Archiv der Kategorie: Rezension

Unzucht – Jenseits der Welt

Und weil es so schön war, heute gleich noch eine Rezension hinterher! Nämlich eine Rezension vom neuen Album meiner absoluten Lieblingsband! Das Album Jenseits der Welt erschien am 7. Februar 2020 und als ich das bei Amazon gesehen habe, hab ich mir genau am 9. Dezember das Jenseits der Welt (Ltd.Box Set), welches auf 666 Stück limitiert ist, vorbestellt.

Inzwischen gibt es nur noch die einfache Variante zu kaufen und ich hatte zwischendurch auch ein wenig Angst, dass ich die Box zu spät bestellt habe. Denn der voraussichtliche Liefertermin war eben heute – eine Woche nach release – angegeben. Ich wurde noch nervöser, als ich dann in der offiziellen Fangruppe auf Facebook las, dass ich nicht die Einzige mit dem Problem war und auch schon einige die Bestellung storniert hatten, da Amazon mit „Lieferengpass“ ums Eck kam.

Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich heute die Benachrichtigung bekam, dass meine Nachbarn das Paket mit der Box angenommen haben. Also bin ich direkt nach der Arbeit hochgeflitzt, habs abgeholt und auch gleich stolz in ner Insta-Story gezeigt. Währenddessen trudelte dann auch noch die klasse Nachricht ein, dass das Album auf Platz 9 der deutschen Album Charts gelandet ist. Ein absolut verdienter Platz!

In folgendem, Podcast erzählt die Band ein wenig was zum neuen Album und ich muss sagen, ich teile die Meinungen …

… auch bei  Misanthropia. Denn ich bin eine der Menschen, die das Lied in der normalen Variante, also feat. Andy Dörner, absolut nicht mag und ich hatte, zwischendurch echt Angst, dass das neue Album komplett so wird. Wäre das der Fall gewesen, hätte ich die Tickets für die Tour, die ich auch schon recht früh bestellt habe, wieder verkauft. Aber glücklicherweise ist das der einzige Song der Band geblieben, den ich nicht mag. Obwohl so ganz stimmt das nicht. Denn auf der 2. CD gibt es eine leicht andere Version des Songs und da finde ich ihn wieder gut. Wer von euch Spotify hat, dem leg ich unbedingt nahe, da rein zu hören!

Und allen anderen … auch quatsch ALLEN! die diese Art von Musik mögen, empfehle ich sich ein Exemplar der CD zu kaufen!

Anders als bei der Film Rezension gestern, gebe ich diesem Album 5 von 5 Fledermäusen, weil ich das Album wieder großartig finde!

Außerdem empfehle ich euch die Jungs mal live zu erleben! Das könnt ihr dieses Jahr auf dem Mera Luna zum Beispiel oder auf der anstehenden Tour zum neuen Album. Die Daten sind folgende:

20.03. Leipzig – Werk 2
21.03. Köln – Club Volta
27.03. Bremen – Tower
28.03. Göttingen – Exil
03.04. Cham – LA
04.04. München – Backstage Halle
10.04. Zürich – Der Schwarze Ball
11.04. Mannheim – MS Connexion Complex
17.04. Berlin – Nuke Club
18.04. Hamburg – Knust
24.04. Frankfurt – Das Bett
25.04. Stuttgart – Club Cann
10.10. Bochum – Matrix
18.12. Hannover – Capitol

Tickets und Merch gibt es hier: www.unzucht-music.com

Ich werde wie gesagt in Hamburg dabei sein. Mit meiner besseren Hälfte, ob er will oder nicht, Tickets sind schon gekauft! Wer wird noch dabei sein? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers (ACHTUNG SPOILER)

Anfang des Monats habe ich mit meiner besseren Hälfte festgestellt: Wir hatten noch kein offizielles Date – oder zumindest, das was andere als Date bezeichnen würden. Und da wir beide Star Wars Fans sind, sind wir also in Paderborn ins Kino gegangen… in dem Kino in dem wir waren waren dann nur noch Liegeplätze in der ersten Reihe frei, was wirklich angenehm kuschelig war. Also kann ich das Cineplex in Paderborn zum gemütlichen Film gucken mit Kuschelmöglichkeit echt empfehlen!

Anders sieht es leider beim 9. Teil der Star Wars Saga aus… Filmkrittiker geben dem Film zwar eine solide 3,5 in der Bewertung, ich selbst habe mich allerdings ein bisschen geärgert, für den Film extra ins Kino gegangen zu sein.

Der Trailer ist echt gut und zeigt nicht zu viel, im Gegenteil es war genau der Trailer, der mir die Hoffnung wiedergab, dass Disney das Star Wars Finale nicht verhunzt.. Doch leider ist genau das in meinen Augen passiert. Klar, es stand sicher ganz schön Druck dahinter, denn hey es ist Star Wars und es ist ein Finale. Aber die Umsetzung wart gelinde gesagt, viel zu schnell. Es ging im Film einfach BÄM, BÄM, BÄM, Schlag auf Schlag! Den Ganzen Film über hatte ich das Gefühl, dass irgendwer am Set stand und sagte: „Jetzt mach mal Hinne wir Essen zeitig!“

Die Charaktere hatten überhaupt keine Tiefe, die Story wurde einfach hin geklatsch und am Ende saß ich im Kino und hab nur gesagt wft? WHY?? Da ich ja im Titel schon vor Spoilern gewarnt habe, hier die Konkreten weiteren Punkte die mich störten:

  1. C3po liest einen Text auf der auf einer Sprache verfasst ist, die er nicht wiedergeben darf, laut seiner Programierung. Also wird er resettet um den Text wiederzugeben und vergisst dabei seine Freunde und die Abenteuer… keinen interessierts. Die Info ist gedropped, als zack weiter!
  2. Palpatine sitzt auf nen unbekannten, schwer zugänglichen Planeten in der bekannten Welt und kann eine Flotte mobilisieren, die die Galaxis binnen 24h auslöscht… Erstmal ist der Planet auf dem er sitzt echt deplatziert, dann frage ich mich wie er die Flotte aufbauen konnte. Schließlich gab es laut Story nur zwei Wegweiser zu dem Planeten, die im Film erst noch (mal eben schnell) gefunden werden mussten. Darum frag ich mich wo zum Henker hat er das Material her??
  3. dieses „ich lösche die Galaxis jetzt in 24h aus“ hätte nicht sein müssen. So haben die nämlich noch mehr Tempo in den eh schon viel zu schnell abgehandelten Film rein gebracht.
  4. Ray findet Wegweiser Nummer 2 (den ersten hat Kylo Ren zu beginn des Films eingesammelt), verliert den wieder und nutzt dann doch den von Kylo Ren um zu Palpatine zu kommen. Schickt dabei den Wegweiser zu ihren Leuten, die sich auf den Weg zur Endschlacht machen.
  5. Davor und dazwischen werden Romanzen von Nebencharakteren angedeutet.
  6. R2-D2 hat von C3pos Speicher ne Kopie angefertigt und gibt ihm somit seine Erinnerungen wieder… und keinen juckt das. Klar waren die auf dem Weg in die Schlacht, aber nicht mal gegen Ende des Films hat auch nur irgendwer Anstalten gemacht, das zu registrieren. Das ist schon echt traurig, dass der Droide anscheinend bis auf R2-D2 niemals richtige Freunde gehabt hat (und wenn ihr euch den Trailer angeschaut habt, dann seht ihr was ich meine)!
  7. Und der letzte Punkt der mich tierisch aufregt, ist nicht das Ray eine Palpatine ist, sondern die Kussszene zwischen ihr und Kylo Ren, die so völlig aus dem Nichts heraus kam. Das war einfach nur ein hingeklatschter Fanservice Moment und hätte in meinen Augen nicht unpassender sein können.

Alles in allem bin ich also mehr aus enttäuscht von dem Film und wäre dafür, wie gesagt, nicht freiwillig ins Kino gegangen, sondern hätte mir den zuhause angeschaut… irgendwann auf DVD, die ich mir dann bestimmt auch nur von Freunden hätte ausgeliehen.

Meine Bewertung von dem Film ist als eine von 5 Fledermäusen, einfach als Trostpunkt, weil Star Wars…

Laurence King Publishing Tattoo Tarot Cards and Intuition

Wer mich kennt, der weiß: Tarot ist inzwischen ein Medium, mit dem ich gut arbeiten kann, ist bei mir aber immer düster. Sei es das Black Tarot, mein heiß geliebtes Vampire Tarot, das elegante Nekro Tarot, das verspielte Halloween Tarot oder auch mein düsteres enchated oracle Deck, ja sogar das Familiar Tarot mit den Illustrationen von Lisa Parker ist nicht gerade hell. Letzteres ist tatsächlich bisher mein hellstes Deck (an dieser Stelle hab ich meine beiden Astro Tarot Decks absichtlich nicht mitgezählt). Und dies kann ich bis heute schlecht lesen bzw. bekomme keinen richtigen Draht zu den Karten, wenn ich für mich selbst lege. Deshalb nutze ich das Familiar Tarot eher für andere als für mich selbst.

Genau aus diesem Grund hab ich bis heute immer einen großen Bogen um hellere Tarot Decks gemacht bzw. die ein helleres Konzept oder eine „lichtere Grundstimmung“ im Design haben… Ja, bis jetzt!

Denn ich bin tatsächlich durch Zufall über das Tattoo Tarot gestolpert – und das bei einem Shop, der in meinem Kopf eigentlich nur mit stylischen und/oder girliehaften Mädels Klamotten zusammenhing. Nämlich bei Tally Weijl. Diese Modekette gehört tatsächlich zu meinen Favoriten, wenn es um Klamotten geht und darum hatte ich noch eine Rabattkarte vom letzten Einkauf übrig und so dachte ich mir „why not?!“

Drei Klicks weiter und etwa ne Woche später hielt ich dieses Deck also in der Hand und konnte mir nun auch endlich das Design genauer anschauen – und schon beim ersten Durchblättern der Karten bekam ich ein kribbeliges Gefühl in den Händen, was für mich ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass das Deck definitiv mit mir arbeiten mag. Bisher ist das auch definitiv der Fall und trotz dem hellen Design hab ich fast so ein guten Draht zu den Karten, wie zu meinem Vampire Tarot. Gerade das Tattoo Design macht auf mich den Eindruck als wäre hier ein perfekter Mix von alten Zigeuner Karten und klassischer Tattoo Kunst verschmolzen.

Deshalb ist dieses Deck eine absolute Empfehlung von meiner Seite aus, für alle die Tattoos und Tarot mögen! Meine Mom findet die Katen an sich etwas groß, doch ich finde, dass das ne klassische Kartengröße ist, für amerikanische Karten.

Die 78 Karten kommen in einer handlichen Box mit einem kleinen Booklet von 48 Seiten, in dem alle wichtigen Informationen zu den jeweiligen Karten und sogar Legungen drin stehen. Genauer hab ich mir das Booklet aber nicht angeschaut, da ich immer noch das Phantasmagoria für alle Rider Waite basierenden Decks bevorzuge.

Auch das Tattoo Tarot basiert auf Rider Waite, weshalb ihr da auch Bücher zu separat kaufen könnt oder wenn ihr schon welche habt, mit denen arbeiten könnt. Oder ihr macht das ganz anders und überlegt euch eine eigene Interpretationsweise. Wie das funktioniert, erzähle ich euch in einem anderen Beitrag mal genauer.

Solltet ihr das Deck nun auch haben wollen, empfehle ich euch entweder Second Hand zu schauen, oder auf Amazon, denn dort ist das Deck insgesamt günstiger als bei Tally Weijl, wenn ihr nicht gerade wie ich ein Rabattgutschein habt.

Dies ist jetzt das erste von inziwchen Einigen Tarot Decks aus meinem Besitz, was ich euch näher vorgestellt hab, der Rest folgt gerne noch und dann erzähle ich euch im Anschluss auch noch von meinen liebsten Tarot Legugs-Methoden.

Alles in allem gebe ich diesem Tarot Deck übrigens in der Bewertung 5 von 5 Fledermäusen:

Und ich hoffe nächste Woche dazu zu kommen euch etwas über Protection in der Magie zu erzählen, denn diese Woche ging es bei mir sehr viel darum…

Llewellyn’s Witches‘ Calendar

Weil es gestern so schön war, hier nochmal eine Kalender-Empfehlung für euch. Diesmal ist es ein englischsprachiger Wicca Kalender. Nämlich der Witches‘ Calendar aus dem Llewellyn Verlag.

Wie ihr seht, gibt es diesen Kalender in zwei Varianten, einmal als Wandkalender und einmal als Tagesplaner (Buchkalender). Der Wandkalender kommt mit einer Quadratischen Form von 30,2 cm x 30,2 cm ins Haus, welche also eine Länge von 60,4 cm ergibt, sobald der Kalender an der Wand hängt. Auf der unteren Abbildung vom Juli kann man sehr gut die Aufteilung des Kalenders erkennen, sowie das schöne und doch sehr eigene Design bzw. Artwork, an das ich mich zugegebener Weise selbst erst gewöhnen musste.

Desweiteren gibt dieser Kalender auch Auskunft über die Monatskorrespondenzen wie Steine, Tiere, Blumen und den vorherrschenden Planeten. Außerdem erfährt man auf einem Blick, welche Farbe zu welchem Tag, welches Sternzeichen gerade herrschend ist, wie die Mondphase aussieht und ob es ein ein Ernte- oder Pflanztag ist.

Man könnte sich also den Mondkalender sparen, den ich gestern noch so gestern vorgestellt habe – Und wenn man sich mit der Deutung der einzelnen Kalendertage, die nebenbei bemerkt auch noch genug Platz bieten, um Termine einzutragen, befindet sich ganz hinten im Kalender eine detaillierte Beschreibung und Anleitung, wie dieser Kalender zu lesen ist.

Und als wäre das nicht schon genug, so finden sich neben den Artworks zum jeweiligen Monat interessante Infos und/oder kleine Rituale bzw. Zauber, die man den Monat am idealsten ausführen könnte. Also eigentlich perfekt, für alle, die sich für 2020 vorgenommen haben, ein wenig mehr Magick in ihrem Alltag einfließen zu lassen.

Einziges Manko daran ist, dass der Kalender komplett in englischer Sprache ist und das die Lieferzeiten via Amazon etwas länger sind, als bei „normalem Prime Versand“, was für mich aber jetzt nicht ganz so arg ins Gewicht viel.

Alles in allem war ich schon vor zwei Jahren sehr von diesem Kalender begeistert, so dass ich ihn mir für dieses Jahr auch wieder zugelegt habe – und bei einem Preis von aktuell 15,50€ kann man echt nicht meckern!

Hier kannst du ihn kaufen: Wandkalender

Meine Bewertung für diesen Kalender: 5 von 5 Fledermäusen

Kommen wir nun zur Taschenkalender Variante, dem Witches‘ Datebook. Dieser kommt in einer Ringbuch Bindung ins Haus, hat 169 Seiten und die Maße 14,2 x 1,5 x 20,1 cm. Auch hier habe ich eine Abbildung für euch raus gesucht:

Wie schnell zu erkennen ist, wartet der Taschenkalender mit den gleichen Infos (Farbe, Mondphase, Sternzeichen, etc.) auf, wie der Wandkalender. Allerdings ist der Taschenkalender weitaus weniger Farbenfroh, da bis auf das Cover alles in schwarz/weiß gehalten ist, was durchaus auch seinen Charme besitzt. Desweiteren finden sich hier nicht nur am Ende des Buches eine Legende, wie beim Wandkalender auch, sondern gibt es auch noch einige wissenswerte Infos, sowie mini Zauber/Rituale im ganzen Kalender verteilt, so wie es hier im Beispiel zu sehen ist.

Das Datebook hatte ich ebenfalls das erste Mal vor 2 Jahren bestellt, da aber bereits festgestellt, dass ich keine Taschenkalender mehr brauche, seit ich aus der Schule raus bin und selbst Schwierigkeiten habe, mein eigenes Bullet Journal regelmäßig zu führen, da ich verdammt vieles übers Handy mache… (ja sogar Blogbeiträge wie dieser hier entstehen auch gerne mal auf dem Handy)

Aktuell kostet das Datebook 13,50€, was wie ich finde, immer noch ein sehr guter Preis ist, für diejenigen, die gern mit Taschenkalendern arbeiten. Weil das aber eine Kalenderart ist, mit der ich persönlich nichts anfangen bzw. nicht viel anfangen kann, gibt es einen kleinen Punktabzug und weil ich die Ringbuchvariante nicht so toll finde, wie zum Beispiel ein Hard- oder Softcover.

Hier kannst du ihn kaufen: Taschenkalender

Meine Bewertung von dem Kalender: 4 von 5 Fledermäusen

Fazit: 
Die beiden Kalender ergänzen sich bestimmt gut, wenn man mit ihnen zusammen arbeiten kann und ich bin jedes Mal begeistert davon und empfehle diese vielen Hexen und magisch arbeitenden weiter.

Mondkalender

Ich glaube jeder, der magisch arbeitet steht irgendwann vor der Frage, ob es sich lohnt einen Mondkalender zu kaufen und welchen man dann nehmen sollte.

Nun, da das Jahr 2020 jetzt schon ein paar Stunden alt ist, habe ich mir gedacht euch meine Erfahrungen und Empfehlungen kurz mit auf den Weg zu geben. Vielleicht ist ja was für euch dabei und dann könnt ihr diese auch einfach kaufen.

Ihr solltet euch dabei überlegen, was für Kalender ihr denn so braucht. Welche mit viel Input? Welche wo viel Fläche zum Eintragen ist? Muss der Kalender auf Deutsch sein oder nicht? Nutzt nur ihr oder mehrere Personen den Kalender? Ist die Darstellung ansprechend genug? …. ihr merkt, man kann da eine Wissenschaft für sich draus machen.

Ich selbst habe mich nach einer kleinen „Experimentierphase“ auf die Mondkalender vom Korsch Verlag eingeschossen. Diese gibt es relativ günstig auf Amazon zu finden und ich persönlich mag das eher einfach gehaltenen und doch informative Design. Für dieses Jahr hat der Verlag auch wieder mehrere Varianten im Angebot.

Der Mond Abreißkalender 2020 hat meiner Meinung nach zum Beispiel das eben erwähnte, schlichte und dennoch informative Design und hat mit 12 x 16 cm eine angenehme Größe. Meine Mom mag solche Kalender sehr gern, für mich haben die jedoch einen Nachteil: Sehr viel Papier(müll), weshalb dieser Kalender für mich nicht geeignet ist.

Wen das aber weniger stört, der kann bei diesem Verlag für 10,99€ und Amazon Prime Vorteil Glücklich werden. Alternativ dazu kann meine Mom da den Mond 2020 Tagesabreißkalender von Anna Mühlbauer aus dem Südwest Verlag empfehlen, der ist meiner Meinung nach nicht ganz so angenehm designt, ist aber auch mit 4,99€ um einiges günstiger.

Wer wie ich, das Papier sparen möchte, der ist wohl besser mit nem Wandkalender bedient. Auch hier hat der Korsch Verlag mehrere Varianten. So zum Beispiel den Großer astrologischer Wandkalender mit Ferienterminen und Mondphasen, der mit detaillierten Beschreibungen zu den Sternzeichen aufwartet und mit den Maßen von 27 x 48 cm dennoch nicht viel Platz zum Eintragen hat. Das bedeutet, dieser Kalender ist eher für diejenigen geeignet, die sich lieber einen Überblick verschaffen wollen, anstatt groß Termine und co. Einzutragen und kostet aktuell 12,95€. Für den selben Preis bekommt man bei dem Verlag aber auch einen Mond-Familientimer 2020, mit vier Spalten, in die auch Termine problemlos Platz finden können.

Mein persönlicher Favorit ist aber seit Jahren der Mond-Langplaner 2020. Den kaufe ich mir jetzt schon seit mehren Jahren immer wieder, da der für mich alleine vollkommen ausreicht. Er hat simple und einfache Spalten, in denen die Mondphase, das jeweilige Sternzeichen und ein paar Tipps, was man heute tun un lassen könnte, stehen und am Ende sind nochmal wichtige Feiertage markiert. Gut, man hat keinerlei Platz um dort irgendwelche Dinge einzutragen wie Termine und co. aber das ist für meine Zwecke nicht so wichtig… zumindest nicht in dem Mondkalender. Zum Eintragen habe ich nämlich andere Kalenderarten, in denen zwar auch die Mondphasen sehen, die dann aber nicht in deutscher Sprache sind. Die stelle ich euch morgen dann einmal kurz vor – und wieder könnt ihr dann entscheiden ob das was für euch ist, oder nicht.

Und bevor ich es ganz vergesse, gibt es ja nicht nur die Wand- oder Tischkalender, sondern auch die Taschenkalender. Auch hier gibt es natürlich einen von meinem Lieblingsverlag in Sachen Mondkalender. Der kleine Mondkalender ist ein Buchkalender oder auch Terminplaner für 6,95€. Darin ist definitiv genug Platz – und hätte ich das zu Schulzeiten gewusst, hätte ich diesen Kalender auch als Hausaufgabenheft verwendet. Aus heutiger Sicht, in der ich kaum Buchkalender brauche (auch wenn ich es immer wieder versuche welche zu nutzen), wäre genau dieser Kalender nicht in meine engere Auswahl gefallen, da dort die Mondphasen an sich tatsächlich aufgrund des Designs des Buches, meiner Meinung nach leider etwas untergehen. Da finde ich dann den Frauen-Mondkalender 2020: Gesundheit – Schönheit – Wohlbefinden alleine schon vom Cover her ansprechender, auch wenn dieser mit 8,99€ etwas teurer ist.

So, das war so mein kleiner „Exkurs“ in Sachen Mondkalender. Ich hoffe, ich konnte euch damit ein wenig weiter helfen. Und bevor ihr meckert: Nein, ich werde nicht vom Korsch Verlag bezahlt um dafür Werbung zu machen, ich mag die Designs der Kalender (bis auf den Taschenkalender) wirklich. Vielleicht seid ihr da aber auch anderer Meinung und bevorzugt, wie beispielsweise meine Mom andere Arten von Mondkalendern? Schließlich gibt es da draußen ja verdammt viele!

Wenn das so ist, könnt ihr mir eure Favoriten gerne in den Kommentaren… oder generell einen Kommentar da lassen. Bis dahin sag ich

 

#no13 (Artikel 13 aka. Artikel 17)

Es tut uns leid, aber aufgrund des in Kraft getretenen Gesetztes zum Schutz geistigen Eigentums und der Urheberrechte ist folgender Text via einer nicht vorhandenen Zensurmaschine bearbeitet worden, damit der ebenfalls nicht vorhandene Uploadfilter erkennt, dass es sich hierbei um eine gesetzeskonforme Äußerung einer mittellosen Privatperson, die damit in keinster Weise gegen Rechte Dritter verstößt, handelt.  Sollte es dennoch zu einem Gesetzesverstoß kommen, wenden sie sich bitte an den Hoster dieser Webseite.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

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Dienstagsgedudel: Schwarzer Engel

Es gab mal wieder seit Monaten kein Dienstagsgedudel und darum gibt es heute eine Band, die sich einer meiner Leser gewünscht hat. Die Rede ist von der Stuttgarter Band Schwarzer Engel. Diese wurde zwar bereits 2007 von Sänger Dave Jason gegründet, aber erst 2010 stand das erste Album in den Startlöchern.

Dieses Bandfoto hier stammt von COUCH-CONCERT.COM und ist auf dem Mera Luna 2015 entstanden. Wenn man genauer hinschaut, kann man sogar meinen Hamster und mich in der Menge erkennen (direkt neben dem Kopf des blonden Drumers). Das es keine „Studiofotos“ der kompletten Band gibt, liegt wohl daran das die band ursprünglich als Soloprojekt gedacht war, nachdem Jason von einem überdimensionalen und bedrohlichen Engel träumte, der über eine Art verlassenes Schlachtfeld flog – was wohl auch den Namen der Band erklären dürfte.

Die restlichen Bandmitglieder Jens Lindmaier (Gitarre), Stefan Grießhammer (Gitarre), Bert Oeler – (Bass) und Carlo Schmidt (Drums), gehören rein zur Livebesetzung. Auch auch andere bekannte Künstler haben schon bei der Band gastiert u.a. El Friede (OOMPH!), Alexander Kaschte (Samsas Traum) oder Timon Birkhofer (In Strict Confidence). Musikalisch kann man Schwarzer Engel irgendwo bei Symphonic Dark Metal, Industrial, Gothic Metal und NDH einordnen.

Schwarzer Engel ist die absolute Lieblingsband meines Hamsters und so kam ich auch nicht drum rum die Band nicht nur schon öfters zu hören, sondern sie auch live zu sehen – nicht nur auf dem Mera 2015, sondern auch auf der Jubiläumstour von OOMPH! in Hamburg und dem Autumn Moon Festival in Hameln, wo ich auch dieses Bild von meinem Hamster und Dave Jason machte:

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Wie man also merkt, ist die heutige Bandvorstellung doch irgendwo recht persönlich und das obwohl ich Anfangs mit Erscheinen des ersten Albums, noch nicht wirklich warm wurde mit der Band. Damals war ich noch mit meinem Ex zusammen und er schlug mir schon damals vor (als ich gerade anfing einzelne Alben im Blog vor zu stellen), einmal über Apokalypse zu schreiben…

Damals wäre mein Urteil wohl vollkommen anders ausgefallen als heute, denn mit erscheinen des zweiten Albums Träume einer Nacht, etwa ein Jahr später, erschien auch das Lied, von dem ich bis heute extrem begeistert bin:

Außerdem lies ich mich inzwischen auch gern von der Begeisterung meines Hamsters anstecken und darum möchte ich diese Band auch unbedingt weiter empfehlen. Denn noch ist sie verhältnismäßig klein, was man daran merkt, dass Schwarzer Engel bis heute noch keine Headliner Tour gegeben hat. Was ich recht schade finde, denn man merkt besonders bei Liveauftritten, wie viel Herzblut und Arbeit in diesem Projekt steckt – und das sollte man meiner Meinung nach auch belohnen!

Wer nun also mehr von der Band erfahren möchte, der sollte unbedingt einmal einen Blick auf die Facebookseite werfen und wer weis, vielleicht sieht man hier einen Stern beim Aufstieg. Zu wünschen wäre es den Jungs auf jeden Fall!

Lydia und die Sadisten

Nachdem ich nach dem Eintragsreichen Oktober nun schon eine mehr oder weniger längere „Pause“ eingelegt habe, melde ich mich nun zurück mit einem kleinen Beitrag aus meinem Leben… oder so ähnlich, denn ich habe meine Mutter am 15. November zu einer Lesung eingeladen- ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von mir an sie.

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Wie ihr vielleicht schon am Titel Ablesen oder anhand des Fotos sehen könnt, so handelte es sich bei der Lesung um eine von Lydia Benecke zu ihrem aktuellen Buch „Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben“ (oder kurz Sadisten).

Das ich menschlich von der guten Frau schon tierisch begeistert bin, habe ich ja bereits in der Rezension zu ihrem ersten Buch – „Auf dünnem Eis“, geschrieben. Und genau so menschlich ist sie an das Thema heran gegangen, was das sonst eher schwer zu verdauende Thema leichter zugänglich gemacht hat. So konnten sicher auch Menschen, die keinen schwarzen Humor besaßen, an dem Abend doch das ein oder andere Mal schmunzeln.

Ich persönlich musste am meisten Lachen, als Fity Shades of Grey mit Twillight und dem Disney Klassiker die Schöne und das Biest verglichen worden sind. Wie diese drei genauer zusammenhängen, werde ich nicht näher erläutern, denn dafür sollte man schon zu einer von Lydias Lesungen gehen. Denn ich halte es genau so wie sie mit Fotos für den Abend: Während der Lesung keine Fotos, nicht für Puplikationen, noch für Private Zwecke.

Heißt im Klartext, ich werde nicht viel vom Inhalt der Lesung schreiben, aber meine Eindrücke dazu berichten. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sie stark mit dem Publikum interagiert hat, auf Fragen eingegangen ist und trotzdem nie den roten Faden verloren hat. So hat sie alle Punkte, die zuvor bei der Facebook Veranstaltung in der Beschreibung standen genau abgeklappert:

– Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
– Welche Bedürfnisse treiben sie an?
– Was macht ihre Persönlichkeit aus?
– Welche Partner suchen sie sich?
– Wodurch werden sie so, wie sie sind?

Desweiteren hat es mir gut gefallen, dass auch jemand wie meine Mutter, die „Sadisten“ noch nicht gelesen hat wunderbar hätte mitreden können (wenn sie sich getraut hätte) und auch den schwarzen Humor konnte sie gut nachvollziehen, da sie ja im Altenpflegebereich selbst immer wieder mit unschönen Sachen konfrontiert wird und so eine gewisse Art von Galgenhumor entwickelt hat.

In wie weit sie noch etwas in ihrem Blog dazu schreibt, weis ich aktuell nicht, aber genau so wie ich sie ermutigt habe sich ein Autogramm zu holen bzw. sich ihre nun eigenen Exemplare der Bücher signieren zu lassen, so werde ich sie auch versuchen zu ermutigen ein wenig etwas darüber zu schreiben. Schließlich ist sie ein großer Fan von Lydia.

Außerdem finde ich nach wie vor, dass sich doch mehr Menschen mit der Thematik aus Lydias Büchern beschäftigen sollten, die wirklich gut geschrieben sind. Daher kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen selbst einmal eine Lesung von ihr zu besuchen. Und wer Subway to Sally mag. der wird dann nicht nur mit einigen Erkenntnissen und Eindrücken nach hause gehen, sondern – wie ich – auch nen ordentlichen Ohrwurm mitnehmen 😉

 

Auf dünnem Eis (Lydia Benecke)

Am 27.6.2015 habe ich auf einem der Stammtische die ich regelmäßig besuche, das außerordentliche Glück gehabt mich ein wenig mit Lydia Benecke zu unterhalten. Sie ist nicht nur selbstständige Psychologin und Therapeutin, sondern auch menschlich sehr offen und sympatisch, warum ich auch vollkommen verstehen kann das sich viele ihr anvertrauen – wie sie in einem ihrer Bücher schreibt.

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Wie ihr am Titel dieses Beitrags sehen könnt, geht es heute um das erste ihrer Bücher „Auf dünnem Eis“, welches Lydia mir am besagten Tag zusammen mit ihrem zweiten Buch geschenkt hat, was mich natürlich riesig gefreut hat. Als Gegenleistung dafür habe ich beschlossen eine kleine Review zu schreiben. Leider hat es allerdings etwas länger gedauert das Buch, welches oben rechts abgebildet ist, durch zu lesen… ich denke aber dass das nicht weiter schlimm ist ^^

Aber nun genug um den heißen Brei geredet, kommen wir zum Inhalt des Buches. Wie der weitere Titel „Die Psychologie des Bösen“ erahnen lässt, wird in dem Buch dem Bösen im Menschen auf den Grund gegangen. Denn nicht nur Mörder, Vergewaltiger und Psychopathen sind böse, nein in jedem von uns steckt etwas böses! Und dieses Buch beweist es, denn nach der Lektüre wird man sich wohl überlegen müssen, wie man gut und böse definiert.

Ich habe ja bereits erwähnt, wie sympatisch die Autorin privat rüber kommt und genau diese Sympatie lässt sie auch im Buch einfließen. So können sich auch Menschen, die nie die Gelegenheit hatten sich mit ihr zu unterhalten ein Stück weit ein Bild von ihr machen. Dies dürfte vor allem denjenigen helfen, die im Grunde genommen ein wenig Angst vor der Thematik des Buches haben.

Da ich selbst aber zu den Menschen gehöre, die sich gern mit Dingen und Themen beschäftigen, die für andere Menschen eher unheimlich sind, habe ich mich mit Freuden an das Buch gesetzt. Was btw. schon ziemlich komisch klingt, da mein Onkel mir immer vorgehalten hat, ich hätte Schwierigkeiten damit anderen Menschen gegenüber Emotionen zu zeigen. Diese Meinung teilen auch ein paar andere aus meinem Bekanntenkreis mit ihm und wieder andere behaupten das absolute Gegenteil.

Warum ich das jetzt erzähle? Nun laut dem Buch haben es auch viele psychopatische Menschen nicht leicht Gefühle zu zeigen, da sie einfach „weniger“ fühlen als andere Menschen. Dies bedeutet jetzt aber nicht, dass hier eine Psychopathin sitzt und eine Review schreibt. Nein. Im Grunde genommen hat jeder Mensch eine kleine Macke oder Dinge erlebt, die einem Psychopathen zugeschrieben werden können.

Denn auch wenn die Autorin zum Einstieg ins Buch den „Fall Rodney“, wie ich es jetzt mal nenne, erzählt, so klärt sie im Laufe des Buches den guten Leser darüber auf, das Psychopathen keine unheilbar kranken Monster sind, die nur vom Drang zu töten angetrieben werden.

Im Gegenteil, die meisten „nicht kriminellen Psychopathen“, wie sie sie nennt werden selten als solche enttarnt und sie begehen auch niemals oder besser äußerst unwahrscheinlich Morde, da die Konsequenzen einfach zu groß sind. Auch dies wird klar und deutlich rüber gebracht.  Außerdem wird in Kapitel 3 der Knastaufenthalt/ -alltag erzählt. Und das auf äußerst Humorvoll und doch ernst zu nehmende Weise.

Des weiteren bringt sie einem die Denkweise psychopatischer Menschen ein wenig näher, so das man im Laufe des Buches zwar das ein oder andere Schaudern erleben wird/darf/kann, man aber am Ende etwas dazu gelernt hat und vielleicht sogar mit einigen Klischees abrechnen kann.

Ich formuliere das jetzt so, da jeder Mensch anders auf die Dinge im Buch reagiert und da ich bei einigen Textstellen auch schon anders reagiert habe, als mein Freund, kann ich nur jedem empfehlen einmal selbst ein Blick in das Buch zu werfen! Meine Mom hat es sich btw. gleich am Freitag von mir ausgeliehen und war schon vom Vorwort des Buches tierisch begeistert…

Also schaut au jeden Fall mal rein! Und ganz ehrlich gesagt finde ich die 14,99€, die das 352 Seiten starke Buch kostet wirklich fair und lohnenswert. Wen ich jetzt überzeugt habe, der kann z.B. via Amazon einen Blick hinein werfen ^.~

Heilbuch der Schamanen (Felix R. Paturi)

Schamanen werden seit jeher von den Naturvölkern als Heiler und Priester verehrt. Die Rituale der Schamanen sind aber auch von uns erlernbar: Die auf das Bewusstsein erweiternd wirkenden Techniken sowie spezielle Trancezustände lassen sich gezielt einsetzen, um körperlichen und seelischen Leiden zu begegnen, Süchte und Ängste zu überwinden und das Selbstbewusstsein zu stärken. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen eindrucksvoll den richtigen Umgang und Erfahrungen mit den beschriebenen schamanischen Ritualen und Heilweisen.

Das ist der Klappentext des vorliegenden Buches, welches ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe. Ich habe ja schon einiges an Manga- und Buchrezensionen geschrieben, jedoch war noch nie ein Buch dieser Art darunter. Dabei lese ich überwiegend Sachbücher, Esoterik Bücher und (spirituelle) Ratgeber.

Das Heilbuch der Schamanen habe ich mir z.B. ausgeliehen, da ich in meinem Freundeskreis einige Menschen habe, die schamanisch arbeiten und außerdem sind einige Praktiken aus der Welt der Wicca von dem schamanischen Heilen gar nicht so weit entfernt. Im Großen und Ganzen habe ich also schon einen gewissen Funken von Ahnung gehabt, aber dennoch hat mir das Buch noch weitere Dinge aus dem Schamanismus näher gelegt. Das Buch ist sehr schön und verständlich geschrieben und regt auch zum ausprobieren einiger schamanischen Meditationen an.

Es räumt auch mit den Vorurteilen des alten Kauzes, der aufgrund von Drogen in seiner eigenen Welt lebt und nur so tut als wenn er verrückte Bilder sieht, auf. Denn der Autor, welcher selbst schamanisch arbeitet, ist strikt gegen den Drogenkonsum – was aber auch etwas anderes ist, als das Arbeiten mit Heilpflanzen. So sieht man es im Wiccatum übrigens auch und ich glaube nicht, dass ein z.B. Brennesseltee zu den schädlichen Drogen gehört, die die Menschen im Kopf haben, wenn sie an das Wort „Droge“ denken.

Aber zum Thema Drogen werde ich mich in einem anderen Blogeintrag noch einmal äußern und nun zurück zum Buch! Denn mit dem aufräumen der Vorurteile leitet der Autor den Leser langsam auf den Pfad der Kräfte und legt dabei natürlich viel Wert auf das Thema Krafttier und die Seele verschiedenster Lebewesen.

Denn das bringt dieses Buch besonders gut rüber: Schamanen arbeiten meist mit der Seele eines Lebewesens und ggf. heilen sie diese auch. Aber anders als Psychologen und Mediziner, da sie auch eine andere Einstellung zum Thema „Heilen“ haben, als die allgemeine Schulmedizin vorschreibt.

In leicht verständlichen Texten wird dem Leser außerdem genau erklärt, wozu eine Schamanentrommel dient und wie man die „Welten“ der Schamanen verstehen kann. Wie gesagt, ist das der Teil der zum ausprobieren anregt und die beiliegende CD macht es besonders Anfängern leicht, da auf ihr ein paar Trommelklänge zu hören sind.

Später in dem Buch geht es dann um die schamanische Ethik, Kreativität und den Schamanenalltag. Außerdem wird einem auch das Thema Tod und Sterben auf eine angenehme Weise näher gebracht, was denjenigen, die sich vor dem Thema fürchten sollten oder die sich noch nie damit auseinander gesetzt haben, sicherlich hilft.

Für mich persönlich war das Buch relativ interessant und ich werde wohl auch das ein oder andere daraus mitnehmen. Doch hat es mir auch gezeigt, dass der reine Schamanismus nichts für mich ist. Allerdings denke ich, dass mir das Wissen in Zukunft auch beim Wirken von gewissen Praktiken aus dem Wiccatum weiterhelfen kann.

Trotzdem kann ich das Buch hier jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert und sich vielleicht noch nicht daran getraut hat. Denn für Einsteiger ist das Buch wirklich gut gemacht. ^^