Archiv der Kategorie: Rezension

Quer durch die Zeit – Magical Girl of the End 3 (Kentaro Sato)

Nachdem Kentaro Sato höchst selbst in Hamburg war, ist es mal wieder Zeit für jede Menge Blut, Zombies und Magical Girls! Mit anderen Worten: Hier kommt Band drei von 魔法少女・オブ・ジ・エンド! Da dies eine fortlaufende Reihe ist, gilt wie immer – für diejenigen die die ersten beiden Bände noch nicht kennen: Achtung Spoiler! 

Was bisher geschah:
Nachdem Kogami und die anderen das Einkaufzentrum erreichten, kamen sie von einem Chaos ins nächste, denn der der perverse Polizist Akuta schien außer Rand und Band zu sein und versuchte sich an Hanzawa zu vergreifen. Doch Ren Kushiro,ein junger Medizinstudent eilte der Truppe gerade och rechtzeitig zur Hilfe.

Während dieser sich nun um die Verletzungen der Freunde kümmerte, wuchs in Kaede völlig unbemerkt ein parasitäres Magical Girl heran, dieses jedoch merkt, dass Kaede kein passender Wirtskörper ist und da kommt Miu gerade recht, die ihr rein zufällig über den Weg lief.

Kaum wurde der Parasit übertragen geht auch der Horror im Shoppingcenter weiter. Denn Miu war ein guter Wirtskörper und so konnte sich das parasitäre sehr schnell den Körper unter den Nagel reisen und ein Massaker anzetteln.

Doch die Freunde hatten einen Vorteil, denn der Parasit hatte nicht nur den Körper, sondern auch das Hirn angezapft und so gelang es in eine tödliche Falle. So konnten Kogami und co. entkommen. Allerdings konnten sie nicht ausruhen, denn kurz nach dem Triumph wurde von einem rieseigen Magical Girl einfach mal das ganze Shoppingcenter niedergerissen…

So geht es jetzt weiter:
Nachdem Kogami durch die Zerstörung des Centers von Tsukune und den anderen getrennt ist, sieht er sich der tödlichen Gefahr eines weiteren Magical Girls ausgesetzt, die mit dem typischen „Magicaaal!“ auch gleich auf ihn schießt…

Das nächste was er wahr nimmt, ist ein alter Mann der Kogami ganz verdutzt anstarrt. Als dieser immer weiter zu sich kommt, bemerkt er, dass er in einem friedlichen Park neben einem Penner sitzt und die Menschen drum herum spazieren gehen. Nichts ist geschehen, es laufen keine Zombies oder Magical Girls durch die Gegend – nichts! Und niemand scheint sich an das schreckliche Massaker zu erinnern.

Als er gerade zu glauben beginnt, dass er alles nur geträumt hat, wird er durch eine Anzeigetafel auf etwas Aufmerksam gemacht: Der Angriff des Magical Girls scheint ihn in die Vergangenheit geschleudert zu haben, denn es ist das Jahr 2002. Wie um sich zu vergewissern, läuft er zu seiner alten Wohnung und begegnet dort tatsächlich seinen beiden schon verstorbenen Eltern, sowie seinem jüngeren Ich.

Auch Kaede trifft er dort, aber die Version aus seiner Zeit, die ihm darauf hin erzählt, dass sie ihn lieben würde und das Tsukune die Böse ist. Kogami glaubt ihr jedoch kein Wort und läuft zum Haus seiner Kindheitsfreundin. Was er dort jedoch vorfindet, wirft ein ganz neues Licht auf die Magical Girls…

Fazit:
Spätestens jetzt wird einem unter die Nase gerieben, wie unberechenbar die Geschichte ist, denn eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, dass jetzt wieder ein paar Charaktere sterben, die man gerade lieb gewonnen hat – so wie es an anderer Stelle schon mal passiert ist.

Aber nein, da kommt einfach so ein WTF!-Moment, der das Ganze auch noch auf den Kopf stellt und das Chaos perfekt macht. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, das Kogami und co. mal eben in die Vergangenheit geschleudert worden sind. Was ich genau meine solltet ihr allerdings selbst unbedingt nachlesen!

Ich kann mich da nur wiederholen, der Manga ist einfach nur genial und ich würde mich echt über ne entsprechende Horror-Anime Umsetzung freuen, verdient hat es sich die Story allemal und das bereits beim 3. Band! Außerdem kann ich euch schon mal verraten, dass es ebenso spannend und Abwechslungsreich in Band 4 und 5 weiter geht, die ich auch bald hier im Blog vorstellen werde.

Wer die Reihe immer noch nicht in Besitz hat, der kann und sollte sie direkt bei Tokyopop ordern 😉

Wer behauptet Magical Girls sind süß? – Magical Girl of the End 1 (Kentaro Sato)

Als ich angefangen habe Buchrezensionen zu schreiben, habe ich bewusst die Manga außen vor gelassen, da einige Reihen doch sehr umfangreich sind, was die Bände angeht. Da aber der Eintrag vom letzten Montag relativ gut angekommen ist, habe ich beschlossen nun auch andere Manga hier vorzustellen und zu Rezensieren.
Das gute daran ist: So einen Manga bekommt man schnell durch und ich kann so gut wie überall lesen. Und das bedeutet im Umkehrschluss das ihr öfter was zu lesen bekommt!

Heute stelle ich euch einen Mystery-Manga von Tokyopop vor – und nein ich bekomme kein Geld dafür, das ich so viel über Tokyopop im Blog schreibe, ich finde die Veröffentlichungen einfach nur toll ┐(^ヮ^)┌

魔法少女・オブ・ジ・エンド oder Magical Girl of the End, wie der Manga auf deutsch heißt ist eine Reihe, bei der ich jedes Mal meinen Ausweis vorlegen darf, die FSK16 ist. Wer also was gegen jede Menge Blut, zerfetzte Gedärme und Zombies hat, der sollte sich ganz weit von diesem Manga entfernen.

Doch der Reihe nach! Auf den ersten 7 Seiten werden wie in so gut wie jedem Manga erstmal ein paar Charaktere vorgestellt. Da hätten wir den Hauptcharakter der Reihe Kii Kogami und seine Freunde. Tsukune, dem Mobbingopfer und Sandkalstenfreundin von Kogami und Natzuki Inu, in die Kogami tierisch verknallt ist. Soweit so gut. Und jetzt kann die Story beginnen!

Das tut sie auch, nämlich damit, das eine kleine, unheimliche Gothic Lolita (siehe Cover) durch das Fenster seiner Klasse stürzt und mit Hilfe die komplette Klasse abschlachtet. Kogami versucht zu retten was zu retten ist und schlägt den Schädel des Mädchens mit Hilfe eines Baseballschlägers zu Brei. Dass Natzuki vorher der halbe Kopf weggerissen wird, kann er jedoch nicht verhindern.

Als nun dieses Mädchen erledigt ist, kommt Tsukune, die sich während des Massakers in einem Schrank versteckt hat zum Vorscheinen. Sie können den Horror der gerade geschehen ist kaum fassen. Doch plötzlich hört man im ganzen Raum ein grausames „Magical!“ und die Totgeglaubte Lolita steht wieder auf. Und wäre das nicht schon genug beginnen sich auch die Leichen ihrer Freunde wieder zu erheben – nun allesamt in schwarze Lolitakleider gehüllt und mit verdrehten Augen, um dem Magical Girl zu helfen, ihre Beute zu machen.

Kogami und Tsukune bleibt nur noch die Flucht aus der Schule. Doch sehr bald müssen sie feststellen, dass das erst der Anfang des Horrors war und ihre Heimat Tokyo nicht mehr das ist, was es mal war…

Zum Mangaka:
Kentaro Sato ist meines Wissens nach noch ein recht unbekannter Zeichner und man erfährt auch nicht viel über ihm Vorleigenden Band – meiner Meinung nach kann aber jemand der sich solche Storys ausdenkt und auch noch so detailverliebt umsetzt entweder einfach nur genial oder ziemlich krank im Kopf sein.

Fazit:
Der Manga kam im September letzen Jahres heraus und nun erscheint nächsten Monat schon der 4. Band der Reihe. Ich selbst bin ja ein großer Fan solcher gestörten, brutalen und splatterhaften (Zombie) Storys und ich habe die ersten beiden Bände (Ja zum 2. Band folgt der Blogeintrag in Kürze) regelrecht verschlungen.

Für mich ist diese Reihe also jetzt schon absolut Top und im Gegensatz zu My Magic Fridays auch eher etwas, von dem auch Menschen die mich nicht kennen, davon ausgehen, das ich sowas lese.

☆*・゜゚・*(^O^)/*・゜゚・*☆

*räusper*  also wenn ich euch jetzt von dem Manga überzeugt habe dann könnt ihr direkt bei Tokyopop ordern.

lang ists her – My Magic Fridays 3 (Arina Tanemura)

Ich habe lang nichts mehr zum  I Love Shōjo Titel My Magic Fridays geschrieben und das obwohl ich hier bereits 5 Bände des Manga liegen habe.  Also ist es wirklich mal wieder an der Zeit einen Blick darauf zu werfen!

Was bisher geschah… 
Freitage sind für Ai die besten Tage, denn dann trifft sie in der Bücherei immer auf ihre große Liebe (und Mädchenschwarm der Highschool) Mia-senpai. Außerdem darf sie ihrem engelsgleichen Cousin Nekota für gutes Geld und Schokolade Nachhilfe geben. Seit Ai mit Mia-sempai zusammen ist und sie ihm ihren ersten Kuss gegeben hat, scheinen die Grenzen klar gesteckt worden zu sein. Doch Nekota will trotzdem nicht aufgeben und da kommt ihm ein glücklicher Zufall zu Hilfe, denn als er mit Ai im Fahrstuhl stecken bleibt ist er für sie da. Ai, die ziemliche Angst während dessen hat, ist froh darüber das Nekota bei ihr ist – doch dieser Vorfall stürzt ihr „Mädchenherz“ in totales Chaos…

Zur Mangaka: 
Auch im 3. Band erfährt man wieder mehr über die Autorin und ihre Arbeit an dem Manga. Außerdem verrät sie, dass sie es voll und ganz nachvollziehen kann, das Ai sich in Nekota verliebt hat.

Zum 3. Band: 
Als am Ende des 2. Bandes klar wurde, dass Ai in einem extremen Gefühlschaos steckt, habe ich im 3. Band richtig mitgefiebert das Mia-senpai die Beziehung wieder gerade rücken kann. Doch als Nekota dann den gemeinsamen Ausflug chrasht, war es offensichtlich das Mia verloren hat.

Nachdem sie sich von ihm getrennt hat um mit ihrem Cousin zusammen zu sein, merkt man dann doch wie holprig diese Beziehung werden könnte und wie sehr sich Ai um den Altersunterschied sorgt. Doch sie und Nekota sind glücklich und das ist die Hauptsache. Allerdings habe ich schon in den letzten beiden Bänden mehrere Überraschungen erlebt und glaube auch nicht, dass sich Mia-sempai so leicht geschlagen gibt!

Auch dieses Mal ist mein Minuspunkt der nicht geänderte Klappentext, aber ich gewöhne mich so langsam daran ^.~

Mehr zu diesem Manga und vielen anderen findet ihr auf http://iloveshojo.tokyopop.de/ und wenn ich euch jetzt von dem Manga überzeugt habe dann könnt ihr auch direkt ordern.

Reblog: Untot (Joe Schreiber)

Dieser Blogeintrag stammt vom Montag, 28. Januar 2013!

Ich habe endlich wieder eine vernünftige Bücherei gefunden, in der man viele tolle Bücher finden kann 🙂

Und nachdem ich ein wenig in der Bücherhalle gestöbert habe, habe ich ein verheißungsvolles Regal gefunden… mit Büchern der Kathegorie „Unheimliches“

Nach einer Weile ist mir dann das das Buch Untot von Joe Schreiber in die Hände gefallen und da ich momentan eine ziemliche Schwache für Zombies entwickelt habe, musste dieses Buch doch mitgenommen werden!

Es geht um Susan, junge Mutter und gerade verlassen worden von dem Vater ihrer Tochter. Er hat ihr ein ziemliches Vermögen hinterlassen und sich danach nicht mehr gemeldet. So weit klingt es noch wie eine ganz normale Geschichte…

Als Susan jedoch nach einem mehr oder weniger stressigen Arbeitstag nach hause kommt erhält sie einen Anruf. Der Anrufer sagt er habe ihre Tochter Veda entführt und wenn sie nicht genau das täte was er sagt würde er Veda töten. Und damit geht eine unheimliche Reise los, die direkt in Susans Vergangenheit führt, oder besser: Die Reise lässt längst Totgeglaubte wieder auferstehen…
Kurzum: Das Buch finde ich einfach genial! Man weis nie was als nächstes kommt und ich konnte es nicht erwarten herauszufinden, was es mit den immer wieder auftauchenden Namen „Der Lokführer“ und „Isaac Hammilton“ auf sich hat…

Wer es wissen will, sollte unbedingt das Buch lesen 😉

 

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bitte einmal klicken, danke :*

Reblog: Der japanische Verlobte (Amélie Nothomb)

Diese Videoversion einer Buch Rezension hatte ich bereits am Dienstag, 9. April 2013 im alten Blog veröffentlcht!

Reblog: Böse (Bentley Little)

Dieser Blogeitrag stammt von Dienstag, 28. Mai 2013!

Ja, ich habe mal wieder ein Buch durchgelesen… und heute gibt es die Buchvorstellung wieder in Textform, da ich ein wenig zu faul bin ein Video zu erstellen. Vielleicht erstelle ich später noch eins, wer weis ^^“

Ich bin meistens auf der Suche nach Horror- und Splatterromanen, in denen es mal nicht um Vampire geht. Eigentlich mag ich ja Vampir-Storys ganz gern, aber ich habe immer wieder das Gefühl, das es seit dem Twillight-Boom nur noch Vampir Geschichten in den Bücherein (in der Kategorie „Unheimliches“ natürlich) gibt die ähnlich wie die Twillight Saga aufgebaut sind. Sprich eine Teenagerin verknallt sich in einen tollen Typen, der rein zufällig ein Vampir ist und dieser will sie dann nicht umbringen weil er sich auch verknallt und blah… furchtbar sowas!

Na ja, jetzt zu dem Buch, das ich heute vorstellen will:

Ich habe mich (wie üblich) aufgrund des Klappentextes für das Buch entschieden, in dem es um Briefe von Toten und Mord in einer sonst eher friedlichen Kleinstadt in Arizona geht. Und genau davon handelt das Buch: Briefe.

Gleich zu Anfang geht es relativ schnell los. Gerade sind die Sommerferien in Willis (der Kleinstadt) angefangen und auch der Lehrer Doug Albin freut sich darüber, denn er hat sich vorgenommen alles schulischen Dinge am ersten Tag der Ferien zu erledigen und den Rest einfach nur zu genießen. Daher muss er einen Brief abschicken um eine Studienreise für Leher antreten zu können und bring diesen Brief gleich nach dem Frühstück zum Briefkasten. Bob Ronda, der Briefträger kommt nämlich immer pünktlich um die Mittagszeit an ihrem Haus an… nur an diesem Tag nicht. Also schnappt sich Doug den Brief und fährt zum Postamt im Stadtinneren. Dort erfährt er dass sich der Postbote am Morgen ohne ersichtlichen Grund umgebracht hat. Mit diesem Vorfall verändert sich so einiges in der Kleinstadt Willis, denn kurze Zeit nach dem Tod von Bob Ronda, taucht sein Ersatz auf und die Leute bekommen plötzlich seltsame Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind und Botschaften von Nachbarn, die die wahren Gedanken dieser zeigen. Doch dies ist erst der Anfang des Grauens…

Alles in allem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und auch wenn es an einigen Stellen etwas eintönig wirkt, so kommt es oft genug zu spannenden Wendungen und mit einigen Charakteren aus dem Buch fiebert man richtig mit und hofft, das diese es irgendwie schaffen das Grauen zu beenden. Also lohnt es sich das Buch mal zur Hand zu nehmen … aber ich bin nicht dafür verantwortlich, wenn ihr Angst bekommt die Post zu öffnen 😉

Reblog: Ruf ins Jenseits (John Harwood)

Dieser Blogeitrag stammt von Freitag, 19. Juli 2013!

„Verkaufen sie das Haus oder brennen sie es nieder, aber sie dürfen niemals darin wohnen!“ … 

Genau dieser Satz, welcher groß hervorgehoben im Klappentext des Buches stand, hat mich dazu bewogen Ruf ins Jenseits zu lesen.
In dem Buch geht es um Constance Langton, die nach dem Tod ihrer kleinen Schwester Alma mehr denn je das Gefühl hat nicht das Kind ihrer Eltern zu sein, was vor allem daran liegt das sich ihre Mutter immer weiter in eine Scheinwelt flüchtet. Als Constance älter wird, entdeckt sie eine Möglichkeit ihre Mutter wieder ins Diesseits zurück zu holen: eine Seance!

Doch dies macht alles nur noch schlimmer und am Ende steht Constance ganz allein da… so denkt sie zumindest, denn erst taucht ein Onkel auf von dem sie nie gehört hat und kurz darauf erbt sie Waxford Hall, ein altes Haus um das sie schauerliche Geschichten ranken. Als sie diesen Geschichten nachgeht, erfährt sie von etlichen mysteriösen Todesfällen und verschwundenen Personen….

Alles in allem fand ich die Stimmung die über der Ganzen Geschichte liegt sehr schön. Außerdem schwang das ganze Buch über immer der Tod mit, was mir ebenfalls sehr gefallen hat.

Leider fehlte mir in dem Buch das, womit man als Leser die Ganze Zeit über rechnet und das Ende war meiner Meinung nach viel zu einfach und wirkte etwas abgehackt.

Aber für zwischendurch ist das Buch durchaus zu empfehlen, nur sollte man davon nicht allzu viel erwarten.

Reblog: Kafka am Strand (Haruki Murakami)

Dies ist ein Blogeintrag vom Donnerstag, 29. März 2012!

Nachdem ich mein erstes Buch von Murakami gelesen habe, wurde ich neugierig auf seine anderen Werke. So ist mir also „Kafka am Strand“ in die Hände gefallen. (637 Seiten)

In dem Buch geht es um den 15-jährigen Kafka Tamura, der von zu Hause weggelaufen bzw. auf der Flucht ist. Er fleht vor einer Prophezeiung, die ihm sein Vater gemacht hat. Gleichzeitig versucht er seine verschwundene Mutter zu finden.

Sein Weg führt ihn in eine bizarre Bibliothek, in der die Zeit anders läuft (so scheint es). Außerdem trifft er auf lauter seltsame Charaktere: Er begegnet einem Mädchen, zu dem er gleich eine geschwisterliche Verbindung aufbaut, der Leiterin der Bibliothek, die rein Hypothetisch seine Mutter ist und ihrem Angestellten Herrn Oshima, der körperlich immer noch eine Frau ist…

Parallel dazu wird die Geschichte des alten Mannes Nakata erzählt, der seit einem „Unfall“ in seiner Jugend mit Katzen reden kann. Dafür allerdings weder lesen noch schreiben…

Beide Geschichten spielen später immer mehr ineinander und helfen Kafka zu reifen und zwischen Traumwelt und Realität zu unterscheiden.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn es teilweise etwas verwirrend war ^^“

Das Chaos geht weiter – My Magic Fridays 2 (Arina Tanemura)

Heute um kurz von 10 Uhr gekauft und innerhalb von 40 Minuten gerade zu verschlungen – das ist mein Ergebnis vom 2. Band der My Magic Fridays Reihe aus der Feder von Arina Tanemura. So schnell habe ich bis jetzt nur Good Cilld (Kaori Yuki) durchgelesen, was definitiv für den Manga spricht!

Was bisher geschah… 
Freitage sind für Ai die besten Tage, denn dann trifft sie in der Bücherei immer auf ihre große Liebe (und Mädchenschwarm der Highschool) Mia-senpai. Außerdem darf sie ihrem engelsgleichen Cousin Nekota für gutes Geld und Schokolade Nachhilfe geben. Als sie jedoch beschließt Mia in Form eines Briefes endlich ihre Gefühle zu gestehen, zeigt Nekota sein wahres Gesicht – er hat sich nämlich seinerseits in Ai verliebt.
Und wer jetzt denkt das Chaos sei komplett, der hat weit gefehlt denn Mia setzt dem ganzen die Krone auf und erklärt Ai kurzerhand zu seiner Freundin! Ein Traum geht für Ai in Erfüllung, doch der kleine Nekota gibt deswegen noch lange nicht auf!

Zur Mangaka: 
Am Ende des 2. Bandes verrät Tanemura-san das sie immer davon überzeugt war, das der männliche Hauptcharakter auf jeden Fall älter sein muss als der weibliche Hauptcharakter und das ihr die Arbeit an My Magic Fidays wohl deshalb so viel Spaß macht – denn hier hat sie diese Prinzipien mal kurzerhand über Bord geworfen.

Mein Fazit: 
Im ersten Band habe ich noch gedacht, dass das Ganze ziemlich schnell vonstatten geht, schließlich waren Ai und Mia am Ende bereits zusammen doch im Nachhinein muss ich sagen: Das Tempo unterstreicht die chaotische Dreiecksbeziehung einfach noch einmal!

Wie Eingangs schon angedeutet hat es wieder richtig Spaß gemacht die Geschichte weiter zu verfolgen. Es gab so ein, zwei richtige Überraschungsmomente mit denen man nicht einmal Ansatzweise rechnen konnte und auch den ein oder anderen Lacher beim lesen – man merkt dem Manga auf jeder einzelnen Seite an, das die Mangaka Spaß an dem Werk hat!

Den einzigen Minuspunkt den ich dieses Mal doch zu vergeben habe ist die Tatsache das sich der Klappentext nicht ändert, sprich es steht haargenau das selbe darauf wie beim ersten Band. Es mag sein, das ich da zu viel Wert drauf lege, aber ich bin es nun mal anders gewohnt. Ansonsten freue ich mich schon auf den 3. Band und kann jetzt schon sagen: Diese Reihe entwickelt sich zu einer meiner Lieblinge!

Mehr zu diesem Manga und vielen anderen findet ihr auf http://iloveshojo.tokyopop.de/ und wenn ich euch jetzt von dem Manga überzeugt habe dann könnt ihr auch direkt ordern.

My Magic Fridays (Arina Tanemura)

Gestern hab ich erwähnt und heute gibt es schon die erste Review  der Manga die ich dem I Love Shōjo Projekt bis jetzt zu verdanken habe ^^
Also der erste Manga in meiner Liste ist My Magic Fridays von Arina Tanemura. Im Original heißt der Titel 猫と私の金曜日 (Watashi to neko no kinyoubi) und in Japan sind bislang 4 Bände erschienen. Bei uns in Deutschland veröffentlicht Tokyopop im August den 2. Band.

Band 1 umfasst 184 Seiten kostet 6,50€ und in der ersten Auflage ist eine limitierte ShōjoCard enthalten.

Klappentext:
Für Ai ist der Freitag ein ganz besonderer Tag. Denn immer freitags trifft sie in der Schulbücherei ihren Schwarm Mia und gibt zu Hause ihrem Cousin Nekota, der in die 5. Klasse geht, Nachhilfe. Während Ai noch überlegt, ob Mia ihre Liebe gestehen soll, erhält sie plötzlich selbst eine Liebeserklärung von  Nekota! Dies ist der Auftakt zu einer turbulenten Dreiecks-Liebesgeschichte …

Zur Mangaka (Info von der ShōjoCard):
Arina Tanemura ist am 12. März geboren (Sternzeichen Fische; Blutgruppe A). Ihre Hobbys sind Games, Karaoke und Anime-Songs hören. Als Mangaka debütierte sie 1996 in der Ribon Original, einem Schwestermagazin des berühmten Mädchenmagazins Ribon. In Deutschland ist sie vor allem durch ihr Werk Kamikaze Kaito Jeanne bekannt geworden und hat sich schnell zu einer der beliebtesten Shōjo-Zeichnerinnen gemausert.

Wie ich auf den Manga kam:
Ich habe  große Probleme mir Mangaka – oder auch Autoren –  zu merken und mag meistens eher einzelne Titel, anstatt mir alle Werke von einer Person zu zu legen (bis auf wenige Ausnahmen). Daher gibt es die Infos zu Arina auch von der ShōjoCard. Darauf gekommen mir den Manga zu holen, bin ich, weil mir das Cover des ersten Gratis Heft des Shōjo Projekts, welche auch das Motiv der ShōjoCard aus dem vorligenden Manga ist extrem gefallen hat (und das obwohl es Rosa ist o.O). Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen das es sich dabei um eine Zeichnung von Arina Tanemura handelt, dich ich tatsächlich nur wegen Kamikaze Kaito Jeanne kenne. Wie dem auch sei, eben das Cover und das große Poster was sich hinter dem Tokyopop Heft verbarg hat mich davon überzeugt zumindest den ersten Band von My Magic Fridays zu holen.

Mein Fazit:
Wie ihr seht habe ich mich gleich wieder in den Zeichenstil von Arina Tanemura verliebt und bin positiv erschlagen worden von den detailreichen und liebevollen Zeichnungen, die an keiner Stelle vom Manga Patzer aufweist. Die Story ist niedlich, fesselnd, dramatisch, witzig und romantisch zugleich. Das ist auch der Grund, warum ich mir auf jeden Fall den 2. Band zulegen werde, denn die Mischung ist wunderbar erfrischen und trieft nicht vor Romantik.

Wirklich ein tolles und lesenswertes Werk was sich Tokyopop im Rahnen des I Love Shōjo Projekts ins Haus geholt hat! 

Wer jetzt mehr lesen will der sollte bei I Love Shōjo vorbeischauen, kann sich die Leseprobe zu Gemüte führen oder den Manga gleich ordern!