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Wicca – A Year and a Day: Die ersten Videos sind da!

Wer mir auf Youtube, Twitter und/oder Facebook folgt, der wird es schon gesehen haben: Es sind endlich die ersten beiden Videos zur Wicca – A Year and a Day Reihe online (ihr habt ja auch ganz schön lang drauf warten müssen)!

In der Zeit in der ihr warten musstet bzw. es generell etwa Still hier im Blog geworden ist, habe ich mich endgültig dazu entschieden, in erster Linie Youtube Videos zum Buch von Timothy Roderick zu machen. Damit aber auch ihr, meine lieben Blogleser nicht zu kurz kommen, poste ich diese Videos natürlich auch hier im Blog und schreibe noch ein wenig dazu.bat_bar

So ist mir beim Hochladen des ersten Videos aufgefallen, wie sehr sich Youtube hinsichtlich der Funktionen verändert hat, seit dem letzten Mal, das ich ein Video hochgeladen habe und die neuen Funktionen haben mich in der Hinsicht besonders geärgert, das ich meinen Blog z.B. nicht verlinken kann (außer in der Videobeschreibung), da ich diesen nicht „verifizieren“ kann.

Somit und damit bin ich also quasi dazu gezwungen Youtube und meinen Blog getrennt zu behandeln… es sei denn ihr habt da ein paar Ideen/Tipps für mich, was das angeht.

Nichts desto trotz hoffe ich, gefallen euch meine ersten beiden Videos! Im ersten erzähle ich ein wenig etwas über „Earth Centered Spirituality“ bzw. Naturreligion, wie es auf deutsch heißt:

Und eigentlich wollte ich nachdem ich auf das Thema ein wenig eingegangen bin, noch meine eigenen Erfahrungen zur Aufgabe, die Tomothy Roderick in seinem Buch stellt, teilen. Doch beim Bearbeiten des Videos ist mir aufgefallen, dass das wohl ein wenig lang werden würde und darum habe ich das Ganze dann doch aufgeteilt.

Zugegeben, ich habe mich vielleicht ein wenig (zu sehr) darüber aufgeregt, wie die Menschen reagiert haben, als ich da auf der Bank saß. Aber dennoch scheinen diese beiden Videos bereits gut bei den Leuten, die diese schon gesehen haben, angekommen zu sein. Und ein wenig Konstruktive Kritik konnte ich auch schon sammeln. Wenn ihr noch Verbesserungsvorschläge habt, könnt ihr mir das gerne hier (oder beim jeweiligen Video auf YouTube) in die Kommentare schreiben! ^^bat_bar

Ich werde ab nun versuchen, einmal die Woche ein Video hoch zu laden und das heißt auch mindestens einmal die Woche soll dazu auf meinem Blog ein Eintrag dazu kommen. Noch weiß ich nicht, ob sich das so bewerkstelligen lässt. Denn entgegen meiner Ursprünglichen Planung mich mit meinem eigenen Shop selbstständig zu machen, habe ich – ich könnte fast schon „überraschender Weise“ sagen – einen Job beim hiesigen Bäcker gefunden.

Das ist übrigens auch ein weiterer Grund, warum es im Februar doch recht still in meinem Blog war. Was den eigenen Shop angeht, der wird trotzdem noch kommen, jedoch wird der nicht ganz so groß aufgezogen, wie Anfang des Jahres geplant. Aber auch hierzu werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten!

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Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier (Father Sebastiaan)

Wie letzte Woche versprochen, stelle ich euch heute das Buch Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier von Father Sebastiaan vor. Dieses 133 Seiten Starke Büchlein ist eines der wenigen Bücher, die sich mit dem realen Vampirismus auseinander setzten und laut Buchrücken ist es das erste Buch in der Geschichte gewesen, das sich der Förderung und Definition der „Vampyr Szene“ widmet.

Im Grunde genommen stellt das Buch eher eine Art kleines Nachschlagewerk dar, welches in 100 Stichworten die Definition des Vampirismus von Father Sebastiaan und seinem Sabretooth Clan erklärt. Diese 100 Stichworte sind folgende:

Absinth, Ankh, Antidiskriminierung, Adel, Apotheose, Beschenken, Bälle, Blut, Blutbad, Beherrschung, Burner, Coven, Dekadenz, Drakonisch, Drache, Eleganz, Elite, Erwachsene, Fee, Familie, Film, Glamour, Gourmet, Galanterie, Grüßen, Glück, Gastfreundschaft, Geheul, Geist, Geheimnisse, Humor, Haven, Hexe, Halloween, Halos, Handwerkskunst, Höhle, Hochzeit, Individualist, Inspiration, Kabale, Kultur, Kunst, Krieger, Libertin, Leben, Liebe, Loyalität, Leidenschaft, Machiavellistisch, Magick, Materialistisch, Masken, Mode, Musik, Mysterium, Namen, Narzissmus, Nachtseite, Nesthäkchen, Ouroboros, Opfer, Privatsphäre, Priester/innen, Rot, rote Messe, Ritual, Rock’n’Roll, Romanze, Ritter, Ritterlichkeit, Sangunarium, Stammesverwandt, Spiegel, Schwarz, Sport, Selbstsüchtigkeit, Sinnlichkeit, Silber, Tanz, Tagseite, Transhumanistisch, Unsterblichkeit, Urzustand, Unternehmungen, Vampyre, Valentinstag, Vampirzähne, Versammlungen, Verführung, Walpurgisnacht, Weltlich, Wirklichkeit, Werwölfe, Wille, Wegbegleiter, Zuvorkommenheit, Zwielicht, Zeph’r, Überleben

Bei so manch einem Wort, kann man sich nichts darunter vorstellen und an einigen Punkten kommt es so rüber als wäre dieses Buch ein „Regelwerk“ für eine religiöse oder okkulte Sekte. Doch Father Sebastiaan und sein Sabretooth Clan distanzieren sich von solchen Anschuldigungen. Genau so wie vor dem, woran der Ottonormalverbraucher als erstes denkt: dem Blut trinken. Das ist mehrmals auch in diesem Buch hier nach zu lesen.

Und genau das ist einer der Punkte, warum Father Sebastiaan (zumindest in der deutschsprachigen) Vampyr Szene entweder geliebt, gehasst oder mit viel Humor gesehen wird. Denn es heißt, dass er vor einigen Jahren selbst zu den Menschen gehörte, die mehr oder weniger öffentlich dazu gestanden haben sollen, dass sie Blut brauchen um ihren Energie-Haushalt zu regulieren. Einige gehen sogar so weit, dass sie sagen er sein aus diesem Grund ein „Fangsmith“, also jemand der hochqualitative Vampirzähne herstellt, geworden.

Doch spricht man ihn heute drauf an, sagt er immer wieder, das seine Zähne Kunstwerke seien und in erster Linie den Vampyren seines Clans helfen sollen ihr inneres nach außen tragen zu können und das die Zähe am ehesten als Sexspielzeuge herhalten, somit drückt er dem Vampirismus einen dicken, fetten Fetisch Stempel auf.

Vor kurzem habe ich den Satz „Father Sebastiaan macht aus Zähnen Geld – oder umgekehrt!“, gelesen. Das kann ich auch verstehen, denn es scheint seine Haupteinnahmequelle zu sein. Und wenn man sich überlegt, dass er u.a. jedes Jahr auf dem Mera diesem Job nachgeht und ein paar Zähne 120€ kosten sollen (die genauen Preise hab ich mir nicht angeschaut), kann ich auch verstehen, dass er einiges an Werbung für seine Arbeit braucht, um davon leben zu können. Jedoch kann auch Werbung irgendwann zu viel werden. So merkt man in diesem Buch hier wirklich, dass er mit der Werbung für die Zähne teilweise wirklich übertreibt. Schließlich kommt er bei über der Hälfte der Stichworte auf seine Arbeit als Fangsmith zu sprechen und schreibt, wie wichtig seine Arbeit für die Vampyr Szene ist.

Aber jetzt kommen wir zu einem Punkt, was für mich einen dicken Minuspunkt darstellt: Ich habe mein Exemplar für 18€ im Shop forensicbox gekauft, wo ich auch die Bücher Vampire unter uns! Band II und Band III gekauft habe und ich sehr zufrieden mit bin.  Doch von Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier war ich optisch gesehen nur im ersten Moment wirklich begeistert. Ich meine, die Aufmachung des Buches ist wirklich schick und elegant gestaltet. Und im Gegensatz zur englische Originalausgabe oder der französischen Variante, kommt die deutsche Version des Buches als Hardcover daher.

Dennoch ist mir recht schnell aufgefallen, dass einige Seiten schief bedruckt worden sind und die Übersetzung an einigen Stellen etwas missglückt scjeint, was mich persönlich nicht viel stört, jedoch ist es schade für die Gesamtoptik des Buches. Außerdem fallen bei mir nach dem dritten Mal lesen die einzelnen Seiten aus, weshalb ich das schon einige Male kleben musste. Ob das an der Hardcover Variante liegt oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber anscheinend haben die Besitzer der Originalausgabe keine Probleme mit ausfallenden oder schief bedruckten Seiten.

Trotz diesem Minuspunkt finde ich das Buch an sich immer noch recht nett, wenn auch manchmal zu sehr auf Father Sebastiaans Haupteinnahmequelle fokussiert, was ich weiter oben schon angemerkt habe. Man merkt aber auch, welche Intension hinter dem Buch noch liegen könnte, denn abseits von der ganzen Werbung liest es sich ein wenig wie ein  Knigge für Vampyre. Und um ehrlich zu sein, gibt es auch ein paar Punkte, von denen ich selbst sagen kann: Wenn mehr Leute (egal ob in der Vampyr Szene aktiv oder nicht) sich so verhalten würden, wie es in dem Buch steht, wäre das Leben manchmal einfach ein wenig freundlicher! (。→∀←。)

Alles in allem bekommt diese Buch 3 von 5 möglichen Fledermäusen von mir in der Bewertung:

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Phantasmagoria (Ian Daniels)

Heute gibt es seit längerem mal wieder eine Buch Rezession zu lesen und zwar zum Buch Phantasmagoria von Ian Daniels. Das Buch umfasst 301 Seiten und ist kein Roman, sonder ein Buch rund ums Thema Tarot.

Genauer gesagt ist dieses Das Buch zum Tarot of Vampyres, in welches ich mich gleich verliebt hatte, als ich es gesehen habe. In diesem Buch, bzw. im ersten Teil des Buches, werden einem die Tarotkarten nähre gebracht und auch die Besonderheit dieses Decks wird einem ausführlich erklärt. Z.B. sind die Karten, die normalerweise zu den Münzen gehören hier Totenköpfe, weil das einfach besser ins Konzept passt – die Deutung der Karten bleibt aber dennoch die gleiche.

Außerdem wird einem erklärt, wie man ein persönliches Portrait mithilfe der Karten erstellt, in welchem Zusammenhang die Karten zur Kabbala/ Yggdrasil/dem Baum des Lebens stehen und wie wichtig es ist sich mit den einzelnen Karten  identifizieren zu können. Legesysteme, die namentlich ebenfalls an das Vampir Thema angepasst worden sind, sowie Übungen um ein Gespür für die Karten zu bekommen findet man hier ebenfalls.

Im zweiten Teil geht es allein um die 78 Karten. Sprich was sagen sie aus (sowohl im positiven als auch im negativen Sinne), welchen symbolischen Stellenwert sie jeweils haben und wie man dieses am besten analysieren kann.

Alles in allem haben wir hier also ein gutes Gesamtwerk vorliegen, einziger Minuspunkt ist allerdings, dass das gute Stück nur in englischer Ausführung zu erhalten ist, womit ich überhaupt keine Probleme habe. Wer allerdings so seine Schwierigkeiten mit dem Englischen hat, sich aber dennoch fürs Tarot interessiert, der sollte sich überlegen, ob er sich nicht doch lieber ein klassisches Raider Waithe Tarot mit passender Lektüre zulegt.

Ich für meinen Teil, habe in diesem Buch und dem dazugehörigen Deck endlich etwas gefunden, was mich sehr stark anspricht – und das obwohl ich immer schon leichte Schwierigkeiten mit dem Thema Tarot hatte.

Und da sich einige von euch bzw. von meinen Facebookfans ein „5 Sterne Bewertungssystem“ gewünscht haben, bekommt dieses Buch von mir 5 von 5 möglichen Fledermäusen:

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Montagsfrage – Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?

Das Thema der heutigen Montagsfrage erinnert mich an ein Buch, dessen Titel ich euch noch nicht verraten will, da ich es am Mittwoch kurz vorstellen werde.

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Mir begegnen Lesespuren sehr häufig, da ich immer wieder Bücher ausleihe und ohne Büchreiausweis fehlt mir irgendwas. Ich störe mich also meistens nicht an Randnotzen, unterstrichenen Wörtern usw. was mich aber wirklich stört und mir schon mehrmals unter gekommen ist, sind rausgerissene Seiten.

Für mich geht das mal so gar nicht, jedoch gibt es manche Menschen, für die das Gang und Gebe ist und wenn du solche Leute findest, kommen diese meistens mit Argumenten um die Ecke, die ich in keinster Weise nachvollziehen kann.

Okay, ich habe auf einem Büchereiflohmarkt das Buch „Hexenzauber für den Hausgebrauch“  für 10 Cent erhalten, weil ausgerechnet die Seiten mit dem Liebeszauber herausgerissen worden waren… hier kann ich mir schon denken, warum das gemacht worden ist, aber trotzdem könnte man  ja auch so nett sein und das machen, was ich dann gemacht habe (weil ein Freund von mir das Buch auch besitzt): Diese Seiten abschreiben!

Einmal hat eine herausgerissene Seite auch dazu geführt, dass ich mir eine andere Bücherei suchte. Denn als ich nämlich bescheid sagte, dass in dem Buch, welches ich mir ausgeliehen hatte 3 aufeinander folgende Seiten fehlten, bekam ich die Antwort: „Ja und? Sie können den Rest vom Buch ja noch lesen und auf den 3 Seiten steht bestimmt nichts wichtiges!“ – schönen Dank auch ! (╬ Ò ‸ Ó)

Aber genug von herausgerissenen Seiten und hin zu den weniger schlimmen Lesespuren: Anmerkungen und Unterstreichungen. Diese mache ich nämlich selbst in Büchern, mit denen ich arbeite und die mir gehören. Aber dies mache ich nur mit Bleistift. Im Gegensatz zu meiner Mom, denn in ihrem einen Buch zum Thema Wicca, welches ich mir ausgeliehen habe, hat sie mit einem Textmarker gearbeitet…

Bücher mit denen ich arbeite sind übrigens meine Japanisch Bücher, oder Wicca Bücher gemeint, die ich definitiv öfter brauche – z.B. mein Pendelbuch. Und auch das Buch, welches ich euch Mittwoch vorstellen werde, fällt unter die Kategorie „Buch mit dem ich arbeite“. Das wichtigste bei den Büchern ist dabei allerdings, das es wie gesagt meine Bücher sind, wenn ich etwas in Büchern finde, die nicht mir gehören, dann schreibe ich mir meistens die Textstelle heraus und mache dann mein Notizen an dem herausgeschriebenen, so hinterlasse ich keinerlei Spuren in den Büchern.

Und die Bücher, in denen ich selbst Lesespuren hinterlasse, die verleihe ich auch an niemanden anderen. Bei Büchern, die ich aber dann vielleicht doch irgendwann verkaufe oder in einen „offenen Bücherschrank“ kommt dann das Radiergummi zum Einsatz, sprich ich entferne meine Anmerkungen und das Unterstrichene – darum mache ich das Ganze auch nur mit Bleistift.

So und nun bin ich mal gespannt wie es bei euch so aussieht. Macht ihr euch Notizen in Büchern? 

 

Montagsfrage: Falls ihr Klassiker lest, habt ihr besondere Favoriten und wenn ja warum?

Heute geht es in der Montagsfrage vom Buchfresserchen um ein Thema, das ich binnen zwei Sätzen beantworten könnte…

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Bevor ich also mit meiner Antwort (die für fleißige Leser meines Blogs sicher nicht überrascht) raus rücke, sei erstmal gesagt, dass ich nie weis was nun ein Klassiker ist und was nicht. Klar könnte man jetzt nachgucken bzw. Tante Google fragen, was nun Literaturklassiker sind, aber ich traue solchen Angaben nicht mehr wirklich. Schließlich wird mir auch gerne mal angezeigt, das ein Großteil meiner Musik auch gerne mal mit Klassik oder Schlager getagt wird…. und dabei spreche ich dann von The Sisters of Mercy, die absolut nichts mit den beiden Genres zu tun haben!

Okay, ich gehe jetzt allerdings auch davon aus, dass ich dennoch viel Klassiker lese, denn ich las schon einiges von Goethe (freiwillig), bin ein großer Fan von E. T. A. Hoffman und H. P. Lovecraft und E. A. Poe ist, wie viele von euch wissen dürften einer meiner liebsten  Schriftsteller. Kurzum kann man bei mir sehr gut mit Schauerliteratur landen.

Eines meiner absoluten Favoriten ist da Unheimliche Geschichten von E. A. Poe/Benjamin Lacombe, vor allem wegen den wunderschönen Zeichnungen die Lacombe dazu beisteuert. Da das Buch allerdings von 2013 ist und damit in meinen Augen auch kein Klassiker sein. Ich erwähne dieses Buch aber trotzdem, da ich hier auch die gesammelte Ausgabe von Poes Werken erwähne. Denn diese gehört definitiv zu den Klassikern in der Literatur und das nicht nur deshalb, weil diese 10 Bücher von 1986 stammen…

Ich bin wirklich stolz darauf, dass diese nette Sammlung in meinem Besitz ist und ich lese diese auch unheimlich gern. Ja, ich würde sogar sagen, dass das meine Lieblingsklassiker sind, wäre da nicht noch mein absolutes Lieblingsbuch, welches definitiv ein Klassiker ist:

Montagsfrage – Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Letzte Woche habe ich so überhaupt gar nichts im Blog geschrieben, warum das so ist, werdet ihr morgen genauer erfahren, doch heute ist zuerst einmal wieder Buchfresserchens Montagsfrage dran, mit einer interessanten Frage für Tagträumer, wie ich finde ^.~

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Ich würde mich jetzt zwar nicht als Tagträumerin bezeichnen und trotzdem ist mir schon des öfteren ein bestimmtes Buch nicht aus dem Kopf gegangen und dann lasse ich meinen Gedanken auch manchmal freien Lauf… was meistens darin endete, dass ich gedanklich einen komplett neuen Band bzw. eine Fortsetzung gestrickt habe.

Vor allem passiert mir das bei Büchern, die ich besonders gern gelesen habe, wie z.B. Hölle, Untot, gebissen oder Böse.

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Dass es sich hier jetzt gerade um vier Horror Romane handelt, überrascht wahrscheinlich eher weniger. Ein interessanter Fakt ist allerdings vielleicht, dass ich seit Jahren keine klassischen Alpträume mehr habe (abgesehen von dem einen als Tine Wittler mein Zimmer in einen weiß/pinken Mädchentraum mit Hello Kitty und jeder Menge Glitzer verwandelte…).

Ob das jetzt mit den Büchern zusammenhängt oder nicht, kann ich euch nicht sagen. Jedenfalls finde ich es extrem spannend sich quasi Fortsetzungen zu solchen Büchern aus zu denken oder mit anderen Leuten, die diese Bücher auch gelesen haben zusammen Thesen zu prüfen, was jedoch weniger mit Träumereien zu tun hat. Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht als Tagträumerin sehe – ich tausche mich dafür viel zu gerne über Bücher aus ^^

Also wie sieht es bei euch so aus? Von welchen Büchern träumt ihr so? Hinterlasst mir das mal in einem Kommentar, wenn ihr mögt, damit man sich mal austauschen kann! 

Montagsfrage – Wenn du ein/e Buch(-reihe) restlos vergessen könntest, um es/sie nochmal neu zu lesen, welche/s wäre das?

Ich erinnere mich meistens sehr lange an den Inhalt eines Buches, weshalb ich auch manchmal Buchinhalte von Büchern wiedergeben kann, die ich Jahrelang nicht angefasst habe. Wie ihr aber am Titel dieses Eintrages lesen könnt, will das Buchfresserchen heute etwas zum vergessen anregen! 336f7-montagsfrage_bannerUnd genau wie das Buchfresserchen war mein erster Gedanke Harry Potter, die Reihe mit der wohl die Meisten groß geworden sind. Allerdings möchte ich auf der Anderen Seite auch nicht die Kindheitserinnerungen missen, die ganz eng mit der Reihe zusammenhängen missen. Ergo kommt es für mich eigentlich gar nicht in Frage diese Buchreihe komplett zu vergessen und noch einmal neu an zu fangen. Ähnlich sieht es bei meiner liebsten Buchreihe der Chroniken der Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein aus. Auch hier habe ich einfach zu viele gute Erinnerungen. Band 3 habe ich z.B. in Schwerin gelesen und ab und an gab es da Situationen, die mich doch sehr an die Geschehnisse im Buch erinnerten.

Auch wenn ich an einzelne Bücher bzw. Buchtitel denke, gibt es eigentlich keine Kandidaten für diese Montagsfrage, selbst bei den Manga, die ich ja meistens schneller lese, als das ich sie hier im Blog vorstelle, ist mir was eingefallen. Gut ab und an wäre es für mich echt einfacher, wenn ich nicht immer die Geschehnisse aus mehreren Bänden zusammen schmeißen würde, aber so ein Manga ist schnell noch einmal gelesen und damit weis ich dann auch wie weit ich in einer Vorstellung erzählen darf…

Nach längerem Überlegen bin ich also zu dem Schluss gekommen, dass ich kein einziges Buch vergessen wollen würde! Anders sieht es bei Verfilmungen aus. Ganz explizit denke ich da an Game of Thrones, der Serienumsetzung der Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer.  Der Grund ist auch recht einfach, denn dadurch dass ich mir die Buchreihe noch nicht selbst zugelegt habe, bin ich noch darauf angewiesen, dass die Bücher in der Bücherei verfügbar sind. Und genau da liegt das Problem, denn dadurch das die Serie so beliebt ist, hat es fast 1 1/2 Jahre gedauert, bis ich die ersten beiden Bände in die Finger bekam. Mit der TV Serie war ich dann aber schon dementsprechend weiter, so dass ich nun immer die Charaktere und Landschaften (etc.)aus der Serie vor Augen habe und dadurch meiner Fantasie nicht so viel freien Lauf lassen kann, wie es beispielsweise bei den Harry Potter Romanen damals war.

Also, wenn ich einen Resetknopf haben könnte, dann bitte eher für Serien und Filme ^.~ 

Montagsfrage – Was haltet ihr von Büchertausch, z.B. via Bookcrossing oder offenen Bücherschränken?

Heute habe ich mir mal wieder die Zeit genommen um die Montagsfrage vom Buchfresserchen zu beantworten. Dieses Mal geht es um ein äußert interessantes Thema! 336f7-montagsfrage_bannerWie ich ja bereits in einer anderen Montagsfrage bzw. der vom 7. März schrieb, hat schon meine Oma immer gesagt: „Bücher schmeißt man nicht weg!“

Doch wenn man so viele Bücher hat wie ich – und auch immer wieder neue Bücher kauft oder geschenkt bekommt, fallen gut und gerne auch mal Bücher an, die man nicht mehr liest. Was kann man also machen außer diese wegschmeißen? Verkaufen!

Allerdings kann es schon mal ne Weile dauern, bis sich jemand findet, der die Bücher kaufen will. So ist es zumindest bei mir und meinen alten Kinderbüchern, die ich bei Tauschothek eingestellt habe. Woran das liegt weis ich nicht.  Auch das Tauschen ist dort, was mich selbst betrifft eher mau, was aber auch an den Dingen liegen könnte, die ich suche – da war ich schon immer recht speziell. 

Es gibt aber ja auch noch andere Möglichkeiten Bücher zu tauschen. Eine Variante kenne ich nur zu gut, nämlich die roten Telefonzellen des offenen Büchertausches. Gerade da habe ich selbst schon mal das ein oder andere Buch gefunden und das trotz meinen eher „speziellen“ Büchergeschmacks. Solche Tauschstellen sind außerordentlich gut, wenn man die ungelesenen Bücher einfach nicht los wird.

Generell bin ich eher ein Fan davon Bücher zu tauschen, denn auch wenn das nicht unbedingt die Platzprobleme lösen kann, die wohl jede ambitionierte Leseratte kennen wird, so hat man doch die Möglichkeit recht günstig an (mehr oder weniger) neue Bücher zu kommen und außerdem ist der Büchertausch ein Gewinn für beide Seiten.

Beim Bücherverkauf kann man zwar ein wenig Geld verdienen, aber man kann sich davon noch lange keine neuen Bücher kaufen, es sei denn man verkauft eine große Menge Bücher und hält dann Ausschau nach den preisreduzierten Mängelexemplaren

Zurück zu den Telefonzellen! Die haben nämlich noch einen gewaltigen Vorteil, ist mir kürzlich erst aufgefallen. Schließlich ziehe ich Ende April/ Anfang Mai von zuhause aus und theoretisch müssten die ganzen Bücher mit umziehen, die ich nicht mehr haben will. Da diese aber aus Platzgründen in den Keller müssten, wo sie evtl. Feuchtigkeit ziehen könnten, habe ich beschlossen, zumindest einen Teil der Bücher dort mit rein zu stellen. Ich denke da gehen sie besser weg, als wenn sie in nem Karton darauf warten endlich gekauft zu werden.

Also wer noch eines der Bücher haben will, die ich bei Tauschothek eingestellt habe, der sollte sich im Laufe des Monats bei mir melden, sonst sind sie weg ^.~ 

Montagsfrage – Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Die heutige Frage vom Buchfresserchen erinnert mich an den Spruch den meine Mom mir immer um die Ohren gehauen hat: „Man schmeißt keine Bücher weg!“336f7-montagsfrage_bannerVon daher kann man sich fast schon denken wie ich mit meinen Büchern um gehe, wenn ich sie nicht mehr lese. Ich verkaufe oder tausche diese secondhand über die Tauschothek (und bald auch über Kleiderkorb). Leider habe ich bis dato noch recht wenige Bücher darüber los werden können und darum stehen die auch noch in einem Karton in der Gaarage.

In Zukunft werde ich mich wohl auch mal umschauen, ob ich diese Bücher auch anderweitig los werden kann, sprich dass ich diese spende oder verschenke, denn wie gerade schon gesagt bin ich mit dem Satz „Man schmeißt keine Bücher weg!“ aufgewachsen und der wurde mir bereits als kleines Kind so dermaßen eingetrichtert, dass ich mich auch heute noch nicht traue welche weg zu schmeißen. Ausnahmen sind Bücher die wirklich nicht mehr zu retten sind, wie z.B. die Bücher die mein Cousin und ich vor Jahren mal in den Sommerferien gelesen haben.

Diese hatten wir nämlich in der Spielhütte, die er im Garten stehen hatte vergessen und nach einer Woche Regen und Feuchtigkeit, sowie Sand, waren die beiden Bücher dann nur noch ein Heim für Insekten und wir konnten sie wirklich nur noch wegschmeißen…

Eine ziemliche Horrorgeschichte für jeden Bücherliebhaber. Dazu muss ich allerdings erwähnen, das wir da gerade mal 9 und 12 Jahre alt waren und es absolut keine Absicht war die Bücher zu vergessen. Ich weis heute auch gar nicht mehr um was für Bücher es sich handelte, aber seitdem ist weder meinem Cousin noch mir so etwas je wieder passiert.

Im Gegenteil wir gehen beide sehr sorgsam mit Büchern um, weshalb es nur äußerst selten dazu kommt, dass ein Buch so kaputt ist, das sich ein Weiterverkauf nicht lohnen würde.

Ihr könnt ja gerne einen Blick in die Liste an Büchern werfen, die ich verkaufe, vielleicht ist da ja etwas passendes für euch dabei. ^^

Montagsfrage – Buchhandlungen vs. Online-Shop – wo kauft Ihr Eure Bücher ein?

Heute könnt ihr seit längerem mal wieder eine Montagsfrage hier lesen, denn dieses Mal habe ich wieder etwas zu Buchfresserchens Frage bei zu tragen… 336f7-montagsfrage_banner

Wie man am Titel schon erkennt geht es heute um Buchhandlungen und Online Shops. Und vielleicht ist es ja eine Art Berufskrankheit, denn ich versuche so oft wie Möglich in Geschäfte zu gehen, anstatt etwas online zu bestellen, was natürlich auch den Gang zur Buchhandlung mit einschließt.

Es kann aber auch sein, dass ich das meiner Mom zu verdanken habe, denn ich durfte bis zu meinem 18. Lebensjahr nichts online bestellen und wenn ich etwas haben wollte, hat meine Mom alles Menschenmögliche Versucht das ohne Internetbestellung ran zu bekommen. Eine Ausnahme war da die Bis(s) Buchreihe, die zu der Zeit als ich diese lesen wollte sehr schwer zu beschaffen war (die Bücher boomten gerade wegen der ersten Film-Umsetzung).

Im Laufe der Zeit gab es aber auch schon eins oder zwei weitere Ausnahmen, denn ich kaufe sehr vieles inzwischen Secondhand. Das gilt zwar überwiegend für Lolita Kleider und co. aber seitdem der Kleiderkorb auch eine Flohmarkt Funktion hat (und somit quasi Kleiderkreisel und die Tauschothek zusammengelegt hat), finde ich auch ab und an Bücher, die selbst Thalia nicht mehr an den Laden bekommt zu super günstigen Preisen.

Ja, ihr habt richtig gelesen, die Buchhandlung in meiner Nähe ist eine von vielen Thalia Fialen und ich bin sicher, das ihr versteht, warum ich auch nichts dagegen habe vor Ort Bücher zu bestellen. Denn im Normalfall ist das Bestellte Buch schon am Folgetag da. So schnell ist sonst kein Online Shop, ich glaube noch nicht mal der von Thalia selbst!

Ergo ist es also auch kein Wunder, das ich die Buchhandlung vor ziehe. Nur das Stöbern dort ist gefährlich für den Geldbeutel, da man vor Ort ein viel besseren Eindruck von den Büchern bekommt, als wenn man sie online bestellt…