Archiv der Kategorie: Montagsfrage

Montagsfrage – Habt ihr im Moment mehr oder weniger Zeit zum Lesen?

Am Wochenende hat die liebe Antonia eine Lesenacht veranstaltet, die ich total verschwitzt habe, da ich momentan ziemlich unter Strom stehe, gestresst und ausgelaugt bin. Warum das so ist, werde ich heute im Zuge der Montagsfrage ein wenig beleuchten.

Kommen wir auf den Punkt: Ich bin ab April erstmal 2 Monate in Kurzarbeit und muss daher aufstocken und versuche das irgendwie hin zu bekommen, denn im ersten Anlauf wurde mein Antrag abgelehnt… Drückt mir also die Daumen, dass das beim zweiten Anlauf klappt (oder kann mir da einer von euch bei helfen?). Das ist der Grund, warum ich so gestresst bin.

Darum bleibt es bei mir in Sachen lesen immer noch bei leichter Manga Kost, anstelle von richtigen Büchern. Denn auch wenn ich jetzt mehr Zeit hätte, hab ich einfach den Kopf nicht dafür frei. Deshalb kann ich so in etwa sagen, was ich diese Woche wohl lesen werde:

Ja, das sind die nächsten vier Bände von der Sailor Moon Neuauflage … wobei es ja inzwischen die Eternal Collection der Manga gibt, zu denen ich eigentlich auch noch ein Wort verlieren will, hier im Blog. Aber das ist ein anderes Thema. Dass ich in der Woche nur 4 Manga lese zeigt aber, dass ich trotz der vorhandenen Zeit weniger lese als in der Zeit, wo ich noch so gut wie täglich zur Arbeit gegangen bin.

Dafür zocke ich eben mehr Final Fantasy XIV Online, da ich dafür 1. monatlich 11€ bezahle und ich 2. damit ein wenig dem Stress entfliehen und abschalten kann. Denn die ganze Situation mit dem Virus, der Kurzarbeit und dass ich hier festsitze und kaum was dagegen machen kann, dass ich so wenig Geld verdiene, nagt ganz schön an meiner Substanz. Klar könnte man jetzt auch sagen; „Ey, wenn du nur so wenig Geld bekommst, warum schmeißt du dann noch Geld für Spiele aus dem Fenster?!“, aber wie gesagt, das Spiel hilft mir, meinen Stress zum Beispiel nicht an meinen Mitbewohnerinnen aus zu lassen. Die beiden können nämlich nichts dafür, dass ich psychisch ziemlich am Limit bin und mir Mitmenschen im allgemeinen auf den Senkel gehen.

Klar könnte ich die Zeit jetzt auch nutzen um Bücher zu lesen, allerdings schweifen meine Gedanken beim Lesen viel zu schnell wieder in die Realität ab, weshalb ich bei Büchern jetzt mindestens doppelt so lange bräuchte um die zu lesen und auch zu begreifen, was darin vor sich geht… wisst ihr was ich meine und kennt ihr solche Situationen auch?

Ach ja, falls ihr Interesse an den Sailor Moon Manga habt und mich unterstützen wollt, dann nutzt gerne folgende Links um ecuh diese zu bestellen, denn das sind affiliate links und würde mir in der aktuellen Lage tatsächlich weiterhelfen.

Zu Pretty Guardian Sailor Moon 03
Zu Pretty Guardian Sailor Moon 04
Zu Pretty Guardian Sailor Moon 05
Zu Pretty Guardian Sailor Moon 06

Montagsfrage: Welches Buch hast du zuletzt beendet und wäre es eine gute Quarantäne-Lektüre?

Antonia ist nun offiziell aus ihrer einwöchigen Pause zurück. Und bloggt wieder fleißig mit überlangen Einleitungen und aus der Selbstisolation heraus. Nun, ich habs momentan nicht so sonderlich mit Einleitungen, darum fangen wir gleich ohne Umschweife an!

Deutschland begibt sich in Selbstisolation um der Virus-Verbreitung Einhalt zu gebieten. Das wäre gerade für mich als Leseratte perfekt um die Chronik der Unsterblichen von Hohlbein weiter zu lesen, dazu Rezensionen zu verfassen und Wortmagie’s High Fantasy Challenge mit weiteren Büchern zu füllen.

Alles in allem Kann ich die Buchreihe nur empfehlen! Gerade als Quarantäne-Lektüre, da die Reihe inzwischen 15 Bände umfasst und die die Hauptcharaktere Andrej Delany und Abu Dun nicht nur durch sämtliche Epochen, sondern auch Länder ihre Abenteuer erleben. Bisher hat mit jedes Buch der Reihe gefesselt und ich habe es relativ schnell durchgelesen (hab leider noch nicht alle, mir fehlen Band 11 – 15 noch in meiner Sammlung).

Ich selbst darf aber immer noch weiter arbeiten und hab keine Quarantäne. Da mich die komplette Situation (Also Arbeit und dass der Rest der WG zuhause bleibt) ziemlich stresst, ich gerade, aufgrund dessen,  in ner Phase bin, in der ich mich am liebsten zuhause verkriechen und niemanden sehen oder hören möchte, was sich als schwer erweist da ich ja in ner WG wohne und damit immer Leute um mich habe, lese ich aktuell keine „Schwere Kost“ (man was für ein Satz!). Heißt ich lese aktuell leichte Lektüre wie z.B. den Sailor V Manga. Normalerweise ist so ein Manga entspannt an einem Tag durchgelesen. Allerdings hab ich so viel Stress momentan, dass ich den heute erst durchgelesen habe. Und das obwohl ich den schon mal gelesen habe. Das hier ist also ein re-read, einfach weil ich, wie gestern erwähnt nen Sailor Moon Podcast gefunden hab, der mich dazu motiviert hat, den Manga mal wieder zu lesen.

Manga an sich finde ich, sind nicht so eine gute Quarantäne Lektüre, da die doch recht schnell durchgelesen sind. Und sie gehören für mich halt zur „leichten Kost“, da man hier ja bereits Bilder vorgesetzt bekommt, muss sich die Fantasie nicht so anstrengen sich beim Lesen alles vorzustellen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine!

Sollte es irgendwann so weit sein, dass ich zuhause bleiben muss, werde ich wahrscheinlich erstmal meinen Berg an Netflix Serien, die ich noch schauen will abarbeiten und dann, wenn ich nicht mehr ganz so gestresst bin und Ruhe habe, auch wieder Romane lesen. Wir werden sehen was die Zeit so bringt!

Ansonsten könnt ihr mir gerne eure Lese-Empfehlungen in den Kommentaren da lassen, vielleicht finde ich so noch ein paar Bücher für meine Wunschliste. Denn man kann nie genug Bücher haben! 

Ausfall

Heute fällt die Montagsfrage wieder aus. Zum Glück nicht wegen Corona, aber trotzdem mit der traurigen Nachricht, dass es bei Antonia einen Todesfall in der Familie gab. Bei so etwas ist es verständlich, dass die Montagsfrage ausfällt. Ich habe diesmal auch nichts anderes über Bücher zu erzählen, anders als das letzte Mal.

Was auch noch ausfallen wird, ist mein Japanisch Kurs morgen. Zumindest sollen wir nicht mehr zur Sprachschule fahren. Der Unterricht selbst wird dann per Skype stattfinden. Jetzt muss ich also nur noch Skype wieder zum laufen bringen – auf dem Handy, denn für den Laptop hab ich kein passendes Headset bzw. Skype gibt dann den Ton aus meinem Mikro nicht wieder – das ist etwas nervig, aber immer noch besser als gar kein Unterricht!

Wie das Ganze demnächst mit dem Arbeiten aussehen wird, weiß ich noch nicht. Nach aktuellem Stand nervt das blöde Virus ganz schön, aber es gibt inzwischen 260 infizierte und einen bestätigten Todesfall in Hamburg. Klar ist es gut, wenn jetzt so langsam alles isoliert wird, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, mich nervt es aber trotzdem, da ich gerade erst wieder gesund bin (Wer es nicht wusste, ich hatte ne Sehnenscheidenentzündung) und froh darüber wieder arbeiten zu können!

Ich will jetzt auch nicht so viel mehr über Corona schreiben, denn es nervt vor allem der panische Umgang mit dem Thema und dass gefühlt alle darüber sprechen oder schreiben. Sollte es im Laufe der Woche aber zum ultimativen Shot Down kommen, werd ich irgendwie meine Sachen zusammenpacken und versuchen mich mit meiner besseren Hälfte bei ihm zu hause zu verbarrikadieren, weil sonst werd ich hier bekloppt, depressiv und im schlimmsten Fall bummel ich mich dann auf…

Na ja, bevor ich ganz vom Thema abschweife, sende ich der lieben Antonia an dieser Stelle ganz viel Kraft und durchhalte vermögen, hoffe, dass die Auszeit ihr Hilft alles gut durch zu stehen und zumindest etwas zu verarbeiten. Denn ich weiß, wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. Ich habe 2017 meinen besten Freund verloren. Er war wie ein großer Bruder für mich und über seinen Tod bin ich bis heute nicht hinweg gekommen. Die Trauer um ihn ist und bleibt seither ein Teil von mir. 

Montagsfrage: Welche Klischees haben für euch wirklich ausgedient?

Inzwischen ist die liebe Antonia wieder soweit gesund, dass es auch wieder eine Montagsgrage gibt. Sie kommt ein ein paar Minuten Verspätung und ich mit ein paar Stunden Verspätung… gut ich hab auch immer noch mit ner Sehnenscheidenentzümdung zu kämpfen und schreibe meine Beiträge immer noch nur mit einer Hand. Aber das soll jetzt nicht weiter wichtig sein, widmen wir uns dem eigentlichen Thema!

Zugegeben musste ich mir heute richtig Gedanken machen, denn mir sind Klischees in Büchern noch nie so wirklich aufgefallen. Antonia bemängelt zum Beispiel die typische Protagonistin in young adult fantasy Büchern. Und ich muss zugeben, mir ist das noch nie so aufgefallen, denn ich kann mich meistens mit den Protagonistinnen sehr gut identifizieren. Denn ich bin auch mit 28 Jahren immer noch (entgegen dem Wunsch meines Onkels) das alternative Kücken, das total auf Doctor Who, Star Wars, Harry Potter, Sailor Moon, Supernatural (usw.) steht, dass sehr eigenwillige Haare hat (es lebe die Bad-Hair Woche!). Außerdem konnte ich in meiner Schulzeit die klassischen Modepüppchen nicht ausstehen, habe selbst erst Ende der 8. Klasse angefangen mich zu schminken und habe bis heute einen sehr ausgewählten Freundeskreis, in dem eine ist, mit der ich schon seit der 2. Klasse befreundet bin…

Mit anderen Worten, ich bin das wandelnde Klischee von YA-Fantasy Büchern!  Darum ist mir das Klischee wahrscheinlich auch nie so sehr aufgefallen. Wobei es mich in dem ein oder anderen Buch doch schon gestört hat, warum die Protagonistin unbedingt mit nem Typen zusammen kommen muss. Gut, aber wenn wir schonmal dabei sind, was hab ich denn so bis ich 12 war fast ausschließlich gelesen? Ja, kein Fantasy, sondern eigendlich die obligatorischen „Pferde-Bücher“. Ich hoffe immer noch, dass es da draußen mehr Mädels wie mich gibt, die irgendwann aus dem Alter einfach raus gewachsen sind und dann richtige Bücher angefangen haben! Versteht mich nicht falsch, aber für mich waren diese Bücher zwar spannend, ich hab aber schon früher gemerkt, dass ich doch eigentlich lieber die Gänsehaut Bücher lesen wollte…

Woran das lag? Ich denke hier ist mir ein Klischee einfach auf den Sack gegangen, denn alle Pferdebücher hatten das obligatorische Pferdemädchen, welches eines oder mehrere Pferde retten muss. Oder das typische Stadtkind, was unfreiwillig auf nem Hof landet und sich dann mit nem Pferdemädchen anfreundet, dann doch was mit Pferden anfangen kann und die dann gemeinsam Pferde retten mussten. Möglichkeit 3 war dann nur: Ein Mädchen, das Pferde liebt, soll ein eigenes Pferd bekommen, findet dann ein Wildpferd und muss dieses, mesit mit seiner Herde retten und kann am Ende dann als „Belohnung“ drauf reiten…

Ist das heute immer noch so? Wenn ja, weiß ich warum ich in der Richtung keine Bücher mehr anfasse! Sorry, das Klischee hängt mir echt zum Hals raus. Das ist für mich dann sogar noch nerviger als sehr vorhersehbare Todesfälle in meinem liebsten Genre Psycho-Thriller. Hier hab ich wenigstens das Gefühl, dass noch ein wenig mehr Kreativität im Spiel ist… obwohl wenn man es genau betrachtet, ist es nicht dann auch Klischee, wenn der Hauptcharakter/Kommissar/Journalistin am Ende gewinnt? Ich denke schon, denn ich bin immer wieder positiv überrascht, wenn der Mörder/die Mörderin am Ende gewinnt.

So, das waren meine Gedanken zum heutigen Thema. Was fällt euch noch so ein an Klischees? Gibt es auch welche die euch so tierisch nerven? Oder die euch gar nicht auffallen? Schreibt es mir gerne ^^ 

Montagsfrage fällt aus.

Die arme Antonia liegt aktuell mit Grippe flach und darum fällt die Montagsfrage… von meiner Seite aus ganz viel Gute Besserungswünsche! Da der Montag aber trotzdem ein „Büchermontag“ und darum hier eine kleine Buchempfehlung, für alle, die wie ich Japanisch lernen und vielleicht auch den Wunsch haben mindestens den JPLT  auf Level N5 bestehen wollen.

Nämlich die Buchreihe Die Kanji lernen und behalten von J.W. Heisig. Die Reihe besteht aus 3 Büchern, die einzeln alle um die 23€ kosten, man die aber auch als Set für um die 65€ bekommen kann.

Soweit wie ich die Bücher bisher überflogen habe, sind die das Geld echt wert. Der erste Band legt den Schwerpunkt auf die Bedeutung und Schreibweise der Kanji, der zweite Band auf die Lesung und der dritte Band auf den fortgeschrittenen Gebrauch. Alles in allem ist diese Buchreihe schon lange auf meiner Wunschliste gesesen, genauso wie die englischen Bücher Dict of Basic Japanese Grammar, JLPT N5 koushikimondaishu oder Genki 1.

Diese drei Bücher finden sich nach wie vor auf meiner Wunschliste und wenn du mir was schenken willst, dann tu dir keinen Zwang an, mich freut es immer sehr von der Liste was geschickt zu bekommen. Bei Büchern kommen dann auch Zeitnah Rezensionen dazu ^^

Hier gehts zu meiner Wunschliste: LINK

Montagsfrage: Was ist das älteste Buch, das ihr je gelesen habt?

Ich bin gerade wieder aus Paderborn zurück und da wir Montag haben, widme ich mich jetzt ohne Umschweife gleich wieder Antonias Montagsfrage, dafür, dass ich die letzte Woche nicht beantwortet habe, da ich viel um die Ohren hatte.

Die Frage nach dem ältesten Buch, ist sehr schnell beantwortet, denn es handelt sich bei diesem Buch nicht nur ums älteste, sondern auch um mein Lieblingsbuch bzw. -Roman. Das ist nämlich Bram Stokers Dracula. Ich werd euch die Tage mal ein Foto von meinem Buch nachreichen, denn die Version die ich habe kann man nur noch antiquarisch kaufen und ist eine Auflage aus dem Kossodo Verlag von 1967.

An sich hätte das Buch echt großen Sammlerwert, doch habe ich irgendwann den Schutzumschlag, der von einer gewissen Christine Ackermann gestaltet worden ist (bei der ich nicht glaube, dass es sich um die Ski-Sportlerin handelt), mit einer selbstklebenden Folie befestigt, was den Wert extrem vermindert. Sowas mache ich normalerweise nicht, da ich weiß, dass es den Wert von Büchern senkt, das war mir aber bei meiner Ausgabe von Dracula egal, da ich eh nicht vor habe, genau diese Ausgabe irgendwann zu verkaufen. Im Gegenteil, ich werde die sehr wahrscheinlich noch mit ins Grab nehmen. Denn wie gesagt, der Roman ist seit Jahren und trotz der vielen Bücher, die ich bis Dato gelesen habe, nach wie vor meine persönliche Nummer 1.

EDIT: Ich hab jetzt doch noch vorm Schlafen gehen ein Bild von meiner Ausgabe gemacht, das hier ist sie:

Wie gesagt, ich bin nicht nur glücklich, sondern auch irgendwie stolz, diese alte Ausgabe des berühmten Dracula Romans zu besitzen und werd die nicht so schnell wieder her geben. Bekommen habe ich die damals von meiner Mom, als sie gemerkt hat, dass ich mich für Vampire interessiere. Damals hat sie mir das Buch nur ausgeliehen, aber nachdem sie gemerkt hat, wie toll ich diesen Roman fand, durfte ich das Buch auch behalten.

Die Montagsfrage: Welche Autoren-Kollaboration wäre euer Traum?

Ich komme geradewegs von ner Inventur, bin ordentlich durch gefroren, weil es hier ziemlich stürmisch und nasskalt in Hamburg ist und mein größter Wunsch wäre jetzt ne dicke, warme Decke, meine Bessere Hälfte und nen von ihm gemachten heißen Kakao zu haben… bis auf die Decke hab ich gerade nichts hier, also schnapp ich mir jetzt nen Tee, mummel mich in meine Decke und widme mich Antonias Montagsfrage.

 

Dieses Mal wirds wohl ein kurzer und knapper Beitrag, denn wie fleißige Leser meines Blogs wahrscheinlich schon mal irgendwo heraus gelesen haben (ich bin sicher ich habs in irgendeiner Montagsfrage schon mal erwähnt), dass ich es nicht so mit Autoren habe. Ich merk mir Autoren nämlich erst, wenn ich Bücher in die Hand bekomme, die mich so sehr gefesselt haben, dass ich direkt danach erstmal schaue, was der oder die Autorin noch so geschrieben hat. Oder ich merk mir Autoren von Buchreihen, solange wie ich die Reihe lese… Stichwort Hohlbein. Von ihm lese ich nämlich unglaublich gerne Die Chronik der Unsterblichen und daher ist der mir ein Begriff. Außerdem hat meine Mom von ihm und seiner Frau ne ganze Sammlung zuhause, von der ich aber noch kein Buch gelesen habe.

Ich habe also kein Traum-Duo. Gerade auch weil ich finde, dass die Autoren, die ich am liebsten habe alle einen sehr eigenen Schreibstil haben und von dem ich jeweils nicht sagen würde, das die Stile zusammen passen würden. Und die Autoren die ich meine, sind Dirk Bernemann, Haruki Murakami, Edgar Alan Poe und Anne Rice. Andere Lieblinge von mir sind Magaka, die ich nicht mit Autoren zusammen schmeißen kann, da die ja zeichnen und das sind Kaori Yuki und Kentaro Sato.

Aber eine Kombination, die ich wirklich traumhaft finde, ist die Kombination von E.A. Poes Geschichten mit Illustrationen von Benjamin Lacombe. Mir ging damals schon das Herz auf, als ich Unheimliche Geschichten zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, da ich finde dass beide mein Verständnis von morbider Ästehtik unheimlich gut umsetzten. Und als ich letztes Jahr dann Unheimliche Geschichten Band 2 bei Presse 6 Buch am Hauptbahnhof gefunden habe, musste ich das unbedingt mitnehmen, auch wenn es verdammt teuer ist, aber den Preis von 35€ pro Buch, ist es in meinen Augen auf jeden Fall wert!

Die Montagsfrage: Kann ein Autor über etwas außerhalb der eigenen Erfahrung schreiben? (Und muss er es sogar?)

Ich bin gerade aus Paderborn zurück und daher kommt mein heutiger Beitrag zur Montagsfrage später als gewöhnlich. Und dieses Mal scheint es Antonias Montagsfrage echt in sich zu haben…

Auf den ersten Blick hatte ich mit der Frage nichts anzufangen gewusst, aber als ich dann Antonias Beitrag dazu gelesen hatte, war mir klar, worauf sie hinaus wollte. Und ja, ich kann diese Frage recht schnell mit einem Ja beantworten. Autoren müssen teilweise außerhalb ihrer Erfahrungen schreiben. Tue ich auch… ja ich schreibe nicht nur Gedichte und Songtexte, sondern auch wieder an meinem eigenen Skript, welches ich vielleicht irgendwann als Buch verlegen möchte. Und bei diesem muss ich außerhalb meiner eigenen Erfahrungen schreiben, denn ich bin weder besonders bewandert darin, Menschen umzubringen, noch weiß ich, wie das Leben im Jahre 2035 aussieht, in der meine eigene Story spielt.

Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle aber noch nicht verraten und schwenke gleich über zu einem genialen Fantasy Autoren: Holbein. Meine Mom hat mir vor Jahren mal erzählt, warum sie seine Bücher gern liest, nämlich weil er verdammt viel recherchiert während er ein Buch schreibt. Und das sehe ich bei der Reihe Chronik der Unsterblichen auch irgendwie bestätigt, wenn man überlegt, wohin und durch welche Zeitalter die Protagonisten Andrej Delany und Abu Dun alles reisen. Das kann Holbein nie im Leben alles durch eigene Erfahrung heraus kennen. Mal ganz davon abgesehen, wen die beiden Vampire alles umlegen müssen usw.

Also im Endeffekt bin ich tasächlich der Meinung, dass gute Autoren einen fesseln und mitreißen können, desto greifbarer diese schreiben und desto mehr man eher in die Geschichte eintaucht und der Autor erst wieder bei der Wahl eines neuen Buches wichtig wird. Denn ich habe die Erfahrung auch bei Murakami gemacht: Wenn mich ein Buch gefesselt und mitgerissen hat, dann merke ich mir den Autoren danach um dieses Gefühl beim nächsten Buch wieder zu erleben. Ich hoffe ihr wisst was ich damit sagen will.

Jedenfalls hat Holbeins Art der Recherche großen Einfluss auf meinen eigenen Schreibstil, denn bevor irgendwer auch nur irgendwas von meinem Skript zu lesen bekommt, recherchiere ich vorher nochmal genau, ob das was ich dort geschrieben habe so auch zutreffen könnte.

Dieses „außerhalb eigener Erfahrungen schreiben“ ist zu nem anderen Punkt auch noch auffällig, gerade in einem meiner drei liebsten Genres: Psychothriller. Ich merke halt bei kleineren Autoren immer wieder, dass zwar gewissen Fantasien da sein könnten, aber dass das „abmurksen“ halt nicht mehr als das ist. Hier wünsche ich mir dann, dass diese Autoren das könnten, außerhalb eigener Erfahrungen schreiben, denn in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln und dann darüber zu schreiben wünsche ich keinem!

In diesem Sinne, wie seht ihr das Thema der heutigen Montagsfrage? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!  

Die Montagsfrage: Liest du Bücher parallel oder nacheinander?

Wer meinem Blog schon länger folgt, der kann sich meine heutige Antwort zu Antonias Montagsfrage sicher denken kann. Für alle Anderen erzähle ich das jetzt mal, denn wie und welche Bücher ich wann lese hat tatsächlich ein System, das manch einer nicht durchschaut hat…

Kurz und knapp: Ich lese meistens so 2 – 3 Bücher parallel. ABER ich lese diese wie gesagt mit System parallel. Das kommt immer noch aus der Zeit, in der ich vor allem Sachbücher über Japan gelesen habe. So hab ich meistens 2 Sachbücher und einen Roman gelesen. Und das ist bis heute so geblieben.

Im Moment lese ich genau genommen sogar recht viele Bücher parallel, sogar mehr als mein eigentlicher Durchschnitt. Das kommt daher, dass ich momentan viel recherchiere,an meinem BOS (Book of Shadows – quasi das Tage- und Zauberbuch einer modernen Hexe) weiterschreibe und zurzeit eine Magick Schülerin habe. Darum hier mal die Bücher, die ich aktuell alle lese:


(Die Bilder der Bücher sind übrigens alle zu Amazon verlinkt).

Hier haben wir also:

Vampires: The Occult Truth
Das Buch ist 1. von Konstantinos, der ziemlich gute Bücher über Schattenmagie schreibt und mit diesem Buch auf Real Vampirismus und Psi Vampire eingeht, ein Thema was mich selbst sehr stark betrifft, zu dem ich aber zu einem späteren Zeitpunkt mal ausführlicher schreiben werde…

Die Psychologie der Astrologie
Momentan erweitere ich mein BOS mit einigen Astrologie Themen. Astrologie war das erste Thema, auf das ich mich spezialisiert hatte (neben dem Pendeln) und da ich den Psychologischen Aspekt noch nicht ganz ausgeschöpft habe, nehme ich dieses Buch gerne zur Hilfe.
wie das genau aussieht, werde ich euch aber nicht verraten, da mein BOS nur ausgewählte Personen zu sehen bekommen, da da so ziemlich persönliches und in gewisser Weise auch die Essenz meiner magischen Arbeit drin steckt.

Die Chronik der Unsterblichen 1: Am Abgrund
Hier haben wir den Roman in der ganzen Reihe an Büchern, denn ich lese immer nur einen Roman zur Zeit, sonst komme ich durcheinander! Dies ist ein re-read, den ich im Rahmen von Wortmagies High Fantasy Challenge lese.

Dracula – Mythen und Wahrheiten
Da haben wir ein weiteres Recherche Buch, welches ich als Grundlage für ne ganze Menge kommende Blogeinträge und auch Einträge in einem Forum für Real Vampirismus nehme. Denn ich bin Klischee durch und durch, ich beschäftige mich sowohl mit echtem als auch mit fiktiven Vampirismus.

Wicca: A Year and a Day
Dieses Buch wollte ich vor Jahren mal groß mit Blogeinträgen und YouTube Videos durcharbeiten… doch es kan zum einen die Trennung vom Hamster dazwischen und zum Anderen hab ich irgendwann gemerkt, dass das was dort im Buch behandelt wird, nicht meinem Pfad der Magick entspricht. Jetzt nehme ich es aber wieder zur Hand, da es sehr Hilfreich als Lehrwerk ist. Wie gesagt, habe inzwischen eine Schülerin, die Magick bei mir lernen möchte.

Everyday Magic
Mit dem Buch decke ich aktuell alle meine Vorhaben ab, also nehme ich daraus was für meine Schülerin, für Blogeinträge, schreibe einiges um fürs BOS und generell ist das eine nette Recherche-Quelle.

Blood Sorcery Bible Volume 1
Warum ich das hier schon wieder lese, werde ich jetzt nicht genau verraten, da das was ganz persönliches ist. Nur so viel: Das Buch ist für mich stellenweise echt wie ne Bibel und wenn ich Magick anwende, ziehe ich dieses Buch gerne und häufig zu Rate.

Moon Spells
Wenn du, meine liebe Schülerin, diesen Blogeintrag ebenfalls liesen solltest, dann weißt du, was in deiner nächsten Lektion auf dich zukommen wird. Die Mondphasen zu nuten und zu achten. Dafür lese ich das Buch hier mal wieder quer um daraus ein paar gute Beispiele zusammen zu stellen.

So, ich glaube damit habt ihr jetzt alle einen kleinen Einblick bekommen, warum ich welches Buch lese und vor allem, warum das meistens mehrere sind. Wie gesagt, ich hab da ein bestimmtes System hinter, das man vielleicht erahnen kann, wenn man sich die Gründe durchliest. Manchmal lese ich ja auch Manga, aber da ich für diese meistens nur einen Tag oder zwei brauche, zähle ich die hier jetzt nicht auf. Genauso wenig wie die Bücher, die ich Woche für Woche zur Hand nehme für den Japanisch Kurs, den ich Mittwochs besuche. Denn dass ich die nebenbei durcharbeite, dürfte klar sein.

Wie sieht es denn bei euch so mit den Lesegewohnheiten aus? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! 

Montagsfrage: Kochbücher oder nicht, das ist hier die Frage!

Heute, etwas später wie versprochen, kommt meine Antwort zur Antonias Montagsfrage, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Denn bei ihr hab ich gelesen, dass sie Kochbücher nicht mehr für aktuell nötig hält.

Warum meine Antwort nicht unterschiedlicher sein könnte, ist ganz einfach: ohne Umami 1 & 2 hätte ich es nicht so einfach, Japanisch zu kochen. Die Japanische Küche ist nämlich meine liebste Küche und da ich ja seit über 6 Jahren nun vegan bin, ist die traditionell Japanische Küche ja nur teilweise was für mich, da in vielen Gerichten Dashi ein Hauptbestandteil ist, was quasi das japanische Ponton zur hier bekannten Gemüsebrühe ist – nur ist der Hauptbestandteil Fisch… (was nicht vegan ist).

Ich musste also ständig im Internet suchen, nach veganen Alternativen und hab die dann abgeschrieben, da ich in der Küche bei neuen Gerichten gerne mal rumsaue und ich mein Handy nicht einsauen will. und dann hab ich irgendwann vom ersten Umami erfahren, mir das zum Geburtstag gewünscht und seitdem war es quasi wie ne „Kochbibel“ für mich. Als dann letztes Jahr der zweite Teil raus kam, musste ich mir den doch auch glatt bestellen.

Die beiden Bücher gibt es auch in ner Kindle Version, aber da haben wir es wieder: ich saue lieber Kochbücher als technische Geräte ein. Denn ich bin auch der Meinung, ein viel genutztes Kochbuch ohne Gebrauchs spuren, ist kein richtiges Kochbuch. ^^

Wie steht ihr zu Kochbüchern? schreibt mir das gerne in die Kommentare!