Archiv der Kategorie: Rezension

Dienstagsgedudel: Schwarzer Engel

Es gab mal wieder seit Monaten kein Dienstagsgedudel und darum gibt es heute eine Band, die sich einer meiner Leser gewünscht hat. Die Rede ist von der Stuttgarter Band Schwarzer Engel. Diese wurde zwar bereits 2007 von Sänger Dave Jason gegründet, aber erst 2010 stand das erste Album in den Startlöchern.

Dieses Bandfoto hier stammt von COUCH-CONCERT.COM und ist auf dem Mera Luna 2015 entstanden. Wenn man genauer hinschaut, kann man sogar meinen Hamster und mich in der Menge erkennen (direkt neben dem Kopf des blonden Drumers). Das es keine „Studiofotos“ der kompletten Band gibt, liegt wohl daran das die band ursprünglich als Soloprojekt gedacht war, nachdem Jason von einem überdimensionalen und bedrohlichen Engel träumte, der über eine Art verlassenes Schlachtfeld flog – was wohl auch den Namen der Band erklären dürfte.

Die restlichen Bandmitglieder Jens Lindmaier (Gitarre), Stefan Grießhammer (Gitarre), Bert Oeler – (Bass) und Carlo Schmidt (Drums), gehören rein zur Livebesetzung. Auch auch andere bekannte Künstler haben schon bei der Band gastiert u.a. El Friede (OOMPH!), Alexander Kaschte (Samsas Traum) oder Timon Birkhofer (In Strict Confidence). Musikalisch kann man Schwarzer Engel irgendwo bei Symphonic Dark Metal, Industrial, Gothic Metal und NDH einordnen.

Schwarzer Engel ist die absolute Lieblingsband meines Hamsters und so kam ich auch nicht drum rum die Band nicht nur schon öfters zu hören, sondern sie auch live zu sehen – nicht nur auf dem Mera 2015, sondern auch auf der Jubiläumstour von OOMPH! in Hamburg und dem Autumn Moon Festival in Hameln, wo ich auch dieses Bild von meinem Hamster und Dave Jason machte:

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Wie man also merkt, ist die heutige Bandvorstellung doch irgendwo recht persönlich und das obwohl ich Anfangs mit Erscheinen des ersten Albums, noch nicht wirklich warm wurde mit der Band. Damals war ich noch mit meinem Ex zusammen und er schlug mir schon damals vor (als ich gerade anfing einzelne Alben im Blog vor zu stellen), einmal über Apokalypse zu schreiben…

Damals wäre mein Urteil wohl vollkommen anders ausgefallen als heute, denn mit erscheinen des zweiten Albums Träume einer Nacht, etwa ein Jahr später, erschien auch das Lied, von dem ich bis heute extrem begeistert bin:

Außerdem lies ich mich inzwischen auch gern von der Begeisterung meines Hamsters anstecken und darum möchte ich diese Band auch unbedingt weiter empfehlen. Denn noch ist sie verhältnismäßig klein, was man daran merkt, dass Schwarzer Engel bis heute noch keine Headliner Tour gegeben hat. Was ich recht schade finde, denn man merkt besonders bei Liveauftritten, wie viel Herzblut und Arbeit in diesem Projekt steckt – und das sollte man meiner Meinung nach auch belohnen!

Wer nun also mehr von der Band erfahren möchte, der sollte unbedingt einmal einen Blick auf die Facebookseite werfen und wer weis, vielleicht sieht man hier einen Stern beim Aufstieg. Zu wünschen wäre es den Jungs auf jeden Fall!

Lydia und die Sadisten

Nachdem ich nach dem Eintragsreichen Oktober nun schon eine mehr oder weniger längere „Pause“ eingelegt habe, melde ich mich nun zurück mit einem kleinen Beitrag aus meinem Leben… oder so ähnlich, denn ich habe meine Mutter am 15. November zu einer Lesung eingeladen- ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von mir an sie.

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Wie ihr vielleicht schon am Titel Ablesen oder anhand des Fotos sehen könnt, so handelte es sich bei der Lesung um eine von Lydia Benecke zu ihrem aktuellen Buch „Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben“ (oder kurz Sadisten).

Das ich menschlich von der guten Frau schon tierisch begeistert bin, habe ich ja bereits in der Rezension zu ihrem ersten Buch – „Auf dünnem Eis“, geschrieben. Und genau so menschlich ist sie an das Thema heran gegangen, was das sonst eher schwer zu verdauende Thema leichter zugänglich gemacht hat. So konnten sicher auch Menschen, die keinen schwarzen Humor besaßen, an dem Abend doch das ein oder andere Mal schmunzeln.

Ich persönlich musste am meisten Lachen, als Fity Shades of Grey mit Twillight und dem Disney Klassiker die Schöne und das Biest verglichen worden sind. Wie diese drei genauer zusammenhängen, werde ich nicht näher erläutern, denn dafür sollte man schon zu einer von Lydias Lesungen gehen. Denn ich halte es genau so wie sie mit Fotos für den Abend: Während der Lesung keine Fotos, nicht für Puplikationen, noch für Private Zwecke.

Heißt im Klartext, ich werde nicht viel vom Inhalt der Lesung schreiben, aber meine Eindrücke dazu berichten. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sie stark mit dem Publikum interagiert hat, auf Fragen eingegangen ist und trotzdem nie den roten Faden verloren hat. So hat sie alle Punkte, die zuvor bei der Facebook Veranstaltung in der Beschreibung standen genau abgeklappert:

– Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
– Welche Bedürfnisse treiben sie an?
– Was macht ihre Persönlichkeit aus?
– Welche Partner suchen sie sich?
– Wodurch werden sie so, wie sie sind?

Desweiteren hat es mir gut gefallen, dass auch jemand wie meine Mutter, die „Sadisten“ noch nicht gelesen hat wunderbar hätte mitreden können (wenn sie sich getraut hätte) und auch den schwarzen Humor konnte sie gut nachvollziehen, da sie ja im Altenpflegebereich selbst immer wieder mit unschönen Sachen konfrontiert wird und so eine gewisse Art von Galgenhumor entwickelt hat.

In wie weit sie noch etwas in ihrem Blog dazu schreibt, weis ich aktuell nicht, aber genau so wie ich sie ermutigt habe sich ein Autogramm zu holen bzw. sich ihre nun eigenen Exemplare der Bücher signieren zu lassen, so werde ich sie auch versuchen zu ermutigen ein wenig etwas darüber zu schreiben. Schließlich ist sie ein großer Fan von Lydia.

Außerdem finde ich nach wie vor, dass sich doch mehr Menschen mit der Thematik aus Lydias Büchern beschäftigen sollten, die wirklich gut geschrieben sind. Daher kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen selbst einmal eine Lesung von ihr zu besuchen. Und wer Subway to Sally mag. der wird dann nicht nur mit einigen Erkenntnissen und Eindrücken nach hause gehen, sondern – wie ich – auch nen ordentlichen Ohrwurm mitnehmen 😉

 

Auf dünnem Eis (Lydia Benecke)

Am 27.6.2015 habe ich auf einem der Stammtische die ich regelmäßig besuche, das außerordentliche Glück gehabt mich ein wenig mit Lydia Benecke zu unterhalten. Sie ist nicht nur selbstständige Psychologin und Therapeutin, sondern auch menschlich sehr offen und sympatisch, warum ich auch vollkommen verstehen kann das sich viele ihr anvertrauen – wie sie in einem ihrer Bücher schreibt.

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Wie ihr am Titel dieses Beitrags sehen könnt, geht es heute um das erste ihrer Bücher „Auf dünnem Eis“, welches Lydia mir am besagten Tag zusammen mit ihrem zweiten Buch geschenkt hat, was mich natürlich riesig gefreut hat. Als Gegenleistung dafür habe ich beschlossen eine kleine Review zu schreiben. Leider hat es allerdings etwas länger gedauert das Buch, welches oben rechts abgebildet ist, durch zu lesen… ich denke aber dass das nicht weiter schlimm ist ^^

Aber nun genug um den heißen Brei geredet, kommen wir zum Inhalt des Buches. Wie der weitere Titel „Die Psychologie des Bösen“ erahnen lässt, wird in dem Buch dem Bösen im Menschen auf den Grund gegangen. Denn nicht nur Mörder, Vergewaltiger und Psychopathen sind böse, nein in jedem von uns steckt etwas böses! Und dieses Buch beweist es, denn nach der Lektüre wird man sich wohl überlegen müssen, wie man gut und böse definiert.

Ich habe ja bereits erwähnt, wie sympatisch die Autorin privat rüber kommt und genau diese Sympatie lässt sie auch im Buch einfließen. So können sich auch Menschen, die nie die Gelegenheit hatten sich mit ihr zu unterhalten ein Stück weit ein Bild von ihr machen. Dies dürfte vor allem denjenigen helfen, die im Grunde genommen ein wenig Angst vor der Thematik des Buches haben.

Da ich selbst aber zu den Menschen gehöre, die sich gern mit Dingen und Themen beschäftigen, die für andere Menschen eher unheimlich sind, habe ich mich mit Freuden an das Buch gesetzt. Was btw. schon ziemlich komisch klingt, da mein Onkel mir immer vorgehalten hat, ich hätte Schwierigkeiten damit anderen Menschen gegenüber Emotionen zu zeigen. Diese Meinung teilen auch ein paar andere aus meinem Bekanntenkreis mit ihm und wieder andere behaupten das absolute Gegenteil.

Warum ich das jetzt erzähle? Nun laut dem Buch haben es auch viele psychopatische Menschen nicht leicht Gefühle zu zeigen, da sie einfach „weniger“ fühlen als andere Menschen. Dies bedeutet jetzt aber nicht, dass hier eine Psychopathin sitzt und eine Review schreibt. Nein. Im Grunde genommen hat jeder Mensch eine kleine Macke oder Dinge erlebt, die einem Psychopathen zugeschrieben werden können.

Denn auch wenn die Autorin zum Einstieg ins Buch den „Fall Rodney“, wie ich es jetzt mal nenne, erzählt, so klärt sie im Laufe des Buches den guten Leser darüber auf, das Psychopathen keine unheilbar kranken Monster sind, die nur vom Drang zu töten angetrieben werden.

Im Gegenteil, die meisten „nicht kriminellen Psychopathen“, wie sie sie nennt werden selten als solche enttarnt und sie begehen auch niemals oder besser äußerst unwahrscheinlich Morde, da die Konsequenzen einfach zu groß sind. Auch dies wird klar und deutlich rüber gebracht.  Außerdem wird in Kapitel 3 der Knastaufenthalt/ -alltag erzählt. Und das auf äußerst Humorvoll und doch ernst zu nehmende Weise.

Des weiteren bringt sie einem die Denkweise psychopatischer Menschen ein wenig näher, so das man im Laufe des Buches zwar das ein oder andere Schaudern erleben wird/darf/kann, man aber am Ende etwas dazu gelernt hat und vielleicht sogar mit einigen Klischees abrechnen kann.

Ich formuliere das jetzt so, da jeder Mensch anders auf die Dinge im Buch reagiert und da ich bei einigen Textstellen auch schon anders reagiert habe, als mein Freund, kann ich nur jedem empfehlen einmal selbst ein Blick in das Buch zu werfen! Meine Mom hat es sich btw. gleich am Freitag von mir ausgeliehen und war schon vom Vorwort des Buches tierisch begeistert…

Also schaut au jeden Fall mal rein! Und ganz ehrlich gesagt finde ich die 14,99€, die das 352 Seiten starke Buch kostet wirklich fair und lohnenswert. Wen ich jetzt überzeugt habe, der kann z.B. via Amazon einen Blick hinein werfen ^.~

Heilbuch der Schamanen (Felix R. Paturi)

Schamanen werden seit jeher von den Naturvölkern als Heiler und Priester verehrt. Die Rituale der Schamanen sind aber auch von uns erlernbar: Die auf das Bewusstsein erweiternd wirkenden Techniken sowie spezielle Trancezustände lassen sich gezielt einsetzen, um körperlichen und seelischen Leiden zu begegnen, Süchte und Ängste zu überwinden und das Selbstbewusstsein zu stärken. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen eindrucksvoll den richtigen Umgang und Erfahrungen mit den beschriebenen schamanischen Ritualen und Heilweisen.

Das ist der Klappentext des vorliegenden Buches, welches ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe. Ich habe ja schon einiges an Manga- und Buchrezensionen geschrieben, jedoch war noch nie ein Buch dieser Art darunter. Dabei lese ich überwiegend Sachbücher, Esoterik Bücher und (spirituelle) Ratgeber.

Das Heilbuch der Schamanen habe ich mir z.B. ausgeliehen, da ich in meinem Freundeskreis einige Menschen habe, die schamanisch arbeiten und außerdem sind einige Praktiken aus der Welt der Wicca von dem schamanischen Heilen gar nicht so weit entfernt. Im Großen und Ganzen habe ich also schon einen gewissen Funken von Ahnung gehabt, aber dennoch hat mir das Buch noch weitere Dinge aus dem Schamanismus näher gelegt. Das Buch ist sehr schön und verständlich geschrieben und regt auch zum ausprobieren einiger schamanischen Meditationen an.

Es räumt auch mit den Vorurteilen des alten Kauzes, der aufgrund von Drogen in seiner eigenen Welt lebt und nur so tut als wenn er verrückte Bilder sieht, auf. Denn der Autor, welcher selbst schamanisch arbeitet, ist strikt gegen den Drogenkonsum – was aber auch etwas anderes ist, als das Arbeiten mit Heilpflanzen. So sieht man es im Wiccatum übrigens auch und ich glaube nicht, dass ein z.B. Brennesseltee zu den schädlichen Drogen gehört, die die Menschen im Kopf haben, wenn sie an das Wort „Droge“ denken.

Aber zum Thema Drogen werde ich mich in einem anderen Blogeintrag noch einmal äußern und nun zurück zum Buch! Denn mit dem aufräumen der Vorurteile leitet der Autor den Leser langsam auf den Pfad der Kräfte und legt dabei natürlich viel Wert auf das Thema Krafttier und die Seele verschiedenster Lebewesen.

Denn das bringt dieses Buch besonders gut rüber: Schamanen arbeiten meist mit der Seele eines Lebewesens und ggf. heilen sie diese auch. Aber anders als Psychologen und Mediziner, da sie auch eine andere Einstellung zum Thema „Heilen“ haben, als die allgemeine Schulmedizin vorschreibt.

In leicht verständlichen Texten wird dem Leser außerdem genau erklärt, wozu eine Schamanentrommel dient und wie man die „Welten“ der Schamanen verstehen kann. Wie gesagt, ist das der Teil der zum ausprobieren anregt und die beiliegende CD macht es besonders Anfängern leicht, da auf ihr ein paar Trommelklänge zu hören sind.

Später in dem Buch geht es dann um die schamanische Ethik, Kreativität und den Schamanenalltag. Außerdem wird einem auch das Thema Tod und Sterben auf eine angenehme Weise näher gebracht, was denjenigen, die sich vor dem Thema fürchten sollten oder die sich noch nie damit auseinander gesetzt haben, sicherlich hilft.

Für mich persönlich war das Buch relativ interessant und ich werde wohl auch das ein oder andere daraus mitnehmen. Doch hat es mir auch gezeigt, dass der reine Schamanismus nichts für mich ist. Allerdings denke ich, dass mir das Wissen in Zukunft auch beim Wirken von gewissen Praktiken aus dem Wiccatum weiterhelfen kann.

Trotzdem kann ich das Buch hier jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert und sich vielleicht noch nicht daran getraut hat. Denn für Einsteiger ist das Buch wirklich gut gemacht. ^^

Quer durch die Zeit – Magical Girl of the End 3 (Kentaro Sato)

Nachdem Kentaro Sato höchst selbst in Hamburg war, ist es mal wieder Zeit für jede Menge Blut, Zombies und Magical Girls! Mit anderen Worten: Hier kommt Band drei von 魔法少女・オブ・ジ・エンド! Da dies eine fortlaufende Reihe ist, gilt wie immer – für diejenigen die die ersten beiden Bände noch nicht kennen: Achtung Spoiler! 

Was bisher geschah:
Nachdem Kogami und die anderen das Einkaufzentrum erreichten, kamen sie von einem Chaos ins nächste, denn der der perverse Polizist Akuta schien außer Rand und Band zu sein und versuchte sich an Hanzawa zu vergreifen. Doch Ren Kushiro,ein junger Medizinstudent eilte der Truppe gerade och rechtzeitig zur Hilfe.

Während dieser sich nun um die Verletzungen der Freunde kümmerte, wuchs in Kaede völlig unbemerkt ein parasitäres Magical Girl heran, dieses jedoch merkt, dass Kaede kein passender Wirtskörper ist und da kommt Miu gerade recht, die ihr rein zufällig über den Weg lief.

Kaum wurde der Parasit übertragen geht auch der Horror im Shoppingcenter weiter. Denn Miu war ein guter Wirtskörper und so konnte sich das parasitäre sehr schnell den Körper unter den Nagel reisen und ein Massaker anzetteln.

Doch die Freunde hatten einen Vorteil, denn der Parasit hatte nicht nur den Körper, sondern auch das Hirn angezapft und so gelang es in eine tödliche Falle. So konnten Kogami und co. entkommen. Allerdings konnten sie nicht ausruhen, denn kurz nach dem Triumph wurde von einem rieseigen Magical Girl einfach mal das ganze Shoppingcenter niedergerissen…

So geht es jetzt weiter:
Nachdem Kogami durch die Zerstörung des Centers von Tsukune und den anderen getrennt ist, sieht er sich der tödlichen Gefahr eines weiteren Magical Girls ausgesetzt, die mit dem typischen „Magicaaal!“ auch gleich auf ihn schießt…

Das nächste was er wahr nimmt, ist ein alter Mann der Kogami ganz verdutzt anstarrt. Als dieser immer weiter zu sich kommt, bemerkt er, dass er in einem friedlichen Park neben einem Penner sitzt und die Menschen drum herum spazieren gehen. Nichts ist geschehen, es laufen keine Zombies oder Magical Girls durch die Gegend – nichts! Und niemand scheint sich an das schreckliche Massaker zu erinnern.

Als er gerade zu glauben beginnt, dass er alles nur geträumt hat, wird er durch eine Anzeigetafel auf etwas Aufmerksam gemacht: Der Angriff des Magical Girls scheint ihn in die Vergangenheit geschleudert zu haben, denn es ist das Jahr 2002. Wie um sich zu vergewissern, läuft er zu seiner alten Wohnung und begegnet dort tatsächlich seinen beiden schon verstorbenen Eltern, sowie seinem jüngeren Ich.

Auch Kaede trifft er dort, aber die Version aus seiner Zeit, die ihm darauf hin erzählt, dass sie ihn lieben würde und das Tsukune die Böse ist. Kogami glaubt ihr jedoch kein Wort und läuft zum Haus seiner Kindheitsfreundin. Was er dort jedoch vorfindet, wirft ein ganz neues Licht auf die Magical Girls…

Fazit:
Spätestens jetzt wird einem unter die Nase gerieben, wie unberechenbar die Geschichte ist, denn eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, dass jetzt wieder ein paar Charaktere sterben, die man gerade lieb gewonnen hat – so wie es an anderer Stelle schon mal passiert ist.

Aber nein, da kommt einfach so ein WTF!-Moment, der das Ganze auch noch auf den Kopf stellt und das Chaos perfekt macht. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, das Kogami und co. mal eben in die Vergangenheit geschleudert worden sind. Was ich genau meine solltet ihr allerdings selbst unbedingt nachlesen!

Ich kann mich da nur wiederholen, der Manga ist einfach nur genial und ich würde mich echt über ne entsprechende Horror-Anime Umsetzung freuen, verdient hat es sich die Story allemal und das bereits beim 3. Band! Außerdem kann ich euch schon mal verraten, dass es ebenso spannend und Abwechslungsreich in Band 4 und 5 weiter geht, die ich auch bald hier im Blog vorstellen werde.

Wer die Reihe immer noch nicht in Besitz hat, der kann und sollte sie direkt bei Tokyopop ordern 😉

Wer behauptet Magical Girls sind süß? – Magical Girl of the End 1 (Kentaro Sato)

Als ich angefangen habe Buchrezensionen zu schreiben, habe ich bewusst die Manga außen vor gelassen, da einige Reihen doch sehr umfangreich sind, was die Bände angeht. Da aber der Eintrag vom letzten Montag relativ gut angekommen ist, habe ich beschlossen nun auch andere Manga hier vorzustellen und zu Rezensieren.
Das gute daran ist: So einen Manga bekommt man schnell durch und ich kann so gut wie überall lesen. Und das bedeutet im Umkehrschluss das ihr öfter was zu lesen bekommt!

Heute stelle ich euch einen Mystery-Manga von Tokyopop vor – und nein ich bekomme kein Geld dafür, das ich so viel über Tokyopop im Blog schreibe, ich finde die Veröffentlichungen einfach nur toll ┐(^ヮ^)┌

魔法少女・オブ・ジ・エンド oder Magical Girl of the End, wie der Manga auf deutsch heißt ist eine Reihe, bei der ich jedes Mal meinen Ausweis vorlegen darf, die FSK16 ist. Wer also was gegen jede Menge Blut, zerfetzte Gedärme und Zombies hat, der sollte sich ganz weit von diesem Manga entfernen.

Doch der Reihe nach! Auf den ersten 7 Seiten werden wie in so gut wie jedem Manga erstmal ein paar Charaktere vorgestellt. Da hätten wir den Hauptcharakter der Reihe Kii Kogami und seine Freunde. Tsukune, dem Mobbingopfer und Sandkalstenfreundin von Kogami und Natzuki Inu, in die Kogami tierisch verknallt ist. Soweit so gut. Und jetzt kann die Story beginnen!

Das tut sie auch, nämlich damit, das eine kleine, unheimliche Gothic Lolita (siehe Cover) durch das Fenster seiner Klasse stürzt und mit Hilfe die komplette Klasse abschlachtet. Kogami versucht zu retten was zu retten ist und schlägt den Schädel des Mädchens mit Hilfe eines Baseballschlägers zu Brei. Dass Natzuki vorher der halbe Kopf weggerissen wird, kann er jedoch nicht verhindern.

Als nun dieses Mädchen erledigt ist, kommt Tsukune, die sich während des Massakers in einem Schrank versteckt hat zum Vorscheinen. Sie können den Horror der gerade geschehen ist kaum fassen. Doch plötzlich hört man im ganzen Raum ein grausames „Magical!“ und die Totgeglaubte Lolita steht wieder auf. Und wäre das nicht schon genug beginnen sich auch die Leichen ihrer Freunde wieder zu erheben – nun allesamt in schwarze Lolitakleider gehüllt und mit verdrehten Augen, um dem Magical Girl zu helfen, ihre Beute zu machen.

Kogami und Tsukune bleibt nur noch die Flucht aus der Schule. Doch sehr bald müssen sie feststellen, dass das erst der Anfang des Horrors war und ihre Heimat Tokyo nicht mehr das ist, was es mal war…

Zum Mangaka:
Kentaro Sato ist meines Wissens nach noch ein recht unbekannter Zeichner und man erfährt auch nicht viel über ihm Vorleigenden Band – meiner Meinung nach kann aber jemand der sich solche Storys ausdenkt und auch noch so detailverliebt umsetzt entweder einfach nur genial oder ziemlich krank im Kopf sein.

Fazit:
Der Manga kam im September letzen Jahres heraus und nun erscheint nächsten Monat schon der 4. Band der Reihe. Ich selbst bin ja ein großer Fan solcher gestörten, brutalen und splatterhaften (Zombie) Storys und ich habe die ersten beiden Bände (Ja zum 2. Band folgt der Blogeintrag in Kürze) regelrecht verschlungen.

Für mich ist diese Reihe also jetzt schon absolut Top und im Gegensatz zu My Magic Fridays auch eher etwas, von dem auch Menschen die mich nicht kennen, davon ausgehen, das ich sowas lese.

☆*・゜゚・*(^O^)/*・゜゚・*☆

*räusper*  also wenn ich euch jetzt von dem Manga überzeugt habe dann könnt ihr direkt bei Tokyopop ordern.

lang ists her – My Magic Fridays 3 (Arina Tanemura)

Ich habe lang nichts mehr zum  I Love Shōjo Titel My Magic Fridays geschrieben und das obwohl ich hier bereits 5 Bände des Manga liegen habe.  Also ist es wirklich mal wieder an der Zeit einen Blick darauf zu werfen!

Was bisher geschah… 
Freitage sind für Ai die besten Tage, denn dann trifft sie in der Bücherei immer auf ihre große Liebe (und Mädchenschwarm der Highschool) Mia-senpai. Außerdem darf sie ihrem engelsgleichen Cousin Nekota für gutes Geld und Schokolade Nachhilfe geben. Seit Ai mit Mia-sempai zusammen ist und sie ihm ihren ersten Kuss gegeben hat, scheinen die Grenzen klar gesteckt worden zu sein. Doch Nekota will trotzdem nicht aufgeben und da kommt ihm ein glücklicher Zufall zu Hilfe, denn als er mit Ai im Fahrstuhl stecken bleibt ist er für sie da. Ai, die ziemliche Angst während dessen hat, ist froh darüber das Nekota bei ihr ist – doch dieser Vorfall stürzt ihr „Mädchenherz“ in totales Chaos…

Zur Mangaka: 
Auch im 3. Band erfährt man wieder mehr über die Autorin und ihre Arbeit an dem Manga. Außerdem verrät sie, dass sie es voll und ganz nachvollziehen kann, das Ai sich in Nekota verliebt hat.

Zum 3. Band: 
Als am Ende des 2. Bandes klar wurde, dass Ai in einem extremen Gefühlschaos steckt, habe ich im 3. Band richtig mitgefiebert das Mia-senpai die Beziehung wieder gerade rücken kann. Doch als Nekota dann den gemeinsamen Ausflug chrasht, war es offensichtlich das Mia verloren hat.

Nachdem sie sich von ihm getrennt hat um mit ihrem Cousin zusammen zu sein, merkt man dann doch wie holprig diese Beziehung werden könnte und wie sehr sich Ai um den Altersunterschied sorgt. Doch sie und Nekota sind glücklich und das ist die Hauptsache. Allerdings habe ich schon in den letzten beiden Bänden mehrere Überraschungen erlebt und glaube auch nicht, dass sich Mia-sempai so leicht geschlagen gibt!

Auch dieses Mal ist mein Minuspunkt der nicht geänderte Klappentext, aber ich gewöhne mich so langsam daran ^.~

Mehr zu diesem Manga und vielen anderen findet ihr auf http://iloveshojo.tokyopop.de/ und wenn ich euch jetzt von dem Manga überzeugt habe dann könnt ihr auch direkt ordern.

Reblog: Untot (Joe Schreiber)

Dieser Blogeintrag stammt vom Montag, 28. Januar 2013!

Ich habe endlich wieder eine vernünftige Bücherei gefunden, in der man viele tolle Bücher finden kann 🙂

Und nachdem ich ein wenig in der Bücherhalle gestöbert habe, habe ich ein verheißungsvolles Regal gefunden… mit Büchern der Kathegorie „Unheimliches“

Nach einer Weile ist mir dann das das Buch Untot von Joe Schreiber in die Hände gefallen und da ich momentan eine ziemliche Schwache für Zombies entwickelt habe, musste dieses Buch doch mitgenommen werden!

Es geht um Susan, junge Mutter und gerade verlassen worden von dem Vater ihrer Tochter. Er hat ihr ein ziemliches Vermögen hinterlassen und sich danach nicht mehr gemeldet. So weit klingt es noch wie eine ganz normale Geschichte…

Als Susan jedoch nach einem mehr oder weniger stressigen Arbeitstag nach hause kommt erhält sie einen Anruf. Der Anrufer sagt er habe ihre Tochter Veda entführt und wenn sie nicht genau das täte was er sagt würde er Veda töten. Und damit geht eine unheimliche Reise los, die direkt in Susans Vergangenheit führt, oder besser: Die Reise lässt längst Totgeglaubte wieder auferstehen…
Kurzum: Das Buch finde ich einfach genial! Man weis nie was als nächstes kommt und ich konnte es nicht erwarten herauszufinden, was es mit den immer wieder auftauchenden Namen „Der Lokführer“ und „Isaac Hammilton“ auf sich hat…

Wer es wissen will, sollte unbedingt das Buch lesen 😉

 

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bitte einmal klicken, danke :*

Reblog: Der japanische Verlobte (Amélie Nothomb)

Diese Videoversion einer Buch Rezension hatte ich bereits am Dienstag, 9. April 2013 im alten Blog veröffentlcht!

Reblog: Böse (Bentley Little)

Dieser Blogeitrag stammt von Dienstag, 28. Mai 2013!

Ja, ich habe mal wieder ein Buch durchgelesen… und heute gibt es die Buchvorstellung wieder in Textform, da ich ein wenig zu faul bin ein Video zu erstellen. Vielleicht erstelle ich später noch eins, wer weis ^^“

Ich bin meistens auf der Suche nach Horror- und Splatterromanen, in denen es mal nicht um Vampire geht. Eigentlich mag ich ja Vampir-Storys ganz gern, aber ich habe immer wieder das Gefühl, das es seit dem Twillight-Boom nur noch Vampir Geschichten in den Bücherein (in der Kategorie „Unheimliches“ natürlich) gibt die ähnlich wie die Twillight Saga aufgebaut sind. Sprich eine Teenagerin verknallt sich in einen tollen Typen, der rein zufällig ein Vampir ist und dieser will sie dann nicht umbringen weil er sich auch verknallt und blah… furchtbar sowas!

Na ja, jetzt zu dem Buch, das ich heute vorstellen will:

Ich habe mich (wie üblich) aufgrund des Klappentextes für das Buch entschieden, in dem es um Briefe von Toten und Mord in einer sonst eher friedlichen Kleinstadt in Arizona geht. Und genau davon handelt das Buch: Briefe.

Gleich zu Anfang geht es relativ schnell los. Gerade sind die Sommerferien in Willis (der Kleinstadt) angefangen und auch der Lehrer Doug Albin freut sich darüber, denn er hat sich vorgenommen alles schulischen Dinge am ersten Tag der Ferien zu erledigen und den Rest einfach nur zu genießen. Daher muss er einen Brief abschicken um eine Studienreise für Leher antreten zu können und bring diesen Brief gleich nach dem Frühstück zum Briefkasten. Bob Ronda, der Briefträger kommt nämlich immer pünktlich um die Mittagszeit an ihrem Haus an… nur an diesem Tag nicht. Also schnappt sich Doug den Brief und fährt zum Postamt im Stadtinneren. Dort erfährt er dass sich der Postbote am Morgen ohne ersichtlichen Grund umgebracht hat. Mit diesem Vorfall verändert sich so einiges in der Kleinstadt Willis, denn kurze Zeit nach dem Tod von Bob Ronda, taucht sein Ersatz auf und die Leute bekommen plötzlich seltsame Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind und Botschaften von Nachbarn, die die wahren Gedanken dieser zeigen. Doch dies ist erst der Anfang des Grauens…

Alles in allem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und auch wenn es an einigen Stellen etwas eintönig wirkt, so kommt es oft genug zu spannenden Wendungen und mit einigen Charakteren aus dem Buch fiebert man richtig mit und hofft, das diese es irgendwie schaffen das Grauen zu beenden. Also lohnt es sich das Buch mal zur Hand zu nehmen … aber ich bin nicht dafür verantwortlich, wenn ihr Angst bekommt die Post zu öffnen 😉