Archiv der Kategorie: Witchcraft

Smudge Stick Tipp

Ich war mal wieder viel unterwegs, da ich heute erst länger arbeiten und danach zum Japanisch Kurs war. Darum gibt es heute nur einen kleinen shopping Tipp. Denn wenn man sich nicht gerade seine eigenen Kräuter ziehen und zu Smudge Sticks verarbeiten kann, dann muss man sich diese unweigerlich kaufen… (es sei denn, man nutzt in der magischen Arbeit keine Smudge Sticks).

Ich selbst kenne einige, über die ich welche bekommen kann, auch lokal und dennoch bestelle ich einen Großteil inzwischen auch über Etsy. Dort hat man nämlich auch den Vorteil über Rechnung (Klarna und co.) zu bezahlen. Mein liebster Shop für Smudge Sticks ist hier MayanRoseShop. In diesem Shop findet man zwar vor allem Edel- und Halbedelsteine sowie Chakra Schmuck, allerdings ist auch die Auswahl an „Herbs“ absolut nicht zu verachten.

Zum Beispiel das Set, welches hier zu sehen ist (Foto kommt direkt aus dem Shop ist ist auch mit dem verlinkt), macht die doch schon heftigen Versandkosten von ca. 24€ von der Qualität her wieder wett. Also schaut gerne mal rein in den Shop und bestellt fleißig, denn alle Sticks sind handgemacht und wie gesagt wirklich hoch qualitativ.

Außerdem hat man, wenn man die Smudge Sticks so verwendet, wie ich das tue, doch schon recht lange was davon. Denn bei meiner Zimmergröße von 13qm brauche ich bei meiner magischen Arbeit selten einen kompletten Stick. Kleine Teile davon reichen meist auch vollkommen aus.

eine kleine Empfehlung

Heute hab ich viel um die Ohren gehabt und war beim Japanischkurs darum gibt es nur eine kleine Empfehlung von mir in Sachen „magischen Utensilien“. Denn auch wenn ich, entgegen der gängigen Bücher zur Thematik, der Meinung bin, dass man für magisches Arbeiten selbst „Werkzeug“ genug ist, habe ich doch schon einige Favoriten. Die DarXity Blutkerzen gehören da definitiv dazu!

Die Blutkerzen sind werden in Deutschland handgefertigt, sind innen eben blutrot und außen schwarz, weshalb wohl auch Gruftis diese Kerzen gerne kaufen (könnten). Auf der Rückseite der Verpackung steht außerdem auch folgender Text:

Zitat: „Im Esoterischen Bereich werden unsere Original DarXity Blutkerzen als Ritualkerzen verwendet und dienen vor allem bei Ritualen, die mit Schutz, Umwandlung und Abwehr zu tun haben. Daher werden sie auch reversible Kerzen genannt und sollen negative Einflüsse oder Wünsche von außen an den Absender zurück senden und negative Energien in positive umwandeln.“

Zugegeben ich bin über die Formulierung des Textes gestolpert, aber dennoch finde ich es gut, dass das da drauf steht, da dies auch ein Hinweiß für Anfänger sein kann, wofür man diese Kerzen nun benutzen kann.

Klar in meinem Bereich  – vor allem der Blutmagie nutze ich diese Kerzen gerne mal anders, aber nichts desto trotz habe ich die immer auf Vorrat (mal davon abgesehen, dass ich auch viele Kerzenzauber für zwischendurch anwende). Was ich sonst noch so habe und viel nutze, erzähle ich euch dann ein anderes Mal.

Offen nach Anschluss suchen…

Wie ihr wisst, bin ich ja im BTW (British Traditional Wicca) initiiert und darf mich Wicca nennen. Aber das tue ich ungern, da meine Familientradition viel weiter zurückreicht, als dass Wicca als Religion existiert und ich außerdem einen eher dunklen Pfad mit dem Schwerpunkten auf Nocturnal Witchcraft, Nekromantie, Blutmagie und Vampyre Magick, eingeschlagen habe. Trotzdem bin ich sehr Weltoffen und auch Flexibel, weshalb ich meiner aktuellen Schülerin auch immer noch mehr „neutrale“ Basics beibringen kann, auf die sie aufbauen kann wie sie will.

Ich war auch mehrere Jahre Teil einer WhatsApp Gruppe, bei der ich mich gerne mit anderen magisch arbeitenden Personen ausgetauscht habe. Leider ist das inzwischen mit mir und dieser Gruppe auseinander gegangen.

An diejenigen aus der Gruppe, die immer noch meinen Blog verfolgen: Ich will euch nichts böses, ich hab euch immer noch gern, auch wenn mir zu Ohren gekommen ist, dass das von der Mehrheit von euch angezweifelt wird. Wenn ihr was mit mir klären wollt, ich bin jederzeit offen für ein ruhiges und sachliches Gespräch. Und korrigiert mich, wenn ich mit dem was ich gehört habe, falsch liege. Ich will keine Unwahrheiten verbreiten!

Nun könnte man herauslesen, dass das vielleicht nicht ganz so friedlich auseinander gegangen ist. Dem ist auch so, denn der Kontakt zu der kompletten Gruppe ist für mich aus heiterem Himmel abgebrochen worden und nun stehe ich quasi mal wieder seid Jahren wieder ganz alleine dar in magischer Hinsicht (abgesehen von dem Teil meiner Familie zu dem ich noch Kontakt habe und meiner besseren Hälfte).

Darum suche ich mal wieder Anschluss und frage euch, meine lieben Leser: Hättet ihr Lust auf einen regeren Austausch zu magischen Themen? Wenn ja, könnt ihr mir auch gerne bei Instagram oder Facebook schreiben, wenn ihr die Kommentare scheut. 

In dem Sinne wars das für heute auch schon wieder mit mir und ich freue mich von euch zu lesen!

31 days of witchcraft

Auf Facebook bin ich nicht nur in Second Hand Tarot Gruppen, sondern folge auch Witchcraft Seiten wie beispielsweise Witches By Nature. Und da ist mir gerade eine Challenge ins Auge gesprungen, die für meinen Blog doch sehr passend wäre. Nämlich die 31 days of witchcraft Challenge!

Wie ihr wisst, bin ich ein riesen Fan von tollen Challenges und darum hab ich mir überlegt, dass ich diese jetzt auch mal verfolge. Die komplette Liste hab ich ursprünglich hier gefunden, werde euch die Punkte jetzt aber auch hier aufzählen:

  1. How did you discover your path?
  2. How long have you been practicing witchcraft?
  3. What kind of witch are you?
  4. What specific path/tradition do you follow?
  5. Do you have any ethics or moral codes that you follow?
  6. Are you a Solitary witch or have you worked with others in a Coven?
  7. Do you practice divination? If so, what techniques?
  8. Would/Do you read for others? Why or why not?
  9. Do you believe in anything supernatural/paranormal?
  10. What are your beliefs on an Afterlife?
  11. Does your family and/or friends know you practice witchcraft?
  12. Do/Will you teach and practice witchcraft to your children?
  13. Matron Goddess [If you have one. If not, list goddesses that you favor]
  14. Patron God [If you have one. If not, list gods that you favor]
  15. Favorite pantheon [Group of gods]
  16. What are your Sun/Moon/Rising signs?
  17. What’s your Element?
  18. Favorite season?
  19. Favorite tree?
  20. Favorite flower?
  21. Favorite gem?
  22. Favorite color?
  23. Favorite animal?
  24. What’s your familiar?
  25. Favorite book on Witchcraft?
  26. Favorite website on Witchcraft?
  27. Famous witch that you favor?
  28. Favorite divination tool?
  29. Favorite altar tool?
  30. Do you have an altar?
  31. What phase is the Moon currently in?

Da der Februar dieses Jahr zwar 29 Tage hat, aber immer noch zu kurz ist für ne richtige 31 Tage Challenge und ich ja auch noch zwei feste Formate hier im Blog habe (Motagsfrage und Sonntagsfüller), werde ich einfach morgen schon damit anfangen, diese Aufgaben zu beantworten. Vielleicht kommt für den Einen oder Anderen dabei etwas spannendes zum Thema Wichtcraft bei rum. Ihr könnt natürlich auch gerne bei dieser Challenge mitmachen und euch in den Kommentaren austoben. Das ist ganz euch überlassen.

Bis dahin

Vorbereitung für Imbolc

Heute hab ich den ganzen Tag gearbeitet, meine Fiale ist in nem Einkaufscenter, im Keller und so bekomme ich kaum was vom Wetter mit, wenn ich 10h des Tages in diesem Center verbringe. Darum war ich leicht frustriert, als ich gegen Feierabend raus kam und mich nasskalter Schneeregen erwartete… und das kurz vor Imbolc, das erste der Jahreskreisfeste im Jahr 2020.

Ich hab euch schon mal 2016 über das Fest erzählt und es als das Fest der Flammen betitelt, welches am 1. und/oder 2. Februar (je nachdem welcher Auslegung man eher zugetan ist), stattfindet. Und das stimmt ja auch, denn damit feiert man quasi die langsam erwachende Natur… und in Hamburg schneit es! „Toll!“ hab ich mir gedacht, denn ich bin kein wirklicher Freund von Schnee.

Aber gut, das hat mich auf dem Weg nach hause weitergrübeln lassen, was ich denn zu Imbolc machen könnte. Letztes Jahr hab ich noch die Mädels aus ner ziemlich familiär gehaltenen WhatsApp Gruppe fragen können, aber da die mich dort nicht mehr haben wollen und auch meine reale Verwandtschaft die Jahreskreisfeste nicht mehr feiert, hab ich eigentlich damit gerechnet, das ich von nun an wirklich alleine meine Feste feiere. Aber dann ist mir eingefallen, dass ich doch am Wochenende bei meiner besseren Hälfte bin, der selbst Interesse, aber keine große Erfahrung in der ganzen Thematik hat. Darum heißt es für mich jetzt erstmal Bücher Wälzen, Ideen sammeln usw. um Imbolc gemütlich mit ihm zu feiern.

Vielleicht habt ihr da Ideen, die ihr mit mir teilen wollt? Schreibt mi das gerne in die Kommentare!

Und für alle anderen, hab ich hier mal eine nette kleine Zusammenfassung aus sicht der YouTuberin BurningPumpkinLady, die sich zwar nicht ganz so lange wie ich mit Witchcraft auseinander setzt, die aber schon länger aktiv Videos macht:

Die Montagsfrage: Liest du Bücher parallel oder nacheinander?

Wer meinem Blog schon länger folgt, der kann sich meine heutige Antwort zu Antonias Montagsfrage sicher denken kann. Für alle Anderen erzähle ich das jetzt mal, denn wie und welche Bücher ich wann lese hat tatsächlich ein System, das manch einer nicht durchschaut hat…

Kurz und knapp: Ich lese meistens so 2 – 3 Bücher parallel. ABER ich lese diese wie gesagt mit System parallel. Das kommt immer noch aus der Zeit, in der ich vor allem Sachbücher über Japan gelesen habe. So hab ich meistens 2 Sachbücher und einen Roman gelesen. Und das ist bis heute so geblieben.

Im Moment lese ich genau genommen sogar recht viele Bücher parallel, sogar mehr als mein eigentlicher Durchschnitt. Das kommt daher, dass ich momentan viel recherchiere,an meinem BOS (Book of Shadows – quasi das Tage- und Zauberbuch einer modernen Hexe) weiterschreibe und zurzeit eine Magick Schülerin habe. Darum hier mal die Bücher, die ich aktuell alle lese:


(Die Bilder der Bücher sind übrigens alle zu Amazon verlinkt).

Hier haben wir also:

Vampires: The Occult Truth
Das Buch ist 1. von Konstantinos, der ziemlich gute Bücher über Schattenmagie schreibt und mit diesem Buch auf Real Vampirismus und Psi Vampire eingeht, ein Thema was mich selbst sehr stark betrifft, zu dem ich aber zu einem späteren Zeitpunkt mal ausführlicher schreiben werde…

Die Psychologie der Astrologie
Momentan erweitere ich mein BOS mit einigen Astrologie Themen. Astrologie war das erste Thema, auf das ich mich spezialisiert hatte (neben dem Pendeln) und da ich den Psychologischen Aspekt noch nicht ganz ausgeschöpft habe, nehme ich dieses Buch gerne zur Hilfe.
wie das genau aussieht, werde ich euch aber nicht verraten, da mein BOS nur ausgewählte Personen zu sehen bekommen, da da so ziemlich persönliches und in gewisser Weise auch die Essenz meiner magischen Arbeit drin steckt.

Die Chronik der Unsterblichen 1: Am Abgrund
Hier haben wir den Roman in der ganzen Reihe an Büchern, denn ich lese immer nur einen Roman zur Zeit, sonst komme ich durcheinander! Dies ist ein re-read, den ich im Rahmen von Wortmagies High Fantasy Challenge lese.

Dracula – Mythen und Wahrheiten
Da haben wir ein weiteres Recherche Buch, welches ich als Grundlage für ne ganze Menge kommende Blogeinträge und auch Einträge in einem Forum für Real Vampirismus nehme. Denn ich bin Klischee durch und durch, ich beschäftige mich sowohl mit echtem als auch mit fiktiven Vampirismus.

Wicca: A Year and a Day
Dieses Buch wollte ich vor Jahren mal groß mit Blogeinträgen und YouTube Videos durcharbeiten… doch es kan zum einen die Trennung vom Hamster dazwischen und zum Anderen hab ich irgendwann gemerkt, dass das was dort im Buch behandelt wird, nicht meinem Pfad der Magick entspricht. Jetzt nehme ich es aber wieder zur Hand, da es sehr Hilfreich als Lehrwerk ist. Wie gesagt, habe inzwischen eine Schülerin, die Magick bei mir lernen möchte.

Everyday Magic
Mit dem Buch decke ich aktuell alle meine Vorhaben ab, also nehme ich daraus was für meine Schülerin, für Blogeinträge, schreibe einiges um fürs BOS und generell ist das eine nette Recherche-Quelle.

Blood Sorcery Bible Volume 1
Warum ich das hier schon wieder lese, werde ich jetzt nicht genau verraten, da das was ganz persönliches ist. Nur so viel: Das Buch ist für mich stellenweise echt wie ne Bibel und wenn ich Magick anwende, ziehe ich dieses Buch gerne und häufig zu Rate.

Moon Spells
Wenn du, meine liebe Schülerin, diesen Blogeintrag ebenfalls liesen solltest, dann weißt du, was in deiner nächsten Lektion auf dich zukommen wird. Die Mondphasen zu nuten und zu achten. Dafür lese ich das Buch hier mal wieder quer um daraus ein paar gute Beispiele zusammen zu stellen.

So, ich glaube damit habt ihr jetzt alle einen kleinen Einblick bekommen, warum ich welches Buch lese und vor allem, warum das meistens mehrere sind. Wie gesagt, ich hab da ein bestimmtes System hinter, das man vielleicht erahnen kann, wenn man sich die Gründe durchliest. Manchmal lese ich ja auch Manga, aber da ich für diese meistens nur einen Tag oder zwei brauche, zähle ich die hier jetzt nicht auf. Genauso wenig wie die Bücher, die ich Woche für Woche zur Hand nehme für den Japanisch Kurs, den ich Mittwochs besuche. Denn dass ich die nebenbei durcharbeite, dürfte klar sein.

Wie sieht es denn bei euch so mit den Lesegewohnheiten aus? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! 

Laurence King Publishing Tattoo Tarot Cards and Intuition

Wer mich kennt, der weiß: Tarot ist inzwischen ein Medium, mit dem ich gut arbeiten kann, ist bei mir aber immer düster. Sei es das Black Tarot, mein heiß geliebtes Vampire Tarot, das elegante Nekro Tarot, das verspielte Halloween Tarot oder auch mein düsteres enchated oracle Deck, ja sogar das Familiar Tarot mit den Illustrationen von Lisa Parker ist nicht gerade hell. Letzteres ist tatsächlich bisher mein hellstes Deck (an dieser Stelle hab ich meine beiden Astro Tarot Decks absichtlich nicht mitgezählt). Und dies kann ich bis heute schlecht lesen bzw. bekomme keinen richtigen Draht zu den Karten, wenn ich für mich selbst lege. Deshalb nutze ich das Familiar Tarot eher für andere als für mich selbst.

Genau aus diesem Grund hab ich bis heute immer einen großen Bogen um hellere Tarot Decks gemacht bzw. die ein helleres Konzept oder eine „lichtere Grundstimmung“ im Design haben… Ja, bis jetzt!

Denn ich bin tatsächlich durch Zufall über das Tattoo Tarot gestolpert – und das bei einem Shop, der in meinem Kopf eigentlich nur mit stylischen und/oder girliehaften Mädels Klamotten zusammenhing. Nämlich bei Tally Weijl. Diese Modekette gehört tatsächlich zu meinen Favoriten, wenn es um Klamotten geht und darum hatte ich noch eine Rabattkarte vom letzten Einkauf übrig und so dachte ich mir „why not?!“

Drei Klicks weiter und etwa ne Woche später hielt ich dieses Deck also in der Hand und konnte mir nun auch endlich das Design genauer anschauen – und schon beim ersten Durchblättern der Karten bekam ich ein kribbeliges Gefühl in den Händen, was für mich ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass das Deck definitiv mit mir arbeiten mag. Bisher ist das auch definitiv der Fall und trotz dem hellen Design hab ich fast so ein guten Draht zu den Karten, wie zu meinem Vampire Tarot. Gerade das Tattoo Design macht auf mich den Eindruck als wäre hier ein perfekter Mix von alten Zigeuner Karten und klassischer Tattoo Kunst verschmolzen.

Deshalb ist dieses Deck eine absolute Empfehlung von meiner Seite aus, für alle die Tattoos und Tarot mögen! Meine Mom findet die Katen an sich etwas groß, doch ich finde, dass das ne klassische Kartengröße ist, für amerikanische Karten.

Die 78 Karten kommen in einer handlichen Box mit einem kleinen Booklet von 48 Seiten, in dem alle wichtigen Informationen zu den jeweiligen Karten und sogar Legungen drin stehen. Genauer hab ich mir das Booklet aber nicht angeschaut, da ich immer noch das Phantasmagoria für alle Rider Waite basierenden Decks bevorzuge.

Auch das Tattoo Tarot basiert auf Rider Waite, weshalb ihr da auch Bücher zu separat kaufen könnt oder wenn ihr schon welche habt, mit denen arbeiten könnt. Oder ihr macht das ganz anders und überlegt euch eine eigene Interpretationsweise. Wie das funktioniert, erzähle ich euch in einem anderen Beitrag mal genauer.

Solltet ihr das Deck nun auch haben wollen, empfehle ich euch entweder Second Hand zu schauen, oder auf Amazon, denn dort ist das Deck insgesamt günstiger als bei Tally Weijl, wenn ihr nicht gerade wie ich ein Rabattgutschein habt.

Dies ist jetzt das erste von inziwchen Einigen Tarot Decks aus meinem Besitz, was ich euch näher vorgestellt hab, der Rest folgt gerne noch und dann erzähle ich euch im Anschluss auch noch von meinen liebsten Tarot Legugs-Methoden.

Alles in allem gebe ich diesem Tarot Deck übrigens in der Bewertung 5 von 5 Fledermäusen:

Und ich hoffe nächste Woche dazu zu kommen euch etwas über Protection in der Magie zu erzählen, denn diese Woche ging es bei mir sehr viel darum…

Vollmond im Krebs

Dafür, dass mein gestriger Eintrag so lange auf dich warten lassen hat, kommt er heute unerwartet früh (oder?). Wie der Titel schon sagt, haben wir heute Vollmond im Sternzeichen Krebs und dazu möchte ich einen kleines Selbstliebe Ritual ausprobieren, welches ich vor kurzem von einer Bekannten zugeschickt bekommen habe. Für alle, die das selbst ausprobieren wollen, hier das Ritual. Vielleicht muss der ein oder Andere, genau wie ich deswegen noch ein paar Kleinigkeiten einholen.

Man braucht:

  • 1 Schnapsglas voll mit Mondwasser
  • 1 frischen Rosmarin Zweig
  • losen Fenchel (ein Teebeutel Fenchel geht auch)
  • lose Kamille (ein Teebeutel Kamille geht auch)
  • eine Badewanne
  • 300g Himalaja Salz
  • 6 Tropfen Lavendelöl (Duftöl)
  • 6 Tropfen Orangenöl (Duftöl)

Durchführung:

  1. Lasse dir ein warmes Bad ein, füge das Himalaja Salz und die Tropfen Duftöl hinzu.
  2. Koche dir mit dem Fenchel, der Kamille und dem Rosmarin einen Tee. Visualisiere dabei alle Dinge die du an dir selbst liebst. Das können optische, wie charakterliche Dinge sein.
  3. lasse den Tee 10 Minuten ziehen und füge dann das Mondwasser hinzu.
  4. Trinke den Tee, während du das Bad nimmst und spüre, wie all die Dinge, die du an dir liebst aufblühen und erstrahlen. Wenn es dir beim entspannen hilft, höre beim Baden ein wenig Musik und schließe die Augen, schlafe aber nicht ein, du willst ja nicht ertrinken 😉

Ich denke, wie gesagt, dass ich das Ganze heute nach der Arbeit gut umsetzten kann und euch dann meine Eindrücke morgen schildern werde. Was macht ihr denn so zu Vollmond, oder ist dieser euch egal? Und wollt ihr das kleine Ritual auch ausprobieren? Lasst es mich gerne wissen ^^

Todesgotter aus dem Yoruba

Diesen Beitrag habe ich im November 2018 den Mitgliedern des Mondstreuner Aminos geschrieben. Inzwischen bin ich ehrlich gesagt dort kaum noch aktiv bin, weil ich halt so viel um die Ohren habe, dass ich Prioritäten setzen muss… umso erstaunter war ich, als ich erstmal gesehen habe, dass ich euch noch nichts von meinen Recherchen mitgeteilt habe.

Dass ich mich mit Todesgöttern auseinander setzte, dürfte fleißige Leser und diejenigen, die mich kennen, nicht wundern. Für alle anderen: Ich habe meinen Schwerpunkt in der Magick inzwischen bei Schattenmagie, Blutmagie, Nekromantie und Vampyre Magick… und das dürfte auch irgendwo erklären, warum ich mich über die Todesgötter verschiedenster Religionen informiere ^^

Also Todesgötter im Yoruba… zuerst klären wir kurz:

Was ist Yoruba?

Die Religion der Yoruba wird hauptsächlich in Teilen Nigerias und des angrenzenden Benins praktiziert. Sie ist auch der Ursprung einer ganzen Reihe religiöser Traditionen, die heute hauptsächlich in verschiedenen Ländern Amerikas blühen. Zu diesen afroamerikanischen Religionen gehören Vodoun (Voodoo), Santería, Umbanda, Candomblé, Macumba und noch einige weitere, wobei die Grenzen sowohl untereinander als auch zum Christentum oft fließend sind.

Das ist es grob umrissen. Und nun zu den Ergebnissen meiner Recherche zu den Todesgöttern. Da gibt es nämlich 3 Stück, 3 Orishas. Eshu, Iku und Oya. Als Orishas werden übrigens die Götter in der Religion der Yoruba und in den darauf beruhenden afroamerikanischen Religionen wie der kubanischen Santería und dem brasilianischen Candomblé und der Umbanda bezeichnet.

Eshu

Namen: Eshu, Elegbara, Elegba Eshu, Eshu Lono, Èṣù-Elegba, Echú, Exu, Exú oder Legba (im Haiti Voodoo) Papa Legba
Spitznamen: Das heiße Feuer; Eshu die Straße; Messenger; The Trickster
Symbole: Kreuzwege, Hunde
Worshippers: Musiker, Lehrer, Übersetzer, Hundetrainer, Beschwörer/Magier
Eigenschaften: Ordnung und Chaos, Weisheit, Intelligenz Etikette, Lehren, Sprache
Geister: Prophetisch, Schutz, Feuer, Wetter, Prophezeiung
Farbe: Schwarz-rot; schwarz-weiß

Eshu ist ein Orisha des Zufalls, der Unfälle und der Unberechenbarkeit. Wenn die Zukunft unsicher ist, hat er meist seine Finger im Spiel. Eshu ist immer versucht, Ereignisse unbeabsichtigte Wege gehen zu lassen. Er wird an Toren und Eingängen, Kreuzungen und an Orten, an denen Unfälle passieren, verehrt. Er ist der Bote zwischen Göttern und Menschen. Aber er ist auch der Orisha des Respekts.

Der Name Eshu steht teilweise als Alternative zum Namen Elegua, der Bote der Orishas. Obwohl es im Santería heißt, dass Elegua der Bruder Eshus ist und der Hüter aller Pfade. Alle Rituale müssen von Elegua abgesegnet worden sein, bevor sie durchgeführt werden.

Elegua hat als Bruder Eshus weniger gefährliche und aggressive Charakterzüge. Elegua bewegt sin in Invokation leise während Eshu „durchbricht“ und gilt auch als agil und immer bereit, sich einer Herausforderung zu stellen.
Er ist frech, impulsiv, chaotisch, unberechenbar, stiftet gerne Verwirrung und Streit und hat Macht über das sexuelle Begehren. Er wird gleichzeitig geachtet und gefürchtet. Sein widersprüchlicher Charakter wird durch folgende Beschreibung versinnbildlicht: Wenn er am Boden sitzt, stößt er mit dem Kopf an der Decke an; steht er auf, so ist er genau so hoch wie der Teppich.

Manifestationen von Eleguá sind unter Anderem auch Akefun, Aleshujade, Arabobo, Awanjonu, Lalafán, Obasín, Oparicocha, und Osokere.

Eshu hat mehrere Gesichter, die da wären:

  • Eshu Ayé soll eng mit dem Orisha Olokun zusammenarbeiten und durch die Gischt der See wandern.
  • Eshu Bi ist ein strenger und kraftvoller Avatar, der sowohl als alter Mann als auch als kleiner Junge erscheint, der einhergeht mit
  • Shangó und Oyá. Diese beschützt er ebenso wie kleine Kinder.
  • Eshu Laroye ist ein Avatar, der vermutlich der Gefährte von Oshún ist, und gilt als einer der wichtigsten Eshus. Der Avatar von Eshu Laroye gilt als gesprächig und klein.

Rituelle Opfergaben für Eshu sind Palmöl, Bohnen und Mais entweder in Form von Maismehl oder Popcorn und Farofa4, ein Maniokmehl. In alter Tradition aber ebenso Vierbeinige männliche Vögel und andere Tiere.

Im brasilianischen Candomblé wird er synkretistisch mit dem katholischen Erzengel Gabriel und in der kubanischen Santería mit dem Santo Niño de Atocha verbunden.

Eshu wird in der Charakterliste Une Tempête von Aimé Césaire als schwarzer Teufel bezeichnet und erscheint als bösartiger Trickster in Prospero (Act 3, Scene 3).

Iku

Namen: Iku
Spitznamen: Tod; Debt-Keeper
Symbole: Münze; Kalebasse
Worshippers: Kranke, Sterbende, Krieger
Eigenschaften:
Geister: Prophezeiung, Ordnung, Tod, Krieg
Farbe:

Über Iku ist wenig bekannt, da es sich mehr um eine Macht, als um einen personifizierten Gott handelt. Denn Iku ist im Yoruba der personifizierte Tod.

Er ist das einzige Wesen, das die Unberechenbarkeit von Eshu ungeachtet dessen Fähigkeiten widerstehen kann. In den Legenden der Yoruba kämpften Eshu und Iku miteinander und Eshu „überlebte“ dies nur dank der Hilfe des Orisha Orunmila.

Iku ist dafür verantwortlich, diejenigen, die tot sein sollten, von der Erde zu nehmen. Darum wird er im Allgemeinen nicht angebetet und hat keine Propheten. Oya ist die Orisha, die aufgefordert wird, für Sterbliche mit dem Tod zu intervenieren.

Oya

Namen: Oya, Yansa
Spitznamen: Mother Goddess, Good Mother, Great Mother
Symbole: Tanzende Rute
Worshippers: Mütter; Tänzer(innen)
Eigenschaften: Chaos und Ordnung, Gut und Böse
Geister: Prophezeiung, Tod, Wetter, die See
Farbe: Weinrot

Oya ist eine Halbgöttin des Sturms und des Tanzes. Bei traditionellen Yoruba-Tänzen tragen Frauen Ruten mit Oya-Darstellungen.

Sie kontrolliert außerdem die Geister der Toten und sorgt dafür, dass die ruhelosen Seelen der Nacht niemandem Schaden zufügen.

Oya ist die Orisha, die aufgefordert wird, für Sterbliche mit dem Tod zu intervenieren und ist die Hüterin der Friedhöfe.

In einem allgemeineren Sinne gilt Oya als Göttin des Wandels, der Transformation und des Übergangs.Als Schutzherrin weiblicher Führerschaft verkörpert sie eine zwischen Mütterlichkeit und Kriegertum changierende Weiblichkeit sowie den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.

Sie war die Frau des Orisha Shango, welcher sich zu Lebzeiten um die Egungun, lebende Tote, kümmerte. Bis dieser sich aus Scham erhängte. Als Shango starb, ging Oya nach Nupe, wurde aber nicht Exil angenommen und ging weiter zum Oya-Fluss (Niger), um eine Flussorisha zu werden.

So, das waren alle Infos, die ich bisher zusammentragen konnte. Und sowas mache ich zwischendurch öfter mal. Warum ich jetzt genau mit den Todesgöttern aus dem Yoruba angefangen habe, kann ich nicht sagen, aber ich glaube dass ich mir dazu vielleicht ein wenig mehr Lektüre ausleihen und/oder zulegen muss. Also wenn sich irgendwer da draußen damit auseinander setzt: Kennt ihr gute Bücher zum Thema?`

Oder habt ihr generell Ideen, womit ich mich mal auseinander setzen könnte? Dann gern ab in die Kommentare damit!

Raunächte

Die Raunächte sind 12 besondere Tage bzw. Nächte, in denen man sich aufs neue Jahr einschwingt und diese beginnen meist am 21. Dezember und enden am 6. Januar des neuen Jahres. Bei vielen Hexen, mit denen ich Kontakt habe, sind diese Rauhnächte mit besonderen Energien und/oder dem Fehlen von Energien verknüpft.

Ich selbst habe den Raunächten bis dato nie wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt und musste zugegebener Weise für diesen Beitrag auch ganz schön recherchieren (wo man dann auch wieder sehen kann, selbst wenn man mit Witchcraft aufwächst, so lernt man doch nie aus). So hab ich erst gedacht, dass das was typisch christliches sein muss, und damit kenne ich mich bekanntlich ja gar nicht aus. Doch meine Recherchen zeigten, dass die meisten Rituale nicht schriftlich, sondern über die Jahrhunderte mündlich überliefert wurden und der Ursprung wohl bei den alten Germanen zu suchen ist. Genauer gesagt legen Schriftstücke, aus dem 16. Jahrhundert die Vermutung nahe, in denen die Raunächte das erste Mal Erwähnung fanden, dass die 12 heiligen Raunächte dem mit dem germanischen Mondkalender zusammenhingen.

So heißt es auch, dass die Raunächte für die Germanen eine Zeit der Ruhe, in der nicht gearbeitet wurde, war. Stattdessen nutzte man die Zeit für die Familie, zum Feiern, zum Orakeln und zum rituellen Reinigen des Hauses. Sprich es wurde geräuchert, wodurch die Raunächte sehr wahrscheinlich auch zu ihrem Namen gekommen sind. Einige Quellen sagen nämlich, dass die Raunächte auch „Rauchnächte“ genannt werden und dies wahrscheinlich vom Weihrauch kommt, der in dieser Zeit häufig zum Einsatz gekommen sein soll.

Heute ist man sich zum Teil uneins ob die Raunächte nun in der Nacht vom 24. Dezember auf den 25. Dezember beginnen, oder mit Yule beginnen (21 Dezember), wie eingangs erwähnt. Sicher ist aber eines auf jeden Fall, nämlich dass heute jeder Raunacht ein bestimmtes Thema zugeordnet wird. Diese Themen variieren von Quelle zu Quelle nur minimal, weshalb ich euch mal eine kurze Zusammenfassung gebe. Wieso diese Themen tatsächlich erst mit der Nacht zum 25. Dezember beginnen und es trotzdem unklar ist, welcher Zeitraum den Raunächten genau zugeordnet werden, weiß ich allerdings nicht.

  1. Raunacht: Basis-Grundlage der Rauhnächte (25. Dezember)
  2. Raunacht: innere Stimme,höheres Selbst (26.Dezember)
  3. Raunacht: Herzöffnung (27. Dezember)
  4. Raunacht: Auflösung von Blockaden (28. Dezember)
  5. Raunacht: Freundschaft (29. Dezember)
  6. Raunacht: Reinigung (30. Dezember)
  7. Raunacht: Vorbereitung auf das Kommende (31. Dezeber)
  8. Raunacht: Geburt des neuen Jahres (1. Januar)
  9. Raunacht: Segen, Weisheit (2. Januar)
  10.  Raunacht: Loslassen, Abschied nehmen (3. Januar)
  11. Raunacht: Reinigung (4. Januar)
  12. Raunacht: Transformation (5. Januar)

Ich bin im Grunde genommen also ein wenig spät, um euch die Themen bzw. die Raunächte genau vorzustellen, da wir uns ja heute schon in der 11. Raunacht befinden. Allerdings habe ich mich, wie erwähnt, bisher kaum damit beschäftigt, was an sich schade ist, denn ich, als jemand der Schattenmagisch arbeitet, hätte da wirklich viel draus machen können – da die Themen sich meist in der Nacht des angegebenen Tages durchführen lassen sollen.

Passend zu den Themen der Raunächte und zu der Tatsache, dass das Räuchern im Vordergrund steht bekommt man bei Amazon ein Räucherkistchen (siehe Bild), welches auf den ersten Blick einen richtig guten Eindruck macht – und welches für Ende 2020 auf jeden Fall in meiner Sammlung landet, denn auch wenn die Raunächte dieses Jahr bereits so gut wie um sind, so kann man die dann ja ein anderes Mal voll ausschöpfen. Zumindest hab ich mir das bei der Recherche zum heutigen Beitrag vorgenommen – passend zu meinem alljährlichen Vorsatz, Silvester des Folgejahres noch zu erleben (auch wenn das ziemlichen Pessimismus impliziert, aber das ist ein anderes Thema).

Habt ihr von den Raunächten gewusst? Wenn ja, wie habt ihr die verbracht? Schreibt es mir gerne in die Kommentare, ein reger Austausch dazu würde mich freuen! 

Weil wie gesagt, ich kenne mich diesbezüglich (noch) nicht wirklich aus und ich habe daher auch keine Erfahrungen zu teilen, zu diesem Thema.