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18. Türchen: Buchempfehlung eines Freundes

christmasbooks_3115354bViele meiner Freunde wissen, das ich gerne lese und was ich gerne lese. Darum bekomme ich relativ häufig irgendwelche Bücher empfohlen. Meist mache ich es so, dass ich mir die Empfehlung auf schreibe und dann los ziehe zur Bücherei um zu schauen, ob sie das da haben. Wenn ja, wird sich das Buch dort ausgeliehen, gelesen und dann entscheide ich ob ich es mir selbst auch zulege. Bei Schillerndes Dunkel von Alexander Nym war das allerdings ein wenig anders.

Von diesem Buch haben mir nämlich gleich mehrere Freunde berichtet und als ich dann bei Dunkle Anderswelten zu besuch war, konnte ich einen Blick ins Buch werfen. Schon da war ich sehr begeistert von dem guten Stück und konnte nun auch verstehen, warum es mir von vielen Seiten her empfohlen wurde.

Es behandelt nämlich einige recht interessante Bereiche aus der Entstehungsgeschichte der Gothic Szene, räumt mit so einigen Vorurteilen auf und zeigt am Schluss auch auf, wohin sich der Trend der allgemeinen Schwarzen Szene entwickelt.

Ich persönlich finde das Buch außerordentlich genial, genau wie so manch anderer aus meinem Freundes- und Bekanntenkreises. Aber es ist trotzdem kein Buch der Kategorie: „das ist das einzig Wahre Buch!“, denn wer sich für die Szene interessiert, der sollte zwar gerne mal einen Blick hinein werfen, sich aber gleichzeitig auch ein eigenes Bild von der Szene machen, indem er diese mal erlebt.

Alles in allem ist der 432 Seiten starke Band auf jeden Fall ein Hingucker. Denn es ist nicht nur ein Hardcover Buch in der Größe eines Ordners, sondern auch wunderhübsch und passend gestaltet bzw. illustriert. Daher finde ich die 68€ die das Gute Stück im Normalfall kostet auch mehr als gerechtfertigt. Man kann es aber im Internet auch für weitaus weniger schon bekommen… otyd0mjlpfu

Wer an diesem etwas anderen Adventskalender teilnehmen möchte, der kann das gerne tun. Auch das Bild oben kann dafür verwendet werden. Wichtig ist nur, das dieser Post mit eurem “Türchen” Nummer 1 verlinkt ist. Einfach auf den blauen Button klicken, Link einfügen und schon ist euer eigener Post verlinkt. Wer möchte, der kann mir auch ein Kommentar hier ↓ oder bei Facebook hinterlassen.

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Halloween Challenge: Favorite Halloween Song

HalloweenChallengeTag 8

Exakt diese Frage habe ich letztes Jahr auch schon gehabt und kann da nach wie vor am ehesten Night of the Demons von 45Grave nennen. Nun da ich mir aber vorgenommen habe auch bei sich wiederholenden Tags etwas neues dazu zu schreiben, zeige ich euch heute einmal ein paar Alben die wirklich Halloween tauglich sind.

Diese Alben sind überwiegend von der Band Nox Arcana, die ich euch am Dienstag bereits vorgestellt habe. Das erste Album, welches eine schön schaurige Atmosphäre verbreitet ist Carnival of Lost Souls. Mein liebster Song von dem Album, Spellbound, ist ein recht außergewöhnlicher Song, da er musikalisch durchaus eher in Richtung Gothic Rock – anstelle von Dark Ambient – gesteckt werden kann.

Ein weiteres Album der Band ist Transylvania, welches nicht nur namentlich sondern auch Inhaltlich ein Tribut an meinen Lieblingsroman, Dracula von Bram Stoker ist.  Bei diesem Album habe ich keinen Lieblingssong, da ich jeden einzelnen Song toll finde!

Das dritte sehr passende Album der Band, mit dem Titel Blackhorn Asylum, ist eine weitere Hommage an H.P.Lovecraft (eine Playlist findet ihr hier). Die erste war das Album Necronomicon, welches auch schön düster gehalten ist vom Klang her, ich dieses aber nicht ganz so passend für Halloween finde…. das kann natürlich auch daran liegen, dass ich mir die Band das ganze Jahr über anhören kann und nicht nur zu Halloween.

Bevor ich nun aber weiter die Discographie von Nox Arcana durch gehe, sollte ich den Klassiker von Marilyn Manson nicht vergessen! Denn er hat den Titelsong von dem Film The Nightmare before Christmas gecovert.

In wie weit der Film nun ein Halloween Film ist, da kann man sich drüber streiten – für mich ist das eher ein Weihnachtsfilm, auch wenn er wie im Video zu sehen sehr Halloween lastig anfängt. Selbst im Original. Und wo wir gerade bei Tim Burtons Filmen sind. Es gibt aus dem Film Corpse Bride einen sehr lustigen Song über den Tod, der mir persönlich in der deutschen Fassung wesentlich besser gefällt als in der englischen Fassung und der mir immer mal wieder einen Ohrwurm verpasst ^^

 

Dienstagsgedudel: The Cure

Ich habe am Sonntag den bitterbösen Vergleich angestellt und die Minions mit Robert Smith verglichen. Schon dort habe ich gesagt, dass man so etwas nicht tut (man kann mich also zu Recht steinigen). Warum das so ist, werdet ihr im heutigen Dienstagsgedudel erfahren, denn ich stelle euch eine der bedeutesten Bands der Gothic Szene vor: The Cure.

Spätestens nach diesem Bandfoto, sollte man sich denken können, warum The Cure so bedeutend für die Gothic Szene ist. Denn die seit 1977 bestehende Band ist eine der wenigen kommerziell bekannten Bands, die sich (allen voran Smith) treu geblieben sind und so nach wie vor von vielen Gruftis als die Band gefeiert wird, die den Gothic Rock weiter vorran tireb, der zu der Zeit nocu in den Kinderschuhen steckte.

Die Band wurde von Michael Dempsey, Lol Tolhurst, Porl Thompsonund Robert Smith gegründet. Heute ist Smith sozusagen der letzte Mohikaner, denn alle Gründungsmitglieder außer ihm sind nicht mehr bei The Cure aktiv. Bassist Simon Gallup, der kurz nach der Gründung zur Band hinzu stieß, kann dank seinem kurzzeitigen Ausstieg 1982, hingegen damit brüsten, mit den Pop-Alben wie z.B. The Lovecats nichts zu tun gehabt zu haben, denn erst danach stieg er wieder bei The Cure ein.

1977 klingt ihre Musik noch sehr punkig, weist aber schon düstere Ansätze auf. Gallup, sorge danach für die dunkelste, von Sehnsucht zerfressene Phase der Band und so fand man sie immer öfter im Gothic Bereich wieder, in dem es sich bereits Joy Division, Siouxsie & The Banshees, Bauhaus und Sisters Of Mercy tummelten. Mit „Seventeen Seconds“ (1980) und „Faith“ (1981) veröffentlichte die Band zwei bis heute als Cure-Meisterwerke angesehene Alben, an denen auch Neu-Keyboarder Matthieu Hartley mitwirkte.

Im Jahr 2000,verriet Smith einem britischen Magazin, dass er diese düstere Zeit der Band sehr schlimm fand, denn es spiegelte seine innere Asugelaugtheit eins zu ein wieder. Er hatte keine Lust mehr Songtexte zu schreiben und begann einen Hang zum Tod zu entwickeln, denn er hatte- wie er selbst sagt „ständig das Gefühl, nicht sehr alt zu werden“ und lies nichts unversucht um dieses Gefühl wahr werden zu lassen. Dies gelang ihm zwar glücklicherweise nicht, dennoch scheint er sich damals physisch wie psychisch ziemlich verausgabt zu haben.

Nach einer heftigen Auseinandersetzung von Smith und Gallup auf einer Tournee im Jahr 1982 galt die Band für Smith als aufgelöst. Doch wer jetzt glaubt, das wars mit der Band, der irrt, denn nur ein Jahr später taucht der Song Lamet auf, den Smith geschrieben hatte und als The Cure Titel verkaufen lies.

Dies leutete auch die Pop-Phase der Band ein, mit neuer Besetzung: Tolhurst, jetzt am Keyboard, Phil Thornalley als Bassist und Andy Anderson am Schlagzeug, der aber schnell durch Boris Williams ersetzt wurde. Der neue Sound der Band spricht die breite Masse an und so landen sie Mühelos in den Chart. 1985  kehrt Gallup zurück und nimmt Thornalleys Platz wieder ein.

Zwei Jahre darauf darf die Bans ihre größten Erfolge verbuchen und werden endgültig zum Stadion-Rock-Act in Europa sowie Nord- und Südamerika. Hätte es sich bei The Cure um eine Gothic Band der heutigen Zeit gehandelt, wäre sie spätestens jetzt von der Szene abgeschrieben worden. Doch der Großteil der alten Fans blieb ihnen auch jetzt noch Treu. Diese Treue wurde  1989 mit dem Album Disintegration belohnt, denn The Cure gab sich hier wieder dem guten Alten Gothic Rock hin.

Danach kam allerdings eine recht unschöne Phase, die doch sehr am Image der Band nagte. So tauchten plötzlich finanzielle Forderungen in der Presse auf, die zu einem anderthalbjährigen Gerichtsstreit ausarteten. Außerdem gab es regelrechte Hetze seitens der Band gegen den eigenen Keyboarder Tolhurst, so dass dieser die Band verließ. Wie diese Hetze aussah, kann man sogar in dem Booklet vom Boxsets Join The Dots nachlesen, in dem Gallup eine Story aus dem Bandalltag erzählte:

„Für den Song Babble wollten wir im Hintergrund Sounds wie Radiorauschen oder andere Störgeräusche. Also holten wir Boris‘ Hund ins Studio und ließen ihn mit seinen Tatzen über Lols Keyboard laufen, um verrückte Klänge zu bekommen. Während dessen lag Lol mal wieder total zugedröhnt in der Ecke und sah sich mit der Tatsache konfrontiert, dass ein Hund seine Parts einspielte.“

1990 bußte die Band die Band zudem auch noch etliche Fans ein, indem sie sich an einem Hip-Hop Werk versuchten. Erst das Album Wish zog The Cure wieder aus der Misere was unter anderem an dem bis heute bekannten und viel gehörten Song Friday I’m In Love lag. Ich selbst muss zugeben, dass dieser Song selbst bei mir schon das eine oder andere Mal für einen Ohrwurm und gute Laune gesorgt hat (was sehr lustig war, wenn der Song bei Galeria Kaufhof zu hören war).

Danach wurde es tatsächlich mal etwas ruhiger um die Band, die sich bis 1996 gönnte um dann mit einem neuen Album wieder durch zu starten. Dies gelang jedoch nicht so gut wie geplant, denn dieses Mal interessierte sich kaum jemand für besagtes Album mit dem Titel Wild Mood Swings. Doch dies hielt die Band nicht von einer Tour ab, bei der sie dann auch längst verschollen geglaubte Klassiker zum besten gaben. Erst 4 Jahre danach  – und genau zum Valentinstag – erschien dann ein weiteres Album: Bloodflowers.

Damit kehren The Cure wieder zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, was ihnen zu gute kommt, denn dieses Album wird sogar für einen Grammy nominiert. Ein Jahr darauf werden wieder Trenngsgerüchte laut, da das letzte Album unter dem Label Polydor auf den Markt kommt. Zerstreut werden diese Gerüchte erst 2 Jahre später, als The Cure Ende Februar 2003 bei einem anderen Label unterschreiben. Mitte 2004 kommt dann endlich das lang ersehnte Album The Cure auf den Markt, welches es auf Anhieb in die Top 3 der deutschen Albumcharts schaffte. Aber nicht nur das. Smith wurde in der Sendung „MTV Icon“ für sein Lebenswerk geehrt.

Es folgten zahlreiche Neuveröffentlichungen der Alben aus Cure Hochzeiten als Delux Editionen, sowie ausgedehnte Life-Touren und ein Festival Marathon, der auf dem Album The Cure Festival 2005 festgehalten wurde. 2008 wurde dann das Album, welches ich als erstes wirklich in der Hand hatte veröffentlicht: 4:13 Dreams.

Ich muss ja zugeben, dass ich mich bis zu diesem Album geweigert hatte der Band auch nur eine Chance zu geben. Doch danach war ich definitiv umgestimmt und heute gehört The Cure zu einer Band, die verdammt oft bei mir zu hören ist. Da ich mich also quasi von hinten nach vorn durchgearbeitet habe, kann es durchaus sein, dass ich hier den einen oder anderen Punkt in der Geschichte der Band vergessen habe.

Sollte das der Fall sein, könnt ihr mir gern ein Kommentar hinterlassen. Wer sich jetzt noch mehr mit der Band beschäftigen möchte, der sollte unbedingt mal auf der offiziellen Homepage vorbei schauen!

Dienstagsgedudel: MALICE MIZER (マリスミゼル)

Ich höre meine Musik ab und an relativ Phasenweise und aktuell könnte man sagen, dass ich mal wieder eine kleine „Japan-Phase“ habe und daher werde ich euch in der folgenden Zeit wohl eine Menge japanischer Bands vorstellen ^^

MALICE MIZER ist eine der vielseitigsten Bands der Visual Kei Szene und haben im Laufe ihrer Zeit eine ganz eigene musikalische Richtung entwickelt. frei übersetzt bedeutet der Bandname Boshaftigkeit und Leid, beides Wesenszüge der menschlichen Natur, welche MALICE MIZER mit ihrer Musik auch ergründen wollten. Das ist auch der Grund, warum ihre Texte melancholisch und tiefgründig sind und sich mit Themen wie Verlust und Tod beschäftigen. Sie zählen nicht nur zu den Bands mit dem größten Einfluss in der Viual Kei Szene, sondern für mich persönlich ist diese Band der Grund, warum ich Gothic Rock und Batcave für mich entdeckte…

In ihrer Zeit des Bestehens gab es häufige Mitgliederwechsel, was im folgenden jetzt vielleicht etwas verwirrend sein mag. Darum hier eine kleine Auflistung:

letzte Mitglieder: 

  • Klaha – Gesang (2000 – 2001)
  • Közi – Gitarre (1992 – 2001)
  • Mana – Gitarre (1992 – 2001)
  • Yu~ki – Bass (1992 – 2001)

Ehemalige Mitglieder:

  • Gackt – Gesang & Klavier (1995 – 1999)
  • Gaz – Schlagzeug (1992 – 1993)
  • Kami – Schlagzeug (1992 – 1999)
  • Tetsu Takano – Gesang (1992 – 1994)

1992 wurde MALICE MIZER wurden von Mana und Közi gegründet. Gesang wurde von Tetsu übernommen, Mana und Közi spielten Gitarre sowie Synthesizer. Yu~ki war am Bass und Gaz am Schlagzeug. So sah die erste vollständige Formation aus. Der erste Song „Speed of Desperate“ wurde 1993 veröffentlicht. Kurz nach der Veröffentlichung verließ Schlagzeuger Gaz die Band um bei einer anderen namens KneuKlid Romance das Schlagzeug zu übernehmen. Der vorige Schlagzeuger dieser Band, Kami stieg dann kurzer Hand bei MALICE MIZER ein – es fand also sozusagen ein Tausch der Schlagzeuger statt. Knapp ein Jahr drauf erschien „Memoire“, das erste Album von MALICE MIZER. Produziert wurde es von Midi:Nette, Manas neu gegründeten Label. Nur ein paar Monate später wurde das Album nochmal als „Memoire DX“ herausgebracht, erweitert mit einem Song. Kaum war diese Platte draußen, verließ Tetsu die Band. Ihm passte das Konzept der Band nicht und die aufwendigen Bühnenshows waren nicht so gewesen, wie er es wollte. Jedoch blieb ein freundschaftliches Verhältnis zu den MALICE MIZER-Mitglieder bestehen, er schrieb für die Gruppe auch später noch einige Songs.

Bis zum Austritt von Tetsu 1994 konnte man die Band musikalisch dem klassischen Gothic Rock der 80iger Jahre zuordnen, wobei sie auch viele klassische Musikinstrumente und Elemente in ihre Musik mischten.

Die Band musste nach Tetsu’s Ausstieg zwangsweise eine Pause einlegen, bis 1995 holte Gackt als Sänger gefunden wurde. Mit ihm wurde 1996 „Voyage sans retour“, ihr zweites Album, veröffentlicht. Sein Einfluss und seine Stimme steigerten den Erfolg der Band enorm. Ihre Japanweite Tour war komplett ausverkauft. Musikalisch widmete sich MALICE MIZER nun immer mehr wehmütig, romantischen Themen, was der klassischen Musik eine viel stärkere Präsenz gab. Man merkte eindeutig französischen Pop und leichte Technoeinflüsse. Optisch wurden die düsteren Kostüme gegen farbenfrohe, teils historische Kostüme eingetauscht. Unterstützt mit Schwarzer Spitze und Rosenkränzen.

1997 unterschrieben sie dann beim Majorlabel Nippon Columbia und veröffentlichten einige ziemlich erfolgreiche Singles sowie ihrem dritten Album „Merveilles“ und daraufhin folgten mehrere ausverkaufte Tourneen. Das Konzert in Tokio zum Album „Merveilles“ war damals in nur 2 Minuten komplett ausverkauft. Im Jahr 1998 hatte die Band ihre Höhepunkt erreicht.
Anfang 1999 entschied Gackt die Band zu verlassen. Grund dafür waren Probleme mit dem Managment und seiner Meinung, in welche Richtung sich die Band entwickeln sollte. Jedoch wollte er selber in der Gruppe bleiben. Der Ausstieg von Gackt entwickelte sich zu einem kleinen Rosenkrieg. Die Band behauptete, Gackt habe sich ohne Anzeichen plötzlich verabschiedet. Das Managment von Nippon Columbia drohte sogar mit einer Klage wegen Vertragsbruch. Es kam jedoch nie dazu. Gackt begann eine unglaubliche Solokarriere und nahm zudem einen großen Teil der Fanbase der Gruppe mit. MALICE MIZER verließ Nippon Columbia und kehrten zu Mana’s Indielabel zurück Midi:Nette zurück.

Kurz nach Gackts ausstieg verstarb Schlagzeuger Kami an einer Gehirnblutung. Er wurde nur 25 Jahre alt. Seine letzten Werke wurden ihm zu Ehren in der „Shinwa“ Box veröffentlicht. Nach seinem Tod wurde aus Respekt vor Kami in der Band kein neuer Schlagzeuger angestellt. Für Auftritte arbeitete man mit dem Supportdrummer Shue. Auf den CDs wurde Kami nebenbei auch immer noch als Mitglied geführt.

Auch wenn die Zeit nicht rosig aussah, so gab die Band nicht auf und 2000 holten sie den Sänger Klaha an Bord. Mit ihm erschien im Sommer 2000 das vierte Album „Bara no Seidou“. Außerdem hatten sie auch das spektakulärste Konzert ihrer Karriere. Mit Pyrotechnik, Nonnenchor, einem begehbaren Modell einer gotischen Kirche veranstalteten sie im Nippon Budokan ein zweitätiges Hammerkonzert.

Mit dem erneuten Wechsel des Sängers wandelte MALICE MIZER abermals ihren Stil und der romantische Touch wurde abgeschafft. Es entstand eine dramatische Mischung aus Klassik, Gothic Rock und Metal. Die Band fand also zu ihren Wurzeln zurück, jedoch hatten sie mit den Jahren an Erfahrung inzwischen an Reife gewonnen. Die romantische Kleidung wurde durch aufwendige, historische Trauerkleidung ersetzt. Die Konzerte bekamen eine gänzlich andere Dimension. Dies zeigt auch das Video zu meinem Lieblingslied der Band „Beast of Blood“ 

Im Jahr darauf war die Band teil des Vampirfilms Bara no Konrei“, es erschienen zudem 3 Singles und die Arbeit am fünften Album begann. Jedoch schien die Band an den einzelnen Charakteren und Meinungen der Mitglieder zu scheitern. Jedes Mitglied hatte eine andere Richtung, mit der sie die Band gehen wollte. Vorher hat man das alles irgendwie zu einem Gesamtkonzept zusammengemischt, doch das sei für die Mitglieder kaum mehr möglich. Dezember 2001 gingen die Mitglieder, nach knapp 10 Jahren Musikkariere, getrennte Wege.

Nach der unoffziellen Trennung wurde Klaha Solokünstler, Mana gründete unter seinem Label die Band Moi dix Mois (welche sehr stark an MALICE MIZER erinnert) und arbeitet nebenbei als Modedesigner für sein eigenes Gothic Lolita Label. Közi war bis 2005 teil der Band Eve of Destiny und ist jetzt als Solokünstler aktiv. Yu~ki hatte mit Közi noch eine Single veröffentlicht und zog sich dann aus dem Musikgeschäft zurück. Dank Manas aktivität mit Moi dix Mois in Europa und Gackts Popularität ist inzwischen auch das Werk von MALICE MIZER in Europa und Amerika immer mehr bekannt.

Ich habe mich dieses Mal sehr bemüht so ausführlich wie möglich zu sein, wer jetzt dennoch mehr erfahren wollt, dann könnt ihr der offiziellen Homepage einen Besuch abstatten: http://www.malice-mizer.co.jp/

Dienstagsgedudel: Cinema Strange

Wie versprochen, gibt es am heutigen Mittwoch wieder eine Bandvorstellung. Dieses Mal geht es um die kalifornische Band Cinema Strange, die 1994 von den Brüdern Daniel und Michael Ribiat gegründet wurde.

Musikalisch kann man die Band Richtung Death- und Gothic Rock (mit ordentlichen Punk Einflüssen) einordnen. Dies unterstreichen auch noch einmal die deutlich hörbaren Einflüsse von Bands wie London After Midnight und Sopor Aeternus.

Im europäischen Raum wurde die Band erst vor 15 Jahren richtig bekannt, da sie zuvor keinen Plattenvertrag erhielten. Vor 2000 galt die Band immer nur als Geheimtipp der amerikanischen Gothic Szene.

Im Musikmagazin Legacy wurde das Debüt der Band interessanterweise sofort mit den Debütalbum von Bauhaus, Siouxsie and the Banshees, Christian Death und London After Midnight verglichen und für ein typisches Beispiel für Vertreter des amerikanischen Gothic-Revivals befunden.

Das bisher letzte Album der Band erschien 2006, was aber nicht heißt das sie nicht mehr aktiv ist. Denn sie spielt nach wie vor auf mehr oder weniger bekannten Veranstaltungen der Gothic und Punk Szene.

Mehr kann ich über diese Band zusammenfassend auch nicht sagen, da dies eine der Bands ist, die ich zwar verdammt gern höre mich aber vor diesem Blogeintrag nie mit der Bandgeschichte oder den Mitgliedern auseinander gesetzt habe.

Wer also mehr zur Band erfahren will, der schaut am besten auf der Homepage http://cinemastrange.net/

Homepage Überarbeitung- ich brauche eure Hilfe!

Heute habe ich mal wieder Zeit gefunden ein wenig zu schreiben. Doch muss ich zugeben, habe ich das heutige Thema schon vor längerem so verfasst. Es geht nämlich mal wieder um eines meiner liebsten Themen – die Gothic Szene. Im Laufe meiner Blogeinträge habe ich immer wieder bemerkt, das meine Informationen meist nur die Oberfläche ankratzen und das möchte ich ändern.

Als ich vor einigen Jahren begann mich mit der Szene auseinander zu setzen, habe ich meine Ergebnisse auf meiner Homepage black-j-rose.de.to online gestellt. Diese Homepage existiert noch, jedoch habe ich die Texte bis heute nicht verändert… und da kommt ihr ins Spiel! Denn ich weis von einigen von euch das ihr euch da etwas besser auskennt bzw. andere Sichtweisen habt und diese würde ich gern in die Überarbeitung mit einfließen lassen.

Damit ich euch aber nicht zu viel auf einmal zu lesen gebe, werde ich ab heute ab und zu einen Text in die Runde schmeißen und bin dann gespannt über eure Kommentare ^^

Wie Anfangs erwähnt geht es heute um die Gothic Szene, genauer gesagt um die Geschichte der Szene (wer Rechtschreibfehler findet möge bitte bescheid geben)

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Text von der Homepage – – – – – – – – – – – – – – – – –

Die Gothic Szene splittete sich in den 1980er Jahren von der Punkbewegung ab. Die Zeit, in der die Szene noch in den Kinderschuhen steckte, legt man auf den Zeitraum von 1981-1989. Anfangs war Gothic eine reine Musikalische Richtung und entwickelte sehr schnell eine eigene Jugendkultur. Im Gegensatz zu den genauen Entstehungsjahren ist unklar, ob die Szene sich von England aus verbreitet und entwickelt hat, denn schon in eben dieser Entstehungszeit tourten bereits bekennende Gothic Bands durch Deutschland und speziell im damaligen West-Berlin entwickelte sich die Szene schnell.

1984 verebbte die erste musikalische Welle, wobei sich dann zeigte, das es sich bei Gothic in England um eine typische Modeerscheinung und in Europa um eine richtige Szene handelte. 1990 gab es wieder einen Aufschwung der Gothic Kultur, als sich in den USA eine gosthicspezifische Infrastruktur herausbildete und in Deutschland die Wende eintrat.
Anfangs noch stark an der Punkmode orientiert bildeten sich jetzt auch Kleidungsstile heraus, die stark vom Barock beeinflusst waren oder Filmfiguren aus Horrorfilmen zum Vorbild hatten. Nun wurden auch die verschiedensten Veranstaltungen arrangiert u.a. das erste WGT (Wave-Gothic-Treffen) am 29. und 30. Mai 1992. Im gleichen Jahr wurde das Zillo Musikmagazin zum Sprachrohr der gesamten Schwarzen Szene. Mit dem Erscheinen der NDT (Neue deutsche Todeskunst) wurde die Gothic Szene in deutschen Clubs immer mehr akzeptiert und die große Nachfrage nach verwandten Musikrichtungen machte nun auch die mittelalterliche Musik für die Szene interessant.

1996 war ein schlechtes Jahr für die Gothic Szene, denn fast schlagartig verschwand der tragende Musikstil Gothic Rock von der Bildfläche. Das hatte zur Folge, das auch Labels und Musikzeitschriften ihre Aktivitäten einstellten, die Szene sich Stufenweise aus den Discos zurückzog und nur noch von gothic-nahen Bands gerade so am Leben gehalten wurde. In vielen Kleinstädten starb die Szene sogar ganz aus. Mitverantwortlich an diesem Aussterben war die wachsende Popularität von Metalgenres, denen in, für die Szene wichtige Zeitschriften wie Zillo, Sonic Seducer und Orkus immer mehr Aufmerksamkeit geboten wurde.

Nachdem es relativ still geworden war um die Gothic Szene rechnete niemand damit, das diese zur Jahrhundertwende ein Revival erlebte. Denn zu diesem Zeitpunkt brachte gerade die Kommerzialisierung der schwarzen Szene frischen Wind in die totgeglaubte Szene. Nicht nur das Subgenre Gothic Metal entstand, sondern auch Bands, die mit Gothic Rock nichts zu tun haben wurden als Gothic Bands verkauft. Als Beispiele gelten hier HIM, Nightwish, Oomph!, Rammstein, Marilyn Manson, Evanescence, Subway to Sally, Eisbrecher usw.

Da die Vermarktung auf größtenteils positive Resonanz stieß versuchte die Musikindustrie schließlich auch Bands wie NuPagadi oder LaFee als „Gothic“ zu verkaufen, was das Ganze ins lächerliche zog und zur Folge hatte, das die bis dahin überlebte oder wieder aufgebaute clubspezifische Infrastruktur der Gothic Szene nahezu vollständig zerstört wurde. Auch die Gothic Events änderten sich, denn sie werden zwar noch als solche Betitelt aber meist handelte es sich dann allerdings um metal-, mittelalterrock-, techno- oder gar j-rock-orientierte Veranstaltungen, die auf ein Massenpublikum ausgerichtet sind. Dabei bestehen zwischen der J-Rock bzw. Visual Kei Szene und der Gothic Szene deutliche Abgrenzungsversuche. Dies ist zwar hauptsächlich in Japan der Fall, denn dort wird Visual Kei nur allzu oft mit der Gothic Kultur in eine Topf geworfen. Allerdings kommt es auch immer öfter auch außerhalb Japans zu solchen Auseinandersetzungen, da gerade die Visual Kei Szene immer beliebter und bekannter wird.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – Textende – – – – – – – – – – – – – – – – –

So und nun haut in die Tasten! Was haltet ihr davon? Habt ihr Ergänzungen? Verbesserungsvorschläge?

Lasst es mich wissen und vielen Dank dafür schon mal ^^

Dienstagsgedudel: 45 Grave

Im Rahmen der Halloween Challenge habe ich bereits die heutige Band erwähnt: 45 Grave.

Die Band wurde 1979 in Los Angeles gegründet. Wer sich in der Musikgeschichte auskennt, der wird merken das die Band zur Hochzeit des Punk entwickelt hat und somit ist es auch nicht weiter verwunderlich das auch 45 Grave in Richtung Post Punk, Horror Punk, Death Rock und Gothic Rock gehen. Die Band selbst bezeichnet ihre Musik als „Ghoul Rock“.

Die Band ist bis heute aktiv und besteht aus den Mitgliedern Dinah Cancer (Gesang), Frank Agnew (Gitarre), Mark Bolton (Gitarre), Tom Coyne (Schlagzeug) und Brandden Blackwell (Bassgitarre)

 

Partytime (Zombie Version), Evil und Night of the Demons sind drei der bekanntesten Songs der Band, durch die ich selbst auch auf sie aufmerksam geworden bin. Den meisten Filmbegeisterten wird die Band ebenfalls etwas sagen, denn wer den Film Verdammt, die Zombies kommen (Originaltitel: The Return of the Living Dead) kennt, der hat den erstgenannten Song sicher auch schon gehört.

Auch wenn ich nicht viel Informationen zu der Band gefunden habe, so mag ich ihre Musik doch sehr, was wohl die Leute die mich kennen weniger verwundern wird ^.~

Diskographie:

  • Sleep in Safety (1983)
  • Autopsy (1987)
  • Only the Good Die Young (1989, live Album)
  • Debasement Tapes (1993)
  • A Devil’s Possessions – Demos & Live 1980-1983 (2008)
  • Pick Your Poison (2012)

Noch ein paar mehr Infos zur Band findet man auf der offiziellen Homepage: http://45grave.net/

Dienstagsgedudel: The Sisters of Mercy

Wer meinem Blog schon länger folgt, der wird wissen, das The Sisters of Mercy eine sehr bedeutende Band für mich ist – bin ich durch die Musik doch zum Gothic Rock gekommen. Aber alles der Reihe nach!

The Sisters of Mercy ist eine britische Rockband, die 1980  von Andrew Eldritch und Gary Marx gegründet wurde. Die meisten betiteln die Musik der Band – und somit auch die Band selbst – als Wegbereiter des Gothic Rock. Auch wenn Andrew Eldritch selbst immer wieder betont nichts mit der Gothic Szene gemein haben zu wollen, ja er hat sogar mal ein Interview abgebrochen, nur weil er als „Fürst der Finsternis“ betitelt wurde.

Der Name The Sisters of Mercy hat mehrere interessante Ursprünge, zum einen steht er sowohl für ein paar englische Ordensschwestern (Barmherzige Schwestern)  zum anderen auch für Prostituierte. Was auch noch interessant ist, ist das die Band großen Wert darauf legt, dass die offizielle Schreibweise des Bandnamens das The beinhaltet. In ihren Verträgen gibt es dafür sogar eine eigene Klausel.

Da The Sisters of Mercy bis heute noch aktiv ist (auch wenn es in den letzten Jahren wieder ziemlich ruhig geworden ist) gab es auch relativ viele Mitgliederwechsel, wobei dann auch schnell klar war, das es sich hier um Eldritchs Band handelte, denn er bestimmte von Anfang an wer zur Band gehörte und wer „nicht ins Konzept“ passte. Daher werde ich nicht auflisten, wie die aktuelle Besetzung ist. Jedoch will ich ein ehemaliges – und auch das einige weibliche Mitglied der Bandgeschichte erwähnen und das ist Patricia Morrison.

Warum ich das tue? Nun ich persönlich finde, das die Songs in denen sie mitgewirkt hat mit zu den besten Titeln der Band gehören. Doch der bekannteste Song der Band ist und bleibt Temple of Love der u.a. dazu beitrug, das die Band recht schnell nach der Entstehung populär wurde und kurz darauf auch schon die ersten Konzerte außerhalb Großbritanniens in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und den USA spielten.

In der späteren Bandgeschichte kamen (wie bei vielen anderen auch) Streit über kreative Einflüsse und die Richtung der Band auf. Gary Marx verließ die Sisters 1985 während einer laufenden Tournee und gründete sein eigenes Projekt. Nach dem letzten Gig in der Royal Albert Hall in London, der von den verbleibenden Mitgliedern gespielt wurde, eskalierten die Streitereien. Während der Aufnahmen zum neuen Album (Left on Mission and Revenge)  verließen gleich zwei weitere Mitglieder die Band, da beide ihre eigenen Songs nicht gegen den Widerstand von Eldritch durchbringen konnten. Außerdem wohnten die beiden noch in England, während Eldritch bereits nach Hamburg umgezogen war. Und so kam es das Eldrich (neben Doktor Avalanche) nun das einzige Mitglied der Sisters war. Doch kurz darauf trat dann Patricia Morrison auf den Plan.

Zuerst war sie nur als besetzung für ein kleine Nebenprojekt geplant, blieb aber bei den Sisters, die mit dem Hit This Corrosion 1987 ein Comeback feierten. Doch auch diese Zusammenarbeit endete nur zwei Jahre später in einem Streit. Eldritch bestritt später sogar, dass Morrison irgendetwas zum Album beigetragen habe. Ihr Name wird auf dem Plattencover auch nicht erwähnt, sie ist nur auf einigen Fotos abgebildet.

1990 erschien (mit neuer Besatzung dann das Album Vision Thing, mit dem die Sisters versuchten ihrem „Gothic – Ruf“ zu entkommen und sich musikalisch mehr in die Hard Rock Ecke begaben. Eine Singleauskupplung  war dann unter anderem More, der Song der mich auf die Sisters aufmerksam machte – was unter anderem beweist, das die Versuche nicht ganz so mit Erfolg gekrönt waren wie erhofft.

Seit 1999 tauchen hin und wieder Meldungen auf, wonach die Sisters sich für die Aufnahmen zum neuen und noch unbetitelten Album im Studio befinden, was augenscheinlich bis dato wohl nur Gerüchte sind.  Dennoch ist die Band wie bereits erwähnt noch aktiv. Gingen sie doch 2003 wieder auf Tour und gaben sogar ein neues Stück zum besten.  2004 gab es dann wieder eine Pause, aber danach tourten die Sisters durch 28 Länder, darunter auch das erste Mal in Frankreich. 2009 tourten The Sisters of Mercy erneut, diesmal durch Europa, Südamerika und den Nahen Osten (alles immer noch ohne ein neues Album vorzeigen zu können).

Die offizielle Webseite der Band (http://www.thesistersofmercy.com/) unterstreicht die eingangs erwähnte Einstellung Eldrichs zur Gothic Szene, denn die Seite weist keinerlei Bezug zur Szene auf und erscheint im freundlichen Weis/Orange…

Warum die Band es so wehement abstreitet mit der Gothic Szene zu tun zu haben, bleibt mir allerdings ein Rätsel …

 

Dienstagsgedudel: Rosetta Stone

heute stelle ich euch Band Rosetta Stone vor. Diese Band bestand von 1980 bis 1998, kam aus England und ihre Musik zählt zum Gothic Rock, kann aber auch unter Post Punk, Alternative und Darkwave zu finden sein.

Rosetta Stone hat sich nach einem mystischen ägyptischen Artefakt benannt, was eine große Rolle in der Geschichte der Band spielte. Bekannt geworden ist die Band, als sie eine andere Band namens The Mission suportete. Auch wenn es Rosetta Stone heute nicht mehr gibt, so ist zumindest der Sänger mit einem neuen Projekt (Miserylab) immer noch im Musikgeschäft aktiv.

Mitglieder der Band waren (aufgezählt wie auf dem Bild zu sehen) Porl King als Sänger und Gitarrist, Gregory Gray als Bassist, Karl North als Schlagzeuger und  bis 1993 Porl Young als zweiter Gitarrist.

Leider existiert nicht nur die Band nicht mehr, sondern auch deren Homepage ist nicht mehr existent, so das man sich nur über die (inzwischen als ofizielle Seite angesehene) Fan-Page weiter Informationen einholen.

Alben:

  • An Eye for the Main Chance (1991)
  • The Tyranny of Inaction (1995)
  • Chemical Emissions (1998)
  • Unerotica (2000)
  • Under the Rose (1991, Live Album)

Dienstagsgedudel: Inkubus Sukkubus

Heute stelle ich euch eine meiner Lieblingsbands vor: Inkubus Sukkubus. Diese Band wurde im Sommer 1989 von den drei Grafikdesign-Studenten, Tony McCormack, Candia Ridley und Adam Henderson in England gegründet. Sie alle teilten das Interesse an Heidentum, Hexerei und Vampirismus genau so wie eine große Musikleidenschaft, die sie seit Kindesalter auslebten – das ist die Entstehung der Band, die damals noch Belas Knap hieß und später dann in Inkubus Sukkubus umbenannt wurde. Denn dadurch lässt sich das „Leitmotiv“ besser erkennen: Den Menschen das Heidentum als etwas durchweg positives darzubringen (was es entgegen etlicher Vorurteile ja auch ist).

Heute besteht die Band aus Dave Saunders, Candia Ridley und Tony McKormack (siehe Bild von links nach rechts).

Was ich z.B. auch interessant finde ist die Tatsache das ihr Auftritt beim Mera 2001 dank der auf der Webseite des Festivals zur Verfügung gestellten Downloads die Band  zu einer der am meisten im MP3-Format runtergeladenen Band Großbritanniens macht. Musikalisch ist die Band in genau 2 Genres einzuteilen und zwar dem Gothic Rock und wegen der Thematik der meisten Songs dem Pagan Rock.

Auf die Band aufmerksam geworden bin ich durch ein Webradio (fragt mich bitte nicht welches) in dem der Song Vampire Erotica lief. Dieses Lied hat mich sofort gefesselt und so habe ich mich binnen der Lauflänge dieses Liedes über die Band informiert und beschlossen, das sie definitiv eine meiner Lieblingsbads wird…

Alben:

  • 1990: Beltaine
  • 1993: Belladonna & Aconite
  • 1994: Wytches
  • 1995: Heartbeat of the Earth
  • 1996: Beltaine (Resurrection Records)
  • 1997: Vampyre Erotica
  • 1999: Wild
  • 2001: Supernature
  • 2003: The Beast with Two Backs
  • 2007: Science & Nature
  • 2008: Viva la Muerte
  • 2010: The Dark Goddess
  • 2011: The Goat
  • 2013: Queen of Heaven, Queen of Hell
  • 2014: Love Poltergeist

Wer jetzt noch mehr über die Band erfahren möchte, der sollte auf der offiziellen Homepage http://www.inkubussukkubus.com/ vorbeischauen.