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Dienstagsgedudel: RENTRER EN SOI ( リエントール アン ソイ)

Da ich gestern bereits wieder ein Format auf dem Blog gebracht habe, das ich lange nicht mehr angegangen bin, habe ich mir gedacht das ich damit heute doch gleich weiter machen könnte. Und darum stelle ich euch heute mal wieder eine japanische Band vor im Diesntagsgedudel. Genauer gesagt sprechen wir heute über eine Band, die ich mir per Zufallsprinzip raus gepicht habe, nämlich RENTRER EN SOI.

Doch zunächst muss ich gestehen, dass ich zwar ein, zwei Lieblingssongs von der Band hatte, ich aber selbst zu meinen „Visual Kei Glanzzeiten“ nicht viel von der Band mitbekommen habe. Das kann natürlich daher kommen, dass sich die Band bereits vor 8 Jahren wieder auflöste, aber gehen wir das mal der Reihe nach an.

Gegründet wurde RENTRER EN SOI fand Mitte 2001, damals noch zu viert. Sänger Satsuki, Gitarrist Takumi,  zweiter Gitarrist Ao und Bassist Ryo ließen sich jedoch erstmal Zeit, bevor sie im März 2002 ihre erste Single Hitsuu Kizuato veröffentlichten. Genau ein Jahr darauf trat Schlagzeuger Mika der Band bei und mit ihm wurde die Band wirklich aktiv.

Im Frühling 2003 war eine erste Mini-Tour anberaumt und eine Dreier-Single-Veröffentlichung am 16. März folgte fast parallel. Nach der Tour und einem Konzert in Tokio erschienen ihr Mini-Album Yurikago und es folgte Anfang 2004 auch ihr erstes One-Man Konzert. Es war komplett ausverkauft, was die guten Leistungen der Band unter Beweis stellte. Trotz allem wurde am Abend danach Aos Ausstieg bekanntgegeben. Als Ersatz holte man sich Shun dazu mit dem sie auf ihre erste Japantour gingen. Nach einer kleinen Pause im Sommer 2004 folgten eine DVD sowie eine lang erwartete Single.

Krönung der Bandgeschichte war die Veröffentlichung des ersten Albums im Januar 2005. Im Februar stand bereits das zweite One-Man Konzert an, woraufhin Auftritte und 2 weitere Singles und gleich 2 Mini-Alben folgten. 2006 wechselte RENTRER EN SOI den Produzenten und mit ihm kam ein etwas freundlicheres Image auf. Das neue Album war ebenfalls ein deutlicher Stilbruch zu früher und auch die folgenden 3 Singles im Jahr 2006 hatten nichts mehr mit den alten RENTRER EN SOI zu tun.

2007 war für die Band vor allem Live unterwegs und tourten mehrmals quer durch Japan. Im September 2007 traten sie zudem auf der Connichi in Kassel auf, was ihr erster Auftritt außerhalb Japans war, der von den Fans sehr gefeiert wurde. Es folgten danach Konzerte in Frankreich und sogar in den USA . Es schien also steil bergauf zu gehen für die Band. Doch 2008 schien ein deutlicher Bruch zu den Vorjahren zu passieren. Die Band wurde ruhiger, brachte zwar noch eine Single  und ein Album  heraus, von dem dann auch mein Lieblingssong Last Scene stammt.

Ich bin also erst da richtig auf die Band aufmerksam geworden, doch bei meinen Gesprächen mit Fans der „ersten Stunde“, bekam ich heraus, dass alle das Gefühl hatten, dass eine Trennung wohl nicht zu umgehen war. Am 16. September 2008 war es dann soweit, RENTRER EN SOI gab ihre Auflösung bekannt und nach einem letzten Konzert zu Weihnachten 2008 verschwanden sie von der Bühne.

Erst nach ihrer Trennung fand ich triviale Dinge heraus, wie die Bedeutung des Namens, welchen ich eigentlich recht schön finde, denn wörtlich kann man RENTRER EN SOI mit „Die Rückkehr zu sich selbst“ übersetzten. Zum allgemeinen Stil der Band kann man diese in zwei Richtungen bzw. „Zeiten“ klassifizieren. Bis 2006 war die Musik eher melancholisch und verträumt. Ihre Musik wirkte Aufwändig und brachte die Stärken der einzelnen Mitglieder gut zur Geltung. Nach 2006 verließ die Band jedoch diesen melodischen Weg und wurde rauer. Es wurde mehr geschrien, das Image wurde „Erwachsener“.

Nach dem Ende von RENTRER EN SOI blieben die einzelnen Musiker jedoch aktiv. Satsuki  startete eine relativ erfolgreiche Solo-Karriere, ebenso Mika, der sich Shun dort als Support mit ins Boot holte und Takumi wirkte ab da bei verschiedenen Projekten mit. In wie weit die alle heute noch aktiv sind, weis ich nicht, denn wie ihr wisst, habe ich mich irgendwann aus der deutschen Visual Kei Szene entfernt und somit habe ich auch die Musik nicht mehr ganz so exzessiv mitverfolgt (schon gar nicht von Bandmitgliedern, einer Band, die ich erst kurz vorm Ende entdeckte).

ヴィジュアル系

Ich glaube nur sehr wenige wissen, dass ich neben dem Blog auch eine eigene Homepage hatte. Allerdings wurde selbst ich, als Besitzerin der Homepage so extrem mit Werbung zu genallt, dass ich die Webseite kaum noch bearbeiten konnte. Natürlich hätte ich mir auch Werbefreiheit bei der Plattform, über die besagte Hompage lief, kaufen können. Aber 50€ pro Jahr für eine Seite aus zu geben, die gerade mal ein viertel der Aufrufe meines Blogs hat, war mir zu viel.

Darum habe ich die Homepage kurzerhand gelöscht. Damit aber nicht alles verloren geht, habe ich ein paar Texte in diesen Blog importiert. Der nachfolgende Text ist einer davon, geschrieben habe ich ihn 2008, als ich noch voll in der deutschen Visual Kei Szene zu Gange war…trennlinie_schwarz

ヴィジュアル系 (Visual Kei, Kurzform VK), wörtlich im Sinne von „Visual Style“, kann definiert werden als eine einzigartige, individuelle Einstellung Mode & Stil in Kombination mit der japanischen Rock-Musik (J-Rock). Das Kei bedeutet sowohl Abstammung oder Herkunft, als auch Type oder Stil.

Die Visual Kei Szene ist eine japanische Bewegung, die sich im den späten 1980er Jahren entwickelte – ungefähr zur gleichen Zeit wie in Europa die Gothic Szene – und gewann wärend des japanischen „Band Boom“ (1988-1998) an Popularität.

Als Gründer dieser Szene gelten unter anderem die J-Rocker der Band „X Japan“, die sich 1997 wieder auflöste. Durch neue VK Bands wie Malice Mizer oder Luna Sea wurde dann eine moderne Szene gegründet.

Visual Kei – Bands mit gotischem Einfluss (auch Goshikku Kei genannt) waren in der Regel in den 1990er Jahren (als in Europa die Gothic Szene populär wurde) am erfolgreichsten.
Zu diesem Zeitpunkt brachte diese Bands allerdings keiner mit der bis dato in Europa unbekannten Visual Kei Szene in Verbindung. Erst seit 21.Jahrhundert, als der japanische Musik- und Mode-Stil durchs Internet u.ä. mit dem Begriff Visual Kei in Verbindung gebracht worden ist, ist die Szene auch in Europa bekannt geworden.
Das wichtigste, woran man Visual Kei – Bands von anderen unterscheiden kann, ist das Extravagante auftreten der einzelnen Mitglieder, die sich je nach Geschmack teilweise mehrmals komplett neu erfinden, da es keine festgelegten Richtlinien gibt. Im Gegenteil, Visual Kei ist modisch sowie musikalisch eine sehr breit gefächerte Szene. Deshalb können in der Visual Kei Szene verschiedene Stile vertreten sein, vom glamourösen, dunklem Gothic-Punk Look bis hin zur quitschbunten Manga Optik ist alles dabei.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die wichtigsten Merkmale Individualismus, extravagantes Aussehen, das bewusst Androgyn und deutlich feministisch gehalten ist. Die Kleidung ,Outfits und Kostüme sind daher stereotyp: große, aufwendige Verzierungen, exzentrisch, dramatisch und bunt. Visual Kei ist auch durch aufwändige und auffällige Make-up kombiniert mit Gesichts Tätowierungen und bunten Kontaktlinsen. Das Haar ist sehr dramatisch gestylt. In verrückten Formen und mit verschiedenen Farben bunt gefärbt. Oder es werden Perücken, die leicht zu Stylen sind, verwendet.

Auch wenn die hauptsächlich männlichen Visual Kei Musiker sich deutlich feminin Kleiden, sind sie in der Regel nicht homo- oder bisexuell, sondern vielmehr für Individualismus. Visual Kei ist optisch deutlich von der historischen Mode früherer Epochen und kulturellen Aspekten beeinflusst.
Gut zu erkennen ist dies, wenn man sich Theateraufführungen aus dem traditionellen japanischen Kabuki-Theater ansieht, welches bekannt ist für die Dramatisierung der Musik und aufwendigem Make-up, das meist von männlichen Darstellern, die die Kunst des Gesanges und Tanzes in Bizarren aber unterhaltsamen Bühnenshows darstellen, getragen wird.
Denn seit jeher ist es so, das Männer, die im Einklang mit ihrer weiblichen Seite sind, als Gesunde und ausgewogene Persönlichkeiten angesehen werden. Jedoch wichtig zu erwähnen ist, das das Aussehen nicht unbedingt den Musik-Stil der Bands widerspiegelt.

Visual Kei umfasst eine breite Palette von Musikrichtungen. Dadurch sind es fast keine Grenzen gesetzt, die Musiker können alle Stile ausprobieren um neue Stile zu produzieren. Deswegen ist die Musik der verschiedenen Bands so einzigartig, dass es schwierig ist, die Musik in ein bestimmtes Genre zu ordnen. Wenn man dies aber mal versucht, kann man schon sagen, das die Musik meist in Richtung Metal-und Gothic-Rock geht.
Aber es kann alles, Rock, Pop, Gothic, Alternative, (Heavy-) Metall-, Industrie-, Punk, Techno, Electronica, New Wave oder weiche Balladen, vorkommen. Die Liedtexte sind meist auf Japanisch – Englisch, Französisch, Deutsch oder andere Sprachen werden ebenfalls, aber wesentlich seltener, verwendet. In der Regel handeln die Texte von Liebe, Hoffnungen, Träume, Bewertungen der Gesellschaft, Angst vor der Zukunft, Tod , Emotionen im Allgemeinen und alle Arten von Schmerzen.

Die meisten Visual Kei Fans sind weiblich und (zumindest in Japan) sehr tolerant. Vorurteile sind, das das häufig „dunkle“ auftreten der Visual Kei Anhänger (auch Visus oder Visuals genannt) fürs Böse und Gewalttätige steht, aber dem ist nicht so!

Außerdem werden in Japan die Fans der Visual Kei Szene mit denen der Gothic Szene unter eine Decke gesteckt. Für den Außenstehenden ist der feine Unterschied zwischen den beiden Szenen oft nicht zu erkennen. Im Allgemeinen gilt aber: Visual Kei Fans sind weitaus bunter als Leute aus der Gothic Szene und erfinden sich jeden Tag neu.

Dienstagsgedudel: Phantasmagoria (ファンタスマゴリア)

Nachdem ich Phantasmagoria nun schon in einigen Dienstagsgedudel Beiträgen erwähnt habe, ist es heute einmal an der Zeit euch diese Band genauer vor zu stellen. Vor allem weil ich, nachdem ich von einer Freundin auf die Band aufmerksam gemacht worden bin, mir selbst den Spitznamen Kisaki gegeben hatte. Dies war damals in der Visual Kei Szene gang und gebe – und auch wenn ich heute andere Spitznamen habe, habe ich damit damals meine Bewunderung für den Bassisten der Band ausdrücken wollen (auf dem Bild in der Mitte zu sehen).

KISAKI war nicht nur der Einzige der Band, dein ch namentlich kannte,nein er ist auch der Hauptproduzent des Labels Under Code und Gründer von Phantasmagoria. Offizieller Start dieser Band war der 1. November 2004. Für dieses Projekt holte er sich Riku, Jun, Iori und Shion ran, die allesamt schon einige Erfahrungen in der Musikbranche vorweisen konnten. Anfangs war auch noch Mao als Sänger der Band dabei, jedoch wurde er noch vor dem ersten Konzert von KISAKI ausgewechselt.

Anfänglich lief das Projekt noch unter dem Namen KISAKI FINAL BAND Phantasmagoria. Erster Auftritt war am 7. Dezember 2004, es war der Auftakt ihres Tourdebüts with Moonlight Revival. Die zu der Tour gehörenden Single Moonlight Revival erschien am 22. Dezember 2004, sie erreichte prompt Platz 167 der Major-Oricon-Charts.

2005 begann mit einigen Liveauftriten, mit dabei ein besonderes Konzert mit Vidoll, D’espairsRay, D und 12012. Am 1. Februar 2005 verließ Shion die Band, auf Grund einer Verletzung, die er nicht ignorieren konnte. Für ihn Sprang erstmal der Supportdrummer Matoi ein, der bereits im März als vollwertiges Mitglied übernommen wurde. Für den 1. Juni 2005 war dann die Single NEVER REBELLION angesetzt, die Single verkaufte sich noch besser als die vorherige, weshalb einen Monat später eine Sonderedition veröffentlicht wurde. Das kann ich persönlich auch vollkommen nachvollziehen, denn dies ist mein Lieblingssong der Band!

Neben der Single ging es im Juni/Juli auf Couple-Tour mit RENTRER EN SOI. Zudem erschien ihre zweite DVD. Nach einigen paar weiteren Konzertstops erschien auch ihre 3. Single Mikansei to Guilt am 18. Oktober 2005, sie erreichte die bisherige Bestmarke von Platz 22. der Major Oricon-Charts. Nur wenige Tage später hatte die Band ihr allererstes Oneman Konzert in Übersee, Houston, Texas. Ihr erstes Album war die Compilation-CD Splendor of Sanctuary, welches jedoch nur auf ihrem One-Mans in den USA verkauft worden ist.

Die Konzerte wurden zudem gefilmt und ein knappes Jahr später als DVD verkauft. Zum Jubiläum ihres 1-jährigen Bestehens gab es eine kleine Tour-DVD und am 14. Dezember erschien zudem noch ihre dritte DVD. Bis zum Ende des Jahres waren sie noch auf 5 Konzerten, eins wieder einmal zusammen mit D’espairsRay.

2006 hat Phantasmaoria eine 3-Single-Veröffentlichungsreihe gestartet. Kousoukyoku (16.Januar), Kyousoukyoku (22. Februar) und Gensoukyoku (22.März). Zwischenzeitlich waren sie wie immer on Stage, diesmal auch mit Nightmare und Ayabie. Für das restliche Jahr hatte KISAKI umfangreiche Liveaktivitäten geplant. Eines der Konzert wurde wieder einmal gefilmt und als DVD veröffentlicht. Insgesamt gab es in diesem Jahr 4 DVDs. Zudem erschien ihr Debüt-Mini-Album Synthesis Songs. Als letzter Punkt des Jahres gab es im Dezember die Single under the veil und zum 2-jährigen Jubiläum gab es ein Weihnachtskonzert.

Das Jahr 2007 begann mit seltsamen Nachrichten von seitens der Mitglieder. Riku gab bekannt, dass die Band bald von Under Code graduiert, was so viel heißt wie, sie wechseln unter KISAKIs Führung in ein Majorlabel. Iori und Matoi beschlossen, ab Februar die Band zu verlassen.

Kurz nach diesen Nachrichten, hieß es auf einmal, dass Phantasmagoria in die Pause geht. Iori gab an, dass er persönliche Probleme hätte, was schlimmer wurde, je berühmter die Band geworden ist. Matoi hingegen hatte erhebliche Probleme mit seinem Fuß, doch je näher sein Ausstieg kam, umso weniger wollte er gehen und das obwohl er jedoch strikt gegen den Labelwechsel war.

Und trotz der angeblichen Pause war die Band auf Three-Man-Tour mit 12012 und Vidoll. Beide Bands wechselten nach der Tour zu verschiedenen Majorlabel. Phantasmagoria startete wieder mit einer 3-Single-Veröffentlichungsreihe, angefangen mit Vain (14. Februar). Es folgte die DVD Bleack-Veil Before Christman am 21. Februar und am 28. Februar ihre 5. DVD Gen’eizou.

Eine Abschlusstour begann im Februar und endete Ende April, gefolgt von einer DVD und dem ersten Solo-Single von Iori. Nach dem Ende der Tour gings in die Pause für die Band und offiziell verließen Iori und Matoi die Band. Während der Pause waren Riku und JUN woanders aktiv, bevor alle Bandmitglieder zu KISAKIs Geburtstag am 9. März in einer kurzen Sessionband wieder auftraten. Am 5. April 2007 wurde dann das Ende von Phantasmagoria für den 31. August angekündigt. Für die Finale Tour kamen auch Iori und Matoi sogar zurück. KISAKI selber meinte auch, er würde fortan nur noch als Produzent aktiv werden. Am. 14. Juli erschien die letzte Indiesingle und erste Majorsingle der Band, Kami Uta.

Am 31. August war dann das offiziell letzte Konzert. Am 5. September erschien ein Best-Of Album und eine Best-Of DVD. Am 17. Oktober erschien eine Tribute-Cover Album von Phantasmagoria Songs und Ende Oktober noch eine DVD, gefolgt von noch einigen anderen Alben und DVDs, welche einen bis zum Jahr 2008 gänzlich überschwemmten.

2008 war, obwohl die Band ja eigentlich aufgehört hatte, immer noch viel von ihr zu hören. Zum Beispiel gab es am 3. Mai einen Auftritt beim „hide memorial summit“. Zudem hatte die Band am 31. August ein One-Day Revival, außerdem promoteten sie dafür ihre Live-Single Vanish. Das Konzert gab es zudem am 24. Dezember 2008 als DVD.

Für das neue Jahr 2009 hatten sie auch eine Phantasmagoria History DVD parat. Nach der DVD war für 2009 ein eher ruhiges Jahr, bis die Band sich für den 31. Dezember an einem Riesenkonzert mit 27 anderen Bands beteiligte. Nachdem sie schon mal für das Konzert wieder zusammen waren, ließ es sich KISAKI wohl nicht nehmen, noch 2 weitere Events hinten ran zu hängen und für März 2010 noch schnell die Single Diamond Dust und das Mini-Album Seeds of Brain zu veröffentlichen. Doch die kurze aber doch starke Phase der Wiederkehr endete schlussendlich nach ihrem Konzert am 5. April 2010 endgültig, jedoch wurde für Fans an dem Tag noch eine besondere Single zum Kauf erhältlich. Am 23. Juni erschien noch nachträglich eine Abschluss-DVD von ihrem Konzert am 5. April.

Phantasmagoria gehörten zu den Juwelen unter den vielen Massen an Visual Kei Bands, denn im Gegensatz zu anderen Gruppen, sind sie ihrem Stil immer treu geblieben. In Musikalischer Hinsicht stehen sie noch heute für klassische Visual Kei Musik und auch wenn die Szene in Deutschland so gut wie überhaupt nicht mehr existiert, so wird diese Band nach wie vor für ein Musterbeispiel an interessierte herangetragen.

Die Band hatte einen stets melodischen Sound und wurden ein bisschen vom New Wave beeinflusst, man höre nur den Einsatz von Synthesizer und den anhäufenden Tempowechseln innerhalb ihrer Songs. Lost in Thought ist da nur eines von vielen guten Beispielen (siehe unten).  Musik und Stilausrichtung sind stets von KISAKI gekommen, der auch die Songs geschrieben und produziert hat. Der Erfolg gibt ihm recht, Phantasmagoria als eines seiner Meisterwerke zu bezeichnen.

Wie ihr wisst ist 2010 so in etwa das Jahr in dem ich ganz offiziell selbst aus der Visual Kei Szene raus gegangen bin und das lag nicht nur daran, dass mein Interesse an vielen Bands der Szene ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. Bei Phantasmagoria hätte ich allerdings nie gedacht, dass ich Anfang und Ende der Band mit erlebe. Aber so kanns nun mal gehen….

12 Jahre girugamesh (ギルガメッシュ)

Heute gibt es von mir ein ganz besonderes Dienstagsgedudel, nämlich zu der Band, die mich quasi mein halbes Leben lang begleitet hat und bei der ich letzten Sonntag das Konzert ihrer Abschiedstour besucht habe. Ja, die Band wird sich nach Beendigung der chimera Tour auflösen, aber dazu kommen wir später.

girugamesh (ギルガメッシュ) ist übrigens die einzige Band, die ich noch nach meiner Zeit in der Visual Kei Szene stetig verfolgt habe, weshalb die heutige Bandvorstellung ein wenig lang ausfallen könnte und auch eine sehr persönliche Note aufweist. Trotzdem viel Spaß beim Lesen!

Dies hier ist ein recht altes Foto der Band, zu sehen sind hier von links nach rechts: Gitarrist Nii, Sänger Satoshi, Drummer Яyo, und Bassist Shu.

Gegründet wurde die Band 2003 wurde in der Kantō Region Japans, in der Nähe von Tokio. Anfangs hatte girugamesh jedoch keinen Sänger. Versuche mit Supportsänger TOSHIYA oder dem ersten festen Sänger Cyrien, sind früh gescheitert. Erst mit Satoshi fand man einen passenden Sänger. Auch der zweite Gitarrist  Hotaru, ging noch bevor die Band überhaupt wirklich aktiv wurde. Dies geschah nämlich erst knapp ein Jahr später im März 2004.

Am 24. März war ihr Debüt in der Motoyawata ROUTE 14, wobei sie parallel dazu ein Demotape veröffentlichten, was jedoch auf sehr wenige Pressungen limitiert war. Es folgten weitere Auftritte bis sie im August gleich zwei CDs kostenlos auf einmal verteilten. jelato und Sakaurami gaben einen Vorgeschmack auf ihre erste Single „Kaisen Sengen“ -Kikaku-gata Enban-, welche am 15. August erschien. Die Single musste 2 Monate später noch einmal nachgepresst werden und erschien in zweiter Version mit einem Extrasong.

Ende des Jahres folgte noch die Single „Kuukyo no Utsuwa“ -Kyosaku-gata Enban-, wobei auch diese nachgepresst werden musste. Im Februar 2005 ging es erstmal auf kleine Wintertour, wobei das finale Konzert im bekannteren Meguro Rock May Kan stattfand. Im März folgte dann eine besondere Live-DVD, wo Konzertmitschnitte von Phantasmagoria, Vidoll und auch girugamesh zu finden waren. Highlight im Frühjahr war auch ihr Two-Man mit Marusa am 15. April, woraufhin am 20. April eine gemeinsame CD namens Senyuu Kyoutou Uta folgte.

Vom guten Start in das Jahr beflügelt, folgte das erste Mini-Album Goku -Shohan-gata Enban- am 25. Mai, welche ebenfalls schon im Folgemonat nachgepresst werden musste. Von Mai bis Juli ging es dann auf eine groß angelegte Tour. Das Finale Konzert dieser Tour war nicht nur ausverkauft, sondern auch das erste One-Man der Band, ein doppeltes Highlight. Im Herbst erschien ihre Single Fukai no Yami -Meikyou-gata Enban-. Halloween veröffentlichten sie zwei Singles: Honnou Kaihou -Kakusei-gata Enban- und Risei Kairan -Ranchou-gata Enban-, bevor sie entspannt ins neue Jahr starteten.

2006 startete ein wenig ruhiger, wobei im Frühjahr ihre erste One-Man-Tour stattfand und im April auch eine neue Single auf den Markt geworfen wurde. Nach dieser ging es ins Tonstudio, um endlich das erste Album 13’s reborn, zu produzieren, mit dem sie Ende Juli zurückkehrten. Im Herbst folgte darauf wieder eine größere Tour, wobei es dieses Mal auch ins Ausland ging.  Nach dieser Tour waren sie Anfang 2007 auch Teil des „JRock Revolution Festivals“ in Amerika, gefolgt von der Teilnahme am J-Shock 07 in Köln.

Sie kehrte einige Zeit später nochmal nach Deutschland zurück, um beim „Asia Pacific Festival“ in Berlin Teilzunehmen. Im Großen und Ganzen war 2007 aber fast nur ein Livejahr geworden. Ende des Jahres, am 26. Dezember 2007 erschien noch ihr Album girugamesh, welches eines meiner absoluten Favoriten ist unter anderem wegen dem Song kowareteiku sekai, welcher mich doch stark beeinflusst hat. Im Jahr 2008 machte die Band genauso weiter, wie das Jahr zuvor und traten fast nur Live auf und brachten kaum Veröffentlichungen auf den Markt. Immerhin verschlug es girugamesh so auf Konzerte nach Paris, London, Stockholm und Helsinki.

Im Sommer waren sie auch Gäste auf WACKEN, womit ich selbst ehrlich gesagt nie gerechnet hatte. Im November erschien ihr drittes Album MUSIC, woraufhin es auf Crazy Tour 08-09 ging. Angefangen in Japan 2008, endete die Tour in Europa Anfang 2009. Im Sommer fand eine weitere Tour statt, wobei parallel dazu endlich wieder eine Single folgte. Im Juni erschien Alive, gefolgt von der DVD Crazy Crazy Crazy, von ihrer Crazy Tour. Nach den Sommerkonzerten erschien dann Anfang August noch die Single Border, für die auch das obige Foto entstand, und einige Zeit später am 7. Oktober folgte die Single Crying Rain. Ende 2009 gab es dann wie gewohnt ihr nächstes Album Now, wobei vor allem die DVD keine Wünsche übrig ließ. Genau um diese Zeit rum realisierte ich das erste Mal wirklich, dass diese Band definitiv meine Lieblingsband war und darum war ich auch extrem happy darüber, als ich 2010 zum Geburtstag den Band Hoddie geschenkt bekommen habe:

Während ich mich also mega über dieses Geschenk freute, tourte die Band 2010 wieder fleißig live durch Japan. Weshalb es in dem Jahr auch nur zwei Single realeases Color und Inochi no Ki. Zwischen den Releases war die Band auf Tour über den Sommer beschäftigt. Ende des Jahres sollte ihr Album GO erscheinen, es verzögerte sich jedoch und erschien dafür im Januar 2011. Dafür wurde dieses aber umso mehr gefeiert bei den Fans. Neben einer großer Anzahl an Liveauftritten hatte girugamesh im Sommer 2011 ihre erste richtige Welttour, die größtenteils komplett ausverkauft war. Danach waren sie auch beim V-Rock Festival 2011 anzutreffen. Anfang 2012 erschien eine lang erwartete DVD der Band und im Sommer die Single Zantetsuken. Von der ich allerdings das Musikvideo nicht ganz so gelungen fand…

Zugegeben ab 2012 wurde es für mich ein wenig schwierig den Aktivitäten der Band zu folgen, da ich 1. mit dem Beginn der Ausbildung so einiges um die Ohren hatte und zweitens verstand ich das „SADISTIC YEAR 2012 Special“ nicht so ganz. Erst Anfang 2013 war mir dann klar, das es sich um eine spezielle Tour der Band durch Japan handelte, welche sie veranstaltete um genug Zeit zu haben fürs Tonstudio, denn 2013 erschien erst die Single Incomplete und im November des Jahres das neue Album Monster, mit dem girugamesh dann auch im Anschluss auf Welttour ging. Dabei spielten sie u.a. auch im ausverkauften Lido in Berlin. Im Anschluss an diese Tour gab es 2014 wiederum ein weiteres Album mit dem Titel Live Best, welches zugleich auch das erste Best-Of der Band war.

Ein halbes Jahr nach diesem Album erschien das Mini-Album gravitation, welches fast an mir vorbei gegangen wäre, da ich mich zu der Zeit mit ganz anderen Dingen beschäftigen musste, die allerdings jetzt nicht hier her gehören. 2015 tourte die Band dann mal wieder durch Asien und spielten auch den ein oder anderen One-Man in ihrem Heimatland.

Im Januar dieses Jahres brachten girugamesh dann das Mini Album chimera heraus und gaben auch recht früh die Tourdaten für die gleichnamige Tour bekannt. Schon da habe ich mit meinem Hamster aus gemacht, dass wir unbedingt auf eines der Konzerte in Deutschland gehen müssten – und so ging es für uns letzen Sonntag nach Berlin ins Lido, in dem girugamesh 2 Jahre zuvor bereits gespielt hat.

Ich habe mich wirklich tierisch gefreut, als ich die Karten für das Konzert in der Hand hielt, so kam ich endlich auch mal in den Genuss die Band live zu sehen. Dass dieses Konzert das erste und letzte ist,welches ich von dieser Band sehen würde, ahnte ich da noch nicht. Dementsprechend geschockt war ich, als die Nachricht die Runde machte, dass sich die Band nach Beendigung der Tour auflösen würde. Und ich kann es immer noch nicht fassen….

Jedoch bin ich darum umso glücklicher, dass ich girugamesh wenigstens einmal live erleben konnte und ich nicht wie bei so manch anderer Band einfach nur via Internet Videos von Auftritten anschauen konnte. Da ich allerdings damit beschäftigt war zu feiern und der unglaublichen Hitze stand zu halten, die im Lido herrschte, gibt es nur ein einziges Erinnerungsfoto von diesem Abend, welches mein Hamster für mich gemacht hat. Alles andere bleibt einfach eine unvergessliche Erinnerung ♥

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girugamesh fing als Visual Kei Band an und konnte dadurch eine solide Fanbase aufbauen und wurde sehr schnell auch außerhalb dieser Szene bekannt. Ihre Musik war trotz stetig wachsender Fangemeinde immer harter und trotzdem sehr eingängiger Rock bis hin zum Nu-Metal. Die Texte wurden überwiegend von Sänger Satoshi geschrieben und handelten nicht selten von Krieg, Gefängnis, Lügen und Betrug. Und trotzdem oder gerade deshalb und aufgrund der Tatsache, dass sie doch einen recht „soften Look“ an den Tag legten (für eine Visual Kei Band), waren sie sehr beliebt unter J Rock Fans.

Ich selbst bin sehr gespannt auf die Zukunft, denn auch wenn es die Band nicht mehr geben wird (und ja ich weine dieser Band tatsächlich nach!), so denke ich doch nicht, dass sich alle aus dem Musikgeschäft zurück ziehen werden. Яyo zum Beispiel hat in letzter Zeit teilweise echt aufsehen erregt mit den Coversongs, die er auf seinem YouTube Channel hochläd…

 

Dienstagsgedudel: D

Vor gut einem Monat habe ich euch zuletzt eine Band vorgestellt und darum ist es mal wieder Zeit dafür. Also stelle ich euch die Band vor, die wohl den kürzesten Namen überhaupt hat – zumindest ist mir keine Band mit einem kürzeren Namen bekannt. Wie so manch andere Band, die ich hier im Blog vorgestellt habe, gehört auch D zu den japanischen Bands. Im Gegensatz zu den bereits vorgestellten, habe ich von dieser Band nur eine Hand voll Lieder gehört, das heißt vor diesem Eintrag habe ich mich nicht ein Stück mit der Bandgeschichte auseinander gesetzt. Man möge mir also Lücken und Fehler verzeihen ^^

D entstand im März 2003, nachdem sich die Band Syndrome trennte bzw. 3 Mitglieder dieser Band einfach weiter zusammen spielen wollten. Und so gründeten ASAGI, Ruiza und SIN, nach ein wenig selbstauferlegter Pause, die Band D. Mit an Bord holten sie sich Rena und HIROKI, die zufor auch schon in einigen Bands gespielt hatten. Ihr Debüt hatte D am 6. April bei der Veranstaltung „SHOCK JAM #001“  im Kawasaki Club CITTA.

Bereits bei diesem Event traten sie mit Kagrra, und Nightmare auf. Nach dem Debüt hatte die Band eine Handvoll geheimer Liveauftritte, wobei sie da schon Unterstützung von den Bands Kra, Fatima oder Doremidan erhielten.  Im Juni 2003 trennte sich SIN von D und seiner Musikerkarriere. Zur selben Zeit wurde aber auch der zweite Gitarrist Ruiza aus immer noch unklaren Gründen ins Krankenhaus eingeliefert. Um die eingeplanten Konzerte trotz allem zu bewältigen, holten sie sich HIDE-ZOU und tetsu als erfahrene Supportmusiker dazu.

Ihr erstes Mini-Album erschien im Juli 2003 mit dem Titel NEW BLOOD, was von ihrem eigenen Label God Child Records mit nur 100 Stück herausgebracht wurde. Erst im September war Gitarrist Ruiza wieder fit und aus dem Supportmitglied HIDE-ZOU wurde in der Zeit ein fester Bestandteil der Band, um SIN zu ersetzten. Trotz des holprigen Starts feierte D am 27. November 2003 ihr erstes One-Man und dort verteilten ihre kostenlose Single Alice.

Das Jahr ging mit ein paar Konzerten entspannt zu Ende und 2004 mit ihrem zweiten Mini-Album Paradox im Januar 2004 wieder los. D startete zudem eine Reihe gesponserter Events unter dem Namen „Mad tea Party“, wobei sich Bands wie 12012, Gimmick und DuelJewel daran beteiligten. Im Sommer 2004 feierte D mit ihrem One-Man „Yume na Rishi Kuuchuu Teien“ ihr 1-jähriges Jubiläum und gab am selben Tag die Limited Edition ihrer Debütsingle of the same name heraus. Die reguläre Version erschien erst einige Tage später. Sie war die Erste, die der Gruppe gute Chartplatzierungen im Major und Indiebereich einbrachte.

Bereits im Herbst gab die Gruppe die vierte Ausgabe ihres „Mad tea Party“ Events und die Liste ihrer Auftritte schien immer länger zu werden. Im Dezember erschien zudem passend zum Weihnachtsgeschäft eine zweite Version ihres Debütmini-Albums heraus. Das Jahr ging mit Konzerten zu Ende und fing wieder mit welchen an. Außerdem erschien im Januar ihre zweite Single.

D steigerte sich im Jahr 2005, Neuauflagen einiger ihrer Singles und Alben, sowie einer gut laufenden Tour im Frühling. Ihre dritte Single erschien zudem mit ihrer ersten DVD mit einem Video darauf. Kurz nach der Single, Ende Juli, entschied sich Rena die Band zu verlassen. Zum Ausgleich dazu spielte HIDE-ZOU nun abwechselnd Bass und Gitarre. Highlight des Jahres war auch die Herausgabe ihres ersten, eigenen Visual Kei Magazines, welches den bekannten Namen „Mad tea Party“ erhielt.

Im August hatte die Band eine Tour mit D’espairsRay vor sich, wobei zeitweise auch Vidoll und Phantasmagoria im Sommerprogramm mit D auf der Bühne standen. Für die Fans gabs noch das erste Album zu bestaunen, wobei D selber immer noch auf großer Tour war, welche auch erst im Dezember endete. Ende des Jahres 2005 hatte D außerdem zugelegt, da Tsunehito als Bassist beitrat. Mit ihm brachte man eine überarbeitete Variante ihres Debütalbums heraus, wo man 3 Extrasongs finden konnte.

Das Jahr 2006 unterschied sich kaum vom Vorjahr. Die Band brachte immer wieder Neuauflagen ihrer alten Sachen raus, abgewechselt von neuen Sachen. Ihr Magazin lief gut, auch die ersten Fotobücher wurden gut verkauft. Für ihre Konzerte hatten sie auch immer mehr Unterstützung gefunden, Bands wie lynch. freuten sich über die Möglichkeit, mit D zusammenzuarbeiten. Doch auch Solo waren die Bandmitglieder vereinzelt aktiv. Ruiza veröffentlichte ein Mini-Album, Asagi seine erste Solosingle.

Die Band selber veröffentlichte ein zweites Album, was sie dazu animierte, die Fans mit einer großen Tour zu belohnen. Das finale Konzert am Ende der Tour war am 6. Dezember 2006 und war das erste, was aufgenommen und später als Live-DVD veröffentlicht wurde.

2007 hatten sie ihr erstes Konzert, welches vom D-Fanclub gesponsert worden war. Es war so gut besucht, dass im März 2007 ein weiteres folgte. Neben drei weiteren Singles hatte die Band  wieder viel Zeit auf Konzerten verbracht, dazu gehörten gesponserte Events. Außerdem brachten sie bereits die 9. Ausgabe ihrer „Mad Tea Party“ Zeitschrift heraus. Im Herbst hatten sie ihr drittes Album am Start, was Platz 2 der Indiecharts erreichte und sie waren, wie schon bei den Vorgängern, dafür auch wieder auf Tour. Ungefähr zu dem Zeitpunkt bin auch ich dann auf die Band aufmerksam geworden, oder besser auf das obige Musikvideo.

Am 21. Dezember 2007 gab die Band bekannt, dass sie einen Majorvertrag mit avex trax Sublabel Smile Company unterschrieben hätten. Debüt hatte D aber erst am 12. März 2008, als ihre Single BIRTH erschien, sowohl Indie- als auch die Majororiconcharts stürmte und das zweite Lied der Band ist, welches mir nach wie vor ganz besonders gut gefällt (siehe weiter unten).

Für den Sommer 2008 war D Teil von verschiedenen Events, wie das „MUSIC JAPAN ~Neo Visual-Kei Manatsu no Utage 2008~“ und ähnlichen, wobei sie zusammen mit Bands wie abingdon boys school oder Merry spielten. Außerdem sollten ihre Fans mit einer DVD ihres letzten Konzertes ihrer Indiezeit belohnt werden. Nach einem recht aktiven Jahresanfang, wurde es ab August ruhig um die Band.

2009 hatte D anfangs mit ein paar Dämpfern zu kämpfen, ihre relativ schnell erscheinenden Singles erreichten zwar noch die Charts, platzierten sich mit jedem Release aber immer schlechter. Auch ihre DVDs wurden im Vergleich zu ihren sonstigen Arbeiten eher mäßig gekauft. Sie veröffentlichten im Sommer ihr Album Genetic World, gingen dafür auch auf Tour, wobei einige Konzerte auf Grund von einer Grippewelle in den jeweiligen Städten abgesagt werden musste. Nicht zu vergessen war ihr Auftritt beim V-ROCK FESTIVAL 09, zusammen mit Versailles, the Gazette, uvm.

Das Jahr 2010 startete dafür um so besser für D, die als erstes mit einem neuem Album und der passenden Tour, damit war die Band schon vor Jahresbeginn mit April ausgebucht. Im Sommer folgte dann auch gleich ihre nächste Single und sie konnten auf zwei Majorjahre zurückblicken. Nach einem Two-Man zusammen mit Vidoll zog sich die Band wieder ins Tonstudio zurück und veröffentlichten noch 2 weitere Singles, die jeweils mit ein paar Konzerten abgerundet wurden.

Wie bereits 2010 startete D auch ins Jahr 2011 mit einem neuem Album und der dazu passenden Tour. „VAMPIRE SAGA“ wurde auch als erste in Europa veröffentlicht. Dazu passend kam die Band auch für eine Tour nach Europa und absolvierte erste Konzerte in Amerika. Kurios war nur, dass D ebenfalls bekannt gab, sich von ihrem Label zu trennen, obwohl sie unter diesem große Erfolge verbuchen konnte. Noch überraschender kam es, dass D nicht zu einem neuen Majorlabel ging, sondern ihr altes Indielabel bevorzugte.

Grund war, dass D sich lieber selbst Treu bleiben wollte, als nur ständig CDs auf den Markt zu werfen, um ihr Label zufrieden zu stellen. Ende Juli erschien 2011 dann auch ihre Single Torikago goten~L’Oiseau bleu~. Sie gingen danach auf eine groß ausgedehnte Tour. Das finale Konzerte am 30. August wurde mit breitem Interesse im Internet live mitverfolgt. Ende 2011 erschien ihr Mini-Album Huángdì ~Yami ni Umareta Mukui~, mit dem sie die alte Zeit einläuteten. Außerdem brachte die Band ein Memorial Book zu ihrer „VAMPIRE SAGA“ Tour heruas.

Im Frühjahr 2012 veröffentlichten sie außerdem eine  etwa 70 Minuten lange „D TOUR 2011 VAMPIRE SAGA ~Path of the Rose~ European Tour and A-Kon Documentary “ DVD. Diese erschien in Europa und den USA  allerdings erst am 20. Oktober 2012. Aber nicht nur damit war die Band sehr fleißig in dem Jahr, denn im Mai erschien eine neue Single Dying message und noch vor Erscheinen der Single gab die Band schon die Veröffentlichung einer weiteren Single am 18. Juli 2012 bekannt, welche dann  Danzai no gunner hieß. Ende 2012 erschien dann noch ein neues Mini-Album.

Auch im Jahr 2013 war die Band äußerst fleißig und brachten einiges an Singels heraus und das wieder bei einem Majorlabel, genauer gesagt FlyingStar Records, zu dem sie Mitte 2013 wechselten. Im Januar 2014 brachte die Band dann ein Best-Of Album heraus, welches sehr passsend Vampire Chronicle ~ V-Best Selection~ hieß. Darauf zu finden ist u.a. auch der Song Der König der Dunkelheit, welcher trotz deutschem Titel auf Japanisch ist und mit dem ich einen meiner Ex-Freunde für die japanische Musik begeistern konnte (da dieser vorher am liebsten meinen ganzen „Japan Kram“ verbrannt hätte, ist auch dieser Song bei mir in sehr guter Erinnerung geblieben).

Im November 2014 folgte dann das Album Kingdom und die Ankündigung, dass sich die Band nach Erscheinen eine Auszeit nehmen wollte bzw. musste. Denn Leider gab Sänger ASAGI bekannt, dass er an einer Krankheit namens Kraniomandibuläre Dysfunktion leidet, einer schmerzhaften Fehlregulation der Gelenke und Muskeln des Kiefers. Aufgrund dieser Krankheit kann er dem hektischen Terminplan der Band nicht mehr folgen.

Viele Fans dachten schon, dass das das Ende der Band sei, doch im September 2015 meldete sich die Band überraschender Weise, mit der Single HAPPY UNBIRTHDAY  im Gepäck, zurück. Und im Dezember veröffentlichten sie eine weitere Single mit dem Titel MASTER KEY.

Über die aktuellen Aktivitäten der Band habe ich jetzt im Detail nicht viel gefunden, außer dass sie letzen Monat eine neue DVD auf den Markt gebracht hat. Generell gehen sie es jetzt nach ASAGIs Genesung etwas langsamer an, als noch zuvor. Doch eines ist Sicher: D hat bisher eine beeindruckende Karriere zurückgelegt und setzen damit auch ein Zeichen, nämlich das eine Band sich nicht anpassen muss, um erfolgreich zu sein.

Wer sich die drei verlinkten Videos angeschaut hat, der wird gemerkt haben, dass ihre Musik ist eine Mischung melodischen Metal mit einem Touch Rock, einer Priese japanischer Folklore und eindrucksvollen Balladen ist, wobei alles stets von der kraftvollen Stimme ASAGIs dominiert wird. Ihr Themenspektrum ist weitreichend, genauso wie die phantasievollen Kostüme, was alles zu einem unglaublichen Gesamtkonzept verschmolzen macht.

Die Band engagiert sich auch für andere Indieband’s. Ihr nach wie vor erscheinendes Magazin „Mad tea party“ bietet immer wieder spannende Artikel zu verschiedensten Bands der Visual Kei Szene. ASAGI ist zudem nicht nur als Lyriker am Werk, sondern hat bereits eine Vampirgeschichte geschrieben und veröffentlicht, die in ihren Songs auch gerne aufgegriffen und verarbeitet wird.

Wer von euch nun immer noch nicht genug von der Band hat, des Japanischen mächtig ist und auf dem Laufenden gehalten werden möchte, dem empfehle ich auf deren offiziellen Facebookseite oder der Webseite vorbei zu schauen!

Dienstagsgedudel: ALSDEAD (オルスデッド)

Mit ALSDEAD (オルスデッド) stelle ich euch heute mal eine japanische Visual Kei Band vor, die bis Ende letzen Jahres noch aktiv war und aktuell eine kleine Pause einlegt. Ich persönlich hoffe ja das es lediglich bei einer kurzen Pause bleibt, denn ich habe es auch schon oft genug mitbekommen, dass sich Bands nach der Pause auflösten, aber das ist ein anderes Thema…

 

Die Band ALSDEAD wurde im Dezember 2008 von MAKI, Shin, Reito und Setsua gegründet. Bis auf Reito waren alle Mitglieder bereits zusammen bei der Gruppe DICE&JOKER aktiv. Im Januar 2009 hatten sie ihr Livedebüt in Tokio und veröffentlichten die erste Single Violent of Reason. Es folgte bereits Ende Februar die zweite Single S.a.g.A.. Im Frühling und Sommer des Jahres spezialisierte sich die Gruppe auf kleinere Konzerte und Events im Raume Tokios, Nagoya und Osaka. Bereits im Mai 2009 hatte ALSDEAD so im Rahmen der „A-kon“ in Dallas ihren ersten Auftritt außerhalb Japans, gefolgt von der Teilnahme beim „Scuber Dive 09“ im August. Im September kehrte die Gruppe für 3 Konzerte nach Amerika zurück, dort spielten sie zusammen mit Satsuki. Im Oktober erschien dann auch die inzwischen dritte Single. Genau ein Jahr nach Gründung, am 29. Dezember 2009, hatte ALSDEAD ihr erstes One-Man. Anfang 2010 erschien ihre vierte Single Distrust, durch die dann auch ich auf die Band aufmerksam geworden bin, und sie gaben zusammen mit Megaromania und SaTaN ein außergewöhnliches Three-Man.

Im März 2010 verkündete die Gruppe ihren Wechseln zum GALAXY Label. Im selben Monat wurde aber auch ihr erstes Album angekündigt, welches den Namen ALSDEAD (sehr kreativ wie ich finde -.-) trug und dann Anfang Juni erschien. Am selben Tag sponserte die Gruppe auch ein besonderes Event an dem u.a. die Bands  BORN, Dali, Hi:BRiD und Para:noir teilnahmen. Zur Krönung des Jahres besuchte ALSDEAD im November dann auch zum ersten Mal Europa, wobei aber leider kein Konzert für die deutschen Fans gegeben wurde.

Im April 2011 erschien die Single Into the Void in Kombination mit mehreren Konzerten, die den Verkauf ankurbeln sollten. Im Juni wurde dann bekannt gegeben, dass Bassist Reito die Gruppe verlassen würde. Sein letzter Auftritt war am 12. August. Während die Band auf Suche nach einem neuen Bassisten ging, holte sie sich ab dem 16. August für den Support Yosuke dazu. Ende Oktober wurde dieser dann auch als komplettes Mitglied aufgenommen und beteiligte sich von nun an mit an den Vorbereitungen zum neuen Mini-Album MODALITY, welches am 29. Februar 2012 erschien. Außerdem nahmen sie mit Para:noir im Frühjahr an einem „J-ROCK EXPLOSION“ Event teil.

Am 11. Juli des selben Jahres veröffentlichte die Band eine neue Single mit dem Titel FLASH BACK. Dies war das erste Release der Band, welches gleichzeitig als reguläre und limitierte Edition in den Handel kam. Beide Varianten umfassen die beiden Songs FLASH BACK und 404 . Die reguläre Version hat zudem noch den Bonustrack Saigo no uso im Gepäck. Die limitierte Edition bietet statt eines dritten Songs eine DVD mit dem Musikvideo zu FLASH BACK. Nach einem ähnlichen Prinzip wurde dann gegen Ende 2012 eine weitere Single mit dem Titel Puzzle heraus gebracht. Das zweite Album der Band folgte knapp ein halbes Jahr später, am 24. April 2013. Es heißt Separator und ist ebenfalls in einer regulären Version und einer Limited Version mit DVD Part auf dem Markt erschienen.

Wie bei vielen anderen Bands merkt man auch hier wieder, das ich mich irgendwann aus der deutschen Visual Kei Szene zurück gezogen habe, denn ich verfolgte die Aktivitäten der Band zwar vergleichsweise lang, jedoch immer sporadischer. Darum war ich recht verwirrt, als ich vor kurzem las, das Schlagzeuger Setzuna die Band verlassen hatte.

Laut JameWorld tat er dies am 12. Januar 2014, nach dem letzen der Japan-Tour im Shibuya. Er soll sich dazu entschlossen haben, da er neue Wege des musikalischen Ausdruckes finden wollte. Fünf Jahre lang war ein aktives Mitglied von ALSDEAD, weshalb mich das auch recht verwundert hat und laut seiner eigenen Aussage fiel es ihm auch sehr schwer die Truppe zu verlassen.

Die nächste Info die ich aufschnappte, war das die Band es trotzdem geschafft hat im Oktober 2014 ihr 3. Album IDEA zu veröffentlichen. Wenn man sich desweiteren die News der offiziellen Homepage anschaut, war die Band nach Veröffentlichung dieses Albums noch etwa ein Jahr aktiv und hatte auch noch ein One-Man mit dem Titel „Born To Be Dead : ch2“.

ALSDEAD fiel in der Visual Kei Szene vor allem wegen ihrem starken und qualitativ recht hochwertigen Sound schnell auf. MAKI Stimme hat dabei das Gefühl vermittelt, vollkommen verzweifelt zu sein und dem ganzen eine recht harte Atmosphäre gegeben. Das wiederum wurde aber auch zum Markenzeichen der Band und hat mit zum schnellen Erfolg beigetragen. MAKI war es auch, der den Großteil der Texte und Musik der Band schrieb und damit den Kern der Gruppe bildete, was jedoch nicht bedeuten soll, dass die anderen Mitglieder nicht auch ihren Beitrag hatten, denn ALSDEAD funktionierte so gut, weil hier eine gute Harmonie zwischen den einzelnen Instrumenten zu hören war/ist/sein wird.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bands aus dem Visual Kei Bereich habe ich deren Werdegang relativ lange verfolgt und fand es in gewisser Weise gemein, dass sie ausgerechnet kurz vor meinem Geburtstag letzten Jahres ihre Pause bekannt gaben… ich weis die Band kann nicht wissen wann ich Geburtstag habe, aber ich fand den Zufall trotzdem irgendwo gemein (;*´Д`)ノ

Dienstagsgedudel: exist†trace

Inzwischen ist es mir auch schon aufgefallen, dass mein Blog mal wieder sehr Japan latig ist. Nichts desto trotz stelle ich euch heute mit exist†trace wieder eine japanische Band vor…

exist†trace ist eine der wenigen rein weiblichen Visual Kei Bands Japans. Gegründet wurde sie am 15. Juni 2003 von Jyou, Miko, Naoto und Mari. Ihren ersten Liveauftritt hatten sie am 28. Dezember 2003, gefolgt von ihrem ersten Demotape im Februar 2004. Hai no yuki wurde gratis auf ihrem Konzert damals verteilt. Irgendwann im Laufe des Märzes kam Omi als zweite Gitarristin hinzu und die 5 köpfige Band war komplett. Erste Konzerte mit ihr waren im April, im Juni folgte die zweite Demosingle Kokumu. Es folgten 2005 mehrere Konzerte bevor sie ihre erste Single ambivalence am 26. August veröffentlichten. Bis Ende 2006 sollten noch 2 weitere Singles folgen, welche mit dazu beitrugen, exist†trace eine steigende Menge an Fans zu ermöglichen. Sie waren Ende 2006 zudem Teil des „Meguro Rock May Can von Sequenz Records“, wobei die dazugehörige DVD im März 2007 noch erschien.

Im Juli 2007 erschien zudem das erste Live-Mini-Album der Band Demented Show 20070715. Ende des Jahres schoben sie noch eine zweite Pressung ihres Mini-Albums Annunciation hinterher (ohne DVD Part in Form des Musikvideos zu Judea) und schlossen das Jahr als Teil der Silvestershow von „Sequence Records“ ab.

Im Frühjahr war die Band Teil eines Events von L’eprica, welche ihre neue Single promoteten und sich dafür gleich mehrere Bands an Bord holten. Ende des Monats Februar stieg exist†trace zudem beim Indielabel Sequence Records ein, parallel mit den Bands Art Cube, Venus und LSD. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Band direkt nach dem Einstieg eine Pause einlegte. Bis Mai waren noch vereinzelten Auftritte, danach war erstmal Ruhe für das Jahr 2008.

Ende August kehrte exist†trace im neuen Gewand zurück und waren erstmal Teil der „Sequence Records 7 Days Live Summer“. Nebenbei wurden auch die Daten für die Europatour der 5 Mädels im Oktober 2008 veröffentlicht. Ein Konzert führte sie auch nach Deutschland. Nach der Tour hatte die Band ein paar große Konzerte mit gleich mehreren Bands. Im Oktober spielten sie verschiedene Konzerte mit Bands wie DELUHI, Megaromania, gaudie, Juliette, LSD, Venus und vielen mehr. Die Reihe wurde Deer Call War Nr. 5 und Nr. 6 sowie eines davon Black Riot getauft. Außerdem erschien im November ihr erstes Album, wobei es sich um ein Best-Of ihrer Songs von 2006 – 2008 handelte.

exist†trace nahm auch noch am 8. Jubiläum von Sequece Records Teil, jedoch mit dem bitteren Nachgeschmack, dass sie direkt danach das Label verlassen würden. Im Februar 2009 fing es damit an, dass die Band eine neue Homepage eröffnete und ihr Beitritt bei Monster’s inc. war unter Dach und Fach. Mit neuem Label erschienen sie in neuen Look und mit dem Mini-Album VANGUARD -of the muses- im Gepäck wieder auf der Bildfläche.

Im Herbst war die Band Teil des bekannten Shock Edge Events. Zusammen mit SOMANTIC GUARDIAN oder auch kiryu rockte die Band am 12. Oktober die Bühne und waren 2 Tage später auch auf der dazugehörigen Omnibus CD zu finden. Nur 2 Wochen später stand das neue Mini-Album Ambivalent Symphony in den Läden. Einen Tag später war exist†trace auch noch Teil des V-Rock Events, zusammen mit über 20 anderen Bands (Kagrra, heidi., Merry, LM.C, D=Out usw). Das Jahr ließ die Band noch recht entspannt mit einigen wenigen Lives ausklingen, bevor es am 9. Januar 2010 direkt mit einem Oneman weiter ging.

Für das Jahr 2010 ging es außerdem auch noch einmal nach Europa, dieses Mal von Ende April bis Anfang Mai für mehrere Konzerte u.a. in Deutschland und Frankreich. Nach ihrer Rückkehr wurden sie Teil des Samplers Neo Voltage Vol. 1 und ihre Single Knife erschien am 2. Juni in den Läden. Zudem waren sie Teil der Neo Voltage Tour 2010 vom 10. – 18. Juni mit 3 Auftritten.

Anfang November veröffentlichte die Band ihr erstes Full-Album mit Namen Twin Gate. 2011 startete ebenso erfolgreich für die Band, die im April Teil der Sakura-Con war und somit hatten die 5 Mädels ihr Amerika-Debüt. Danach stand auch wieder ein Labelwechsel an, dieses Mal jedoch eine Stufe höher, denn mit einem Vertrag mit Tokuma Japan Communications erreichte exist†trace Majorstatus.

Einstand feierte die Gruppe mit ihrem Mini-Album TRUE, welches am 15. Juni erschien. Zudem hatte die Band eine Art Abschieds-Oneman Show namens „The Truth“ am 18. Juni gegeben. Somit haben sie sich von ihrer Indiezeit gebührend verabschiedet. Nur wenige Monate nach dem Debüt erschien bereits ein zweites Mini-Album. 2012 hat die Band im März einige Konzerte in Amerika gegeben und am 23. Mai erschien ihr neues Album Virgin. Von diesem Album stammt auch einer meiner liebsten Songs Daybreak.

Da ich ja irgendwann aus der Visual Kei Szene geschieden bin, ist es mir bei dieser Band (genau wie bei vielen anderen), passiert das ich sie irgendwie aus den Augen verloren habe. So habe ich erst Am 24. September 2014 erst wieder etwas von der Band gehört und das obwohl sie keine Pause zwischen 2012 und 2014 eingelegt haben. Wie dem auch sei,  am 24.11.14 erschien das zweite Majoralbum von exist†trace, mit dem Titel WORLD MAKER.  Des weiteren fand im Dezember das Abschlusskonzert ihrer (wohl Ende 2013 gestarteten) Gekijyou Spiral-Tour statt.

Im Dezember letzten Jahres kündigten exist†trace übrigens für März 2016 die Veröffentlichung eines bislang unbetitelten Mini-Albums an, welches sechs Lieder enthalten wird.

Den Musikstil der Band hat sich im Laufe der Jahre immer wieder merklich weiter entwickelt (vergleicht mal die beiden Videos miteinander), kann man allerdings nach wie vor als Melodic Death Metal bezeichnen. Sängerin Jyou‘s Stimmte unterstützt diesen Effekt noch. Die Musik ist besonders auf das Schlagzeug und den Bass fixiert. Die Texte sind dagegen eher in Richtung Gothic gehend. Als Kopf hinter den Musikalischen werken steht vor allem miko, deren Kompositionen federführend sind. Der Bandname soll ungefähr „trace of presence“ bedeuten, auf Deutsch „Spur der Gegenwart“, was auch das Konzept der Gruppe beschreibt. Vom Kleidungsstil her gibt sich der Großteil betont männlich, jedoch wird stellenweise von einigen auch gerade betont, dass es sich um Frauen handelt, wobei das vor allem auf miko zutrifft.

Da ich dieses Mal ein paar Lücken in der Bandbeschreibung habe, rate ich allen, die mehr über die Band wissen möchte und des japanischen mächtig ist, mal auf deren offiziellen Homepage vorbei zu schauen.

Dienstagsgedudel: ClearVeil (クリアベール)

Nachdem ich die einzelnen Reiter da oben ▲ mal ein wenig aufgebessert habe und ihr nun auch sehen könnt, was noch so alles in Planung ist fürs Dienstagsgedudel, hab ich mir gedacht, das ich euch heute wieder eine japanische Band vorstelle. Denn es fällt mir nach wie vor leichter diese vor zu stellen …

ClearVeil wurde am 1. Februar 2007 von Saki (尖) – Gesang,  Nozomi (希) – Gitarre, Ryuto (りゅうと) – Gitarre und HISAYOSHI – Bass, gegründet. Da anfangs ein Schlagzeuger fehlte, nutzten sie im Supportteam zuerst Yuize von der Band ASS’n’ARRow und danach Naruka (成華), welcher der Band schlussendlich im Oktober 2007 auch offiziell beitrat.

Ihr Debüt feierte die Bad am 26. März 2007  mit ihrem Auftritt RAISE A VEIL in Nagoya. Dort wurde auch ihre erste Single Voice im Publikum verteilt. Der Song dieser Single erschien am 15. April auf dem Compilation Album hévn Ura★Kaizoku Ban. Vol. 4 zu dem a.u. auch sehr namenhafte Bands einiges beisteuerten, welche Bands das genau waren, habe ich allerdings nicht in Erfahrung bringen können. Im Anschluss daran nahm ClearVeil an mehreren kleinen Events im Raum Nagoya teil, bis sie im Sommer 2007 ihre erste Tour als Teil der Sequence Records Label Tour 2007 starteten.

Es folgten neue Songs im Juni und Anfang September, weitere Arbeiten für Compilations und kleinere Events. Zudem gab es von Sequence Records eine Live DVD auf der man die Band ebenfalls wieder fand. Ende Oktober veröffentlichte die Band ihr erstes Mini-Album, mit dem Titel ClearVeil, welches mit zwei Promokonzerten gefeiert wurde. Zu Weihnachten hatte die Band ein Auftritt beim Under Code Event „NEW BORN ‚organization“ , gefolgt von einem Silvesterauftritt wieder fürs Label Sequence Records.

Am 1. Januar 2008 verließ die Band ihren Einflussbereich Nagoya und damit auch ihr Label Sequence Records um zu Under Code nach Osaka zu wechseln. Es folgten 3 Singles von März  bis Mai und eine weitere im September. Ihr zweites Mini-Album the future of despair, welches in 2 Varianten uf den Markt kam (Typ A und Typ B), folgte im Oktober.

Neben den ganzen CDs hatte die Band außerdem einen 5-tägigeges Event gesponsert, welches „baptize“ getauft wurde. Mit ihren nebenbei produzierten Singles feierte die Band erste Indie-Chart-Erfolge, was ihnen ermöglichte im Juni als Vorband von chariots aufzutreten. Zudem feierten sie im Sommer ihr erstes One-Man Konzert. Nach weiteren, selbstgesponserten Konzerten nahmen sie unter anderem auch bei der Tributtour für Phantasmagoria teil.

Ins Jahr 2009 starteten sie mit ihrem One-Man The festival of five Veils , gefolgt von einer Under Code Tour im März. Direkt darauf ging die Band auch noch einmal alleine auf eigene, große Tour durch ganz Japan. Dabei absolvierte ClearVeil Auftritte in 17. Städten. Sie nutzen die Konzerte auch, um ihr erstes Album „RE:BORN“ zu promoten, welches am 18. März 2009 erschienen ist. Der erste Track des Albums ist btw. mein Lieblingslied der Band und heißt The dropping sky.

Im April trat die Band beim 5-jährigen Jubiläumskonzertes von Arc. Ende des Monats beendeten sie außerdem ihre eigene Tour und nahmen gleich darauf am 10-jährigen Jubiläumskonzert von venue Teil. Nach diesem turbulenten Frühling fanden sie sich im Sommer auf ein paar Konzerten von Versailles wieder.

Im Juli folgten dagegen mehrheitlich ihre eigenen Konzerte bzw. Under Code Events. Im August hatten sie einige Two-Mans mit der Band Saitama Kaikan. Am 26. August erschien ihre 5. Single awake, was mit der Tour „Voice to remind you of awake“ promotet und gefeiert wurde. Im Herbst traten sie noch an mehreren kleinen Konzerten auf, hatten aber auch weiteres Two-Man mit der Band ALiBi. Wie auch das Jahr davor war ClearVeil an Silvester fast schon wie selbstverständlich bei der Under Code Countdown Feier dabei.

Das Jahr 2010 startete gleich mit 5 Two-Man Konzerten, dabei spielten sie mit ALSDEAD, Heartless, ALiBi, Kalvary und Parade.  Zudem gingen sie auf Promotion Tour für ihre beiden Singles Black Velvet die im März erschien und White Satin, welche einen Monat darauf erschien. Zudem waren sie auch Teil des 7-jährigen Label Jubiläums Konzert von Under Core Mitte März und außerdem traten sie bei 3 Konzerten, die lynch. zwischen Ende März bis Anfang April gesponsert hatte, mit auf.

Es schien fast so, als würde ClearVeil nichts stoppen, wenn im April 2010 die Gruppe nicht selber ihre Trennung bekannt gegeben hätte. Auf Grund Differenzen zwischen den Mitgliedern und deren musikalischer Orientierung entschied die Band das Ende für unausweichlich.

Ihre letzte Energie wurde jetzt in ihre kurze Sommertour Ende Juni / Anfang Juli gesteckt. Offiziell löste sich die Band nach ihrem Konzert am 4. Juli 2010 auf. Nur kurz vor Tourbeginn erschien das Best-Of Album Anthology.

ClearVeil war für die relativ kurze Zeit des Bestehens recht aktiv, wobei sie von Anfang an mehr auf ihre Live-Auftritte setzten. Ihre Musik zeichnete sich auch schnell durch schnelle, wilde Sounds aus, die Live mehr zur Geltung kommen konnte als aud CD. Saki sollte dabei mit seiner Stimme mehr als nur dominieren. Screaming Vocals waren sein Meisterstück und lenkte die Band immer wieder in eine recht raue Richtung. Die Musik ist hier jedoch kein Markenzeichen für die Texte an sich, die viel Abwechslungsreichtum bewiesen. Von rebellisch bis hin zu frech, was mit ihrem eigenen Image wieder gut harmonierte.

Kurzum: Es ist in meinen Augen wirklich schade, das sich die Band doch recht schnell wieder getrennt hat.

 

Dienstagsgedudel: DEATHGAZE (デスゲイズ)

Heute ist mal wieder eine japanische Band dran im Dienstagsgedudel, wie man am Titel ablesen kann. Die Bands vom Mera gibt es ab nächster  Woche ^^

Die Band besteht aktuell aus Naoki (直樹) – Schlagzeug, Kousuke (v) – Bass, Takaki (貴樹) – Gitarre und Ai (藍) – Gesang (in dieser Reihenfolge vorn links nach rechts auf dem Foto zu sehen).

Der Name ist auf Grund der vielen Veränderungen in der Band, auf die ich gleich noch weiter eingehen werde auch stilistisch verändert worden. Es hat angefangen mit der kleinen Schreibweise deathgaze, wobei sie sich nach dem Verlust des zweiten Sängers dann für die großgeschrieben Stil DEATHGAZE entschieden haben. Produziert werden ihre CDs dabei vom Indielabel Enter Brain.

DEATHGAZE wurde im Juli 2003 in Nagoya gegründet. Dabei waren die ersten Mitglieder: Der damalige Sänger Hazuki, Gitarrist Kanna, Ai der damals noch die Rolle des Bassisten hatte und Schlagzeuger Naoki. Ihre ersten Auftritte hatte sie im Februar 2005, in der Zeit erschien auch ihre Debüt-Maxi-Single „294036224052“.

Bereits am 24. April 2004 verließ Hazuki DEATHGAZE um sein Projekt lynch. voran zu bringen. Die Band wurde damit in die erste Krise gestürzt, was noch verschärft wurde, weil auch Kanna die Band im September 2005 verlassen hatte um sich ebenfalls anderen Projekten zu widmen. Es war eigentlich ein Glück für die Band, dass sie im Oktober 2004 den neuen Sänger Sou  und Naoto als Gitarristen gefunden haben und so eine vermeintliche Trennung abgewendet wurde.

Nach der Wiederaufnahme der Tätigkeiten erschien dann voller Stolz im Februar 2005 ihr Single „Chaos“, welche auf Grund der Nachfrage bereits im August neu aufgelegt werden musste. Im November erschien die Single „Downer“ mit anschließender erster Tour. Ihren ersten One-Man Auftritt hatte die Band dann am Ende ihrer Tour, genauer gesagt am 22. Januar 2006. Für alle Besucher des Konzertes gabs eine DVD mit dem ersten Video von DEATHGAZE.

2006 erschienen zwar keine Singles, dafür hatte die Band im Sommer ihr erstes Album zu bieten. Außerdem hatten sie mehrere Coupling-Shows mit der Band Girugamesh, was von den Fans liebevoll als „girugaze“ oder auch „deathgamesh“ bezeichnet wurde.

Doch ein weiter Tiefschlag lies nicht lange auf sich warten, denn Sou heiratete hat und verließ DEATHGAZE im Dezember 2006 für seine Familie. Die Band stand nun wieder ohne Sänger da, was neuen Trennungsgerüchten Raum gab, zu entstehen. Darum wurde im Jahr 2007 unaufhörlich nach einem Ersatz als Sänger gesucht. Im November dann wurde die Suche eingestellt und der eigentliche Bassist Ai als neuer Frontman präsentiert. Mit ihm als Sänger folgte das langersehnte Comeback am 23. Januar 2008 mit der Single „insult kiss me“. Sie wurde von den Fans erstaunlich gut aufgenommen und erreichte Platz 4. der Indiecharts.

Im März 2007 holten sie sich Kosuke als neuen Bassisten an Bord und starteten eine Onemantour namens „Instinct“ durch Tokio, Nagoya und Osaka. Parallel dazu erschienen im Februar und März zwei weitere Singles bevor DEATHGAZE einen ausgedehnten Sommertourplan veröffentlichten der von Anfang Juli bis Ende August ging.

Nachdem die Band den Sommer 2008 in unglaublicher Weise verlebt hatten, plante sie ihr nächstes Album. „AWAKE -evoke the urge-„, wie es dann heißen sollte, erschien am 10. Dezember 2008, 3 Tage vor einem ganz besonderen One-Man, welcher gleichzeitig auch der letzten Auftritt des Jahres war. 2009 startete die Band mit einer Coupling Tour zusammen mit -OZ-, wobei diese jedoch überschattet war vom Verlust des Gitarristen Naoto im April des Jahres.

Nach einer kurzen Pause, im Juni 2009, kehrte DEATGAZE mit einem angekündigten Album zurück, welches zwar erst im Oktober erschien, aber die Vorfreude um eine neuerliche Wiederkehr der Band war trotzdem groß. Im Sommer hatte die Band außerdem den jungen Supportgitarrist Takaki dabei, der im Dezember 2009 dann auch offiziell bei der Band einstieg.

Im November 2009 erschien auch ihre neueste Single „BLOOD“, bevor die Gruppe im Dezember auf One-Man Tour ging. Im Frühjahr 2010 war die Band wieder Live unterwegs, unter anderem mit DELUHI, außerdem wurde an der zweiten DVD gebastelt, welche Ende März in den Läden stand. Für den Sommer war eine neue Single auch schon fertig mit dem Titel „SORROW“ und diese sollte dabei den Auftakt bieten für eine kurze One-Man Tour im Juni und Juli 2010.

Parallel dazu nahm die Band auch an Konzerten der gesponserten -OZ- Tour teil, wo sie auch mitden Bands  Lycaon und SCREW auftraten. Für Weihnachten, knapp 2 Jahre nach dem letzten Album, erschien ihr drittes Album „BLISS OUT“. Nach dem Album ging es 2011 auch wieder auf große Tour, von Mitte Januar bis Mitte März war die Band damit fleißig unterwegs. Danach gabs eine kurze Pause bis Mitte Mai, da erschien ihre Single „SILENCE / THE END“, welche mit einer zweiten Tour durch den Sommer gefeiert wurde. Bereits im August gab es schon die nächste Tour, die insgesamt zweite One-Man-Tour des Jahres.

Für den Herbst hat die Band ihre Single „USELESS SUN“ für den 2. November am Start. Für die Promotion dieser Single ginges im November auch wieder auf ein paar mehr Konzerte. Anfang 2012 erschien ihr 4. Album „CREATURE“, für das sie ebenfalls eine Tour auf die Beine gestellt hatten. Für die Zeit von 2012 bis heute habe ich keine detaillieren Informationen mehr gefunden, da ich die Band inzwischen nicht mehr ganz so akribisch verfolge wie damals.Das kommt unter anderem daher, dass DEATHGAZE zu den düsteren Vertretern der Visual Kei Szene gehören und da bin ich nun mal inzwischen kaum noch aktiv.

Optisch dominiert nach wie vor die schwarzer Kleidung und finsteres Make-Up. Abgerundet wird das Ganze einem eher harten Sound, den man durchaus in dem Genre Metalcore unterbringen könnte… zu weit lege ich mich da aber nicht aus dem Fenster, da ich mich mit den unterschiedlichen Metalarten nicht so gut auskenne.

Wer des Japanischen mächtig ist, kann nun gern der Offiziellen Homepage einen Besuch abstatten, vielleicht findet der ein oder andere ja noch mehr Infos als ich ^.~

 

Dienstagsgedudel: Matenrou Opera (摩天楼オペラ)

Ich habe nach der letzen Band, die ich euch vorgestellt habe, festgestellt, dass es mir doch wesentlich leichter fällt euch Bands die ich kenne vor zu stellen. Und bei denen habe ich noch einige japanische Bands in Petto, darum stelle ich euch heute Matenrou Opera vor. Diese Band habe ich 2009 durch eine J-Rock und Visual Kei Party zu der ich gegangen bin, kennen gelernt. Schon da hatte die Band eine große Fangemeinde, wobei mich persönlich eher der (optische) Stil interessierte. Daher musste ich dieses Mal etwas mehr recherchieren, was die Bandgeschichte angeht.

Herausgefunden habe ich, dass Matenrou Opera im Oktober 2006 von Sono (Sänger) gegründet wurde. Er brachte Yuu als Schlagzeuger mit. Außerdem kamen noch Karen, Mika und You hinzu. Aktiv sind sie seit 4. Mai 2007, als sie ein Konzert im Urawa Narciss spielten. Selbiger Tag war auch das Erscheinungsdatum ihrer Single „alkaloid showcase“, limitiert auf 1000 CD’s, welche bereits ausverkauft waren bevor die Band überhaupt die Bühne betrat.

Bis Ende des Jahres haben sie auf Konzerten gespielt und an Events teilgenommen, unter anderem einem Weihnachtsevent. Nur wenige Wochen vor diesem Event, am 17. November, verließen Mika und Karen die Band. 11 Tage vor dem Event wurden sie durch Anzi und Ayame ersetzt.Im Dezember unterschrieben sie beim Sherow Artist Society Label, gegründet von Kamijo (aus der Band Versailles). Außerdem ging es für Europa zum deutschen Rock Identity Label.

Es folgte ihre lang erwartete zweite Single im Februar 2008: „Ruriiro de egaku niji“. Einen Monat später ging’s mit Versaille auf Europatour. Des Weiteren wurden über die neuen Label auch ihr Mini-Album verkauft, welches im Mai erschienen ist, die japanische Variante enthällt 5 Songs, die europäische Version sogar ganze 8 Songs.  Anfang Juni hat die Band an einem von Kamijos Label gesponserten Event teilgenommen. Es traten neben Matenrou Opera selbst noch Versailles und Kaya auf. Das interessante daran war,das es sich um ein Konzert ausschließlich für Männer handelte. Kurz darauf folgte ein Konzert nur für Frauen. Im November 2008 war die Band zudem mit Nega mit einer Kurztour durch Japan unterwegs, Ende September erschien eine neue Single namens „Spectacular“ und damit auch ein neues, musikalisches Image für die Band.

2009 durfte die Band ihr erstes vollständiges Album präsentieren „Anomie“. Es erschien am 24. Juni und diese Veröffentlichung machte sich bezahlt: Ende Juli durfte Matenrou Opera ihr erstes Oneman veranstalten. Zudem hat die Band ihre Homepage und ihr Outfit ein wenig Optimiert und überarbeitet. Ende Oktober 2009 wurde auf Grund des Erfolges, Anomie nochmal neu aufgelegt samt Bonustrack und einer limited Edition mit DVD. Außerdem erschien noch eine Singlesammlung der Gruppe von 2008 – 2009 und nur einen Monat später gabs ihre erste Live-DVD von ihrem ersten Oneman.

Im Frühjahr 2010 ging es genau so weiter, mit einer Oneman Tour. Zudem war der Bassist You als Designer für Accessories zu haben. Nach der Tour 2010 hatte die Band eine neue limited Single vorzuweisen „Genesis / R“. Nur 5 Tage nach Veröffentlichung wurde von der Band bekanntgegeben, dass sie die Chance hätten, zum Majorlabel King Records zu wechseln. Das Ende ihrer Indiezeit war der 30. August 2010, wo die Gruppe ein Konzert in Shibuya abhielt. Um ihre Fans der Indiezeit zu danken, wurden ihnen noch 3 DVDs geboten, außerdem gab’s Ende November noch ein Best-Of ihrer Indiesongs.

Ihren Einstand im neuen Label feierte die Band mit dem Mini-Album „Abyss“ Ende Dezember 2010. Kurz nach dem Album gabs auch die dazugehörige Tour. Inzwischen bereitet sich die Band auf den 6. Juli 2011 vor. Da feiert die Band ihre erste Majorsingle „Helios“.

Das Markenzeichen der Band ist die Stimme von Sono, die sowohl kräftig als auch melodisch ist.  Dabei ist seine Stimme mit der Zeit nur noch besser geworden. Die Band an sich mischt gerne Heavy Metal mit klassischen Elementen. Ihre Kostüme sind modern aber dunkel, zumeist schwarz. Das allgemeine Auftreten der Band hat sich jedoch im Laufe der Bandgeschichte gewandelt. Ist die Gruppe anfangs neben dunkler Kleidung auch vor allem finster aufgetreten, hat sie jetzt auch auf warme Farben gesetzt. Ob es nur Zeitweise oder eine dauerhafte Stiländerung ist, muss man schauen.

Wer mehr von der Band und ihrer Musik erfahren will und des Japanischen mächtig ist, der sollte der offoziellen Homepage http://matenrou-opera.jp/ einen kleinen Besuch abstatten.

Und für alle diejenigen, die sich noch Bandvorstellungen wünschen, den steht es frei ihre Wünsche zu äußern, sie werden alle berücksichtigt und hier im Blog auch vorgestellt. Also immer her damit ^^