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Das dreifache Reinigunngsritual zu Ostara!

Normalerweise bekommt ihr Montags immer ein Buch-bezogenes Thema in meinem Blog zu lesen, doch heute it ein besonderer Tag! Die Meisten unter euch werden den heutigen Tag als Frühlings-Tag- und Nachtgleiche kennen oder zumindest im Kalender entdeckt haben, dass heute Frühlingsanfang ist. Für Wicca ist dieser Tag ein besonderer Tag, genauer gesagt ein Feiertag, denn heute findet das Fest zu Ehren der Göttin Ostara statt und die Natur erwacht erneut zum Leben.

Wer jetzt darüber gestolpert ist, dass sich Ostara doch sehr nach Ostern anhört, der hat mit der Assoziation gar nicht mal so unrecht, denn auch wenn das Osterfest, welches dieses Jahr auf den 16. April fällt, wesentlich bekannter ist (und auch ein gesetzlicher Feiertag ist), so ist das Fest Ostara doch wesentlich älter und im Grunde genommen der direkte Vorläufer des Osterfestes.

Für viele spirituell Praktizierende stellt das Fest Ostara eine Art Neujahrsfest dar, da die Natur wie gesagt an diesem Tag wieder Erwacht aus ihrem Winterschlaf. Daher passen zum heutigen Tag Reinigungsrituale ganz gut, um die eigenen Energien ebenfalls neu erwachen zu lassen. Und genau aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden heute – quasi zur Feier des Tages – ein einfaches bzw. dreifaches Reinigungsritual zu vollziehen und dieses mit euch zu Teilen!

Für das Ritual braucht ihr lediglich einen ruhigen Platz wo ihr ungestört seid, ein Schälchen Wasser und eine Prise Salz. Das Salz verrührt ihr im Uhrzeigersinn im Schälchen mit dem Wasser. Währenddessen weihe diese Mixtur des Geistes des Universums. Dazu sagst du einen kleinen Spruch auf. Ich verwende meist folgenden Satz dafür:

„Geweiht seist du dem Kosmos und all der Kraft davon gegeben! Möge die reinigende Klarheit auf dich übergehen!“

Dieses Schälchen steht danach als Sinnbild für die Verbindung von Form und Geist, welche von den Elementen Erde (das Salz) und Wasser (dem Wasser) repräsentiert wird, da.

Nun taucht den Zeige- und Mittelfinger in die Schale, nehmt etwas Wasser auf und beugt euch (ohne das Wasser aus der Schale zu kippen) nach vorn um mit den nassen Fingerspitzen den braun markierten Punkt (siehe Bild) zu berühren. Sagt dabei:

„Gepriesen sei das Salz.
Gepriesen sei die Macht des Lichtes.
Gepriesen sei das Licht,
die Sonne und der Gott.

Nehmt all meine Makel von mir,
auf das ich rein

und ganz in Bewusstsein,
Geist und Körper werde.

Möge ich stehts festen Boden finden,
wenn ich seiner bedarf

und mögen meine Füße den Pfad der gesegneten Reinheit beschreiten
alle Tage meines Lebens.“

Geht nun in die normale Haltung zurück und nehmt wieder etwas Wasser aus der Schale auf. Tippt euch damit auf die Oberseite eures Kopfes bzw. auf den Punkt des Kronen Chakras (im Bild der Lila markierte Punkt) und sprecht:

„Gepriesen sei das Wasser.
Gesegnet sei die Macht der Dunkelheit.
Gepriesen seien die Nacht, der Mond und die Göttin.
Nehmt all die Makel von mir, auf dass ich rein
und ganz in Bewusstsein, Geist und Körper werde.
Mögen die Mysterien des Kosmos
und die verborgenen Dinge
mich würdig befinden, ihre Geheimnisse zu ergründen,
und möge ich stehts in gesegneter Reinheit
denken und fühlen
alle Tage meines Lebens.“

Zu guter letzt taucht ihr, nachdem ihr wieder in der Ausgangsposition steht ein drittes Mal die Finger in die Schale und tippt euch auf das Solar-Plexus Chakra. Dieses liegt einige Zentimeter über dem Bauchnabel (im Bild der Gelbe Punkt). Dabei sprecht ihr:

„Gepriesen seinen Erde und Wasser.
Gepriesen seinen Licht und Dunkelheit,
Nacht und Tag, Sonne und Mond.
Gepriesen seinen die Balance und Reinheit,
die sich nun in mir vereinen.
Möge ich immer das Gleichgewicht von
Bewusstsein, Geist und Körper erfahren,
rein und ganz, wie ich in diesen Frühling trete.
Bei Gott, Göttin und meinem Willen:
So sei es!“

Jetzt könnt ihr noch einige Minuten verharren und den Fluss der reinen Energie nachspüren. Danach seid ihr mit diesem Ritual fertig.

Eigentlich gar nicht so schwer oder? Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Ritual ein weinig helfen, denn ich weis das viele von euch gerne wissen wollen, wie ich denn so die Wicca Feste feiere. Wenn ihr dieses Ritual auch gemacht habt, oder auch etwas ganz anderes macht heute, könnt ihr mich das gerne in den Kommentaren wissen lassen!

Blessed Ostara ihr Lieben!

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Wicca – A Year and a Day: Die ersten Videos sind da!

Wer mir auf Youtube, Twitter und/oder Facebook folgt, der wird es schon gesehen haben: Es sind endlich die ersten beiden Videos zur Wicca – A Year and a Day Reihe online (ihr habt ja auch ganz schön lang drauf warten müssen)!

In der Zeit in der ihr warten musstet bzw. es generell etwa Still hier im Blog geworden ist, habe ich mich endgültig dazu entschieden, in erster Linie Youtube Videos zum Buch von Timothy Roderick zu machen. Damit aber auch ihr, meine lieben Blogleser nicht zu kurz kommen, poste ich diese Videos natürlich auch hier im Blog und schreibe noch ein wenig dazu.bat_bar

So ist mir beim Hochladen des ersten Videos aufgefallen, wie sehr sich Youtube hinsichtlich der Funktionen verändert hat, seit dem letzten Mal, das ich ein Video hochgeladen habe und die neuen Funktionen haben mich in der Hinsicht besonders geärgert, das ich meinen Blog z.B. nicht verlinken kann (außer in der Videobeschreibung), da ich diesen nicht „verifizieren“ kann.

Somit und damit bin ich also quasi dazu gezwungen Youtube und meinen Blog getrennt zu behandeln… es sei denn ihr habt da ein paar Ideen/Tipps für mich, was das angeht.

Nichts desto trotz hoffe ich, gefallen euch meine ersten beiden Videos! Im ersten erzähle ich ein wenig etwas über „Earth Centered Spirituality“ bzw. Naturreligion, wie es auf deutsch heißt:

Und eigentlich wollte ich nachdem ich auf das Thema ein wenig eingegangen bin, noch meine eigenen Erfahrungen zur Aufgabe, die Tomothy Roderick in seinem Buch stellt, teilen. Doch beim Bearbeiten des Videos ist mir aufgefallen, dass das wohl ein wenig lang werden würde und darum habe ich das Ganze dann doch aufgeteilt.

Zugegeben, ich habe mich vielleicht ein wenig (zu sehr) darüber aufgeregt, wie die Menschen reagiert haben, als ich da auf der Bank saß. Aber dennoch scheinen diese beiden Videos bereits gut bei den Leuten, die diese schon gesehen haben, angekommen zu sein. Und ein wenig Konstruktive Kritik konnte ich auch schon sammeln. Wenn ihr noch Verbesserungsvorschläge habt, könnt ihr mir das gerne hier (oder beim jeweiligen Video auf YouTube) in die Kommentare schreiben! ^^bat_bar

Ich werde ab nun versuchen, einmal die Woche ein Video hoch zu laden und das heißt auch mindestens einmal die Woche soll dazu auf meinem Blog ein Eintrag dazu kommen. Noch weiß ich nicht, ob sich das so bewerkstelligen lässt. Denn entgegen meiner Ursprünglichen Planung mich mit meinem eigenen Shop selbstständig zu machen, habe ich – ich könnte fast schon „überraschender Weise“ sagen – einen Job beim hiesigen Bäcker gefunden.

Das ist übrigens auch ein weiterer Grund, warum es im Februar doch recht still in meinem Blog war. Was den eigenen Shop angeht, der wird trotzdem noch kommen, jedoch wird der nicht ganz so groß aufgezogen, wie Anfang des Jahres geplant. Aber auch hierzu werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten!

Halloween 2016: Tag 31 – Full Moon

halloween-banners-vector-2 - KopieAls Wicca ist es für mich fast schon selbstverständlich mit dem Mond zu arbeiten. Und wenn man sich die Esoterik Bücher zu dem Thema anschaut, dann stolpert man schon fast zwangsweise darüber, dass die meisten magischen Arbeiten am besten bei Vollmond durchgeführt werden sollten.

Zum Vollmond sind einfach die angesprochenen Energien wesentlich stärker, was sogar jemandem der nicht an Magie oder an Energiearbeit glaubt, einleuchten könnte. Schließlich ist es eine erwiesene Tatsache, dass  ein Großteil der Menschen unter Schlafstörungen leidet, wenn Vollmond ist.

So weit, so gut. Nur schade, dass sich der Mond nicht nach dieser Challenge hier richtet und ich die Stichworte bereits vor September zusammengesucht habe. So kommt es, dass der Oktober Vollmomd bereits am 10. Oktober war und der nächste steht uns erst im November wieder im Haus.

Trotzdem möchte ich euch einen schönen Chant zeigen, den ich unheimlich gerne zum Vollmond höre bzw. den ich leise im Hintergrund laufen habe, wenn ich zum Vollmond in irgendeiner Weise energetisch arbeite.

Zur energetischen Arbeit mit dem Mond allgemein, werde ich in zukünftigen Beiträgen mehr schreiben bzw. genauer drauf eingehen. Heute ist für mich eher das Samhainfest wichtig, welches ich ja schon zu Beginn der diesjährigen Challenge angesprochen habe. Und wie gesagt dieses Jahr wird es wohl eher ein ruhiges Fest für mich werden, quasi als Konterpart zum momentanen Chaos, welches hierzulande immer mehr zuzunehmen scheint. Genau darum habe ich übrigens keinen festen Samhain Ablauf, sondern überlege mir immer erst ein paar Monate zuvor, was ich denn genau mache. Doch eines ist immer gleich: Die Energien, mit denen ich um Samhain rum arbeite sind, wenn ich richtig arbeite meist genau so stark wie die, die zum Vollmond hin umherziehen…
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Ich bin gespant darauf, was ihr mit diesem Stichwort so anfangt und vor allem, was ihr heute so macht. Schreibt es mir doch in die Kommentare! Wer einen eigenen Blogeintrag dazu verfassen will, der kann diesen auch gerne mit Hilfe des blauen Frosches hier verlinken oder ladet ein Foto auf Instagram hoch mit dem Hastag  #ichishalloween16

#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 15. Woche (Tag 101 – 107)

Heute geht es ohne große Umschweife in die Lolita Challenge, also viel Spaß bei Tag 101 – 107 der

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Tanze ums Feuer zu Beltane!

Es steht ein Fest bevor, das die meisten von euch als Tanz in den Mai in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai kennen. Aber wie man em Titel entnehmen kann, hat dieses Fest noch andere Namen. Doch bevor wir da näher drauf eingehen, möchte ich euch vorab sagen, dass ich letzes Jahr etwas „versteckt“ im Rahmen des Blogbattles über das nun angesprochene Fest schrieb. Dennoch wurde ich darum gebeten auch diesem Fest, wie Imbolc und Mabon, einen eigenen Blogeintrag zu widmen. Wer also schon letztes Jahr fleißig hier gelesen hat, dem wird einiges in diesem Eintrag wohl bekannt vor kommen…bat_bar

So und nun zum Tanz in den Mai! Dieser ist im Volksmund auch als Walpurgisnacht bekannt. In Märchen und Geschichten wird die Walpurgisnacht als die Nacht beschrieben, in der sich die Hexen auf ihre Besen schwingen um ausgelassene Feste auf dem Blocksberg bzw. Brocken feiern, daher gibt es in der Gegend um den Brocken bis heute noch Postkarten wie diese:

Dass es sich in den Erzählungen um eine verteufelte Version alter Traditionen handelt, sieht man auf dieser Postkarte recht gut, denn eben dieser in Persona ist nicht zu übersehen! Mit wilden Teufelsorgien haben die alten Traditionen allerdings nichts zu tun, viel eher hat hier mal wieder die Kirche ihre Finger im Spiel gehabt. Aus heutiger Sicht hat die Kirche sich zwar selbst ins Fleisch geschnitten, aber ich muss dazu sagen, dass damals – so ums 17./18.Jahrhundert rum – der Ursprüngliche Name, Beltane noch viel geläufiger war als heute.Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, warum sich die Kirche ausgerechnet die heiliggesprochene Walpurga, eine Äbtissin des Klosters Heidenheim, hergenommen haben um Beltane zu adaptieren und warum dieses Fest ein zweites Mal umbenannt wurde.bat_bar

Schaut man sich den ursprünglichen Namen genauer an, so kann man allerdings auch schnell darauf schließen, dass in den Märchen um den Brocken auch ein Funken Wahrheit steckt. Denn  bel bedeutet hell oder leuchtend und tanē ist mit Nacht zu deuten. Also kann man davon Ausgehen, dass die Nacht zum 1. Mai schon über Jahrhunderte hinweg meist hell erleuchtet war – und das mit Hilfe von Feuern in jeglicher Größe! Einige Historiker sind davon überzeugt, dass die Kelten Englands damals dem Gott Belenus huldigten, belegbare Beweise gibt es für diese Theorie allerdings nicht.

Es gibt aber noch weitere Dinge, die mit den Märchen um die Walpurgisnacht übereinstimmen. So war Beltane schon früher ein wirklich ausgelassenes Fest. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das Fest die Fülle und Freuden des Sommers einläutete. So manche Liebespaare sollen die Feierlichkeiten so mitgerissen haben, dass diese sich ein Stück abseits der Feuer und in freier Natur liebten, sprich miteinander schliefen. Dieser Liebesakt galt als Hochzeit zwischen Himmel und Erde. Und Kinder die in dieser Nacht gezeugt wurden, galten als besonderes Geschenk von Mutter Natur und hatten nicht selten eine sehr Starke Verbindung zu dieser.

Auch der gehörnte Gott, den die Kirche allzu gern als bösartigen Teufel darstellt, findet in den alten Traditionen dieses Festes Erwähnung. Denn Männer gingen nicht selten am Tag vor den Feierlichkeiten Hirsche jagen und schmückten sich dann zum Fest mit dem zuvor erjagten Hirschgeweih. Dies stellte ihre Männlichkeit und die Verbindung zur Natur da, denn man glaubte, dass die Natur nur den besten Männern erlaubte einen Hirschen zu erwischen.

All dies machte es der Kirche recht leicht das Fest zu adaptieren und es im eigenen Sinne „frommer“ zu gestalten. Was ich damit meine, weis sicher jeder, der schon mal auf einer Tanz in den Mai Feier war und vielleicht sogar ganz Traditionell den Maibaum „eingewickelt“ hat. Auch dies ist ein Brauch, der aus Alten Zeiten stammt, der aber nicht ganz so schlimm für die Kirche war, so dass diese Tradition einfach mit übernommen wurde.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich mit dem genauen Ursprung des Maibaumes nicht auskenne und selbst auch noch nie um einen getanzt bin. Das kommt wohl daher, dass es heutzutage im Norden nicht mehr ganz so geläufig ist wie z.B. in Baden-Württemberg, Bayern und Österreich, einen Maibaum auf zu stellen. bat_barDoch das alte Feuerfest Beltane war und ist einfach nicht tot zu bekommen. Ja, es erlebt heutzutage wie alle alten Feste regelrecht ein Revival! Das ist vor allem nicht zu übersehen, wenn man mal nach Edinburgh, Schottlands Hauptstadt schaut. Dort hat sich nämlich die sogenannte Beltane Fire Society etabliert.

Dies ist eine Performancegruppe die bereits seit 1988 gegründet wurde und heute mit die größten und spektakulärsten Beltane Feste Europas veranstaltet. Und wenn man sich so einige Bilder anschaut, dann merkt man ganz schnell, dass hier wirklich die alten Traditionen des Festes gefeiert werden. Allerdings gehe ich stark davon aus, dass hierbei nicht unbedingt Kinder gezeugt werden, sondern dass die traditionelle Feier im Fokus steht.

Mehr Bilder gibt es hierbat_bar

So, das war es vorerst von mir zu dem Thema ^^

Warum es dieses Mal nicht wie sonst auch ein paar Tipps von mir gibt, was man zu Beltane alles machen kann , liegt daran, das ich nach wie vor mit meinem Umzug beschäftigt bin und ich wohl dieses Jahr nicht großartig dazu komme etwas zu machen. Wer dennoch einen Tipp haben möchte, der sollte sich das Buch Walpurgis: Frühlingsrituale & Feste zulegen, denn dieses Buch gibt so einiges her an Ritualen, die man allein, in der Gruppe oder z.T. auch mit Kindern durchführen kann. Daher ist es auch super für Neulinge auf dem Themengebiet geeignet, ebenso wie für alte Hasen, denn auch diese können sich dort einige Anregungen holen!

‪#‎365LifestyleLolitaChallenge‬: Die 14. Woche (Tag 94 – 100)

Nun ist es soweit, wir erreichen tatsächlich die 100ste Aufgabe der LLC und auch wenn es nicht gerade viele von meinen Lesern sind, die diese Challenge mitverfolgen, gibt es diese nach wie vor hier zu lesen.

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Also für die wenigen, die diese Challgene lesen, gilt wie immer: Viel Spaß bei Tag 94 – 100!

Lies den Rest dieses Beitrags

„Are you a pure gothic & lolita?“ Teil 1

Ich kann schon verstehen, das Xelyna the Gothic Lolita es eigentlich nicht möchte das ihre Übersetzung aus der Gothic Lolita Bible gereblogt wird. Denn ich weis wie Zeitaufwendig und mitunter schwierig solch eine Übersetzung ist. Doch ich weis auch, das viele meiner Leser kein Englisch können und darum habe ich mich entschlossen den englischen Text ins Deutsche zu übersetzen.

Wer meinen Blogeintrag am Sonntag gelesen hat, der wird wissen, dass es eine Aufgabe in der LLC war dieses Quiz zu machen. Außerdem habe ich in besagtem Blogeintrag auch geschrieben, warum es den heutigen Blogeintrag nur auf Deutsch gibt. Außerdem werde ich die Fragen natürlich nicht nur übersetzen, sondern auch beantworten.

Also fangen wir an!bat_bar

Tei 1 „Gothic & Lolita Mentalität“

1. Du möchtest eine Puppe werden? Oder ein Roboter? Magst du künstliche Dinge? (Ja/Nein)
Ja, ich mag den Trend der „living Dolls“ und ich würde liebend gerne wie eine meiner Porzellanpuppen aussehen. Leider ist das gar nicht so einfach mit einer Haut wie meiner, die zu Neurodermitis und/oder Pickeln neigt. Ein Roboter würde ich nicht direkt sein wollen. Viel lieber wäre es mir, wenn es den Menschen möglich wäre wie im Anime Ghost in the Shell sich teilweise oder ganz zum Cyborg umbauen zu lassen. Dann könnte ich nicht nur ewig in diesem Leben bleiben, nein ich könnte auch all meine Makel los werden. Auch wenn ich sie dann wahrscheinlich durch neue ersetzen würde.

2. Mein Blut ist nicht rot. Ich denke, es ist rosa oder blau. Wenn nicht, weiß ich nicht einmal, ob ich welche habe… (Ja/Nein)
Nein, die Vorstellung das mein Blut eine andere Farbe hat als rot ist furchtbar. Generell sollten regelmäßige Leser ja wissen, wie ich zum Thema stehe. Wer es noch nicht weis, der sollte sich den Blogbattle Beitrag zum Thema noch mal durchlesen: Blut.

3. Du hasst schlampig, lockere Kleidung. Du magst Kleidung, die den Körper vorteilhaft umspielt. (Ja/Nein)
Ja, ich konnte mir schon in meiner Schulzeit nicht vorstellen in Jogginghose und Schlabbershirt aus dem Haus zu gehen – selbst als das Trend war. Und seien wir mal ehrlich, welches Mädchen mag es nicht in vorteilhaften Kleidern herum zu laufen?

4. Es ist nicht nur in der Kleidung, in dein Leben brauchst du Regeln oder Anweisungen oder liebst du ein konventionelles Leben. (Ja/Nein)
Nein, Regeln und Anweisungen sind zwar gut und wichtig, aber ich bin nicht abhängig davon und ein konventionelles Leben klingt in meinen Ohren zu spießerhaft als das es mir gefallen könnte. Da kommt der Punk in mir durch (。•̀ᴗ-)✧

5. Du magst keine Kleidung, die zu viel Haut zeigt. Auch im Sommer gefällt es dir nicht deine Haut zu zeigen. (Ja/Nein)
Ja, das Ganze hat schon recht früh in meiner Teenagerzeit angefangen. Damals wie heute habe ich Bauchfreie Tops gehasst. Und noch bevor ich die Lolita Mode entdeckt habe, hatte ich die „Macke“ entwickelt, das ich immer was an den Beinen hatte. Sprich selbst im Hochsommer habe ich immer ne Strumpfhose getragen. Denn ohne, fühlte und fühle ich mich nackt.

6. Allerdings magst du es ein Korsett zu tragen, um die Büste größer und schöner erscheinen zu lassen. (Ja/Nein)
Ja! Ich liebe Korsagen und Korsetts, auch wenn ich mir bis jetzt noch nicht viele leisten konnte. Wer sich „My Wadrobe“ anschaut, der weis, das ich genau 3 Stück habe, aber ein weiteres ist geplant, nämlich ein Korsett mit Tardis-Motiv. Korsetts trage ich aber nicht, um meine Brüste größer wirken zu lassen (dafür gibt es ja BHs), sondern einfach weil sie mir gefallen und bei der kleinen Oberweite die ich habe, ist es auch egal ob ich ein Korsett trage oder nicht. ヽ(´∀`ヽ)

7. Du wärst ungern in einer Zeit geboren sein, in der es noch ein Kastensystem gibt. Aber du hättest gerne eine Herr-Knecht-Beziehung. Natürlich wäre es wunderbar der Prinz oder die Prinzessin zu sein, aber auch die Vorstellung ein Dienstmädchen oder Butler zu sein und sich selbst anderen zu widmen ist ansprechend. (Ja/Nein)
Ja und Nein, ich mag Filme, die im 18./19. Jahrhundert spielen und ich bin nach wie vor ein riesen Fan vom Butler Riff aus dem Manga Good Child (siehe Bild), aber selbst ein Dienstmädchen sein, das würde ich nicht wollen. Zumindest nicht, wenn man von dem historisch korrekten Bild redet. Aber ich könnte mir gut vorstellen z.B. im Rahmen eines Work and Travel in Japan in einem Maid Café zu arbeiten.
Eine Prinzessin wollte ich schon als kleines Kind nie sein, aber zum Hochadel zu gehören, wäre schon nett – also Lady/Fürstin sein, das wäre was für mich *schwärm*

8. Wenn du jemanden in einem Gothic Lolita Outfit siehst, denkst du „A-ha! Das ist es!“. (Ja/Nein)
Ja, wenn das Outfit wirklich gut aussieht, ist das genau mein Fall! Ich bin nämlich nach wie vor eher der Fan von düsteren Lolita Stilen. Mit Sweet Lolita und alles andere was so extrem hell ist, kann ich kaum was anfangen.

9. Bis du über Lolita Mode gestolpert bist, war es dir egal was du getragen hast, oder hattest keine Kleidung, die du wirklich tragen wolltest. (Ja/Nein)
Nein, bevor ich über die Lolita Mode gestolpert bin, bin ich über die Visual Kei Szene gekommen und diese Szene definiert sich eben übers Outfit. Das heißt es war wirklich wichtig wie man ausgesehen hat, auch wenn die Outfits wesentlich punkiger waren als es bei jeder Lolita Mode der Fall ist – selbst bei dem Stil Punk Lolita.

10. Du hast nicht viele oder gar keine Freunde.Es macht Spaß, Freunde zu haben, aber du kommst auch ohne sie klar. (Ja/Nein)
Nein, ich habe recht viele Freunde und noch mehr Bekannte. Allerdings habe ich keine die selbst Lolita Kleidung tragen. Oder meine Freunde tun es so, das es nicht aussieht wie Lolita, das weis ich nicht. Und natürlich macht es mir Spaß freunde zu haben. Früher hätte ich auch gesagt das ich ohne sie auskomme, da ich viele Jahre lang keine richtigen Freunde hatte, aber heute möchte ich sie nicht missen.

11. Die Person, die du am meisten magst, bist du selbst. (Ja/Nein)
Nein, die Person die ich am meisten liebe ist mein Hamster.

12. Du würdest nie für einen Mann aufhören Lolita zu tragen oder deine Hobbys vernachlässigen. Eher würdest du ihn wieder fallen lassen. (Ja/Nein)
Ja, darum bin ich ja so glücklich das mein Hamster es schick findet, wenn ich Lolita trage. Außerdem sollte man in einer Beziehung zwar Kompromisse eingehen aber man sollte sich nie komplett verbiegen. Und ich würde die Beziehung auch beenden, wäre es der Fall, denn verbiegen lasse ich mich nicht!

13. Wenn Spitze aus dem Ärmel schaut, fühlst du wirklich gut.(Ja/Nein)
Ja. Eigentlich ist es mir ja egal, da ich recht wenig Sachen mit Spitze habe, aber ich habe hier mal mit „Ja“ geantwortet, weil mein Hamster das gerne mal niedlich findet.

14. Wenn du Kleidung trägst, die keine Lolita ist, fühlst du dich schlecht. (Ja/Nein)
Nein, ich fühle mich auch wohl, wenn ich im Pagan Style oder einfach nur in schlicht schwarz rum laufe. Und selbst wenn ich mal keine Lolita Outfits trage, sind es größtenteils Röcke und Kleider die ich trage. Wäre die Frage also gewesen ob ich mich in Jeans unwohl fühle, dann wäre aus der Antwort ein „Ja“ geworden.

15.Du willst ein Schloss in Europa besitzen. (Ja/Nein)
Nein, aber ich versuche jedes Mal, wenn es auf das Große Heinrichshorst Treffen, von dem einen Forum in dem ich angemeldet bin, zugeht, dabei zu sein. Bis jetzt noch ohne Erfolg, aber mal schauen wie es in Zukunft aussieht.

16. Du kannst die Namen von fünf Schlössern in Europa wiedergeben. (Ein Punkt für jeden Namen/ 5)
Eines, nämlich Schloss Heinrichshorst, kann ich benennen. Mehr fallen mir aus dem Stehgreif nicht ein. Ergo lautet mein Ergebnis hier (1/5).

17. Du möchtest in einem Land wie Deutschland, Frankreich, England oder Italien leben. (Ja/Nein)
Nein, ich möchte nicht in einem dieser Länder leben, ich bin in einem davon geboren. Denn wie ihr sicher wisst, bin ich geborene Hamburgerin und Hamburg liegt nun mal in Norddeutschland.

18. Du lernst Deutsch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. (Ein Punkt für jede Sprache./ 4)
Deutsch ist meine Muttersprache. Französisch hatte ich mal in der Schule, habe es aber zu Gunsten von HANZI (Chinesischkurs) damals schnell wieder aufgegeben. Die Aufgabenbücher aus der 8. Klasse habe ich immer noch, aber da ich aber neben Englisch auch noch Japanisch immer weiter lerne, bleibt für Französisch einfach keine Zeit. Spanisch oder Italienisch sind und waren für mich übrigens immer schon sprachen, die ich nicht wirklich mochte bzw. mag. Ich nehm mir einfach mal das Recht heraus, mir für Englisch und Japanisch jeweils einen Punkt zu geben, darum lautet hier das Ergebnis (2/4).

19. Du bevorzugst fotografiert zu werden, anstatt selbst zu fotografieren (Ja/Nein)
Nein, ich liebe es die Natur, Tiere und Ruinen zu fotografieren. Bis vor einem Monat hatte ich auch keine Probleme damit fotografiert zu werden, doch inzwischen sieht das ein wenig anders aus… dämliche Komplexe sag ich da nur (╬ Ò ‸ Ó)

20. Du liebst es außerdem Fotos von schönen Leuten zu sammeln. (Ja/Nein)
Nein, wie gesagt ich liebe eher Fotos von der Natur, Tieren und Ruinen, anstatt von Menschen…

21. Für dich ist die schönste Blume auf jeden Fall die Rose. (Ja/Nein)
Nein, meine Lieblingsblume ist nach wie vor die Malve!

22. Du besitzt bereits mehr als 3 Dinge, die mit Rosenduft sind (Seife, Rosenwasser etc. …) (Ja/Nein)
Nein, ich habe irgendwo noch einen Raumerfrischer mit Rosenduft und ich habe einige getrocknete Rosenblätter aus dem Garten meiner Mom. Allerdings habe ich eine Menge mit Patchouli. Parfüm, Duschgel, Räucherstäbchen usw.

23. Wenn es möglich wäre, würdest du liebend gerne eine Person sein die nichts anderes isst außer Rosenblüten (Ja/Nein)
Nein, dafür habe ich viel zu viel Spaß am kochen, so einfach ist das!

24. In einem früheren Leben hast du in Europa gelebt. Oder zumindest würde dir das gefallen. (Ja/Nein)
Ja, davon gehe ich tatsächlich aus. Aber näher möchte ich hier im Blog nicht darauf eingehen, denn das ist wirklich eine zu private Sache. Aber eines verrate ich euch: Ich glaube fest an die Reinkarnation der Seele und das jede Seele auf Erden schon mehr als ein Leben erlebt hat.

25. Wenn du im TV oder in Zeitschriften Aufnahmen von Landschaften in Europa siehst, tut es dir im Herzen weh und du fängst an zu weinen. (Ja/Nein)
Nein, ich bekomme eher Fernweh wenn ich etwas sehe, das mit Japan zu tun hat. Und außerdem sieht man in letzter Zeit nicht wirklich schöne Dinge aus Europa.

26. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, und du jemanden siehst der in größeren Schwierigkeiten steckt, vergisst du dich selbst und hilfst. Denn Ritterlichkeit ist wichtig in deinem Leben. Frei nach dem Motto „Adel verpflichtet“. (Ja/Nein)
Ja, ich bin ein sehr hilfsbereiter und harmoniebedürftiger Mensch darum versuche ich häufig auch zu helfen, wenn Hilfe benötigt wird. Das hat für mich allerdings weder etwas mit Ritterlichkeit, noch mit dem genannten Motto zu tun, sondern ist eine Selbstverständlichkeit!

27. Du bist sicher das du Engelsflügel verdienst.(Ja/Nein)
Nein, ich habe ein eher gestörtes Verhältnis zu Engeln. Zum Beispiel schaffe ich es immer wieder Engelsfiguren fein säuberlich und ganz aus Versehen zu köpfen. Flügel möchte ich dennoch haben, und zwar Fledermausflügel auf die Schulterblätter tattoviert. Wer den Grund dafür erfahren will, der sollte sich meinen Blogbattle Beitrag zum Thema „Körperkult“ durchlesen.

28. Du sehnst dich nicht nach einem natürlichen, sondern von Menschen geschaffenen Paradies. (Ja/Nein)
Nein, es reicht mir schon vollkommen aus, dass der Mensch sich über alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten erhebt.Und ich befürchte ein von Menschen geschaffenes Paradies zerstört die Schönheit der Natur und des Lebens an sich auf irgendeine Art und weise – und das wäre für mich kein Paradies mehr!

bat_barSo, das war der erste Teil, also Test A, den ich am Sonntag erwähnt habe, Plus meine dazugehörigen Antworten. Wie siehts bei euch aus, wie vieles würdet ihr mit Ja/Nein beantworten?

Ich freu mich auf eure Kommentare!

Mata ne ~

23. Türchen: Orte in Buch und Realität

christmasbooks_3115354bIch weis nicht wie es euch geht, aber mich überkommt bei manchen Büchern die ich so lese, der Wunsch einmal selbst an dem Ort zu sein, von dem gerade im Buch die Rede ist. Und seien wir mal ehrlich, welcher Harry Potter Fan hat sich es noch nicht gewünscht selbst irgendwann nach Hogwarts,  Schule für Zauberei und Hexerei, eingeladen zu werden?

Das ich mit dem Wunsch nicht allein bin, merkt man z.B. auch an einem meiner liebsten Mecker-Exemplare, wenn es ums Thema Vampire geht. Denn die Kleinstadt, die Stephanie Meyer zum Schauplatz der Bis(s) Reihe gemacht hat, erhielt nach dem Erfolg dieser Teenie-Romane einen deutlichen Touristen zuwachs. Die Rede ist von Forks, einer kleinen, meist sehr nebligen Stadt im US-Bundesstaat Washington. Dort trat nach dem Erfolg der Buchreihe genau das Gleiche Phänomen auf wie (man vergebe mir diesen Vergleich) bei meinem Lieblingsroman Dracula: Viele Geschäfte bieten Souvenirs und Fan-Artikel und sogar Touren an. Im Falle von Twillight feiert die Stadt nun jährlich den Stephenie- Meyer-Tag und im Falle von Dracula kennt heutzutage kaum ein Europäer Geschichten von Transsilvanien, in denen kein Vampir sein Unwesen treibt.

Aber es gibt ja nicht nur bekannte Bücher, die einen zum Träumen einladen, so ist es z.B. bei dem Roman den ich aktuell lese, dieser spielt nämlich auf einer kleinen schottischen Insel und bringt einem nicht nur die Geschichte, sondern auch das land selbst auf eine wunderbar schaurige Weise näher, finde ich. Um welches Buch es sich genauer handelt, erfahrt ihr allerdings erst im Januar, denn ich weis das mindestens einer meiner regelmäßigen Leser dieses Buch schon gelesen hat. Und auch wenn dieser nur via FB schreibt, so will ich doch vermeiden das er mich diesbezüglich spoilert ^.~

So und nun kommen wir auf ein Thema zu sprechen, das ihr bei diesem Titel wohl von mir erwartet: Japan. Ja, es gibt auch unzählige Romane, die einem dieses Land näher bringen können. Doch ich selbst wurde nicht durch einen Roman dazu ermutigt mehr über dieses Land und seine Kultur heraus zu finden, sondern durch japanische Musik, weshalb ich nicht unbedingt als erstes an dieses Land gedacht habe heute. Außerdem habe ich, bevor ich überhaupt Romane  wie Kafka am StrandMit Staunen und Zittern oder After Dark, gelesen habe gar nicht wirklich gewusst, das es neben Manga und jeder Menge Erdkunde- und Geschichtsbüchern (etc.) noch etwas anderes an Lesestoff gibt.

Doch egal wie man auf Städte, Länder oder Orte aufmerksam wird, eines hat der Wunsch, den so manch ein Buch in uns weckt immer an sich: ein kleines bisschen Fernweh…

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Wer an diesem etwas anderen Adventskalender teilnehmen möchte, der kann das gerne tun. Auch das Bild oben kann dafür verwendet werden. Wichtig ist nur, das dieser Post mit eurem “Türchen” Nummer 1 verlinkt ist. Einfach auf den blauen Button klicken, Link einfügen und schon ist euer eigener Post verlinkt. Wer möchte, der kann mir auch ein Kommentar hier ↓ oder bei Facebook hinterlassen.

21. Türchen: In der Schule gelesen

christmasbooks_3115354bIch denke jeder von uns hat schon das ein oder andere Buch in der Schule lesen müssen und das behaupte ich jetzt ungeachtet dessen, ob ihr nun seit Jahren aus der Schule raus seid oder noch mitten drin steckt.

Und wenn ich so über das Thema nachdenke, muss ich mal wieder an meinen Cousin denken, dem der Spaß am Lesen in der Schule genommen worden ist, indem er immer wieder staubtrockene Schulromane lesen musste, die meist das Thema DDR u.ä. als Schwerpunkt hatten. Er sagte auch des öfteren zu mir, dass er viel lieber die Bücher gelesen hätte, die ich in der Schule lesen musste. Das waren u.a.: Level 4 – die Stadt der Kinder, Rennschwein Rudi Rüssel, Das Vamperl, Hilfe die Herdmanns kommen, Vorstadtkrokodile, Diese Insel ist zu klein für uns vier und kleine Hasen werden groß.

Letzteres möchte ich euch heute genauer vorstellen, denn es ist nicht nur das erste Buch, welches ich in meiner Schulzeit lesen musste, ich fand es von allen gelesenen Büchern auch am schönsten. Dies liegt wohl daran, dass wir dieses Buch nicht bis ins kleinste Detail analysieren mussten.

Klappentext:
Kleine süße Hasen kuscheln sich an ihre Mama – die Wildkaninchen und die Feldhasen haben Nachwuchs bekommen. Und ganz erstaunt entdeckt der stolze Wildkaninchen-Papa, dass seine Sprösslinge ganz anders aussehen als die Feldhäschen. Das Abenteuer beginnt: Spannend und liebevoll erzählt Tilde Michels, wie die Hasenkinder groß werden und wie sie leben.

Bei Amazon und co. wird an diesem Buch vor allem der pädagogisch wertvolle Aspekt gelobt, den Kindern bei zu bringen wie wichtig und teilweise schwierig das Erwachsen werden sein kann und das man alles meistern kann.

Mir ist von diesem Buch, welches ich nach der Lektüre in der Schule übrigens behalten durfte, vor allem in Erinnerung geblieben, wie wertvoll doch die Natur ist. Gut vielleicht ist das nicht das primäre Ziel gewesen, aber wer sich überlegt welche Geschichten ich vorgelesen bekommen habe, bevor ich selbst lesen konnte, der wird verstehen warum mich die Natur dadurch noch wichtiger wurde (Anmerkung: Ich habe das Buch in der 2. Klasse gelesen).

Aus der heutigen Sicht finde ich das Buch einfach nur unheimlich niedlich und selbst an den zwei, drei traurigen Stellen in dem Buch, ist die Geschichte der Hasen und Kaninchen unheimlich gut geschrieben. Also empfehle ich dieses Buch gerne weiter als „Erstleser“ Lektüre. Mit gerade mal 92 Seiten ist das Buch auch nicht sonderlich dick. Außerdem lernt man noch nebenbei den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen kennen – denn daran kann ich mich auch noch erinnern: Seit dem Buch kann ich Hasen und Kaninchen wunderbar voneinander unterscheiden!

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5. Türchen: Kindheitserinnerung

christmasbooks_3115354bJeder hat mal klein angefangen und ich muss sagen, dass ich es gerade heute extrem schwer fand mich für ein Buch zu entscheiden, denn ich habe viele Kindheitserinnerungen. Sei es, dass meine Mom mir die ersten Harry Potter Bücher noch vorlesen musste, da ich die noch nicht selbst lesen konnte, oder wie ich später vor allem Pferdebücher verschlungen habe…

Schlussendlich habe ich mich dann aber doch für mein liebstes Märchenbuch entschieden, welches inzwischen echt ramponiert aussieht (wenn man bedenkt, dass ich das aber schon mit 2 Jahren hatte, hat sich das aber doch recht gut gehalten). Ich rede hier von dem Buch „Meine Märchenwelt – Wundersame Geschichten von Blumen, Bäumen, Wolken und Wind“ von Sophie Reinheimer.

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Ja, ich denke dieses Märchenbuch hat mein heutiges Verständnis und Verhältnis zur Natur maßgeblich geprägt. Schließlich ist dies keine 0815 Märchensammlung, sondern beinhaltet Geschichten über die Natur oder besser gesagt Naturgeister. Eine weitere Besonderheit ist, dass dieses Märchenbuch einen durchs ganze Jahr begleiten kann. So fängt es an mit einer Geschichte über Weidenkätzchen, erzählt dann vom Sonnenstrahl der sich eine Frau suchte, berichtet übers Heidekraut und am Ende des Buches gibt es die Weihnachtsgeschichte im Walde.

Was meine Kindheitserinnerung angeht, die ich mit diesem Buch habe, so gibt es da eine ganze Menge. Doch eine Erinnerung wurmt mich bis heute: Es waren gerade Ferien und ich verbrachte diese wieder mal bei meinem Cousin. Es war abends und wir beide sollten ins Bett und schlafen, doch da wir das nicht so einfach konnten, hat meine Mom uns aus dem Märchenbuch vorgelesen, ich denke es war eine der Geschichten in denen der Sonnenstrahl vor kam, denn danach sage meine Mom: „So, jetzt gibt es für jeden von euch noch eine Tasse Sonnenscheintee und dann gehts ins Bett!“

Und genau das ist der Punkt der mich so wurmt, denn ich weis noch dass ich diesen Tee unheimlich lecker fand, aber weder meine Mom noch ich wissen heute, was für ein Tee das war. Daher suche ich nun schon seit Jahren nach dem Tee. Was da noch erschwerend dazu kommt, dass ich mich auch nur noch Vage an den Geschmack erinnern kann bzw. diesen als sehr markant in Erinnerung habe und daher schlecht beschreiben kann…

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Das war der Adventskalender für heute, jetzt bin ich aber mal auf eure Kindheitserinnerungen gespannt!

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