Archiv der Kategorie: Styles

ヴィジュアル系

Ich glaube nur sehr wenige wissen, dass ich neben dem Blog auch eine eigene Homepage hatte. Allerdings wurde selbst ich, als Besitzerin der Homepage so extrem mit Werbung zu genallt, dass ich die Webseite kaum noch bearbeiten konnte. Natürlich hätte ich mir auch Werbefreiheit bei der Plattform, über die besagte Hompage lief, kaufen können. Aber 50€ pro Jahr für eine Seite aus zu geben, die gerade mal ein viertel der Aufrufe meines Blogs hat, war mir zu viel.

Darum habe ich die Homepage kurzerhand gelöscht. Damit aber nicht alles verloren geht, habe ich ein paar Texte in diesen Blog importiert. Der nachfolgende Text ist einer davon, geschrieben habe ich ihn 2008, als ich noch voll in der deutschen Visual Kei Szene zu Gange war…trennlinie_schwarz

ヴィジュアル系 (Visual Kei, Kurzform VK), wörtlich im Sinne von „Visual Style“, kann definiert werden als eine einzigartige, individuelle Einstellung Mode & Stil in Kombination mit der japanischen Rock-Musik (J-Rock). Das Kei bedeutet sowohl Abstammung oder Herkunft, als auch Type oder Stil.

Die Visual Kei Szene ist eine japanische Bewegung, die sich im den späten 1980er Jahren entwickelte – ungefähr zur gleichen Zeit wie in Europa die Gothic Szene – und gewann wärend des japanischen „Band Boom“ (1988-1998) an Popularität.

Als Gründer dieser Szene gelten unter anderem die J-Rocker der Band „X Japan“, die sich 1997 wieder auflöste. Durch neue VK Bands wie Malice Mizer oder Luna Sea wurde dann eine moderne Szene gegründet.

Visual Kei – Bands mit gotischem Einfluss (auch Goshikku Kei genannt) waren in der Regel in den 1990er Jahren (als in Europa die Gothic Szene populär wurde) am erfolgreichsten.
Zu diesem Zeitpunkt brachte diese Bands allerdings keiner mit der bis dato in Europa unbekannten Visual Kei Szene in Verbindung. Erst seit 21.Jahrhundert, als der japanische Musik- und Mode-Stil durchs Internet u.ä. mit dem Begriff Visual Kei in Verbindung gebracht worden ist, ist die Szene auch in Europa bekannt geworden.
Das wichtigste, woran man Visual Kei – Bands von anderen unterscheiden kann, ist das Extravagante auftreten der einzelnen Mitglieder, die sich je nach Geschmack teilweise mehrmals komplett neu erfinden, da es keine festgelegten Richtlinien gibt. Im Gegenteil, Visual Kei ist modisch sowie musikalisch eine sehr breit gefächerte Szene. Deshalb können in der Visual Kei Szene verschiedene Stile vertreten sein, vom glamourösen, dunklem Gothic-Punk Look bis hin zur quitschbunten Manga Optik ist alles dabei.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die wichtigsten Merkmale Individualismus, extravagantes Aussehen, das bewusst Androgyn und deutlich feministisch gehalten ist. Die Kleidung ,Outfits und Kostüme sind daher stereotyp: große, aufwendige Verzierungen, exzentrisch, dramatisch und bunt. Visual Kei ist auch durch aufwändige und auffällige Make-up kombiniert mit Gesichts Tätowierungen und bunten Kontaktlinsen. Das Haar ist sehr dramatisch gestylt. In verrückten Formen und mit verschiedenen Farben bunt gefärbt. Oder es werden Perücken, die leicht zu Stylen sind, verwendet.

Auch wenn die hauptsächlich männlichen Visual Kei Musiker sich deutlich feminin Kleiden, sind sie in der Regel nicht homo- oder bisexuell, sondern vielmehr für Individualismus. Visual Kei ist optisch deutlich von der historischen Mode früherer Epochen und kulturellen Aspekten beeinflusst.
Gut zu erkennen ist dies, wenn man sich Theateraufführungen aus dem traditionellen japanischen Kabuki-Theater ansieht, welches bekannt ist für die Dramatisierung der Musik und aufwendigem Make-up, das meist von männlichen Darstellern, die die Kunst des Gesanges und Tanzes in Bizarren aber unterhaltsamen Bühnenshows darstellen, getragen wird.
Denn seit jeher ist es so, das Männer, die im Einklang mit ihrer weiblichen Seite sind, als Gesunde und ausgewogene Persönlichkeiten angesehen werden. Jedoch wichtig zu erwähnen ist, das das Aussehen nicht unbedingt den Musik-Stil der Bands widerspiegelt.

Visual Kei umfasst eine breite Palette von Musikrichtungen. Dadurch sind es fast keine Grenzen gesetzt, die Musiker können alle Stile ausprobieren um neue Stile zu produzieren. Deswegen ist die Musik der verschiedenen Bands so einzigartig, dass es schwierig ist, die Musik in ein bestimmtes Genre zu ordnen. Wenn man dies aber mal versucht, kann man schon sagen, das die Musik meist in Richtung Metal-und Gothic-Rock geht.
Aber es kann alles, Rock, Pop, Gothic, Alternative, (Heavy-) Metall-, Industrie-, Punk, Techno, Electronica, New Wave oder weiche Balladen, vorkommen. Die Liedtexte sind meist auf Japanisch – Englisch, Französisch, Deutsch oder andere Sprachen werden ebenfalls, aber wesentlich seltener, verwendet. In der Regel handeln die Texte von Liebe, Hoffnungen, Träume, Bewertungen der Gesellschaft, Angst vor der Zukunft, Tod , Emotionen im Allgemeinen und alle Arten von Schmerzen.

Die meisten Visual Kei Fans sind weiblich und (zumindest in Japan) sehr tolerant. Vorurteile sind, das das häufig „dunkle“ auftreten der Visual Kei Anhänger (auch Visus oder Visuals genannt) fürs Böse und Gewalttätige steht, aber dem ist nicht so!

Außerdem werden in Japan die Fans der Visual Kei Szene mit denen der Gothic Szene unter eine Decke gesteckt. Für den Außenstehenden ist der feine Unterschied zwischen den beiden Szenen oft nicht zu erkennen. Im Allgemeinen gilt aber: Visual Kei Fans sind weitaus bunter als Leute aus der Gothic Szene und erfinden sich jeden Tag neu.

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Goth Styles: Cyber (Gothic)

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag in der Goth Styles Serie ^^

Heute stelle ich euch eine vergleichsweise doch noch recht junge Stilrichtung vor, die sich aber relativ schnell nach ihrem Aufkommen verselbstständigt hat. Die Rede ist von dem Cyber Style, der von vielen immer noch als „Cyber Gothic“ betitelt wird. Nun diese Betitelung ist der Grund, warum ich auch diesen Style hier vorstelle.

Das erste Mal tauchte diese „Art“ um die Jahrtausenwende rum auf, damals wollten die Vertreter dieser Stilrichtung auf eine morbide, zerstörte Welt aufmerksam machen und haben darum düsteres mit futuristischem verbunden. Durch diese düsteren Elemente und der Tatsache das ein Cyber vornehmlich düsteren EBM, Industrial oder Electro-Rock gehört hat, wurde oft ein Vergleich zur Gothic Szene gezogen.

Tatsache ist, das Cyber heute eine eigene Szene ist und nichts mehr mit der Gothic Szene zu tun hat. Außerdem ist ein Trend zu beobachten: und zwar das die Cyber Zahlenmäßig inzwischen den Goths ihren Rang als größten Teil der schwarzen Szene ablaufen.

Der Grund für den starken Zulauf der Cyber Szene ist die aussterbende Rave- und Techno Szene, deren musikalischen Vorlieben denen der Cyber sehr entgegen kommt.

Der damals vorherrschende Grundgedanke wird heute auch noch ausgelebt – wenn auch meist unbewusst: „Feiere und tanze bis zum Tod, denn sterben werden wir sowieso früher oder später!“

Bei diesem Grundgedanken ist es auch nicht groß verwunderlich, das die Cyber das Bild der Clublandschaften meistens beherrschen und auch auf einer Party, die für die Schwarze Szene gedacht ist auch mal Scooter zu hören ist…

 

 

Ich persönlich kenne zwar einige dieser neonfarbenen „Leuchtflummis“, kann aber so wenig bis gar nichts mit den Musikalischen oder Stilistischen Vorlieben dieser anfangen.

Und auch wenn es sich jetzt so anhören könnte als würde ich eine Hetzjagt gut finden: Ich kann es total verstehen, warum die Cyber allgemein eher ungern von Leuten aus der Gothic Szene gesehen werden und warum sich die Anti-Cyber Bewegung gegründet hat.
Allerdings muss ich auch sagen, dass dieser Hass meist unannehmbare Ausmaße annimmt. Denn die Cyber Szene hat sich nun mal zu einer selbstständigen Szene entwickelt die absolut nichts (mehr) mit der Gothic Szene gemein hat.

Selbst wenn ich jetzt einen auf den Deckel bekomme von demjenigen, der mir für diesen Blogeintrag geholfen hat, vergleiche ich die Cyber Szene gern mit Unheilig. Denn sowohl der Band als auch den Leuchtflummis wird nachgesagt aus der Gothic Szene entstanden zu sein und sich einfach nicht mehr an die Wurzeln zu erinnern…. in wie weit diese Verbindung aber nun stimmt bleibt jedem selbst überlassen.

An dieser Stelle danke ich dem lieben Diego von Vampirefreaks, einem langjährigen Leuchtflummi für die Hilfe zu diesem Blogeintrag (da du ja nicht verlinkt werden wolltest hoffe ich das es zumindest so für dich in Ordnung ist ^^) – doch für bleibt es dabei: Ich kann mit diesen Gestalten einfach nicht viel anfangen, von mir aus können Cyber machen was sie wollen nur mich können sie damit gerne in Ruhe lassen. Außerdem denke ich das es im Großen und Ganzen wesentlich besser wäre, wenn sie ihre eigenen Veranstaltungen bekommen und nicht mehr in die Kiste „Gothic“ geschmissen werden. Dann gäbe es sicher auch keine Anfeindungen mehr auf Veranstaltungen…

Da ich schon gestern eine kleine Diskussion los getreten habe, was dieses Thema angeht, bin ich gespannt auf eure Kommentare ^^

Goth Styles: Die Perkies

Lang lang ist‘ s her… aber heute ist es endlich so weit und ich stelle euch mal wieder einen Stil der Szene vor. Heute geht es um den sogenannten „Perky Goth“, von dem ich erst gar nicht so richtig realisiert habe, das er ein eigener Unterstil ist. Vornehmlich ist der Begriff Perky Goth oder (einfach nur Perky) auch eher im englischsprachigen Raum zu finden.
Doch wobei handelt es sich da genau?

perkyNun laut dem was ich herausgefunden habe wird musikalisch gesehen alles gehört, was in der schwarzen Szene gehört wird – Hauptsache die Musik verbreitet gute Laune. Im eben erwähnten englischsprachigen Raum werden oft Bands wie Strawberry Switchblade, The Cruxshadows, Gene Loves Jezebel, Voltaire, Purple Fog Side oder Emilie Autumn mit den Perkies in Verbindung gebracht. Was auch das ein oder andere Mal dazu führt, das sie mit in die Cyber Ecke gesteckt werden…

Zurück zur guten Laune! Die nämlich ist auch der Teil, der diesen Stil ausmacht. Denn meistens werden die Perkies schrill, aufgedreht, hibbelig, sehr fröhlich, freundlich und teilweise als tollpatschig beschrieben. Viele (nicht alle) haben optisch gesehen eine Vorliebe für knallige Farben wie Pink oder Neongrün. Was ebenfalls bei so gut wie allen auftritt ist die Tatsache, das immer wieder Niedliche Aspekte in der Kleidung wieder zu finden sind zum Beispiel Jack Skellington, Ruby Gloom oder gar Hello Kitty.

Alles in allem kann man sagen, das die Perkies auf den ersten Blick nicht so ganz in die sonst eher morbid anmutende Szene passen. Doch hinter dem Ganzen steckt auch eine Aussage (die vielen gar nicht so bewusst ist) : „Seid nicht zu streng zu euch selbst und genießt das Leben! Denn Goth sein macht Spaß, sonst gäbe es nicht so viele!“, was im Grunde genommen direkt an die Elite Gruftis gerichtet ist.

Übrigens: Der wohl berühmteste Perky ist Abby aus der Fernsehserie NCIS. Und da ist dann auch meine Verbindung zu dem Stil, denn ich mag Abby. Außerdem kann man meinen Exfreund irgendwie in diese Schublade stecken, sofern man das will.

Ansonsten kann ich mit dem Begriff eigentlich nicht viel anfangen und er ist mir – abgesehen vom meiner Recherche noch nicht weiter über den Weg gelaufen. Also wenn ihr dazu noch Ergänzungen habt, hat sie ruhig ind die Kommentare, ich freue mich immer über eure Beteiligung ^^

(und entschuldigt das dieses Mal nicht ganz so gut gelungene Bild, so ist das eben wenn man sich nicht viel dazu denken kann und erst nach dem erstellen recherchiert… ^^“)

Goth Styles: Deathrock

Ja, ich habe ihn endlich fertig gestellt! Den Beitrag zum Thema Deathrock.

Entstanden ist dieser Stil in den späten 70er / 80ger Jahren in Amerika und ist somit das Podon zum bereits vorgestellten „Batcave“ Stil.

Optisch gesehen ist ein Deathrocker irgendwo zwischen Batcave und Punk an zu siedeln – Bunte Haare, Deathhawk, Nieten, Netzhemndem, Bandshirts, Buttons und Patches sowie Lederjacken und / oder umgestaltete Blazer werden gern getragen. Bei diesem Stil steht der DIY-Gedanke noch mal ein wenig mehr im Vordergrund.

Auch bei diesem Stil spielt die Musik eine große Rolle. Deathrocker hören nicht nur die klassische Gothic Rock Musik, die im Batcave Club gespielt worden ist, sondern auch noch weit punkigere Musikrichtugen (in machen Fällen gar Metal Einflüsse habe kann). Bands die häufig gehört werden sind z.B.Christian Death, 45 Grave, Specimen, Blood and Roses, Voodoo Church, U.K. Decay, Mephisto Walz, Cinema Strange, Antiworld, All Gone Dead, Astrovamps, Acid Bats und ähnliches.

Zudem wird gerade in dem Raum um die USA gesagt, dass ein charakteristisches Merkmal eines Deathrockers ist, dass dieser ein Fabel für klassische Horrorfilme und -Literatur hat, mit Zombies und anderen Untoten und auch der Humor dieser Menschen ist meist schwärzer als Schwarz.

Ich für meinen Teil muss ehrlich zugeben, dass ich den Deathrock Stil und den Batcaver sehr schwer auseinander halten kann, bin bei meiner Recherche allerdings öfter über Bands gestolpert, die ich kenne (und höre) als bei der Recherche zum Batcaver.

Eine Bekannte von mir meinte in Europa sind Deathrocker nur in einer Sache von den Batcavern zu unterscheiden: Sie sind nicht der Meinung das die Szene stirbt bzw. bereits tot ist.

Darüber kann ich mir allerdings kein richtiges Urteil bilden, der Deathrock Stil vor meiner Zeit entstanden ist und gerade zu den wirklichen Entstehungsstilen der Szene hat man meiner Meinung nach nur schwer Zugang bzw. man trifft auf viele, die von einem erwarten, dass man gerade die ersten Stile (wenn man sie anspricht oder thematisiert) zu 100% perfekt rüber bringt…

Daher freue ich mich immer über eure Sichtweisen und Meinungen! Denn die Szene lebt und formt sich nicht nur aus einer einzigen Meinung ^.~

Goth Styles: Der „Batcaver“

In dem Post am Montag habe ich ja bereits ein Foto von unterschiedlichen Stilen, die sich im Laufe der Zeit in der Gothic Szene entwickelt haben. Und heute möchte ich mal ein wenig auf ein paar einzelne Stilrichtungen eingehen…

Inspiriert dazu hat mich die kleine Seite von Megan Balanck, die einigen unter „Trellia“ oder „blackwaterfall“ wohl eher ein Begriff sein wird. Auf ihrer Seite geht sie gezielt auf einige Goth [stereo] types ein wie z.B. den Trad Goth. Und diesen werde ich hier nun ebenfalls näher beleuchten.

Als erstes möchte ich dazu aber anmerken, das ich diesen Stil – wie es schon der Titel anmuten lässt – Batcaver nenne…. Warum?

Ganz einfach: Dieser Stil hängt eng mit dem gleichnamigen Londoner Club „The Batcave“ zusammen (der inzwischen geschlossen ist). Denn dort spielten die ersten Bands, die sich mit ihrer Musik von der der Punkbands unterschied.

Aber dazu gleich mehr, erst will ich auf die Optik der Batcaver eingehen:

Wie ihr an der Grafik sehen könnt ist es unübersehbar, woher die Gothic Szene ursprünglich stammt nämlich der Punkszene. Denn der klassische Batcaver hat meist noch den markanten Deathhawk. Außerdem werden auch weitere Elemente aus dem Punkstil genutzt, so sind Ketten, Nieten und Netzhemden sowie viele Selfmade-Objekte keine Seltenheit. Um dem Ganzen eine morbide und düstere Stimmung zu verpassen (was diesen Stil vom Punk grob gesagt unterscheidet) werden bevorzugt schwarze Kleidung und Fledermäuse, Wolfskreuze und andere Elemente dazu kombiniert. Lederjacken mit und ohne Bandpatches/Buttons sind bei diesem Stil keine Seltenheit.

So viel zur Optik. Musikalisch gesehen hat – wie bereits erwähnt – der Batcave Club großen Einfluss auf den Batcaver. Dort wurden Bands wie Siouxsie and the Banshees, Sisters of Mercy, Bauhaus, Virgin Prunes, Killing Joke, Alien Sex Fiend und viele andere gespielt. Im Grunde genommen kann man also sagen dass der Stil Batcaver mit dem Gothic Rock aufkam und umgekehrt. Die Musikart habe ich ja schon einmal hier angeschnitten und ich habe auch noch vor (nach Ende der J-Rock Challenge) näher auf die ein oder andere Band eingehen…

Die Musik und die Optik sind die 2 wichtigsten Punkte um einen Stil entstehen zu lassen. Allerdings kann man in einigen Fällen auch vom Stil auf den Charakter oder besser die Einstellung schließen. Denn die meisten Batcaver sind der Meinung, dass die „wahre“ Gothic Szene schon längst tot sei, dabei wird außer Acht gelassen dass auch diese sich weiterentwickelt da sich die Menschen heute anders angesprochen fühlen als noch in den 80ern. Durch diese Einstellung kann man auch verstehen, warum die Vertreter dieses Stils oft als eitel und elitär betitelt werden.

Dazu muss ich allerdings sagen, dass nicht jeder so engstirnig denkt der diesem Stil zugetan ist. Wie ich zu dem Stil stehe, könnt ihr an dem Foto rechts erkennen. Dies ist im September 2013 entstanden, als ich mit ein paar Freunden auf dem Weg zum Black Days Glowing war. Diese Veranstaltung lässt regelmäßig die 80er wieder aufleben – so viel zum Thema die Szene sei tot.

Den Tag/Abend habe ich wirklich genossen und es war auch mal wieder schön zu erleben, dass tatsächlich ein „Revival“ des Stils – sowohl optisch als auch musikalisch – in der Tür steht und das es sich dabei nicht nur um ein Gerücht handelt… und bin wirklich gespannt wie sich dieses Revival weiter gestaltet und entwickelt.

So, das war jetzt einmal meine kleine Interpretation des ersten Stils der Gothic Szene. Wie ich zu anderen Stilen stehe, könnt ihr  auch bald hier lesen! (Wenn ihm mehr lesen wollt)..

Was mich jetzt noch interessieren würde: Wie steht ihr zu dem Batcave Stil? Habt ihr mit dem Vorwurf der Eitelkeit zu kämpfen?