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Tokio (Mo Hayder)

Es dürfte jedem klar sein, das ich gern und viel lese, das ich häufig in die Bücherei gehe und das ich mir dann einfach mal wahllos Bücher mitnehme, die mich im ersten Moment ansprechen… so war es auch bei diesem Buch.
Der Klappentext ist vielversprechend: Eine junge Frau auf der der Suche nach der Wahrheit des großen Kriegs zwischen China und Japans im Jahre 1937 führt sie tief in die Schattenwelt der Yakuza und konfrontiert sie mit ihrem eigenen Selbst…. schon spannend oder nicht?

Doch leider ist es nicht halb so gut wie es sich anhört. Die Hauptfigur – Grey, die mehrer Klinikaufenthalte in der Psychatrischen, überführsorgliche Eltern und ein gestörtes Sexualverhalten an den Tag legt ist eigentlich eine gute und ansprechende Figur, genauso wie der Professor Shi Chongming, die Mitbewohner von Grey – Jason und die russischen Zwillinge, ihre Arbeitgeberin „Mama Strawberry“, die Krankenschwester Ogawa und der Yakuza Boss Fuyuki. All diese Charaktere haben definitiv Potential, doch sie sind nicht ausgereift gewesen. Denn nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich nach wie vor gedacht, das etwas wichtiges fehlen würde.

Das ist leider sehr schade. Auch die in dem Klappentext erwähnten Schwerpunkte werden nicht wirklich aufgegriffen und gegen Mitte des Romans habe ich gedacht ich halte einen Teenie-Roman in den Händen der den Leser aufklären soll, das Schwangerschaft und alles was dazu gehört wohl überlegt sein muss…

Und weil ich nicht gerade begeistert von dem Buch bin, gehe ich nicht weiter auf den Inhalt ein. Wer jetzt genaueres wissen will, der kann sich bestimmt in der Bücherei in seiner Nähe mal das Buch unter die Lupe nehmen. Kaufen würde ich es mir allerdings nicht!

Bildquelle: Amazon