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Montagsfrage: Was sind 2015 deine Jahreshighlights?

Kaum ist mein „Adventskalender“ vorbei, da rede ich schon wieder von Büchern… na wenn das nicht mal ein paar Tendenzen aufweißt. Wie dem auch sei, hier kommt die letzte Montagsfrage für 2015 vom Buchfresserchen:

336f7-montagsfrage_bannerAlso auf die Frage nach meinen Highlights, muss ich feststellen, dass ich dieses Jahr überwiegend Manga gelesen habe. Von denen sind definitiv Romantica Clock, 猫と私の金曜日 und 魔法少女・オブ・ジ・エンド meine Highlights gewesen und ich bin auch schon gespannt, wie es bei den drei Reihen weiter geht.

Mangatechnisch wurde es bei mir wie man sieht also sehr Tokyopop-lastig dieses Jahr und ich denke das es auch nächstes Jahr nicht großartig anders aussehen wird. Es sei den Carlsen und/oder Egmont hauen ein besseres Highlight raus. Das kann man im Voraus ja nie wissen.

Wenn man sich allerdings jetzt hier im Blog ein wenig umsieht, dann kann man auf die Idee kommen, dass ich beim Lesen allerdings Manga und Bücher voneinander trenne. Und das ist auch so, schließlich zähle ich bei den über 300 Büchern niemals meine 135 Manga hinzu. Da ich also 2015 mehr Manga als Bücher gelesen habe, sind meine Bücher-Highlights gar nicht so spektakulär. Beziehungsweise rede ich hier nur von einem Buch, welches am 11. März 2015 im Handel erschienen ist:

Glücklich Tanzend Sterben von Jannis Freistedt

Das Buch ist eigentlich gesagt in meinen Augen nicht für jeden geeignet, doch wer „Ich habe die Unschuld Kotzen sehen“ von Dirk Bernemann gelesen und gemocht hat, der wird hiermit bestimmt auch glücklich. Denn durch einige Teaser und eine gute Freundin ist mir recht schnell aufgefallen, das Jannis Freistedt ähnlich schreibt wie einer meiner liebsten Autoren. Dies war auch der Grund, warum ich mir das Buch gewünscht und von meiner Mom zum Geburtstag geschenkt bekommen habe.

Als ich das Buch also vor etwa einem Monat endlich in den Händen hielt und lesen konnte, wurde ich in meinen Erwartungen nun wirklich nicht enttäuscht und so kann ich gut verstehen, warum es inzwischen so einige in meinem Freundeskreis gibt, die dieses Buch wirklich feiern. Was kann ich also mehr tun, als es euch zu empfehlen?

Ganz einfach mal den Autor sprechen lassen:

Und wie er in dem Video nun schon gesagt hat: Entweder man ist angeekelt von dem Buch, oder man freut sich drüber. Auf jeden Fall sollte jetzt jeder einen kleinen Einblick bekommen haben, ohne das ich zu viel verraten habe. Wer sich nun ebenfalls das Buch zulegen möchte, der kann dies am besten über Amazon tun und/oder einen kleinen Blick auf die Facebookseite zum Buch werfen.

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First Time MaGnology!

Am Wochenende hat sich die MaGnology in Hamburg versucht und ich habe mir gedacht, da ich sowieso inzwischen mehr über Anime, Manga und Co. schreibe als über andere Themen, gebe ich euch mal eine kleine Review von dem Ganzen.

Doch zunächst einmal: Was die MaGnology?
Nun, hierbei handelt es sich um eine Messe für, von und mit Games-, Comic- und Manga begeisterten. Und genau das ist auch Programm gewesen: Games, Comics und Manga!

Foto0069Ist ja auch kein Wunder bei dem, was dort alles vertreten war (u.a. Tokyopop, J-Store Hamburg, Eldorado, Totenstadt, uvm.), Ich für meinen Teil kann ja eher etwas mit dem Manga Bereich anfangen, jedoch habe ich gemerkt dass der „Gaming – Teil“ auch sehr interessant war. Comic Kram ist, bis auf wenige Ausnahmen, weniger interessant für mich. Aber auch der Teil war gut vertreten, so dass es eine insgesamt interessante und ausgewogene Mischung aus allem gab.

Erreichbarkeit, Location & Preis:
Das sind ja auch immer so Punkte, die zu dem Erfolg oder Misserfolg einer Messe beiträgt. Alles ist, wie ich finde gut überlegt worden. Die Design Factory in der Rainvilleterrasse 4, 22765 Hamburg, hat die S-Bahn Stationen Altona und Königsstraße in der Nähe und sollte von dort aus gut zu erreichen gewesen sein. Auf der Homepage der Messe wurde zwar darauf hingewiesen, dass keine expliziten Parkplätze vorhanden gewesen sind, jedoch hatten mein Freund und ich kein Problem mit dem Auto an zu reisen und haben durch Zufall auch direkt vor Ort einen Parkplatz gefunden. Sollte die MaGnology allerdings gut Fuß fassen und bekannter werden, so ist es doch anzuraten die Öffentlichen zu benutzen, da die Parkplätze doch recht rar gesät sind.

Die Location war sehr nett, und von der Aufteilung z.T. angenehmer, als das Sasel Haus, in dem einmal im Jahr die ChisaiiCon stattfindet. Bei der MaGnology gab es eine einfache Aufteilung: Im ersten Obergeschoss, waren die Aussteller und der Workshop angesiedelt und in der Eintrittskarte war auch eine Kleinigkeit zu Essen drin, die man ich im EG – in einer Art Restaurant/Kantine holen konnte. Außerdem ging es von dort aus auf eine hübsche Terrasse und eine Art Vorplatz, auf dem es sich auch einige gemütlich machten.

Wenn man die Messe allerdings mit der gerade genannten ChisaiiCon vergleicht, so war der Platz außerhalb nicht zu Vergleichen mit der „großen Wiese“ am Sasel Haus, bei dem sich sonst alles trifft (und kennt). Außerdem gibt es auch keine Bühne bzw. Bühnenshows, dafür aber eine kleine Auswahl an Workshops, Q&A’s, Vorträge und Signiersunden, hier mal das Programm der 3 Tage:

In meine Augen ist das Angebot zwar noch Ausbaufähig, aber fürs erste Mal, ist das schon eine ordentliche Auswahl und mit einem Raum für die diese Veranstaltungen, kommt man auch nicht in Auswahlnot ^.~

Die Preise von den einzelnen Ausstellern war zwar nicht viel anders, als sonst, aber dafür war der Eintrittspreis mehr als in Ordnung mit 6€ für eine Tageskarte und 10€ für eine Dauerkarte – also alle 3 Tage und da man sich auch nicht zwingend etwas zu Essen kaufen musste, da wie gesagt eine Portion pro Ticket um sonst war. So konnte man also mehr Geld bei den Ausstellern da lassen, was mir ein paar neue Sachen einbrachte – und das trotz kleinem Azubi Gehalt. Also ist der Punkt absolut top!

Fazit:
Ich fand die Messe sehr angenehm, auch wenn sie noch ein wenig Ausbaufähig ist, aber das sind Dinge die man wohl erst im Laufe der Zeit des Bestehens perfektioniert. Von daher war der erste Versuch in meinen Augen sehr gut und die MaGnology, welche sich zum Ziel gesetzt hatte  die Besucher und Besucherinnen durch Ausstellungen und Informationen von Spielen, Comics und Manga für die Themen zu begeistern und durch Seminare und Workshops neues Wissen anzubieten, hat sich gut präsentiert.

Für die Zukunft hoffe ich, dass sich das Wochenende auch für die Veranstalter gelohnt hat und dass diese auch bereit sind aus der Messe mehr als nur ein einmaliges Event zu machen.

Für mehr Infos zu den Ausstellern und Gästen könnt ihr euch einmal die Homepage der MaGnology anschauen.