sonst doch sehr ausführlich über Bands schreibe.

Nun, das liegt vor allem daran, dass ich mit den oben genannten Musikgenres, denen diese Band seit 39 Jahren treu geblieben ist, absolut nichts anfangen kann. Außerdem habe ich in meinem Freundeskreis nach Meinungen zu der Band gefragt und dabei herausgefunden, dass Eingangs erwähnter Freund so ziemlich der Einzige aus meinem Freundeskreis ist, der wirklich etwas mit der Band anfangen kann.

Also lieber Freund, falls du das hier liest, lege ich dir wärmstens ans Herz vielleicht selbst einen Blog an zu legen und über solche Musik bzw. Bands zu bloggen, denn ich bin da keine große Hilfe.

Denn wenn ich keinen Draht zur Band aufbauen kann, dann würde ich einfach nur die Bandbiografie der Webseite kopieren und das wünscht such sicher niemand. Wer sich also ernsthaft die Band interessiert ist, dem lege ich folgenden Link ans Herz:

Bandgeschichte Freygang