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Eine Tardis auf der Chisaiicon 2016

Wie versprochen gibt es heute meinen Beitrag zur ChisaiiCon 2016. Wie schon 2014 wird das wohl ein Shopping Post, denn mein Hamster und ich haben uns einiges gegönnt. Aber zuerst kommen wir zur neuen Location, denn dieses Jahr fand die Con nicht mehr im Sasel Haus statt, sondern im Bürgerhaus Wilhelmsburg.

Und dazu kann ich nur sagen, dass der Umzug der Con wirklich ein guter Schachzug war, denn dadurch war diese nicht nur größer, nein man hatte endlich mal richtig Platz um sich in Ruhe um zu schauen. Außerdem waren die Toiletten besser zu erreichen (man musste jetzt nicht gefühlt ne halbe Stunde Wartezeit einplanen). Auch der Saal und der Gamin Room sind im Bürgerhaus wesentlich besser belüftet und so konnte ich sogar dort länger rein schauen als nur 5 Minuten. Von daher bin ich von dem Umzug mehr als begeistert! wp-1465214047218.jpg

Soweit, so gut und nun erstmal zu meinem Outfit. Wie schon 2014 gab es dieses Mal wieder ein Lolita Outfit, wenn auch dieses Mal nicht so viel selbst genäht ist bzw. nur das Oberteil selbst genäht ist, der Rock ist von fanplufreind (und ja, den habe ich schon sehr häufig in der LLC erwähnt).

Was übrigens neu für mich war, war die Tatsache, dass verdammt viele gefragt haben, ob sie von mir ein Foto machen dürften. Also wenn ihr irgendwo Fotos von mir seht, sagt mir gerne bescheid ^^

Mein Hamster hingegen hatte ein sehr schlichtes Outfit an, worum er auch ganz froh war, denn an dem Tag meinte der Sommer endgültig aus zu brechen (ich denke wir hatten bestimmt an die 35°). Und ja, es war verdammt warm, allerdings auch verdammt sonnig, weshalb ich gezwungen war was langärmliges zu tragen.

Wegen dem Wetter habe ich mir dieses Jahr sogar ein Fächer gekauft, obwohl ich die Jahre davor immer drum herum gekommen bin, aber dazu kommen wir gleich. Erst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Jahr sogar mal mehr hatte von der Con, als nur stumpf das Geld aus zu geben.

Wir haben uns nämlich gemeinsam die Künstlerin Shiroku angesehen, waren beim Workshop „Game Development“ und haben im Games Room gezockt. Gerade der Workshop war für meinen Hamster das Highlight der Con, denn so konnte er endlich Mal Kontakte zu Leuten knüpfen, die das Programmieren zum Beruf gemacht haben… warum gerade das so wichtig war für ihn, kann bzw. darf ich euch allerdings noch nicht im Detail verraten.bat_bar

Darum kommen wir nun auch zu den Dingen, die wir uns so geleistet haben, denn die ChisaiiCon ist nach wie vor eines der Events im Jahr für die ich mein Geld spare! Hier ist einmal ein Foto von allem zusammen:

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Im Vergleich zu 2014 hat sich das Shopping allerdings ganz schön in Grenzen gehalten – zumal ihr hier die Sachen von mir und meinem Hamster seht. Wir hätten da also eine Levi Figur, eine One Piece Figur, Naruto Sticker, eine Naruto Tasse, ein Iron Sky Brettspiel, eine Solty Rey DVD (Folge 1 – 4), das Con Programmheft, davor einen Tokyo Goul Fächer, eine schwarze Lolita Bluse von Bodyline, eine Schweißerbrille, einen goldenen Schlüssel (den ich nicht zuordnen kann, ich vermute mal, dass der aus Kingdom Hearts kommt oder so) und einen richtig coolen „Augenring“.

Was auf dem Bild fehlt, sind ein Dalek Schlüsselanhänger, den ich meinem Hamster geschenkt habe, ein paar neue Kontaktlinsen, die ich in erster Linie für August gekauft habe und eine Postkarte der Künstlerin Miss Geisterhaus, die bereits unsere Haustür ziert:

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Von den ganzen Sachen hat sich mein Hamster nur 2 Dinge gekauft:

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Ja, ich weis auf dem Foto sind 3 Dinge zu sehen, aber die One Pice Figur hat er sich nicht selbst gekauft, sondern aus einer „Lucky Bag“ gezogen.

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Und wo wir schon bei den Figuren sind, hier ist eine Detailansicht von der Levi Figur, über die ich mich echt gefreut habe, als ich sie aus der „Lucky Bag“ zog. Nur mit dem kleinen Engel der dabei war, kann und werde ich nichts anfangen! Darum ist der auch noch eingepackt.

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Und zum Schluss noch ein Foto von dem „Augenring“, den ich gesehen habe und sofort haben musste! Ich finde den echt mega genial, auch wenn der mir nur auf den Daumen passt – für die anderen Finger ist der viel zu groß…

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(PS. Das Buch auf dem der Ring liegt ist das „Vampyre Sanguinomicon: The Lexicon of the Living Vampire“ von Father Sebastiaan, auf das ich vielleicht nochmal zu sprechen komme, wenn ich es gelesen habe)bat_bar

So, das war nun mein Eintrag zur ChisaiiCon 2016. Ich muss sagen, mir hat es wieder riesen Spaß gemacht – trotz Sonne. Nur vermisse ich in gewisser Weise dann doch das Maid Café, welches schon letztes Jahr nicht mehr dabei gewesen sein soll.

Ach ja, nach der Con waren wir dann noch im Kino und haben uns den WoW  Film an geschaut. Wenn ihr wollt schreibe ich dazu auch mal eine Review. Nur eines möchte ich schon jetzt dazu erwähnen: Der Film lohnt sich, selbst für Leute die keinen oder nur wenig Plan vom WoW Universum haben!

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‪#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 3. Woche (Tag 18 – 24)

Nachdem ich euch letzte Woche gefragt habe ob ich diese Challenge täglich bloggen soll oder nicht, wurde mir gesagt das es von der Länge her doch noch gehen würde mit dem Sonntagseintrag. Also habe ich mich dazu entschieden zumindest im Januar noch wöchentlich dazu zu schreiben.

Wie beim letzten Mal gibts auch eine englische Version dieses Eintrags. Also wünsche ich euch viel Spaß beim lesen!

Lies den Rest dieses Beitrags

Dienstagsgedudel: Wakeshima Kanon (分島花音)

Momentan macht sich das Thema Lolita ziemlich breit in meinem Blog und  jedes Mal wenn ich an das Thema denke kommt mir auch die am 3.7.1988 geborene Künstlerin Kanon Wakeshima in den Sinn (in Japan wird der Nachname vor dem Vornamen genannt, darum ist der Name im Titel des Beitrags anders herum). 

Kanon Wakeshima hat schon im Alter von 3 Jahren mit dem Cello spielen angefangen. Ihre Eltern waren von Musik wahrlich besessen. Schon ihr Name Kanon besteht aus den Schriftzeichen Blume (花) und Ton (音). In der Highschool hat sie bereits mit 15. Jahren ein Cello-Duo mit einem Mitschüler gegründet und ihre ersten Auftritte bei Schulfesten gehabt. Neben ihrem Interesse an klassischer Barockmusik faszinierte sie aber auch Pop und das ging soweit, dass sie anfing, Gesangsunterricht zu nehmen. 2007 nahm sie an einem Wettbewerb von Sony Teil und als Siegerin gewann sie einen Plattenvertrag mit einer der Subfirmen von Sony: DefSTAR Records.

Kaum dort angekommen, wurde sie von Multitalent Mana entdeckt und sofort beschlagnahmt. Mana, seines Zeichens ehemaliges Mitglied von Malice Mizer und Moi dix Mois liebt alles, was mit klassischer Musik, guten Aussehen und ein wenig Melancholie zu tun hat (ich wage also zu behaupten, das ich da ein wenig mit ihm gemein habe). Kein Wunder, dass die singende Cellospielerin mit dem Hang zu kindlichen Lolitakleidern und trotz dem erwachsenen Gesicht, sofort sein Interesse weckte.

Mana begann von sich aus, sie zu produzieren. Debüt hatte die junge Frau 2008, als Mana ihr den Song still doll schrieb. Heraus kam er im Mai und wurde als Endingsong für den äußerst populären Anime Vampire Knight verwendet, von dem ich euch in absehbarer Zeit den Manga vorstelle will. In dem Anime war Kanon übrigens auch in den ersten Folgen die Synchronsprecherin für ein Dienstmädchen.

Nach dem gelungenen Einstieg ins Musikgeschäft wurde Kanon zu einer Fashion Expo in einem bekannten, japanischen Kaufhaus eingeladen, dort sang sie in Anwesenheit anderer bekannter Bands, wie z. B. Plastic Tree. Nachdem die zweite Staffel von Vampire Knight (mit dem Titel Vampire Knight Guilty) fest stand, war auch Kanon wieder mit von der Partie. Mit dem von Mana geschriebenen Song Suna no Oshiro, welches mir persönlich noch am besten gefällt, sang sie wiedermal das Ending:

Es folgte ein Live-Auftritt bei der Laforet Underground Party. Mit Bravour bestand sie auch diesen Auftritt, danach ging es erstmal ins Tonstudio um mit Mana an ihrem ersten Album zu arbeiten. Dieses erschien unter dem Titel Shinshoku Dolce im Februar 2009. Das Besondere war, dass die CD in Europa 7 Tage früher erschien als in Japan. Anlässlich der Veröffentlichung ging es für einige Auftritte nach Paris, wo sie auf der Champs-Élysées einen Soloauftritt beisteuerte und in einem Club ein Mini-Konzert gab. Sie kehrte bereits im Juli nach Frankreich zurück um an der Japan Expo teilzunehmen. Zudem ging es im Sommer 2009 für erste Auftritte nach Amerika. Vom amerikanischen Animemagazin Shojo Beat wurde sie zudem zur Newcomerin des Jahres 2009 gewählt.

Am 9. August 2009 kamen auch ihre japanischen Fans endlich zu einem Soloauftritt. Sie spielte nicht nur ihre eigenen Songs, sondern gab auch eigene Interpretationen von Bach zum Besten. Außerdem konnten Fans Zeichnungen kaufen, die sie selbst angefertigt hatte. Im Oktober erschien Kanons erste reine Download Single Toumei no Kagi (Transparent Key). Außerdem war sie Teil eines Halloween Events zusammen mit VAMPS. Januar 2010 traf Kanon Wakeshima mit Kanon, dem Bassist von An Cafe zusammen und die beiden namen an einem Event des Modemagazins KERA im Februar teil. Nach dem Event ging auch schon die Arbeit an ihrem zweiten Album los. Erschienen ist es unter dem Titel Lolitawork Libretto im Juli 2010 (in Europa wieder früher als in Japan).

Nach dem zweiten Album gab Mana seinem Schützling nun freie Hand. Er selber zog sich zurück und wollte künftig erstmal nur noch für seine eigene Band arbeiten. Zur selben Zeit traf sie nun auch erneut auf Bassist Kanon. Zusammen bildeten sie das interessante Duo Kanon x Kanon. Das Duo steuerte nach ihrem Debüt übrigens das zweite Opening (Calendula Requiem) zu einem meiner liebsten Horror Anime SHIKI bei.

Im Jahr 2011 veröffentlichte Kanon Wakeshima ein Buch mit ihren Zeichnungen. Malen und Zeichnen gibt sie bis heute als ihre größten Hobbys an und in diesen ist sie alles andere als schlecht. Das dürfte auch einer der Gründe gewesen sein, weshalb besagtes Buch, welches nur in limitierter Auflage erschien, recht bald ausverkauft war. Außerdem erschien ihre zweite Download-Single Otome no March Ende Januar 2011.

Danach habe ich selbst lange nichts mehr von ihr gehört, habe mich aber auch nicht darum bemüht das Projekt Kanon x Kanon weiter zu verfolgen, mit dem sie anscheinend bis Anfang 2012 beschäftigt war, denn erst da habe ich wieder von ihr als Solokünstlerin gehört.

Im Februar und März 2012 nahm sie nämlich an zwei Events des Lolitamodels Midori Fukasawa teil und im April reiste sie in die USA, wo sie auf der Sakuracon in Seattle auftrat. Im August nahm sie an der KITTYROBOT Ausstellung teil, die zugunsten der Opfer des Tohoku-Erdbebens stattfand. Im Oktober 2012 an HYDEs Event-Projekt mit dem Titel HALLOWEEN JUNKY ORCHESTRA teil.

Im November brachte sie zwei Singles unter ihrem neuen Label Warner Home Video Japan, heraus. Der Song Foul Play ni kurari wurde als Ending für den Anime To Love Ru -Trouble- Darkness verwendet, während die zweite Single Sakurameikyu als  Ending des PSP-Spiels „Fate/EXTRA CCC“ diente.

Afang 2013 trat Kanon Wakeshima bei der JMIC in Seoul auf und Anfang März kehrte nach Frankreich zurück, wo sie mal wieder an der Japan Expo mitwirkte. Ende des Monats gab sie zwei One-Man Konzerte in Tokyo, zu denen es beide male Livestreams zu sehen gab, für diejenigen die es nicht zu den Konzerten schafften.Im August reiste die dann nach Kanada, um auf der Animethon 20 Convention in Alberta zu spielen.

Die fleißige Künstlerin lies sich auch im Folgejahr nicht beirren und brachte am 19. Februar 2014 wieder eine neue Single mit dem Titel Signal heraus. Meiner Meinung nach sieht man hier deutlich wie sie sich entwickelt hat, denn sie erscheint nicht nun wesentlich Erwachsener als zu Beginn ihrer Karriere, nein ihre Musik weist nun noch mehr Pop-Elemente auf. Mir persönlich gefällt dieser Stil eher weniger und ich vermisse ganz ehrlich den Stil der ersten Lieder, bei denen Mana noch seine Finger mit im Spiel hatte, aber das ist reine Geschmackssache.

Die ist allerdings der Grund warum ich nach der Veröffentlichung dieser Single nicht mehr ganz so akribisch den Werdegang der Künstlerin verfolgte. Das letzte was ich mitbekommen habe, ist das sie im Februar letzten Jahres ein neues Album mit dem Titel Tsukinami herausgebracht hat. Ob es von da bis heute noch weitere Aktivitäten gibt, weis ich nicht und es interessiert mich wie gesagt auch nicht mehr sonderlich. Jedoch denke ich, das man auch in Zukunft noch etwas von ihr hören wird, da sie nach wie vor eine aktive Musikerin ist.

Was ich aber nach wie vor richtig niedlich finde, ist die Tatsache das  KanonWakeshima ihren 3 Celli Namen gegeben hat. Sie besitzt also ein rotes namens Nanachie-chan, ein weißes namens Mikazuki-san und ein braunes mit Namen Yaeharu-kun.

Claypot Curry Killers

Ich habe kürzlich unter dem Reiter „Filme“ ja nun die komplette Liste an Filmen, die ich hier noch vorstellen möchte. Darunter war auch der malaysische Film Claypot Curry Killers. Der Film ist im Gegensatz zu vielen anderen die auf meiner Liste stehen noch relativ jung, denn er kam genau am 27.06.2014 in Deutschland auf den Markt. Auch der Regisseur James Lee (IX) ist noch nicht lang in der Branche tätig.

Wie man an dem DVD Cover gut erkennen kann, ist dieser Film ein FSK 18 Film. Das kann ich auch gut verstehen, denn auch wenn es eher wenige blutige Szenen gibt ist die Thematik des Films nicht ohne.

Familie Chew betreibt ein eigenes Familienrestaurant welches Anfangs mehr schlecht las recht läuft. Als Mrs. Chew eines Abends früher als erwartet nach hause kommt, erwischt sie ihren Mann, wie er gerade die älteste der Töchter vergewaltigt. Um ihre Tochter zu retten ermordet sie ihren Mann. Kurz danach taucht ein schmieriger Schuldeneintreiber auf und weil Mrs. Chew die geforderte Summe nicht zahlen kann, verlangt er dafür eine Nacht mit ihrer ältesten Tochter. Daraufhin ermordet sie auch ihn.

Nun muss sie nur noch die zwei Leichen weg schaffen… und da kommt ihr das Restaurant gelegen, denn sie verarbeitet die beiden Leichen kurzerhand in ihren Curry.

Die Gäste wissen natürlich nicht was für Fleisch Mrs. Chew verarbeitet und sind begeistert von ihrem Curry. Ja, es führt sogar recht schnell zu einer Schar von Stammgästen, die teilweise aus dem ganzen Land anreisen. Außerdem wirft das Restaurant so eine gute Summe ab, weshalb die Familie dank des Currys nicht mehr in Armut leben muss.

Da ist es wohl auch klar, das Mrs. Chew von un an ihre älteste und inzwischen auch schönste der drei Töchter jede Nacht auf Jagd nach Männern fürs Curry schickt.

Ich verrate euch nun noch so viel: Das Ende des Films ist anders als man erwartet, aber mehr verrate ich euch nicht.  Jetzt dürftet ihr auch wissen, warum ich die Thematik nicht ganz ohne finde. Denn die Männer in diesem Film werden fast alle durch die Bank weg als ekelige Typen dar gestellt, die immer nur an eines denken können. Das Thema Vergewaltigung wird mehrmals im Film aufgegriffen und überhaupt, hätte ich nach dem Film erstmal keinen Appetit mehr auf Curry, wenn ich Fleisch essen würde…

Einige von euch wissen ja, das ich den Donnerstag für Vampirfilme nutze und ich kann mir auch denken, das diejenigen unter euch die das wissen sich nun ein wenig wundern. Denn es geht keinen einzigen Moment um Vampire in diesem Film. Auch wenn die ein oder andere Szene etwas anderes vermuten lassen könnte, z.B. diese hier:

Wie es dieser Film also auf eine Liste mit Vampirfilmen geschafft hat, die ich mir rausgesucht habe zum abarbeiten, kann ich euch beim besten Willen nicht sagen.

Ich werde euch hier auch keinen Trailer oder so etwas zeigen, da es sich wie gesagt um einen FSK 18 Film handelt. Es ist in meinen Augen schon genug, das man sich den Film auf YouTube anschauen kann, ohne das jemand nach dem Alter fragt… vielleicht bin ich hier ja auch ein wenig zu sehr Moralapostel, aber in meinen Augen gibt es eben auch ein paar Filme da sollte man sich an die FSK halten – dieser hier ist einer davon.

‪#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die ca. erste Woche (Tag 1 – 10)

Ja, ihr habt richtig gelesen, ich habe eine neue Challenge entdeckt, an der ich nun auch teil nehmen werde. Wer es von euch noch nicht weis, der wird spätestens jetzt bemerken, dass ich die Lolita Mode unheimlich toll finde. Nicht nur das, ich trage auch schon über 3 Jahre lang selbst Lolita Sachen und habe auch schon des längeren mal geplant mich hier ein wenig mehr mit dem Thema zu befassen.

Das ich mich nun getraut habe auch an der Challenge teil zu nehmen habt ihr übrigensdem guten Zuspruch von  ~*~ Lolita goes bad ~*~ zu verdanken. Denn eigentlich bin ich bei dem Thema nach wie vor sehr unsicher, was wohl daher kommt, das ich kaum jemanden in meinem Alter kenne, der selbst Lolita mag/trägt. Außerdem besitze ich aktuell nur 2 Brand-Teile, der Rest ist selbst genäht… im Vergleich zu so manch anderer Lolita da draußen ist das also recht wenig.

Ursprünglich kommt diese Challenge übrigens von Lace a la Mode und ist eigentlich so gedacht, das alle die dran teilnehmen wollen einmal am Tag dazu etwas posten (zumindest habe ich das so verstanden). Da ich aber noch ein paar andere Dinge habe, die ich hier im Blog poste, habe ich beschlossen nur einmal in der Woche zu Posten – und zwar immer Sonntags. Ich denke so kommen andere Themen nicht zu kurz ^^

Aber nun genug um den heißen Brei geredet! Hier kommen Tag 1 – 10. Viel Spaß beim lesen ^^ Lies den Rest dieses Beitrags

Anime Challenge: beste Kampfszene

cooltext117614132246700Tag 27

Hierbei musste ich sofort an eine Szene aus Final Fantasy VII: Advent Children denken:

Der Film oder die Szene wird zwar den Fans des Final Fantasy Universums mehr sagen und genau genommen ist kann man sich drum streiten, ob er nun zu den Anime gehört oder nicht. Schließlich gehört er eher zu ner Spielereihe. Ich für meinen Teil habe immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich diese Szene sehe. Generell bin ich ein großer Final Fantasy Fan, aber dazu schreibe ich an anderer Stelle noch mal mehr.

Der Film ist genau gesagt eine Fortsetzung des 7. Teils der Final Fantasy Reihe, denn er ist genau 2 Jahre nach den Geschehnissen aus dem Spiel angesiedelt. Anisearch beschreibt den Anime so:

2 Jahre sind nun vergangen, seitdem Sephiroth, Jenova und ShinRa geschlagen wurden. Trotz des Friedens gibt es nun ein ganz anderes Problem: viele Überlebende sind vom Star Scar-Syndrom betroffen (Geostigma), vor allem die Kinder. Bei der Krankheit reagiert der Körper auf die Einflüsse des Lebensstroms und der Jenova-Zellen. Cloud, Hauptfigur und Held aus Final Fantasy 7, lebt allein und zurückgezogen mit Schuldgefühlen, was die Rettung der Welt und den Tod von Aeris angeht. Zu seinen ehemaligen Freunden hat er den Kontakt auch teilweise verloren. All die trügerische Idylle nimmt ihr Ende, als das Trio um die 3 Brüder Kdaj, Loz und Yazoo auftaucht, die nach ihrer „Mutter“ suchen und entschlossen sind, das Geostigma mit Hilfe ihrer Mutter zu besiegen. Als dann auch noch alle Kinder durch das Trio entführt werden, beginnt Cloud endlich zu handeln und mit Hilfe alter Bekannter, wie Tifa, Cid, Yuffie, Barret oder Vincent zu handeln.

Viel mehr kann und will ich jetzt auch nicht dazu sagen, außer vielleicht das man doch das Spiel vorher spielen sollte, bevor man sich den Film rein zieht, so versteht man nämlich einiges in diesem besser. Ich selbst musste es anders herum machen, da ich keine Playstation besitze und so das Spiel nicht spielen konnte, bevor es die deutsche Erstausstrahlung des Films im Fernsehen gab. Diese ist inzwischen auch schon wieder 5 Jahre her und ich weis noch genau, wie ich meine Tante inständig darum bitten musste den Film, der spät abends erst lief schauen zu dürfen.

Wie dem auch sei, heutzutage gibt es vin Final Fantasy 7 auch eine PC Version, die man sich über Steam kaufen kann. Die Grafik ist zwar die von der Playstation geblieben, aber wer etwas Geduld aufweist und eine Playstation 4 sein Eigen nennen kann, der könnte durchaus in den Genuss des Remakes kommen zu können, das grafisch fast noch besser ist als der heute angesprochene Film…

Anime Challenge: Anime Crush

cooltext117614132246700Tag 25

Ich musste echt erst ne Weile googeln, bevor ich heraus gefunden habe, was mit dem heutigen Tag gemeint ist. Ich habe das jetzt so verstanden, dass es heute um eine Art Celebrity Crush geht, nur eben mit nem Anime. Doch was genau ist ein Celebrity Crush? Nun Tante Google sagt dazu, das es sich dabei um einen Star handelt, den man anhimmelt…

Nun gut, meine Lieblingscharaktere habe ich euch ja schon vorgestellt, genau so wie meine Lieblingsserie. Also bleibt bei der ganzen Auswahl, die ich habe nur noch eines, nämlich der Film 平成狸合戦ぽんぽこ. Diesen finde ich nämlich fast genau so toll wie Prinzessin Mononoke. In der Umschrift steht da übrigens Heisei Tanuki Gassen Ponpoko (für die die keine Schriftzeichen lesen können) und ist hierzulande unter dem Titel Pom Poko bekannt.

In dem Film geht es um ein akutes Problem in Japan: Platzmangel! darum müssen die Menschen Hügel abtragen, Wälder roden usw. um mehr Wohnungen bauen zu können. Keiner denkt dabei an die Marderhunde, die dadurch ihre Heimat verlieren.

Einige weise, alte Marderhunde möchten deshalb den Versuch unternehmen, die Menschen auf eine traditionelle, uralte Art  zu bekämpfen bzw. aus ihren Hügeln zu vertreiben. Denn Marderhunde beherrschen ebenso wie Füchse und einige Katzen die Kunst der Verwandlung.

Doch diese Kunst kostet Energie und nicht alle Marderhunde können diese Energie noch aufbringen. Also muss hart trainiert werden. Passend zum heutigen Thema der Halloween Challenge beschließen die jüngeren unter den Marderhunden ihre Maskerade zu perfektionieren und eine Geisterparade dar zu stellen und so die stark abergläubischen Menschen endgültig los zu werden. Ob das klappt und was noch alles getan werden muss, bis die Parade los ziehen kann, verrate ich euch an dieser Stelle nicht, denn ihr könnt euch den Film ja auch selbst ansehen ^.~

Dieser Film ist einer von denen, bei denen ich am Ende immer weinend davor sitze. Im Fall des hier vorliegenden Films ist es die Botschaft dahinter – nämlich das Tierschutz verdammt wichtig ist -, die mich zum weinen bringt.

Interessant an der Geschichte von Pom Poko ist außerdem, dass es im alten japanischen (Aber)glauben tatsächlich heißt, dass Marderhunde und Füchse sich verwandeln können und bis heute unerkannt unter den Menschen leben könnten…

Anime Challenge: Lieblingsfilm

cooltext117614132246700Tag 20

In letzter Zeit habe ich mich zur Challenge ja immer mal wieder beschwert, doch heute fällt meine Entscheidung äußerst leicht. Es ist もののけ姫 zu deutsch Prinzessin Mononoke, aus dem Hause Ghibli – zu dem ich an anderer stelle noch einmal etwas sagen werde.

Vielleicht verwundert das einige unter euch, das ich so ganz klar diesen Film ausgesucht habe, da gerade regelmäßige Leser ja wissen sollten, das ich eher ein Fabel für Vampir- und Horrorfilme habe.

Doch es gibt gleich mehrere Gründe, warum dieser Film nicht nur unter den Anime Filmen, sondern bei Filmen allgemein zu meinen Lieblingen gehört. Zunächst einmal ist da der relativ hohe nostalgische Wert, denn dieser Film war einer der ersten Filme, den ich mir damals alleine, auf meinem ersten eigenen Fernseher und spät abends auf RTL2 angeschaut habe (damals sogar in ungeschnittener Fassung mit allen blutigen und brutalen Szenen).

Außerdem hat mich die Thematik bzw. die Story fasziniert – für diejenigen die den Film nicht kennen, hier eine kleine Beschreibung:

Als der junge Krieger Ashitaka versucht, sein Dorf vor einem zum Dämon gewordenen Keiler zu beschützen, wird er von einem tödlichen Fluch befallen. Um sein eigenes Leben zu retten, reist er in Richtung Westen, wo er sich von den dort lebenden Göttern Hilfe erhofft. Kurz nach seiner Ankunft findet er sich jedoch inmitten eines Konfliktes wieder: Die tierischen Waldbewohner stehen den Menschen gegenüber, die den Wald zerstören, um an die metallischen Rohstoffe zu gelangen. Hierbei werden die Tiere von Prinzessin Mononoke, einer Frau, die von Wölfen aufgezogen wurde, angeführt.
Ashitaka versucht die am Konflikt Beteiligten zu verstehen und das Blutvergießen zu stoppen; dies wird dadurch erschwert, dass ihm von beiden Seiten stets vorgeworfen wird, den jeweiligen Gegner zu unterstützen. Die Lage droht vollkommen zu eskalieren…
(Quelle: Anisearch.com)

Wie ihr auch sicher wisst, bin ich immer schon sehr naturverbunden gewesen und so haben mich die friedlichsten aller im Film vorkommenden Wesen – die Baumgeister – sehr fasziniert, denn so wie Miyazaki diese umgesetzt hat, habe ich sie mir immer schon vorgestellt. Auch schon lange bevor der Film das erste Mal im Fernsehen lief.

Dazu kommt auch noch, dass der Soundtrack absolut genial ist und mir allein beim Trailer damals wie heute ein angenehmes kribbeln über die Haut geht.

Alles in allem habe ich bei diesem Film nichts zu meckern! Außer vielleicht, das RTL2 nach der Erstausstrahlung, welche ich mir damals angesehen hab nur noch die gekürzte Form gezeigt hat. Im Nachmittagsprogramm kann ich es ja verstehen, wenn man den verwesenden Gott herausschneidet oder der abgetrennte Kopf eines Banditen nicht mehr zu sehen ist etc. Aber diese Version dann auch gegen 0 Uhr zu zeigen und nicht mehr die ungeschnittene Version, fand ich in der Zeit in der ich noch fern gesehen hab echt gemein! So habe ich nämlich lange daran gezweifelt ob ich die Szenen nicht einfach übersehe oder ob sie wirklich da sind…

Ja ja das sind die First World Problems eines Anime Fans gewesen. Inzwischen sind Anime im deutschen Fernsehen ja rar geworden, habe ich mir sagen lassen. Aber genug davon, sonst schweife ich zu sehr vom Thema ab!

Dienstagsgedudel: DEATHGAZE (デスゲイズ)

Heute ist mal wieder eine japanische Band dran im Dienstagsgedudel, wie man am Titel ablesen kann. Die Bands vom Mera gibt es ab nächster  Woche ^^

Die Band besteht aktuell aus Naoki (直樹) – Schlagzeug, Kousuke (v) – Bass, Takaki (貴樹) – Gitarre und Ai (藍) – Gesang (in dieser Reihenfolge vorn links nach rechts auf dem Foto zu sehen).

Der Name ist auf Grund der vielen Veränderungen in der Band, auf die ich gleich noch weiter eingehen werde auch stilistisch verändert worden. Es hat angefangen mit der kleinen Schreibweise deathgaze, wobei sie sich nach dem Verlust des zweiten Sängers dann für die großgeschrieben Stil DEATHGAZE entschieden haben. Produziert werden ihre CDs dabei vom Indielabel Enter Brain.

DEATHGAZE wurde im Juli 2003 in Nagoya gegründet. Dabei waren die ersten Mitglieder: Der damalige Sänger Hazuki, Gitarrist Kanna, Ai der damals noch die Rolle des Bassisten hatte und Schlagzeuger Naoki. Ihre ersten Auftritte hatte sie im Februar 2005, in der Zeit erschien auch ihre Debüt-Maxi-Single „294036224052“.

Bereits am 24. April 2004 verließ Hazuki DEATHGAZE um sein Projekt lynch. voran zu bringen. Die Band wurde damit in die erste Krise gestürzt, was noch verschärft wurde, weil auch Kanna die Band im September 2005 verlassen hatte um sich ebenfalls anderen Projekten zu widmen. Es war eigentlich ein Glück für die Band, dass sie im Oktober 2004 den neuen Sänger Sou  und Naoto als Gitarristen gefunden haben und so eine vermeintliche Trennung abgewendet wurde.

Nach der Wiederaufnahme der Tätigkeiten erschien dann voller Stolz im Februar 2005 ihr Single „Chaos“, welche auf Grund der Nachfrage bereits im August neu aufgelegt werden musste. Im November erschien die Single „Downer“ mit anschließender erster Tour. Ihren ersten One-Man Auftritt hatte die Band dann am Ende ihrer Tour, genauer gesagt am 22. Januar 2006. Für alle Besucher des Konzertes gabs eine DVD mit dem ersten Video von DEATHGAZE.

2006 erschienen zwar keine Singles, dafür hatte die Band im Sommer ihr erstes Album zu bieten. Außerdem hatten sie mehrere Coupling-Shows mit der Band Girugamesh, was von den Fans liebevoll als „girugaze“ oder auch „deathgamesh“ bezeichnet wurde.

Doch ein weiter Tiefschlag lies nicht lange auf sich warten, denn Sou heiratete hat und verließ DEATHGAZE im Dezember 2006 für seine Familie. Die Band stand nun wieder ohne Sänger da, was neuen Trennungsgerüchten Raum gab, zu entstehen. Darum wurde im Jahr 2007 unaufhörlich nach einem Ersatz als Sänger gesucht. Im November dann wurde die Suche eingestellt und der eigentliche Bassist Ai als neuer Frontman präsentiert. Mit ihm als Sänger folgte das langersehnte Comeback am 23. Januar 2008 mit der Single „insult kiss me“. Sie wurde von den Fans erstaunlich gut aufgenommen und erreichte Platz 4. der Indiecharts.

Im März 2007 holten sie sich Kosuke als neuen Bassisten an Bord und starteten eine Onemantour namens „Instinct“ durch Tokio, Nagoya und Osaka. Parallel dazu erschienen im Februar und März zwei weitere Singles bevor DEATHGAZE einen ausgedehnten Sommertourplan veröffentlichten der von Anfang Juli bis Ende August ging.

Nachdem die Band den Sommer 2008 in unglaublicher Weise verlebt hatten, plante sie ihr nächstes Album. „AWAKE -evoke the urge-„, wie es dann heißen sollte, erschien am 10. Dezember 2008, 3 Tage vor einem ganz besonderen One-Man, welcher gleichzeitig auch der letzten Auftritt des Jahres war. 2009 startete die Band mit einer Coupling Tour zusammen mit -OZ-, wobei diese jedoch überschattet war vom Verlust des Gitarristen Naoto im April des Jahres.

Nach einer kurzen Pause, im Juni 2009, kehrte DEATGAZE mit einem angekündigten Album zurück, welches zwar erst im Oktober erschien, aber die Vorfreude um eine neuerliche Wiederkehr der Band war trotzdem groß. Im Sommer hatte die Band außerdem den jungen Supportgitarrist Takaki dabei, der im Dezember 2009 dann auch offiziell bei der Band einstieg.

Im November 2009 erschien auch ihre neueste Single „BLOOD“, bevor die Gruppe im Dezember auf One-Man Tour ging. Im Frühjahr 2010 war die Band wieder Live unterwegs, unter anderem mit DELUHI, außerdem wurde an der zweiten DVD gebastelt, welche Ende März in den Läden stand. Für den Sommer war eine neue Single auch schon fertig mit dem Titel „SORROW“ und diese sollte dabei den Auftakt bieten für eine kurze One-Man Tour im Juni und Juli 2010.

Parallel dazu nahm die Band auch an Konzerten der gesponserten -OZ- Tour teil, wo sie auch mitden Bands  Lycaon und SCREW auftraten. Für Weihnachten, knapp 2 Jahre nach dem letzten Album, erschien ihr drittes Album „BLISS OUT“. Nach dem Album ging es 2011 auch wieder auf große Tour, von Mitte Januar bis Mitte März war die Band damit fleißig unterwegs. Danach gabs eine kurze Pause bis Mitte Mai, da erschien ihre Single „SILENCE / THE END“, welche mit einer zweiten Tour durch den Sommer gefeiert wurde. Bereits im August gab es schon die nächste Tour, die insgesamt zweite One-Man-Tour des Jahres.

Für den Herbst hat die Band ihre Single „USELESS SUN“ für den 2. November am Start. Für die Promotion dieser Single ginges im November auch wieder auf ein paar mehr Konzerte. Anfang 2012 erschien ihr 4. Album „CREATURE“, für das sie ebenfalls eine Tour auf die Beine gestellt hatten. Für die Zeit von 2012 bis heute habe ich keine detaillieren Informationen mehr gefunden, da ich die Band inzwischen nicht mehr ganz so akribisch verfolge wie damals.Das kommt unter anderem daher, dass DEATHGAZE zu den düsteren Vertretern der Visual Kei Szene gehören und da bin ich nun mal inzwischen kaum noch aktiv.

Optisch dominiert nach wie vor die schwarzer Kleidung und finsteres Make-Up. Abgerundet wird das Ganze einem eher harten Sound, den man durchaus in dem Genre Metalcore unterbringen könnte… zu weit lege ich mich da aber nicht aus dem Fenster, da ich mich mit den unterschiedlichen Metalarten nicht so gut auskenne.

Wer des Japanischen mächtig ist, kann nun gern der Offiziellen Homepage einen Besuch abstatten, vielleicht findet der ein oder andere ja noch mehr Infos als ich ^.~

 

Quer durch die Zeit – Magical Girl of the End 3 (Kentaro Sato)

Nachdem Kentaro Sato höchst selbst in Hamburg war, ist es mal wieder Zeit für jede Menge Blut, Zombies und Magical Girls! Mit anderen Worten: Hier kommt Band drei von 魔法少女・オブ・ジ・エンド! Da dies eine fortlaufende Reihe ist, gilt wie immer – für diejenigen die die ersten beiden Bände noch nicht kennen: Achtung Spoiler! 

Was bisher geschah:
Nachdem Kogami und die anderen das Einkaufzentrum erreichten, kamen sie von einem Chaos ins nächste, denn der der perverse Polizist Akuta schien außer Rand und Band zu sein und versuchte sich an Hanzawa zu vergreifen. Doch Ren Kushiro,ein junger Medizinstudent eilte der Truppe gerade och rechtzeitig zur Hilfe.

Während dieser sich nun um die Verletzungen der Freunde kümmerte, wuchs in Kaede völlig unbemerkt ein parasitäres Magical Girl heran, dieses jedoch merkt, dass Kaede kein passender Wirtskörper ist und da kommt Miu gerade recht, die ihr rein zufällig über den Weg lief.

Kaum wurde der Parasit übertragen geht auch der Horror im Shoppingcenter weiter. Denn Miu war ein guter Wirtskörper und so konnte sich das parasitäre sehr schnell den Körper unter den Nagel reisen und ein Massaker anzetteln.

Doch die Freunde hatten einen Vorteil, denn der Parasit hatte nicht nur den Körper, sondern auch das Hirn angezapft und so gelang es in eine tödliche Falle. So konnten Kogami und co. entkommen. Allerdings konnten sie nicht ausruhen, denn kurz nach dem Triumph wurde von einem rieseigen Magical Girl einfach mal das ganze Shoppingcenter niedergerissen…

So geht es jetzt weiter:
Nachdem Kogami durch die Zerstörung des Centers von Tsukune und den anderen getrennt ist, sieht er sich der tödlichen Gefahr eines weiteren Magical Girls ausgesetzt, die mit dem typischen „Magicaaal!“ auch gleich auf ihn schießt…

Das nächste was er wahr nimmt, ist ein alter Mann der Kogami ganz verdutzt anstarrt. Als dieser immer weiter zu sich kommt, bemerkt er, dass er in einem friedlichen Park neben einem Penner sitzt und die Menschen drum herum spazieren gehen. Nichts ist geschehen, es laufen keine Zombies oder Magical Girls durch die Gegend – nichts! Und niemand scheint sich an das schreckliche Massaker zu erinnern.

Als er gerade zu glauben beginnt, dass er alles nur geträumt hat, wird er durch eine Anzeigetafel auf etwas Aufmerksam gemacht: Der Angriff des Magical Girls scheint ihn in die Vergangenheit geschleudert zu haben, denn es ist das Jahr 2002. Wie um sich zu vergewissern, läuft er zu seiner alten Wohnung und begegnet dort tatsächlich seinen beiden schon verstorbenen Eltern, sowie seinem jüngeren Ich.

Auch Kaede trifft er dort, aber die Version aus seiner Zeit, die ihm darauf hin erzählt, dass sie ihn lieben würde und das Tsukune die Böse ist. Kogami glaubt ihr jedoch kein Wort und läuft zum Haus seiner Kindheitsfreundin. Was er dort jedoch vorfindet, wirft ein ganz neues Licht auf die Magical Girls…

Fazit:
Spätestens jetzt wird einem unter die Nase gerieben, wie unberechenbar die Geschichte ist, denn eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, dass jetzt wieder ein paar Charaktere sterben, die man gerade lieb gewonnen hat – so wie es an anderer Stelle schon mal passiert ist.

Aber nein, da kommt einfach so ein WTF!-Moment, der das Ganze auch noch auf den Kopf stellt und das Chaos perfekt macht. Und damit meine ich nicht nur die Tatsache, das Kogami und co. mal eben in die Vergangenheit geschleudert worden sind. Was ich genau meine solltet ihr allerdings selbst unbedingt nachlesen!

Ich kann mich da nur wiederholen, der Manga ist einfach nur genial und ich würde mich echt über ne entsprechende Horror-Anime Umsetzung freuen, verdient hat es sich die Story allemal und das bereits beim 3. Band! Außerdem kann ich euch schon mal verraten, dass es ebenso spannend und Abwechslungsreich in Band 4 und 5 weiter geht, die ich auch bald hier im Blog vorstellen werde.

Wer die Reihe immer noch nicht in Besitz hat, der kann und sollte sie direkt bei Tokyopop ordern 😉