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Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier (Father Sebastiaan)

Wie letzte Woche versprochen, stelle ich euch heute das Buch Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier von Father Sebastiaan vor. Dieses 133 Seiten Starke Büchlein ist eines der wenigen Bücher, die sich mit dem realen Vampirismus auseinander setzten und laut Buchrücken ist es das erste Buch in der Geschichte gewesen, das sich der Förderung und Definition der „Vampyr Szene“ widmet.

Im Grunde genommen stellt das Buch eher eine Art kleines Nachschlagewerk dar, welches in 100 Stichworten die Definition des Vampirismus von Father Sebastiaan und seinem Sabretooth Clan erklärt. Diese 100 Stichworte sind folgende:

Absinth, Ankh, Antidiskriminierung, Adel, Apotheose, Beschenken, Bälle, Blut, Blutbad, Beherrschung, Burner, Coven, Dekadenz, Drakonisch, Drache, Eleganz, Elite, Erwachsene, Fee, Familie, Film, Glamour, Gourmet, Galanterie, Grüßen, Glück, Gastfreundschaft, Geheul, Geist, Geheimnisse, Humor, Haven, Hexe, Halloween, Halos, Handwerkskunst, Höhle, Hochzeit, Individualist, Inspiration, Kabale, Kultur, Kunst, Krieger, Libertin, Leben, Liebe, Loyalität, Leidenschaft, Machiavellistisch, Magick, Materialistisch, Masken, Mode, Musik, Mysterium, Namen, Narzissmus, Nachtseite, Nesthäkchen, Ouroboros, Opfer, Privatsphäre, Priester/innen, Rot, rote Messe, Ritual, Rock’n’Roll, Romanze, Ritter, Ritterlichkeit, Sangunarium, Stammesverwandt, Spiegel, Schwarz, Sport, Selbstsüchtigkeit, Sinnlichkeit, Silber, Tanz, Tagseite, Transhumanistisch, Unsterblichkeit, Urzustand, Unternehmungen, Vampyre, Valentinstag, Vampirzähne, Versammlungen, Verführung, Walpurgisnacht, Weltlich, Wirklichkeit, Werwölfe, Wille, Wegbegleiter, Zuvorkommenheit, Zwielicht, Zeph’r, Überleben

Bei so manch einem Wort, kann man sich nichts darunter vorstellen und an einigen Punkten kommt es so rüber als wäre dieses Buch ein „Regelwerk“ für eine religiöse oder okkulte Sekte. Doch Father Sebastiaan und sein Sabretooth Clan distanzieren sich von solchen Anschuldigungen. Genau so wie vor dem, woran der Ottonormalverbraucher als erstes denkt: dem Blut trinken. Das ist mehrmals auch in diesem Buch hier nach zu lesen.

Und genau das ist einer der Punkte, warum Father Sebastiaan (zumindest in der deutschsprachigen) Vampyr Szene entweder geliebt, gehasst oder mit viel Humor gesehen wird. Denn es heißt, dass er vor einigen Jahren selbst zu den Menschen gehörte, die mehr oder weniger öffentlich dazu gestanden haben sollen, dass sie Blut brauchen um ihren Energie-Haushalt zu regulieren. Einige gehen sogar so weit, dass sie sagen er sein aus diesem Grund ein „Fangsmith“, also jemand der hochqualitative Vampirzähne herstellt, geworden.

Doch spricht man ihn heute drauf an, sagt er immer wieder, das seine Zähne Kunstwerke seien und in erster Linie den Vampyren seines Clans helfen sollen ihr inneres nach außen tragen zu können und das die Zähe am ehesten als Sexspielzeuge herhalten, somit drückt er dem Vampirismus einen dicken, fetten Fetisch Stempel auf.

Vor kurzem habe ich den Satz „Father Sebastiaan macht aus Zähnen Geld – oder umgekehrt!“, gelesen. Das kann ich auch verstehen, denn es scheint seine Haupteinnahmequelle zu sein. Und wenn man sich überlegt, dass er u.a. jedes Jahr auf dem Mera diesem Job nachgeht und ein paar Zähne 120€ kosten sollen (die genauen Preise hab ich mir nicht angeschaut), kann ich auch verstehen, dass er einiges an Werbung für seine Arbeit braucht, um davon leben zu können. Jedoch kann auch Werbung irgendwann zu viel werden. So merkt man in diesem Buch hier wirklich, dass er mit der Werbung für die Zähne teilweise wirklich übertreibt. Schließlich kommt er bei über der Hälfte der Stichworte auf seine Arbeit als Fangsmith zu sprechen und schreibt, wie wichtig seine Arbeit für die Vampyr Szene ist.

Aber jetzt kommen wir zu einem Punkt, was für mich einen dicken Minuspunkt darstellt: Ich habe mein Exemplar für 18€ im Shop forensicbox gekauft, wo ich auch die Bücher Vampire unter uns! Band II und Band III gekauft habe und ich sehr zufrieden mit bin.  Doch von Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier war ich optisch gesehen nur im ersten Moment wirklich begeistert. Ich meine, die Aufmachung des Buches ist wirklich schick und elegant gestaltet. Und im Gegensatz zur englische Originalausgabe oder der französischen Variante, kommt die deutsche Version des Buches als Hardcover daher.

Dennoch ist mir recht schnell aufgefallen, dass einige Seiten schief bedruckt worden sind und die Übersetzung an einigen Stellen etwas missglückt scjeint, was mich persönlich nicht viel stört, jedoch ist es schade für die Gesamtoptik des Buches. Außerdem fallen bei mir nach dem dritten Mal lesen die einzelnen Seiten aus, weshalb ich das schon einige Male kleben musste. Ob das an der Hardcover Variante liegt oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber anscheinend haben die Besitzer der Originalausgabe keine Probleme mit ausfallenden oder schief bedruckten Seiten.

Trotz diesem Minuspunkt finde ich das Buch an sich immer noch recht nett, wenn auch manchmal zu sehr auf Father Sebastiaans Haupteinnahmequelle fokussiert, was ich weiter oben schon angemerkt habe. Man merkt aber auch, welche Intension hinter dem Buch noch liegen könnte, denn abseits von der ganzen Werbung liest es sich ein wenig wie ein  Knigge für Vampyre. Und um ehrlich zu sein, gibt es auch ein paar Punkte, von denen ich selbst sagen kann: Wenn mehr Leute (egal ob in der Vampyr Szene aktiv oder nicht) sich so verhalten würden, wie es in dem Buch steht, wäre das Leben manchmal einfach ein wenig freundlicher! (。→∀←。)

Alles in allem bekommt diese Buch 3 von 5 möglichen Fledermäusen von mir in der Bewertung:

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4. Tüchen: Index

christmasbooks_3115354bWie bei vielen anderen Dingen gibt es auch bei den Büchern eine Index Liste. Diese Liste besteht aus Büchern, die in Deutschland verboten oder nur einem Erwachsenen zugänglich sind.  Ein komplettes Verzeichnis aller Bücher auf dem Bücherindex  ist in den Weiten des Internets nicht zu finden, weil eine solche Veröffentlichung juristisch gesehen heikel wäre, sie könnte als Werbung für diese Bücher aufgefasst werden. Es ist aber kein Problem, sich bei Jugendschutzorganisationen, in Bibliotheken oder bei der BPjM über verbotene Bücher zu informieren.

So weit so gut. Nun wollt ihr sicher wissen was ich von dem „System“ des Index halte. Dies ist ganz schnell beantwortet, denn ich halte die Existenz dieses Indexes durchaus für sinnvoll. Und ich finde auch gut, das Bücher wie Mein Kampf von Hitler in Kategorie B, also den grundsätzlich verbotenen Büchern, gehört.
Ich habe allerdings seit meinem 14. Lebensjahr einen Bücherwunsch, der in Deutschland auf dem Index steht. Die Rede ist von Das Buch Noctemeron – vom Wesen des Vampirismus. Dieses Buch wird in Kategorie A, also als jugendgefährdend, eingestuft. Das hieß also für mich: Suchen bzw. warten bis zum 18. Geburtstag. Nichts desto trotz, sagte mir damals mal jemand, als ich angefangen habe mich mit dem Thema Vampirismus auseinander zu setzen,  ich müsse das lesen. Da ich damals kaum etwas über Vampirismus wusste und das schon da auf dem Index stand, dachte ich mir dass dies wohl das Buch sei, nachdem ich suchen würde.

Schließlich wurde mir die Vampyr Szene damals als geheim und verschwiegen – ja fast schon wie eine Art Kult oder Sekte verkauft. Wenn ihr den Blogbattle Eintag zum Thema Blut gelesen habt, dann werdet ihr merken, dass ich heute ein völlig anderes und klareres Bild von der Vampyr Szene und Vampirismus habe. Dennoch suche ich nach wie vor nach diesem Buch.

Warum? Einfach um es zu haben und ich bin nach wie vor neugierig, was ich denn da „so tolles“ verpasse, wenn ich es nicht lese. Der fortsetzende Band Die dunklen Künste. Ist übrigens nicht mehr auf dem Index und befasst sich mehr schlecht als recht mit der schwärzesten der schwarzen Magie. Dementsprechend wenig erwarte ich vom Vorgänger…

Und trotzdem bleibt die Neugierde! Es ist manchmal echt zum Mäuse melken!

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Wer an diesem etwas anderen Adventskalender teilnehmen möchte, der kann das gerne tun. Auch das Bild oben kann dafür verwendet werden. Wichtig ist nur, das dieser Post mit eurem “Türchen” Nummer 1 verlinkt ist. Einfach auf den blauen Button klicken, Link einfügen und schon ist euer eigener Post verlinkt. Wer möchte, der kann mir auch ein Kommentar hier ↓ oder bei Facebook hinterlassen.

my first Endless Night Vampire Ball

Wer meine Ask.fm Seite verfolgt, der wird wissen, das ich danke meinem Hamster dieses Jahr das erste Mal zum Vampire Ball gehen konnte und da ich heute nichts besonderes zu tun habe, werde ich euch nun davon berichten. Doch zunächst einmal ist es gar nicht so leicht euch einen bildlichen Einblick zu gewähren, denn das einzige Video was sich lohnt hier zu zeigen ist aus dem Jahr 2012:

Der Vampire Ball soll im großen und Ganzen auch das sein, wonach es klingt: Einem Ball für und mir Vampyren und Vampirfreunden. Laut dem Gründer dieser Veranstaltungsreihe bzw. seinem Buch  Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier soll der Ball ungefähr so sein, als träfe „ein venezianischer Maskenball auf einen vampirischen Hofstaat, mit der Energie eines Rockkonzertes und der Eleganz eines burlesken Varietés.“

Da ich also noch nie auf einem solchen Ball war, habe ich mir schon Wochen vorher überlegt, was ich denn anziehen sollte, schließlich bin ich in dem Punkt ein typisches Mädchen und putze mich unheimlich gern heraus! Schlussendlich habe ich mich für eines meiner Liebsten Kleider entschieden, ein Traum in Schwarz mit viel Spitze (was man auf dem Handyfoto nicht so gut erkennt).

Zu dem Ganzen hat mir mein Hamster dann noch ein elegantes Korsett umgeschnürt, und nachdem ich dann das Atmen für den Abend eingestellt hatte und meine Begleitung auch so weit fertig war, sind wir von dem Hotel aus quer durch Berlin zum ehemaligen Stummfilmkino Delphi gefahren.

Die Location war schon einfach bezaubernd und die Tatsache, dass die Gäste als Einstimmung den Stummfilm Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens mit live Orgelbegleitung gezeigt bekamen. Ich war schon von diesen beiden Dingen schon dermaßen beeindruckt, das meine gute Laune immer weiter nach oben ging. Das Einzige was ein wenig störend war, war die Tatsache, dass sich mein Hamster und unsere Dritte im Bunde, während des Filmes irgendwann über alles Mögliche Unterhalten haben.

Und dennoch habe ich ab und an zu ihrem Gespräch etwas beigetragen. Ich wollte den beiden Gegenüber ja nicht unhöflich sein, denn sie waren ja nur wegen mir mit zu dem Ball gekommen. Nach dem Film habe ich dann einige Freunde getroffen und neue Leute kennen gelernt, während mal mehr und mal weniger gute Musik zum Tanzen einlud.

Da ich aber noch unerprobt war in meinen Plateau Schuhen zu tanzen und ich ohnehin unsere Gespräche interessanter fand, hat man mich vergeblich auf der Tanzfläche gesucht. sogar bei den Liedern bei denen ich normalerweise immer tanze.

Zwischendurch wurde uns auch immer mal wieder eine kleine Showeinlage geboten – und ich ärgere mich nach wie vor, dass ich meine Fotokamera dieses Mal zu hause vergessen habe! Von diesen Showeinlagen hat mir tatsächlich die Bellydance Nummer gefallen. Wobei das wohl an dem Kunstblut und der musikalischen Untermalung von Helium Vola gelegen haben könnte ^,…,^

Danach bin ich zusammen mit besagten Freunden zur dort anwesenden Fotografin Lilif Ilane gegangen, bei der alle Gäste des Balls ein kostenloses Foto machen konnten. Dort war vor allem dieser Herr hier (Johnny Doeh):

beliebt und besonders gefragt, so hat auch unsere Gruppe mit ihm ein Foto machen lassen. Die Fotos im allgemeinen sind allerdings noch nicht fertig, sonst hätte ich euch an dieser Stelle wohl das besagte Gruppenfoto gezeigt…

Alles in allem war ich aber doch wirklich sehr begeistert von der Ganzen Veranstaltung! So sehr sogar, dass ich gleich am Sonntag als wir wieder nach hause gefahren sind, beschlossen habe nächstes Jahr wieder hin zu gehen und ich habe sogar schon eine Idee für mein nächstes Outfit, denn wie gesagt in dem Punkt bin ich doch irgendwo ein richtiges Mädchen ^^

Mehr Infos zu den anderen Bällen und den Veranstaltungen allgemein bekommt ihr auf endlessnightvampireball.com und hier könnt ihr euch noch ein wenig genauer über den Berliner Vampire Ball informieren.

So, das war meine kurze Zusammenfassung vom Wochenende. Ich werde es mir jetzt gemütlich machen und noch ne Runde Filme gucken!

Mata ne! ~

Ich schmeiß mit Steinen!

Ich denke nicht viele von euch wissen, dass ich mich seit Jahren für Heil- und Edelsteine interessiere. Und daher habe ich mir gedacht, dass ich mir im Rahmen meiner „Bloody Week“ mal zwei passende Steine vornehme.

Zuerst hätten wir da den Hämatit, der auf den ersten Blick wohl kaum etwas mit dem Thema Blut zu un hat. Bei genauerem Hinsehen jedoch fällt allein schon der Name auf. Denn der rote Blutfarbstoff wird Häm genannt, was wiederum im Namen des Steins auftaucht. Diesen Vergleich zu ziehen ist auch gar nicht so weit her geholt, denn beim Schleifen des Hämatits verfärbt sich das Wasser blutrot. Dies liegt allerdings an dem hohen Eisengehalt des Steines und weniger daran, dass sich das Häm in ihm befinden könnte.

Der Hämatit ist außerdem auch unter den Synonymen Blutstein, Eisenglanz, Flusseisenstein, Spiegelerz und Sanguin bekannt. Gerade letzteres Synonym könnte erklären, warm der Stein in der vielfach schon angesprochenen Vampyr Szene so beliebt ist. Denn ich habe schon des öfteren erlebt, dass sich vor allem amerikanische Vampyre auch gern mal als Sangunarian bezeichnen, was vom Wortlaut ja auch wieder ähnlich klingt.

Leich zu handhaben ist der Hämatit ebenfalls nicht. Er kann nur geringe Hitze ab und auch mit den meisten Reinigungsmitteln steht er auf Kriegsfuß, was Glanzverlust nach sich ziehen kann. Auch das Reinigen im Ultraschallbad verträgt er nur auf geringster Stufe. Aufgrund des hohen Eisengehalts sollte ach darauf geachtet werden ihn keinen Salzen, wie sie mitunter in Schweis auftreten, aus zu setzten. Denn dann beginnt dieser Stein tatsächlich mit dem Rosten.

Auch als Heilstein macht sich der Eisenanteil und der Bezug zum Blut bemerkbar. Er fördert die Blutbildung und Bildung neuer Blutkörperchen, reguliert den Blutdruck, unterstützt den Zellaufbau in den Organen, löst energetische Blockaden  und füllt unterversorge Energiebereiche im Körper wieder auf.

Astrologisch gesehen ist der Hämatit der Geburtsstein von Widder, Wassermann und Skorpion. Außerdem wird er als Planetenstein dem Mars und Pluto zugeordnet. Diese Art der Zuordnung ist schon Jahrtausende alt und einen eigenen Beitrag wert, darum gehe ich jetzt nicht weiter darauf ein… 

Denn wir haben ja noch einen zweiten Stein, nämlich den Blutjaspis. Dieser ist eine besondere Variante des Heliotrops – nämlich eine überwiegend rote bzw. rot gefleckte Variante. Wie der Hämatit ist auch der Blutjaspis unter dem Synonym Blutstein bekannt. Außerdem nennt man ihn auch Hildegardjaspis, Märtyrerstein oder Xanthus. Die Bezeichnung Hildegardjaspis hat dieser Stein von keiner anderen, als Hildegard von Bingen bekommen. Laut ihr stehen die roten Punkte des Steines für das Blut Jesu, was diesen Stein in ein sehr christliches Licht rückt.

Auch darauf gehe ich vorerst nicht weiter ein und widme mich eher der Wirkung des Blutjaspis als Heilstein. Dieser lindert Ohrenschmerzen, Ohrensausen, Gehörgangsentzündungen, wirkt blutreinigend, hilft gegenHerzschmerzen und Herzrhythmusstörungen. Eine weitere positive Wirkung übt der Stein auf schwangere Frauen aus. Er soll ihr Immunsystem stärken und die Schwangere vor Unterleibsbeschwerden schützen.

Astrologisch wird der Blutjaspis Widder, Fische, Waage und Jungfrau als Geburtsstein zugeordnet und er ist der Planetenstein des Jupiter. Wer sich jetzt fragt, warum der Widder hier zweimal auftaucht, den weise ich noch einmal auf das Alter dieser Tradition hin. Damals konnten diese Unterschiede regional erklärt und festgelegt werden. Heute geht dies nicht mehr so einfach und darum kann ein Sternzeichen auch mehrere Geburtssteine haben. In Sachen Blutjaspis wird auch vielfach gesagt, dass dieser keinem Sternzeichen mehr zugeordnet wird.

In wie fern das stimmt, kann man zwar nicht mehr zu 100% nachprüfen, aber dafür kann jeder für sich festlegen, was er lieber glauben Mag.

HIV und die Gesellschaft

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, geht es seit Sonntag schon um das Thema Blut. Dies kommt daher zustande, dass ich mich im Vorfeld zum Sonntagsbeitrag ein wenig Beratung innerhalb der dort angesprochenen Szene geholt habe, um ein gutes Maß an Informationen weiter zu geben, ohne diese zu überladen. Während dieser Beratung ist dann die Aufgabe zu Stande gekommen, bis zum nächsten Sonntag das Thema Blut durch zu ziehen.

Passend dazu gab es dann zu Beginn dieser „Bloody week“ eine Frage von Sebastian, einem meiner Mitstreiter im Blogbattle:

Gibt es dort keine Angst vor dem HIV und anderen durch Blut übertragbaren Krankheiten?

Diese Frage greife ich mit dem heutigen Beitrag auf, denn es handelt sich meiner Meinung nach um ein wichtiges Thema, welches nicht nur in der Vampyr Szene eine Rolle spielen sollte!

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Vorab sei schon mal gesagt: In der Vampyr Szene an sich, herrscht keine Angst vor derlei Krankheiten, eher ein gebührender Respekt. Begründen kann man dies durch die Tatsache, dass jeder Donor sowie auch der Vampyr vor einer Spende einen aktuellen Bluttest vorzuweisen hat. Kann der Vampyr dies nicht vor weisen, so wird auf direkten Kontakt untereinander verzichtet – sprich der Vampyr nimmt das Blut via Teelöffel, Schnapsglas o.ä. zu sich, nicht von der Haut direkt. Dies wird so gehandhabt, damit es nicht aus versehen Speichel in die „Wunde“ kommt und das obwohl im Speichel dann nur so geringe Mengen enthalten sind, das dieser meist nicht für eine Ansteckung ausreicht. Wenn der Donor keinen Bluttest aufweisen kann, kommt es gar nicht erst zu einer Blutspende.

Das wäre die grobe Erklärung zum Umgang innerhalb der Szene. Wie mit jemandem um gegangen wird, der sich über andere Wege mit HIV oder andren Infektionen des Blutes angesteckt hat, hat schon  etliche Diskussionsrunden gefüllt. Es hat sich durch solche eine klare Struktur heraus kristallisiert. Nämlich, dass im Falle einer Erkrankung sofort (!!) die letzten Kontakte informiert werden. Als Donor muss man sich dann natürlich zurück ziehen – meist werden betroffene dann als schwarze Schwäne behandelt, also als Menschen mit Interesse und Verständnis für das Thema Vampirismus. Aber der/die Betroffene wird nicht wie jemand aussätziges behandelt und die Erkrankung muss auch nicht an die große Glocke gehängt werden. Schließlich gibt es durchaus mehrere Gründe, warum man nicht bzw. nicht mehr spenden mag.

So komme ich auf eine (in meinem Blog auch schon mehrmals erwähnte) Internetpräsenz für die Vampyr Szene zu sprechen. Diese ist sehr familiär gehalten, weshalb ich sie auch nie verlinkt habe – und heute nicht erwähne. Auf jeden Fall herrscht dort ein stets freundlicher Umgangston untereinander, weshalb sich viele dort recht geborgen fühlen. In Bezug auf HIV ist das auch noch mal ein wichtiger Punkt. Schließlich geht man nach wie vor ungern mit so etwas hausieren und trotzdem kann eine betroffene Person es in besagter Runde ruhig breit treten, denn es bleibt innerhalb der Community.

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Ich selbst kenne nur den obig genannten Umgang mit solcherlei Infektionen. Jedoch hat mir mein bester Kumpel erzählt, dass es auch anders von statten gehen kann – und das ausschließlich außerhalb der Vampyrgesellschaft.

Die Rede ist von Sex Patrys, die nach dem Prinzip des russischen Rouletts funktionieren: Man geht in einen Dark Room, in dem man mit verschiedenen Leuten Sex haben kann und einer unter den Anwesenden hat HIV – entweder man hat dabei Glück und man steckt sich nicht an, oder man hat Pech gehabt. Keiner weis im Voraus, wen es trifft und um an solch einer „Party“ teilnehmen zu können, bezahlt man auch noch einen Haufen Geld.

So jedenfalls, hat es mir mein bester Kumpel erzählt, der laut eigenen Angaben Menschen kennt, die solche Partys besuchen oder besucht haben. Gut, ich bin der Meinung jeder darf seinen Fetisch haben und kein HIV infizierter sollte schlechter behandelt werden, als „gesunde“ Menschen, aber DAS geht in meinen Augen zu weit!!!

Mir ist natürlich klar, dass dies hier jetzt ein sehr extremes Beispiel ist, wie die Gesellschaft mit HIV umgeht. Trotzdem ist es für mich ein Ding der Unmöglichkeit, das es solche Extreme überhaupt gibt.

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Auf der anderen Seite ist es aber auch kein Wunder, dass so mit dieser Krankheit umgegangen wird. Schließlich halten sich in der heutigen Gesellschaft immer noch Vorurteile wie, dass HIV eine Schwulenkrankheit wäre. Teilweise gibt es sogar Menschen (und davon leider nicht wenige!), die der Meinung sind HIV wäre heilbar oder nicht mehr existent. Ich vermute an dieser Stelle mal ganz stark, das dieses Denken daher kommt, dass keiner mehr wo wirklich über das Thema spricht und laut meiner Mom auch im Fernsehen kaum etwas zu dem Tema gesendet wird.

Dabei ist HIV nach wie vor mit Medikamenten nur einzudämmen, aber nicht zu besiegen und außerdem ist meiner Meinung nach gerade heute die Zeit in der man sich am ehesten mit dieser oder anderen sexuell oder durch Blut übertragbare Infektionen anstecken kann. Meine Meinung wird durch einen Teil meines Bekanntenkreises bestätigt, denn wenn ich höre bzw. lese, wie viele ungewollt schwanger werden… und um das zu schaffen, setzt es ungeschützten Sex voraus.

Außerdem denke ich, dass es am Robert Koch Institut keine eigene Abteilung für das Thema geben würde, wäre die Gefahr von Infektionen wie HIV nicht akut bzw. allgegenwärtig.

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Abschließend sei noch erwähnt, dass die Ansteckung mit HIV und Co. am häufigsten in der „normalen“ Gesellschaft passiert und nicht in der Vampyr Szene, in der es nicht selten zu Blutspenden kommt. Da hat also der Umgang mit der Szene auch wieder etwas gutes, denn man lernt, in meinen Augen, einen sicheren Umgang mit dem Thema (wenn man diesen nicht gleich von Beginn an kennt).

Wer jetzt noch allgemeine Fragen zum Thema HIV hat, der sollte sich an entsprechende Stellen wenden. Ansonsten könnt ihr mir gern ein Kommentar da lassen.

Blogbattle no.10 – Blut

Als ich das Stichwort gelesen habe, war ich echt am überlegen ob ich dieses Mal aussetze. Da ihr diese Zeilen jetzt aber doch lesen könnt, merkt ihr ich habe mich anders entschieden. Warum ich dieses Thema nie konkret angesprochen habe (sondern meist nur angedeutet), werdet ihr wohl durch den nachfolgenden Text verstehen. In diesem wird es nicht nur um Blut gehen, sondern auch um die deutschsprachige Vampyr Szene. Aber zuerst einmal an alle Grammar Nazis da draußen: Das Wort Vampir in Zusammenhang mit den reallife Vampiren wird mit Y geschrieben. Dies dient u.a. der Abgrenzung von real existierenden und fiktionalen Persönlichkeiten. Danke.

Es gibt zwar massenweise Filme, Bücher, Serien usw. die den klassischen Vampir thematisieren, der Vampir an sich also ein starkes Motiv darstellt, so ist die Vampyr Szene doch sehr unbekannt. Im großen Wirrwar der Subkulturen der schwarzen Szene wird die Vampyr Szene auch meist nur als Splittergruppe also z.T. als Sub-Subkultur der Gothic Szene war genommen und als weniger gesellschaftstauglich/ obskur.

Weil Vampyre also wissen, dass sie am Rande eines Randes wandeln und vom Volksmund gern als gefährlich und psychisch krank dar gestellt werden, bleiben sie lieber unter sich und posaunen in den meisten Fällen auch nicht hinaus „Hey, seht mich an ich bin ein Vampyr!“. Stößt man im Internet (oder sonst wo) auf eine Gruppe von Vampyren bzw. man mitbekommt dass es sich um eben eine solche handelt, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man das Gefühl bekommt sich einer Sekte gegenüber stehen zu sehen.

Das kann teilweise so weit gehen, dass Vampirismus mit Satanismus gleich gesetzt wird. Die Gemeinsamkeiten dieser Beiden Dinge ist allerdings so gut wie gleich null. Viel eher kann man Vampirismus mit der S/M Szene Vergleichen. Denn auch in der Vampyr Szene heißt es „Safety first!“

Der Kontakt von Blutspender (Donor) zu Bluttrinker (Vampyr) bzw. das Ganze Prozedere des Blutspendens/-trinkens unterliegt teilweise strengeren Regeln als sie Mönche im Kloster haben. Auf die einzelnen Regeln gehe ich hier jetzt allerdings nicht ein, das geht dann nun wirklich zu sehr ins Detail…

Interessant ist, dass man die Vampyr Szene nicht so als „gestört“ darstellen kann, wie es einige gern hätten. Denn aus Psychologischer Sicht weisen die wenigsten, die sich als Vampyre identifizieren, auch wirklich psychische Schäden auf. Gut es gibt auch einige, die über körperliche Defizite wie, Kraftlosigkeit, permanenter Müdigkeit oder leichter Reizbarkeit, klagen wenn sie nicht in regelmäßigen Abständen Blut zu sich nehmen. Dies ist aber auch keine Störung im klassischen Sinne.

Ich selbst vergleiche dies – so makaber es klingen mag – mit dem Verhältnis von dem ein oder anderen Kaffeetrinker zum Kaffee. Und das dürfte auch mindestens einem meiner Mitstreiter bekannt vor kommen. ^.~

Beim Blutkonsum sei aber bitte nicht an das klassische Bild von einem Vampir zu denken, der seinem Opfer die Zähne in den Hals rammt und es dann bis auf den letzten Tropfen aussaugt. Denn Vampyre wissen, dass der Biss eines Menschen (also auch der eines Vampyrs) zu den gefährlichsten Bissen gehört und wie oben bereits erwähnt geht Sicherheit vor allem anderen. Daher wird zur Blutentnahme auf Klingen (Skalpell, Rasierklingen etc.) oder Kanülen ausgewichen, die alle klinisch rein sind.

Auch die Menge an Blut, die für einen Vampyr abfällt bei einer Spende, ist äußerst gering. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie gaben 48% an, dass sie bei einer Spende zwischen einem und fünf ml zu sich nehmen und auch auf die Frage hin, wie viel die größte Menge gewesen ist gaben die meisten (nämlich 32%) 50ml an, was so in Etwa 1 1/2 Esslöffeln entspricht.

Zum Vergleich: Eine Blutspende beim Arzt/roten Kreuz entspricht etwa 500 ml. Gefährlich wird es erst ab einem Verlust von 1,5 – 2 L und diese Menge nimmt weder ein Arzt noch ein Vampyr freiwillig bzw. absichtlich ab.

Besagte Studie gibt es übrigens in Buchform unter dem Titel Vampire unter uns! Band 3

Ich persönlich fühle mich selbst in der Vampyr Szene sehr heimisch und sehe mich auch als Teil dieser. Und das kann man allein an all den Anspielungen aus vergangenen Blogbattle Beiträgen erkennen: Im letzen Beitrag waren es die Fledermausflügel, in dem davor fand die Szene auch Erwähnung. Bei den Randgruppen meinte ich noch ich würde nicht näher auf das Thema eingehen und beim Thema Freiheit spielte ich ebenfalls darauf an. Außerdem habe ich beim Schreiben zum Thema Schwarz unter anderem das Buch Vampyr-Tugenden: Die roten Schleier und die Internetplattform Nexus Noctis (eine der größten Plattformen im deutschsprachigen Raum für Vampyre) zur Hilfe genommen. Und zu guter letzt habe ich bereits im 3. Beitrag quasi zugegeben das ich Blut schön und ästhetisch finde.

Das kann und habe ich euch nun schon alles verraten. Was ich euch nicht verraten werde, ist meine eigene „Stellung“ innerhalb der Vampyr Szene. Denn man kann die Leute dort – ähnlich wie man die Gothic Szene in unterschiedliche Stile aufteilen kann – grob in drei Kategorien aufteilen: Vampyre (Bluttrinker), Donor (Blutspender) und Schwarze Schwäne.  Mit letzterem bezeichnet man die Leute, die einfach nur ein starkes Interesse und Verständnis für das Thema Vampirismus haben.

So ich hoffe das war genug bzw. nicht zu viel Info zum Thema Blut/Vampyr Szene. Was meine Mitstreiter zum Thema Blut zu sagen haben, findet ihr hier:

– Schakal
– Das Wetterschaf  (setzt vielleicht aus oder so)
– DychterFyrst (ist nächste Woche wieder dabei)
– Sebastian
– Mary
– Chelsea
– Justine
Dark Lord

PS.: Da mich das Thema Blut aus mehreren Perspektiven interessiert, habe ich beschlossen morgen etwas über 血液型 – Blutgruppen in Japan zu schreiben. Wen das also interessiert der kann gern morgen nochmal vorbei schauen (ohne eine Bewertung abgeben zu müssen oder so) ^^

Bolgbattle No.4 – Schwarz

Justify the fear – replace love with death
I don’t mind it – Future Noir
Just don’t want to return – when it’s all done
No light at the end Future Noir
Is it all in my head? – Am I the director?
Do we have to – Overcome?
To avoid Future Noir
(Liedzeile aus „future noir“ von Hanin Elias)

Noir – Schwarz, eine Farbe (oder Nichtfarbe), von der ich immer das Gefühl habe das sie die meisten Widersprüche in sich vereint. Schließlich steht die Farbe für positives wie Würde, Autorität, Eleganz, Mysterium, Stärke, Dunkelheit und Ernsthaftigkeit und gleichzeitig für Stille, Tod, Chaos, Trauer, Furcht, Geheimnisse. Sie ist ein Sinnbild für das Verborgene und die unbekannten Seiten der Persönlichkeit.

Schwarz ist die Finsternis,die Dunkelheit und die Nacht, welche Angst, Unbehagen und Unsicherheit bescheren kann, aber zu gleicher Zeit vor unerwünschten Blicken schützen und deshalb steht Schwarz auch für Schutz.
Schwarz ist die Farbe der Individualität und der bösen Dämonen. Aber auch viele religiöse Gemeinschaften unterschiedlichster Prägung verwenden Schwarz in ihrer Kleidung und nicht nur diese, in England und Frankreich z.B. tragen Richter, Polizei, promovierte Akademiker und Anwälte ebenfalls Schwarz.

In meiner Szene ist schwarz ebenfalls eine sehr dominante – wenn nicht sogar die Farbe überhaupt. Es gibt dort nämlich nur sehr wenige, die sich in farbenfroher Kleidung wirklich wohl fühlen. Auch ich gehöre ebenfalls zu denjenigen die schlichte schwarze Kleidung bevorzugen und habe da durch mehr als ein „kleines Schwarzes“ im Schrank. Warum ich mich in bunter Kleidung falsch bzw. verkleidet vorkomme, das kann ich selbst nicht genau sagen, es ist einfach Fakt das es so ist.

Mit dieser Farbe verbindet die Gesellschaft aber auch schwarze Magie, dabei muss Schwarz auch hier nicht immer für negatives stehen. Im Gegenteil: hier steht die Farbe symbolisch für unbekannte Welten und hat eine sehr positive Wirkung wird als Schutzfarbe gegen Unglück, Leid, Krankheit und böse Geister genutzt. Zusätzlich dazu bündelt schwarz die (magische) Energie, denn es absorbiert alle Lichtwellen, reflektiert nicht und selbst im Infrarotbereich nimmt Schwarz nahezu alle Energien auf.

So weit so gut…

Was ich noch interessant finde, ist der geschichtliche Hintergrund der Farbe Schwarz, denn dieser erklärt sicherlich warum es so unterschiedliche Bedeutungen gibt.
In der Antike z.B. wurde diese Farbe dem Melancholiker zugeordnet. Später wurde schwarz als Bannfarbe genutzt, sprich um Aussätzige, also Pest-, Lepra- oder Cholerakranke, zu markieren und damit aus dem Gesellschaftlichen Leben auszuschließen. Im Spanien des 16. Jahrhunderts jedoch entwickelte sich Schwarz als eine Farbe die für weltliche Macht und Würde stand. So wurde am Hofe Karls V. schwarze Kleidung für den Adel zur Pflicht.

Einige Jahre später wurde das Ganze zur Modefarbe und galt bis weit in das 20. Jahrhundert hinein als verbindlich Farbe der Männer. Erst wesentlich später sollten auch Frauen die Farbe Schwarz nicht nur zur Trauer tragen dürfen bzw. können (Randbemerkung: Dieser Geschichtliche Punkt erklärt auch warum meine Tante mir vor 5 Jahren immer sagte, dass ich aufhören solle schwarz zu tragen, da es sich um keine weibliche Farbe handelt).

Des weiteren gibt es noch andere interessante Fakten zur Farbe Schwarz. Zu Hitlers Zeiten trug die SS schwarze Uniformen um den Eindruck von elitärer Strenge und Macht zu vermitteln. Außerdem habe ich erst kürzlich gelesen, dass es in der Schwulenbewegung des 20. Jahrhunderts einen sogenannten Halstuch-Code gab, bei dem Schwarz als Symbol für BDSM stand – in wie weit das stimmt, weiß ich allerdings nicht. Jedoch unterstreicht dies auch wieder das Schwarz sowohl gute als auch schlechte assoziiert werden kann.

Für mich persönlich ist und bleibt Schwarz eine wundervolle und positive Farbe und ich halte mich dort gern an die japanischen Kultur in der schwarz das Symbol für Erfahrung, Vornehmheit, Weisheit und Alter ist. Außerdem hat eine gute Bekannte (und seit neuestem Buchautorin) im Forum Nexus Noctis (welches ich hier absichtlich nicht verlinke) noch eine weitere positive Eigenschaft hervorgehoben:

Schwarze Kleidung lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht, das Zentrum der Individualität, weswegen sie in vielen Kreisen bevorzugt wird, in denen der Schwerpunkt auf der Persönlichkeitsentwicklung liegt. – Janette

So viel zu meiner kleinen „Doktorarbeit“ zur meiner Lieblingsfarbe. Verzeiht, wenn es einige Gedankensprünge gibt, die nicht gleich nach zu vollziehen sind. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, das ich zu dem Thema zuvor ein 6 Seiten starkes Textdokument zusammenbekommen hatte und ich dieses für den Blogbeitrag kürzen musste ^///^

(diesmal auch mit „Quellenangaben“, die da wären: Nexus Noctis, Schillerndes DunkelVampyr-Tugenden: Die roten Schleier und meine Gedankengänge ^^)

Wie sich das Leben in Schwarz für mich gestaltet bzw. was ich darunter verstehe, das habe ich in einem früheren Beitrag schon einmal zusammengefasst (hier)

Ich bin äußerst gespannt auf die Beiträge meiner Mitstreiter, welche hier zu finden sind:

Dark Lord
Schakal
Chaos-Kisa
(Lisa – nimmt immer noch teil, setzt dieses Mal aber aus)
Wetterschaf
DychterFyrst
Sebastian
Mary

Reblog: Renfield-Syndrom

Dies ist ein Blogeintrag vom Samstag, 11. Januar 2014

Wenn man anders ist und die Menschen einen nicht verstehen, dann ist man gleich psychisch krank… so ergeht es auch den Vampiristen und meistens auch denen die sich intensiver mit Vampirismus beschäftigen, obwohl diese dann meistens keinen Kontakt zu Blut haben oder so. Sollten diejenigen aber doch damit in Kontakt kommen, werden sie gemieden..

Das Ganze nennt sich dann Renfield-Syndrom:

Als Renfield-Syndrom wird eine psychische Störung bezeichnet, bei der sich der Betroffene zum Blutkonsum hingezogen fühlt.

Die Bezeichnung stammt von dem US-amerikanischen Psychiater Richard Noll und bezieht sich auf R.M. Renfield (der allerdings lebende Tiere, u.a. Fliegen und Spinnen, verspeist), eine Romanfigur aus Dracula von Bram Stoker.

Der Drang zum Konsum von Blut wird meist durch Eigenblut gestillt. Die jeweiligen Personen haben daher oft typische Schnittverletzungen an den Unterarmen, verursacht durch Rasierklingen.

In Extremfällen kann es zum „wahren Vampirismus“ kommen. Das Verlangen nach Blut wird z.B. durch Einbrüche in Blutbanken oder Tötung anderer Menschen gestillt.

Grund dafür ist wie bei jeder oder den meisten psychischen Krankheit ein einschneidendes Erlebnis in der Kindheit oder bei Erwachsenen eine sexuelle Erregung.

Und da wundern sich die Menschen, warum man nur mit echtem Interesse und viel Sucharbeit etwas ernst zu nehmendes zum Thema Vampirismus findet…

Horror Movie Challenge: Tag 20, Tag 21 und 23

Ja, heute fasse ich mal drei Tage zusammen aber nicht, weil ich die letzten Donnerstage den Post vergessen habe, sondern weil ich zu den jeweiligen Themen nicht sonderlich viel zu sagen habe. Und da ich keine „Ein-Satz- Blogeiträge“ machen will, stecke ich diese drei Tage eben zusammen.

Horror Movie Challenge: Tag 20 – Lieblings Horror Charakter
Dieses Thema hat mich lange beschäftigt und ich habe hin und her überlegt. Schließlich finde ich die Frage fast genauso schwierig wie die Frage nach meinem Lieblingsschauspieler oder -schauspielerin. Denn ich vielen Fällen mag ich nur die Figur die der jeweilige Schauspieler darstellt, anstatt den Schauspieler selbst. So mag ich Tom Cruse als Lestat in Interview mit einem Vampir, aber sonst kann ich ihn nicht ausstehen. Mit anderen Worten ich habe keine/n Lieblingsschauspieler/in.

Um es auf den Punkt zu bringen: ich sehe so oder so zwar immer die Charaktere für sich, anstatt den Darsteller dahinter, aber einen absoluten Lieblingscharakter habe ich trotzdem nicht wirklich. Die Charaktere, die ich gern mag sind Kayako (Takako Fuji) aus der Grudge bzw. Ju-On Reihe und die Fitzgerald Schwestern Brigitte (Emily Perkins) und Ginger (Katharine Isabelle) aus der Ginger Snapes Trilogie.

Horror Movie Challenge: Tag 21 – beste Horror-Franchise
Ich kann mit Franchise wirklich selten etwas anfangen (Ausnahmen sind hier die Anime Death Note und Sailor Moon) und um ehrlich zu sein fällt mir in Bezug auf Horrorfilme gar kein Franchise-Gedönse ein ^^“

Horror Movie Challenge: Tag 23 – ein tolles Zitat aus nem Horrorfilm
Ich zitiere selten etwas und das letzte was ich toll fand und gern zitiere kommt aus dem Vampire Codex von Michelle Belanger. Dies ist zum ersten ein Buch / eine PDF Datei und hat eher etwas mit Vampirismus anstatt mit Horrorfilmen zu tun:

Wenn der Tag wächst und schwindet, können wir fühlen, und wir wissen, dass das wahre Reich der Magie ist die Nacht, denn dann wachsen wir an der Macht. Wenn der Mond wächst trächtige und schlank, fühlen wir es, und wir wissen auch, dass es mehr komplexe Rhythmen der Macht gibt, gebunden an ihre Phasen. Wenn sich das Rad des Jahres dreht sich um, fühlen wir die wilden Zeiten, die Höhen und Tiefen der Macht.

Wie viel Grufti steckt in dir…?!

Im August 2013 habe ich mich endlich mal getraut meine Einstellung und Denkweise zur Gothic Szene zu bloggen – in Form der Goth Challenge in meinem alten Blog. Für mich ist dies etwas ganz besonderes, da ich lange mit mir gehadert habe, ob ich wirklich zur Gothic Szene gehörte oder doch nur eine extrem düstere Version eines Visual Kei Fans…

Worauf ich damit aufmerksam machen will, hat die Bloggerin Dunkle Anderswelten in ihrem ersten Blogeintrag angeschnitten: Für Szeneneulinge ist die Szene meist sehr elitär und viele haben Angst etwas falsch zu machen. Im dortigen Eintrag ging es überwiegend um die Clubgänger und Co. mit denen ich nie wirklich ein Problem hatte. Mehr Probleme hatte ich allerdings mit dem „Wissen“ bzw. dem Punkt via Internet Kontakt zu anderen aus der Szene aufzunehmen.

Damals habe ich versucht mein Wissen über die Szene so zu intensivieren, wie das über Japan (welches mich dazu befähigte vor einigen Jahren den Erdkunde Unterricht in der Schule zu leiten… aber das ist eine andere Geschichte). Doch schnell merkte ich, dass ich diese Aufgabe nicht erfüllen kann denn egal wie lang man in der Szene ist gibt es immer Leute die einen als Möchtegern bezeichnen.

Als Beispiel kann ich euch z.B. den Fragebogen „How Goth Are You“ zeigen, der bei mir – je  nachdem ob ich die Sisters oder Bauhaus, The Crow, Nosferatu oder The Craft bei den Fragen wähle folgende Ergebnisse ausspuckt:

Unbenannt

Wie man sieht bin ich also entweder ein Baby Bat oder ein Übergrufti… und dieser Test ist tatsächlich ernst gemeint, auch wenn man die Antworten eher mit einem Schmunzeln abtun kann. Denn wichtig ist, das man seine eigene Sicht der Dinge entwickelt und man sich über diese Ansichten friedlich austauschen kann! Das ist das, was ich seit ca. 5-6 Jahren Szenezugehörigkeit gelernt habe.

So ist es zumindest in Deutschland… in der amerikanischen Gothic Szene ist es noch mal etwas anders und teilweise erschreckend elitär – mehr als es in Deutschland behauptet wird. Das ist zumindest meine Beobachtung bzw. meine Erfahrung. Denn kurz nachdem ich auf diesem Blog angefangen habe über die Stile der Szene zu schreiben und auch der Blogeintrag in dem ich ein paar Notizen von damals gezeigt habe, wurde bei den Leuten, die meinen Blog von Vampirefreaks kennen (und für die ich meinen alten Blog in deutsch und englischer Sprache verfasst hatte) ziemlich dagegen gewettert…

Okay, viele der Leute aus Übersee, mit denen ich schreibe, stecken mich wegen mehreren Punkten lieber in die Vampir Szene, statt in die Gothic Szene und meinen daher, das ich mir gar kein richtiges Bild über diese machen kann, aber das hält mich nicht davon ab weiter darüber zu schreiben.

Und ja, ich weis das man sich nicht allzu sehr von dem Gerede anderer beeinflussen zu lassen und man solle es getrost ignorieren etc. ABER mich beschäftigt das Ganze schon das ein oder andere Mal, denn ich bin auch jemand der sich in Foren immer mal wieder die ewige und endlose Diskussion der Toleranz / Intoleranz der Szene durchliest. Meistens drehen sich solche Diskussionen im Kreis, doch man erkennt auch die ein oder andere Besserung bei den Leuten die das ähnlich sehen wie ich.

Jetzt ist aber vorerst genug und ich bin gespannt wie ihr dem Thema gegenüber steht und an alle die, die den Test auch mal machen: was spuckt er bei euch aus? 

(Das war mein Wort zum Sonntag xD) Bis demnächst, eure Ichigo ^.~