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お待たせしました。

omataseshimashita! Das ist eine japanische Floskel und bedeutet so viel wie „Ich habe sie waten lassen“. Laut einem meiner Japanischkurs Bücher (Einstieg japanisch von Hueber), die ich fürs Selbsstudium genutzt habe, wird diese meist im Dienstleistungsbereich als eine Art Entschuldigung genutzt. Zum Beispiel wenn der Kellner mit dem zuvor bestellten Essen an den Tisch kommt, sagt dieser diese Floskel auf, da man im Restaurant ja eben auf sein Essen wartet. Trotzdem entschuldigt sich der Kellner für diese offensichtliche Sache.

Heute nutze ich diese Floskel, da ihr vergleichsweise lange auf diesen Eintrag warten musstet, da ich heute auf der Arbeit nicht dazu gekommen bin, etwas für euch zu schreiben…. Außerdem hab ich heute tatsächlich nicht viel zu erzählen. Außer vielleicht, dass mein neues Blogdesign Stück für Stück Form annimmt (wie gefällt euch die Holzoptik des Hintergrunds?).

Da ich mir aber vorgenommen habe jeden Tag zu bloggen und ich sowieso den Japanischen Titel gewählt habe, erzähle ich euch ein wenig aus dem letzten halben Jahr. Schließlich gehe ich jetzt schon seit dem 17.7.19 regelmäßig Mittwochs zu einem Japanischkurs, von dem ich weitaus begeisterter bin, als von den Kursangeboten der Volkshochschule hier in Hamburg.

Meine absolute Empfehlung ist hier die „LINGHAN SprachenAsiens“ Sprachschule im Hamburger Stadtteil Dulsberg. Ich hab euch hier mal ein etwas älteres Video dazu rausgesucht:

Dass das Video älter ist, kann man daran merken, dass dies noch am alten Standort der Sprachschule gedreht worden ist. Und außerdem ist die dort gezeigte Lehrerin aktuell für längere Zeit in Japan (ich habe bei ihr mit dem Unterricht angefangen, daher weiß ich das), allerdings ist ihre Kollegin genauso freundlich und Kompetent!

Auch wenn ich kaum Zeit habe, neben der Arbeit auch noch die Japanischen Vokabeln zu pauken und ich definitiv Probleme mit Zahlen habe, macht es mir dennoch unglaublich Spaß mit den anderen Kursteilnehmern zu lernen. Aktuell sind wir auch eine sehr kleine Gruppe von gerade mal 3 Leuten, was für mich ein super Pluspunkt ist, denn so kann unsere Lehrerin gezielter auf Probleme eingehen und uns helfen.

Generell versprüht das Ganze ein wenig den Charme von Privatunterricht, ebenfalls ein Pluspunkt für mich. Und das Beste: Die Zeiten des Unterrichts sind super mit meinen doch recht langen Arbeitszeiten vereinbar. Besser sogar als die der Volkshochschule.

Die Sprachschule bietet aber auch verschiedene Kurse und unterschiedliche Sprachen an, die alle von Muttersprachlern gelehrt werden. So kann man dort u.a. auch Chinesisch oder Koreanisch lernen. Preislich tun sich die Kurse übrigens nicht viel mit denen der Volkshochschule hier in Hamburg.  Weitere Informationen könnt ihr aber der Webseite entnehmen.

Für mich war das einzige „Manko“ an dem Kurs, dass ich zu meiner doch schon recht großen Sammlung an Japanisch Büchern noch zwei weitere hinzufügen musste, gelernt wird nämlich mit dem Minna no Nihongo. Genauer gesagt fängt man den Kurs mit diesen beiden Büchern an:

 

Wenn die Bücher durch sind, geht es dann weiter mit den weiterführenden Büchern, die ich euch aber noch nicht verlinken werde, da wir in dem Kurs die weiterführenden Bücher noch nicht brauchen (wir sind bei Lektion 14 von 25). Und ja, wenn ihr auf die Bilder klickt, kommt ihr zu Amazon, wo ich die problemlos bestellen konnte.

So, nun wisst ihr, wie ich meine Freizeit gestalte und warum ich letztes Jahr so wenig gebloggt habe… ich war einfach mit lernen, arbeiten und hin und her fahren beschäftigt  letzteres hat sich zum Glück ja erledigt, da ich keinen Fahrtweg zur Arbeit mehr habe. Und auch der Unterricht ist von mir zuhause aus sehr schnell zu erreichen ^^

Alles in allem kann ich wie gesagt die „LINGHAN SprachenAsiens“ Sprachschule wirklich jedem empfehlen, der in Hamburg eine asiatische Sprache oder ggf. sogar wie ich Japanisch lernen will.

Wenn ich diese also mit meinem Fledermaus Bewertungssystem bewerten müsste, bekäme die Sprachschule von mir volle Punktzahl (5 von 5)