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Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier (Father Sebastiaan)

Wie letzte Woche versprochen, stelle ich euch heute das Buch Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier von Father Sebastiaan vor. Dieses 133 Seiten Starke Büchlein ist eines der wenigen Bücher, die sich mit dem realen Vampirismus auseinander setzten und laut Buchrücken ist es das erste Buch in der Geschichte gewesen, das sich der Förderung und Definition der „Vampyr Szene“ widmet.

Im Grunde genommen stellt das Buch eher eine Art kleines Nachschlagewerk dar, welches in 100 Stichworten die Definition des Vampirismus von Father Sebastiaan und seinem Sabretooth Clan erklärt. Diese 100 Stichworte sind folgende:

Absinth, Ankh, Antidiskriminierung, Adel, Apotheose, Beschenken, Bälle, Blut, Blutbad, Beherrschung, Burner, Coven, Dekadenz, Drakonisch, Drache, Eleganz, Elite, Erwachsene, Fee, Familie, Film, Glamour, Gourmet, Galanterie, Grüßen, Glück, Gastfreundschaft, Geheul, Geist, Geheimnisse, Humor, Haven, Hexe, Halloween, Halos, Handwerkskunst, Höhle, Hochzeit, Individualist, Inspiration, Kabale, Kultur, Kunst, Krieger, Libertin, Leben, Liebe, Loyalität, Leidenschaft, Machiavellistisch, Magick, Materialistisch, Masken, Mode, Musik, Mysterium, Namen, Narzissmus, Nachtseite, Nesthäkchen, Ouroboros, Opfer, Privatsphäre, Priester/innen, Rot, rote Messe, Ritual, Rock’n’Roll, Romanze, Ritter, Ritterlichkeit, Sangunarium, Stammesverwandt, Spiegel, Schwarz, Sport, Selbstsüchtigkeit, Sinnlichkeit, Silber, Tanz, Tagseite, Transhumanistisch, Unsterblichkeit, Urzustand, Unternehmungen, Vampyre, Valentinstag, Vampirzähne, Versammlungen, Verführung, Walpurgisnacht, Weltlich, Wirklichkeit, Werwölfe, Wille, Wegbegleiter, Zuvorkommenheit, Zwielicht, Zeph’r, Überleben

Bei so manch einem Wort, kann man sich nichts darunter vorstellen und an einigen Punkten kommt es so rüber als wäre dieses Buch ein „Regelwerk“ für eine religiöse oder okkulte Sekte. Doch Father Sebastiaan und sein Sabretooth Clan distanzieren sich von solchen Anschuldigungen. Genau so wie vor dem, woran der Ottonormalverbraucher als erstes denkt: dem Blut trinken. Das ist mehrmals auch in diesem Buch hier nach zu lesen.

Und genau das ist einer der Punkte, warum Father Sebastiaan (zumindest in der deutschsprachigen) Vampyr Szene entweder geliebt, gehasst oder mit viel Humor gesehen wird. Denn es heißt, dass er vor einigen Jahren selbst zu den Menschen gehörte, die mehr oder weniger öffentlich dazu gestanden haben sollen, dass sie Blut brauchen um ihren Energie-Haushalt zu regulieren. Einige gehen sogar so weit, dass sie sagen er sein aus diesem Grund ein „Fangsmith“, also jemand der hochqualitative Vampirzähne herstellt, geworden.

Doch spricht man ihn heute drauf an, sagt er immer wieder, das seine Zähne Kunstwerke seien und in erster Linie den Vampyren seines Clans helfen sollen ihr inneres nach außen tragen zu können und das die Zähe am ehesten als Sexspielzeuge herhalten, somit drückt er dem Vampirismus einen dicken, fetten Fetisch Stempel auf.

Vor kurzem habe ich den Satz „Father Sebastiaan macht aus Zähnen Geld – oder umgekehrt!“, gelesen. Das kann ich auch verstehen, denn es scheint seine Haupteinnahmequelle zu sein. Und wenn man sich überlegt, dass er u.a. jedes Jahr auf dem Mera diesem Job nachgeht und ein paar Zähne 120€ kosten sollen (die genauen Preise hab ich mir nicht angeschaut), kann ich auch verstehen, dass er einiges an Werbung für seine Arbeit braucht, um davon leben zu können. Jedoch kann auch Werbung irgendwann zu viel werden. So merkt man in diesem Buch hier wirklich, dass er mit der Werbung für die Zähne teilweise wirklich übertreibt. Schließlich kommt er bei über der Hälfte der Stichworte auf seine Arbeit als Fangsmith zu sprechen und schreibt, wie wichtig seine Arbeit für die Vampyr Szene ist.

Aber jetzt kommen wir zu einem Punkt, was für mich einen dicken Minuspunkt darstellt: Ich habe mein Exemplar für 18€ im Shop forensicbox gekauft, wo ich auch die Bücher Vampire unter uns! Band II und Band III gekauft habe und ich sehr zufrieden mit bin.  Doch von Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier war ich optisch gesehen nur im ersten Moment wirklich begeistert. Ich meine, die Aufmachung des Buches ist wirklich schick und elegant gestaltet. Und im Gegensatz zur englische Originalausgabe oder der französischen Variante, kommt die deutsche Version des Buches als Hardcover daher.

Dennoch ist mir recht schnell aufgefallen, dass einige Seiten schief bedruckt worden sind und die Übersetzung an einigen Stellen etwas missglückt scjeint, was mich persönlich nicht viel stört, jedoch ist es schade für die Gesamtoptik des Buches. Außerdem fallen bei mir nach dem dritten Mal lesen die einzelnen Seiten aus, weshalb ich das schon einige Male kleben musste. Ob das an der Hardcover Variante liegt oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber anscheinend haben die Besitzer der Originalausgabe keine Probleme mit ausfallenden oder schief bedruckten Seiten.

Trotz diesem Minuspunkt finde ich das Buch an sich immer noch recht nett, wenn auch manchmal zu sehr auf Father Sebastiaans Haupteinnahmequelle fokussiert, was ich weiter oben schon angemerkt habe. Man merkt aber auch, welche Intension hinter dem Buch noch liegen könnte, denn abseits von der ganzen Werbung liest es sich ein wenig wie ein  Knigge für Vampyre. Und um ehrlich zu sein, gibt es auch ein paar Punkte, von denen ich selbst sagen kann: Wenn mehr Leute (egal ob in der Vampyr Szene aktiv oder nicht) sich so verhalten würden, wie es in dem Buch steht, wäre das Leben manchmal einfach ein wenig freundlicher! (。→∀←。)

Alles in allem bekommt diese Buch 3 von 5 möglichen Fledermäusen von mir in der Bewertung:

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Halloween 2016: Tag 28 – Blood

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Es ist jetzt schon knapp über ein Jahr her, dass ich etwas ausführlicher etwas zum Thema Blut geschrieben habe und trotzdem holt mich das Thema seitdem immer wieder ein. Gut, zu Halloween gehört das natürlich auch dazu, aber für mich wird es langsam ein wenig schwierig noch etwas zu finden, worüber ich noch nicht geschrieben habe. Darum wird es wohl für den einen oder anderen etwas weiter her geholt sein, wenn ich heute über Blutwurz schreibe.

Dabei meine ich nicht den Kräuterlikor, den, den man in vielen Supermärkten bekommen kann, sondern von der Pflanze, die man passender Weise am besten im Oktober sammeln kann. Zu finden ist sie vor allem auf mageren Wiesen, in Mischwäldern oder aber auch in Niedermooren.

Die Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch und hat wie auf dem Bild zu sehen am Rand gezackte Blätter sowie gelbe, kleine Blüten mit bis zu fünf oder sechs Blütenblättern. Ihren Namen hat die Blutwurz übrigens daher, dass im Wurzelstock ein roter Farbstoff enthalten ist.

Blutwurz wirkt antibakteriell, blutstillend, entgiftend, immunisierend und krampflösend, weshalb die Pflanze vor allem als Tee und Tinktur Anwendung findet.

Für den Tee übergießt man ein bis zwei TL Blutwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen. Anschließend siebt man die Blütenreste ab und kann den Tee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee sollte man nie mehr als eine bis drei Tassen täglich trinken und diese Anwendung nach 6 Wochen pausieren, da es sich um ein sehr starkes Heilkraut handelt.

Der Tee ist am besten bei Mundschleimhautentzündung, Hals-und Rachenentzündungen, Fieber, Abwehrschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma, Gicht und zum Teil auch bei Diabetes anzuwenden. Bei Diabetes kann die Blutwurz in dem Fall helfen, da sie Blutzucker senkend wirkt.

Für die Blutwurz-Tinktur braucht man ein Glas und eine Flasche aus dunklem Glas, sowie hochprozentigen Alkohol (z.B. Doppelkorn). Man bgiest die Pflanzenteile in dem Glas so lange mit dem Alkohol bis alles bedeckt ist und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann muss man die Tinktur abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein und wenn die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie durchaus mit Wasser verdünnen. Aber auch hier gilt: Nach einer sechswöchigen Anwendung sollte eine Pause eingelegt werden.

Die Tinktur kann man wunderbar gegen Hämorriden und Zahnfleischentzündungen anwenden. Aber auch äußerlich in Form von Umschlägen kann man die Tinktur gegen Wunden, Verbrennungen, Quetschungen und jegliche Art juckender Hautentzündungen angewendet werden.

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Das soll es jetzt aber erstmal gewesen sein zu dem Thema. Wichtig wäre hier nur noch einmal zu erwähnen, dass man bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden einen Arzt aufsuchen sollte, aber das sollte jedem Klar sein.

Und wie immer könnt ihr mit dem blauen Frosch einen eigenen Beitrag zu dem Thema verfassen, ein Kommentar hinterlassen und/oder bei der Halloween Challenge auf Instagram teilnehmen. ladet dafür einfach ein Bild mit dem Hashtag #ichishalloween16 hoch!

Montagsfrage: Falls ihr Klassiker lest, habt ihr besondere Favoriten und wenn ja warum?

Heute geht es in der Montagsfrage vom Buchfresserchen um ein Thema, das ich binnen zwei Sätzen beantworten könnte…

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Bevor ich also mit meiner Antwort (die für fleißige Leser meines Blogs sicher nicht überrascht) raus rücke, sei erstmal gesagt, dass ich nie weis was nun ein Klassiker ist und was nicht. Klar könnte man jetzt nachgucken bzw. Tante Google fragen, was nun Literaturklassiker sind, aber ich traue solchen Angaben nicht mehr wirklich. Schließlich wird mir auch gerne mal angezeigt, das ein Großteil meiner Musik auch gerne mal mit Klassik oder Schlager getagt wird…. und dabei spreche ich dann von The Sisters of Mercy, die absolut nichts mit den beiden Genres zu tun haben!

Okay, ich gehe jetzt allerdings auch davon aus, dass ich dennoch viel Klassiker lese, denn ich las schon einiges von Goethe (freiwillig), bin ein großer Fan von E. T. A. Hoffman und H. P. Lovecraft und E. A. Poe ist, wie viele von euch wissen dürften einer meiner liebsten  Schriftsteller. Kurzum kann man bei mir sehr gut mit Schauerliteratur landen.

Eines meiner absoluten Favoriten ist da Unheimliche Geschichten von E. A. Poe/Benjamin Lacombe, vor allem wegen den wunderschönen Zeichnungen die Lacombe dazu beisteuert. Da das Buch allerdings von 2013 ist und damit in meinen Augen auch kein Klassiker sein. Ich erwähne dieses Buch aber trotzdem, da ich hier auch die gesammelte Ausgabe von Poes Werken erwähne. Denn diese gehört definitiv zu den Klassikern in der Literatur und das nicht nur deshalb, weil diese 10 Bücher von 1986 stammen…

Ich bin wirklich stolz darauf, dass diese nette Sammlung in meinem Besitz ist und ich lese diese auch unheimlich gern. Ja, ich würde sogar sagen, dass das meine Lieblingsklassiker sind, wäre da nicht noch mein absolutes Lieblingsbuch, welches definitiv ein Klassiker ist:

„Are you a pure gothic & lolita?“ Teil 1

Ich kann schon verstehen, das Xelyna the Gothic Lolita es eigentlich nicht möchte das ihre Übersetzung aus der Gothic Lolita Bible gereblogt wird. Denn ich weis wie Zeitaufwendig und mitunter schwierig solch eine Übersetzung ist. Doch ich weis auch, das viele meiner Leser kein Englisch können und darum habe ich mich entschlossen den englischen Text ins Deutsche zu übersetzen.

Wer meinen Blogeintrag am Sonntag gelesen hat, der wird wissen, dass es eine Aufgabe in der LLC war dieses Quiz zu machen. Außerdem habe ich in besagtem Blogeintrag auch geschrieben, warum es den heutigen Blogeintrag nur auf Deutsch gibt. Außerdem werde ich die Fragen natürlich nicht nur übersetzen, sondern auch beantworten.

Also fangen wir an!bat_bar

Tei 1 „Gothic & Lolita Mentalität“

1. Du möchtest eine Puppe werden? Oder ein Roboter? Magst du künstliche Dinge? (Ja/Nein)
Ja, ich mag den Trend der „living Dolls“ und ich würde liebend gerne wie eine meiner Porzellanpuppen aussehen. Leider ist das gar nicht so einfach mit einer Haut wie meiner, die zu Neurodermitis und/oder Pickeln neigt. Ein Roboter würde ich nicht direkt sein wollen. Viel lieber wäre es mir, wenn es den Menschen möglich wäre wie im Anime Ghost in the Shell sich teilweise oder ganz zum Cyborg umbauen zu lassen. Dann könnte ich nicht nur ewig in diesem Leben bleiben, nein ich könnte auch all meine Makel los werden. Auch wenn ich sie dann wahrscheinlich durch neue ersetzen würde.

2. Mein Blut ist nicht rot. Ich denke, es ist rosa oder blau. Wenn nicht, weiß ich nicht einmal, ob ich welche habe… (Ja/Nein)
Nein, die Vorstellung das mein Blut eine andere Farbe hat als rot ist furchtbar. Generell sollten regelmäßige Leser ja wissen, wie ich zum Thema stehe. Wer es noch nicht weis, der sollte sich den Blogbattle Beitrag zum Thema noch mal durchlesen: Blut.

3. Du hasst schlampig, lockere Kleidung. Du magst Kleidung, die den Körper vorteilhaft umspielt. (Ja/Nein)
Ja, ich konnte mir schon in meiner Schulzeit nicht vorstellen in Jogginghose und Schlabbershirt aus dem Haus zu gehen – selbst als das Trend war. Und seien wir mal ehrlich, welches Mädchen mag es nicht in vorteilhaften Kleidern herum zu laufen?

4. Es ist nicht nur in der Kleidung, in dein Leben brauchst du Regeln oder Anweisungen oder liebst du ein konventionelles Leben. (Ja/Nein)
Nein, Regeln und Anweisungen sind zwar gut und wichtig, aber ich bin nicht abhängig davon und ein konventionelles Leben klingt in meinen Ohren zu spießerhaft als das es mir gefallen könnte. Da kommt der Punk in mir durch (。•̀ᴗ-)✧

5. Du magst keine Kleidung, die zu viel Haut zeigt. Auch im Sommer gefällt es dir nicht deine Haut zu zeigen. (Ja/Nein)
Ja, das Ganze hat schon recht früh in meiner Teenagerzeit angefangen. Damals wie heute habe ich Bauchfreie Tops gehasst. Und noch bevor ich die Lolita Mode entdeckt habe, hatte ich die „Macke“ entwickelt, das ich immer was an den Beinen hatte. Sprich selbst im Hochsommer habe ich immer ne Strumpfhose getragen. Denn ohne, fühlte und fühle ich mich nackt.

6. Allerdings magst du es ein Korsett zu tragen, um die Büste größer und schöner erscheinen zu lassen. (Ja/Nein)
Ja! Ich liebe Korsagen und Korsetts, auch wenn ich mir bis jetzt noch nicht viele leisten konnte. Wer sich „My Wadrobe“ anschaut, der weis, das ich genau 3 Stück habe, aber ein weiteres ist geplant, nämlich ein Korsett mit Tardis-Motiv. Korsetts trage ich aber nicht, um meine Brüste größer wirken zu lassen (dafür gibt es ja BHs), sondern einfach weil sie mir gefallen und bei der kleinen Oberweite die ich habe, ist es auch egal ob ich ein Korsett trage oder nicht. ヽ(´∀`ヽ)

7. Du wärst ungern in einer Zeit geboren sein, in der es noch ein Kastensystem gibt. Aber du hättest gerne eine Herr-Knecht-Beziehung. Natürlich wäre es wunderbar der Prinz oder die Prinzessin zu sein, aber auch die Vorstellung ein Dienstmädchen oder Butler zu sein und sich selbst anderen zu widmen ist ansprechend. (Ja/Nein)
Ja und Nein, ich mag Filme, die im 18./19. Jahrhundert spielen und ich bin nach wie vor ein riesen Fan vom Butler Riff aus dem Manga Good Child (siehe Bild), aber selbst ein Dienstmädchen sein, das würde ich nicht wollen. Zumindest nicht, wenn man von dem historisch korrekten Bild redet. Aber ich könnte mir gut vorstellen z.B. im Rahmen eines Work and Travel in Japan in einem Maid Café zu arbeiten.
Eine Prinzessin wollte ich schon als kleines Kind nie sein, aber zum Hochadel zu gehören, wäre schon nett – also Lady/Fürstin sein, das wäre was für mich *schwärm*

8. Wenn du jemanden in einem Gothic Lolita Outfit siehst, denkst du „A-ha! Das ist es!“. (Ja/Nein)
Ja, wenn das Outfit wirklich gut aussieht, ist das genau mein Fall! Ich bin nämlich nach wie vor eher der Fan von düsteren Lolita Stilen. Mit Sweet Lolita und alles andere was so extrem hell ist, kann ich kaum was anfangen.

9. Bis du über Lolita Mode gestolpert bist, war es dir egal was du getragen hast, oder hattest keine Kleidung, die du wirklich tragen wolltest. (Ja/Nein)
Nein, bevor ich über die Lolita Mode gestolpert bin, bin ich über die Visual Kei Szene gekommen und diese Szene definiert sich eben übers Outfit. Das heißt es war wirklich wichtig wie man ausgesehen hat, auch wenn die Outfits wesentlich punkiger waren als es bei jeder Lolita Mode der Fall ist – selbst bei dem Stil Punk Lolita.

10. Du hast nicht viele oder gar keine Freunde.Es macht Spaß, Freunde zu haben, aber du kommst auch ohne sie klar. (Ja/Nein)
Nein, ich habe recht viele Freunde und noch mehr Bekannte. Allerdings habe ich keine die selbst Lolita Kleidung tragen. Oder meine Freunde tun es so, das es nicht aussieht wie Lolita, das weis ich nicht. Und natürlich macht es mir Spaß freunde zu haben. Früher hätte ich auch gesagt das ich ohne sie auskomme, da ich viele Jahre lang keine richtigen Freunde hatte, aber heute möchte ich sie nicht missen.

11. Die Person, die du am meisten magst, bist du selbst. (Ja/Nein)
Nein, die Person die ich am meisten liebe ist mein Hamster.

12. Du würdest nie für einen Mann aufhören Lolita zu tragen oder deine Hobbys vernachlässigen. Eher würdest du ihn wieder fallen lassen. (Ja/Nein)
Ja, darum bin ich ja so glücklich das mein Hamster es schick findet, wenn ich Lolita trage. Außerdem sollte man in einer Beziehung zwar Kompromisse eingehen aber man sollte sich nie komplett verbiegen. Und ich würde die Beziehung auch beenden, wäre es der Fall, denn verbiegen lasse ich mich nicht!

13. Wenn Spitze aus dem Ärmel schaut, fühlst du wirklich gut.(Ja/Nein)
Ja. Eigentlich ist es mir ja egal, da ich recht wenig Sachen mit Spitze habe, aber ich habe hier mal mit „Ja“ geantwortet, weil mein Hamster das gerne mal niedlich findet.

14. Wenn du Kleidung trägst, die keine Lolita ist, fühlst du dich schlecht. (Ja/Nein)
Nein, ich fühle mich auch wohl, wenn ich im Pagan Style oder einfach nur in schlicht schwarz rum laufe. Und selbst wenn ich mal keine Lolita Outfits trage, sind es größtenteils Röcke und Kleider die ich trage. Wäre die Frage also gewesen ob ich mich in Jeans unwohl fühle, dann wäre aus der Antwort ein „Ja“ geworden.

15.Du willst ein Schloss in Europa besitzen. (Ja/Nein)
Nein, aber ich versuche jedes Mal, wenn es auf das Große Heinrichshorst Treffen, von dem einen Forum in dem ich angemeldet bin, zugeht, dabei zu sein. Bis jetzt noch ohne Erfolg, aber mal schauen wie es in Zukunft aussieht.

16. Du kannst die Namen von fünf Schlössern in Europa wiedergeben. (Ein Punkt für jeden Namen/ 5)
Eines, nämlich Schloss Heinrichshorst, kann ich benennen. Mehr fallen mir aus dem Stehgreif nicht ein. Ergo lautet mein Ergebnis hier (1/5).

17. Du möchtest in einem Land wie Deutschland, Frankreich, England oder Italien leben. (Ja/Nein)
Nein, ich möchte nicht in einem dieser Länder leben, ich bin in einem davon geboren. Denn wie ihr sicher wisst, bin ich geborene Hamburgerin und Hamburg liegt nun mal in Norddeutschland.

18. Du lernst Deutsch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. (Ein Punkt für jede Sprache./ 4)
Deutsch ist meine Muttersprache. Französisch hatte ich mal in der Schule, habe es aber zu Gunsten von HANZI (Chinesischkurs) damals schnell wieder aufgegeben. Die Aufgabenbücher aus der 8. Klasse habe ich immer noch, aber da ich aber neben Englisch auch noch Japanisch immer weiter lerne, bleibt für Französisch einfach keine Zeit. Spanisch oder Italienisch sind und waren für mich übrigens immer schon sprachen, die ich nicht wirklich mochte bzw. mag. Ich nehm mir einfach mal das Recht heraus, mir für Englisch und Japanisch jeweils einen Punkt zu geben, darum lautet hier das Ergebnis (2/4).

19. Du bevorzugst fotografiert zu werden, anstatt selbst zu fotografieren (Ja/Nein)
Nein, ich liebe es die Natur, Tiere und Ruinen zu fotografieren. Bis vor einem Monat hatte ich auch keine Probleme damit fotografiert zu werden, doch inzwischen sieht das ein wenig anders aus… dämliche Komplexe sag ich da nur (╬ Ò ‸ Ó)

20. Du liebst es außerdem Fotos von schönen Leuten zu sammeln. (Ja/Nein)
Nein, wie gesagt ich liebe eher Fotos von der Natur, Tieren und Ruinen, anstatt von Menschen…

21. Für dich ist die schönste Blume auf jeden Fall die Rose. (Ja/Nein)
Nein, meine Lieblingsblume ist nach wie vor die Malve!

22. Du besitzt bereits mehr als 3 Dinge, die mit Rosenduft sind (Seife, Rosenwasser etc. …) (Ja/Nein)
Nein, ich habe irgendwo noch einen Raumerfrischer mit Rosenduft und ich habe einige getrocknete Rosenblätter aus dem Garten meiner Mom. Allerdings habe ich eine Menge mit Patchouli. Parfüm, Duschgel, Räucherstäbchen usw.

23. Wenn es möglich wäre, würdest du liebend gerne eine Person sein die nichts anderes isst außer Rosenblüten (Ja/Nein)
Nein, dafür habe ich viel zu viel Spaß am kochen, so einfach ist das!

24. In einem früheren Leben hast du in Europa gelebt. Oder zumindest würde dir das gefallen. (Ja/Nein)
Ja, davon gehe ich tatsächlich aus. Aber näher möchte ich hier im Blog nicht darauf eingehen, denn das ist wirklich eine zu private Sache. Aber eines verrate ich euch: Ich glaube fest an die Reinkarnation der Seele und das jede Seele auf Erden schon mehr als ein Leben erlebt hat.

25. Wenn du im TV oder in Zeitschriften Aufnahmen von Landschaften in Europa siehst, tut es dir im Herzen weh und du fängst an zu weinen. (Ja/Nein)
Nein, ich bekomme eher Fernweh wenn ich etwas sehe, das mit Japan zu tun hat. Und außerdem sieht man in letzter Zeit nicht wirklich schöne Dinge aus Europa.

26. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, und du jemanden siehst der in größeren Schwierigkeiten steckt, vergisst du dich selbst und hilfst. Denn Ritterlichkeit ist wichtig in deinem Leben. Frei nach dem Motto „Adel verpflichtet“. (Ja/Nein)
Ja, ich bin ein sehr hilfsbereiter und harmoniebedürftiger Mensch darum versuche ich häufig auch zu helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Das hat für mich allerdings weder etwas mit Ritterlichkeit, noch mit dem genannten Motto zu tun, sondern ist eine Selbstverständlichkeit!

27. Du bist sicher das du Engelsflügel verdienst.(Ja/Nein)
Nein, ich habe ein eher gestörtes Verhältnis zu Engeln. Zum Beispiel schaffe ich es immer wieder Engelsfiguren fein säuberlich und ganz aus Versehen zu köpfen. Flügel möchte ich dennoch haben, und zwar Fledermausflügel auf die Schulterblätter tattoviert. Wer den Grund dafür erfahren will, der sollte sich meinen Blogbattle Beitrag zum Thema „Körperkult“ durchlesen.

28. Du sehnst dich nicht nach einem natürlichen, sondern von Menschen geschaffenen Paradies. (Ja/Nein)
Nein, es reicht mir schon vollkommen aus, dass der Mensch sich über alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten erhebt.Und ich befürchte ein von Menschen geschaffenes Paradies zerstört die Schönheit der Natur und des Lebens an sich auf irgendeine Art und weise – und das wäre für mich kein Paradies mehr!

bat_barSo, das war der erste Teil, also Test A, den ich am Sonntag erwähnt habe, Plus meine dazugehörigen Antworten. Wie siehts bei euch aus, wie vieles würdet ihr mit Ja/Nein beantworten?

Ich freu mich auf eure Kommentare!

Mata ne ~

Anime Challenge: Tag 41 und 42

cooltext117614132246700Dadurch, das ich letzte Woche überhaupt nichts im Blog geschrieben habe, kommen heute auch mal wieder 2 Tage der Anime Challenge zusammen. Nämlich Tag 41 – Badass Szene und Tag 42 – Anime der niemals enden sollte. Ich finde die beiden Tage kann man wunderbar miteinander kombinieren, denn die meisten Anime, die nicht enden sollten haben solche Badass Szenen drin… es sei den es handelt sich um Romanzen. Anime aus dem Genre sind aber nur in seltenen Fällen etwas für mich, also passt die Aussage schon (。•̀ᴗ-)✧

Nun einen Anime, der meiner Meinung nach nie ein Ende haben sollte und der voller Badass Szenen steckt, habe ich euch hier schon vorgestellt. Nämlich die Hellsing Ultimate OVA, die leider ende letzten Jahres abgeschlossen worden ist.

Da ich aber schon genug Anime in dieser Challenge doppelt und dreifach genannt habe, kommt hier ein Anime der in eine ähnliche Kerbe schlägt. Nämlich die 12-teilige Anime Adaption von Devil May Cry.

Ich gehe mal davon aus, das viele von euch die gleichnamige Videospielreihe kennen – und genau da kommt auch dieser Anime her. Da ich nur Teil 3 – 5 der Spielereihe selbst kenne und gespielt habe, weis ich nicht wie nahe der Anime an die ersten beiden Teile heran geht. Jedoch weil ich eben davon ausgehe, das ihr die Spiele selbst kennt, werde ich nicht viel über den Anime rund um Spardas Sohn Dante erzählen. Wer doch ein wenig mehr Informationen haben möchte, der sollte mal bei AniSearch vorbei schauen.

Warum ich finde das der Anime nie hätte enden sollen, dürfte klar sein, wenn man bedenkt das es eben 5 Videospiele aber nur 12 Folgen des Anime gibt. In dem Ganzen steckt also noch eine Menge Potential finde ich, welches irgendwie nie so richtig ausgeschöpft worden ist. Und was die Badass Szene angeht, davon hat der Anime trotz seiner Kürze jetzt schon einige, wie z.B. dieses AMV beweist:

Byzantium

Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, das ich mit der Vorstellung der Vampirfilme gestartet habe, hier im Blog. Und genau zu der Zeit wurde mir der heutige Film Byzantium vorgeschlagen. Unter der Regie von Neil Jordon erschien dieser FSK 16 Film 2012 in den englischen Kinos. Am 27.12.2013 erschien die DVD auch bei uns in Deutschland.

Die Geschichte startet im Jahr 2010, als ein alter Mann Seiten einer Geschichte aufsammelt. Einer Geschichte die eigentlich nie erzählt werden darf. Die Geschichte von Clara und ihre Tochter Eleanor. Die beiden sind Vampire und kaum hat besagter Mann dies herausgefunden, ist er schon Tod und die beiden sind wieder auf der Flucht. Warum sie seit über 200 Jahren immer fliehen und sich als Schwestern ausgeben müssen, das weis Eleanor nicht.

Und während Clara immer ein Auge auf die Zukunft richtet und kein Interesse an der Vergangenheit hat, ist Eleanor nach der langen Zeit des Fliehens und Versteckens erschöpft und möchte sich endlich an einem Ort niederlassen.

Nach einem weiteren Mord finden die zwei schließlich Unterschlupf in einer kleinen englischen Küstenstadt und zwar in einem alten Hotel mit dem Namen Byzantium. Um dort nicht groß auf zu fallen, schreibt sich Eleanor auf dem dortigen Collage ein, währen Clara wie üblich das Geld „ranschafft“, Eleanor fällt an diesem Ort bzw. der Stadt sofort auf, das sie schon einmal gewesen ist, nämlich vor ihrer Zeit als Untote. Denn sie wuchs bis zu ihrem 16. Lebensjahr in dem städtischen Waisenhaus auf.

Da sie sich hier so stark an die Vergangenheit erinnert fühlt, macht sie sich mehr und mehr Gedanken über ihre Unsterblichkeit. Und genau das macht ihren Kommilitonen Frank auf sie aufmerksam. Als sie sich dann in ihn verliebt und ihm ihr Geheimnis anvertraut, geht es auf einmal drunter und drüber…

Meine Meinung zum Film: Der Film zieht sich erst ein weinig in die Länge und kommt dann recht abrupt zum Ende und lässt definitiv noch Luft für einen zweiten Teil, den ich mir wohl auch anschauen würde, wenn es diesen gäbe. Das die beiden Frauen Vampire sind, tritt in meinen Augen ein wenig zu sehr in den Hintergrund. Gut, durch die Geschichte wird klar dass die beiden Unsterblich sind und Blut trinken müssen, aber bis auf das und die Tatsache, dass sie nicht uneingeladen Häuser betreten können, haben die beiden nichts von dem klassischen Vampir, wie man ihn aus zig anderen Filmen kennt.

Genau das macht den Film auf der einen Seite interessant aber auf der anderen Seite weis ich immer noch nicht genau was ich von dem Film halten soll. Darum würde ich es euch ans Herz legen euch selbst ein Bild von dem Film zu machen. ^^

Königin der Verdammten

Nachdem ich euch vorletzte Woche Interview mit einem Vampir vorgestellt habe, ist nun der Film dran, den einige als Nachfolger sehen, da es sich um die zweite Verfilmung der Vampirchroniken von Anne Rice handelt. Die Rede ist natürlich von der Königin der Verdammten.

Zu aller erst möchte ich erwähnen, das ich die beiden Bücher „der Fürst der Finsternis“ und Königin der Verdammten“, die der 2002 erschienene Film vereinen soll, nie gelesen habe und das der Film für mich eher eine Vorgeschichte dar stellt, als eine Fortsetzung. Warum das so ist, wird man sich denken können, wenn man beide Filme (Interview mit einem Vampir und Königin der Verdammten) gesehen hat.

Aber nun zum Inhalt dieses Films: Im Mittelpunkt steht Lestat, der Ende des 18. Jahrhunderts von Marius in einen Vampir verwandelt wurde. Nach einem erbitterten Streit der beiden wendet sich Lestat von seinem Meister ab, der nur versucht hat ihm klar zu machen, das ein Vampir im Geheimen leben muss und jeder der von ihrer Existent erführen, sterben müsse.

Erst einige Jahrhunderte nach diesem Streit taucht Lestat mit einem gewaltigen Knall wieder auf, denn inzwischen ist er der Sänger einer immer Erfolgreicher werdenden Amateur-Rockband. Sein Plan ist es, als Rockstar erfolgreich zu werden und sich dann öffentlich als Vampir zu offenbaren, um seine Artgenossen zu provozieren (Nebenbei erwähnt, muss ich hier jedes Mal an HIM denken, ich weis aber selbst nicht warum).

Auch Jesse wird schell auf diese Rockband aufmerksam und beginnt sie immer mehr zu mögen, auch wenn Lestat erst einen unheimlichen Eindrück hinterlässt. Was keiner weis ist, dass sie eine Nachfahrin der  Vampirin Maharet ist. Als Lestat Jesse begegnet, fühlt er sich wohl darum gleich zu ihr hingezogen. Jesses Vorfahrin Maharet jedoch ist eine alte Feindin Akashas, der „Urmutter“ der Vampire. Und dass das noch zu gefährlichen Komplikationen führt, ist wohl spätestens klar, als Lestat mit seiner Musik Akasha aus ihrem Dämmerschlaf erweckt und diese beschließt das er ihr neuer Gemahl werden soll…

Da es sich bei diesem Film um einen Horrorfilm und nicht um einen kitschigen Liebesfilm, ist alles ein wenig blutiger und brutaler gehalten, was die ganze Sache, wer sich jetzt zu wem hingezogen fühlt, eher zweitrangig erscheinen lässt.  Ja, der Zuschauer bemerkt recht schnell, das Akashas Mordlust und Blutdurst eher im Vordergrund stehen.

Ich habe schon mehrfach gehört, dass diejenigen, die die Bücher gelesen haben sehr enttäuscht von dem Film waren, da er recht stark vom Original abweichen  soll. Wie ich bereits eingangs erwähnt habe, habe ich die Bücher bis dato noch nicht lesen können, darum bin ich auf eure Meinung zu dem Film gespannt.

Mir persönlich gefiel die erste Verfilmung der Vampirchroniken ein wenig besser, aber ich finde diesen Film hier auch nicht übel…

‪#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 3. Woche (Tag 18 – 24)

Nachdem ich euch letzte Woche gefragt habe ob ich diese Challenge täglich bloggen soll oder nicht, wurde mir gesagt das es von der Länge her doch noch gehen würde mit dem Sonntagseintrag. Also habe ich mich dazu entschieden zumindest im Januar noch wöchentlich dazu zu schreiben.

Wie beim letzten Mal gibts auch eine englische Version dieses Eintrags. Also wünsche ich euch viel Spaß beim lesen!

Lies den Rest dieses Beitrags

Interview mit einem Vampir

Ich würde mal behaupten, das jeder der sich mit Vampirfilmen auseinander setzt einen  Film hat, den er ganz besonders toll findet. Und auch wenn ich da gerne an den Film Vampire Diary denke, so habe ich doch noch einen Film den ich noch viel lieber mag und das ist der Film Interview mit einem Vampir von 1994.

Der Film ist handelt von Louis. Genauer gesagt von seinem Leben von damals bis in die heutige Zeit, wie er zum Vampir wurde, was für Schwierigkeiten auftauchten  und welch innerer Konflikt ihn begleitet hat. Dies alles erzählt er einem Reporter in einem kleinen unscheinbaren Hotelzimmer der 90er Jahre in San Francisco.

An dieser sehr kurzen Filmbeschreibung kann man übrigens erkennen, das ich den Film schon sehr oft gesehen habe, denn je öfter ich einen Film bereits gesehen habe, desto präziser bringe ich auf den Punkt worum es eigentlich geht. Außerdem ist dieser Film (zumindest in meiner Generation) äußerst bekannt gewesen, so das ich denke, das viele von euch den Film eh schon kennen. Und für alle anderen will ich auch nicht zu viel verraten.

Eines verrate ich euch aber trotzdem noch: Der Trailer zum Film verrät etwas, was mir erst gegen Ende des Films klar geworden ist: Es ist zwar Louis der die Story erzählt, jedoch geht es hier eigentlich um Lestat – in meinen Augen einem der tollsten Vampire überhaupt, und das nicht weil er von Tom Cruse gespielt wird, sondern weil ich die Figur einfach toll finde.

Wie man dem Ganzen übrigens richtig entnehmen kann, habe ich das Buch von Anne Rice erst wesentlich später gelesen und muss auch hier mal wieder sagen, das der Film am meisten Spaß macht, wenn man das Buch erst im Nachhinein liest. Zu empfehlen ist aber definitiv beides!

Ein lustiger Fact ist übrigens das ich kürzlich bei The Bloody Tea Party gelesen habe, dass sie diesen Film auch allen die sich mit dem Lolita Lifestyle beschäftigen, empfiehlt. Das ist allerdings auch kein Wunder, wenn man sich den dritten Hauptcharakter des Films, Claudia, anschaut: 

Die ausgesprochene Empfehlung kann ich übrigens nur weiter geben. Somit und damit habe ich doch das Lolita Thema von Sonntag bis heute in meine Blogeinträge eingebunden und das obwohl ich doch nur Sonntags darüber schreiben wollte… aber egal, der Film hat auch noch eine wunderschön melancholische Stimmung und die ein oder andere spannende Szene, weshalb ich diesen Film eigentlich jedem empfehle ^^

Claypot Curry Killers

Ich habe kürzlich unter dem Reiter „Filme“ ja nun die komplette Liste an Filmen, die ich hier noch vorstellen möchte. Darunter war auch der malaysische Film Claypot Curry Killers. Der Film ist im Gegensatz zu vielen anderen die auf meiner Liste stehen noch relativ jung, denn er kam genau am 27.06.2014 in Deutschland auf den Markt. Auch der Regisseur James Lee (IX) ist noch nicht lang in der Branche tätig.

Wie man an dem DVD Cover gut erkennen kann, ist dieser Film ein FSK 18 Film. Das kann ich auch gut verstehen, denn auch wenn es eher wenige blutige Szenen gibt ist die Thematik des Films nicht ohne.

Familie Chew betreibt ein eigenes Familienrestaurant welches Anfangs mehr schlecht las recht läuft. Als Mrs. Chew eines Abends früher als erwartet nach hause kommt, erwischt sie ihren Mann, wie er gerade die älteste der Töchter vergewaltigt. Um ihre Tochter zu retten ermordet sie ihren Mann. Kurz danach taucht ein schmieriger Schuldeneintreiber auf und weil Mrs. Chew die geforderte Summe nicht zahlen kann, verlangt er dafür eine Nacht mit ihrer ältesten Tochter. Daraufhin ermordet sie auch ihn.

Nun muss sie nur noch die zwei Leichen weg schaffen… und da kommt ihr das Restaurant gelegen, denn sie verarbeitet die beiden Leichen kurzerhand in ihren Curry.

Die Gäste wissen natürlich nicht was für Fleisch Mrs. Chew verarbeitet und sind begeistert von ihrem Curry. Ja, es führt sogar recht schnell zu einer Schar von Stammgästen, die teilweise aus dem ganzen Land anreisen. Außerdem wirft das Restaurant so eine gute Summe ab, weshalb die Familie dank des Currys nicht mehr in Armut leben muss.

Da ist es wohl auch klar, das Mrs. Chew von un an ihre älteste und inzwischen auch schönste der drei Töchter jede Nacht auf Jagd nach Männern fürs Curry schickt.

Ich verrate euch nun noch so viel: Das Ende des Films ist anders als man erwartet, aber mehr verrate ich euch nicht.  Jetzt dürftet ihr auch wissen, warum ich die Thematik nicht ganz ohne finde. Denn die Männer in diesem Film werden fast alle durch die Bank weg als ekelige Typen dar gestellt, die immer nur an eines denken können. Das Thema Vergewaltigung wird mehrmals im Film aufgegriffen und überhaupt, hätte ich nach dem Film erstmal keinen Appetit mehr auf Curry, wenn ich Fleisch essen würde…

Einige von euch wissen ja, das ich den Donnerstag für Vampirfilme nutze und ich kann mir auch denken, das diejenigen unter euch die das wissen sich nun ein wenig wundern. Denn es geht keinen einzigen Moment um Vampire in diesem Film. Auch wenn die ein oder andere Szene etwas anderes vermuten lassen könnte, z.B. diese hier:

Wie es dieser Film also auf eine Liste mit Vampirfilmen geschafft hat, die ich mir rausgesucht habe zum abarbeiten, kann ich euch beim besten Willen nicht sagen.

Ich werde euch hier auch keinen Trailer oder so etwas zeigen, da es sich wie gesagt um einen FSK 18 Film handelt. Es ist in meinen Augen schon genug, das man sich den Film auf YouTube anschauen kann, ohne das jemand nach dem Alter fragt… vielleicht bin ich hier ja auch ein wenig zu sehr Moralapostel, aber in meinen Augen gibt es eben auch ein paar Filme da sollte man sich an die FSK halten – dieser hier ist einer davon.