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Dienstagsgedudel: RENTRER EN SOI ( リエントール アン ソイ)

Da ich gestern bereits wieder ein Format auf dem Blog gebracht habe, das ich lange nicht mehr angegangen bin, habe ich mir gedacht das ich damit heute doch gleich weiter machen könnte. Und darum stelle ich euch heute mal wieder eine japanische Band vor im Diesntagsgedudel. Genauer gesagt sprechen wir heute über eine Band, die ich mir per Zufallsprinzip raus gepicht habe, nämlich RENTRER EN SOI.

Doch zunächst muss ich gestehen, dass ich zwar ein, zwei Lieblingssongs von der Band hatte, ich aber selbst zu meinen „Visual Kei Glanzzeiten“ nicht viel von der Band mitbekommen habe. Das kann natürlich daher kommen, dass sich die Band bereits vor 8 Jahren wieder auflöste, aber gehen wir das mal der Reihe nach an.

Gegründet wurde RENTRER EN SOI fand Mitte 2001, damals noch zu viert. Sänger Satsuki, Gitarrist Takumi,  zweiter Gitarrist Ao und Bassist Ryo ließen sich jedoch erstmal Zeit, bevor sie im März 2002 ihre erste Single Hitsuu Kizuato veröffentlichten. Genau ein Jahr darauf trat Schlagzeuger Mika der Band bei und mit ihm wurde die Band wirklich aktiv.

Im Frühling 2003 war eine erste Mini-Tour anberaumt und eine Dreier-Single-Veröffentlichung am 16. März folgte fast parallel. Nach der Tour und einem Konzert in Tokio erschienen ihr Mini-Album Yurikago und es folgte Anfang 2004 auch ihr erstes One-Man Konzert. Es war komplett ausverkauft, was die guten Leistungen der Band unter Beweis stellte. Trotz allem wurde am Abend danach Aos Ausstieg bekanntgegeben. Als Ersatz holte man sich Shun dazu mit dem sie auf ihre erste Japantour gingen. Nach einer kleinen Pause im Sommer 2004 folgten eine DVD sowie eine lang erwartete Single.

Krönung der Bandgeschichte war die Veröffentlichung des ersten Albums im Januar 2005. Im Februar stand bereits das zweite One-Man Konzert an, woraufhin Auftritte und 2 weitere Singles und gleich 2 Mini-Alben folgten. 2006 wechselte RENTRER EN SOI den Produzenten und mit ihm kam ein etwas freundlicheres Image auf. Das neue Album war ebenfalls ein deutlicher Stilbruch zu früher und auch die folgenden 3 Singles im Jahr 2006 hatten nichts mehr mit den alten RENTRER EN SOI zu tun.

2007 war für die Band vor allem Live unterwegs und tourten mehrmals quer durch Japan. Im September 2007 traten sie zudem auf der Connichi in Kassel auf, was ihr erster Auftritt außerhalb Japans war, der von den Fans sehr gefeiert wurde. Es folgten danach Konzerte in Frankreich und sogar in den USA . Es schien also steil bergauf zu gehen für die Band. Doch 2008 schien ein deutlicher Bruch zu den Vorjahren zu passieren. Die Band wurde ruhiger, brachte zwar noch eine Single  und ein Album  heraus, von dem dann auch mein Lieblingssong Last Scene stammt.

Ich bin also erst da richtig auf die Band aufmerksam geworden, doch bei meinen Gesprächen mit Fans der „ersten Stunde“, bekam ich heraus, dass alle das Gefühl hatten, dass eine Trennung wohl nicht zu umgehen war. Am 16. September 2008 war es dann soweit, RENTRER EN SOI gab ihre Auflösung bekannt und nach einem letzten Konzert zu Weihnachten 2008 verschwanden sie von der Bühne.

Erst nach ihrer Trennung fand ich triviale Dinge heraus, wie die Bedeutung des Namens, welchen ich eigentlich recht schön finde, denn wörtlich kann man RENTRER EN SOI mit „Die Rückkehr zu sich selbst“ übersetzten. Zum allgemeinen Stil der Band kann man diese in zwei Richtungen bzw. „Zeiten“ klassifizieren. Bis 2006 war die Musik eher melancholisch und verträumt. Ihre Musik wirkte Aufwändig und brachte die Stärken der einzelnen Mitglieder gut zur Geltung. Nach 2006 verließ die Band jedoch diesen melodischen Weg und wurde rauer. Es wurde mehr geschrien, das Image wurde „Erwachsener“.

Nach dem Ende von RENTRER EN SOI blieben die einzelnen Musiker jedoch aktiv. Satsuki  startete eine relativ erfolgreiche Solo-Karriere, ebenso Mika, der sich Shun dort als Support mit ins Boot holte und Takumi wirkte ab da bei verschiedenen Projekten mit. In wie weit die alle heute noch aktiv sind, weis ich nicht, denn wie ihr wisst, habe ich mich irgendwann aus der deutschen Visual Kei Szene entfernt und somit habe ich auch die Musik nicht mehr ganz so exzessiv mitverfolgt (schon gar nicht von Bandmitgliedern, einer Band, die ich erst kurz vorm Ende entdeckte).

ヴィジュアル系

Ich glaube nur sehr wenige wissen, dass ich neben dem Blog auch eine eigene Homepage hatte. Allerdings wurde selbst ich, als Besitzerin der Homepage so extrem mit Werbung zu genallt, dass ich die Webseite kaum noch bearbeiten konnte. Natürlich hätte ich mir auch Werbefreiheit bei der Plattform, über die besagte Hompage lief, kaufen können. Aber 50€ pro Jahr für eine Seite aus zu geben, die gerade mal ein viertel der Aufrufe meines Blogs hat, war mir zu viel.

Darum habe ich die Homepage kurzerhand gelöscht. Damit aber nicht alles verloren geht, habe ich ein paar Texte in diesen Blog importiert. Der nachfolgende Text ist einer davon, geschrieben habe ich ihn 2008, als ich noch voll in der deutschen Visual Kei Szene zu Gange war…trennlinie_schwarz

ヴィジュアル系 (Visual Kei, Kurzform VK), wörtlich im Sinne von „Visual Style“, kann definiert werden als eine einzigartige, individuelle Einstellung Mode & Stil in Kombination mit der japanischen Rock-Musik (J-Rock). Das Kei bedeutet sowohl Abstammung oder Herkunft, als auch Type oder Stil.

Die Visual Kei Szene ist eine japanische Bewegung, die sich im den späten 1980er Jahren entwickelte – ungefähr zur gleichen Zeit wie in Europa die Gothic Szene – und gewann wärend des japanischen „Band Boom“ (1988-1998) an Popularität.

Als Gründer dieser Szene gelten unter anderem die J-Rocker der Band „X Japan“, die sich 1997 wieder auflöste. Durch neue VK Bands wie Malice Mizer oder Luna Sea wurde dann eine moderne Szene gegründet.

Visual Kei – Bands mit gotischem Einfluss (auch Goshikku Kei genannt) waren in der Regel in den 1990er Jahren (als in Europa die Gothic Szene populär wurde) am erfolgreichsten.
Zu diesem Zeitpunkt brachte diese Bands allerdings keiner mit der bis dato in Europa unbekannten Visual Kei Szene in Verbindung. Erst seit 21.Jahrhundert, als der japanische Musik- und Mode-Stil durchs Internet u.ä. mit dem Begriff Visual Kei in Verbindung gebracht worden ist, ist die Szene auch in Europa bekannt geworden.
Das wichtigste, woran man Visual Kei – Bands von anderen unterscheiden kann, ist das Extravagante auftreten der einzelnen Mitglieder, die sich je nach Geschmack teilweise mehrmals komplett neu erfinden, da es keine festgelegten Richtlinien gibt. Im Gegenteil, Visual Kei ist modisch sowie musikalisch eine sehr breit gefächerte Szene. Deshalb können in der Visual Kei Szene verschiedene Stile vertreten sein, vom glamourösen, dunklem Gothic-Punk Look bis hin zur quitschbunten Manga Optik ist alles dabei.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die wichtigsten Merkmale Individualismus, extravagantes Aussehen, das bewusst Androgyn und deutlich feministisch gehalten ist. Die Kleidung ,Outfits und Kostüme sind daher stereotyp: große, aufwendige Verzierungen, exzentrisch, dramatisch und bunt. Visual Kei ist auch durch aufwändige und auffällige Make-up kombiniert mit Gesichts Tätowierungen und bunten Kontaktlinsen. Das Haar ist sehr dramatisch gestylt. In verrückten Formen und mit verschiedenen Farben bunt gefärbt. Oder es werden Perücken, die leicht zu Stylen sind, verwendet.

Auch wenn die hauptsächlich männlichen Visual Kei Musiker sich deutlich feminin Kleiden, sind sie in der Regel nicht homo- oder bisexuell, sondern vielmehr für Individualismus. Visual Kei ist optisch deutlich von der historischen Mode früherer Epochen und kulturellen Aspekten beeinflusst.
Gut zu erkennen ist dies, wenn man sich Theateraufführungen aus dem traditionellen japanischen Kabuki-Theater ansieht, welches bekannt ist für die Dramatisierung der Musik und aufwendigem Make-up, das meist von männlichen Darstellern, die die Kunst des Gesanges und Tanzes in Bizarren aber unterhaltsamen Bühnenshows darstellen, getragen wird.
Denn seit jeher ist es so, das Männer, die im Einklang mit ihrer weiblichen Seite sind, als Gesunde und ausgewogene Persönlichkeiten angesehen werden. Jedoch wichtig zu erwähnen ist, das das Aussehen nicht unbedingt den Musik-Stil der Bands widerspiegelt.

Visual Kei umfasst eine breite Palette von Musikrichtungen. Dadurch sind es fast keine Grenzen gesetzt, die Musiker können alle Stile ausprobieren um neue Stile zu produzieren. Deswegen ist die Musik der verschiedenen Bands so einzigartig, dass es schwierig ist, die Musik in ein bestimmtes Genre zu ordnen. Wenn man dies aber mal versucht, kann man schon sagen, das die Musik meist in Richtung Metal-und Gothic-Rock geht.
Aber es kann alles, Rock, Pop, Gothic, Alternative, (Heavy-) Metall-, Industrie-, Punk, Techno, Electronica, New Wave oder weiche Balladen, vorkommen. Die Liedtexte sind meist auf Japanisch – Englisch, Französisch, Deutsch oder andere Sprachen werden ebenfalls, aber wesentlich seltener, verwendet. In der Regel handeln die Texte von Liebe, Hoffnungen, Träume, Bewertungen der Gesellschaft, Angst vor der Zukunft, Tod , Emotionen im Allgemeinen und alle Arten von Schmerzen.

Die meisten Visual Kei Fans sind weiblich und (zumindest in Japan) sehr tolerant. Vorurteile sind, das das häufig „dunkle“ auftreten der Visual Kei Anhänger (auch Visus oder Visuals genannt) fürs Böse und Gewalttätige steht, aber dem ist nicht so!

Außerdem werden in Japan die Fans der Visual Kei Szene mit denen der Gothic Szene unter eine Decke gesteckt. Für den Außenstehenden ist der feine Unterschied zwischen den beiden Szenen oft nicht zu erkennen. Im Allgemeinen gilt aber: Visual Kei Fans sind weitaus bunter als Leute aus der Gothic Szene und erfinden sich jeden Tag neu.

Dienstagsgedudel: Phantasmagoria (ファンタスマゴリア)

Nachdem ich Phantasmagoria nun schon in einigen Dienstagsgedudel Beiträgen erwähnt habe, ist es heute einmal an der Zeit euch diese Band genauer vor zu stellen. Vor allem weil ich, nachdem ich von einer Freundin auf die Band aufmerksam gemacht worden bin, mir selbst den Spitznamen Kisaki gegeben hatte. Dies war damals in der Visual Kei Szene gang und gebe – und auch wenn ich heute andere Spitznamen habe, habe ich damit damals meine Bewunderung für den Bassisten der Band ausdrücken wollen (auf dem Bild in der Mitte zu sehen).

KISAKI war nicht nur der Einzige der Band, dein ch namentlich kannte,nein er ist auch der Hauptproduzent des Labels Under Code und Gründer von Phantasmagoria. Offizieller Start dieser Band war der 1. November 2004. Für dieses Projekt holte er sich Riku, Jun, Iori und Shion ran, die allesamt schon einige Erfahrungen in der Musikbranche vorweisen konnten. Anfangs war auch noch Mao als Sänger der Band dabei, jedoch wurde er noch vor dem ersten Konzert von KISAKI ausgewechselt.

Anfänglich lief das Projekt noch unter dem Namen KISAKI FINAL BAND Phantasmagoria. Erster Auftritt war am 7. Dezember 2004, es war der Auftakt ihres Tourdebüts with Moonlight Revival. Die zu der Tour gehörenden Single Moonlight Revival erschien am 22. Dezember 2004, sie erreichte prompt Platz 167 der Major-Oricon-Charts.

2005 begann mit einigen Liveauftriten, mit dabei ein besonderes Konzert mit Vidoll, D’espairsRay, D und 12012. Am 1. Februar 2005 verließ Shion die Band, auf Grund einer Verletzung, die er nicht ignorieren konnte. Für ihn Sprang erstmal der Supportdrummer Matoi ein, der bereits im März als vollwertiges Mitglied übernommen wurde. Für den 1. Juni 2005 war dann die Single NEVER REBELLION angesetzt, die Single verkaufte sich noch besser als die vorherige, weshalb einen Monat später eine Sonderedition veröffentlicht wurde. Das kann ich persönlich auch vollkommen nachvollziehen, denn dies ist mein Lieblingssong der Band!

Neben der Single ging es im Juni/Juli auf Couple-Tour mit RENTRER EN SOI. Zudem erschien ihre zweite DVD. Nach einigen paar weiteren Konzertstops erschien auch ihre 3. Single Mikansei to Guilt am 18. Oktober 2005, sie erreichte die bisherige Bestmarke von Platz 22. der Major Oricon-Charts. Nur wenige Tage später hatte die Band ihr allererstes Oneman Konzert in Übersee, Houston, Texas. Ihr erstes Album war die Compilation-CD Splendor of Sanctuary, welches jedoch nur auf ihrem One-Mans in den USA verkauft worden ist.

Die Konzerte wurden zudem gefilmt und ein knappes Jahr später als DVD verkauft. Zum Jubiläum ihres 1-jährigen Bestehens gab es eine kleine Tour-DVD und am 14. Dezember erschien zudem noch ihre dritte DVD. Bis zum Ende des Jahres waren sie noch auf 5 Konzerten, eins wieder einmal zusammen mit D’espairsRay.

2006 hat Phantasmaoria eine 3-Single-Veröffentlichungsreihe gestartet. Kousoukyoku (16.Januar), Kyousoukyoku (22. Februar) und Gensoukyoku (22.März). Zwischenzeitlich waren sie wie immer on Stage, diesmal auch mit Nightmare und Ayabie. Für das restliche Jahr hatte KISAKI umfangreiche Liveaktivitäten geplant. Eines der Konzert wurde wieder einmal gefilmt und als DVD veröffentlicht. Insgesamt gab es in diesem Jahr 4 DVDs. Zudem erschien ihr Debüt-Mini-Album Synthesis Songs. Als letzter Punkt des Jahres gab es im Dezember die Single under the veil und zum 2-jährigen Jubiläum gab es ein Weihnachtskonzert.

Das Jahr 2007 begann mit seltsamen Nachrichten von seitens der Mitglieder. Riku gab bekannt, dass die Band bald von Under Code graduiert, was so viel heißt wie, sie wechseln unter KISAKIs Führung in ein Majorlabel. Iori und Matoi beschlossen, ab Februar die Band zu verlassen.

Kurz nach diesen Nachrichten, hieß es auf einmal, dass Phantasmagoria in die Pause geht. Iori gab an, dass er persönliche Probleme hätte, was schlimmer wurde, je berühmter die Band geworden ist. Matoi hingegen hatte erhebliche Probleme mit seinem Fuß, doch je näher sein Ausstieg kam, umso weniger wollte er gehen und das obwohl er jedoch strikt gegen den Labelwechsel war.

Und trotz der angeblichen Pause war die Band auf Three-Man-Tour mit 12012 und Vidoll. Beide Bands wechselten nach der Tour zu verschiedenen Majorlabel. Phantasmagoria startete wieder mit einer 3-Single-Veröffentlichungsreihe, angefangen mit Vain (14. Februar). Es folgte die DVD Bleack-Veil Before Christman am 21. Februar und am 28. Februar ihre 5. DVD Gen’eizou.

Eine Abschlusstour begann im Februar und endete Ende April, gefolgt von einer DVD und dem ersten Solo-Single von Iori. Nach dem Ende der Tour gings in die Pause für die Band und offiziell verließen Iori und Matoi die Band. Während der Pause waren Riku und JUN woanders aktiv, bevor alle Bandmitglieder zu KISAKIs Geburtstag am 9. März in einer kurzen Sessionband wieder auftraten. Am 5. April 2007 wurde dann das Ende von Phantasmagoria für den 31. August angekündigt. Für die Finale Tour kamen auch Iori und Matoi sogar zurück. KISAKI selber meinte auch, er würde fortan nur noch als Produzent aktiv werden. Am. 14. Juli erschien die letzte Indiesingle und erste Majorsingle der Band, Kami Uta.

Am 31. August war dann das offiziell letzte Konzert. Am 5. September erschien ein Best-Of Album und eine Best-Of DVD. Am 17. Oktober erschien eine Tribute-Cover Album von Phantasmagoria Songs und Ende Oktober noch eine DVD, gefolgt von noch einigen anderen Alben und DVDs, welche einen bis zum Jahr 2008 gänzlich überschwemmten.

2008 war, obwohl die Band ja eigentlich aufgehört hatte, immer noch viel von ihr zu hören. Zum Beispiel gab es am 3. Mai einen Auftritt beim „hide memorial summit“. Zudem hatte die Band am 31. August ein One-Day Revival, außerdem promoteten sie dafür ihre Live-Single Vanish. Das Konzert gab es zudem am 24. Dezember 2008 als DVD.

Für das neue Jahr 2009 hatten sie auch eine Phantasmagoria History DVD parat. Nach der DVD war für 2009 ein eher ruhiges Jahr, bis die Band sich für den 31. Dezember an einem Riesenkonzert mit 27 anderen Bands beteiligte. Nachdem sie schon mal für das Konzert wieder zusammen waren, ließ es sich KISAKI wohl nicht nehmen, noch 2 weitere Events hinten ran zu hängen und für März 2010 noch schnell die Single Diamond Dust und das Mini-Album Seeds of Brain zu veröffentlichen. Doch die kurze aber doch starke Phase der Wiederkehr endete schlussendlich nach ihrem Konzert am 5. April 2010 endgültig, jedoch wurde für Fans an dem Tag noch eine besondere Single zum Kauf erhältlich. Am 23. Juni erschien noch nachträglich eine Abschluss-DVD von ihrem Konzert am 5. April.

Phantasmagoria gehörten zu den Juwelen unter den vielen Massen an Visual Kei Bands, denn im Gegensatz zu anderen Gruppen, sind sie ihrem Stil immer treu geblieben. In Musikalischer Hinsicht stehen sie noch heute für klassische Visual Kei Musik und auch wenn die Szene in Deutschland so gut wie überhaupt nicht mehr existiert, so wird diese Band nach wie vor für ein Musterbeispiel an interessierte herangetragen.

Die Band hatte einen stets melodischen Sound und wurden ein bisschen vom New Wave beeinflusst, man höre nur den Einsatz von Synthesizer und den anhäufenden Tempowechseln innerhalb ihrer Songs. Lost in Thought ist da nur eines von vielen guten Beispielen (siehe unten).  Musik und Stilausrichtung sind stets von KISAKI gekommen, der auch die Songs geschrieben und produziert hat. Der Erfolg gibt ihm recht, Phantasmagoria als eines seiner Meisterwerke zu bezeichnen.

Wie ihr wisst ist 2010 so in etwa das Jahr in dem ich ganz offiziell selbst aus der Visual Kei Szene raus gegangen bin und das lag nicht nur daran, dass mein Interesse an vielen Bands der Szene ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. Bei Phantasmagoria hätte ich allerdings nie gedacht, dass ich Anfang und Ende der Band mit erlebe. Aber so kanns nun mal gehen….

Eine Tardis auf der Chisaiicon 2016

Wie versprochen gibt es heute meinen Beitrag zur ChisaiiCon 2016. Wie schon 2014 wird das wohl ein Shopping Post, denn mein Hamster und ich haben uns einiges gegönnt. Aber zuerst kommen wir zur neuen Location, denn dieses Jahr fand die Con nicht mehr im Sasel Haus statt, sondern im Bürgerhaus Wilhelmsburg.

Und dazu kann ich nur sagen, dass der Umzug der Con wirklich ein guter Schachzug war, denn dadurch war diese nicht nur größer, nein man hatte endlich mal richtig Platz um sich in Ruhe um zu schauen. Außerdem waren die Toiletten besser zu erreichen (man musste jetzt nicht gefühlt ne halbe Stunde Wartezeit einplanen). Auch der Saal und der Gamin Room sind im Bürgerhaus wesentlich besser belüftet und so konnte ich sogar dort länger rein schauen als nur 5 Minuten. Von daher bin ich von dem Umzug mehr als begeistert! wp-1465214047218.jpg

Soweit, so gut und nun erstmal zu meinem Outfit. Wie schon 2014 gab es dieses Mal wieder ein Lolita Outfit, wenn auch dieses Mal nicht so viel selbst genäht ist bzw. nur das Oberteil selbst genäht ist, der Rock ist von fanplufreind (und ja, den habe ich schon sehr häufig in der LLC erwähnt).

Was übrigens neu für mich war, war die Tatsache, dass verdammt viele gefragt haben, ob sie von mir ein Foto machen dürften. Also wenn ihr irgendwo Fotos von mir seht, sagt mir gerne bescheid ^^

Mein Hamster hingegen hatte ein sehr schlichtes Outfit an, worum er auch ganz froh war, denn an dem Tag meinte der Sommer endgültig aus zu brechen (ich denke wir hatten bestimmt an die 35°). Und ja, es war verdammt warm, allerdings auch verdammt sonnig, weshalb ich gezwungen war was langärmliges zu tragen.

Wegen dem Wetter habe ich mir dieses Jahr sogar ein Fächer gekauft, obwohl ich die Jahre davor immer drum herum gekommen bin, aber dazu kommen wir gleich. Erst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Jahr sogar mal mehr hatte von der Con, als nur stumpf das Geld aus zu geben.

Wir haben uns nämlich gemeinsam die Künstlerin Shiroku angesehen, waren beim Workshop „Game Development“ und haben im Games Room gezockt. Gerade der Workshop war für meinen Hamster das Highlight der Con, denn so konnte er endlich Mal Kontakte zu Leuten knüpfen, die das Programmieren zum Beruf gemacht haben… warum gerade das so wichtig war für ihn, kann bzw. darf ich euch allerdings noch nicht im Detail verraten.bat_bar

Darum kommen wir nun auch zu den Dingen, die wir uns so geleistet haben, denn die ChisaiiCon ist nach wie vor eines der Events im Jahr für die ich mein Geld spare! Hier ist einmal ein Foto von allem zusammen:

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Im Vergleich zu 2014 hat sich das Shopping allerdings ganz schön in Grenzen gehalten – zumal ihr hier die Sachen von mir und meinem Hamster seht. Wir hätten da also eine Levi Figur, eine One Piece Figur, Naruto Sticker, eine Naruto Tasse, ein Iron Sky Brettspiel, eine Solty Rey DVD (Folge 1 – 4), das Con Programmheft, davor einen Tokyo Goul Fächer, eine schwarze Lolita Bluse von Bodyline, eine Schweißerbrille, einen goldenen Schlüssel (den ich nicht zuordnen kann, ich vermute mal, dass der aus Kingdom Hearts kommt oder so) und einen richtig coolen „Augenring“.

Was auf dem Bild fehlt, sind ein Dalek Schlüsselanhänger, den ich meinem Hamster geschenkt habe, ein paar neue Kontaktlinsen, die ich in erster Linie für August gekauft habe und eine Postkarte der Künstlerin Miss Geisterhaus, die bereits unsere Haustür ziert:

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Von den ganzen Sachen hat sich mein Hamster nur 2 Dinge gekauft:

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Ja, ich weis auf dem Foto sind 3 Dinge zu sehen, aber die One Pice Figur hat er sich nicht selbst gekauft, sondern aus einer „Lucky Bag“ gezogen.

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Und wo wir schon bei den Figuren sind, hier ist eine Detailansicht von der Levi Figur, über die ich mich echt gefreut habe, als ich sie aus der „Lucky Bag“ zog. Nur mit dem kleinen Engel der dabei war, kann und werde ich nichts anfangen! Darum ist der auch noch eingepackt.

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Und zum Schluss noch ein Foto von dem „Augenring“, den ich gesehen habe und sofort haben musste! Ich finde den echt mega genial, auch wenn der mir nur auf den Daumen passt – für die anderen Finger ist der viel zu groß…

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(PS. Das Buch auf dem der Ring liegt ist das „Vampyre Sanguinomicon: The Lexicon of the Living Vampire“ von Father Sebastiaan, auf das ich vielleicht nochmal zu sprechen komme, wenn ich es gelesen habe)bat_bar

So, das war nun mein Eintrag zur ChisaiiCon 2016. Ich muss sagen, mir hat es wieder riesen Spaß gemacht – trotz Sonne. Nur vermisse ich in gewisser Weise dann doch das Maid Café, welches schon letztes Jahr nicht mehr dabei gewesen sein soll.

Ach ja, nach der Con waren wir dann noch im Kino und haben uns den WoW  Film an geschaut. Wenn ihr wollt schreibe ich dazu auch mal eine Review. Nur eines möchte ich schon jetzt dazu erwähnen: Der Film lohnt sich, selbst für Leute die keinen oder nur wenig Plan vom WoW Universum haben!

12 Jahre girugamesh (ギルガメッシュ)

Heute gibt es von mir ein ganz besonderes Dienstagsgedudel, nämlich zu der Band, die mich quasi mein halbes Leben lang begleitet hat und bei der ich letzten Sonntag das Konzert ihrer Abschiedstour besucht habe. Ja, die Band wird sich nach Beendigung der chimera Tour auflösen, aber dazu kommen wir später.

girugamesh (ギルガメッシュ) ist übrigens die einzige Band, die ich noch nach meiner Zeit in der Visual Kei Szene stetig verfolgt habe, weshalb die heutige Bandvorstellung ein wenig lang ausfallen könnte und auch eine sehr persönliche Note aufweist. Trotzdem viel Spaß beim Lesen!

Dies hier ist ein recht altes Foto der Band, zu sehen sind hier von links nach rechts: Gitarrist Nii, Sänger Satoshi, Drummer Яyo, und Bassist Shu.

Gegründet wurde die Band 2003 wurde in der Kantō Region Japans, in der Nähe von Tokio. Anfangs hatte girugamesh jedoch keinen Sänger. Versuche mit Supportsänger TOSHIYA oder dem ersten festen Sänger Cyrien, sind früh gescheitert. Erst mit Satoshi fand man einen passenden Sänger. Auch der zweite Gitarrist  Hotaru, ging noch bevor die Band überhaupt wirklich aktiv wurde. Dies geschah nämlich erst knapp ein Jahr später im März 2004.

Am 24. März war ihr Debüt in der Motoyawata ROUTE 14, wobei sie parallel dazu ein Demotape veröffentlichten, was jedoch auf sehr wenige Pressungen limitiert war. Es folgten weitere Auftritte bis sie im August gleich zwei CDs kostenlos auf einmal verteilten. jelato und Sakaurami gaben einen Vorgeschmack auf ihre erste Single „Kaisen Sengen“ -Kikaku-gata Enban-, welche am 15. August erschien. Die Single musste 2 Monate später noch einmal nachgepresst werden und erschien in zweiter Version mit einem Extrasong.

Ende des Jahres folgte noch die Single „Kuukyo no Utsuwa“ -Kyosaku-gata Enban-, wobei auch diese nachgepresst werden musste. Im Februar 2005 ging es erstmal auf kleine Wintertour, wobei das finale Konzert im bekannteren Meguro Rock May Kan stattfand. Im März folgte dann eine besondere Live-DVD, wo Konzertmitschnitte von Phantasmagoria, Vidoll und auch girugamesh zu finden waren. Highlight im Frühjahr war auch ihr Two-Man mit Marusa am 15. April, woraufhin am 20. April eine gemeinsame CD namens Senyuu Kyoutou Uta folgte.

Vom guten Start in das Jahr beflügelt, folgte das erste Mini-Album Goku -Shohan-gata Enban- am 25. Mai, welche ebenfalls schon im Folgemonat nachgepresst werden musste. Von Mai bis Juli ging es dann auf eine groß angelegte Tour. Das Finale Konzert dieser Tour war nicht nur ausverkauft, sondern auch das erste One-Man der Band, ein doppeltes Highlight. Im Herbst erschien ihre Single Fukai no Yami -Meikyou-gata Enban-. Halloween veröffentlichten sie zwei Singles: Honnou Kaihou -Kakusei-gata Enban- und Risei Kairan -Ranchou-gata Enban-, bevor sie entspannt ins neue Jahr starteten.

2006 startete ein wenig ruhiger, wobei im Frühjahr ihre erste One-Man-Tour stattfand und im April auch eine neue Single auf den Markt geworfen wurde. Nach dieser ging es ins Tonstudio, um endlich das erste Album 13’s reborn, zu produzieren, mit dem sie Ende Juli zurückkehrten. Im Herbst folgte darauf wieder eine größere Tour, wobei es dieses Mal auch ins Ausland ging.  Nach dieser Tour waren sie Anfang 2007 auch Teil des „JRock Revolution Festivals“ in Amerika, gefolgt von der Teilnahme am J-Shock 07 in Köln.

Sie kehrte einige Zeit später nochmal nach Deutschland zurück, um beim „Asia Pacific Festival“ in Berlin Teilzunehmen. Im Großen und Ganzen war 2007 aber fast nur ein Livejahr geworden. Ende des Jahres, am 26. Dezember 2007 erschien noch ihr Album girugamesh, welches eines meiner absoluten Favoriten ist unter anderem wegen dem Song kowareteiku sekai, welcher mich doch stark beeinflusst hat. Im Jahr 2008 machte die Band genauso weiter, wie das Jahr zuvor und traten fast nur Live auf und brachten kaum Veröffentlichungen auf den Markt. Immerhin verschlug es girugamesh so auf Konzerte nach Paris, London, Stockholm und Helsinki.

Im Sommer waren sie auch Gäste auf WACKEN, womit ich selbst ehrlich gesagt nie gerechnet hatte. Im November erschien ihr drittes Album MUSIC, woraufhin es auf Crazy Tour 08-09 ging. Angefangen in Japan 2008, endete die Tour in Europa Anfang 2009. Im Sommer fand eine weitere Tour statt, wobei parallel dazu endlich wieder eine Single folgte. Im Juni erschien Alive, gefolgt von der DVD Crazy Crazy Crazy, von ihrer Crazy Tour. Nach den Sommerkonzerten erschien dann Anfang August noch die Single Border, für die auch das obige Foto entstand, und einige Zeit später am 7. Oktober folgte die Single Crying Rain. Ende 2009 gab es dann wie gewohnt ihr nächstes Album Now, wobei vor allem die DVD keine Wünsche übrig ließ. Genau um diese Zeit rum realisierte ich das erste Mal wirklich, dass diese Band definitiv meine Lieblingsband war und darum war ich auch extrem happy darüber, als ich 2010 zum Geburtstag den Band Hoddie geschenkt bekommen habe:

Während ich mich also mega über dieses Geschenk freute, tourte die Band 2010 wieder fleißig live durch Japan. Weshalb es in dem Jahr auch nur zwei Single realeases Color und Inochi no Ki. Zwischen den Releases war die Band auf Tour über den Sommer beschäftigt. Ende des Jahres sollte ihr Album GO erscheinen, es verzögerte sich jedoch und erschien dafür im Januar 2011. Dafür wurde dieses aber umso mehr gefeiert bei den Fans. Neben einer großer Anzahl an Liveauftritten hatte girugamesh im Sommer 2011 ihre erste richtige Welttour, die größtenteils komplett ausverkauft war. Danach waren sie auch beim V-Rock Festival 2011 anzutreffen. Anfang 2012 erschien eine lang erwartete DVD der Band und im Sommer die Single Zantetsuken. Von der ich allerdings das Musikvideo nicht ganz so gelungen fand…

Zugegeben ab 2012 wurde es für mich ein wenig schwierig den Aktivitäten der Band zu folgen, da ich 1. mit dem Beginn der Ausbildung so einiges um die Ohren hatte und zweitens verstand ich das „SADISTIC YEAR 2012 Special“ nicht so ganz. Erst Anfang 2013 war mir dann klar, das es sich um eine spezielle Tour der Band durch Japan handelte, welche sie veranstaltete um genug Zeit zu haben fürs Tonstudio, denn 2013 erschien erst die Single Incomplete und im November des Jahres das neue Album Monster, mit dem girugamesh dann auch im Anschluss auf Welttour ging. Dabei spielten sie u.a. auch im ausverkauften Lido in Berlin. Im Anschluss an diese Tour gab es 2014 wiederum ein weiteres Album mit dem Titel Live Best, welches zugleich auch das erste Best-Of der Band war.

Ein halbes Jahr nach diesem Album erschien das Mini-Album gravitation, welches fast an mir vorbei gegangen wäre, da ich mich zu der Zeit mit ganz anderen Dingen beschäftigen musste, die allerdings jetzt nicht hier her gehören. 2015 tourte die Band dann mal wieder durch Asien und spielten auch den ein oder anderen One-Man in ihrem Heimatland.

Im Januar dieses Jahres brachten girugamesh dann das Mini Album chimera heraus und gaben auch recht früh die Tourdaten für die gleichnamige Tour bekannt. Schon da habe ich mit meinem Hamster aus gemacht, dass wir unbedingt auf eines der Konzerte in Deutschland gehen müssten – und so ging es für uns letzen Sonntag nach Berlin ins Lido, in dem girugamesh 2 Jahre zuvor bereits gespielt hat.

Ich habe mich wirklich tierisch gefreut, als ich die Karten für das Konzert in der Hand hielt, so kam ich endlich auch mal in den Genuss die Band live zu sehen. Dass dieses Konzert das erste und letzte ist,welches ich von dieser Band sehen würde, ahnte ich da noch nicht. Dementsprechend geschockt war ich, als die Nachricht die Runde machte, dass sich die Band nach Beendigung der Tour auflösen würde. Und ich kann es immer noch nicht fassen….

Jedoch bin ich darum umso glücklicher, dass ich girugamesh wenigstens einmal live erleben konnte und ich nicht wie bei so manch anderer Band einfach nur via Internet Videos von Auftritten anschauen konnte. Da ich allerdings damit beschäftigt war zu feiern und der unglaublichen Hitze stand zu halten, die im Lido herrschte, gibt es nur ein einziges Erinnerungsfoto von diesem Abend, welches mein Hamster für mich gemacht hat. Alles andere bleibt einfach eine unvergessliche Erinnerung ♥

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girugamesh fing als Visual Kei Band an und konnte dadurch eine solide Fanbase aufbauen und wurde sehr schnell auch außerhalb dieser Szene bekannt. Ihre Musik war trotz stetig wachsender Fangemeinde immer harter und trotzdem sehr eingängiger Rock bis hin zum Nu-Metal. Die Texte wurden überwiegend von Sänger Satoshi geschrieben und handelten nicht selten von Krieg, Gefängnis, Lügen und Betrug. Und trotzdem oder gerade deshalb und aufgrund der Tatsache, dass sie doch einen recht „soften Look“ an den Tag legten (für eine Visual Kei Band), waren sie sehr beliebt unter J Rock Fans.

Ich selbst bin sehr gespannt auf die Zukunft, denn auch wenn es die Band nicht mehr geben wird (und ja ich weine dieser Band tatsächlich nach!), so denke ich doch nicht, dass sich alle aus dem Musikgeschäft zurück ziehen werden. Яyo zum Beispiel hat in letzter Zeit teilweise echt aufsehen erregt mit den Coversongs, die er auf seinem YouTube Channel hochläd…

 

Dienstagsgedudel: D

Vor gut einem Monat habe ich euch zuletzt eine Band vorgestellt und darum ist es mal wieder Zeit dafür. Also stelle ich euch die Band vor, die wohl den kürzesten Namen überhaupt hat – zumindest ist mir keine Band mit einem kürzeren Namen bekannt. Wie so manch andere Band, die ich hier im Blog vorgestellt habe, gehört auch D zu den japanischen Bands. Im Gegensatz zu den bereits vorgestellten, habe ich von dieser Band nur eine Hand voll Lieder gehört, das heißt vor diesem Eintrag habe ich mich nicht ein Stück mit der Bandgeschichte auseinander gesetzt. Man möge mir also Lücken und Fehler verzeihen ^^

D entstand im März 2003, nachdem sich die Band Syndrome trennte bzw. 3 Mitglieder dieser Band einfach weiter zusammen spielen wollten. Und so gründeten ASAGI, Ruiza und SIN, nach ein wenig selbstauferlegter Pause, die Band D. Mit an Bord holten sie sich Rena und HIROKI, die zufor auch schon in einigen Bands gespielt hatten. Ihr Debüt hatte D am 6. April bei der Veranstaltung „SHOCK JAM #001“  im Kawasaki Club CITTA.

Bereits bei diesem Event traten sie mit Kagrra, und Nightmare auf. Nach dem Debüt hatte die Band eine Handvoll geheimer Liveauftritte, wobei sie da schon Unterstützung von den Bands Kra, Fatima oder Doremidan erhielten.  Im Juni 2003 trennte sich SIN von D und seiner Musikerkarriere. Zur selben Zeit wurde aber auch der zweite Gitarrist Ruiza aus immer noch unklaren Gründen ins Krankenhaus eingeliefert. Um die eingeplanten Konzerte trotz allem zu bewältigen, holten sie sich HIDE-ZOU und tetsu als erfahrene Supportmusiker dazu.

Ihr erstes Mini-Album erschien im Juli 2003 mit dem Titel NEW BLOOD, was von ihrem eigenen Label God Child Records mit nur 100 Stück herausgebracht wurde. Erst im September war Gitarrist Ruiza wieder fit und aus dem Supportmitglied HIDE-ZOU wurde in der Zeit ein fester Bestandteil der Band, um SIN zu ersetzten. Trotz des holprigen Starts feierte D am 27. November 2003 ihr erstes One-Man und dort verteilten ihre kostenlose Single Alice.

Das Jahr ging mit ein paar Konzerten entspannt zu Ende und 2004 mit ihrem zweiten Mini-Album Paradox im Januar 2004 wieder los. D startete zudem eine Reihe gesponserter Events unter dem Namen „Mad tea Party“, wobei sich Bands wie 12012, Gimmick und DuelJewel daran beteiligten. Im Sommer 2004 feierte D mit ihrem One-Man „Yume na Rishi Kuuchuu Teien“ ihr 1-jähriges Jubiläum und gab am selben Tag die Limited Edition ihrer Debütsingle of the same name heraus. Die reguläre Version erschien erst einige Tage später. Sie war die Erste, die der Gruppe gute Chartplatzierungen im Major und Indiebereich einbrachte.

Bereits im Herbst gab die Gruppe die vierte Ausgabe ihres „Mad tea Party“ Events und die Liste ihrer Auftritte schien immer länger zu werden. Im Dezember erschien zudem passend zum Weihnachtsgeschäft eine zweite Version ihres Debütmini-Albums heraus. Das Jahr ging mit Konzerten zu Ende und fing wieder mit welchen an. Außerdem erschien im Januar ihre zweite Single.

D steigerte sich im Jahr 2005, Neuauflagen einiger ihrer Singles und Alben, sowie einer gut laufenden Tour im Frühling. Ihre dritte Single erschien zudem mit ihrer ersten DVD mit einem Video darauf. Kurz nach der Single, Ende Juli, entschied sich Rena die Band zu verlassen. Zum Ausgleich dazu spielte HIDE-ZOU nun abwechselnd Bass und Gitarre. Highlight des Jahres war auch die Herausgabe ihres ersten, eigenen Visual Kei Magazines, welches den bekannten Namen „Mad tea Party“ erhielt.

Im August hatte die Band eine Tour mit D’espairsRay vor sich, wobei zeitweise auch Vidoll und Phantasmagoria im Sommerprogramm mit D auf der Bühne standen. Für die Fans gabs noch das erste Album zu bestaunen, wobei D selber immer noch auf großer Tour war, welche auch erst im Dezember endete. Ende des Jahres 2005 hatte D außerdem zugelegt, da Tsunehito als Bassist beitrat. Mit ihm brachte man eine überarbeitete Variante ihres Debütalbums heraus, wo man 3 Extrasongs finden konnte.

Das Jahr 2006 unterschied sich kaum vom Vorjahr. Die Band brachte immer wieder Neuauflagen ihrer alten Sachen raus, abgewechselt von neuen Sachen. Ihr Magazin lief gut, auch die ersten Fotobücher wurden gut verkauft. Für ihre Konzerte hatten sie auch immer mehr Unterstützung gefunden, Bands wie lynch. freuten sich über die Möglichkeit, mit D zusammenzuarbeiten. Doch auch Solo waren die Bandmitglieder vereinzelt aktiv. Ruiza veröffentlichte ein Mini-Album, Asagi seine erste Solosingle.

Die Band selber veröffentlichte ein zweites Album, was sie dazu animierte, die Fans mit einer großen Tour zu belohnen. Das finale Konzert am Ende der Tour war am 6. Dezember 2006 und war das erste, was aufgenommen und später als Live-DVD veröffentlicht wurde.

2007 hatten sie ihr erstes Konzert, welches vom D-Fanclub gesponsert worden war. Es war so gut besucht, dass im März 2007 ein weiteres folgte. Neben drei weiteren Singles hatte die Band  wieder viel Zeit auf Konzerten verbracht, dazu gehörten gesponserte Events. Außerdem brachten sie bereits die 9. Ausgabe ihrer „Mad Tea Party“ Zeitschrift heraus. Im Herbst hatten sie ihr drittes Album am Start, was Platz 2 der Indiecharts erreichte und sie waren, wie schon bei den Vorgängern, dafür auch wieder auf Tour. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin auch ich dann auf die Band aufmerksam geworden, oder besser auf das obige Musikvideo.

Am 21. Dezember 2007 gab die Band bekannt, dass sie einen Majorvertrag mit avex trax Sublabel Smile Company unterschrieben hätten. Debüt hatte D aber erst am 12. März 2008, als ihre Single BIRTH erschien, sowohl Indie- als auch die Majororiconcharts stürmte und das zweite Lied der Band ist, welches mir nach wie vor ganz besonders gut gefällt (siehe weiter unten).

Für den Sommer 2008 war D Teil von verschiedenen Events, wie das „MUSIC JAPAN ~Neo Visual-Kei Manatsu no Utage 2008~“ und ähnlichen, wobei sie zusammen mit Bands wie abingdon boys school oder Merry spielten. Außerdem sollten ihre Fans mit einer DVD ihres letzten Konzertes ihrer Indiezeit belohnt werden. Nach einem recht aktiven Jahresanfang, wurde es ab August ruhig um die Band.

2009 hatte D anfangs mit ein paar Dämpfern zu kämpfen, ihre relativ schnell erscheinenden Singles erreichten zwar noch die Charts, platzierten sich mit jedem Release aber immer schlechter. Auch ihre DVDs wurden im Vergleich zu ihren sonstigen Arbeiten eher mäßig gekauft. Sie veröffentlichten im Sommer ihr Album Genetic World, gingen dafür auch auf Tour, wobei einige Konzerte auf Grund von einer Grippewelle in den jeweiligen Städten abgesagt werden musste. Nicht zu vergessen war ihr Auftritt beim V-ROCK FESTIVAL 09, zusammen mit Versailles, the Gazette, uvm.

Das Jahr 2010 startete dafür um so besser für D, die als erstes mit einem neuem Album und der passenden Tour, damit war die Band schon vor Jahresbeginn mit April ausgebucht. Im Sommer folgte dann auch gleich ihre nächste Single und sie konnten auf zwei Majorjahre zurückblicken. Nach einem Two-Man zusammen mit Vidoll zog sich die Band wieder ins Tonstudio zurück und veröffentlichten noch 2 weitere Singles, die jeweils mit ein paar Konzerten abgerundet wurden.

Wie bereits 2010 startete D auch ins Jahr 2011 mit einem neuem Album und der dazu passenden Tour. „VAMPIRE SAGA“ wurde auch als erste in Europa veröffentlicht. Dazu passend kam die Band auch für eine Tour nach Europa und absolvierte erste Konzerte in Amerika. Kurios war nur, dass D ebenfalls bekannt gab, sich von ihrem Label zu trennen, obwohl sie unter diesem große Erfolge verbuchen konnte. Noch überraschender kam es, dass D nicht zu einem neuen Majorlabel ging, sondern ihr altes Indielabel bevorzugte.

Grund war, dass D sich lieber selbst Treu bleiben wollte, als nur ständig CDs auf den Markt zu werfen, um ihr Label zufrieden zu stellen. Ende Juli erschien 2011 dann auch ihre Single Torikago goten~L’Oiseau bleu~. Sie gingen danach auf eine groß ausgedehnte Tour. Das finale Konzerte am 30. August wurde mit breitem Interesse im Internet live mitverfolgt. Ende 2011 erschien ihr Mini-Album Huángdì ~Yami ni Umareta Mukui~, mit dem sie die alte Zeit einläuteten. Außerdem brachte die Band ein Memorial Book zu ihrer „VAMPIRE SAGA“ Tour heruas.

Im Frühjahr 2012 veröffentlichten sie außerdem eine  etwa 70 Minuten lange „D TOUR 2011 VAMPIRE SAGA ~Path of the Rose~ European Tour and A-Kon Documentary “ DVD. Diese erschien in Europa und den USA  allerdings erst am 20. Oktober 2012. Aber nicht nur damit war die Band sehr fleißig in dem Jahr, denn im Mai erschien eine neue Single Dying message und noch vor Erscheinen der Single gab die Band schon die Veröffentlichung einer weiteren Single am 18. Juli 2012 bekannt, welche dann  Danzai no gunner hieß. Ende 2012 erschien dann noch ein neues Mini-Album.

Auch im Jahr 2013 war die Band äußerst fleißig und brachten einiges an Singels heraus und das wieder bei einem Majorlabel, genauer gesagt FlyingStar Records, zu dem sie Mitte 2013 wechselten. Im Januar 2014 brachte die Band dann ein Best-Of Album heraus, welches sehr passsend Vampire Chronicle ~ V-Best Selection~ hieß. Darauf zu finden ist u.a. auch der Song Der König der Dunkelheit, welcher trotz deutschem Titel auf Japanisch ist und mit dem ich einen meiner Ex-Freunde für die japanische Musik begeistern konnte (da dieser vorher am liebsten meinen ganzen „Japan Kram“ verbrannt hätte, ist auch dieser Song bei mir in sehr guter Erinnerung geblieben).

Im November 2014 folgte dann das Album Kingdom und die Ankündigung, dass sich die Band nach Erscheinen eine Auszeit nehmen wollte bzw. musste. Denn Leider gab Sänger ASAGI bekannt, dass er an einer Krankheit namens Kraniomandibuläre Dysfunktion leidet, einer schmerzhaften Fehlregulation der Gelenke und Muskeln des Kiefers. Aufgrund dieser Krankheit kann er dem hektischen Terminplan der Band nicht mehr folgen.

Viele Fans dachten schon, dass das das Ende der Band sei, doch im September 2015 meldete sich die Band überraschender Weise, mit der Single HAPPY UNBIRTHDAY  im Gepäck, zurück. Und im Dezember veröffentlichten sie eine weitere Single mit dem Titel MASTER KEY.

Über die aktuellen Aktivitäten der Band habe ich jetzt im Detail nicht viel gefunden, außer dass sie letzen Monat eine neue DVD auf den Markt gebracht hat. Generell gehen sie es jetzt nach ASAGIs Genesung etwas langsamer an, als noch zuvor. Doch eines ist Sicher: D hat bisher eine beeindruckende Karriere zurückgelegt und setzen damit auch ein Zeichen, nämlich das eine Band sich nicht anpassen muss, um erfolgreich zu sein.

Wer sich die drei verlinkten Videos angeschaut hat, der wird gemerkt haben, dass ihre Musik ist eine Mischung melodischen Metal mit einem Touch Rock, einer Priese japanischer Folklore und eindrucksvollen Balladen ist, wobei alles stets von der kraftvollen Stimme ASAGIs dominiert wird. Ihr Themenspektrum ist weitreichend, genauso wie die phantasievollen Kostüme, was alles zu einem unglaublichen Gesamtkonzept verschmolzen macht.

Die Band engagiert sich auch für andere Indieband’s. Ihr nach wie vor erscheinendes Magazin „Mad tea party“ bietet immer wieder spannende Artikel zu verschiedensten Bands der Visual Kei Szene. ASAGI ist zudem nicht nur als Lyriker am Werk, sondern hat bereits eine Vampirgeschichte geschrieben und veröffentlicht, die in ihren Songs auch gerne aufgegriffen und verarbeitet wird.

Wer von euch nun immer noch nicht genug von der Band hat, des Japanischen mächtig ist und auf dem Laufenden gehalten werden möchte, dem empfehle ich auf deren offiziellen Facebookseite oder der Webseite vorbei zu schauen!

Anime Challenge: bestes Animationsstudio

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Ich kenne nur ein Animestudio mit Namen bzw. ist mir nur dieses eine bewusst aufgefallen. Und bis auf dieses eine achte ich auch nicht darauf welches Studio den Anime macht, den ich mir anschaue… ich weis, bei den Anime Fans, die ich bis jetzt so alles persönlich kennen gelernt habe, ist diese Haltung verpönt, aber wie heißt es doch immer so schön: „Who cares?!“

Und ja, das Animestudio, welches ich meine, dürfte sogar denen etwas sagen, die sonst nichts mit Anime am Hut haben. Ich spreche natürlich von dem allseits gelobten und geliebten Studio Ghibli, das für Meilensteine wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke, Das wandelnde Schloss, Mein Nachbar Totoro und viele andere mehr verantwortlich ist.

Doch anstatt groß über diese wirklich weltweit bekannte Studio zu schreiben, habe ich euch eine kleine Doku herausgesucht, die ihr euch ansehen könnt. Diese erklärt besser als ich, was Ghibli ist und was dieses Studio zu etwas besonderem macht:

Warum ich Filme, die von diesem Studio gemacht worden sind, meist hellhörig werde, das kann man sich denken, wenn man sich meine Beiträge zu Prinzessin Mononoke oder Pom Poko durchliest. Außerdem liebe ich die Geschichte und die Kultur Japans, also die alte Kultur, bzw. die Mythologie fast noch mehr als die aktuelle Anime Szene. Und genau deshalb trifft so gut wie jeder Film der Ghibli Studios meinen Geschmack!

Anime Challenge: Bestes JRPG

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In Anbetracht der Tatsache, dass es letzen Freitag schon um Games ging, kommt es mir irgendwie so vor, als sollte ich doch bei der „Gamer Girl Challenge“ zu der ich auf Instagram eingeladen worden bin, mitmachen. Nun, da ich aber momentan genug Challenges habe, wird das wohl noch ne Weile dauern, bis ich an noch einer teilnehme ^^“

So nun aber zurück zum Thema JRPG! Davon gibt es ja eine ganze Menge und es ist sicherlich auch nicht verwunderlich, dass dieses Game-Genre zu meinen liebsten Genres (neben „Hack and Slash“), gehört. Und wer sich bei Steam ein wenig umschaut, der wird auch eine Menge an JRPGs finden. Allen voran sind hier natürlich die Spiele aus dem Final Fantasy Universum. Ich möchte mal zu Recht behaupten, das Final Fantasy zu den bekanntesten, erfolgreichsten und beliebtesten Spielen aus dem JRPG Bereich zählt.

Da diese Challenge Aufgabe aber eher wenig mit Anime zu tun hat, möchte ich euch heute das Spiel zeigen, mit dem das (Konsolen)zocken angefangen hat. Ich rede von dem 1995 für Super Nintendo erschienenen Spiel Illusion of Time.

In dem Spiel ist man der kleine Junge Will und muss Angangs einen Botengang zum König erledigen, der sich allerdingsbetrogen fühlt und einen dann in den Kerker steckt. Ab da ist es sozusagen die Aufgabe von Will mithilfe von Gaia, der Flöte des Vaters und einigen Kräften, die in ihm schlummern, die Welt vor dem Untergang durch einen Kometen zu retten.

Während des Spiels bereist man dann auch noch ganz nebenbei alte Inka-Tempel, das Gebiet der Chinesischen Mauer, Angkor Wat, ägyptische Pyramiden oder den Turm zu Babel. Warum man diese Orte bereist, wird einem spätestens klar, wenn man sich den japanischen Originaltitel anschaut. Der lautet nämlich ガイア幻想紀 (Gaia Gensōki) und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Aufzeichnungen der Illusion von Gaia“. Warum das Spiel nun Illusion of Time heißt, kann man sich denken, denn der eigentliche Wortlaut des Titels hört sich eher nach einem Dokumentarfilm an als nach einem JRPG.

Warum Dokumentarfilm? Nun wer in der Schule aufgepasst hat, der wird sicher irgendwann aufgeschnappt haben, dass Gaia eine andere Bezeichnung für Erde ist, welche auch im Logo des Spiels zu erkennen ist…

Generell scheinen JRPGs in dem Zeitraum in dem auch dieses Spiel erschienen ist, sich viel mit der Erde beschäftigt zu haben, so z.B. auch das Spiel Terranigma, bei welchem man von der Unterwelt aus die Erde rettet. Zu dem Spiel habe ich vor einiger Zeit auch mal ein Lets Play angefangen, welches aktuell allerdings pausiert, da ich dafür erst technisch ein wenig aufrüsten muss.

Sollte ich es dann trotzdem irgendwann schaffen das LP zu beenden, habe ich auch vor, von Illusion of Time eines zu machen. Sollte sich da was tun, halte ich euch natürlich via Facebook und Twitter auf dem Laufenden.Normalerweise würde ich euch an dieser Stelle ja einen Trailer von Illusion of Time zeigen, allerdings scheint es so als wären Trailer damals noch nicht so present gewesen zu sein oder das Spiel ist einfach zu alt für einen Trailer…. dennoch kann ich es euch nur wärmstens empfehlen! Und auch wenn es vielleicht einige nicht mögen, so bleibt es doch immer meine Nr. 1 unter den JRPGs, denn es hat meine Kindheit doch schon sehr geprägt!

“Are you a pure gothic & lolita?” Teil 2

Heute übersetze ich den zweiten Teil des Quizes, welches Xelyna the Gothic Lolita bereits aus dem Japanischen ins Englische übersetzt hat. Dieses Mal ist das Ganze etwas Kürzer ausgefallen, als das letzte Mal.

Wie beim ersten Teil auch, werde ich euch auch gleich meine Antworten dazu niederschreiben. Also viel Spaß beim Lesen!

Zum Originalpost geht es > hier

bat_barManieren

1. Du legst immer dein Ganzes Herzblut in gutes Benehmen (Ja/Nein)
Ja, gutes Benehmen ist wichtig. Und ich zitiere nicht um sonst gerne Lumière aus dem Anime Kiddy Grade, die ja immer wieder sagt: „Mädchen müssen elegant sein!“ und außerdem erwähne ich nicht um sonst in jeder Selbstbeschreibung das ich die heutige Jugendsprache und deren Benehmen echt nicht ausstehen kann!

2. Du hast immer eine gute Körperhaltung (Ja/Nein)
Nein, nicht immer. Wie ich am Sonntag bereits erwähnt habe, muss ich da jeden Tag für arbeiten, das ich ne gute Körperhaltung habe. Häufig muss ich mich auch innerlich darauf konzentrieren eine gute Körperhaltung an den Tag zu legen, weshalb ich ab und an auch mal etwas abweisend bin.

3. Du überschlägst nie deine Beine im Zug (Ja/Nein)
Ja, denn auch wenn ich mal ne Hose trage und ich das also theoretisch machen könnte, macht man sich dadurch unnötig breit und kann eventuell Leute die einem Gegenüber sitzen, belästigen. Da das unhöflich ist, lasse ich es gleich komplett sein. Wenn ich Röcke oder Kleider trage, mache ich das erst recht nicht, selbst wenn es sich nicht um Lolita Kleidung handelt.

4. Du findest Lolitas die ihre Beine überschlagen und rauchen nicht süß. (Ja/Nein)
Ja, süß ist das nicht. Für mich ist das Beine überschlagen in Lolita Kleidung eh ein No-Go, denn dadurch kann jeder den Petticoat und was man sonst noch so drunter trägt sehen da der fluffige Petti beim Beine überschlagen alles anhebt. Was das Rauchen angeht so ist das nie süß. Und seit meine Mom aufgehört hat zu rauchen kann ich ja ganz öffentlich sagen, dass ich es nicht mag – absolut nicht. Darum bin ich auch froh das mein Hamster ein Nichtraucher ist.

5. Sobald du nach hause kommst, säuberst und polierst du deine Schuhe bevor du sie weg stellst. (Ja/Nein)
Ja, inzwischen mache ich das wirklich, denn ich habe gemerkt dass die Schuhe dann länger halten wenn sie gepflegt werden. Und da ich meine Plateaustifel momentan echt liebe möchte ich auch das diese besonders lange halten. Schließlich habe ich nur 3 paar Schuhe und trage diese auch meistens so lange bis die zu kaputt sind um sie zu reparieren.

bat_barHaare und Make-Up

6. Es ist nicht möglich keine weiße Haut zu haben. (Ja/Nein)
Ja, in der Hinsicht habe ich Glück, denn ich bin von Natur aus sehr hellhäutig und meide sowieso so gut es geht direkte Sonne. Schließlich habe ich eine Sonnenallergie und da vertragen die Sonne und ich uns nicht sonderlich.

7. Du würdest nie im Meer schwimmen. (Ja/Nein)
Ja, ich kann nämlich nicht schwimmen (。•̀ᴗ-)✧

8. Du hast immer einen Schirm dabei wenn du vor die Tür gehst. (Ja/Nein)
Ja, im Sommer habe ich sogar immer 2 Schirme dabei. Einmal mein selbstgemachtes Sonnenschirmchen, den Grund steht bei Frage Nummer 6. und dann noch meinen Regenschirm, der locker in meine Handtasche passt. Den Regenschirm habe ich sogar immer dabei – als Hamburgerin muss man eben immer mit Regen rechnen.

9. Deine Traumfrisur ist lang, ohne Stufen oder ein Bob ohne Stufen (Ja/Nein)
Ja, als ich klein war wünschte ich mir ganz lange Haare und nachdem ich mir in der 6. Klasse meine Haare extrem kurz schneiden lasen habe, wünschte ich mir diese auch wieder. Aber meine liebste Frisur ist tatsächlich inzwischen der schulterlange Bob. Ich finde persönlich diese Länge steht mir am allerbesten.

10. Dein Pony ist dein Leben. Oder wenn du keinen Pony hast, ist dein Haar besonders lang. (Ja/Nein)
Ja, ich habe viele Jahre einen Pony gehabt und habe diesen auch geliebt. Es hat auch außergewöhnlich lange gedauert bis der raus gewachsen ist. Ergo habe ich aktuell keinen Pony, allerdings überlege ich mir doch wieder einen Pony schneiden zu lassen, denn ich vermisse den Pony doch schon sehr…

bat_barKultur

11. Nenne alle Harry Potter Bücher. (_/7)
Ich weis zwar nicht, was Harry Potter mit Lolita zu tun hat, aber gut da die Bücher Teil meiner Kindheit waren und ich auch fast alle habe, kann ich sie euch auch alle

  • Harry Potter und der Stein der Weisen
  • Harry Potter und die Kammer des Schreckens
  • Harry Potter und der gefangene von Askaban
  • Harry Potter und der Feuerkeilch
  • Harry Potter und der Orden des Phönix
  • Harry Potter und der Halbblutprinz
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Ergo ist hier meine Punktzahl: (7/7)

12. Wie heißt das Mädchen, das in „Nana“ Lolita Kleidung trägt?
Keine Ahnung, ich schaue den Anime zwar aktuell aber ich bin gerade mal bei der 3. Folge und hab noch kein Mädchen in Lolita Kleidung gesehen.

13. Wie heißt das Mädchen, das in „Death Note“ Gothic Lolita Kleidung trägt?
Misa Amane, ein Charakter den ich schon von Anfang an geliebt habe und durch den ich von Freunden meinen ersten Spitznamen bekommen habe. Denn als ich meine Haare noch nicht gefärbt habe, habe ich schon gerne Kleidung getragen die ihrer ähnlich sah und auch die typische Frisur von Misa habe ich geleibt und nach gemacht. Außerdem ist Death Note immer noch einer meiner liebsten Anime!

14. Wie heißt die berühmte Firma, die die Macaron herstellt, die in dem Film „Marie Antoinette“ auftauchen?
Den Film habe ich noch nicht gesehen, darum kenne ich die Antwort nicht.

15. Wie sind die Namen der dicken Zwillinge aus „Alice im Wunderland“?
Die beiden heißen Twideldi und Twideldum. Wobei ich die beiden nicht wirklich leiden mag. Da finde ich die beiden Charaktere, die genau so heißen (und ebenfalls Geschwister sind), aus Kiddy Grade viel besser! Das hier sind sie:

16. Wie heißen die beiden Hauptcharaktere aus „Kamikaze Girls“?
Momoko und Ichigo. Mir wird ja häufig nachgesagt, das ich den Nickname Ichigo gewählt habe, weil ich Fan des Anime Bleach sei. Aber kaum einer kommt auf den Film Kamikaze Girls. Dabei finde ich den Film wesentlich besser als den gerade angesprochene Anime. Dennoch habe ich selbst auch nicht an den Film gedacht, als ich mir den Nick aus gedacht habe. Und überhaupt, wenn man bedenkt, dass das ein Lolita Quiz ist, ist es vielleicht gar nicht so profitabel ausgerechnet den Namen von dem rüpelhaften Yakuza-Biker Girl zu tragen…

17. Wie lautet der Name der italienischen Vampirfamilie aus „Twilight“?
Volturi. Da ich die Bücher ja gelesen habe, weis ich das, auch wenn ich die richtige Schreibweise gerade nachschauen musste. Was das Ganze aber mit dem Lolita Thema zu tun hat, weis ich beim besten Willen nicht…

18. Wie lautet der vollständige Name des Buttlers aus „Kuroshitsuji“?
Sebastian Michaelis. Den Anime habe ich auch schon gesehen und war auch schon drauf und dran mir den Manga zu kaufen, aber dann kamen andere Manga heraus, die ich lieber lesen wollte (und von denen es noch keine Anime Adaption gibt) und so habe ich den Plan wieder verworfen. Im Gegensatz zur vorigen Frage, kann ich bei dieser hier allerdings gut verstehen, was er mit Lolita zu tun hat.

19. Wie heißt die Puppe die der Hauptcharakter in „Rozen Maiden“ besitzt?
Shinku. Auch hier habe ich den Anime bereits gesehen und ich finde ihn sogar wirklich toll! Doch ich bin weniger ein Fan von Shinku, mir sind Suigintou und Kirakishou viel, viel lieber! Hier ein Fanart von den beiden:

bat_barSo, das war nun der 2. Teil des Quizes – wie hat es euch gefallen?

 

„Are you a pure gothic & lolita?“ Teil 1

Ich kann schon verstehen, das Xelyna the Gothic Lolita es eigentlich nicht möchte das ihre Übersetzung aus der Gothic Lolita Bible gereblogt wird. Denn ich weis wie Zeitaufwendig und mitunter schwierig solch eine Übersetzung ist. Doch ich weis auch, das viele meiner Leser kein Englisch können und darum habe ich mich entschlossen den englischen Text ins Deutsche zu übersetzen.

Wer meinen Blogeintrag am Sonntag gelesen hat, der wird wissen, dass es eine Aufgabe in der LLC war dieses Quiz zu machen. Außerdem habe ich in besagtem Blogeintrag auch geschrieben, warum es den heutigen Blogeintrag nur auf Deutsch gibt. Außerdem werde ich die Fragen natürlich nicht nur übersetzen, sondern auch beantworten.

Also fangen wir an!bat_bar

Tei 1 „Gothic & Lolita Mentalität“

1. Du möchtest eine Puppe werden? Oder ein Roboter? Magst du künstliche Dinge? (Ja/Nein)
Ja, ich mag den Trend der „living Dolls“ und ich würde liebend gerne wie eine meiner Porzellanpuppen aussehen. Leider ist das gar nicht so einfach mit einer Haut wie meiner, die zu Neurodermitis und/oder Pickeln neigt. Ein Roboter würde ich nicht direkt sein wollen. Viel lieber wäre es mir, wenn es den Menschen möglich wäre wie im Anime Ghost in the Shell sich teilweise oder ganz zum Cyborg umbauen zu lassen. Dann könnte ich nicht nur ewig in diesem Leben bleiben, nein ich könnte auch all meine Makel los werden. Auch wenn ich sie dann wahrscheinlich durch neue ersetzen würde.

2. Mein Blut ist nicht rot. Ich denke, es ist rosa oder blau. Wenn nicht, weiß ich nicht einmal, ob ich welche habe… (Ja/Nein)
Nein, die Vorstellung das mein Blut eine andere Farbe hat als rot ist furchtbar. Generell sollten regelmäßige Leser ja wissen, wie ich zum Thema stehe. Wer es noch nicht weis, der sollte sich den Blogbattle Beitrag zum Thema noch mal durchlesen: Blut.

3. Du hasst schlampig, lockere Kleidung. Du magst Kleidung, die den Körper vorteilhaft umspielt. (Ja/Nein)
Ja, ich konnte mir schon in meiner Schulzeit nicht vorstellen in Jogginghose und Schlabbershirt aus dem Haus zu gehen – selbst als das Trend war. Und seien wir mal ehrlich, welches Mädchen mag es nicht in vorteilhaften Kleidern herum zu laufen?

4. Es ist nicht nur in der Kleidung, in dein Leben brauchst du Regeln oder Anweisungen oder liebst du ein konventionelles Leben. (Ja/Nein)
Nein, Regeln und Anweisungen sind zwar gut und wichtig, aber ich bin nicht abhängig davon und ein konventionelles Leben klingt in meinen Ohren zu spießerhaft als das es mir gefallen könnte. Da kommt der Punk in mir durch (。•̀ᴗ-)✧

5. Du magst keine Kleidung, die zu viel Haut zeigt. Auch im Sommer gefällt es dir nicht deine Haut zu zeigen. (Ja/Nein)
Ja, das Ganze hat schon recht früh in meiner Teenagerzeit angefangen. Damals wie heute habe ich Bauchfreie Tops gehasst. Und noch bevor ich die Lolita Mode entdeckt habe, hatte ich die „Macke“ entwickelt, das ich immer was an den Beinen hatte. Sprich selbst im Hochsommer habe ich immer ne Strumpfhose getragen. Denn ohne, fühlte und fühle ich mich nackt.

6. Allerdings magst du es ein Korsett zu tragen, um die Büste größer und schöner erscheinen zu lassen. (Ja/Nein)
Ja! Ich liebe Korsagen und Korsetts, auch wenn ich mir bis jetzt noch nicht viele leisten konnte. Wer sich „My Wadrobe“ anschaut, der weis, das ich genau 3 Stück habe, aber ein weiteres ist geplant, nämlich ein Korsett mit Tardis-Motiv. Korsetts trage ich aber nicht, um meine Brüste größer wirken zu lassen (dafür gibt es ja BHs), sondern einfach weil sie mir gefallen und bei der kleinen Oberweite die ich habe, ist es auch egal ob ich ein Korsett trage oder nicht. ヽ(´∀`ヽ)

7. Du wärst ungern in einer Zeit geboren sein, in der es noch ein Kastensystem gibt. Aber du hättest gerne eine Herr-Knecht-Beziehung. Natürlich wäre es wunderbar der Prinz oder die Prinzessin zu sein, aber auch die Vorstellung ein Dienstmädchen oder Butler zu sein und sich selbst anderen zu widmen ist ansprechend. (Ja/Nein)
Ja und Nein, ich mag Filme, die im 18./19. Jahrhundert spielen und ich bin nach wie vor ein riesen Fan vom Butler Riff aus dem Manga Good Child (siehe Bild), aber selbst ein Dienstmädchen sein, das würde ich nicht wollen. Zumindest nicht, wenn man von dem historisch korrekten Bild redet. Aber ich könnte mir gut vorstellen z.B. im Rahmen eines Work and Travel in Japan in einem Maid Café zu arbeiten.
Eine Prinzessin wollte ich schon als kleines Kind nie sein, aber zum Hochadel zu gehören, wäre schon nett – also Lady/Fürstin sein, das wäre was für mich *schwärm*

8. Wenn du jemanden in einem Gothic Lolita Outfit siehst, denkst du „A-ha! Das ist es!“. (Ja/Nein)
Ja, wenn das Outfit wirklich gut aussieht, ist das genau mein Fall! Ich bin nämlich nach wie vor eher der Fan von düsteren Lolita Stilen. Mit Sweet Lolita und alles andere was so extrem hell ist, kann ich kaum was anfangen.

9. Bis du über Lolita Mode gestolpert bist, war es dir egal was du getragen hast, oder hattest keine Kleidung, die du wirklich tragen wolltest. (Ja/Nein)
Nein, bevor ich über die Lolita Mode gestolpert bin, bin ich über die Visual Kei Szene gekommen und diese Szene definiert sich eben übers Outfit. Das heißt es war wirklich wichtig wie man ausgesehen hat, auch wenn die Outfits wesentlich punkiger waren als es bei jeder Lolita Mode der Fall ist – selbst bei dem Stil Punk Lolita.

10. Du hast nicht viele oder gar keine Freunde.Es macht Spaß, Freunde zu haben, aber du kommst auch ohne sie klar. (Ja/Nein)
Nein, ich habe recht viele Freunde und noch mehr Bekannte. Allerdings habe ich keine die selbst Lolita Kleidung tragen. Oder meine Freunde tun es so, das es nicht aussieht wie Lolita, das weis ich nicht. Und natürlich macht es mir Spaß freunde zu haben. Früher hätte ich auch gesagt das ich ohne sie auskomme, da ich viele Jahre lang keine richtigen Freunde hatte, aber heute möchte ich sie nicht missen.

11. Die Person, die du am meisten magst, bist du selbst. (Ja/Nein)
Nein, die Person die ich am meisten liebe ist mein Hamster.

12. Du würdest nie für einen Mann aufhören Lolita zu tragen oder deine Hobbys vernachlässigen. Eher würdest du ihn wieder fallen lassen. (Ja/Nein)
Ja, darum bin ich ja so glücklich das mein Hamster es schick findet, wenn ich Lolita trage. Außerdem sollte man in einer Beziehung zwar Kompromisse eingehen aber man sollte sich nie komplett verbiegen. Und ich würde die Beziehung auch beenden, wäre es der Fall, denn verbiegen lasse ich mich nicht!

13. Wenn Spitze aus dem Ärmel schaut, fühlst du wirklich gut.(Ja/Nein)
Ja. Eigentlich ist es mir ja egal, da ich recht wenig Sachen mit Spitze habe, aber ich habe hier mal mit „Ja“ geantwortet, weil mein Hamster das gerne mal niedlich findet.

14. Wenn du Kleidung trägst, die keine Lolita ist, fühlst du dich schlecht. (Ja/Nein)
Nein, ich fühle mich auch wohl, wenn ich im Pagan Style oder einfach nur in schlicht schwarz rum laufe. Und selbst wenn ich mal keine Lolita Outfits trage, sind es größtenteils Röcke und Kleider die ich trage. Wäre die Frage also gewesen ob ich mich in Jeans unwohl fühle, dann wäre aus der Antwort ein „Ja“ geworden.

15.Du willst ein Schloss in Europa besitzen. (Ja/Nein)
Nein, aber ich versuche jedes Mal, wenn es auf das Große Heinrichshorst Treffen, von dem einen Forum in dem ich angemeldet bin, zugeht, dabei zu sein. Bis jetzt noch ohne Erfolg, aber mal schauen wie es in Zukunft aussieht.

16. Du kannst die Namen von fünf Schlössern in Europa wiedergeben. (Ein Punkt für jeden Namen/ 5)
Eines, nämlich Schloss Heinrichshorst, kann ich benennen. Mehr fallen mir aus dem Stehgreif nicht ein. Ergo lautet mein Ergebnis hier (1/5).

17. Du möchtest in einem Land wie Deutschland, Frankreich, England oder Italien leben. (Ja/Nein)
Nein, ich möchte nicht in einem dieser Länder leben, ich bin in einem davon geboren. Denn wie ihr sicher wisst, bin ich geborene Hamburgerin und Hamburg liegt nun mal in Norddeutschland.

18. Du lernst Deutsch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. (Ein Punkt für jede Sprache./ 4)
Deutsch ist meine Muttersprache. Französisch hatte ich mal in der Schule, habe es aber zu Gunsten von HANZI (Chinesischkurs) damals schnell wieder aufgegeben. Die Aufgabenbücher aus der 8. Klasse habe ich immer noch, aber da ich aber neben Englisch auch noch Japanisch immer weiter lerne, bleibt für Französisch einfach keine Zeit. Spanisch oder Italienisch sind und waren für mich übrigens immer schon sprachen, die ich nicht wirklich mochte bzw. mag. Ich nehm mir einfach mal das Recht heraus, mir für Englisch und Japanisch jeweils einen Punkt zu geben, darum lautet hier das Ergebnis (2/4).

19. Du bevorzugst fotografiert zu werden, anstatt selbst zu fotografieren (Ja/Nein)
Nein, ich liebe es die Natur, Tiere und Ruinen zu fotografieren. Bis vor einem Monat hatte ich auch keine Probleme damit fotografiert zu werden, doch inzwischen sieht das ein wenig anders aus… dämliche Komplexe sag ich da nur (╬ Ò ‸ Ó)

20. Du liebst es außerdem Fotos von schönen Leuten zu sammeln. (Ja/Nein)
Nein, wie gesagt ich liebe eher Fotos von der Natur, Tieren und Ruinen, anstatt von Menschen…

21. Für dich ist die schönste Blume auf jeden Fall die Rose. (Ja/Nein)
Nein, meine Lieblingsblume ist nach wie vor die Malve!

22. Du besitzt bereits mehr als 3 Dinge, die mit Rosenduft sind (Seife, Rosenwasser etc. …) (Ja/Nein)
Nein, ich habe irgendwo noch einen Raumerfrischer mit Rosenduft und ich habe einige getrocknete Rosenblätter aus dem Garten meiner Mom. Allerdings habe ich eine Menge mit Patchouli. Parfüm, Duschgel, Räucherstäbchen usw.

23. Wenn es möglich wäre, würdest du liebend gerne eine Person sein die nichts anderes isst außer Rosenblüten (Ja/Nein)
Nein, dafür habe ich viel zu viel Spaß am kochen, so einfach ist das!

24. In einem früheren Leben hast du in Europa gelebt. Oder zumindest würde dir das gefallen. (Ja/Nein)
Ja, davon gehe ich tatsächlich aus. Aber näher möchte ich hier im Blog nicht darauf eingehen, denn das ist wirklich eine zu private Sache. Aber eines verrate ich euch: Ich glaube fest an die Reinkarnation der Seele und das jede Seele auf Erden schon mehr als ein Leben erlebt hat.

25. Wenn du im TV oder in Zeitschriften Aufnahmen von Landschaften in Europa siehst, tut es dir im Herzen weh und du fängst an zu weinen. (Ja/Nein)
Nein, ich bekomme eher Fernweh wenn ich etwas sehe, das mit Japan zu tun hat. Und außerdem sieht man in letzter Zeit nicht wirklich schöne Dinge aus Europa.

26. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, und du jemanden siehst der in größeren Schwierigkeiten steckt, vergisst du dich selbst und hilfst. Denn Ritterlichkeit ist wichtig in deinem Leben. Frei nach dem Motto „Adel verpflichtet“. (Ja/Nein)
Ja, ich bin ein sehr hilfsbereiter und harmoniebedürftiger Mensch darum versuche ich häufig auch zu helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Das hat für mich allerdings weder etwas mit Ritterlichkeit, noch mit dem genannten Motto zu tun, sondern ist eine Selbstverständlichkeit!

27. Du bist sicher das du Engelsflügel verdienst.(Ja/Nein)
Nein, ich habe ein eher gestörtes Verhältnis zu Engeln. Zum Beispiel schaffe ich es immer wieder Engelsfiguren fein säuberlich und ganz aus Versehen zu köpfen. Flügel möchte ich dennoch haben, und zwar Fledermausflügel auf die Schulterblätter tattoviert. Wer den Grund dafür erfahren will, der sollte sich meinen Blogbattle Beitrag zum Thema „Körperkult“ durchlesen.

28. Du sehnst dich nicht nach einem natürlichen, sondern von Menschen geschaffenen Paradies. (Ja/Nein)
Nein, es reicht mir schon vollkommen aus, dass der Mensch sich über alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten erhebt.Und ich befürchte ein von Menschen geschaffenes Paradies zerstört die Schönheit der Natur und des Lebens an sich auf irgendeine Art und weise – und das wäre für mich kein Paradies mehr!

bat_barSo, das war der erste Teil, also Test A, den ich am Sonntag erwähnt habe, Plus meine dazugehörigen Antworten. Wie siehts bei euch aus, wie vieles würdet ihr mit Ja/Nein beantworten?

Ich freu mich auf eure Kommentare!

Mata ne ~